Du machst ein Kompliment, sagst was Nettes über das Wetter – und dein Gegenüber verzieht das Gesicht nur noch säuerlicher. Aufgeben? Oder nochmal was Neues probieren? Diese Folge geht einer Zuschrift einer Einzelhandels-Leserin nach: „Ich bin ja fröhlich, nur die Kunden sind alle so miesepetrig." Miriam und Florian sammeln kleine, konkrete Interventionen für alle, die andere ein bisschen besser zurücklassen wollen, als sie sie vorgefunden haben.
Ein roter Knopf, die Facebook-Gruppe und eine Zuschrift
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Es geht los. Warum sagst du mir vorher nicht Bescheid?
Florian: Wozu denn?
Miriam: Du drückst einfach mal einen Knopf. Es ist auch noch ein roter Knopf. Oh je, das kam jetzt überraschend. Nach dem super entspannten, lustigen Podcast letzte Woche bin ich gar nicht zurück in die...
Florian: Nach dem super entspannten, lustigen Podcast diese Woche geht's zurück in die...
Miriam: Seriosität, wir haben das versprochen.
Florian: In die Drögizität. Ach, noch bitte.
Miriam: Was? Wir haben so nette Zuschriften im Moment. Es ist verrückt, was ihr da macht mit dieser Facebook-Gruppe, ihr lieben. Florian und ich sind so glücklich. Es macht so einen Spaß.
Florian: Die Facebook-Gruppe heißt Training at Home von kontext*denken. Wenn du Miriam Deforth findest und dann ihre Gruppe kontext*denken. Nee, das ist eine Seite. Die Seite kontext*denken und dann die Gruppe da drin Training at Home.
Miriam: Ja, so. Die Seite geht einfach ohne mich. Also es ist auch eine Seite. kontext*denken. Genau. Und da machen wir zweimal in der Woche im Moment kostenloses Training. Anderthalb Stunden abends kannst du einfach rein in die Gruppe und dann pünktlich online sein und dann bist du dabei.
Florian: Wenn du den Podcast pünktlich am Dienstag hörst, dann pünktlich am Dienstag gleich online sein.
Miriam: Ja. Dienstagabend ist das Thema Positioning. Das Wichtigste von allem. So heißt das Thema.
Florian: Spannend. Das wird cool.
Miriam: Ja, gleich ein Login, ihr Lieben. Ja, und aus dieser Gruppe heraus erreichen uns mehr und mehr Zuschriften. Die Leute lernen, die sind aktiv, die probieren neue Kommunikationsstrategien aus und es ist eine Freude. Und da bekommen wir teils auch sehr lange E-Mails von Menschen, die uns ihre Erfahrungen schildern oder die eben auch Fragen oder Anmerkungen haben.
Florian: Was ist denn das Thema diese Woche?
Miriam: In diesem Podcast...
Florian: Ja, wir sind in diesem Podcast jetzt.
Miriam: Es knüpft ein bisschen an letzte Woche, weil hier schreibt uns eine Leserin unseres Newsletters, ich bin ja fröhlich, sie arbeitet, also sie gehört zu denen, die im Moment weiterarbeiten. Also Einzelhandel. Ich bin ja fröhlich, nur die Kunden sind alle so miesepetrig. Und wenn ich dann was Lustiges oder was Positives sage, dann wiegeln die das ab oder ziehen noch ein schlimmeres Gesicht.
Florian: Dann würde ich es nicht machen. Was? Achso, ich habe jetzt die Frage vorweg imaginiert, ne? Die Antwort, meinst du? Auch die Frage habe ich vorweg imaginiert.
Miriam: Du, die hat gar keine Frage gestellt. Die hat das festgestellt und hat auch gar keine Frage an uns gehabt. Ich fand es nur so spannend. Also sie schien das gar nicht ändern zu wollen. Das war das, was ihr aufgefallen ist und fertig. Also sie hat nicht gefragt, was würden wir tun oder was kann sie anders machen. Hat sie nicht. Darum geht es auch nicht. Ja, dann sind wir fertig. Ich weiß noch nicht mal, ob sie jetzt heute zuhört in dieser Podcast-Folge. Ob sie das jemals merkt, dass sie hier der Star ist.
Florian: Warum haben wir denn dann dieses Thema genommen?
Miriam: Weil ich es spannend finde.
Florian: Was findest du denn daran spannend?
Wenn das erste Kompliment nicht wirkt: dranbleiben oder loslassen?
Miriam: Ich finde es spannend, und ich beobachte das nicht nur, also es ist mir auch schon aufgefallen, dass es Menschen gibt, die zu mir kommen und sagen, Miri, ich habe jetzt hier euer NLP-Kompakt angefangen und ich mache die ersten Sachen und ich war jetzt schon mal lustig und habe ein Kompliment gemacht bei einem Kollegen, nur der hat da überhaupt nicht gut drauf reagiert.
Florian: Dann bitte aufhören.
