NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 134

Wahrnehmung ist ein Lügner!

Wie funktioniert das mit der Welt da draußen?

Jetzt anhören

Direkt hier starten oder später im Transkript weiterlesen.

In dieser Folge

Darum geht es

Jaaaa, stimmt, wir hätten den Podcast auch anders nennen können. Schließlich geht es um die NLP Grundannahme „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“ und Miri hat sich einfach in diesem Titel verliebt. Und wie ist das nun mit der Wahrnehmung? Klar wissen wir seit der siebten Klasse Biologieunterricht spätestens, wie gut und gleichzeitig mangelhaft die Ausstattung des menschlichen Auges ist. Es liefert uns viele Details über den Planeten Erde und zeigt uns ziemlich wichtige Farben wie Infrarot oder Ultraviolett einfach nicht an. Oder das menschliche Ohr: Feinste Mechanik sorgt für die Umsetzung von Schwingungen in Töne und Ultraschall oder sehr tiefe Bässe können Menschen einfach nicht „wahrnehmen“. Das sind sogenannte Biologische Filter. Im NLP kümmern wir uns jedoch noch lieber um die sogenannten psychologischen Filter - denn die sind für sogenannte Alltags-Halluzinationen zuständig. Jeder Mensch lebt also in seiner eigenen Welt. Biologisch und psychologisch gefiltert. Und wie sollen wir die Welt eines anderen kennen lernen oder verstehen? Fragen fragen, fragen! 😊

Miriam erzählt, wie sie während ihrer Schwangerschaft plötzlich überall nur noch Schwangere, Kinderwagen und Maxi-Cosi-Sitze gesehen hat – und Florian hat seine ganz eigene Prius-Verschwörungstheorie. An Beispielen wie dem Hund, an den jeder anders denkt, dem 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun und der immer gleich erlebten und doch völlig unterschiedlich erinnerten Familienfeier wird klar, wie biologische und psychologische Filter unsere Wahrnehmung formen. Es geht um die NLP-Grundannahme „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“, um Nebel-in-Tüten-Wörter wie „Erfolg“, um Oberflächen- und Tiefenstruktur und darum, wie du mit guten Fragen an die Landkarte des anderen kommst. Für alle, die verstehen wollen, warum zwei Menschen dasselbe erleben und trotzdem in verschiedenen Welten leben.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

Spring direkt zu einem Kapitel oder lies die Folge von Anfang an.

Kapitel dieser Folge
  1. Ein ernster, seriöser Podcast – angeblich
  2. Kommunikation ist ein Tanz, kein E-Mail-Versand
  3. Biologische Filter: der Superheldenadler und der Subwoofer
  4. Psychologische Filter: Schwangere überall und der Prius-Verdacht
  5. Der Körper denkt mit – und Fragen führen zur Landkarte
  6. Oberflächen- und Tiefenstruktur – und ein zweifelhaftes Lincoln-Zitat

Denk kurz an einen Hund. Die Chance ist groß, dass Miriam an ein Wesen von Handtaschenformat denkt, Florian eher an ein Meerschweinchen mit Beinen – und du an etwas ganz anderes. Genau darum geht es hier: Warum jeder von uns eine eigene Version von der Welt mit sich herumträgt, und wieso das nichts mit Rechthaben zu tun hat, sondern mit Filtern, die längst vor dem Nachdenken greifen.

Ein ernster, seriöser Podcast – angeblich

Miriam: Willkommen zum Podcast Wahrnehmung ist ein Lügner.

Florian: Warum sprichst du so geschraubt?

Florian: Weil ich dann immer, wenn wir an dieses Thema rangehen, denke ich immer Konstruktivismus. Und dann habe ich immer die Stimme von Heinz von Förster im Kopf.

Miriam: Das war einer von diesen... Konstruktivismus jetzt, Vorsicht, Vorsicht.

Florian: So startet man gar nicht einen Podcast.

Miriam: Nee, es ist ein NLP-Podcast und wir klären die Begriffe der biologischen und psychologischen Filter und die Landkarte ist nicht das Gebiet. Und Konstruktivismus ist far out. Das hat was mit Philosophie-Studenten zu tun in meiner Welt.

