NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 152

Was ist eigentlich ein NLP Practitioner?

Oder ein Master Practitioner?

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In dieser Folge

Darum geht es

NLP, also das Neuro-Linguistische Programmieren an sich, ist ja schon ein Begriff, der mit Fragezeichen im Gehirn nicht geizt. Und wer sich grundlegend für Kommunikation und Sprache interessiert – egal ob beruflich oder privat – schleudert irgendwann in seinem Leben an diesen drei Buchstaben vorbei: NLP. Manch einer begnügt sich mit dem Tanz um die Gerüchte, dass diese Art des Kommunizierens nur „was für erfolgreiche Vertriebler oder Politiker“ ist. Andere wiederum fragen sich vielleicht: „Wenn es denen Erfolg bringt, warum sollte ich NLP dann nicht auch anwenden? Im Team-Meeting, in der Beziehung zu meinem Partner oder meiner Partnerin, als Geschäftsführer, Anwalt, Arzt oder Pädagoge. Und dann… ja dann geht das große Finden los. Das Finden der richtigen Ausbildung nämlich. NLP gibt es bereits seit den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Dementsprechend etabliert ist diese Kunst des präzisen Sprechens. Und dementsprechend viele Trainer und Institute gibt es, die NLP Ausbildungen anbieten. Wir räumen in diesem Podcast mal auf. Und erklären Dir in Ruhe, welche verschiedenen Ausbildungen es gibt, wie Du herausfinden kannst, welche davon am besten zu Dir passt. Und was der Unterschied von einer NLP Practitioner und einer NLP Master Ausbildung ist. Und wie Du NLP Trainer oder NLP Coach werden kannst. Und und warum zu uns, also zu kontext*denken, nur schöne und schlaue Menschen kommen. ;-) Viel Spaß beim einfach mal informieren. Und natürlich wie immer, beim Spaß haben mit den zwei Gehirnen hinter diesem anspruchsvollen Kommunikationspodcast.

Miriam und Florian sortieren die Begriffe, an denen sich viele beim Einstieg verheddern: Practitioner, Master, Coach, Trainer – und was der Unterschied zwischen den Verbänden DVNLP und der International Society of NLP ist. Du hörst, warum die Wahl vor allem am Trainer hängt und wie du vorher herausfindest, ob jemand zu dir passt. Miriam erzählt aus ihrer Zeit im Homeshopping und wie der Practitioner ihre Kommunikation verändert hat, Florian aus seiner Arbeit als externer Berater. Dazu geht es um lizenzierte Zertifikate mit Richard Bandlers Unterschrift, um das Charisma- bzw. Trainer-Enhancement in Orlando und um die konkreten Termine für NLP Basic und Practitioner.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Jeder macht's, keiner weiß es – worum geht es heute?
  2. Welcher Verband, welches Institut? Die erste Entscheidung
  3. Wie du deinen Trainer aussuchst
  4. Der Practitioner: Wahrnehmung schärfen und NLP wirklich können
  5. Warum Miriam NLP über alles stellt
  6. Master, Coach, Trainer: Was nach dem Practitioner kommt
  7. Termine und Einladung

Practitioner, Master, Coach, Trainer – und dann noch Basic und Sales. Wer sich zum ersten Mal nach einer NLP-Ausbildung umschaut, steht schnell vor einem Wust aus Begriffen, Verbänden und Instituten. Miriam und Florian nehmen sich Zeit, das zu sortieren: Was steckt hinter dem Practitioner, wann lohnt sich ein Master, und woran erkennst du eigentlich, ob ein Trainer zu dir passt?

Jeder macht's, keiner weiß es – worum geht es heute?

Miriam: Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Gibt es ein Leben ohne NLP?

Florian: Die Folge haben wir schon mal gemacht.

Miriam: Echt?

Florian: Ja, die erste Einführungsfolge in diesem großen NLP-Blog war NLP. Was ist das?

Miriam: Jeder macht's, keiner weiß es.

Florian: Manche wissen's.

Miriam: Manche wissen's. Die haben dann eine Ausbildung gemacht. Und dann denken sie auf einmal, oh, echt? Das mache ich ja nur andersrum. Ja. Diese Folge heute erschien uns beiden sehr wichtig. Erscheint uns immer noch wichtig, sonst würden wir uns nicht jetzt hinsetzen und diesen Podcast aufnehmen.

Florian: Was ist denn das Thema heute?

Miriam: Wir sprechen von ungeheurer Wichtigkeit. Von immenser Wichtigkeit. Wir sprechen von einem der wichtigsten Themen vielleicht in diesem Jahr 2019. Diese Folge wird eine dieser goldenen Folgen. Wir werden sie auf unserer Homepage markieren mit Neon.

Florian: Miri, was ist denn das Thema?

Miriam: Wie NLP überhaupt in der Ausbildung geht. Also welche Ausbildungen gibt es und warum heißen die so komisch? Und warum gibt es einen Practitioner und einen Master und einen Coach und einen Trainer und ein Basic bei uns auch noch? Und ein Sales.

Florian: Oh je.

Miriam: So. Und was machst du denn jetzt, wenn du NLP machen willst als erstes? Ja, wäre ja lustig, wenn jemand an uns sagt, ich mache mal erst den Trainer. Wobei wir kennen jemanden, der das so gemacht hat.