Miriam: Ja, nur das ist ja nun nicht Sinn und Zweck der Sache. Wenn jemand seine Strategien verbessern möchte, dann ist das ja nicht die Idee, einmal zu probieren und gleich aufzuhören.
Florian: Nicht?
Miriam: Also ich mach das zumindest nicht.
Florian: Also das klingt schon sehr anstrengend, dann dran zu bleiben.
Miriam: Das stimmt. Da würde ich mir dann natürlich die Frage stellen, wie wichtig ist mir das jetzt, dass ausgerechnet dieser Mensch irgendwie sein Gesicht ein bisschen verzerrt.
Florian: Dass der sein Gesicht verzerrt und hilft nicht auch gegen Schienbeintreten dabei. Hilft auch nicht, auf den Kopf hauen vielleicht auch nicht.
Miriam: So, wenn das jetzt so wäre, dass es mir was bedeutet, diesen Menschen jetzt ein bisschen fröhlicher zu machen, ein bisschen entspannter oder so, dann würde ich mir noch was anderes einfallen lassen. Ganz einfach. Ich bin da ja eh sehr erfinderisch und ich probiere gerne Sachen aus. Vor allen Dingen, wenn es darum geht, Menschen noch ein bisschen mehr zum Leuchten zu bringen.
Florian: Okay. Hm.
Miriam: Ich meine, es ufert ja schon wieder aus. Ich weiß, wir werden auch wieder Schimpfe bekommen nach diesem Podcast wegen Manipulation und so und dass wir niemanden manipulieren können und sollen. Ich will auch nicht. Ich will ja niemanden manipulieren. Manchmal würde ich ja einfach einer lieben Freundin oder einem Menschen, der mir was bedeutet, gerne noch besser helfen.
Florian: Vor allem, wenn ich wirklich viel Zeit mit ihm oder ihr verbringe.
Miriam: Ja, das kommt noch dazu.
Florian: Ich mache das manchmal auch in diesen Online-Trainings jetzt. Ich habe mir angewöhnt, da noch blödsinnigere Witze zu machen als im richtigen Leben schon. Weil ich das Gefühl habe, wenn alle mal gelacht haben oder wenn alle mal fröhlich waren kurz und irgendwie gesehen haben, dass es auch trotzdem weitergehen kann und wir trotzdem inhaltlich gute Sachen voranbringen, obwohl wir kurz mal irrsinnig waren, dass das einfach hilft.
Miriam: Vielleicht können wir dazu erklärend sagen, dass Florian weiterhin natürlich und im Rahmen der im Moment bestehenden Möglichkeiten arbeitet auch und gibt eben die Beratungstermine oder die Coachings, die er in großen Unternehmen gibt, jetzt in richtig aufwendigen Online-Seminaren. Und die Stimmung ist dort gemischt, normalerweise. Also die ist wahrscheinlich nicht... Das ist ja auch.
Florian: Wir hatten es jetzt mehrfach, dass Teilnehmer nicht am Training mehr teilnehmen konnten, weil sie sich kurz um ihre kleinen Kinder kümmern durften. Von 10 bis 12 hatten wir einen Termin ausgemacht und um 11.58 Uhr hat dann die Partnerin oder der Partner das kleine Kind abgeliefert im Videochat. Weil er oder sie dann auch einen Termin hatte.
Miriam: So, da kann die Stimmung natürlich auch mal Richtung... Zwei arbeitende Eltern so.
Florian: Und wie bringt man die zum Lachen jetzt? Das war ja die ursprüngliche, oder? Kann man da machen?
Miriam: Also ist es sozusagen mein Ziel, jemanden zum Lachen zu bringen? Da gibt es, also unseren Witze-Podcast.
Florian: Den Podcast von letzter Woche. Wir hätten das selber nicht gedacht. Wir spielen dir mal kurz was ein. Bleib mal kurz da. Ich mach mal am Handy was an.
Miriam: Nur, da haben wir das uns selbst bewiesen, dass wir das quasi aus jeder Situation heraus erzeugen können, wenn wir nur dranbleiben. Und es ist der harte Weg. Wenn ich natürlich jetzt das so langsam aufbauen möchte, dann ist es nicht ein Überfallen mit Ey! Kennst du den schon? Und es ist süß, wir haben jetzt sogar einen Witz auf Schwäbisch geschickt bekommen, der leider etwas zu spät kam jetzt für die Podcast-Aufnahme und wir überlegen schon, ob wir die jetzt noch eingesendeten Witze einfach hinter jede Folge dran tun.
Florian: Ich habe mir auch echt wahnsinnig Mühe gegeben, den in Mundart vorzulesen, nur Schwäbisch ist echt einfach.
Miriam: Schwäbisch können wir nicht. Wir können Hessisch, wir können ein bisschen Fränkisch und wir können Nordrhein-Westfälisch.
Florian: Also Mundart-Witze gerne in Audio aufgenommen, dann hänge ich die hinten an diesen Podcast an. Ja.
