NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 240

Was soll das – seid Ihr verrückt?

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In dieser Folge

Darum geht es

Es geht wieder los. Krass. Unglaublich. Ist es Miri’s unkontrollierbarer Geltungstrieb? Ist es Florians Geschäftstüchtigkeit? Ist es der Druck der Fancrowd? Haben Miri und Florian einfach Spaß an diesem kleinen, grimmepreisverdächtigen Stück kleinkünstlerischer Weltverbesserung? Warum auch immer die beiden wieder freiwillig und kostenfrei vor’s Mikrophon gehen: Einige HörerInnen wird’s freuen. Denn sie waren es, die jetzt beharrlich und regelmäßig schruben: Wann gibt’s neue Folgen? Wir haben alle 237 Folgen gebingeheard und jetzt? Jetzt geht’s wieder los. Ganz einfach. In eine neue Epoche. Diese erste Folge der neuen Zeit ist ein sanfter Wiedereintritt, bei dem Miri sich wie gewohnt um Kopf und Kragen redet und Florian deswegen vor Lachen unterm Aufnahmetisch liegt. Einiges hat sich also nicht verändert. Anderes schon. Zum kontext*denken Ziele Boost 2021: https://pretix.eu/kontext-denken/kd-ziele/ Komm in die kostenlose kontext*denken Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/kontextdenken In dieser Auftaktfolge erklären Miriam und Florian, was NLP (Neurolinguistisches Programmieren) eigentlich ist und für wen es sich lohnt — von Führungskräften über Ärzte und Lehrer bis zum schwierigen Gespräch mit der Schwiegermutter. Es geht um die NLP-Frage „Wozu?“ statt „Warum?“, um den Ziele-Boost am 15. und 16. Januar zum Planen des neuen Jahres und darum, warum die beiden ihr Wissen im Podcast kostenlos weitergeben. Dazwischen: Silberöhrchen, Florians 40. Geburtstag und die geplatzte Überraschungsparty.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Wir sind wieder da
  2. Wozu schaltest du ein? Und was ist NLP eigentlich?
  3. Silberöhrchen, ein runder Geburtstag und eine geplatzte Party
  4. Der Ziele-Boost: klar planen, was du wirklich schaffen willst
  5. Warum wir NLP kostenlos rausgeben
  6. 25 Jahre Dani und die Sache mit dem Boomer-Sein

Nach 236 Folgen war erstmal Stille. Und dann kamen die Nachrichten: Wann geht's endlich weiter? Miriam und Florian setzen sich wieder ans Mikro — ohne festes Thema, dafür mit einer Frage, die eigentlich die spannendste ist: Wozu schaltest du diesen Podcast überhaupt ein? Ganz nebenbei geht es um graue Silberöhrchen, eine geplatzte 40er-Party und die Frage, warum die beiden ihr NLP-Wissen kostenlos rausgeben.

Wir sind wieder da

Miriam: Wir sind wieder da, wir sind wieder da, wir sind wieder da, yeah, yeah, yeah.

Florian: Wir waren ja nie weg. Doch. Was? Podcast-technisch waren wir einfach verschwunden. Ich bin mein ganzes Leben schon bei mir gewesen.

Miriam: Ja. Wir machen wieder Podcasts. Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Und jetzt auf einmal kommen wir um die Ecke und sagen, ey Leute, übrigens, unser Podcast ist wieder lebendig, wir sind wieder da. Und es gibt sozusagen für diesen Podcast heute auch gar kein richtiges Thema, weil woher nehmen, wenn nicht stehlen? Weißt du, wir haben euch gefragt, oder andersrum, im Grunde hatten wir ganz viele Beschwerden, dass es keinen Podcast mehr gibt. Die hatten wir auch immer wieder. Und Leute haben sich dann die 236 Folgen, die es von uns gab, irgendwie gebinscht hört.

Florian: Gebinscht hört.

Miriam: Zum Glück bin ich dabei, ne?

Florian: Das wär's gar nicht lustig.

Miriam: Soll ich dir was sagen? Allein bei diesem Wort gebinged, wird der Bro mir wieder schreiben.

Florian: Ja, sehr gut. Zu Recht.

Miriam: Bro ist ein ganz wundervoller Kollege, der einen eigenen Vlog hat auf YouTube, sehr erfolgreich über Achterbahnen und Freizeitparks vloggt und er ist so ein bisschen unsere Alma Mater im Bereich Podcast-Vlog, weil ich ihn schon immer super finde, voll zu seiner Fan-Crowd gehöre und wir haben auch mit ihm leidlich Kontakt, also ab und zu mal. Nur er meldet sich in der Regel, wenn ich irgendeinen Mist erzähle und Florian lacht.

Florian: Und ich glaube, das ist sein Wozu, unseren Podcast zu hören.

Miriam: Also den interessiert unser NLP ein bisschen, nur er wartet sozusagen drauf, wie so ein Fuchs, dass ich irgendwas sage und Florian fällt unter den Tisch vor, dass ich gedisst werde.

Florian: Okay, Boomer.

Miriam: Lieber Bro, wenn du das hörst, schreib bitte Florian und nicht mir, ich hab da keinen Bock drauf.

