Es gibt Podcast-Folgen, die geplant sind — und eine, bei der Miriam bewusst kein Line-Up geschrieben hat, weil sie selbst nicht wusste, worauf Florian hinaus will. Genau das hörst du hier: zwei Menschen, die live in ihre Community senden und dabei erzählen, was NLP mit ihrem Leben gemacht hat. Es geht um heulende Nachmittage auf dem Sofa, um jonglierte Kieselsteine am Starnberger See und um einen über 70-jährigen Mann in Orlando, der Miriam auf die Schulter klopft. Anlass ist Richard Bandlers vielleicht letzter Deutschland-Besuch.
Ein Anfang ohne Line-Up
Miriam: bei kontext*denken.
Miriam: Zwei Gehirne, ein Podcast.
Florian: Mit den Themen, die das Leben so schreibt.
Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.
Miriam: Eine ganz besondere Podcast-Folge erwartet euch, ihr Lieben, denn heute werden Florian und ich auspacken.
Miriam: Wir werden uns um Kopf und Kragen reden. Wir haben das vorher für uns so entschieden. Kann sein, dass wir nach dieser Podcast...
Florian: Wir sind ja jetzt Master Trainer. Wir können ja jetzt machen, was wir... So nicht, ne?
Miriam: Ihr habt als Stammhörer dieses Podcasts nicht erwartet, dass wir jetzt hier einen sauberen, durchmoderierten Anfang gestalten für diese Folge, oder? Das wäre uns fast geglückt. Deswegen herzlich willkommen zu... Wie ist das überhaupt mit dem aktuellen NLP, mit der Szene, mit Dr. Richard Bandler, der vielleicht zum allerletzten Mal im Oktober 2023 nach Deutschland kommt? Nicht, weil wir ihn etwa für zu alt halten, sondern es gibt ein paar Faktoren, die dagegen sprechen, dass dieser Mensch nach wie vor diese langen Reisen unternimmt, um dann eben durch Europa zu tingeln. Und ich finde es wunderbar, dass er das macht. Er ist über 70. Damit sind wir schon mittendrin in seiner Biografie. Jetzt können wir uns natürlich fragen, wozu... Was ist denn das Thema heute? Das Thema heute ist, wir packen aus, wir erzählen Menschen Dinge, die sie noch nicht über NLP wussten und wir übertragen diesen Podcast, während wir ihn aufnehmen, live in unsere Facebook-Gruppe, die NLP-Community, an der Stelle kannst du schneiden.
Florian: Ja, kann. Kann, ist der Modaloperator, den ich da hören möchte.
Miriam: Es könnte passieren, dass unsere Zuhörerinnen, die heute live dabei sind bei der Aufnahme, auch Fragen stellen. Die nehmen wir gerne in dem Podcast mit auf. Florian hatte die Idee, dass wir mal was über Richard Bandler erzählen. Du hast das initiiert.
Florian: Ich habe das heute initiiert, weil in zwei Wochen ist Richard Bandler in Deutschland und als Co-Gründer von NLP oder Co-Erfinder oder Co-Entdecker.
Miriam: Ich habe alles.
Florian: Alles von dem ranken sich ja Mythen und Märchen und Gerüchte, Furchtbares und Großartiges um ihn. Und es sind tatsächlich ein paar Granden der Society of NLP in Deutschland in den nächsten Tagen und das ist eine Gelegenheit, die mal zu erleben. Und wir haben die schon häufiger, entweder in Orlando oder in London oder in Rimini, waren wir schon als Co-Trainer, als Assistenten mit dabei. Und ja, wir wollten einfach mal drüber sprechen, was sind so unsere Erfahrungen und worauf würde man sich einlassen, wenn man da hingeht.
Miriam: Fun Fact, normalerweise schreibe ich ein sogenanntes Line-Up, also so eine Art thematische Abfolge für unsere Podcasts, an dem wir uns entlanghangeln und dann auch wissen, wo wir gerade stehen, was wir da gerade erzählen. Das habe ich heute nicht gemacht, weil es ja nicht mein Thema ist und ich habe keine Ahnung, worauf Florian raus will. Der Nutzen für dich als Hörerin.
Florian: Arbeiten wir jetzt zielbasiert, oder was?
Miriam: Dachte ich schon. Das wäre typisch für NLPler, dass sie das tun.
Florian: Das heißt, der Zweck heute wäre...
Miriam: Eine Hommage an Dr. Richard, das schaffen wir nicht.
Florian: Eine Hommage. Das wird nichts.
Wie NLP zwei Leben verändert hat
Miriam: Weil tatsächlich, wenn ich jetzt so aus meiner eigenen Erfahrungswelt heraus sprechen könnte, wären zwei Herzen in meiner Brust. Tatsächlich. Dieser Mann hat zusammen mit John Grinder irgendwann in den 60er, 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Kommunikationsmethode erfunden, die mir gefühlt vor fast zehn Jahren mein Leben gerettet hat. Und ich meine nicht im Sinne von körperlich, also dass ich irgendwie furchtbar krank gewesen wäre und dann kam jemand und hat seine Hand aufgelegt und ich war vorher blind und dann konnte ich wieder gehen, sondern es war vielmehr ein... Ich habe ganz schön viel Scheiße gebaut in meinem Leben und habe es mir richtig schwer gemacht, ein glücklicher und vor allen Dingen entspannter Mensch zu sein. Und ich hatte das gar nicht so auf dem Schirm, dass das was mit meinem Verhalten zu tun hat, sondern die Probleme, die ich in meiner Ehe gefühlt habe, die Probleme, die ich als Mutter, als arbeitende Mutter gefühlt habe, die Probleme, die ich als Tochter gefühlt habe, die Probleme, die ich als Mensch, der auch einen Karriereanspruch an sich hat und so weiter gefühlt habe, die habe ich stets ins Außen gepointet. Also ich habe andere Menschen und Gegebenheiten dafür verantwortlich gemacht, dass ich nicht aus dem Quark gekommen bin. Und ich habe vor mich hin gelitten und mich in meinem Wundwasser gebadet, während da draußen eben irgendwie das Leben passierte. Und das, obwohl ich, wenn jetzt andere Menschen so auf mein Leben geguckt hätten, ein ganz gutes Leben gelebt habe. Immerhin, ich war und bin Fernsehmoderatorin, zwei gesunde Kinder, verheiratet mit einem gut aussehenden Kerl damals. Es schien so wie eine total vorzeigbare Bilderbuch-Story, made in Germany, mein Leben. Und ich hatte nicht nur, also ich hatte tatsächlich körperliche Symptome, ich hatte Stresssymptome, ich habe viel Streit und Ärger um mich herum erzeugt, ich bin immer wirklich so mit geöffneter Bluse, möchte ich sagen, bin ich in Konflikte gerannt. Ja, jetzt guck nicht so. Mit geöffneter Bluse? Was ist das denn? Nein, ich hätte dir da... Mit geöffnetem Messer.
Florian: Ich hätte dir da... Tragisches Missverständnis. Ich hätte dir damals... Die Metaphernwahl.