Florian: Was?

Miriam: Die sich mit Dingen auseinandersetzen, die es eh nicht gibt.

Florian: Was?

Miriam: Die den ganzen Tag darüber reden können, welche verschiedenen Gottesbilder es gibt oder keine.

Florian: Die sind voll bei Watzlawick und bei Bateson und bei...

Miriam: Wirklich. Das war für mich die größte Herausforderung damals in meinem sehr kurzen Germanistik-Studium, das nicht zum Abschluss gefunden hat. Solche Texte zu lesen und einzubauen in irgendwelche Referate, gar nicht gut.

Florian: Das ist doch sehr praktisch.

Florian: Von Förster und Watzlawick und Bateson und all diese... Waren wir nicht sogar schon in der Vorbesprechung bei Schopenhauer angekommen? Nur um deinem ganzen... Auf Wahrnehmung ist ein Lügner, ja, ja, ja. Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in seiner eigenen Welt.

Miriam: Florian wollte dieses Zitat gerne als in goldenen Lettern gedruckten Wimpel... Auf unsere NLP-Infobroschüren draufhaben. Nein!

Florian: Vielleicht lassen wir das mit dem, unser Motto ist ja, per gaudia ad astra, mit Freuden zu den Sternen. Vielleicht sollten wir es ändern, bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in seiner eigenen Welt.

Miriam: Gibt es ein Zitat von Otto Walkes, was wir benutzen können?

Florian: Hallo? Du hast letztes Mal gesagt, dass wir ein ernster und seriöser Podcast sind und ich dachte mir, dann machen wir es jetzt mal ernst und seriös.

Miriam: Gut, dann leg mal los. Heute sprechen wir über eine der Grundannahmen des NLP, die da lautet, die Landkarte ist nicht das Gebiet, was sich auf den ersten Blick, aufs erste Hören und Fühlen in diesen Satz hinein... Du hast so viele Namen jetzt, du hast so viele Namen gesagt. Wenn ich diese Folge damals als erstes gehört hätte, hätte ich an dieser Stelle ausgescheitert und gesagt, gibt es vielleicht eine Literaturliste auch noch für diese Folge?

Florian: Wir können gerne eine Literaturliste machen für diese Folge.

Miriam: Bitte, lieber Hörer, nimm ihn nicht ernst. Und die, die jetzt auf Florians Seite hüpfen und sagen, wieso, das ist doch mal eine gute Idee, mach doch endlich mal eine Literaturliste. Florian darf das gerne machen als Fleißaufgabe nach dieser Aufnahme und euch ganz viel Literatur.

Florian: Natürlich, fallen mir da ein paar Sachen eigentlich sehr spannend.

Miriam: Möchtest du es unter diesem Podcast gerne drunter schreiben?

Florian: Miri, du möchtest weitermachen, oder?

Miriam: Unbedingt. Cool. Dann los.

Kommunikation ist ein Tanz, kein E-Mail-Versand

Florian: Die Landkarte ist nicht das Gebiet.

Miriam: Oder Wahrnehmung ist ein Lügner. Wir haben es mal ganz provokativ aufgehängt.

Florian: Ja und jetzt?

Miriam: Jetzt erklär doch mal, warum wir so etwas behaupten würden.

Florian: Bei mir ist das zu zerebral jetzt anscheinend. Das ist ja zu schlau, wenn ich das mache. Weil ich würde solche Sachen sagen wie, früher gab es ein mechanistisches Weltbild. Nämlich davon, vielleicht würden wir heute sagen, dass Menschen wie kleine Roboter sind. Und dass das, was wir zueinander sagen, wie so eine E-Mail hin und her geht. Zwischen zwei Robotern. Das heißt, der eine Roboter sagt irgendwas und der andere Roboter empfängt das genau so, wie es gedacht war. Das war ja früher die anderen. Dass ich so eine Botschaft irgendwie verpacken konnte. Ich habe mir was ausgedacht, was ich sagen will, dann sage ich das und die andere Person nimmt es genau so wahr, wie ich es gedacht habe. Ah, schwierig.

Miriam: Und wir haben das alle schon erlebt. Gerade mit getippten Nachrichten und Botschaften. Nicht mal da klappt's. Nicht mal da, wo es aufgeschrieben steht.