Florian: Also es geht drum, wenn du möchtest, alle 236 Folgen sind auf unserer Webseite oder über den Podcast-Player auf unserer Webseite verfügbar. Oder Spotify oder iTunes. Genau, das heißt, du kannst dir die alle kostenlos immer wieder in Schleife anhören.

Miriam: Und ab jetzt wird monatlich ein neues Schätzchen dazukommen, so ist der Plan.

Florian: Und Pläne. Weißt du. Pläne sind ja dafür gemacht, dass man...

Miriam: Dass Florian sie über den Haufen wirft.

Wozu schaltest du ein? Und was ist NLP eigentlich?

Miriam: Und natürlich haben wir uns die Frage gestellt, wozu wollen wir diesen Podcast jetzt wieder aufgreifen? Andersrum, wozu würdest du denn diesen Podcast einschalten? Also bei Bro wissen wir es, bei dir keine Ahnung. Also interessiert dich das Thema Kommunikation wirklich so sehr, dass du dich mit uns in jeder Folge in diese Untiefen, in diese sehr spezifischen Ansätze auch hineinbegeben willst? Ist das was, was du spannend findest?

Florian: Vielleicht hast du ja noch gar keine Folge gehört und damit gar keine Referenz für was es früher gab, sondern es geht einfach, hier sitzen zwei NLP-Trainer, die regelmäßig mit kleineren und größeren Gruppen NLP-Trainings geben zu verschiedenen Bereichen und vielleicht hast du ja die eine oder andere Frage auch oder würdest das ein oder andere gerne wissen.

Miriam: NLP steht übrigens für Neurolinguistisches Programmieren und ist eine Kommunikationstechnik, die weltweit gelehrt wird für Menschen, die sich eben beruflich sehr viel mit Kommunikation befassen, in Anführungsstrichen müssen. Also die vor anderen Menschen sprechen, mit anderen Menschen, die im Personalbereich arbeiten, im Vertrieb, als Ärzte, als Professoren und Lehrer, als Therapeuten, als Teamleads, überall da, wo Sprache unter Umständen feinste Nuancen ausmacht, die allerdings eine große Wirkung haben können.

Florian: Also wo es darum geht, wenn wir so landläufig sagen, wie motivierst du eigentlich dich und deine Kollegen? Oder was machst du denn mit deinen Mitarbeitern, wenn da ein schwieriges Gespräch ansteht? Oder ich komme mit dem einen Kollegen nicht klar und was mache ich denn jetzt mit dem?

Miriam: Genau, oder es gibt was zu verhandeln. Oder da sitzt ein völlig wildfremder Mensch und ich soll in einer halben Stunde Assessment entscheiden, ob der in unsere Firma passt oder nicht. All diese Fragen. Oder wie erkläre ich ein schwieriges Thema für Studenten, für Schüler, für Patienten? All das.

Florian: Und für das bietet NLP, also das Neurolinguistische Programmieren, einen Werkzeugkoffer an, um sehr praktisch, mit sehr einfachen Mitteln, bessere Kommunikationsinteraktionen zu haben. Also um wirklich konkret im Gespräch mit der Tante Erna irgendwie ein bisschen lustiger zu werden.

Miriam: In unserer Vorstellung haben wir lauter Menschen, hunderte von Menschen, tausende von Menschen vor dem Speaker ihres was auch immer sitzen und diesen Podcast hören. Die das toll finden. Die da einfach total, so Kommunikationsnerds. So wie wir. Die Wahrheit ist völlig anders. Also die Wahrheit ist wirklich völlig anders. Wir haben eine gemischte Menge an Menschen, die zum Beispiel auch zuhören, weil sie einfach Miri kennen aus dem Fernsehen. Und sagen, was macht denn die Alte da? Mit ihrem Mann.

Florian: Wir haben auch eine Menge, die dich aus dem Fernsehen kennen, Miri, und die dann sagen, sag mal, wie machten die das eigentlich, dass die überhaupt irgendwas verkauft? Wie geht denn das? Was sind denn die Geheimnisse?

Miriam: Richtig, die Geheimnisse davon. So, und vielleicht verrät die das in diesem Podcast. Ich glaube auch, dass es manche gibt, die nur darauf warten, dass Florian und ich oder wir beide hier total scheitern. Also, dass wir hier einen Podcast aufnehmen und es wird total, wie sagt Jonathan immer unser Ältester, es wird cringe.

Florian: Es wird cringe, ja.

Miriam: Ja. Nee, ihr Lieben, wir machen das schon zu lange. Ihr kriegt uns nicht. Ihr kriegt uns nicht. Wollen wir doch mal sehen hier.

Florian: Die peinlichen Folgen haben wir auf YouTube in der Beziehungskiste. Ja, genau.

Miriam: So und deswegen, klar, interessiert uns wahnsinnig dein Wozu, wozu schaltest du diesen Podcast ein und du tust uns einen riesen Gefallen, machst uns eine riesen Freude, wenn du uns das schreibst. An info at kontext*denken.de zum Beispiel.

Florian: Oder wenn es geheimer sein soll, an Miriam at oder an Florian.

