NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 165

You go first!

Vorbild? Nein, danke!

Jetzt anhören

Direkt hier starten oder später im Transkript weiterlesen.

In dieser Folge

Darum geht es

Warum soll ich denn bitte immer die erste sein, die was besser, entspannter, liebevoller, witziger, schöner macht? Sollen die anderen sich doch mal bemühen. Immer hängt alles an mir. Vielleicht hast Du Dir dieserlei Zeugs auch schon manches Mal gedacht oder sogar laut ausgesprochen. Sicher zurecht. Und Florian und Miri beharren in dieser Podcastfolge mal darauf: Cool ist es, wenn Du von anderen nur das erwartest, was Du selbst vorlebst. Denn dann bekommt Dein Wunsch an andere Menschen plötzlich deutlich mehr Wumms. Wie doof fühlt es sich an, wenn Du von Mitarbeitern oder Kollegen mehr Ordnung auf ihrem Schreibtisch fordern würdest, und selbst in jeder Schublade leichtes bis mittelschweres Messietum lebst. Ist ein gutes Vorbild eine Garantie dafür, dass alle Menschen um Dich herum sich so verhalten, wie Du es vorlebst? Vermutlich nein. Ist es ein valides Argument, das noch nicht einmal ausgesprochen werden braucht? In unserer Welt: Ja. Der Chef, der immer zwei bis fünf Minuten zu spät, fahrig und abgehetzt zum Meeting erscheint, wirkt eher unglaubwürdig, wenn er seine Mitarbeiter zu mehr Konsequenz, Fokus und Pünktlichkeit auffordert. Schwierig, aber machbar, würde eins unserer großen Vorbilder, Gunther Schmidt sagen. Denn selbst in ruhigem und entspanntem Zustand zu sein, während Du anderen empfiehlst, die Ruhe zu bewahren, macht irgendwie Sinn. Wie das gelingen kann und was daran NLP ist, davon berichtet in beinahe poetischer Weise diese vorbildliche Podcastfolge. Wir glauben immer noch an den Grimmepreis. Und falls wir den nicht bekommen, dann bekommen wir zumindest ehrenvolle Gefühle. Vielleicht. ;-) Es geht ums Prinzip "You go first" – zuerst selbst das Verhalten zeigen, das du dir von anderen wünschst: Pünktlichkeit im Meeting, Ruhe in der Stresssituation, gute Stimmung im Team. Miriam erzählt von Flachwitzen im Drogeriemarkt und von Bühnenerfahrung mit müdem Publikum, Florian von Handys im Meeting, einem Gähnen im Tonstudio und der Frage, ob eine einzelne Person Teamkultur drehen kann. Außerdem: warum die Phase von 1 bis 7 Jahren fürs Lernen durch Nachahmen so prägend ist und wie Kinder den Unterschied zwischen Mensch und Verhalten übernehmen.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

Spring direkt zu einem Kapitel oder lies die Folge von Anfang an.

Kapitel dieser Folge
  1. Wer stiftet die Stimmung? Vorbild sein im Familien- und Unternehmenskontext
  2. Pünktlichkeit, Handys und die eigene Glaubwürdigkeit
  3. Lernen durch Nachahmen: die frühe Prägung von Kindern
  4. Jede Person ist Führungskraft: Energie, Kultur und das Tonstudio
  5. Schwierig, aber machbar: dranbleiben und der Unterschied zwischen Mensch und Verhalten

Du sollst also immer die Erste sein, die entspannter, freundlicher, ordentlicher ist? Genau an diesem Widerstand steigen Miriam und Florian ein. Es geht um das Prinzip "You go first" – und darum, warum ein Chef mit chaotischer Schublade schlecht mehr Ordnung einfordern kann. Und um die Frage, ob ein einzelner Mensch die Stimmung im Raum wirklich drehen kann.

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. So, du fängst an heute.

Miriam: Du hast doch schon angefangen.

Florian: Was? Wieso hast du jetzt auf den Knopf gedrückt, dass es schon losgeht? Ich wollte, dass du den ersten Satz sagst.

Miriam: Ja, geht jetzt nicht mehr. Der Zoo ist abgefahren. Du hast angefangen. Zweiter, zweiter, zweiter.

Florian: Das ist ein Quatsch. Mhm. Ja. Willkommen zum heutigen Podcast.

Miriam: Altehrwürdigen, historischen, traditionsreichen Podcast.

Florian: Ja. Wir sind jetzt bei der 166. Folge.

Miriam: Wir könnten einmal eine ungerade Folge feiern. So wie andere die Folge 250 feiern, könnten wir sagen, wow, 176 Folgen. Und dann mit Feuerwerkverlosungen voll das Fass aufmachen. Einfach so aus Spaß. So tun, als wäre das voll was Besonderes. Die 176. Folge.

Florian: Feier einfach mal, dass irgendwas Lustiges passiert ist. Wieso möchtest du zwischendrin was feiern?