Florian: Zumindest der Legende nach.

Miriam: Der Legende nach, ja. Ja.

Florian: Weil das ist ja auch einer der Wege, die die Menschen nehmen können. Erst mal ein Buch lesen und dann zum Trainer fahren, weil Inhalte, also Trainer war der schon und dann Inhalte kriegt man ja mitten zwischendurch auch so.

Miriam: Wie cool, dass wir gleich beim Trainer anfangen. Der Trainer wird nämlich gar nicht von uns gemacht.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Wir begleiten den und zwar in Orlando in den USA. Im März 2020 fliegen wir wieder mit einer Gruppe mutiger Helden. Dr. Richard Bandler persönlich.

Florian: Manche Leute machen ja dann auch ein paar Jahrzehnte und viele Practitioner.

Miriam: Ich saß wie aufgeschraubt in diesem Flieger, als wir da zusammen hingeflogen sind. Ja? Zu dem Trainer Enhancement. Charisma Enhancement. Ja, es heißt Charisma und in Wahrheit ist es ein Trainer Enhancement. Und es ist so cool. Und ich saß in diesem Flugzeug wie aufgeschraubt und war schon lange nicht mehr so aufgeregt. Lange nicht mehr.

Florian: Theoretisch kann jemand da sogar daran teilnehmen, ohne eine vorherige Ausbildung gemacht zu haben.

Miriam: Würden wir es empfehlen?

Florian: Nein. Es geht ohne. Wir haben tatsächlich Teilnehmer kennengelernt, die das gemacht haben. Dann gibt es auch nicht die Trainerlizenzierung, sondern dann ist es eben eine Bühnenausbildung, Speaker-Ausbildung. Und deutlich ungewohnt.

Miriam: Nur ums für alle, die jetzt bei diesem Podcast einsteigen, weil sie denken, Mensch, das ist doch eine gute Folge, um einzusteigen, da verstehe ich, wie die Ausbildung geht. Was bedeutet NLP? Wir sagen es lieber nochmal.

Florian: Es geht ums neurolinguistische Programmieren. Manchmal werde ich auch angesprochen von Kollegen, die mitbekommen, also ich arbeite freiberuflich auch als Trainer und Berater in der Organisationsentwicklung und manchmal sprechen mich Kollegen an und meinen, du machst doch dieses NLP, dieses Natural Language Processing. Da geht es um natürliche Sprache verstehen, also Computern beibringen, zum Beispiel aus Textkorpora, also aus Textpassagen herauszulesen, worum es da geht oder daraus zumindest Schlüsse zu ziehen.

Miriam: Und es ist gar nicht so unverwandt, wenn wir uns diese Inhaltsangabe mal anhören. Zu mir kommen öfter Leute und sagen, du machst doch dieses BPN.

Florian: BPN?

Miriam: Ja, oder TNB. Und ich denke, was mache ich?

Florian: Oder MLP. Das sind die mit den Finanzen.

Miriam: Hauptsache drei Buchstaben. Da gibt es ein Lied von den Fanta 4.

Welcher Verband, welches Institut? Die erste Entscheidung

Florian: So, wie würden wir denn jetzt richtig reineinsteigen? Also was ist denn die Grundaus- oder wo geht's denn los?

Miriam: Im Grunde wollen wir dich mit diesem Podcast mal aufklären über einige Dinge, die wissenswert sind, wenn du vielleicht schon darüber nachgedacht hast, eine NLP-Ausbildung zu machen oder jetzt damit anfängst oder wenn du schon damit begonnen hast und dir überlegst, wo du sie weitermachen kannst. Und ganz viele Menschen, die sich zum ersten Mal nach einer NLP-Ausbildung umsehen, übrigens in Deutschland ganz häufig, weil sie es empfohlen bekommen, entweder von jemandem, der es schon gemacht hat oder von im Arbeitgeberbereich irgendwo, dann stöbern sie im Internet und finden ein mannigfaltig Angebot an Trainingsinstitutionen, die NLP-Ausbildungen anbieten. Und ich denke, wir sollten da anfangen. Weil, Florian, es gibt ja nicht nur eine Art von NLP-Ausbildung.

Florian: Wow, es gibt ganz viele verschiedene Arten von NLP-Ausbildungen. Es gibt verschiedene Verbände, zu denen du gehen kannst. Ich habe ursprünglich mal angefangen bei der International NLP Trainers Association. Dann gibt es in Deutschland einen großen Verband, ich glaube, das ist sogar einer der größten Fortbildungs- und Weiterbildungsverbände in Deutschland, den DVNLP, den Deutschen Verband für NLP. Es gibt in Österreich den ANLP, von dem ich schon mal was gehört habe. Es gibt noch einige andere internationale Verbände. Und dann gibt es eben auch noch die International Society of NLP.

Miriam: Das stimmt. Ja. Wo gehe ich jetzt hin? Das ist ja furchtbar. Also da kommen wir ja ganz durcheinander. Und was ist jetzt das Richtige? Und für was entscheide ich mich denn da? Und wo ist denn der Unterschied? Und was ist denn anerkannt?