Miriam: Florian at kontext*denken.de, weil... Wenn wir diesen Podcast gerne noch ein bisschen zielgerichteter auch machen würden, wenn wir uns einmal im Monat jetzt hinsetzen und uns die Zeit nehmen dafür, freuen wir uns total, wenn wir wissen, ah, der Großteil unserer Hörer möchte gerne diese Themen. Oder wir können auch einfach nur uns mit einer Tasse Kaffee hinsetzen, Smalltalk machen, super peinlich sein und der Podcast geht viral. Das wäre einfacher.

Florian: Ich bin gespannt, wie sich das dieses Jahr entwickelt. Also bisher war das ja sehr viel, wir haben eben ein Thema und behandeln dieses Thema im Zweiergespräch und ich hoffe, dass wir jetzt mehr in dieses Plaudrige, in dieses vielleicht auch ein, zwei, drei Fragen beantworten, dann eben einmal im Monat kommen.

Miriam: Weil wer sich wirklich über unseren Podcast über NLP informieren möchte, wir haben eine ganze Reihe aufeinander aufbauende NLP-Folgen produziert, ich glaube so ab Folge 200 etwa. Ich bin mir nicht mehr ziemlich sicher. Und da kannst du die alle finden und anhören nacheinander, wie so ein kleines Seminar, wie so ein kleiner Workshop, unterhaltsam, so gut wir können. Und da eben dann auch was über NLP lernen. Und ich glaube, das reicht dann auch, da brauchen wir jetzt nicht nochmal von vorne zu beginnen und sagen, jetzt machen wir das alles nochmal in anders, sondern wir haben das sowieso schon so gut gelöst, wie wir glauben, dass es in einem Podcast möglich ist, ohne direkte Interaktion.

Florian: Wenn du auf kontext*denken.de gehst und dann kontext*denken.de-podcast vielleicht schon oder eben oben auf Mediathek oder auf Podcast direkt. Dann gibt es eine Überkategorie Folgen zum Thema NLP und da sind die alle zusammengesammelt. Super. Ich wusste gar nicht, dass das so viele sind. Anscheinend mehr als 40. Das war wirklich in den 130ern, 120ern, da haben wir tatsächlich mal alle großen Grundthemen aus dem NLP behandelt. Vielleicht schnüren wir das nochmal irgendwie zusammen, um es einfacher findbar zu machen. So.

Miriam: Also das wäre jetzt so die Einleitung gewesen. Wahrscheinlich hast du gedacht, jetzt schwadronieren Florian und ich hier stundenlang über unser Wozu. Und Wozu übrigens ist eine der Magic Questions, die wir im NLP sehr gerne benutzen. Viel lieber als die Frage nach dem Warum. Weil Warum würde immer so ein bisschen in die Vergangenheit deuten. Da würden wir dir dann was erzählen über unsere eigene Motivation.

Florian: Viele Menschen verstehen das so. Ja, da gab es mal was in der Vergangenheit und deswegen ist das entscheidend. War der Impuls.

Miriam: Genau. Und das Wozu zeigt mehr in die Zukunft. Also was versprechen wir uns denn davon, wenn wir uns jetzt einmal einen Monat hier hinsetzen? Und was wäre unser persönliches Ziel? Was wäre unser Ziel für dich als unsere Hörerin? Was ist das Ziel von einem solchen Podcast? All das gehört zu dieser Wozu-Frage dabei. Und dadurch, dass eben viele von euch gemeldet haben und gesagt haben, wir hätten gerne, dass ihr weitermacht, haben wir gesagt, okay, wir machen weiter. Wir würden uns dann im kommenden Jahr mal auf dieses einmal im Monat committen und entweder du stiftest uns ein Thema, das du total spannend findest und wenn du Glück hast, finden wir es auch spannend genug und machen daraus eine Folge. Oder wir suchen uns Themen raus, dann ist das eben so. Ja. Weil wir erleben genug, um zu sagen, da können wir was zusammenschreiben für den Monat.

Florian: Ich habe aus vielen Teaminteraktionen mit Kollegen von mir, habe ich jede Woche ein Dutzend Themen, wo ich sagen würde, oh, das ist eigentlich eine spannende Mikrogeschichte.

Silberöhrchen, ein runder Geburtstag und eine geplatzte Party

Miriam: Es sind ja auch manchmal die Kleinigkeiten. Ich habe mir vor Weihnachten in so einer Ad-Hoc-Aktion, weil ich einen Filmdreh reingekriegt hatte, die Haare einfach nur schnell nochmal schneiden lassen, damit die in Form sind. Und das Resultat war super, der Schnitt ist top, nur wir haben nicht gefärbt und als dann die Länge weg war, bei meinen kurzen Haaren die Länge war, haben wir festgestellt, erst ich, Florian dann auch, dass ich auf beiden Seiten meines Kopfes so deutlich jetzt graue Haare bekomme, dass das so richtig sah aus wie so Koteletten. Und das hatte ich noch nie, weil ich habe ja immer gefärbt und geschnitten.

Florian: Über den Öhrchen ist das ja, Silberöhrchen.