Miriam: Ich hätte dir damals nicht mal sagen können, dass das ein Muster ist. Also dass ich das wiederholt in kurzen Abständen in meinem Leben immer wieder hergestellt habe. Was ich gemerkt habe, ist, ich lag halt ein-, zweimal in der Woche heulend auf dem Sofa und habe gedacht, die Welt hasst mich und ich sie auch.
Florian: Tatsächlich?
Miriam: Ja, und das war mein Zustand.
Florian: Weil das ist eine Miriam, die ich nie kennengelernt habe. Tatsächlich nicht.
Miriam: Das stimmt. Verstehst du, wenn ich da jetzt einen Schnitt machen würde, so einen kalten Schnitt im Film und wir würden irgendwie x Millionen Frames weiterschieben fast forward und ich würde heute ankommen, dann lebe ich in einer Beziehung mit einem Menschen, dem ich unendlich vertraue und bei dem ich mich so angekommen fühle und mit dem ich auch merke, dass ich ein bisschen mühsamere Wegstrecken zurücklegen kann. Da ist nicht gleich immer dieses, es ist alles verloren Thema im Raum und es rastelt in die tiefste Schlucht des Himalayas, sondern es ist ein sehr stabiles Niveau, das selbstverständlich auch mal traurige Momente, frustrierte Momente kennt, nur es ist ein sehr stabiles Niveau, von dem aus ich immer wieder mit Energie irgendwie was Neues auch anfangen kann. So, nur das mal dahingestellt. Und die NLP-Ausbildung, die ich damals gemacht habe, hat schon nach dem Practitioner dazu geführt, dass es mir erheblich besser ging. Ich hatte NLP noch lange nicht durchdrungen und ich habe auch noch lange nicht die Bandbreite überblickt, die dieses Modell anbietet. Nur ich habe mich anders verhalten in ganz vielen Situationen und ich konnte meine Perspektive wechseln. Ich hatte so das Gefühl, als hätte ich, weißt du, so ein, wie war hier James Bond früher, diese Schurken, die hatten doch immer so Schaltzentralen, wo die so die ganze Welt sehen konnten auf so Bildschirmen. Weißt du, was ich meine? Die konnten dann auf so Knöpfe drücken, so 70er Jahre, wo die so 50 Fernseher und hier haben sie nach Madagaskar geschaltet und da nach London und da nach New York und so.
Florian: Und ich hatte das Gefühl, dass ich das... Für die Jüngeren ist bei Austin Powers auch nachzuschauen. Das ist quasi wie James Bond, bloß für die Jüngeren. Ich wollte nur für unsere Jüngeren hören.
Miriam: Und die... Egal. Ich konnte auf jeden Fall meine Perspektive wechseln. So, ich bin fertig dann auch. Allerdings, ihr Lieben, wusste ich schon während ich diese Ausbildung gemacht habe, dass ich erstens weitermachen werde, also dass ich mindestens den Master noch machen werde und so ganz tief in mir drin spürte ich sowas wie, ich bin jetzt angekommen in einem, und ich war damals schon überschult mit Kommunikations- und Rhetoriktraining, so ist es nicht, ich war angekommen in einem Konzept, das mir unfassbar viel gebracht hat und ich hatte so einen ganz leisen Impuls in mir, der so ein Bild gebaut hat auf, ich bin da Trainerin drin.
Florian: Echt jetzt?
Miriam: Ja. Und dann war auch noch Florian mit in diesem Training.
Florian: Das bin ich.
Miriam: Und Florian war damals schon Triple Practitioner, Zweifach-Master, Dreifach-Trainer, Fünffach-Coach.
Florian: Hast du schon eine Kommunikations-Trainer-Ausbildung gemacht bei einem deutschen NLP-Trainer?
Jonglierte Kieselsteine am Starnberger See
Miriam: Also, so. Und Florian hatte, nachdem ich wohlgemerkt Kontakt zu ihm aufgenommen hatte, hatte der mich binnen zwei, drei Minuten um seinen Finger gewickelt. Ich wusste ja nicht, wie gut der schon kommunizieren kann. Es gibt es zu, dass du das mit Absicht gemacht hast. Ich finde, das gehört zu dieser romantischen Story dazu.
Florian: Natürlich habe ich das mit Absicht gemacht. Es war lieber auf die erste Jonglage.
Miriam: Das darfst du jetzt erklären.
Florian: Miriam und ich, das ist unsere romantische Backstory. Die These ist, dass wir uns in einem dieser anderen Leben vor diesem Leben verabredet haben mit einem bestimmten Signal und dieses Signal ist, dass ich jongliere und Miriam es bemerkt. Und es ist tatsächlich zufällig passiert, als wir am Starnberger See saßen und ich ein paar Kieselsteine in die Hand genommen habe und einfach angefangen habe zu jonglieren und dann...
Miriam: Dachte ich plötzlich, ups, das ist einer von meinem Tribe. Das ist auch ein Schausteller. Und ich hatte sonst in dieser Practitioner-Gruppe keinen Anschluss gesucht, also auch aktiv. Ich fühlte mich da allein. So wie vorher in meinem Leben auch. Unverstanden, ungesehen. Und dann jonglierte Florian da. Das war so ein bisschen wie bei Dirty Dancing, wie ich habe eine Melone getragen. Das war nicht ich, das war mein Astralleib, der das gesteuert hat. Ich konnte mich beobachten, wie ich auf einen wildfremden Menschen zulaufe und Florian sage, du Florian, weißt du, dass Frauen jonglieren sexy finden? Und ich weiß noch genau, wie er diese Steine alle fallen ließ und mich völlig entgeistert anguckte und meinte, wirklich? Und dann habe ich ja gesagt und bin wieder zurückgelaufen zu meinem Handtuch und dachte in diesem, was mache ich denn da gerade? Ich möchte diesen Mann überhaupt nicht mehr kennenlernen.
Florian: Ja gut, da ging noch was.
Miriam: Ich habe gerade eine Trennung hinter mir, ich will das nicht.
Florian: So, jetzt sind wir bei Origin-Stories von uns.
Miriam: Und über den Weg geht es doch auch am besten. Und Kerstin hat gerade geschrieben, Miri, ich fühle das so, ich habe gerade Glitzern in den Augen. Danke, Kerstin, weil ich habe das auch so empfunden, als wir damals dann irgendwann viel, viel später miteinander mal telefonierten. Ich habe mich da sehr gespiegelt gefühlt, weil es es nicht leichter macht. Und durch meine Art und Weise, mir meine eigenen Gedanken, die ich denke über diese Welt, über Menschen, über Männer, über Frauen, über Job, über Kinder, über Mütter, über Väter, wie ich angefangen habe, das bewusster wahrzunehmen, auch meine Glaubenssätze, die ich über Jahrzehnte aufgebaut hatte, durch individuelle Erfahrungen, die nichts zu tun haben mit einem Regelwerk da draußen, konnte ich binnen vier, fünf Wochen mein Leben schon so verändern, dass ich zum ersten Mal seit 15 Jahren ganz ehrlich gefühlt habe, es fühlt sich wieder gut an.