Florian: Eine Stunde habe ich mir diese E-Mail überlegt.

Miriam: Und jedes Wort auf die berühmte Goldwaage geworfen, bis ich es dann ausgewählt habe. Und was passiert? Die E-Mail geht raus, fünf Minuten später.

Florian: Ein Aufschrei im anderen Büro.

Miriam: Eine Unverschämtheit.

Florian: Dabei habe ich alles... Interaktion ist wie ein Tanzen. Wenn ich mit jemand anderem kommuniziere, eben auch darauf reagiere, wie die andere Person gerade da sitzt, wie sie da ist, wie sie im Raum ist, was sie gerade vielleicht fühlt und spürt. Und dass es gar nicht so ist, dass wir so eine völlig neutrale Botschaft irgendwie übermitteln können. Dann sind wir ja auch beim 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun. Also es gibt... Gibt es überhaupt so eine Sachebene, wo wir irgendwas, was ist denn der Sachinhalt einer Nachricht, die wir übermitteln? Superspannend, das gibt es vielleicht gar nicht.

Miriam: Ich kann das Thema relativ einfach verdeutlichen jetzt mal.

Florian: Ja, mach mal.

Miriam: Wenn wir jetzt unsere ganzen Hörer da draußen, also dich, die du gerade diesen Podcast hörst, bitten an einen Hund zu denken, dann denkst du an irgendeinen Hund, vielleicht den, den du zu Hause hast oder einen Hund, den du irgendwo bei anderen gesehen hast oder einen Hund aus einem Buch oder aus einem Film. Und dieser Hund hat irgendeine Gestalt, eine Größe, eine Form und die dürfte sich deutlich unterscheiden von dem Hund, an den Florian denkt oder an den ich denke.

Florian: Ja, Miris Hunde passen irgendwie in eine Handtasche rein. Das stimmt. Das sind bei mir noch Meerschweinchen.

Miriam: Das ist Prototyp-Hund, ist ungefähr so groß wie ein Meerschweinchen. Bei mir. Das ist der ideale Hund und ist niemals größer als ein Dackel.

Florian: So, jetzt könnte man sagen, ja jetzt, dann gehen wir halt, also wir sind einfach nur nicht genau genug. Dann würde ich sagen, alles klar, dann lass uns doch einen Pudel nehmen. Denk mal an einen Pudel.

Miriam: Miri weiß den Trick nämlich schon genau. Richtig, es gibt Zwergpudel.

Florian: Und Königspudel. Königspudel mit Stockmaß, also Schulterhöhe fast auf unsere Hüfte hoch und größer, zum Teil noch größer. Und dann der Zwergpudel, der eben in die Handtasche passt. Und wir tun ja so, als würden wir uns verstehen an der einen oder anderen Stelle manchmal über den Tag hinweg und einigen uns irgendwie auf so eine objektive Wahrnehmung da draußen. Und die Frage im Kommunikationsmodell von NLP ist eben, inwieweit stimmt das? Und davon abgeleitet, was tun wir jetzt damit?

Biologische Filter: der Superheldenadler und der Subwoofer

Miriam: Das hat ja etwas damit zu tun, wie unser Gehirn Daten verarbeitet. Oder unser Körper.

Florian: Und wenn du Daten verarbeitest, sagst du, dann sind wir in der Computermetapher, ne?

Miriam: Da bin ich dir doch sehr entgegengekommen, Florian.

Florian: Wieso das denn?

Miriam: Ich habe das Gefühl, dass du schon derjenige bist, der bei diesem Podcast für den seriösen Inhalt ist.

Florian: Ja, für die Literaturliste.

Miriam: Vielleicht hören uns ja auch ein paar NLP-Profis zu. Das Florian Groß.

Florian: Haben schon alle Namen gedroppt, die wir irgendwie, Piaget müssen wir mal schauen. Gut, haben wir jetzt alles.

Miriam: Nur wie macht unser Gehirn das denn? Wie nimmt es denn die Welt da draußen auf? Also wie erfahren wir denn das, was da draußen vermeintlich ist?