Musik, Ankern und die Kultur im Laden
Miriam: So, das würden wir tun. Nur, das, also jetzt ist ja die Frage, will ich im Einzelhandel jetzt jeden Kunden, der in den Laden kommt, irgendwie in Lachflash begleiten? Das wäre ja irre, wenn es einen Verkäufer gäbe, der stellt ja mal vor, der das könnte.
Florian: Der alle immer zum Lachen bringt.
Miriam: Ob die Leute dann da überhaupt noch hingehen würden, freiwillig? Oder ob sie in Scharen, in Scharen Schlange stehen würden, weil sie wissen, was ist denn der Zweck? Genau, was ist der Zweck? Also ist es mir wichtig, dass die Menschen, die in meinem Laden sind, eine Art von Entspannung erfahren.
Florian: oder die, die in meinem Meeting sind, in meinem Training sind, die Freundin, mit der ich jetzt am Telefon bin, was möchte ich mit, wie möchte ich, dass das Gespräch läuft, dann sind wir natürlich schon, wir überlassen, wir nehmen das Steuer des Kommunikationsboots in die Hand. Also es ist nicht so, sich treiben lassen im Kommunikationsfluss und so von Hölzchen auf Stöckchen kommen, sondern es ist tatsächlich plötzlich mehr Bewusstheit drin.
Miriam: Das ist schon, ja.
Florian: Das ist dann der Manipulativteil in dem NLP, oder wie?
Miriam: Naja, auf der anderen Seite lasse ich mich ja dann auch nicht von irgendeinem Kunden manipulieren.
Florian: Ein schlechter.
Miriam: Also es ist ja andersrum. Ich finde ja die Idee von dieser Leserin super, dass sie sagt, ich hätte gern, dass die mal lachen kurz. Ich würde denen gerne einen schönen Augenblick bereiten. Nur die meisten wollen offensichtlich gar nicht besser gelaunt sein da draußen. Die wollen gar nicht. Die sind so stur in ihrer Traurigkeit. Und grundsätzlich ist es auch in Ordnung, finde ich. Also wenn jetzt jemand wirklich so überhaupt nicht lächeln möchte, dann sehe ich es wirklich nicht als meinen Job. Ich kann ein paar Vorkehrungen treffen. Wir haben im NLP schon so ein paar Ideen, wie wir zumindest dafür sorgen können, dass es schwerer wird, nicht zu lächeln. Auch in einem Shop. Also wenn ich da zum Beispiel jetzt wirklich so, also ich kann wirklich, ne, wir bleiben mal bei dieser Witze-Nummer. Ich kann da ja ganz stumpf Karnevalsmusik reinspielen.
Florian: In den Shop.
Miriam: Wenn die Leute reinkommen, hören sie um, da, um, da, um, da, da, da, da, da, da. Kann ja sein.
Florian: Das ist jetzt eine sehr kölsche Antwort, oder?
Miriam: Nein, oder Schlager. Lustige, lustige, lustige Musik. Musik, die überhaupt nicht zulässt irgendwie, also das ist zumindest jetzt nicht so, das geht schon mal. Wenn ich lieber Entspannung haben möchte, nehme ich so Wassergeplätscher mit feinen Geigen. Es geht ja, dass ich zum Beispiel schon so eine Soundkulisse schaffe, die in meinem Laden, die was macht.
Florian: Mhm.
Miriam: Das ist das Erste. Viele Läden machen das ja auch. Also es gibt tatsächlich Läden, die sich sehr bewusst für eine bestimmte Art von Musik entscheiden. Bei unserer Friseurin zum Beispiel läuft immer ziemlich rockiges Material. Die hat einen ziemlich abgefahrenen Laden. Da geht es nicht um Entspannung, sondern das ist ein Künstleratelier. Da wird gearbeitet, verstehst du? Und da geht es ein bisschen um Trend und ein bisschen um Style und ein bisschen um Insein und Trenddesign in Düsseldorf. Und da ist natürlich dann auch irgendwie andere Musik als jetzt bei meiner Kosmetikerin.
Florian: Jetzt reden wir ja fast darüber, dass wir eine Kultur schaffen in dem Laden, in dem wir sind oder eine Kultur schaffen eben in diesem kleinen sozialen Ökosystem, in dem wir sind. Also dass es da eben darum geht, weil das wäre ja dann der Theme-Song oder eben die Laden-Hymne wäre dann irgendwie entweder was Schlagerartiges oder was...
Miriam: Ja, was so im Hintergrund läuft, was ja schon so ein bisschen eine Beeinflussung macht. Das ist jetzt noch nicht ein Moment, wo ich sagen würde, das braucht jeder Laden. Ich gebe ja nur so kleine Ideen oder es ist vielleicht auch nicht überall umsetzbar. Vielleicht gibt es auch gar keine Boxen oder gar keine Musikanlage.
Florian: Was ist denn der NLP-Anteil da dran? Du hast ja gesagt, es gibt so ein paar Tricks aus dem NLP. Das ist ja jetzt einfach nur Karneval.
Miriam: Das stimmt nicht. Wieso sagst du nur das so?