Florian: Ja, vielleicht das, um den ersten von vielen kleinen Bögen zu schaffen. Richard hat so schön gesagt, vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer. Und das ist einer der Tricks in NLP. Und Trick... Es fühlt sich tatsächlich für mich so klein an. Also es ist ein kleiner Unterschied, der den Unterschied macht. Nämlich die Verantwortung dafür zu übernehmen, was ist das, was du in dir drin tust und was du mit anderen Menschen tust. Das heißt, mal wahrzunehmen, wie sprichst du innerlich mit dir, was schaust du dir an, wie selektierst du auf deine Vergangenheit oder die Zukunft heraus. Also wenn du dir die Zukunft vorstellst, welche Bilder von der Zukunft machst du dir dann? Und das dann tatsächlich die Verantwortung dafür selber zu übernehmen und zu sagen, wie möchte ich denn überhaupt leben? Und ich habe die ganze Zeit auch überlegt, wie wir in dieses Thema einsteigen können und dachte gerade, als du so deine Geschichte erzählt hast, ganz am Anfang steht die Hoffnung, dass es besser sein kann oder anders. Oder vielleicht auch die Gewissheit, wenn du an dir arbeitest, wenn du was tust, dann wird sich was verändern. Also dann veränderst du dich mit der Zeit. Es ist ganz natürlich, dass wenn du anfängst, deine Geschichte selber in die Hand zu nehmen und ein Stück weit deine Geschichte zu schreiben, sei es in die Zukunft rein oder in der Gegenwart, du wirst ein Stückchen entspannter. Du wirst einfach mal durchatmen und vielleicht auch sowas wie manchmal Glück haben.
Miriam: Und das hat eine tiefergehende Wirkung als ein Rhetoriktraining. Und ich habe nichts gegen Rhetoriktrainings. Auch ein Sprechertraining. Ich habe mein Sprechertraining beim ZDF absolviert. Das war eine tolle Ausbildung und ich habe ganz viel gelernt über meine Stimme, meine Atmung und ich klinge, wie ich dabei aussehe. Es hat nichts in mir verändert. Ich habe mir irgendeine Mütze aufgesetzt, die hieß dann Sprecherin oder Moderatorin oder Rhetorikexpertin und wusste, diese Geste macht das mit dem Zuschauer und diese Geste macht was Symmetrisches. Und versteht ihr, es war nie tiefergehend. Ich bin dann da rausgelaufen und dachte, ja, das kann ich jetzt üben. So wie ich im Theater, ich spiele ja dieses Jahr auch wieder Musical, wie ich eine Rolle einstudiere. Nur beim NLP arbeiten wir mit dem, was da ist. Nämlich mit deinen tollen Fähigkeiten deine Gedanken und die Sachen, die du dir im Kopf vorstellst, über deine Sprache nach außen zu transportieren und dafür zu sorgen, dass andere Menschen davon einen besseren, positiveren Eindruck bekommen, dass du dir und anderen gute Gefühle machst. Unabhängig von diesem Konzept habe ich eben, wie gesagt, mein Leben so verändert, dass es mir plötzlich mehr Spaß machte, dass ich mich motivierter fühlte, dass ich viel mehr Qualitätszeit mit meinen Kindern erzeugt habe, dass ich eine entspanntere Mutter war. Und all das hat dann auch wieder dazu geführt, dass es mir körperlich besser ging, dass ich diese Zusammenbrüche nicht mehr in dem Ausmaß erlebt habe. Ich habe das alles gemerkt und ich habe gemerkt, in welch schneller Zeit ich das hinbekommen habe. Mein Leben war weit davon entfernt, perfekt zu sein, nur es war schon so viel besser, dass ich mich in meiner Haut wieder wohl fühlte. Und mein zweiter Gedanke nach, ich werde da Trainerin, war, irgendwann treffe ich diesen Richard Bandler, weil der hat das erfunden.
Florian: Ich hatte ihn da schon getroffen.
Miriam: Du hattest ihn schon getroffen, genau. Florian war mir weit vor. Ich war froh, dass ich Florian an meiner Seite hatte. Weil wir haben ab dem Moment, wo wir uns kennengelernt hatten in diesem Seminar, haben wir abends zusammengesetzt und ich habe Florian Fragen gestellt. Ich habe Florian gefragt, was bedeutet das genau? Warum hat der Trainer heute über das gesprochen oder über das? Und Florian konnte mir diese Fragen alle beantworten. Florian ist ein NLPedia, ist eine NLPeziklopädie. Florian ist verrückt, wirklich. Der hat ein Wissen in seinem Kopf. Ich weiß nicht, wie das in einem Kopf passen kann. Das ist bis heute so. Und als wir dann uns entschieden, zusammen damals dann schon, dass wir Trainer werden und dass wir NLP-Ausbildungen anbieten werden zusammen. Ich voller Begeisterung, Florian eher so in diesem, naja, könnte man schon eine Firma gründen. Das ist wirklich geil, wir waren super unterschiedlich unterwegs. Komm, gib zu, ich war on fire. Ich bin bis heute on fire. Nur damals war ich krass on fire.
Florian: Von uns beiden ist Miriam immer die, die on fire ist.
Miriam: Ich bin on fire.
Florian: Ja, das stimmt.
Miriam: Und dann weiß ich noch, als Florian sagte, so jetzt ziehen wir es durch, wir buchen jetzt diese Reise, buch uns da ein. Als ich die Finger an die Tastatur legte, um mich bei der Society of NLP für diese Trainerlizenzierung und Prüfung anzumelden und da hatten wir ja schon die ganze Ausbildungsrutsche durch. Wir hatten ja schon den Master, den Coach, den Com-Trainer, den Practitioner logischerweise. Wir hatten das alles. Ich weiß, meine Hände haben gezittert.
Florian: Ach, war das aufregend.
Miriam: Das war super aufregend, das dort einzureichen, was die dann haben wollten an Prüfungsunterlagen und an Vorbereitung.
Florian: Das ging ja auch tatsächlich so.
Miriam: Florian, du warst auch aufgeregt.
Florian: Ja, ich habe 2011, war ich bei Richard Bandler in Amsterdam, ich glaube es war 2011, und habe drei Tage Richard in Amsterdam gesehen. Ich habe natürlich auch schon mitbekommen, dass sie mit Musik arbeiten und dass es irgendwie viel amerikanischer ist als all das, was ich bis dato in Deutschland wahrgenommen hatte. Ich hatte es bei einem ganz, bei einem viel konservativeren Verband oder einem viel, was ist das Wort, nicht so auf Showmanship ausgelegten Verband, habe ich die ersten NLP-Ausbildungen gemacht. Damals auch bei einem großartigen Trainer, Hans-Jürgen Walter. Und habe da den Practitioner und den Master gemacht. Und dann ist bei mir eben auch dieser Impuls entstanden, ich möchte das mal erleben. Und dann war 2011 Richard in Amsterdam und dann bin ich da drei Tage lang hingefahren. Und es war schon irgendwie anders. Und was auch krass war, die Übungen, die ich da gemacht habe, ich habe da tatsächlich auch noch Bilder von bestimmten Übungen mit der Zeitlinie, mit der eigenen inneren Zeit, was so Bilder für die Zukunft sind. Das war Teil von diesem Seminar, das tatsächlich für Anfänger gedacht war und Amsterdam bietet sich da natürlich an, aus verschiedensten Gründen, ganz witzige Experimente zu machen.