Miriam: Einfach so mal. Um mal was als erster zu machen.

Florian: Okay. Was ist denn das Thema heute?

Miriam: You go first. Das ist ein schwieriges Thema heute. Du gehst zuerst. Du, du, du, du zuerst.

Florian: Du gehst zuerst.

Miriam: Nee, du bist Vorbild. Ich bin Vorbild? Ja. Das klingt ja fast so ein bisschen biblisch. So dieses Erwarte nichts von anderen, was du selbst nicht auch tust. Aha.

Florian: Das klingt ja schon anstrengend. Es klingt schon viel einfacher, wenn ich anderen Leuten sage, was sie tun sollen, ohne es selbst getan zu haben.

Miriam: Und verhalte mich selbst völlig verwahrlost in dem Bereich.

Florian: Lass mich gehen. Wo kommt das denn jetzt? Wir sind ja noch mitten in die NLP-Folgen. Wo kommt das denn jetzt her plötzlich? So ein komisches Thema.

Miriam: Ja, weil viele Menschen haben das, also unsere Hörer haben das alle auf dem Schirm, ist ja klar. Wir haben so schlaue Hörer.

Florian: Das ist der Chef, der sagt, entschuldigen Sie, Ihr Schreibtisch sieht ganz schön aus und Sie kommen mit Ihren Aufgaben gar nicht hinterher. Und dann bekommt der Mitarbeiter mit, dass der Chef erst recht nicht hinterherkommt.

Miriam: Erst recht nicht, ja. Übrigens, dieser Podcast entsteht, während wir unsere ersten kontext*denken-Coaches ausbilden. Auf dem Zauberberg in Arnsberg. Grandios. Bis jetzt gab es ja zwei kontext*denken-Coaches. Einen brillanten Hypno-Coach und Menschenveränderer und fast Poeten. I go first. I, I, I, I, I. I sowas. Ja, die Coaches, die sozusagen ja auch jetzt demnächst dann ihre Praxen eröffnen, bundesweit übrigens, die haben ja auch sowas in sich wie I go first. Wenn ich von Menschen erwarten würde, dass sie sich in meiner Umgebung entspannt fühlen. Was wäre dann die beste Maßnahme, mich vor dir zu stellen und zu sagen, so, du entspannst dich jetzt mal hier.

Florian: Es hat sowas... Bei Problemen wie ihr, da habe ich schon gelernt, es ist gut, wenn sie entspannt wären. Machen sie das mal.

Miriam: Ja.

Florian: Die Herausforderung ist dann, wie das geht, ne? Also wie soll jemand in so einem Kontext dann plötzlich entspannen.

Miriam: Ja, also viele Menschen unterschätzen das auch, die Selbstwirkung nach draußen und wie werde ich wahrgenommen in solchen Situationen. Ja, du meinst es gut, also du möchtest ja, dass andere sich auch entspannen oder dass sie entspannt arbeiten oder dass Kinder sich zu Hause gut benehmen oder dass sie nicht sofort nach der Schule Fernsehen gucken wollen oder was auch immer. Und die Idee dahinter ist super, weil du möchtest, dass deine Kinder in einem gesunden Umfeld aufwachsen und so weiter. Jetzt, wie verhältst du dich? Also einfach mal und vorsichtig, weil viele sind ja voll die guten Vorbilder in vielen Bereichen, nur mal zu schauen, wo könnte ich denn noch mehr Vorbild sein?

Florian: Also ich finde, es ergibt total viel Sinn, am Wochenende zu den Kids zu sagen, ihr geht jetzt mal vier Stunden raus und selber auf der Couch sitzen zu bleiben. Da haben wir mal Ruhe drin.

Miriam: Da ist hier...

Florian: Sind die ausgelastet? Haben wir die einmal ausgelüftet? Finde ich total sinnvoll. Hat sich auch als sehr praktisch erwiesen.

Wer stiftet die Stimmung? Vorbild sein im Familien- und Unternehmenskontext

Miriam: Ich habe das übrigens so im Unternehmenskontext, also wenn wir sowas in der Familie hätten wie Rudelführer und im Unternehmen sowas wie Geschäftsführer, Chefs, Manager für Teams, Teamleads, dann stiften die schon relativ viel von der Stimmung, von der Arbeitsatmosphäre, von der Disziplin, von dem Dranbleiben, von der Konsequenz durch ihr eigenes Verhalten. Weil ich habe so mit, also für mich, und das ist jetzt wirklich Miris Geschichte, für mich fühlt sich das sehr schal an, wenn jemand von mir etwas möchte, also wie dieser aufgeräumte oder unaufgeräumte Schreibtisch und lebt selbst im größten Chaos. Also erwartet sozusagen von mir, dass jedes Blatt Papier irgendwie sortiert liegt. Jetzt könnte man natürlich sagen, entschuldigen Sie mal, für Chefs gelten ja auch andere Regeln.