Florian: Ja, investigativ.
Miriam: Investigativ arbeiten wir im NLP über alle Sinneskanäle, hallo? Und die Ohren gehören dazu? Die sind sogar sehr wichtig in meiner Welt. Deswegen natürlich auch dieser Tipp als erstes.
Florian: Und was wir da nutzen, heißt im NLP dann Ankern. Also eben Gefühle, die Menschen bei dieser Karnevalsmusik in anderen Kontexten hatten, die übertragen und die Erinnerung an die ganzen tollen Erfahrungen in den Laden reinholen. Kann natürlich gerade bei Karnevalsmusik auch schief gehen. Natürlich, es kann mit jeder Musik schief gehen.
Miriam: Wer weiß schon, welches Individuum jetzt gerade mit diesem Song irgendwelche Erfahrungen gemacht hat. Da fallen dann auch ein paar Späne, würde ich sagen.
Florian: Das ist das Gleiche, wenn jemand zu mir kommt und ich einen Spruch mache, um jemand anderen aufzuheitern oder um einfach ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern oder eben ein Kompliment zum Beispiel mache, kann auch schief gehen.
Zwei von hundert – und warum das schon eine gute Tat ist
Miriam: Natürlich, da ist ja dann auch wieder die Anspruchslage drin. Ich will jeden Kunden zum Lächeln bringen. Vielleicht ist es ja schon cool, wenn du einen Kunden, der am Tag zu dir kommt, zum Lächeln gebracht hast, das schon eine gute Tat am Tag vollbracht und so ein bisschen Pfadfinder-mäßig. Wir denken ja immer gleich, wir haben zum Beispiel, wenn wir trainieren im Moment online, haben wir an die 100 Leute in Spitzenzeiten da, die dabei sind. Jetzt könnte ich mir natürlich das hehre Vorhaben setzen, 100 Leute erreicht, 100 Leute verändert, 100 Leute gehen mit viel besseren Gefühlen aus diesem Training als sie vorher hatten. Sind motivierter, sind was weiß ich lustiger, was auch immer ich an so einem Abend oder was das Thema von so einem Abend ist. Und den Anspruch habe ich gar nicht. Also den habe ich wirklich nicht, weil es mich ja schon freut, ich freue mich ja schon wie ein Fruchtgummi, wenn ich am nächsten Tag von ein oder zwei Leuten eine Nachricht bekomme, die schreiben, ey gestern euer Ziele-Workshop war so cool, ich habe heute angefangen mein Ziel umzusetzen, ich habe den ersten Schritt gemacht, ich habe eine tolle Mail bekommen nach unserem Ziele-Workshop letzte Woche, da hat tatsächlich eine wunderbare, ist fast schon eine Weggefährtin von uns, hat uns geschrieben, die teilnimmt an diesen Klassen, sie will schon seit Jahren ein Gewächshaus bauen bei sich zu Hause. Und jetzt, also so eine Art Orangerie, nicht Gewächshaus, so was richtig Tolles, so was Opulentes. Und dann schrieb sie mir, sie hat jetzt angefangen. Sie hat jetzt mit einem Gärtner gesprochen, sie weiß jetzt den Unterschied von einem Gewächshaus und einer Orangerie. Sie bekommt jetzt, sie wusste gar nicht, dass das gibt, sie bekommt einen Prospekt für Orangerien. Sie wusste überhaupt nicht, dass es da einen Extra-Prospekt für gibt. Sie war total begeistert. Jetzt könnten andere sagen, nix, hör mal. Seit Jahren nicht gemacht? Seit Jahren nicht gemacht. Und jetzt happy damit und Zeit genutzt und sowas tolles umgesetzt. Das heißt, ich freue mich genauso darüber, wie jetzt der Geschäftsmann, der mir am nächsten Tag schreibt und sagt, ich habe gestern ein anderes Ziel formuliert, seit heute brennt bei uns hier mal eben die Hütte, es geht rund, die Kunden rennen mir jetzt die Bude ein, weil ich einfach mal was Neues auf meine Homepage geschrieben habe. Für mich macht es keinen Unterschied, weil diese Menschen haben offensichtlich das, was wir lehren, was wir trainieren, einfach mitgenommen und haben was Tolles draus gemacht. Und es sind zwei von hundert.
Florian: Und tatsächlich haben wir ja noch viel mehr Feedback.
Miriam: Natürlich haben wir noch viel mehr Feedback, nur das ist doch schon cool, überleg mal. Das ist doch schon verrückt, ist das doch. Wie super ist das denn? Und das zu bemerken, dass vielleicht wirklich der eine oder andere, nicht jeder, nicht jeder, wie willst du, jeder, 80 Millionen Leute in Deutschland oder was? So jeden werde ich nicht erreichen. Und jeden werde ich vielleicht mit meinen Komplimenten zumindest nicht auf Anhieb glücklich machen. Steht der Tropfen, hüllt den Stein. Also bei manchen bleibe ich auch echt hartnäckig.