Miriam: Darf ich kurz aus dem Chat zitieren? Simone fühlt auch gerade mit uns und sie sieht parallel. Das war vor fünf Minuten. Und Markus hat geschrieben, ich habe mich so verändert durch die NLP-Ausbildung, dass es in meiner Familie aufgefallen ist. So super, genial. Ja, Markus, vielen lieben Dank.
Florian: Das ist halt, ich glaube, das sind die... Das, was Miriam gerade beschrieben hat, ist für mich auch super typisch. Also wenn ich darüber nachdenke, welche Veränderungen haben sich in meinem Leben durch NLP ergeben, dann sind das viele Kleinigkeiten, über die ich gar nicht nachgedacht hätte, dass die sich verändern können. Und die Art und Weise, wie wir inzwischen kommunizieren, ist ganz anders als das, was vor Jahren, vor zehn Jahren einfach noch, zumindest bei mir, der Fall war. Und auch ich bin froh, dass die Miriam den Florian von damals nicht kennengelernt hat, sondern erst den upgegradeten Florian, der schon ganz anders funktioniert hat oder der auch wieder in der Lage war, zum Beispiel zu lachen. Also einfach nur mal aus Blödsinn heraus, ohne irgendeinen besonderen Grund zu lachen.
Die Reise nach Orlando und ein Klopfen auf die Schulter
Miriam: Ja und als wir dann im Flieger saßen nach Orlando, wir beide, weil die NLP-Trainer-Ausbildung in der International Society of NLP wird nach wie vor von Richard persönlich abgenommen, der sieht alle, die NLP trainieren, selbst, persönlich und die dürfen auch zweijährig, ich glaube mittlerweile dreijährig zum TÜV dort antreten, zum Trainer-TÜV und von daher bleibt der Kontakt bestehen und auch so eine Art Qualitätssicherung, die da mitschwingt. Und ich weiß, wir saßen in diesem Flieger und ich habe die ganze Zeit, wenn Florian nicht geschlafen hat, habe ich ihn so, oh wir sehen Richard, jetzt treffen wir Richard, oh mein Gott, wir werden Trainer. Also ich war wirklich völlig außer mir. Und den Menschen, den ich dann dort traf, den ich ja ein Stück weit auch anhimmelte, weil ich durch seine Methoden mein Leben so wunderbar verändert hatte. Zu dem Zeitpunkt führte ich eine Traumbeziehung, die ich 40 Jahre nicht zustande gebracht habe. Ich habe das erste Mal bei Florian eine Beziehung, die sich leicht anfühlt, wo ich gern nach Hause komme, wenn ich von Reisen zurückkomme, wo ich einen Menschen wirklich vermisse von ganzem Herzen, wenn der nicht da ist, wenn ich nicht da bin. Das hatte ich vorher nie. So, ich hatte tatsächlich gefühlt, Richard viel zu verlangen. Und dann sahen wir Richard.
Florian: So, jetzt kommt der Werbeblock, oder?
Miriam: Jetzt kannst du den Werbeblock einspielen, genau.
Florian: Sekunde, wir haben so ungefähr 25 Minuten gebraucht, um aufs Thema zu kommen. Ja, das tut tatsächlich was mit uns gerade.
Miriam: Das sind tolle Erlebnisse, die wir über die Jahre... Richard ist eine unfassbar charismatische Trainerpersönlichkeit und Richard hilft seit 50 Jahren, Menschen, Millionen von Menschen, dass es ihnen besser geht. Und zwar binnen kürzester Zeit. Er macht das live auf der Bühne, er macht das in privaten Coaching-Sessions, er macht das in seinen Trainings. Und in Orlando waren wir so nah dran an dem, was er da macht, mit einer Eleganz, mit einer, natürlich, mit einer Routine. Er hat das erfunden. Wenn ich angefangen hätte, mich mit ihm zu vergleichen, hätte ich gleich wieder aufgesteckt und beschlossen, ich werde kein Trainer, ich lasse das besser. Nur was mir eben auch auffiel war, er ist deswegen nicht unbedingt freundlich. Unter freundlich, ihr Lieben, wenn ihr jetzt wach seid. Ja, freundlich hat eine Tiefenstruktur, weil Florian zum Beispiel hatte diesen Eindruck nicht so stark wie ich. Also ich weiß, wir kamen abends nach Hause und Florian war so die Trance, die Richard heute gesprochen hat, die Loops, die Richard heute gemacht hat. Und ich weiß, ich saß auf der Bettkante in unserer Villa und sagte, ich finde ihn nicht freundlich.
Florian: Er braucht ja nicht freundlich sein.
Miriam: Für Florian braucht er nicht freundlich sein. Für mich spielt das eine Rolle, habe ich gemerkt. Unabhängig davon, wie sehr ich die Leistung eines Menschen schätze und die Arbeit eines Menschen respektiere und auch lobe, ist dieses freundlich für mich irgendwie ein Ding. So, jetzt hatte ich ja keine Wahl. Also erstens hatten wir das bezahlt, zweitens hatten wir schon den ersten Practitioner geplant.
Florian: Wir haben auch die Veränderung jetzt schon an uns gespürt, also dass die Technologie NLP gut funktioniert für uns, dass wir sehen, die Veränderungen. Wir haben auch in unserer Seminarreihe damals, wir hatten ja schon Besser Denken, Besser Sprechen Seminare zusammen gegeben, über einige Jahre schon an der Zeit und auch NLP-Themen einfließen lassen, heimlicherweise. Und ja, Legendenbildung. Richtig. Und an der Stelle, dass das gut funktioniert, war ja klar. So, jetzt ist er halt nicht jemand, der während der Pausen durch die Reihen geht und mit jedem freundlich chattet.
Miriam: So, und ich hatte mich entschieden, diese Prüfung zu machen und ich hatte mich auch entschieden, der Society anzugehören und nicht dem Deutschen Verband oder dem Europäischen Verband. Also, und da bin ich dann auch Tasklerin genug, um das dann durchzuziehen, da kenne ich mal nichts. Ich habe allerdings, als es dann so drum ging, wäre für mich überhaupt eine Zusammenarbeit mit Richard direkt denkbar und so weiter, hätte ich in diesem Moment, als wir da in Orlando so die ersten zwei, drei Tage waren, hätte ich behauptet, nein. Ich sage euch auch, wie es war. Richard hat es dann einfach entschieden, dass Florian und ich mit zu diesem Training Assistant Team gehören werden. Das war nicht so, dass wir da großartig gefragt wurden. Und Florian war schon klar damals, dass das für uns halt eine riesen Chance ist, das passiert ja nun mal nicht jedem, dass das eine riesen Chance ist, für uns als Trainer exzellenter zu werden und dass wir ziemlich schnell brillante Trainer werden, wenn wir direkt mit Richard, der es erfunden hat, als Trainer-Assistent zusammenarbeiten. Das erschloss ich mir. Von daher war ich auch bereit, diesen Anspruch, den ich privat hätte, an eine zwischenmenschliche Beziehung, komplett zurückzuschrauben. Ich habe gesagt, ich spreche offen drüber. Florian hat gesagt, wie offen willst du heute Abend sein? So offen, wie es ist. Ich kann noch offener werden. Wenn ihr Fragen stellt, beantworte ich die. Nur, ihr versteht hoffentlich, was ich meine. Und ich finde es schön, dass ihr die ganze Zeit auch schreibt.