Florian: Natürlich, natürlich.

Miriam: Die sind ja an der Position, die dürfen das.

Florian: Da sind andere Dinge wichtig.

Miriam: Das sind andere Dinge wichtig. Und da, wie gesagt, da stellt sich bei mir so ein bittersüßer Geschmack ein. Wenn wir jetzt einen Unterschied hätten.

Florian: Zwischen Chef und Arbeitnehmer.

Miriam: Ja, wenn da einfach andere Regeln gelten. Oder wenn ich das erlebe, manchmal erlebe ich das bei zum Beispiel, also ich komme ja aus dem Showbusiness, aus dem Bereich, wo mit Zuschauern, mit Publikum gearbeitet wird. Und wir hatten das schon mal, den Fall auch bei Kollegen, bei professionellen Schauspielkollegen, dass die nach dem ersten Auftritt von der Bühne kamen und sowas von sich gaben wie, was für ein verschlafenes Publikum.

Florian: Das ist ja nichts zum Aushalten.

Miriam: Wie viel Uhr ist es denn? Die haben gerade alle Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Da ist nichts zu holen. Die klatschen nicht, die lachen nicht, die sitzen da, als wäre nichts auf der Bühne.

Florian: Die große Herausforderung. Oder das Gute ist, da sind die Schauspieler ja dann völlig unschuldig an der Situation. Jemand anders müsste sich bewegen. Und das ist genau die Dynamik hinter dem You-Go-First auch, um diese Ausrede aus dem Raum zu nehmen und eben zu sagen, wenn du immer zuerst in eine Situation reingehst, also wenn du die Person bist, du entspannst zuerst oder du lachst zuerst, du bist viel fröhlicher als die anderen Leute zuerst, dann gibt es plötzlich keine Ausrede mehr an der Stelle.

Miriam: Also es ist witzig zu beobachten und ich mache das bei mir sehr bewusst. Was erwarte ich jetzt gerade zum Beispiel von unseren beiden Söhnen, die in einem Alter sind, wo die sich a schon gehörig streiten oder wo sie auch irgendwie manchmal komische Sachen machen, Türen schlagen, trotzig werden. Und rumquengeln und nicht damit aufhören, dann hinterfrage ich mich sehr genau, also wie trete ich denen jetzt gegenüber? Wie bin ich denn jetzt? Oder wie fühle ich mich jetzt? Gehe ich in dieses Genervte mit rein? Also wenn jemand die ganze Zeit nölt und quengelt, hey, es dauert so lange, wir müssen jetzt einkaufen, wie lange dauert es denn jetzt noch, bis wir aus dem DM-Markt raus sind? Oder Rossmann, wie lange dauert es denn jetzt noch? Und ich würde dann sowas sagen wie, jetzt hör halt auf zu quengeln!

Florian: Dann ist das schon fast gequengelt, ne?

Miriam: Sei doch jetzt mal entspannt. Wir müssen nun mal Sachen einkaufen. Wir brauchen eben Klopapier. Ohne Klopapier ist auch scheiße. Stimmt. Also das zahlt ja genau in den gleichen Kanal, genau in den gleichen Gefühlskanal ein. So natürlich ist es ein Sprung. Was hätte ich jetzt gerne? Hätte ich gerne einen witzigen Einkauf, wo wir alle entspannt und lustig unterwegs sind? Fange ich dann einfach aus dem Nichts mal an, Witze zu erzählen und amüsiere mich dabei vielleicht noch königlich.

Florian: Tja, nicht so einfach, hm?

Miriam: Ich habe so ein paar Flachwitze auswendig gelernt, die habe ich immer in der Tasche, die finde ich auch immer wieder lustig.

Florian: Und die Menschen um dich herum so?

Miriam: Du, nach dem 4., 5. habe ich gemerkt, gibt es zumindest eine Veränderung von Nörgeln nach Verwirrt, das ist schon mal besser. Also Verwirrt ist besser als Nörgeln, finde ich. Also das gefällt mir. Und ich kann die wirklich aufzählen. Und da halten sich zwei Kerzen. Sagt die eine zur anderen, du, ich habe gehört, Wind ist total gefährlich für uns. Sagt die andere, ja, kannst von ausgehen. Oder mir ist gestern Joghurt runtergefallen, der war nicht mehr haltbar. Oder es ist braun und schwimmt auf dem Wasser.

Florian: Ein U-Brot.

Miriam: Also ich kann so ein paar hintereinander, also es ist so zusammenhanglos dann, dann überlege ich einfach, was würde ich jetzt gern haben, wie die sich fühlen oder wie die sich benehmen, mach das dann auch so. Und das hat jetzt in sehr, sehr, sehr vielen, es ist ein Experiment, klar, es ist ein Experiment, nur es hat in vielen Fällen schneller zum Erfolg geführt, als zurückzunölen.