Florian: Das ist so ein bisschen wie mit den Witzen. Irgendwann gibt das Gehirn auf.
Miriam: Also Miriam, Hartnäckigkeit könnte da mein zweiter Vorname sein. Ich lasse mich da halt auch nicht von abbringen, wenn ich da Lust drauf habe. Oder wenn ich das Gefühl habe, dass es was bringt. Selbst wenn es nur mir was bringt. Weil ich mich ja damit auch auf gute Gedanken bringe, weißt du?
Florian: Ich mag diese Idee total gerne, bei jedem Kunden erstmal zu denken, mal schauen, wie ich den zum Lachen bringe oder mal schauen, wie ich den zum Lächeln bringe.
Miriam: Oder wenn sich die Gesichtszüge nur ein bisschen entspannen mal für einen Augenblick. Und dann anzufangen, Neues auszuprobieren. Weil offensichtlich, und das finde ich ist auch ein super Tipp aus diesem Podcast, viel schlimmer kann es ja eh nicht mehr werden. Also das heißt, die Kurve kann ja nur nach oben gehen, weil schlecht gelaunt sind sie schon. Also da brauchen wir nichts mehr für zu tun, ganz offensichtlich. Und wenn das ein Anliegen wäre, und es ist ähnlich von jedem Menschen, nur wenn es ein Anliegen wäre von dir, dass du sagst, zumindest vielleicht den Menschen, die jetzt im Augenblick in meinem Haushalt mit mir sind. Oder die, keine Ahnung, Verkäuferin im DM. Ich mache jedes Mal, wenn ich im Moment in die Drogerie gehe, das ist lange nicht mehr so häufig wie früher, leider. Nur ich gehe im Moment noch weiter in die Drogerie. Und jedes Mal mache ich ein Späßeken mit der Kassiererin, die ich erwische. Wenn ich rausgehe. Und das funktioniert auch immer. Und die gucken vorher auch nicht besonders glücklich an ihrer Kasse. Und ich freue mich einfach, wenn ich die zum, die brauchen nicht laut zu lachen, die brauchen nicht vor Lachen an der Kasse zusammenbrechen, hatte ich auch schon einmal.
Florian: Nur vielleicht reicht es ja einfach das Kompliment oder ein Lächeln auf dem Gesicht oder ein kurzer Blickkontakt.
Miriam: Und es ist gar nicht mal immer dieses Kompliment für die Person, sondern ich bedanke mich bei denen, dass sie da sind. Oder ich sage sowas wie, ihr schafft es echt, dass ich hier in diesem Laden mich einigermaßen wohlfühle unter diesen Umständen. Und dann freuen die sich schon ein bisschen. Und dann sagen die sowas wie, ja, wir tun unser Bestes und wir tun, was wir können. Und dann sage ich, das ist auch zu spüren. Und dann bestätige ich das nochmal. und dann kommt meistens das erste Lächeln.
Florian: Voll gut.
Miriam: Ja. Ich entwickle so meine Strategien. Ich probiere Sachen aus.
Florian: Ich glaube, darauf läuft viel hinaus. Oder? Gerade wenn Kunden häufiger kämen, dann würde ich auch was mit der Zeit ja rausbekommen darüber, was funktioniert bei dieser Person besonders gut. Vielleicht kommt jemand immer rein und freut sich einfach darüber, wenn es besonders schnell geht. Ja. Also wenn gar nicht großartig das ein oder andere hin und her ist, sondern das Beste, was ich für diesen Menschen tun kann, ist einfach schnell rein, raus. Oder andere wollen vielleicht ein kleines Pläuschchen halten.
Miriam: Oder jemand kommt immer mit seinem Hundchen.
Florian: Und bekommt dann einen kleinen Wasserdruck hingestellt.
Miriam: Das geht ja im Moment nicht. Nur ein Kompliment machen fürs Hundchen.
Florian: oder fürs Hundchen.
Miriam: Was Nettes zum Hundchen sagen. Ist auch schön. Also wir haben ganz viele Möglichkeiten, die einfach viele vielleicht noch gar nicht in Erwägung gezogen haben. Ein paar haben wir jetzt schon genannt.
Feedback statt Schuld – und was Theo damit zu tun hat
Miriam: Eine Sache ist mir noch wichtig und das ist so eine Kommunikationsregel, die es nicht nur im NLP gibt. Das hat was mit dem Feedback zu tun, das wir bekommen. Und das ist jetzt schon etwas für die etwas professionelleren von euch, würde ich sagen, oder? Ja, weil wir oder ganz viele Menschen da draußen machen ihre eigene Laune oder ihre Erfolgserlebnisse oder auch Misserfolgserlebnisse, die sie so spüren, abhängig von dem, was der andere Mensch tut. Also ich kenne das in allen Bereichen, mit Publikum, mit Einzelpersonen und eben so diese Einstellung von, ich habe jetzt ein Kompliment gemacht, derjenige guckt immer noch traurig, dann ist der doch schuld. Ich habe doch alles gegeben. Ich habe doch Vollgas gegeben, hör mal. Ich hätte dem kein Kompliment machen müssen. Und das stimmt ja auch.