Florian: Anerkannt, also NLP-Zertifikate, machen darf quasi jeder, weil NLP nicht geschützt ist. Genau, das ist jetzt so ein bisschen die Herausforderung. Deswegen ist unsere Basis-Empfehlung auf jeden Fall, zu einem dieser großen Verbände zu gehen. Und in Deutschland gibt es, nehme ich hauptsächlich zwei wahr, nämlich den DVNLP, den Deutschen Verband für NLP und eben die International Society of NLP. Das sind so die beiden großen bei uns.

Miriam: Und welcher Glaubensgemeinschaft gehören wir beide zu?

Florian: Der International Society of NLP.

Miriam: Wir haben uns für das große internationale Gerüst entschieden, sehr bewusst und sind sehr glücklich damit.

Florian: Der Hintergrund dazu ist, dass der Deutsche Verband für NLP irgendwann entstanden ist, auch in einer Zeit, wo Richard Bandler in Amerika schon andere Dinge zum Teil gemacht hat, als das, was im Ur-NLP drin ist.

Miriam: Richard Bandler ist der Mitbegründer.

Florian: Die haben sich irgendwann auseinandergelebt und Richard hat dann eben angefangen, NLP auch weiterzuentwickeln, manche Formate auch ihrem guten Ruhestand zukommen lassen. Zum Beispiel gibt es den Six-Step-Reframe in der Society quasi nicht mehr, also wird nicht gelehrt im NLP Practitioner und im DVNLP ist es noch Bestandteil des Programms. Und so haben sich die eben voneinander getrennt und lehren dann mit anderem Fokus verschiedene Sachen. Das ist jetzt zu schwammig, ne?

Miriam: Ja, allerdings, weil ich mich gerade frage, okay, wenn die erste Entscheidung wäre, wo gehst du hin, um NLP zu lernen, dann wäre es ja wichtig zu wissen, welcher Verband wäre denn für dich geeignet oder woran würdest du merken, dass einer so und der andere so und für, ja, welche Menschen gehen denn zum, das ist doch gut, welche von unseren Hörern gehen denn zur International Society of NLP?

Florian: Also ich finde das schon eine schwierige Frage jetzt. Wir sind halt Trainer in der International Society of NLP. Das heißt, natürlich gehen die ganzen Schlauen und Schönen.

Miriam: Sehr gut. Danke. Deswegen habe ich Florian gefragt. Weil im Sales, also im Verkaufen, und ich habe zehn Jahre lang in einem Fernsehkaufhaus gearbeitet, also Homeshopping moderiert. Hatte ich immer irgendwelche Experten neben mir stehen, die ihre Sachen verkauft haben und was ich nicht habe durchgehen lassen ist, wenn ich die gefragt habe, für wen ist denn diese Creme und die haben wirklich geantwortet, für alle. Und dann, das waren die einzigen Stellen, wo du mich quasi als HB-Männchen neben denen hochgehen sehen konntest. Sehr, sehr cool. Ja, genau. Okay, alles klar. Gut, dann haben wir das geklärt, dann kommen wir jetzt zu der anderen Frage.

Wie du deinen Trainer aussuchst

Florian: Da fängt es halt wirklich an, interessant zu werden. Du kannst dich gerne mit den Ausbildungsinhalten mal beschäftigen und dir das genauer durchlesen auf den einzelnen Seiten. Weißt du, was mein Tipp immer ist? Was denn?

Miriam: Ich sage den Leuten, die mich fragen, wo soll ich denn am besten hingehen, wie würdest du es denn entscheiden? Denn ich will ja auch, dass die Kunden, die zu uns kommen, die das lernen möchten, dass die mit uns glücklich sind. Also bestenfalls passt es gut zusammen. Wie suchst du dir deine Trainer aus? Ich finde es sehr trainerabhängig. Das ist so wie, wenn wir jetzt sagen würden, in der Regelschule und in der Waldorfschule ist der Unterschied deshalb, weil das unterschiedliche Schulsysteme sind. Nein, in meiner Welt, also in Miris Welt, hängt es sehr stark von den Lehrern ab, wie die performen. Es gibt tolle Lehrer in Regelschulen, es gibt tolle Lehrer in Waldorfschulen oder Montessori-Schulen. Und genauso ist es eben auch beim NLP-Lernen. Schau dir ein Video auf YouTube an. Finde die Institute, die für dich in Frage kommen, vielleicht weil sie nah an dir dran liegen oder weil du schon Gutes gehört hast oder weil du im Internet eine ansprechende Werbung gesehen hast und bevor du deinen Practitioner buchst, schau dir ein Video an von dem Trainer, hör den Podcast an, so wie du das bei uns ja auch machst und entscheide dann, wie gut wir zu dir passen. Ich komme da auch nicht rüber.

Florian: Das ist tatsächlich auch das, wie ich das machen würde. Ich habe ja jetzt schon viele internationale Ausbildungen auch gemacht, nebenbei in Hypnose oder vieles, was mit Organisationsentwicklung einfach zu tun hat. Also wirklich fachlichere Themen, wo ganz andere Inhalte drin sind. Und für mich kommt es auch darauf zurück. Wenn ich den Trainer mag und wenn ich das Gefühl habe, diese Person macht was Sinnvolles, da kommen sinnvolle Inhalte für mich rüber, dann passt das.