Miriam: Ein Silberöhrchen? Ja. Oh Mann. Ja, so.

Florian: Jetzt heute wurde es weggefärbt.

Miriam: Meine wunderbare Dani in Düsseldorf mit ihrem Friseurladen Twins Club, die habe ich dann panisch angefunkt über die Weihnachtsfeiertage. Ich habe ihr geschrieben, das Unangenehmste, was passieren könnte, ist, dass du zwischen den Jahren zu hast. Und das Zweitunangenehmste, dass du ausgebucht bist, obwohl du offen hast. Und dann schrieb sie zurück, sie hat offen, sie ist ausgebucht und sie packt mich irgendwo rein. Wir bekommen das hin, dass sie mir ein bisschen Farbe auf die Haare macht. Und dann war ich heute an dieser Stelle im Friseurladen, wo ich dachte, entweder ich färbe da jetzt einfach weiter drüber oder wir gehen jetzt in Richtung Silbergrau. Also ich gehe jetzt Richtung Eiskönigin. Und ich glaube, dass mir das gut stehen würde.

Florian: Ich auch.

Miriam: Und dann habe ich mit ihr drüber gesprochen und dann sagte sie, ja, es ist noch zu wenig. Also es ist noch... Es ist jetzt sichtbar, nur es ist noch zu wenig, um da jetzt schon hinzuarbeiten, weil wenn sie mir jetzt die Haare blondiert, um sie dann grau zu färben, dann haben wir erstens wieder viel mehr Aufwand und zweitens dadurch, dass ich viele dunkle Haare habe, würde dann eben immer ein dunkler Ansatz rauswachsen und das sieht gar nicht schön aus. Und sie würde mir raten, jetzt erst nochmal meine annähernd natürliche Haarfarbe mit so ein bisschen Spielerei zu tragen, so wie wir das die letzten Jahre gemacht haben. Und mal so in vier, fünf Jahren zu gucken, wie sich das entwickelt und dann in Richtung Eiskönigin zu gehen. Und das ist ja ein Erlebnis für mich jetzt einfach, wo ich merke, ich komme so in die nächste Etappe meiner Schönheit. Also ich komme jetzt in diesen erhabenen Bereich, sage ich immer. Wo ich nicht mehr so, viele sagen ja, die Prinzessin und Krönchen aufsetzen, wenn es runtergefallen ist, gerade richten, weiterlaufen. Und ich sage gerne, wenn wir Frauen und auch Männer in einen bestimmten Altersbereich kommen, dann sind wir vielleicht nicht mehr diese hübsche Pralle.

Florian: Sag mal, ist das jetzt auch der Reframe auf, wir hatten ja vor zwei Tagen, war ja, ist ja auch ein einschneidendes Erlebnis bei mir gewesen.

Miriam: Ja, das stimmt.

Florian: Ich habe jetzt keine drei mehr vor dem Alter.

Miriam: Ich wollte da jetzt sachte drauf zu sprechen kommen.

Florian: Ich höre, wo der Hase hier langläuft hier.

Miriam: Ich kann es ja mal leise sagen. Florian ist 40 geworden, ihr Lieben. Florian ist 40.

Florian: Und aus dem Grund, auch aus diesem Grund stellen wir eben, es ist ja auch Anfang des Jahres immer, ich habe immer Geburtstag Anfang des Jahres.

Miriam: Florian hat, richtig, das ist so.

Florian: No surprise anymore.

Miriam: Es scheint ein physikalisches Gesetz zu sein. Und an diesem Tag passiert bei uns ja viel, das haben wir selber gebaut. Florian wollte sich nicht so viele Einzeldaten merken übers Jahr und hat deswegen entschieden, dass wir an seinem Geburtstag heiraten. Das haben wir 2020 gemacht und dass wir an dem Tag auch unsere Akademie eröffnen. Das passte so. Also haben wir an dem Tag Dreierlei zu feiern immer und natürlich nicht immer einen runden Geburtstag bei Florian. Ich hatte eine Überraschungsparty für Florian geplant.

Florian: Ja, leider.

Miriam: Florian mag nicht so gerne Crowds und ich dachte, das lernt er dann an dem Tag mal. Wenn er 40 wird, lernt er mal Social Science. Und ich hatte mir überlegt, wir machen so eine Schockbehandlung. Ich mache diese Akademie voll bis zum Dach. Ich lade einfach alles ein, was wir irgendwann in unserer gemeinsamen Zeit mal an Menschen kennengelernt haben, auch international, plus eben alte Freunde und Freundinnen von Florian, die ich auch zum Teil erreicht habe. Und ja, im Moment ist es halt schwierig mit, wir laden da irgendwie 100 Leute. Was?

Florian: War doch kein Glück. Kontaktbeschränkungsglück. Das ist immer eine Frage der Perspektive.

Miriam: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Und ich weiß, es gibt ein paar...

Florian: Das stimmt, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Das ist ein sehr wahrer Spruch von dir. Warte, hab ich da jetzt was verwertet? Das ist wirklich, wir bleiben in diesem... Stopp, nein! Ja doch, so machen wir das. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben.

Miriam: Ihr Lieben, 2023, am 2.1.2023.