Pünktlichkeit, Handys und die eigene Glaubwürdigkeit

Florian: Ja, da sind wir wieder bei der Intention. Also was ist das, was ich haben möchte in einer bestimmten Situation?

Miriam: Also die Intention oder das Ziel? Oder möchte ich, dass in der Firma Menschen pünktlich kommen zur Arbeit? Wie pünktlich bin ich da in Meetings, wenn die Arbeit losgeht? Wie verhalte ich mich da? Wie ist meine Einstellung zu Ordnung auf dem Schreibtisch?

Florian: Das finde ich immer sehr witzig, weil da manche Teilnehmer tatsächlich sehr spannende Gedanken darüber haben. Also da erlebe ich immer wieder, dass die Erwartung schon ist, also manchmal, wenn Seminarzeiten ausgemacht sind, dass dann genau zum Start des Seminars, vor allem in Firmenkontexten, nochmal ein schneller Kaffee geholt wird und 2, 3, 5 Minuten plus sind so akademische 5 Minuten, die dann einfach draufgerechnet werden oder Unternehmens-5-Minuten, die so, ja dann fangen wir halt 5 Minuten später an. Nur wenn es dann um die Endzeit geht, da dann nochmal fünf Minuten hintendran zu hängen. Oder wenn es dann darum geht, dass wir von vornherein sagen, naja, dann fangen wir halt fünf Minuten später an oder so. Da wird dann manchmal ordentlich zurückgelegt. Also da wird dann gesagt, nee, das ist ja keine gute Moderation hier oder da fehlt was in der Moderation im Seminar. So können wir das nicht machen.

Miriam: Wie hältst du es da? Bist du trotz aller fünf Minuten pünktlich?

Florian: Ich, ja.

Miriam: Also Florian ist extrem pünktlich. Florian fängt auch an. Also ich hätte eher noch so den Skrupel, wenn noch drei, vier Stühle leer sind und ich weiß, da fehlen jetzt noch Menschen.

Florian: Ich denke über Schwammaufgaben nach. Das sind so Aufgaben, die gut funktionieren, wenn auch erst ein Teil der Gruppe da ist. Und wenn ich länger mit einem Unternehmen oder länger mit Teams zusammenarbeite, dann überlege ich mir sehr gut, ob ich mich darauf einstelle. In einem Unternehmen, wo ich jetzt längere Zeit gearbeitet habe, gerade im letzten dreiviertel Jahr, da ist es einfach üblich gewesen, jedes Meeting sechs, sieben Minuten später anfangen zu lassen, weil lange Wegezeiten zwischen den einzelnen Meetingräumen waren. Und viele Leute Rücken an Rücken irgendwelche Meetings hatten. Da habe ich mich dann einfach drauf eingestellt. Da haben wir um 10 nach angefangen. Also 10 nach ursprünglicher Beginnzeit. Und bis dahin habe ich so ein bisschen Smalltalk und Unterhaltungsmusik gemacht.

Miriam: Du hast gesungen?

Florian: Ja, oder halt mit den Teilnehmern, die schon da waren, irgendwelche Sachen, die grob zum Thema passten und die so die Gehirnbahnen Richtung Thema schon mal aufgewärmt haben.

Miriam: Und du warst pünktlich?

Florian: Und natürlich war ich pünktlich.

Miriam: So, das ist ja die Idee. Also erleben Menschen dich als Vorbild in pünktlich? Hat es dazu geführt, dass alle immer um Punkt da waren? Nein. Nur zumindest war so eine Benchmark irgendwie da, oder?

Florian: Ja.

Miriam: Also es geht so. Weil du hattest ja auch Back-to-Back-Meetings.

Florian: Ja, oder ich habe eben dafür gesorgt, dass das nicht so ist, weil mir der Start des Meetings, wenn ich in der Moderation bin oder wenn ich die Leitung so eines Meetings habe, dann ist mir eben wichtig, auch pünktlich da zu sein und kurz auch mich nochmal zu sammeln und mit einem bestimmten Ziel und einem bestimmten Zustand auch in sowas reingehen zu können. Also wenn ich erwarte, dass wir da jetzt anderthalb Stunden sitzen, dann möchte ich vielleicht was zu trinken vor mir haben, um zwischendurch was trinken zu können. Dann bringe ich das halt mit, dann fällt mir das normalerweise nicht erst ein, wenn ich im Raum sitze.

Miriam: Also ist dieses You-Go-First ein Garant für, alle Menschen machen dir das nach? Nein, ist es nicht.

Florian: Auch bei unseren Kindern nicht.

Miriam: Entkräftet es ein, wieso du machst das hier auch nicht?

Florian: Ja. Definitiv.

Miriam: Definitiv.

Florian: Und ist das auf einer unbewussten Ebene, führt das dazu, dass wir eher dieses Verhalten bekommen? Sicherlich.