Florian: Möchtest du mal gucken, was so geschrieben wurde?
Miriam: Ja, also es ist viel, was gerade im Chat los ist. Kerstin hat geschrieben, ich bin in den letzten drei Jahren so sehr bei mir angekommen und fühle mich so zu Hause in mir. Ich bin euch so unendlich dankbar für euren Startschubs und eure wahnsinnig tolle Reisebegleitung. Manchmal braucht es die Gedanken anderer, um auf andere Gedanken zu kommen. Das fasst für mich meine NLP-Reise zusammen. Wie schön. Und Nicolin schreibt, das kann ich gut verstehen. Nicolin schreibt auch, dass sie sich dank uns so verändern durfte. Danni schreibt, ich hatte schon immer ein sonniges Gemüt, doch seit ich NLP kenne und ich in den schwierigen Momenten meine Gedanken in positive Richtung steuern und mir mich und meine Gefühle noch besser wahr. Nebenbei kann ich immer besser zuhören, was andere Menschen mir sagen. NLP ist magisch. Auch vielen, vielen Dank.
Florian: Wer hat es auch so empfunden, ist ja auch wichtig.
Miriam: Also das war so mein erster Eindruck. Und als wir dann anfingen, ganz eng mit der Society, und das ist nicht nur Richard. Richard ist derjenige natürlich, der der Nordstern ist in der Society. Gallionsfigur. Erfinder, logischerweise. Nur er hat fantastische Unterstützung durch John Lawal und seine Frau Kathleen, die die Society auch geschäftsführen und die einfach die ganze Organisation um die Seminare und Trainings mit Richard herum machen. Ich meine, der Mann ist jetzt 73 und steht auf der Bühne und hält seine Seminare vor 300 Leuten. Das ist kein Problem. Nur die ganze Organisation drumherum ist natürlich Irrsinn und das machen die beiden ganz fantastisch.
Florian: Inzwischen hat sich da, finde ich, auch so in dem, wie John und Kathleen auch mit wahrnehmen auf der Bühne, auch eine schöne Mischung gebildet, die ganz unterschiedliche Leute ganz unterschiedlich anspricht, weil zum Beispiel Kathleen dann sehr herzlich ist und sehr auf einer Herzensebene auch super rüberkommt.
Miriam: Und John sehr Comedy und sehr Stand-up und... Also zu John würde mein Herz viel mehr fliegen, zu Kathleen sowieso, das ist einfach eine wundervolle Frau. Die ist wie so eine Mutter für all diese NLP-Trainerinnen auf der ganzen Welt, finde ich. Und sie ist auch immer ansprechbar, Tag und Nacht gefühlt. Und von daher fängt sich das dann so ein bisschen auf. Nur Richard ist derjenige, der das ganz große Wissen hat, der investiert hat in Forschung und Wissenschaft, der trägt mittlerweile sieben Doktortitel, ist ursprünglich mal aus der Mathematik gekommen, ist dann eben auch noch Doktor der Psychologie geworden und noch viele weitere, linguistisch hat er sich befasst und hat ein ganzes Forschungsgebiet aus Sprache erhoben. Und seine Bücher, seine Werke, seine Arbeit mit Menschen bleibt eben seine Arbeit mit Menschen. Und deshalb, wenn wir, wenn Florian und ich euch NLP beibringen, egal ob in einem kurzen Seminar oder in der Grundausbildung, in der offiziellen oder im Master oder auch im Coach, dann arbeiten wir im Namen und auch sehr beeinflusst von Richard Bandler. Hat bei mir nicht dazu geführt, dass ich unfreundlich werde, finde ich. Ja, manche lassen sich da ja so infiltrieren, oder? Kerstin erzählt von der Audienz beim Papst, so ähnlich hat sich das für mich übrigens auch angefühlt. Und meinen ersten echten Berührungspunkt mit Richard hatte ich, da waren wir schon länger Assistenten und ich war bei einer Hypnoseausbildung dabei, die er in London gegeben hat, zu der Florian, ja mal schade, nicht mit konnte damals terminlich. Und dann bin ich da alleine hingedackelt. Und ich weiß, dass wir Assistenten dann Übungen betreut haben, also die TeilnehmerInnen haben Übungen gemacht und wir haben geholfen und assistiert und waren im Volk unterwegs und ich stand neben einer Gruppe, die mir eine Frage gestellt hat, so ein Richard Leaf, wirklich, das macht er ja ganz selten, einmal so durchs Plenum, also ist auch mal so gekreuzt, so langsam ein Schritt ist, er ist auch eine mächtige Erscheinung, also er hat eine gewisse Körpergröße, mittlerweile eine gewisse Körperfülle und es ist also beeindruckend, wenn er da so leuchtend durch die Leute läuft.
Florian: 50 Jahren in vielen Seminaren und auf der Bühne steht als Redner, als wahnsinnig brillanter Redner unterwegs ist und so viele Menschen auch bei der Veränderung begleitet hat. Es ist auch toll, Demos zu sehen, also wenn er mit jemandem auf der Bühne arbeitet und das ist ja auch was, was in den nächsten Wochen wieder möglich ist. Du tatsächlich auf die Bühne gehst, wenn er in Mainz ist und mal von einem der außergewöhnlichsten Menschen in Veränderungsarbeit im 20. Jahrhundert noch selber was mitbekommst.
Miriam: Wenn du tatsächlich darüber nachdenkst, dir noch ein Ticket zu buchen, es gibt noch Tickets, dann empfehlen wir dir das von ganzem Herzen. Es ist nlp.de. Unter dieser Webseite findest du die Anmeldung und wir haben sogar ein Affiliate-Code von kontext*denken, den können wir vielleicht noch...
Florian: mit reinposten.
Miriam: Da bekommst du noch mal immerhin 30 Euro Rabatt. Also ist jetzt nicht die Welt, nur es reicht schon für ein Abendessen in Mainz, weißt du. Und von daher würde ich es mitnehmen. Er lief also auf jeden Fall da durch diese übenden Menschen und ganz nah an mir vorbei. Und ich habe das natürlich so aus dem Augenwinkel beobachtet, dass er sich nähert und nahm so ein bisschen Haltung an, achtete auf meinen Trainer-Stand. Und als er an mir vorbei lief, machte er so.
Florian: Hat die auf die Schulter geklopft.
Miriam: Und ging weiter. Er klopfte mir auf die Schulter, genau. Zweimal und dann ging er weiter.
Florian: Und es durchfuhr. Nein, es durchfuhr mich nicht.
Miriam: Es war keine Erleuchtung. Ich habe nur dann abends Florian...
Florian: Das stimmt.