Florian: Ich würde ja lieber auf 24 gehen, weil da werde ich 42, das ist ja ein Hitchhiker.

Miriam: 2023, am 2. Januar, wenn du da Zeit hast, schreib mir eine Mail.

Florian: Jetzt! Du sammelst hier Zahlen für ein Jahr.

Miriam: Ja, ich darf doch irgendwie Essen planen.

Florian: Ja, Essen planen.

Miriam: Essen planen, Getränke planen, DJ planen. Leute, wir holen einen DJ, wir machen Florian die Hölle heiß. Wir holen einen DJ und irgendwie so eine Tanzgruppe hätte ich auch gerne. So für Florian. Oh, so eine Karnevalstanzgruppe. Oh ja, und ganz wichtig, wir brauchen einen Kartenzauberer, einen Kartentrickzauberer. Ganz wichtig. Ihr habt bestimmt noch mehr Ideen, wie wir Florian an dem Tag zum Wahnsinn treiben. Der braucht dann gar keinen Alkohol zu trinken, um richtig fertig zu sein am nächsten Tag. Das hätte ich gerne. Das wäre super.

Florian: Expositionstherapie. Wir setzen dich der Strahlung aus. Wir setzen mich aus an der Autobahn. Über Weihnachten. Ich fahre mich an die Autobahn und setze mich dann da aus.

Miriam: Das Schöne ist, ihr lieben Florian, rechnet null damit, dass wir das wirklich tun.

Florian: Ja, das stimmt, weil ich den Schlüssel für die Akademie habe.

Miriam: Ich auch. Und Nicole auch.

Der Ziele-Boost: klar planen, was du wirklich schaffen willst

Florian: Was hat das jetzt mit dem Wozu zu tun?

Miriam: Ja, genau. Wozu würden Menschen so ein Kokolores machen?

Florian: Wozu würden die sowas planen?

Miriam: Ja, wozu überhaupt irgendwas planen? Ah, das bringt mich doch zu einem weiteren Thema. Am 15. und 16. Januar, ihr Lieben, findet unser kontext*denken-Ziele-Boost statt. Für kleines Geld, wirklich professionell, das Jahr, den Kalender sortieren, die Wünsche, die Ideen, die Ziele. So packen, dass sie in einem Jahr durchführbar sind, in einem halben Jahr, in einem Vierteljahr, in einem Dreivierteljahr. Mal richtig Ordnung reinbringen und dadurch die Wahrscheinlichkeit extrem steigern, dass du in diesem Jahr deine ganzen Erfolge nicht nur planst, sondern auch wirklich machst.

Florian: Wir hatten im letzten Podcast diese Fragen an Miriam und da waren zwei Fragen dabei, die hier passen. Das eine ist, wie schaffst du eigentlich so viel? Richtig. Und das hat was damit zu tun, dass wir sehr klar haben, was wir eigentlich schaffen wollen. Also nicht im... Was mache ich jetzt heute Nachmittag? Um 15 Uhr. Oder was mache ich am, nein anders. Wir planen nicht im Januar, was wir am 17. September nachmittags machen, sondern wir haben sehr klar, was sind denn die großen Dinge, die wir bewegen wollen. Die Etappen. Was sind die Etappen, die Meilensteine, die wir erreichen.

Miriam: Und zwar privat und oder beruflich. Es ist uns egal. Also wenn jemand kommt und sagt, ich möchte gerne in diesem Jahr mein gesamtes Haus ausmisten und inklusive Keller und Dachboden und am 31.12. in einer tippitoppi aufgeräumten Bude hocken, ist das für uns genauso ein wertvolles Ziel, wie wenn jemand sagt, ich gründe dieses Jahr ein Unternehmen und bin ins 2023 Weltmarktführer. Das ist uns wurscht.

Florian: Und die zweite Frage, auf die das einzieht, es haben ja viele Leute bei der Miri-Challenge letztes Jahr teilgenommen und wir werden dieses Jahr auch wieder eine machen. Wenn du die Daten wissen möchtest, im letzten Podcast werden sie irgendwo mitten in der Mitte erwähnt. Und das ist natürlich auch sowas, also diese eigene Herausforderung, sich was vorzunehmen für dieses Jahr, wieder ins Träumen reinzukommen, zu sagen, was hätte ich denn gerne, was passiert, was ist denn das? Was würde ich mir denn erhoffen und erwünschen und sich das eben schon das einmal vorwegzunehmen, egal ob es dann passiert oder eben wie mit dieser Party nicht passiert.

Miriam: Einfach klipp und klar. Wenn du Florian und mich beäugst unter dem Aspekt, wie schaffen die das alles und wie sind die dabei auch noch so erfolgreich? Dann ist es genau die Frage, die wir an diesem 15. und 16. beantworten. Und nicht nur das, du machst mit. Du benutzt mal unser Konzept und setzt dich, genau unsere Werkzeuge, und setzt dich 2022 mal selbst in Szene. Also du bist im Mittelpunkt und diese zwei Tage sind ausschließlich für dich. Wir hatten im letzten Jahr ein riesen Feedback auf diesen Workshop und zwar positiv ohne Ende. Wir haben auch sehr viele Wiederholungstäter dieses Jahr, weil die einfach sagen, das mache ich wieder. Ist mir egal, das ist mir jeden Cent wert. Ich glaube, das Ding kostet 129 Euro. Also es ist wirklich... All good. Und wir laden dich ganz herzlich ein, da mitzumachen. Es findet online statt, du brauchst nicht zu verreisen, du brauchst nur einen Computer und ein bisschen Stift und Papier und guten Kaffee.