Miriam: Jetzt sind wir auch schon beim Grundthema. So einen NLP-Basis- oder Schnupperkurs, den bieten einige Institute an, wir auch. Bei uns dauert der zweieinhalb Tage, bei anderen dauert der einen Tag oder manchmal auch zwei oder einen halben auch nur oder einen Abend. Da finde ich es jetzt nicht so dramatisch, wenn es kein Volltreffer wäre beim Trainer. Also da würde ich dann sagen, okay, war halt jetzt mal irgendwie ein Abend, ich habe ein bisschen was gehört, ein bisschen was wahrgenommen, es hat nicht so gefunkt, alles gut. Wenn du dich für eine 10, 11, 12, manchmal noch längere Practitioner-Ausbildung anmeldest, dann verbringst du relativ viel Zeit mit diesem Trainer oder dieser Trainerin. Und da würde ich mir das dann schon nochmal in Ruhe anschauen. Welche Skills dir besonders wichtig sind? Was wünschst du dir bei einem guten Trainer, der dich so lange begleiten darf in deiner Kommunikation? Was hat er vorher gemacht? Welche Ausbildung hat er? Wie kommt er rüber in so einem Video? Wie klingt seine Stimme? Wie magst du, wie er dir Sachen erklärt? Die meisten Trainer, die meisten größeren Trainingsinstitute in Deutschland haben auch Videos.

Florian: Für mich inzwischen auch wirklich immer, habe ich bei so einem Infoabend oder so, habe ich da auch mal gelacht. Zum Beispiel. Das ist mir das so traurig.

Miriam: Ausbildung darf Spaß machen, nicht vergessen. Immer schön dran denken zu lachen.

Florian: Exakt.

Miriam: Ja.

Der Practitioner: Wahrnehmung schärfen und NLP wirklich können

Florian: So und dann nach diesen Schnupperausbildungen, nach diesen kürzeren Ausbildungen, wenn sie dann jemand besuchen möchte, um eben noch ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wer da der Richtige ist, dann geht es meistens in die NLP Practitioner Ausbildung rein.

Miriam: Für was dient der NLP Practitioner und warum heißt das Ding überhaupt Practitioner? Egal in welchem Wörterbuch ich das schreibe, übrigens am Computer oder am Handy, das ist immer rot markiert. Also dieses Wort scheint... Das ist ja auch ein englisches Wort. Ja, es ist ein englisches Wort. Mein Computer kennt englische Worte und auf deinem Computer ist Practitioner auch rot markiert und du schreibst mit amerikanischer Tastatur sogar. Ich glaube Practitioner ist ein Kunstwort, kann das sein?

Florian: Es geht eben um den Praktizierenden. Also als NLP Practitioner bei uns hast du alle Grundformate des NLP, so wie sie in der Society of NLP eben vorkommen, einmal komplett gemacht. Du kennst die Grundannahmen von NLP, du hast offene Ohren für das, was da draußen passiert und vor allem... Da hat sich was verändert. Also du gehst aus dem Seminar raus und es ist irgendwie was anders als vorher. Zum Beispiel, und das ist interessant, einer der Teilnehmer im Practitioner, ich habe die Geschichte im Podcast glaube ich auch schon ein oder zweimal erzählt, war an einem Zwischenblock, kam der zu mir an einem Morgen und meinte, boah, gestern Abend, da war ich auf einer Geburtstagsfeier. Und weißt du, was ich wahrgenommen habe? Andere Menschen atmen.

Miriam: So, jetzt könntest du zu Hause sagen, ja, das weiß ich auch, ohne dass ich 2000 Euro für einen NLP Practitioner bezahlt habe. Und dieser Teilnehmer, wenn wir ihn vorher gefragt hätten, atmen Menschen.

Florian: Hätte er ja gesagt, natürlich. Also uns ist das allen kognitiv bewusst.

Miriam: Was er meinte ist, dass er das plötzlich gehört hat.

Florian: Und gesehen.

Miriam: Ja.

Florian: Und auch den Unterschied wahrgenommen hat, wie atmet jemand bei einem bestimmten Thema und wie atmet jemand bei einem bestimmten anderen Thema. Und dann wird es plötzlich interessant. Weil dann, wenn du anfängst wahrzunehmen, wie sich die Menschen um dich herum verändern, wie bei einem Thema... Du dich selbst veränderst, was bei dir passiert.

Miriam: Der Practitioner zielt sehr darauf, dass du mehr Wahrnehmung entwickelst für eine Kommunikation. Viele Menschen reduzieren Kommunikation auf das, was da aus dem Mund rauspurzelt. Also diese vielen Worte, die wir den ganzen Tag nach außen schicken.

Florian: Idealerweise könnten wir es von den Gefühlen auch noch trennen und es ist einfach eine rationale...

Miriam: Und das ist etwas, was in vielen Schauspiel-Trainings, in vielen Rhetorik-Trainings auch genau so benutzt wird. Das heißt, wir üben ein sauberes Prononcieren von Sprache oder bestimmte Gesten zu bestimmten Worten. Und das ist etwas, was du vor dem Spiegel oder mit deiner Handykamera trainieren könntest. Im NLP gehen wir einen Schritt in den Körper hinein und sagen, die Kommunikation beginnt ganz woanders. Die beginnt schon im Kopf, beim gedachten Wort, beim Gedanken, der vorhergeht, bevor du etwas sagst. Und wir gehen jetzt mal davon aus, dass unsere Podcast-Hörer denken, bevor sie was sagen. Das wäre die Grundannahme.