Florian: Und dann hat er nicht gelacht.
Miriam: Ja. Was ist denn das? Und da gibt es, das kann Florian noch besser erklären, wahrscheinlich weißt du auch schon wieder, wo es herkommt, das Feedback ist ja maßgeblich das, worauf es ankommt. Wenn ich nicht das Feedback erhalte in einem Gespräch, was ich gerne hätte, dann darf ich was anders machen.
Florian: Submodalitäten, Erickson, Miriam Deforth, Florian Groß, kontext*denken. und es hat tatsächlich, das ist eine sehr spannende Ansicht oder ein gutes Gefühl, um in Situationen reinzugehen, weil plötzlich hörst du viel besser zu, was vom Gegenüber zurückkommt. Das ist das, was dir sagt, was du gerade mit deinem Gegenüber erzeugt hast.
Miriam: Und das ist erstmal schwierig zu verstehen, finde ich. Also ich tat mir am Anfang etwas schwer damit, einzusehen, dass wenn ich doch was total Nettes mache, was Lustiges, was Witziges, was Charmantes, ein Kompliment, ein Witzchen, was auch immer, einen lockeren Spruch, und mein Gegenüber guckt immer noch, als wäre irgendwie, keine Ahnung, verzieht immer noch die Mundwinkel nach unten. Dann ist es doch nicht meine Schuld, sondern dann ist doch der andere offensichtlich nicht zu heilen.
Florian: und dann sind wir wieder bei der Frage der Intention. Also was ist das, was ich gerne hätte? Weil ich finde es immer so schön, ich hatte eine ganze Weile lang im Practitioner mal das Motto immer, was würde Theo tun? Weil Theo der kleinere von den kleinen Mitbewohnern ist, die hier auch eben herumspringen. Und mein Eindruck ist, wenn der was haben möchte, dann bleibt der einfach am Ball. Also der bleibt einfach dran. und der, wenn der sich vorstellt, dass er gerne zum Geburtstag irgendein bestimmtes Spielzeug hätte oder wenn der irgendeine Reaktion von einem Erwachsenen haben möchte, wenn der eine Geschichte loswerden will, oder ein Stück Schokolade einfach mit einem Tag, der findet jemanden, der ihm entweder zuhört oder dem ein Stück Schokolade gibt. Das ist einfach dann wichtig für ihn und dann investiert er eben auch die Zeit, um das zu erreichen.
Miriam: Und zwar mehrfach. Also nicht nur einmal. Wir haben jemanden da hier zu Hause, der scheinbar nicht aufgeben kann.
Florian: Und das ist das, was dann eben auch in dem Laden wäre. Was ist die, jetzt beim ersten Kompliment hat jemand vielleicht noch nicht gelächelt. So, was ist dann die Reaktion darauf? Also ist es dann, ey, Junge, Miesepeter. Dann sage ich halt nichts mehr. Oder ist es, haha. Mal sehen, was ich sagen darf, um ihm oder ihr ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und dann eben ein bestätigtes Ausprobieren und noch neu herausfinden in den gemeinsamen Tanz der Kommunikation gehen.
Miriam: Kompliment ist relativ einfach. Was unverfängliches Schönes sagen, zum Beispiel im Moment geht wirklich super Wetter, weil Wetter ist im Moment großartig. Es ist wunderschön draußen. Also wir können auch einfach über etwas reden, was im Moment gerade ganz schön ist. Das ist der nächste sehr einfache Schritt, weil es passieren doch am Tag immer mal nette Sachen.
Florian: Manchmal ist es auch einfach die Hoffnung, die am Horizont auftaucht. Das ist auch schön. Es verändert sich ja jetzt wieder was. Ich habe gestern mit einem Kollegen auch gesprochen, der im Moment echt viel Trouble zu Hause hat. Einfach aus dem Grund heraus, dass er eben auf sehr kleinem Platz plötzlich mit seiner Frau und seinen Kindern zusammenlebt und die den ganzen Tag halt dort verbringen. Und das sehr anstrengend ist für zwei berufstätige Eltern.
Miriam: Ja, mit noch sehr kleinen Kindern auch.
Florian: Exakt. Und so in der Situation, wenn er mir davon erzählt, dann offensichtlich bringt ihm das dann was. Also mal kurz so einfach. Und dann frage ich mich immer, was kann ich noch tun, um den Ausblick so ein bisschen, um da ein bisschen, zumindest so einen kleinen Moment des Lächelns oder für mich ist dann oft auch der Hoffnung auch. Also dieses... Auch das wird rumgehen und da kommt dann wieder eine andere Zeit und es wird wieder anders sein und dann hast du wieder mehr Raum oder hast mehr Gelegenheit, deine Freiheiten zu nutzen. Und dann war es eben für mich auch dieses, es ändert sich ja im Moment, jeden Tag in der Nachrichtenlage warst und jetzt Anfang dieser Woche ist mit den Schulen, wer weiß schon, wie lange das noch geht. Mit den Kitas und wer weiß, wann die Betreuung wieder einsetzt oder wann es eben die nächsten Regelungen gibt, um dass wir kreative Lösungen finden können. Also möglicherweise ist es ja auch nur dieser kleine hoffnungsvolle Moment, den wir bei jemand anders erzeugen.