Miriam: Es war die Interaktion dieses Seminars, außer die Anweisungen, die wir bekommen hatten als Trainer. Da habe ich abends Florian angerufen, ich darf mir leider meine rechte Schulter nicht mehr waschen. Ist Master's Hand. Ja, also das weiß ich, dass er eher nonverbal sogar kommuniziert, dass das Blabla immer weniger wird und dass er zu den Menschen gehört, die sehr stark auf Taten achten, viel mehr auf das, was Menschen tun, als das, was Menschen ihm erzählen. Denn unser Frontalkortex ist so durch Filter besetzt, dass Menschen ja manchmal selber nicht mitbekommen, was sie gerade gesagt haben oder wie sie was formuliert haben, welche Worte sie verwendet haben, weil das so intuitiv aus dem Rückenmark gesteuert läuft in der Muttersprache, dass es zu viel Blabla ist. Richard liebt es, wenn Menschen sich sehr kurz fassen und sehr klar machen können, was ihr Problem ist oder was sie sich wünschen. Und darauf trainiert er seine Trainer, darauf trainiert er seine TeilnehmerInnen. Und wir lieben Smalltalk, ganz klar, genauso wie wir auch das kurze Knappe mögen. Und als John irgendwann mal sagte während eines Trainings, auf diesem Planeten wird viel zu viel geredet, und ich rede ja gern, und es war dann so ein Moment, wo 150 Leute von der ganzen Welt einfach mal schwiegen. Und zwar so, es war nicht so ein voll gehüsteltes, gerascheltes, noch schnell irgendwie was aus der Tasche kramen Schweigen, sondern es war ein genießerisches Schweigen. Könnt ihr euch das vorstellen? Es genossen alle, dass es gerade dem nichts hinzuzufügen gab. Dass es keinen Widerspruch brauchte, keine wissenschaftlichen Diskurse, sondern einfach mal Ruhe. Und vielleicht ist das eine der ganz großen Errungenschaften auch, die das NLP mir gebracht hat, meinen Blick auf das Wesentliche zu fokussieren, bei mir selbst, mich wirklich zu erwischen auch, wenn ich ins Blabla gerate und mich um Kopf und Kragen rede und innezuhalten und mich zu fragen, was ist es denn gerade wirklich? Um was geht es denn hier wirklich? Und das tut mir gut, das tut mir auch gut im Zusammenhang mit Florian. Florian gibt mir den Raum, ganz liebevoll, weil er weiß, wie gerne ich Worte finde für Situationen und dann sagt er, wenn ich von irgendwoher von einem Projekt komme, von einem Training, dann macht er die Tür auf und sagt, du darfst mir jetzt erstmal alles erzählen. Und dann schaut er mir dabei liebevoll in die Augen, lauscht mir ganz aufmerksam und dann darf ich dir alles erzählen.
Mythen, Kritik und die Wurzeln des NLP
Florian: Ich habe gerade überlegt, das sind wirklich die, wir erzählen irgendwie aus diesen ersten Momenten, das ist die vielen Austausche oder Gespräche, die wir zwischendurch so hatten oder beim Abendessen in Italien, wenn wir zusammensaßen oder an seinem Geburtstag durfte er dabei sein, an seinem 70. Das sind auch die besonderen Momente und tatsächlich das Besondere, dass das, was jetzt Anfang Oktober spannend ist, und weshalb mir dieser Impuls heute auch kam, ist, es ist eben eine dieser Gelegenheiten, mal den Menschen im Raum zu erleben, Richard Bandler, und in einer deutschen Simultanübersetzung auch ihn tatsächlich auf Deutsch hören zu können und die Energie mal im Raum zu spüren, auch mal zu erleben, wie viel Veränderung da in welcher kurzen Zeit mit ganz wenig Worten möglicherweise möglich ist oder eben auch mit der Konsequenz an Veränderungen dran zu bleiben.
Miriam: Ich war jetzt ein bisschen enthusiastischer. Ich kriege mich kaum ein vor, Freunde. Wir haben ja einige hier im Chat, die mitreisen schon. Glaubt mir, Freunde, wenn ihr es irgendwie einrichten könnt, das Ding geht entweder von Donnerstag bis Sonntag oder von Freitag bis Sonntag. Dieser Mensch wird vermutlich nicht wieder nach Deutschland kommen. Ich sag's jetzt wie es ist. Du brauchst da nichts zu machen. Du brauchst nicht auf die Bühne gehen. Das Ding ist auch für Anfänger geöffnet. Es ist nicht so, dass da nur die Profis hin dürfen, sondern du darfst da einfach hinfahren, auch wenn du überhaupt keine Ahnung hattest bis jetzt vom NLP. Nimm die Kohle in die Hand. Wirklich, da lohnt sich jede Sekunde, das einmal erlebt zu haben, so einen charismatischen Sprecher, so ein Menschen, der so viel Gutes möchte auch für andere und der nur noch mal von dieser fucking Wolke gesprungen ist da oben, wenn es sowas gäbe wie mehrere Leben, um hier dafür zu sorgen, dass es anderen, die sich gerade hilfloser fühlen oder die im Leben an ihre Grenzen stoßen, zu helfen. Und er macht das auf seine verknörzerte und verschrobene Art. Ja, das stimmt. Und er ist auch kein Kostverächter, was so Wortwahl angeht. Ich dachte, wir kommen jetzt in die Eleganz der englischen Sprache. Was ich hörte, war das Wort Fuck! Und es ist total nah und es ist da und es ist...
Florian: Das ist sehr nahbar, ne? Sehr nahbar und sehr nah.
Miriam: Ja Tanja, das ist mit Übersetzung.
Florian: Kannst du dazu buchen.
Miriam: Und zwar auch zu einem wirklich fairen Kurs. Die haben extra einen Simultanübersetzer eingekauft, der auch NLP kann, also der das auch sinnvoll übersetzen kann, so dass du die Messages auch alle mitbekommst. Das wird grandios. Das ist in Mainz. Buch dir eine schöne Pension, ein schönes Hotelzimmer und mach mal einfach diese vier Tage da mit. Das ist keine Practitioner-Ausbildung, da brauchst du keine Prüfung ablegen, gar nichts. Du kannst es einfach nur genießen und sei so gut und gib auf deiner Anmeldung an, dass du hier ein Affiliate-Programm hast.
Florian: Weißt du, wo du den hast?
Miriam: In meinem Handy.
Florian: Soll ich schnell holen? Ich gebe dir das in die Hand. Okay, machst du Überbrückungsmusik? Ich mache offensichtlich Überbrückungsmusik.
Miriam: Du kannst vielleicht noch etwas Seriöses zu Richard Bandler sagen und warum er so umstritten ist auch.