Lernen durch Nachahmen: die frühe Prägung von Kindern

Miriam: Wir wissen ja, dass im Alter von 1 bis 7 spannende Dinge in der Entwicklung des Kindes vor sich gehen. Das ist eine Phase, die jetzt, also manche pädagogischen Konzepte sehen die als extrem wichtig. Viele Wissenschaftler und auch in der kognitiven Psychologie und so weiter betrachten diese Phase als eine extrem wichtige Lernphase für ganz, also besonders wichtige Dinge auch im Leben. Und ich bin, also ich glaube, dass hier, oder das ist zumindest das, was ich gelernt habe, auch in meiner Ausbildung, dass Kinder hier relativ ungefragt, also nicht kritisierend, Dinge übernehmen. Weil Vorbilder da sind, die das so machen. Also so wie Mama und Papa bestimmte Dinge tun, so ahmen die Kinder das einfach nach, weil sie lernen durch Nachahmen. Und wenn dann niemand sonst ist zum Nachahmen, dann sind es eben die Menschen, die da sind. Das ist die Kindergärtnerin, die tritt irgendwann so ums dritte Lebensjahr dann bei den Kindern ins Leben. Vorher sind es die Eltern, die Oma. Das heißt, wenn ich davon ausgehe, dass ich hier insbesondere Vorbild bin. Für so ein Kind. Dann dürfte ich mir wirklich Gedanken machen, wie ist mein Verhalten im Bereich, im Umgang mit meinem Partner, meiner Partnerin, wie verhalte ich mich in Stresssituationen, wie deeskaliere ich mich selbst zum Beispiel auch, wenn wirklich mal eine Stresssituation da wäre, wie schnell komme ich da wieder raus, welche Mechanismen habe ich entwickelt, führt, dass es mir gut geht und so weiter. Also es sind alles Punkte, die dürfte ich dann sehr bewusst haben. Ist das ziemlich viel erwartet? Ich hätte früher gesagt, ja. Heute empfinde ich es als einen ganz tollen Wachstumsmechanismus für mich selbst, mich da genau zu beobachten, mich sehr genau wahrzunehmen.

Florian: Um andere Beispiele aus dem Geschäftskontext zu nehmen, sowas wie, wenn ich als Chef in einem Meeting sitze und ständig auf mein Handy gucke, dann brauche ich mich halt auch nicht wundern, wenn meine Mitarbeiter das auch machen. Oder wenn ich am Laptop sitze und die ganze Zeit irgendwie rumtippe an irgendwas und dann macht jemand anders den Laptop auf, dann darf ich, also so ist mein Verständnis von wie funktioniert Welt, dann darf ich mich halt auch nicht drüber aufregen, dass jetzt jemand anders plötzlich nicht mehr aufpasst.

Miriam: Vor allen Dingen, wenn ich selbst Regeln aufstelle, also wenn ich sowas sage wie im Seminarraum gibt es eben keine Laptops, dann hat mein Laptop da nichts verloren. Also dann ist es noch goldener, finde ich. Dann ist es so wow. Und ja, wir sind da an so einem Thema dran, was sich kantig anfühlen kann, weil ich das Gefühl habe, dass ich dann sehr wach bin für... Was erzähle ich denn so über, wie ich andere gern hätte?

Jede Person ist Führungskraft: Energie, Kultur und das Tonstudio

Florian: Bei vielen Regeln finde ich es noch ziemlich einfach mit dem You go first. Also mit dem zuerst eben das Verhalten vormachen oder sich an die Regeln halten, die wir insgesamt als Gruppe haben. Interessanter finde ich es dann sogar noch bei solchen Sachen wie, wie sieht es mit Entspannung aus? Oder mit entspannt Konflikt lösen, ganz sanft mit anderen Menschen umgehen.

Miriam: Oder mit Rumjammern oder mit positive Dinge in den Vordergrund stellen.

Florian: Die Geschichte habe ich schon lange nicht mehr erzählt. Im Rahmen von einer Hypnose-Ausbildung waren wir mal in einem Tonstudio auch, in einem wunderschönen Studio in einem Ostberliner Teil, wo früher die DDR-Studios waren vom öffentlichen Rundfunk. Wunderschöne Studios, also ganz großartig, riesige Sachen, trockener Sound, ganz, ganz toll, um was aufzunehmen. Und dann haben wir auch eine gemeinsame Aufnahme gemacht mit zwölf Leuten, die dann eine halbe Stunde immer verschiedene Sätze gesagt haben nacheinander, um so eine gemeinschaftliche Komposition zu machen. Und da habe ich mir mal erlaubt zu gähnen. Eieiei, da wurde ich zusammengefaltet von dem Chorleiter, der da war. Huiuiui. Weil er mir gesagt hat, das war sehr anstrengend für alle Beteiligten. Also ein konkretes Dasein und eben on cue was sagen. Sobald jemand anders was gesagt hat, war ich eben dran. Und in so einer Situation geht es darum, dass jeder im Raum dafür verantwortlich ist, wie wach oder wie müde oder in welche Richtung die Stimmung geht. Und dann geht es eben auch darum zu sagen, okay, jemand ist dann in einer Stunde wieder dran. Und bis dahin ist jetzt einfach hier mal Power drin. Das habe ich sehr in Erinnerung behalten für sowas. Weil das natürlich auch was bedeutet für andere Workshop-Kontexte oder für bestimmte, auch in einem 1-zu-1-Gespräch. Wie möchte ich da wirken in einem Geschäftskontext oder vielleicht auch im privaten Kontext.