Miriam: Und dann eben so ein bisschen zu sein wie Theo.
Florian: und dann dran zu bleiben. Die Größe des Schokoladenstücks ist dann übrigens nicht so wichtig. Das ist tatsächlich auch was, was ganz besonders ist. Wenn es um ein spezielles Geschenk geht, klar, dann geht es um dieses spezielle Geschenk. Nur oftmals ist die Größe der Aufmerksamkeit, die da geschenkt wird, gar nicht so wichtig, wie dass die Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ja. und das wäre dann übertragen eben, brauche ich einen breitgrinsenden, muss ich aus jedem meiner Kunden eine Grinsekatze machen, die aus meinem Laden laufen oder reicht mir dieses, der eine Mundwinkel hat sich nach oben verzogen und dann ist alles gut und dann ist der Impuls gesetzt.
Die kommunikative Pfadfinderregel
Miriam: oder vielleicht eben auch die Grundeinstellung zu feiern, dass da jemand arbeitet, der darüber nachdenkt, wie er seinen Kunden helfen kann, wie er denen ein bisschen bessere Stimmung machen kann. Das ist ja schon mal schön, wenn du dir selbst auf die Schulter klopfst und sagst, ich mach das. Ich geh da draußen rum, vielleicht erreiche ich nicht jeden.
Florian: Nur die, die ich erreiche, die haben mal gelächelt. Ich finde die Vorstellung auch cool, dann zu sagen, heute sind zwei Leute lächelnd aus dem Laden gegangen und die haben dann bestimmt irgendjemand getroffen und haben jemanden angelächelt. und dann hat jemand anders auch nochmal gelächelt und vielleicht sind es ja dann von der Menge der angesteckten Menschen, also angesteckte Menschen ist im Moment schwierig, ne? Von der Menge der Menschen, die dann einfach auch... mit einer Fröhlichkeit oder einer Positivität plötzlich in Kontakt kamen.
Miriam: Kommt entspannter nach Hause, trifft dort auf seine Familie, ist vielleicht dort ein bisschen entspannter als davor. Wie cool, wer weiß das schon? Und genau das stelle ich mir auch vor. Und unter der Prämisse handel ich. Jetzt nochmal zurück auf dieses, wenn du jetzt nicht automatisch oder sofort das Feedback bekommen hättest, was du gewollt hättest früher. Dann wäre jetzt eben die Idee, dann probiere noch was anderes.
Florian: Was würde Theo tun?
Miriam: Genau, wenn dir was dran liegen würde. Wenn du sagst, das ist mir jetzt wert, da bin ich jetzt mal kreativ, da fällt mir noch was ein. Wollen wir doch mal sehen. Und ich mag das, weil ich das kenne von meinen Auftritten vor großem Publikum sogar. Dass ich bei, egal, auch zum Beispiel, wenn ich bei großen Auftritten war, früher als Moderatorin, so Galas und so im schicken Abendkleid und vor mir waren irgendwelche Redner und so und die kamen dann von der Bühne und haben gesagt, oh, das Publikum ist müde. Dann hatte ich diesen Gedanken. Ich hatte den sofort, dieses, wollen wir doch mal sehen jetzt. Bis jetzt waren sie müde. Und ich finde diese... Dieses bei mir selbst anfangen ist für mich immer noch das größte Learning, weil ich so einen unfassbar schönen Effekt bei mir merke in Richtung Lernen. Ich lerne immer noch was dazu. Ich werde immer flexibler. Ich entwickle noch viel mehr neue Methoden und werde noch kreativer in, was kann ich tun? Was kann ich tun, damit es ein bisschen besser wird? Was kann ich tun, damit es jetzt noch ein bisschen besser wird?
Florian: und da geht es für mich dann eben ans Herz von der NLP auch ran, an das, was ich ganz großartig daran finde, weil wir plötzlich in die Situation kommen, dass eben nicht jemand anders schuld ist an irgendwas, was da draußen passiert oder diese Miesepeter, die da draußen rumspringen, sondern es tatsächlich ich... Hab einfach noch nicht den richtigen Weg gefunden, mit denen umzugehen, so in der Art und Weise, dass wir gemeinsam irgendwie eine schöne Zeit verleben oder energiereiche auseinander gehen oder was auch immer das Ziel ist. Und plötzlich kann ich auch was tun, weil solange es die andere Person ist, dann müsste die sich ja verändern, nur vielleicht verändert die sich von alleine gar nicht. Oder vielleicht verändert die sich so häufig, dass die immer gleich bleibt, egal was außenrum passiert. Und jetzt plötzlich dann zu sagen, nee, nee, ich kann was verändern, weil dann verändern sich alle Menschen um mich herum automatisch mit. Weil so funktioniert es ja, wenn wir kommunikativ miteinander tanzen, wenn wir in Austausch gehen, wenn wir miteinander sprechen und miteinander lachen oder uns anlächeln, wenn wir einfach uns irgendwas erzählen. Es ist ja immer ein, wir geben was, wir empfangen was, wir... Sobald wir irgendetwas sagen, merken wir ja, was beim Gegenüber passiert, passen dann schon an, bekommen Signale, es ist ja beim Gegenüber genauso. Auch da, jedes Signal, das jemand sendet, das merkt er oder sie ja auch, was da beim Gegenüber passiert. Und dann plötzlich ist es eben nicht mehr so, dass ich nichts tun kann bei meinem Gegenüber, sondern jede Kommunikation ist ein Angebot, irgendwas zu tun. Und irgendwann, wenn man genug Angebote spielt...