Florian: Und wir werden die Fragen, die Übungen, die wir machen, immer so einstellen, dass wir sagen, das passt für, ich habe das Ziel abzunehmen oder ich möchte sportlicher werden, das passt für, ich möchte einen Karrieresprung machen, das passt auch für, ich möchte mich mit meiner Familie mehr, ich will einfach mal wieder mehr Spielerabende haben. Oder mit meinem Partner wieder gemeinsame Urlaube machen oder eine schöne Gemeinschaft haben.

Miriam: Sprich's doch aus. Auch wieder Sex und wieder, ja, wieder überhaupt Liebe.

Florian: Ja, ja, ich sprich's aus.

Miriam: Ja. Ja. Es ist in manchen Partnerschaften einfach... Das sind alles Ziele, die wir da haben. Du brauchst es auch nicht vor der Community dort auszuplaudern. Also du kannst mit deinem Ziel auch völlig für dich alleine arbeiten.

Florian: Genau. Wir werden an der einen oder anderen Stelle machen wir auch Übungen in kleineren Gruppen. Entweder dann sagst du was dazu oder beantwortest die Fragen für dich und hast vielleicht noch was, woran du in der Übung arbeitest und was separat, was du ganz für dich dann nochmal wiederholen kannst. Oder wozu du eben auch die Fragen stellen kannst. Auch dazu wird Zeit sein. Wir nutzen die Zeit zwischen den Jahren, um das eine oder andere vorzubereiten für dieses Seminar und am 15.16. ist auch für uns die große Frage, was wollen wir denn eigentlich erreichen, wo darf es denn hingehen, worauf freuen wir uns vor? Was ist die Alternative, die zu dieser großen Party im Raum stehen könnte, die genauso gut ist, nur nichts damit zu tun hat, dass wir Funkenmarie hinbekommen?

Miriam: Das ist gerade hochmanipulativ, was Florian da macht. Und glaub mir, Florian, ich werde Verbündete finden, die mich auch mental stärken in diesem Projekt.

Florian: Miri ist im Hypnose-Seminar, das im Februar stattfindet, auch dabei. Spätestens ab da wird es kein Thema mehr sein.

Miriam: Oh, doch. Ein größeres. Ein größeres Thema.

Florian: Oder so.

Warum wir NLP kostenlos rausgeben

Miriam: Also manchmal werden wir ja auch gefragt, wenn ihr so einen Podcast macht oder wenn ihr euch da hinhockt und nehmt euch die Zeit, dann gebt ihr doch ganz viele eurer wunderbaren Geheimnisse kostenlos raus. Und das ist ja irgendwo auch kontraproduktiv. Also auf der einen Seite wollt ihr eure Seminare verkaufen, auf der anderen Seite verratet ihr ganz viel von dem, was NLP ist, was ihr macht, was ihr könnt. Ja. Verratet ihr in diesem Podcast schon. Das stimmt. Was soll das denn? Also wo ist denn da der Sinn? Und wir haben uns in unserem Unternehmen, in der Pergaudiat Astra GmbH, die zum Beispiel eben kontext*denken, Kontextagil, auch die Miri-Beauty-Geschichte trägt, haben wir uns darauf committed in der langen Etappe der Planung, dass wir NLP als ein Werkzeug sehen, das vielen Menschen gut tut und das oft sehr elitär nur zur Verfügung steht, weil es teuer ist. Und wir sagen ja, wenn jemand sozusagen nicht das Geld hat auf Anhieb, sich die echte Ausbildung schon zu leisten, dann hat er bei uns zumindest die Möglichkeit, sich über Schnipsel, die wir liefern, sich selbst schon was zu bauen. Und wir erleben unfassbar schöne Veränderungen und bekommen ein riesen Feedback auf. Ich habe euren Podcast jetzt 30, 40 Mal gehört und hatte jetzt zum ersten Mal ein gutes Gespräch mit meiner Schwiegermutter. Das funktioniert auch.

Florian: Oder einfach bessere Laune. Es kam häufiger, dass wir bessere Laune haben, wenn wir die Facebook Lives machen. Und das ist ja auch was, um regelmäßig in Kontakt mit uns zu kommen und zu bleiben. Wir haben auf Facebook diese NLP Training at Home Gruppe, wo wir einmal in der Woche kostenlos online gehen. Bis auf ganz wenige Wochen im Jahr, sehr konsequent. Das hat ja den Podcast so ein Stück weit auch ersetzt. Nur wir wissen, Facebook Live ist schwer zu hören beim in die Arbeit fahren. Oder an bestimmten Stellen, manche Menschen sind einfach noch nicht auf Facebook oder werden nie auf Facebook sein. Und dafür ist der Podcast dann da, um eben dieses Format auch zu haben. Und die Idee ist immer, dir geht es ein klein bisschen besser, wenn du uns zugehörst. Das ist einfach ein kleiner Boost in den Tag, vielleicht die eine oder andere kleine Aufgabe drin, um was zu tun im täglichen Leben, um was umzusetzen, was zu verändern, um so ein kleines, schönes Erlebnis zu haben. Das würde uns freuen.