Florian: Mhm.

Miriam: Wenn mich jetzt jemand fragt, was ist denn nun die Practitioner-Ausbildung ganz genau, dann sage ich, in der Practitioner-Ausbildung lernst du alles, was zum Kommunikationsmodell von NLP dazugehört. Nach der Practitioner-Ausbildung kannst du NLP. Da fehlt dir auch nichts. Da gibt es keine Informationen, die du nicht hast. Irgendetwas, was beim NLP dann, wenn du einen Artikel lesen würdest danach, würdest du sagen, das haben die mir gar nicht beigebracht. Das ist das Schöne am NLP. Es gibt eine Basisausbildung, die auch gleichzeitig die fertige NLP-Ausbildung ist. Denn sobald du NLP praktizierst, machst du NLP. Alles, was danach kommt, und wir beschreiben dir das gleich genau, ist, ich sage immer was für die, die ich dann liebevoll als Freaks bezeichne oder die im Practitioner merken, boah, NLP ist wirklich, wirklich cool zum Kommunizieren. So ist es mir auch gegangen. Und lange, lange nicht alle, die eine Practitioner-Ausbildung bei uns machen, machen dann auch noch die Master-Ausbildung. Und von denen fliegen nicht alle nach Orlando. Weil es gar keinen Sinn macht.

Florian: Das ist ja auch eines der ersten Themen. Wir hatten das im Infoabend letzte Woche auch wieder, dass vieles in NLP ist einfach auch intentionsbasiert oder zielebasiert. Also was ist das Ziel, das jemand hat? Und im Practitioner geht es natürlich auch darum, was ist denn das, weshalb möchtest du diese Ausbildung machen? Also was ist das, wo du sagst...

Miriam: Das kann ich überhaupt nicht mehr haben, da will ich weg. Das möchte ich gelöst haben in meinem Leben.

Florian: Oder vielleicht hast du ja diesen Wunsch, dass du sagst, ich würde so gerne noch besser in meiner Partnerschaft kommunizieren können oder mit meinen Kindern einen anderen Umgang haben oder mit meinen Kollegen irgendwie ganz entspannt morgens im Büro sitzen können. Und dafür ist dann der Practitioner schon gut. Das ist tatsächlich alles drin. Ich benutze diese Fähigkeiten aus dem Practitioner jeden Tag im Büro, wenn ich als externer Berater irgendwo hineinkomme. Und da sind diese anderen Menschen, also oftmals eben viermal in der Woche andere Menschen. Als am Tag vorher, um mich schnell auf die einzustellen, um schnell zu verstehen, wie sehen die die Welt, was für eine Landkarte von der Welt haben die da draußen, was ist denen viel wert und was ist denen nicht so viel wert? Und wo kann ich einen Schwerpunkt legen, damit wir gemeinsam ein tolles Ziel erreichen? Weil, wenn ich als externer Berater irgendwo hineinkomme, möchte ich natürlich auch für meinen Kunden irgendwie Mehrwert liefern. Also die Tage sind ja dann auch sehr kostbar.

Miriam: Das sind sie immer wohl. Jeder Tag. Ich dachte, als ich zu meiner NLP-Practitioner-Ausbildung gefahren bin, ich fahre zu einem Kommunikationstraining.

Florian: Alter, hätte ich mal ein Buch gelesen vorher.

Miriam: Und es ist eine Kommunikationsausbildung, das ist das Verrückte daran, es ist eine NLP-Practitioner-Ausbildung und das werde ich manchmal am Telefon gefragt, ist keine Therapie, nein, das ist sie definitiv nicht.

Florian: Genau, dafür gibt es bitte andere Stellen, beziehungsweise wenn da Fragen im Raum wären dazu, dann kontaktiere uns bitte vorher oder sprich eben mit jemandem, der sich damit, der das hauptberuflich macht, also einem Therapeuten oder Heilpraktiker.

Warum Miriam NLP über alles stellt

Miriam: NLP ist aus meiner Sicht als Fernsehmoderatorin als ehemalige und auch als ehemalige High-Level-Salesfrau. Ist NLP die feinste, eleganteste und schlauste Art, mit Sprache umzugehen, die es gibt auf diesem Planeten?

Florian: Deswegen in Verkäuferkreisen.

Miriam: Und nicht nur dort?

Florian: Nein, auch in Kreisen, wo es darum geht, Frauen und Männer kennenzulernen.

Miriam: Oh, und im therapeutischen Bereich, da kommen ja auch oft diese Verwechslungen her. Also nicht nur im Psychotherapeutischen, sondern auch bei Medizinern oder eben in Heilberufen, bei Lehrenden. Und immer gefragter NLP. Und für Beziehungen, ja. Da bin ich voll bei dir. Florian und ich sind, es ist ja lustig, da werde ich oft drauf angesprochen. Ihr seid ja beides Kommunikationstrainer. Gibt das nicht Schwierigkeiten? Nein, das Gegenteil.

Florian: Das ist wirklich das Coole daran. Wirklich.