Florian: Warum er so umstritten ist? Jetzt ist meine Burg Blaustein aufzusehen auf dem Video, das wir in unserer Facebook-Community auch noch eine Weile stehen lassen. Es gibt viele Legenden, wir haben davon noch gar nicht erzählt, Emilio und ich. Es gibt viele Legenden, die sich um Richard ranken. Es gibt da tatsächlich auch einen Mordfall, der in seinem näheren Umfeld passiert ist, von dem er freigesprochen wurde, wo sich mit der Zeit herausgestellt hat, dass es doch ein bisschen anders war, als ursprünglich gedacht. Und natürlich sind solche Geschichten und vor allem die Geschichten, die in den ersten 15, 20 Jahren im NLP passiert sind, die immer wieder weiter tradiert werden. Wo er wirklich Menschen geholfen hat, die in absoluten Stresssituationen unterwegs waren. Das ist das, was die Geschichten, die sich gerade in den ersten Jahren der Veränderung ergeben haben, also diese ersten Veränderungen. Es hat alles angefangen an der Universität, wo er mit anderen Studenten, er war schon Dozent, wo er mit denen ausprobiert hat, wie können wir Menschen uns so verändern, dass es uns besser geht. Und daraus ist dann dieses NLP entstanden, zusammen mit John Grinder, und daraus ist dann alles andere entstanden, was uns jetzt die 40, 50 Jahre weiterträgt. Und da sind schon erstaunliche Geschichten dabei.
Miriam: Ja, es ist ja auch gerade ein Film auf YouTube erschienen, der so ein bisschen seine Lebensgeschichte erzählt. Und da wird auch alles angesprochen. Also alles, was es gab. Und klar, das wisst ihr selber. Wenn ein Konzept erfolgreich ist und sich dann auch noch als ein tragendes Modell für Trainer, Unternehmer und so weiter herausstellt, dann sind auch die Kritiker auf dem Plan, logisch. Dieser Film geht da sehr offen mit um. Also können wir nur empfehlen. Altered States heißt der Film.
Florian: Altered States.
Miriam: Altered States. Also könnt ihr auf YouTube anschauen. Der ist wohl auf Englisch, nur der hat so eine schöne Bildsprache.
Florian: Ich glaube, das ist deutsche Untertitel.
Miriam: Ach, es gibt deutsche Untertitel, ja. Genau, also es ist auch easy peasy.
Florian: Wie wir sind wie Ying und Yang.
Miriam: Ach so, Ying und Yang gehören immerhin zusammen, ne?
Florian: Vulkan und ruhender Bergsee. Ich weiß noch nicht, wer jetzt ruhender Bergsee ist und wer Vulkan. Du bist der ruhende Bergsee?
Miriam: Ja.
Florian: Fand ich auch, nur dann hast du gesagt, dass ich nicht enthusiastisch genug sei oder sowas. Warst du dann schon, finde ich. Die Herausforderung, die ich habe, ist, wenn ich anfange, über Richard und über NLP nachzudenken, dann flutet es mich auch so mit Geschichten und Erfahrungen und auch so vielen Erfahrungen, wo es für mich so schwer ist, überhaupt zu erzählen, was war diese kleine Veränderung, die für mich wahnsinnig groß war. Wo sich Dinge verändert haben in meinem Leben, unter anderem habe ich meine Traumfrau durch NLP gelernt. Und dann eben auch ein Großteil unserer Akademie.
Miriam: Auch unsere ganzen Absolventen, also die Menschen, die bei uns die Ausbildung gemacht haben, auch die Geschichten, die wir da erleben durften, die Lebenswege, die wir begleiten durften, wo wir Stütze und Trainer sein durften, die uns ausgewählt haben sozusagen. Es ist so irre und ganz viele von denen werden da sein. Also wir sind eine richtig große Gruppe für unsere Verhältnisse in Mainz. Wie cool, oder? Das heißt, wir werden da schon auffallen und ich weiß, dass wir extrem positiv auffallen werden und diese Community ist es auch. Hast du auch den...
Florian: Den Code habe ich drunter geschrieben, NLP-kontext*denken-KD87.
Miriam: Ihr bekommt den kleinen Rabatt und ihr werdet wahrgenommen, als ihr kommt von uns. Und ich schwöre euch, da bekommt ihr schon ein Lächeln geschenkt, bevor ihr dort überhaupt auftaucht. Das ist so. Ich weiß das, und das war ein sehr berührender Moment für mich, als Kathleen mich beiseite nahm und das war schon nach unserem allerersten Mal, nee, das war nach unserer Trainerausbildung, genau. Da waren wir noch gar keine Assistenten, da waren wir noch nicht berufen worden. Und da hat Kathleen mich so zur Seite genommen und hat gesagt, Miri, Florian und du, das ist ganz weird, ihr habt so einen Spirit mit NLP, den wir hier lange nicht mehr hatten. Und sie meinte damit diese fast kindliche Begeisterung, die uns als Trainer da durchträgt, diese Experimentierfreudigkeit. Du darfst deine Geschichte in einem Buch verewigen, Florian.
Florian: Bücher schreibt Miri bei uns.
Miriam: Ich bin gerade mit einem fertig geworden. Florian hatte heute schon drei neue Buchideen. Ist ein Buch geschrieben, folgt das nächste. Pass auf, ich habe das so gelöst. Ich habe Florian gesagt, wenn du mir ein kleines Häuschen an der niederländischen Küste...
Florian: Wir haben heute eine wahnsinnig brillante Idee, weil ich in einem anderen Buch im Moment lese und das natürlich auch immer wieder in Bezug bringe zu dem, was wir in der NLP machen. Im Moment lese ich ein Buch über Konflikte. Und da sind viele Elemente drin, die tatsächlich eins zu eins auch in einer NLP-Ausbildung stattfinden. Ich habe da hinten hinter uns an der Wand, wenn du das Video siehst, da sind ganz viele Bücher und viele von denen haben auch was mit systemischer Therapie zu tun oder systemischem Coaching und viele von denen hat Richard einfach schon vorweggenommen. Viele Elemente davon. Vieles, was auf Milton H. Erickson oder Virginia Satir oder Fritz Perls zurückgeht oder auf Korzybski, der ja auch Dinge gemacht hat, die... Der mit der Grammatik und mit der Art und Weise Sprache zu sprechen, also Prime wäre so ein Kandidat dafür, der schon als Vorläufer für das, was dann in NLP zusammengefasst wurde, was neu erfunden wurde und kreiert wurde von Richard und John damals, die das alles schon vorweggenommen haben. Das hat ganz schön viel was damit zu tun, wie wir Menschen Menschen sind, finde ich. Und wie wir dafür sorgen können, dass wir für die Menschen, für die wir gerne da sein möchten, besser da sein können, dass wir unsere Ziele mehr verewigen können. Verewigen?
Miriam: Ja.
Ein Kommunikationsmodell — kein Geheimbund
Miriam: Dann werden wir jetzt auch wieder... Unser Podcast ist jetzt schon viel länger, als er normalerweise ist. Und wir sind jetzt auch schon an dem Limit dessen, was wir der Gruppe zugesagt hatten, nämlich 45 Minuten Aufnahme. Ihr merkt schon, wir könnten uns da warm reden. Kerstin ist zum Yoga jetzt. Und ich hätte noch viel mehr zu erzählen. Ich wäre auch gern nochmal eingegangen auf dieses, was ist denn NLP jetzt überhaupt wirklich? Welche Leute machen denn da mit? Ist das ein Club? Ist das irgendwie so ein Geheimbund oder sowas? Nein, das ist nicht. NLP ist ein Kommunikationsmodell. Und Richard nimmt ganz großen Abstand von irgendwelchen religiösen, spirituellen oder sonstigen Ansätzen, esoterischen Ansätzen. Weil Richard ist Mathematiker von Haus aus und das fließt durch sein Blut, wirklich. Dieses, ich will das logisch haben, ich will Beweise haben, ich will kein Wu-Wu machen, sondern ich möchte mit dem, was ein menschliches Gehirn anbietet, an Möglichkeiten, Sprache zu prozessieren, damit möchte ich arbeiten.