Florian: Für mich, und das ist das einfachste Modell, was ich dafür kenne, das ist das, was wir auch in unseren Seminaren immer nehmen. Da draußen ist irgendwas. Da passiert irgendwas. Irgendwas ist da. Vielleicht sagt jemand was oder es passiert was da draußen. Und das erste, was passiert ist, dass schon gar nicht ein Großteil der Informationen kommt schon gar nicht an. Also zum Beispiel an einem wunderschönen Sonntag da draußen. Du gehst auf eine Wiese, legst dich da vielleicht hin und es darf einfach diese ideale Wiese sein, so wie auch immer sie für dich ist. Und selbst in dem Moment nehmen wir nicht alles wahr, weil zum Beispiel bestimmte Wellenlängen von Licht, die da draußen sind, die bekommen wir durch unsere Augen gar nicht durch. Also wir haben keine Rezeptoren für bestimmte Infrarotstrahlung oder so. Es gibt da draußen Tiere, die sowas wahrnehmen können. In Australien gibt es zum Beispiel einen Adler, der Infrarot sehen kann.

Miriam: Ich schaue mich dann immer an, als wäre das die Sensationsmeldung 2019.

Florian: Ich finde es total cool. Also das ist ein Superheldenadler. Der kann Infrarot sehen. Hat der Röntgenblick. Eine Röntgenstrahlung wäre ja noch was anderes. Das wäre ja dann durch die Leute... Und auch das können wir nicht. Das können wir mit einem Apparat. Ja, Infrarot können wir auch mit einem Apparat. Wir können manche Walgesänge hören oder besonders tiefe Töne in den für uns hörbaren Bereich reinholen. Manche Töne nehmen wir nicht so sehr als Töne durchs Ohr wahr, sondern dadurch, dass plötzlich was vibriert, also wir nehmen die körperlich wahr, darüber, dass uns irgendwie ein bestimmtes Gefühl entsteht.

Miriam: Ja, Subwoofer-Fans kennen das.

Florian: Allerdings. Das heißt, da draußen gibt es viel mehr Informationen, als wir die über unsere fünf Sinnesorgane wahrnehmen können. Und da ist sozusagen der biologische, da greift schon ein biologischer Filter. Manche von den Informationen sind einfach da draußen, ohne dass wir sie wirklich über unsere Sinne wahrnehmen können.

Psychologische Filter: Schwangere überall und der Prius-Verdacht

Florian: Und dann kommen die psychologischen Filter. Das ist das Phänomen und ich war nicht dabei. Miriam, als sie schwanger war, erzählt da immer so schön davon, ne?

Miriam: Ja, als ich das erste Mal schwanger wurde, also tatsächlich darf ich vielleicht vorausschicken, ich plante sehr lange Jahre niemals Mutter zu werden.

Florian: Was?

Miriam: Ja, und dann in der Ehe mit meinem Ex-Mann, der wollte sehr, sehr gerne Papa werden und er hat da auch immer mal wieder drüber gesprochen und das war für mich immer sehr far out und irgendwann haben wir uns dann geeinigt und zum Glück sind zwei wunderbare Kinder entstanden. Und jetzt war ich zum ersten Mal schwanger. Bis dato hatte ich das Gefühl, die Nachrichtenmeldungen in Deutschland stimmen. Es gibt keine Schwangeren. Es gibt niemals genug Schwangeren. Wir werden alle einsam sterben.

Florian: Schon in der nächsten Generation. Es gibt keine Kinder.

Miriam: Ich hatte noch nicht mal eine sichtbare Kugel. Da habe ich nur noch schwangere Frauen gesehen. Wahrscheinlich hätte ich auch noch schwangere Männer gesehen, wenn ich es zugelassen hätte. Ich habe nur noch Schwangere gesehen. Ich dachte, ich bin von Schwangeren umzingelt. Ich habe auch nur noch Frauen mit Kinderwagen gesehen. Ich habe nur noch Frauen mit Babytragen gesehen. Ich habe nur noch Frauen mit Maxi-Cosi gesehen. In jedem Auto standen plötzlich drei Maxi-Cosi-Sitze. Ich war umzingelt, so als hätte die einer auf einmal losgelassen. Also mein Gehirn hatte deutlich vorher auf nicht schwanger gefiltert und als ich selbst betroffen war, in Anführungszeichen, auf einmal, ich bin nicht allein. Es sind Millionen von Frauen mit mir.