Miriam: Ich mag die Geschichte gern. Ich kenne dererlei auch. Also im Ballett, zum Beispiel im Ballettunterricht, wenn andere irgendwie, wenn wir so Choreografien einstudiert haben und gruppenweise auch trainiert haben, dass sich die Gruppe, die gerade nicht tanzt und die jetzt drei Minuten zuguckt, wie die anderen was machen, sich nicht auf dem Boden hockt dabei oder an die Wand lehnt. Also das sind alles so energetische Ideen im Bereich dieser Kunstformen, wo die ganze Gruppe dafür verantwortlich ist, mitverantwortlich ist, dass eine bestimmte Fokussierung und auch eine Konzentration im Raum ist.

Florian: Und da ist jede Person Führungskraft, ne?

Miriam: Da ist jede Person plötzlich Führungskraft, ja. Und natürlich ist der Ballettmeister oder die Ballettmeisterin da bestes Vorbild. Ich habe die tatsächlich nie gesehen, dass die sich irgendwann im Schneidersitz irgendwo hingeflötzt haben, während die Gruppe irgendwas trainiert hat. Das gab es einfach nicht. Also das war, habe ich so nicht erlebt. Deswegen ging das auch recht zügig durch, als die das dann erwartet haben plötzlich oder als es ausgesprochen war. Es gab auch kein Gegenargument dafür. Wo es für mich ein bisschen größer wird, ist dieses mit den Schauspielkollegen, die dann sagen, das Publikum ist so müde. Und ich habe mir die angeguckt und dachte, ja, da habt ihr was gemeinsam. Scheinbar. Wie viele Stunden hast du letzte Nacht geschlafen?

Florian: Das ist jetzt nicht ein bisschen zu viel Verantwortung, weil es hieß ja zum Beispiel eben auch, ausgeschlafen zu sein, vorbereitet zu sein, zu Theaterproben oder zu, also in allen möglichen Ideen, je nachdem, was halt gerade ist, immer vorbereitet zu sein, da zu sein und voll anwesend.

Miriam: Ich mag den Gedanken. Ich finde das okay. Das ist ein Perspektivenwechsel in diesem Podcast. Sich zumindest, bevor ich ins Büro gehe, zu meiner Familie komme, auf die Bühne gehe, mir zu überlegen, wie hätte ich es denn jetzt gerne?

Florian: Und das dann vorzumodellieren, können die anderen sich nicht mal bewegen. Also wenn ich jetzt sagen würde, bei mir im Büro, da ist immer so langweilig oder da ist immer so schlechte Stimmung. Da kommt irgendwie nie gute Stimmung auf. Und jetzt soll ich plötzlich sagen, ich mach jetzt hier Party oder was? Unter 25 Leuten, die da auch noch sind?

Miriam: Wenn es der Sinn wäre, dass alle Party machen?

Florian: Oder zumindest gute Laune zu haben oder so?

Miriam: Auf der anderen Seite wird es ja, oder zumindest wäre ja zu hinterfragen, die Strategie, die ich bis jetzt hatte, hat die dazu geführt?

Florian: Wahrscheinlich nicht. Das ist besser wohl.

Miriam: Gut, dann könnte ich sagen, ich habe das jetzt auch probiert mit, ich habe auch schlechte Laune oder ich habe die schlechteste Laune von allen oder die müdeste oder die unentspannteste. Zu was hat das geführt? Jetzt könnte ich es ja mal andersrum probieren. Also wirklich das mal zu durchdringen mit... Ich bin jetzt mal unabhängig von dem Publikum, was da draußen sitzt und meinen Glaubensideen für, jetzt ist es eine Nachmittagsvorstellung und die haben gerade alle üppig zu Mittag gegessen und sind jetzt müde. Was kann ich denn jetzt tun, damit die wach werden? Oder in welcher Stimmung gehe ich denn jetzt auf die Bühne, damit die schon mal zumindest von der Bühne her was erleben? Und das wäre dann eher was Energetisches und was Lustiges oder ja, vielleicht wirklich sogar so mit Karacho. Und dann habe ich plötzlich eine Vorstellung davon, wie ich es da draußen gerne hätte. Und ich habe lange, lange Jahre jetzt auf Bühnen gearbeitet. Mit Live-Publikum, das Vorträgen zugehört hat, in Theaterinszenierungen.

Florian: In jeder meiner Arbeit mit Teams ist das exakt genau das gleiche.