Miriam: Wer weiß das schon. Ich bin tatsächlich, also ich habe nochmal, mir geht es jetzt nicht darum, dass jeder anfängt jetzt da draußen zu missionieren. Das ist überhaupt nicht die Idee dahinter, weil es kann ja auch sein, dass es dir leidlich egal ist, wie die Leute in deinem Laden drauf sind.
Florian: Das ist eben das Schöne, wenn das die Intention ist oder wenn das das Ziel ist.
Miriam: Wenn es hauptsächlich darum geht, dass die eben schnell rein und wieder rauskommen, ist das auch in Ordnung. Wenn es dich jetzt so ein bisschen gepackt hat und du denkst, hm, stimmt, vielleicht ist das etwas, was ich im Moment noch dazu beisteuern kann.
Florian: Manche Teilnehmer von uns haben sich das im Practitioner dann schon vorgenommen, dass die Interaktionen über den Tag hinweg, also jedes Mal, wenn du einen anderen Menschen triffst, dass du den ein bisschen besser zurücklässt, als du ihn vorgefunden hast. Dann sind wir bei der kommunikativen Pfadfinderregel. Ja. Also jedem Menschen geben wir ein bisschen Energie mit, weil anders als bei so einer Autobatterie oder so, die entlädt sich ja nicht, sondern tatsächlich ist ja oftmals dieses, wir geben jemand anders ein bisschen Energie mit rein, bedeutet ja plötzlich auch, wir haben gemeinsam mehr Energie. Also plötzlich ist ein bisschen mehr Lachen im Raum oder ein bisschen mehr Fröhlichkeit oder so und schon geht's los.
Miriam: Also wir würden es uns wünschen und wir, Florian und ich, leben sehr danach und so viel wir können und wenn du das einfach auch mal live erleben möchtest, dann komm eben in unsere Live-Trainings, die bieten wir ja derzeit an kostenlos auf Facebook und auch eben genau zu dem Zweck, das ist das, was die Leute uns spiegeln. Florian und ich geben nicht nur das Wissen dort hinein, sondern auch diese Energie und dieses, wir leben das vor. Also wir freuen uns da jedes Mal unfassbar drauf. Wir sitzen hier schon Scharren mit den Hufen. und wir freuen uns dann drüber, die Technik auszuprobieren und wir freuen uns über den Chat und was die Leute dann da so alles schreiben und einfach mal anderthalb Stündchen vielleicht auch rauszukommen, selbst wenn es nur dafür wäre, dann haben wir ja pfadfinderisch betrachtet auch schon was getan. Da glüht das Karma, verschisse.
Florian: Da auch was Gutes.
Miriam: Wenn es nur dafür ist. Ja. In diesem Sinne vielen, vielen Dank für diese tolle Zuschrift und den Impuls und auch, dass wir beide mal wieder darüber so intensiv nachdenken wollen und dürfen hier in dieser Podcast-Folge. Natürlich geht der Podcast bei uns weiter, übrigens auch unsere Seminare. Wir gehen im Moment davon aus, dass wir vielleicht nicht ganz so, wie wir das gewöhnt sind, ein bisschen anders, nur trotzdem vor Ort dann im Sommer. Hier wieder mit Menschen zusammen sein dürfen. Deswegen schau dir gerne unseren Plan mal an. Da sind ein paar richtig spannende Sachen 2020, die wir haben und die auch schon gut gebucht sind. Das heißt, sie finden auf jeden Fall statt und wir freuen uns, wenn du dabei bist. Ganz aktuell, ach nee, das ist ausgebucht, das NLP Basic Online. Bleibt Facebook. Bleibt Facebook. Am Dienstag und am Donnerstag in dieser Woche sind wir abends ab 20 Uhr live in der Gruppe Training at Home auf der Seite kontext*denken. Gut, dann war es das für heute.
Florian: Dann hören wir uns nächsten Dienstag wieder. Wenn es wieder heißt. Zwei Gehirne. Ein Podcast.
Miriam: Und ganz viel Seriosität. Ich bestehe darauf für die nächsten 80 Folgen. Bis nächste Woche.
Florian: Tschüss.
Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.