Florian: Ganz viele da draußen. Ja, das ist sehr spannend. Ich habe, als wir uns den Toyota Prius gekauft haben, ist mir sowas ähnliches passiert. Weil eine der Thesen, und ich bin mir nicht sicher, entweder das mit der Wahrnehmung, mit dem Wahrnehmung filtern funktioniert extrem gut oder Toyota hat da so ein Geheimprogramm und ich tendiere zum Geheimprogramm, dass wenn man ein neues Auto bei denen kauft, dass die dann ein Teil des Kaufpreises und offensichtlich substanzielle Teile des Kaufpreises, weil das ist ein richtig teures Programm bei denen, ist, dass die plötzlich anfangen dieses Modell von Auto um einen rumzufahren. Also wir haben ein Prius und plötzlich hab ich überall Priusse gesehen. Und meine These ist eben, dass Toyota beim Kauf eines Prius anfängt, andere Priusse um einen rumzufahren. Da kommt dann plötzlich an der Ampel, steht links in der Straße, an der Kreuzung steht dann einer. So ein älteres Modell. Und dann denkst du sich schon so, aha, hab ich den heute schon mal gesehen? Dann zwei Straßen weiter kommt plötzlich quer einer. Neueres Modell, andere Farbe. Und ich guck inzwischen immer, ob es der gleiche Fahrer ist. Weil plötzlich gibt es die überall. Und bevor wir uns den angeschaut haben, habe ich nirgends in Deutschland einen gesehen. Ich habe mal von einem gehört, wo ein Ex-Kollege mal irgendwo einen hatte, nur ich wusste nicht mal, wie der aussieht. Und plötzlich tauchten die überall auf. Und das ist es.

Miriam: Wir glauben an eine Verschwörung mittlerweile. Wir glauben, dass das lanciert ist. Und die Wahrheit scheint woanders zu liegen, wenn wir uns neurologische Forschungen anschauen und das, was wir auch alle im Biologieunterricht Basiskenntnisse lernen, eben wie funktioniert das menschliche Auge, wie funktioniert das menschliche Gehör, wie funktioniert...

Florian: Da sind wir schon eher im Grundstudium Neurobiologie.

Miriam: Und wie funktioniert jetzt eben dann auch noch dieser Erfahrungsfilter, also an was wollen wir glauben oder worauf legen wir unseren Schwerpunktfokus da draußen?

Florian: Welche Werte haben wir? Also was denken wir, wie die Welt funktioniert? Ist die Welt gerecht? Und plötzlich filtern wir darauf, dass ganz viele Situationen, in denen fair miteinander umgegangen wird, in denen alles gut läuft, wir nehmen solche Sachen wahr. Wie filtern wir auf die Umgebung? Weil das ist dieser psychologische Filter, das ist das Zweite, was passiert. Also da draußen ist irgendwas, ein Teil davon ist für uns erstmal über die Sinne nicht wahrnehmbar. Wir können uns an der einen oder anderen Stelle helfen, wenn wir das wollen würden, unter welchem Zweck auch immer. Und das zweite ist, dass dann die psychologischen Filter kommen. Und da das nächste, wie funktioniert die Welt, gemacht wird. In der Neurobiologie ist es tatsächlich so, dass das nicht ein Wahrnehmen aus dem Auge und ein Interpretieren ist, sondern es ist tatsächlich in, auch in der, wie funktioniert es hinten dran, in dem Erklärmodell, ist es eben ein, wir erzeugen an der Stelle Bilder und wir erzeugen an der Stelle Töne und wir nehmen bestimmte Sachen wahr. Das ist zum Beispiel, man kann diesen Effekt auch haben, es gab ja früher die Theorie, dass wenn man manche Schallplatten rückwärts spielt, dass man irgendwelche Botschaften kriegt.

Miriam: Ja! Oh, da gibt es einen super Sketch von Badesalz.

Florian: Ja?