Florian: Und glauben an Dinge, die das Leben angenehmer machen, schöner machen, einfacher veränderbar machen. Da dran zu glauben.
Miriam: Merkst du, was unsere Community gerade macht?
Florian: Die wollen, dass wir noch weitermachen.
Miriam: Die stiften uns an, dass wir noch weitermachen und dass wir einfach den Podcast in drei Teilen... Wobei, das wäre mal cool, das haben wir noch nie gemacht. Ich finde die Idee super. Nadine ist eh Hammer. Ich würde ja Nadine sofort einkaufen. Nadine ist wirklich grandios. Also in allen Bereichen.
Florian: So. Ja. Das war... Ich hatte ja nur den Impuls heute Mittag, als ich mit Miri... Das war wirklich super spontan.
Miriam: So spontan, wie wir das heute Abend angekündigt haben, so spontan ist dieses Projekt.
Florian: Wir könnten eigentlich mal einen NLP-Podcast machen über Richard. Und erstaunlicherweise haben wir vielleicht am wenigsten über Richard gesprochen. Mehr über die Spuren, die er bei uns hinterlassen hat.
Miriam: Die er bei uns und anderen hinterlassen hat, ja.
Florian: Und die wir dann zum Teil eben auch hinterlassen haben bei unseren Teilnehmern, die wir weitergeben. Die Trampelpfade, die er durch den Wald oder durch den Schnee gepflügt hat und auf denen wir einfacher gehen können.
Miriam: Also nochmal wirklich, das ist eine Empfehlung, die kommt so tief aus meiner Seele, weil es so einzigartig ist. Wenn du dich irgendwie nach Mainz bewegen kannst am 5., 6., 7., 8. Oktober, dann tu das.
Florian: So und das ist von ganzem Herzen so gemeint.
Miriam: Und komm da auch gerne auf uns zu. Wir sind dort Training Assistance. Wir nehmen dich genauso auf wie unsere ehemaligen Teilnehmer, die dort sein werden in unserem Kreis und sind gerne für dich da und beantworten dir gerne zusätzliche Fragen, wenn du welche hast. Also du hast sozusagen noch eine Zusatz-VIP-Betreuung da, weil wir sind ja eh da und freuen uns. Ach, guck mal, beschreibt Richard in drei Sätzen, jeder für sich. Das finde ich schön. Das ist ein schöner Abschluss.
Florian: Das mache ich nicht auf dem Podcast.
Miriam: Richard Bandler ist für mich der derzeit größte lebende Sprach- und Kommunikationsvirtuose, den ich kenne. Richard hat eine Methode entwickelt, die gewünschte positive Veränderung so leicht und fröhlich möglich macht, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Und Richard ist für mich gar nicht so sehr ein Vorbild, sondern Richard ist ein schlauer Mensch, der seine Fähigkeiten dafür eingesetzt hat, tatsächlich etwas Gutes für diese Welt zu erfinden.
Florian: Für mich das, was mir im Moment am nächsten steht. Es gibt ein Buch, das heißt King, Warrior, Magician, Lover. Da geht es um die Archetypen, die Männer im Leben haben. Und ich finde, er ist alles von denen. Er ist irgendwo König, er ist dieser Liebhaber oder dieser im Englischen Lover, herausfordernde Übersetzung vielleicht. Er ist ein Magier, ein Sprachmagier. Und er ist eben auch irgendwo ein Krieger für das Gute, ein Krieger für das Licht. Und das ist die Kombi, die da drin ist und die hier mal in Deutschland erlebbar ist. Das zweite, was mir eingefallen ist, Milton H. Erickson, also der größte Hypnotherapeut des 20. Jahrhunderts, vielleicht der größte Hypnotiseur, der je gelebt hat. Von dem gibt es ein Buch, da wird er als der amerikanische Heiler bezeichnet. Und in dieser Tradition ist, glaube ich, auch Richard unterwegs. Er ist so jemand, der wirklich den Pfad flügt, auf dem andere dann leichter wandeln können, um die Veränderungen, die sie gerne hätten, wahrzunehmen. Und sei es egal, welche Veränderungen und vielleicht um denen auch noch mitzunehmen, weil ich mir vorhin auch dachte, wir haben so über mythische Veränderungen gesprochen und es dürfen ja auch ganz kleine Veränderungen sein. Und vielleicht auch Veränderungen, die du selber sehr gut kontrollieren kannst oder wo du sehr gut dosieren kannst, auch was passiert. Das ist alles durchaus möglich, weil ich nehme diese Seminare als sehr offene Seminare waren mit Menschen, die einfach auch Spaß haben und Freude haben und die sich im Leben verändern möchten. Und die auch, und das ist das Coole daran, glauben, dass das geht. Also, dass wir tatsächlich unser Schicksal, unsere Zukunft ein Stück weit in die Hand nehmen können. Und wenn du dir morgen früh zum Beispiel vorstellst, was du alles Tolles an diesem Tag erleben könntest, dass das vielleicht schon dazu führt, dass du einen schöneren Tag hast, dass der Start in den Tag ein ganz klein bisschen besser wird. Und das sind so die kleinen Sachen, mit denen es ja losgehen darf. Und dann freuen wir uns, wenn wir dich in Mainz sehen.
Miriam: Ja.
Florian: Und am 5., 6., 7., 8. hast du gesagt, ne? So lange sind wir in Mainz? So lange sind wir in Mainz. Verrückt.
Miriam: Wir reisen schon am 4. an, weil wir morgens um 7.30 Uhr Trainermeeting haben.
Florian: Am 4. bin ich erst noch in Köln. Und abends dann in Mainz. Genau, das stimmt. Das waren jetzt nicht drei Sätze.
Miriam: Und zwar ein ganz tolles Angebot von Nadine für den Abschluss dieses Podcasts. Und vielen Dank dafür. Danke überhaupt an diese wahnsinnige Community hier. Ihr seid so fantastisch.
Florian: Ich weiß noch gar nicht, ob wir den veröffentlichen oder nicht.
Miriam: Wir werden den veröffentlichen. Auf jeden Fall. Vielleicht auch einfach so, wie er ist. Mit allem, was da drin ist.
Florian: Seltsamster Podcast, den wir je veröffentlichen.
Miriam: So können wir den gerne nennen.
Florian: Vorsicht, nichts für, wenn das dein erster Podcast von uns ist. Das ist nicht typisch für uns. Normalerweise sind wir viel seriöser. Seriös war das Wort, was ich vorhin gesucht habe.
Miriam: Wir waren super seriös. Ach. Wir danken euch. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend und wir sehen uns bald wieder. Hier oder in Mainz. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.