Miriam: Gleichzeitig haben wir ein unfassbar schönes Win-Win eingezogen in Podcast und auch in die Live-Trainings, denn NLP ist ein Thema, das Florian und ich gleichermaßen lieben. Auf unterschiedliche Weise wohlgemerkt, das wirst du auch merken, je häufiger du uns hörst, dass wir eben, und das ist NLP, es ist so unabhängig individuell, wie Menschen das wahrnehmen und auch nach außen tragen dann und für sich selbst benutzen. Und was wir gemeinsam haben, wir lieben es beide. Das heißt, wir reden da sowieso gerne drüber, da haben wir kein Thema drauf. Wir üben mit euch, mit dir, mit den Fragen, die du uns stellst, auch immer weiter. Also das heißt, dadurch, dass du uns Fragen stellst, denken wir mal wieder in eine neue Richtung, auf die wir selbst vielleicht gar nicht gekommen wären. Und wir erreichen natürlich auch Menschen, die vielleicht noch nie was von NLP gehört haben oder die sich schon mal damit beschäftigt haben und nicht so ganz genau wissen, ist das wirklich was für mich, möchte ich mich da drin ausbilden lassen, ist das die Art, wie ich Kommunikation lernen möchte und die diese Entscheidung dann eben treffen, wenn sie ein paar Mal beim Live dabei waren oder ein paar Podcast-Folgen gehört haben und das sind dann wiederum Kundinnen für uns, über die wir uns natürlich auch riesig freuen. Wir haben viele, viele unserer HörerInnen und auch TeilnehmerInnen auf der Facebook-Gruppe, haben wir später in Seminaren dann auch gesehen und kennengelernt. Was für eine tolle Situation. So, es macht uns Spaß und es bringt auch noch was für die Firma. Besser kann es ja gar nicht sein.

Florian: Exakt. So, das ist also der Plan für 2022. Richtig. Einmal im Monat.

25 Jahre Dani und die Sache mit dem Boomer-Sein

Miriam: Und die Haare erstmal weiter Kirschblütenrot färben.

Florian: Kirschblüten, ist das Kirschblütenrot?

Miriam: Nee, heute, nee, diesmal habe ich, nein, Dani macht ja immer anders. Frag mich bitte, wie das überhaupt funktioniert. Ist das ein erfolgreiches Konzept für eine Friseurs Haarstylistin? Ich bin jetzt, Dani und ich haben überlegt, pass auf, ich bin jetzt seit 25 Jahren Kundin bei Dani. Überleg mal, wie krass. Seit 25 Jahren. Weil Dani hatte früher ihren Laden in Frankfurt oder um Frankfurt rum. Da bin ich immer schon hingefahren. Noch als ich beim Hessischen Rundfunk war.

Florian: Bist du zuerst nach Düsseldorf gezogen oder erst die dann?

Miriam: Die Dani ist zuerst. Die ist, während ich mit Jonathan schwanger war, nach Düsseldorf gezogen. Das habe ich gar nicht gemerkt. Weil in der Endphase der Schwangerschaft und dann Mutterschutz, so war ich gar nicht beim Friseur. Und dann wollte ich wieder zum Friseur und dann sagte mir eine Kollegin, eine ehemalige von ihr, ja, die Dani ist nicht mehr hier. Und ich so, wo ist sie denn? Das wissen wir nicht, aber sie können gerne zu uns kommen.

Florian: Nein. Bleibt bei uns.

Miriam: Dann war Dani, lustigerweise, obwohl wir uns so lange kannten damals auch schon, war sie von meinem Radar verschwunden. Ich hatte auch ihre Handynummer nicht.

Florian: Ja.

Miriam: Und dann bin ich nach Düsseldorf gezogen, das war das Lustigste überhaupt. Hab dann in Düsseldorf mich bei meinen neuen Kollegen erkundigt, wo geh ich denn hin mit Kurzhaarschnitt und so, wer macht das denn hier in Düsseldorf schön. Hab drei Salons ausprobiert, war so halb gut. Und dann bin ich in Düsseldorf-Bilk an einem Laden vorbeigekommen, als ich dort einkaufen war, der witzig aussah. Also ein bisschen hippie. Ach, du hast, du wusstest gar nicht, dass Nein, so ein bisschen crazy, eher wie ein Atelier als wie ein Salon, eine Werkstatt so und da liefen mehrere Mädels drin rum in Friseurschürze mit kurzen Haaren und das ist immer ein gutes Zeichen für Kurzhaarschnitte in meiner Welt, wenn die im Laden auch Kurzhaarleute rumspringen haben und dann wusste ich, okay, einer zumindest da drin macht gern kurze Haare und kann das auch und dann bin ich da rein und hab gesagt, ich hätte gerne einen Termin bei dem oder der Hairstylistin, die euch die Haare kurz geschnitten hat. Und dann brüllt es wirklich, wie ich da stehe an der Theke, ich weiß es noch, aus dem hinteren Teil des Ladens. Miri! Und ich denke, das kann ja nicht ich sein, weil ich bin ja noch nicht so lange in dieser Stadt und es kennt mich ja keiner. Es ist also eine andere Miri. Und hab nicht reagiert, sondern hab weiter über Termin geschwafelt mit dieser Frau, die da war. Und dann brüllt es nochmal, Miri, was geht, was machst du hier? Und dann rennt Dani mir entgegen.