Miriam: Ich hatte oft Kommunikationsschwierigkeiten mit den paar Männern, mit denen ich in meinem Leben zusammen war. Hatte ich große Kommunikationsschwierigkeiten, obwohl ich vom Fach war. Und das ist jetzt vorbei. Und ich habe so viele Kommunikationstraining, Sprechertrainings, klassisch, neu. Gemünzt auf Fernsehen, Bühne, gemünzt auf Zwischenmenschliches, gemünzt auf Pädagogik. Ich hatte schon eine große eigene Schauspielschule für Sprecher, Schauspieler, Sänger, die ich selbst geleitet habe mit 220 Schülern. Ihr Lieben, ich habe alles im Bereich Kommunikation gemacht, was es gibt. Und lustigerweise das Letzte, das Letzte, was ich getan habe mit fast 40, war NLP. Dass ich darauf nicht früher gekommen bin, ich weiß es nicht. Ich habe mir im Practitioner die Frage gestellt, weil ich so begeistert war jeden Tag von jedem einzelnen Format, das mir dort beigebracht wurde und ich wusste sofort in meinem Kopf, für was ich es benutzen will als erstes. Und ich habe mich zwischendurch gefragt, warum habe ich das denn nicht schon früher gemacht, diese Ausbildung? Und dann habe ich gedacht, das kommt immer zum richtigen Zeitpunkt. Also du hörst jetzt diesen Podcast auch zum richtigen Zeitpunkt. Das ist so im Leben. Vorher hättest du dich gar nicht dafür interessiert und vorher hätte es auch keinen Sinn gemacht. Und in dem Augenblick, wo wir uns kommunikativ wirklich auf die Füße machen wollen, wo wir das nutzen möchten, es ist ja, Sprache und Wort sind die magischen Instrumente, die wir Menschen haben, wir haben nichts besseres zur Verfügung, als uns gegenseitig klarzumachen, was wir denken, was... und auch das ist Kommunikation.

Florian: Wenn du es dir genau überlegst.

Miriam: Und NLP, wenn wir uns kuscheln vorknöpfen zwischen zwei Menschen, dann passiert da viel NLP. Da passiert Pacing und Leading. Also dieses eben aufnehmen, was wünscht sich der andere gerade, möchte der fest geknuddelt werden oder möchte der ganz sanft mal in den Arm genommen werden. Und genauso ist es doch mit der Sprache. Komme ich rein und knuff jemanden in die Seite verbal oder nehme ich den mal so ein bisschen lovial in den Arm, so ein bisschen beschützend.

Florian: Also rein sprachlich.

Miriam: Rein sprachlich oder habe ich eine sehr zarte Sprache mit jemandem, weil ich merke, es ist ein sensibler Moment. Wähle ich Worte, die streichelnd daherkommen oder die vielleicht auch eher mal so ein bisschen poltern. Und all das berücksichtigt NLP. Ich habe, ihr merkt schon, ich könnte da jetzt eine halbe Stunde weiter drüber schwärmen, weil ich so begeistert bin. Und ich habe über 20 Jahre meines Lebens vor Fernsehkameras verbracht und zehn Jahre davon in einem Fernsehkaufhaus, in dem ich fünf Tage in der Woche drei Stunden live verkauft habe. 10.000 Stück in einer Stunde von irgendeinem Produkt. Versteht ihr, was ich meine? Ich war sowas von auf Sprache angewiesen. Und ich hatte so wenig Werkzeuge, bis ich dieses NLP kennengelernt habe. Und es war überall zu spüren. Ab dem Zeitpunkt, wo ich meinte, und es war der Practitioner. Wir sind noch nicht mal beim Master, wir sind nicht beim Coach, wir sind nicht beim Trainer. Es war der Practitioner, der dazu geführt hat, 30% mehr Umsatz in meinem Job. Nicht meiner leider, sondern für den Konzern.

Florian: Das ist schon einer der Tricks. Du achtest darauf, wie du Sprache in deinem Leben verwendest und welche Sprache du hörst. Andere sprechen.

Miriam: Meine Güte, so sanft, so witzig, so fröhlich.

Master, Coach, Trainer: Was nach dem Practitioner kommt

Florian: Wie geht es denn jetzt weiter?

Miriam: Nach dem Wunder des Practitioners kann ich dir sagen, gibt es einige, die benutzen es einfach und haben viel Spaß damit und es gibt andere, die sagen, boah, das ist so cool.

Florian: Und dann geht es, manche Menschen gehen dann auch in die Literatur rein oder schauen, es gibt ja auch DVDs zum Thema. So vor dem Practitioner finde ich das tatsächlich relativ schwierig. Ich habe ja auch diese großen, als ich meine Trainerausbildung bei Chris Mulzer in Berlin mitgemacht habe, habe ich ja diese großen 500, 700er Gruppen auch als Trainer am Nachmittag dann mit begleitet und da die Übungen am Nachmittag gemacht und es hat halt viel mit dem Praktizieren zu tun. Und deswegen fand ich das immer sehr gut, da am Anfang in den Einstieg rein so eine Grundausbildung zu haben und dann nach dem Practitioner theoretisch, die ganzen Bücher sagen einem dann plötzlich was. Also plötzlich kann ich mir die Werke von Richard durchlesen oder von anderen Kollegen, die jetzt Bücher zum Thema NLP haben und dann funktionieren diese ganzen Formate und dann könnte ich anfangen, das in der Praxis anzuwenden.