Miriam: Ach, wie witzig. Okay.

Florian: Möglicherweise schafft eine einzelne Person nicht die Teamstimmung zu drehen. Also wenn jetzt alle gerade dröge, druff sind wegen was weiß ich, komischer Entscheidungen von weiter oben. Möglicherweise ist eine einzelne Person nicht genug. Nur wenn zwei oder drei sich zusammenschließen und da sowas ist von wegen, wir wollen jetzt hier wenigstens ein angenehmes Klima haben oder wir wollen gemeinsam über wichtige Dinge sprechen und wir möchten das kollaborativ machen, wir möchten das teilen, wir möchten eine schöne Gesprächsatmosphäre haben. Wenn da zwei oder drei sind, dann klappt das normalerweise. Und es können ja so Kleinigkeiten sein, wie dass irgendjemand anfängt, zur Besprechung immer Süßigkeiten mitzubringen oder Obst oder so. Irgendwas aufzuschneiden und das in die Tischmitte zu stellen. Das wirkt wirklich Wunder, wenn das eine Person tut. Und wenn die dann mal nicht da ist, wenn dann plötzlich jemand anders übernimmt, schon sind sie zu zweit. Und das ist eben dieses You go first. So kann ich die Kultur in bestimmten Stellen einfach beeinflussen, weil Kultur ist ja nichts anderes als das, was wir wie so die Schatten auf der Wand sehen. Also da tut jemand was und das, was wir im Schattenspiel sehen, nennen wir dann Kultur. Wir können die Kultur ja nicht direkt beeinflussen und sagen, wir hätten jetzt gerne eine bessere Kultur oder mehr Spaß oder so.

Miriam: Vor allen Dingen so, wir hätten jetzt gerne mehr Spaß.

Florian: Sondern es geht ja nur darum, dass wir was tun und dann entsteht eben was, was wir dann hinterher sagen, wow, wir haben eine spaßige Kultur hier.

Miriam: Wir wissen, dass alles, was wir tun, was du tust, irgendwo irgendwie ein Feedback erzeugt. Und ich habe von Bühnen aus mit 750 Menschen schon wahre Wunder erlebt. Auf der Bühne stehen. Ich habe wirklich schon wahre Wunder erlebt. Und durch diesen Energiehaushalt, den ich für mich aufgebaut habe. Und deswegen kann ich das nicht vollständig unterschreiben, dass ein Mensch alleine das nicht sogar verändern kann. Vielleicht nicht in drei Sekunden. Das ist möglich. Vielleicht nicht. Selbst das habe ich schon erlebt. Nicht immer. Und so dieses dann dranbleiben und weiter entspannt sein.

Florian: Definitiv.

Schwierig, aber machbar: dranbleiben und der Unterschied zwischen Mensch und Verhalten

Miriam: Florian hat wirklich schon in Situationen, wo ich früher im wahrsten Sinne des Wortes die Wand hochgegangen wäre. Früher habe ich die Schwerkraft überwunden und bin die Wand hochgegangen. Florian kann so stoisch entspannt sein, wirklich von Kopf bis Fuß und es auch nach außen strahlen, dass ich mich drei, vier, fünf Minuten wieder setzen konnte. Und es war zunehmend anstrengend. Und ich merke, wie viel Kraft es hat. Und ja, Gunter Schmidt würde jetzt sagen, schwierig.

Florian: Aber machbar.

Miriam: Am Anfang fühlt sich das vielleicht noch schwierig an. Vor allen Dingen, wenn es so neu ist, dann ist es so ein bisschen wie mit dem Sporttraining anzufangen oder so nach langer Pause. Aber machbar.

Florian: Aber machbar. Nur schon sehr schwierig.

Miriam: Schon sehr schwierig. Aber es geht. Und es ist ein Versuch wert.

Florian: Und es ist eben dieses You go first oder im Deutschen dann, was wäre das auf Deutsch übersetzt? Erster, erster. Mach du's zuerst?

Miriam: Ja.

Florian: Du zuerst. Oder zeig du's zuerst?

Miriam: Du zuerst.

Florian: Geh du voran. Also da gibt es ja dann viele Übersetzungen tatsächlich auch. Es braucht halt jemanden, der ein bestimmtes Verhalten zeigt, das wir gerne hätten oder das er oder sie gerne hätte als Gruppe. Wie soll das sonst funktionieren dann?