Florian: Oh, wie schön.

Miriam: Und so haben wir uns dann in Düsseldorf wieder getroffen und sind jetzt hier beide.

Florian: Ja, manchmal gibt es so eine D-Tour, ne? Das ist schon verrückt, komm.

Miriam: Es hätte Berlin, Hamburg, sonst was werden können, Amsterdam. Und sie ist in Düsseldorf, ich auch.

Florian: Ja, wie schön.

Miriam: Deswegen, also wir können nicht auseinander. Es geht nicht. So, und Dani macht schon immer, seit wir uns kennen, wenn ich komme, guckt sie mich an und sagt, oh, hat ein bisschen Sommer, hast ja ein bisschen Sommerter jetzt auch. Du, da können wir mal was anderes machen. Und ich habe gelernt, bestenfalls nicht zu widersprechen. Also sie einfach machen zu lassen.

Florian: Weil sie sich wirklich auskennt, ne?

Miriam: Weil sie Farbmeisterin ist, die Ausbildung gibt es gar nicht mehr. Und wirklich ganz toll guckt, was passt jetzt gerade zu den Winterstyles, was ist jetzt zur blassen Haut gut, was passt für dich. Wenn das Gesicht etwas älter wird, etwas reifer.

Florian: Das ist das Ziel, oder? Das ist ja wirklich dann der große Service, wenn die Anpassung tatsächlich so individuell ist.

Miriam: Und so ist es eben, weißt du, wenn sie dann sagt, ah, das mit dem Silbergrau lassen wir nochmal, wir machen jetzt noch ein bisschen lieber Experimente mit Kirschblüte und Kastanie und im Moment habe ich einen Kastanienton und zwar einen warmen, gesetzten Kastanienton. Nicht rötlich, sondern eher nussig.

Florian: Gesetzt?

Miriam: Satt.

Florian: Satt, okay. Nicht hungrig. Ja, keine Ahnung, was ist denn ein gesättigter Farbton?

Miriam: Egal, was ich jetzt sage, es wird sowieso gegen mich verwendet.

Florian: Allerdings, das ist auch Teil dieses Podcasts. Liebe Grüße an Bro.

Miriam: Wenn der sich jetzt bei mir meldet, statt bei dir nach dieser Podcast-Folge, dann lösche ich ihn auf meinen ganzen Account.

Florian: Ja, Quatsch.

Miriam: Keine Angst. Weiß der auch. Ich bin ja mit seiner Frau weiter befreundet.

Florian: Er bleibt weiterhin in Kontakt, nur nicht offiziell. Bei Bro gibt es dann einen neuen Follower. Die heißt dann Mori. Miri ist weg, nur im gleichen Zeitraum hat sich Mori angehört. Völlig unabhängig.

Miriam: Bumi. Bumi.

Florian: Ja, wir werden alle, jedes Jahr werden wir halt ein bisschen älter. Ein bisschen boomiger. Insofern wird es jedes Jahr auch.

Miriam: Gibt es Hörer hier, die von ihren eigenen Kindern, von Freunden, Bekannten oder so, die etwas jünger sind, Boomer genannt werden, obwohl sie gar keine Boomer sind?

Florian: Ja, ich bin ja im ersten Jahr noch der Millennials geboren.

Miriam: Ich bin offiziell kein Boomer.

Florian: Ja.

Miriam: Jahrgangsmäßig bin ich Generation X.

Florian: Einer von den ersten Millennials, die es gibt.

Miriam: Ich möchte es dem Bro auch nochmal sagen. I'm not a Boomer. Ich verhalte mich vielleicht manchmal.

Florian: Manchmal verhältst du dich. Das ist ja, ja genau. So, und darum wird es auch gehen in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder zu schauen, was fällt uns so auf den Schoß, nicht wahr?

Miriam: Genau, an Themen. Und dann werden wir das einen Augenblick lang auf unserem Schoß schugeln, das Thema, und es dann in die weite Welt hinaus entlassen. Und wir hoffen, dass ihr Freude dran habt, viel Spaß und gemeinsam mit uns was lernt aus dieser Welt, die uns ja ständig Geschenke machen möchte im Bereich des Lernens. Kommt am 15. und 16. in unseren Ziele-Boost. Es wird toll. Und ansonsten gehabt euch wohl. Passt gut auf dich auf.

Florian: Bis zum Februar. Richtig. Ganz ungewohnt.

Miriam: Bis zum Karnevalsmonat. Bis dann. Hello. Ciao. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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