Miriam: Ich mag den Satz, NLP is something that people do.

Florian: Ja, weil dann ist es eben dieses Tun und dann kommen wir zum Master Practitioner, zur zweiten Ausbildung in der Reihenfolge, um dann eben zu sagen, okay, jetzt wird es interessant. Also jetzt nochmal einmal die Basis nochmal aus einer anderen Perspektive betrachtet, weil wir plötzlich eine andere Tiefe reingeben können, nachdem wir nicht mehr über die Grundbegriffe sprechen können oder sprechen brauchen. Dann nochmal in einer anderen Tiefe anschauen, wie funktioniert NLP eigentlich, die ganzen Formate nochmal aus einer ganz anderen Sicht betrachten, dass es auch in der Interaktion viel leichter wird, dass es im Gespräch vielleicht auch schon an der einen oder anderen Stelle schon funktioniert, dass du mal so ein Werkzeug, das im Practitioner noch Werkzeug ist, jetzt so ganz nebenbei verwendest und es viel mehr Teil der normalen Alltagssprache dann auch wird.

Miriam: Außerdem finde ich, ist im Masterprogramm zu merken, dass Dr. Richard Bandler Mathematiker ist.

Florian: Also hier wird es sehr… Weil es um Strukturen und Strategien geht.

Miriam: Ja nun, also das dürfen wir ruhig dazu sagen, wer sich jetzt… Und Muster erkennt. Ich weiß ja, dass uns auch Menschen zuhören bei diesem Podcast, die ihren Practitioner bereits gemacht haben, nicht mal bei uns, sondern woanders und jetzt darüber nachdenken, den Master zu machen. Und sich vielleicht fragen, was passiert denn da genau oder was bringt mir die Ausbildung? Und ich sage immer, das ist so ein bisschen wie, wenn du plötzlich Professor wirst für was. Also du wirst schon nochmal sehr viel spezifischer im NLP, du hast einen viel größeren theoretischen Background auch dazu und du wirkst mit diesem NLP deutlicher nach außen noch, dadurch, dass du die Welt mehr wahrnimmst und einbeziehst in das, was du als NLPler machst. Der Master führte bei mir dazu, dass ich plötzlich klarere Strukturen von dem wahrgenommen habe, was um mich herum passiert. Also ich konnte Situationen, in denen es früher Knatsch gab oder Teamsituationen, Familiensituationen, berufliche Situationen, wo der Busch brannte. Da hatte ich plötzlich wie so ein Raster im Kopf und konnte plötzlich Dinge einsortieren. Wenn jemand diese Stimmlage benutzt oder diese Worte sagt, wenn jemand dies und das macht in der Kommunikation und habe gemerkt, dass ich sehr intuitiv aus dem, was ich gelernt hatte, schöpfen konnte, um das dann zum Beispiel friedlicher zu machen, friedlicher zu drehen.

Florian: Für mich ist es auch das erste Mal wahrnehmen, dass da ständig Muster laufen und dass sich die wiederholen. So wie Miriam eben gesagt hat, dass eine bestimmte Tonlage was bestimmtes bedeutet bei einem Menschen. Oder dass da an der einen oder anderen Stelle im unterschiedlichen Gewand, weil die Inhalte manchmal unterschiedlich sind. Also zum Beispiel aus meinem Kontext, dass ich mit einer Kollegin vor kurzem gesprochen habe und dann geht es um die Interaktion mit einer anderen Kollegin und welchen Stress sie da hat und wieso das irgendwie ganz schwierig ist, dass die früher mal in einer hierarchischen Ebene gearbeitet haben und jetzt auf gleicher Augenhöhe sind und dass da die Kommunikation schwierig ist. Und das ist das eine Gespräch, das ich mit ihr habe und dann am nächsten Tag habe ich ein anderes Gespräch über die Beziehung zu ihrem aktuellen Chef und höre, von den Inhalten her ist es was ganz unterschiedliches, also es ist natürlich ein anderer Mensch und sie hat andere Herausforderungen mit ihm, nur in der Struktur ist es genau das gleiche Muster, was da passiert. Und dann sind die Ansatzpunkte natürlich schön. Also dann ist es ziemlich einfach, eine Lösung aus der einen Situation in die andere Situation zu übertragen und so gleich größere Flächen zu machen. Die gleiche Herausforderung wird sie dann auch vielleicht in der Beziehung haben, dass da exakt auch sowas ähnliches passiert oder vielleicht in einer freundschaftlichen Beziehung mit irgendjemandem. Und das sind diese Muster, die du dann plötzlich erkennst, wo man sagt, da hat jemand manchmal Herausforderungen.

Miriam: Das ist so dieses tägliches größtes Murmeltier-Ding.

Florian: Wo ich es vorher schon, also auch vor einer NLP-Ausbildung, wo es, finde ich, einfacher zu erkennen war, ist so, wenn du Kinder hast und dann merkst, wie die über Lehrer sprechen. Dass die an der einen oder anderen Stelle immer wieder das gleiche Ding, also mit unterschiedlichen Lehrern, so eine ähnliche Geschichte haben. Zum Beispiel ein Kind, das immer hinten in der letzten Reihe sitzt und da halt sich so ein bisschen... So wie wir früher halt in der letzten Reihe saßen und dann auch mal was anderes gemacht haben. Und dass das was ist, was dann mit verschiedenen Lehrern auftritt. Und vielleicht nicht mit dem einen Lehrer, der dann dafür sorgt, dass er zwei auseinandersetzt und die nach vorne in die erste Reihe zieht. Und sowas möchten wir dann auch im Master, du fängst an sowas zu erkennen und dann eben auch da sinnvoll drauf zu gehen.