Miriam: Und ich finde das auch vor Kindern in der Familie sehr glaubwürdig, wenn Eltern die Grundregeln, die sie sich wünschen, einfach zusammen sein auch, dieser Gruppe von Menschen, dass sie die selbst im Großen und Ganzen einhalten. Das heißt nicht, dass Eltern auch um sieben ins Bett gehen und schlafen. Weil wir sozusagen einen Wachstumsunterschied haben, einen Reifeunterschied. Das ist ganz klar, das brauchen wir auch nicht zu verargumentieren. Grundsätzlich reicht es ja schon, wenn Eltern sich auch an bestimmte Regeln halten, wenn Kinder sich auch an bestimmte Regeln halten sollen. Vielleicht an noch ein paar mehr. Und wenn da eben auch ein grundsätzliches Ding drin schwingt. Und im emotionalen Bereich, also entspannt, aus Stresssituationen wieder herauszukommen, schneller und schneller. Oder fröhlich zu sein in Situationen, in denen früher eher Stress angesagt war und das auch zunehmend mehr und mehr und schneller wieder aus einer Stresssituation zu deeskalieren. Ein entspanntes Miteinander, ein vernünftiges Miteinander vorzuleben, ein gesundes Essen, ein hauptsächlich gesundes Essen, einen sinnvollen Fernseh- und Medienkonsum, wie auch immer. Das einfach vorzuleben, das macht was.

Florian: Wir hatten mal tolles Feedback von unserem Jüngsten, als er zum Älteren gesagt hat, weißt du, manchmal, da finde ich dein, also dich mag ich schon, nur dein Verhalten, das finde ich richtig scheiße. Scheiße war nicht sein Wort. Nur, dass er tatsächlich angefangen hat zu trennen zwischen der Person und dem Verhalten, das eine Person bringt. Weil du kannst Personen ja immer mögen und Menschen immer mögen, nur manchmal machen die halt komische Sachen. Oder Sachen, die anders sind als die Sachen, die wir machen würden. Und das war so ein Moment, da habe ich mich auch gefragt, wo er das wohl her hat. Anscheinend spiegeln wir das irgendwie oder irgendwo. Ich hoffe, dass wir das sind, die in seiner Umgebung genau so vorangehen. Der Wert des Menschen, mit dem wir zusammen sind, ist immer großartig. Wir freuen uns über jeden Menschen. Und das Verhalten, das manche an den Tag legen, ist halt was, wo wir nicht mitgehen können. Oder wo wir sagen, ah, das finde ich jetzt doof. Und viele Verhalten sind ja auch so, dass ich sage, wow, wie toll, dass sowas an den Tag gelegt wird. Und diese Unterscheidungen zu machen, das ist ja was, was ein Kind dann einfach abmodelliert.

Miriam: Da sind wir ja wieder bei diesem Unterschied. Machst du den Unterschied? Machst du den Unterschied? Wann machst du den Unterschied? Ab wann fängst du an, den Unterschied zu machen? Und selbst wenn das sowas wäre wie, wir feiern eben nicht die 250. Podcast-Folge, sondern die Nummer 168, einfach weil es uns Spaß macht und weil wir sagen, hey, wir machen mal was anderes, wir machen mal was Neues, wir probieren mal was aus. Wir überraschen mal andere Menschen. Wir gehen in kleinen Schritten, nur wir überraschen mal. Finde ich gut.

Florian: Eine liebe Kollegin von mir hatte die Mission, tatsächlich auch über die positiven Sachen zu sprechen und die immer aufs Tapet zu holen und zu sagen in Status-Meetings, wo es um irgendwelche Projekte ging, dass sie dann auch gesagt hat, selbst wenn für ein Projekt jetzt gerade nichts brennt, dann einfach mal zu sagen, wie gut es gerade läuft und was gerade alles positiv ist. Das hat sie in den Raum reingeholt.

Miriam: Hier wäre ich dann auch, glaube ich, der Meinung, dass es super ist zu rufen, erster, erster, erster, statt zweiter, zweiter, zweiter. Und der zweite ist auch cool, weil wenn Florian anfängt mit dem Podcast, mache ich mit, nutzt ja nichts.

Florian: Dann höre ich jetzt als erster auf.

Miriam: Nein, jetzt wollte ich zuerst. Gut, zweiter, zweiter, zweiter. Erster, Zweiter. Beides gut. Wir freuen uns auf dich nächste Woche. Und unser neuer Seminarkalender ist online. In den weitesten Teilen online. Das heißt, unsere neue Seite nimmt immer mehr Format an. Du darfst gerne schon mal raufblinzeln, wenn du möchtest, auf www.kontext-denken.de. Wir freuen uns so, wenn wir dich 2020 endlich kennenlernen dürfen. Ja, Podcast bleibt weiter. Jede Woche, ne? Da sind wir sehr erster beide. Zuverlässig, würde ich sagen. Florian sagt nichts mehr, weil sonst ist er nicht der Erste, der aufgehört hat. So was hatten wir auch noch nie. Dann sage ich jetzt Mutterseelen alleine. Tschüss. Tschüss. Tschüss, ihr Lieben. Mehr von uns gibt es unter www.kontext-denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

Weiterdenken

Wenn es etwas Neues gibt, geben wir dir Bescheid.

Im Newsletter landen neue Episoden, Seminartermine und Gedanken, die sich auch ohne Kopfhörer weiterdrehen.

Zum Newsletter