Miriam: So und wie gesagt, also den Master machen die, die NLP im Practitioner für sich entdecken, als sehr begeisternde Materie. Oder die beruflich Sinn darin sehen, wenn sie zum Beispiel eh schon Trainer sind oder Präsentator oder was auch immer und dann sagen, okay mit NLP, das implementiere ich in meine schon vorhandene Arbeit. Und nach dem Master geht auch dann nur noch ein Schritt, nämlich in den Beruf. Also wer nach dem Master noch mehr NLP will, der wird dann auch mit und um NLP und mit NLP Geld verdienen. Und das ist dann wahlweise als Coach. NLP-Coaches machen 1 zu 1 Coaching, das heißt mit einem Menschen, der Herausforderungen hat. Und das ist nochmal eine sehr spezielle intensive Ausbildung, die wir auch anbieten bei kontext*denken. Und der zweite Berufszweig, den NLPler ergreifen können, ist eben NLP-Trainer. Dann bildest du neue Practitioner aus und neue Master und bist eben Trainer.

Florian: Wobei wir manchmal auch Teilnehmer haben, die in den Coach reingehen oder in den Trainer reingehen, weil sie bestimmte Teile davon in ihrem normalen Beruf etablieren wollen. Also vielleicht ich, der Trainer ist ganz praktisch auch, um vor Gruppen zu stehen und Sachen zu machen. Also es braucht nicht unbedingt das NLP-Training zu sein. Ich habe gemerkt, dass ich meine Trainerpraxis mit sehr viel anderen fachlichen Themen plötzlich auch sehr stark verändert hatte.

Miriam: Und die Luft an der Spitze ist dünn, also es machen sowieso dann nicht mehr so viel, ist auch nicht sinnvoll. Wie gesagt, da haben wir dann ganz zu Beginn dieses Podcasts die Frage gestellt nach dem, wozu würdest du dich jetzt entscheiden, eine Practitioner-Ausbildung zu machen? Einfach, weil es eine wunderschön feinsinnige, edle und elegante Art zu kommunizieren ist. Ein Format, das du verwendest, um eben in der Kommunikation präziser zu sein, um deine Ideen für andere Menschen noch deutlicher erklären zu können, mehr Spaß in deine Kommunikation zu bringen oder auch mal mehr ernst und das sehr bewusst gestalten zu können über das tiefe Verstehen von Sprache.

Florian: Oder einfach, weil du mal eine Unterschrift von Richard Bandler haben möchtest.

Miriam: Ja genau, das ist jetzt so eine Aussage, die passt zu denen, die zu uns kommen in den Practitioner, weil das sind ja die Schlauen und die wollen da einfach nur eine Unterschrift von Richard Bandler haben.

Florian: Weil wir haben eben diese lizenzierten Ausbildungen, das heißt die sind international eben unter bestimmten Qualitätsstandards dann auch. Und Richard gibt auf jedes Zertifikat seine Unterschrift mit drauf.

Miriam: Das findest du, egal was du dir anschaust, das findest du sehr selten, dass der Mitbegründer einer Methode, die so berühmt ist, so bekannt wie dieses NLP, selbst noch trainiert und auch tatsächlich alle, jedes einzelne Zertifikat auf der ganzen Welt selbst einmal in die Hand nimmt und seine Trainer komplett selbst ausbildet. Also das finde ich schon enorm, da ziehe ich meinen Hut bis heute. Und bin dann auch immer wieder so ein bisschen stolz, dass ich diesem Club angehöre.

Termine und Einladung

Miriam: Es war ein langer Podcast, den wir euch heute geliefert haben. Ich finde es schön, wir haben mal wieder einen langen gemacht und es war auch absehbar.

Florian: Der letzte war auch 30 Minuten lang. War auch 30? Ja, wir sind jetzt bei 33. Siehst du, lang.

Miriam: Viel länger als der letzte, ja. Und schön. Und wir laden dich ein, uns kennenzulernen. Wenn es nicht sofort der NLP Practitioner sein soll, dann vielleicht vorher unser NLP Basic. Das kannst du buchen auf unserer Seite www.kontext-denken.de. Oder im Rheinland.

Florian: Auch gerne Info und Übungsabend.

Miriam: Sehr gerne. Den geben wir einmal monatlich in Düsseldorf und um Düsseldorf herum. Auch da findest du alle Termine auf unserer Homepage. Ja und im September gibt es nochmal eine NLP-Grundausbildung, einen Practitioner. Vom 23. September bis 3. Oktober. Melde dich da gerne bei uns, wenn du jetzt nach diesem so überzeugenden Podcast...

Florian: Sagst ja, wenn, dann nur bei denen.

Miriam: Wo denn sonst? Bin ich schön und schlau oder was?

Florian: Ihr Lieben, bis nächste Woche. Tschüss.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext-denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss bis nächste Woche. Bis zum nächsten Podcast.

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