Miriam: Ja. Die haben das, als es durch die Presse ging damals, diese Meldung, haben die das sofort in einen Hörsketch gemünzt. Gibt es bestimmt auf YouTube. Da lassen die dann so Heavy-Metal-Platten rückwärts laufen. Und dann hört man irgendwie so und dann sagt der eine, siehst du, Blutdurst. Ich habe es genau gehört. Nein, das war Leberwurst. Nein!

Florian: Blutwurst. Ja, wir geben dem halt Bedeutung. Also unsere Gehirne sind ja auch dafür gemacht, Bedeutung zu geben und Sinn zu machen. Und sobald wir denken, dass irgendwas Sinn machen soll, dann geben wir dem eben auch die Bedeutung. Deswegen ist es manchmal so, dass manche Menschen bestimmte Worte nicht hören oder an bestimmten Stellen einfach das Gefühl hat, da war doch jetzt eben ein Satz, den hat irgendwie keiner gehört.

Miriam: Ja, das kann auch passieren. Oder wenn du es wirklich mal greifbar haben möchtest für den Heimbedarf sozusagen, dann frag einfach zwei Menschen, die auf der gleichen Familienfeier waren, die wirklich das gleiche Erlebnis hatten am nächsten Tag oder zwei Tage später, dass sie dir ein paar Details beschreiben sollen von dem Abend. Und hier erlebst du psychologische Filter. Also das hörst du dir einfach nur an und kommentierst. Der eine wird dir erzählen, das war das langweiligste, was ich jemals erlebt habe. Ich saß den ganzen Abend neben Onkel Erwin, der hat nur über seinen kaputten Magen gesprochen, das war ganz furchtbar. Und ich habe ab halb elf darüber nachgedacht, welche Ausrede ich nehme, damit ich endlich gehen kann. Und dann fragst du irgendwie jemand anders, der auf der gleichen Party war und sagte, Hammer, Hammer, die alle mal wieder zu sehen und ich war den ganzen Abend mit Klaus, mit Peter, mit Ina und mit Jessica auf der Tanzfläche, wir haben die Schuhe weggeschmissen, wir haben die ganzen Cousinen auf einem Platz, wir haben getanzt bis morgens um drei und dann haben wir uns rausgesetzt und haben die Kiste Bier noch leer gemacht, bis die Sonne aufgegangen ist und du fragst dich, waren die auf dem gleichen Fest?

Florian: Leben die auf dem gleichen Planeten vielleicht sogar? Weil das ist ja tatsächlich das. Und dann sind wir bei der NLP-Grundannahme, die Landkarte ist nicht das Gebiet. Über unsere Erfahrungen, die wir machen, über die Glaubenssätze, über die Werte, über das, was wir denken, wie die Welt zusammenhält, nehmen wir halt in einer bestimmten Art und Weise wahr und machen uns da eine innere Landkarte von dem, was da draußen ist. Und dann ist es so, wie es bei Landkarten immer so ist. Eine Landkarte hat einen bestimmten Zweck und bildet nur bestimmte Teile der Realität ab. Weil ansonsten hätten wir da ja alles drin und das ist einfach nicht so. Auch aufgrund der vielen Informationen, die in der Welt um uns herum sind. Wir selektieren einfach auf bestimmte Sachen.

Miriam: Also auf einer Radfahrkarte sind andere Schwerpunkte als auf einer Gebirgskletterkarte oder einer Autobahnreisekarte oder so.

Florian: Ja, auf einer Wanderkarte sind manchmal Höhenprofile da, wo ich einfach sehen kann, wie viel Höhenmeter werde ich an dem Tag auch erledigen, wenn ich einen bestimmten Wanderweg gehe.

Miriam: Und da sind Jausen und irgendwelche Pensionen eingezeichnet. Und viele kleine Wege.

Florian: Und dann habe ich Autokarten, wo die kleinen Nebenwege überhaupt nicht aufgezeichnet sind. Weil wozu? Also das ist ja durchaus sinnvoll auch. Ist es nicht besser, wenn wir mehr von der Welt da draußen wahrnehmen würden? Weiß ich nicht. Weil es ja auch ein Worauf-möchtest-du-dich-konzentrieren ist.

Der Körper denkt mit – und Fragen führen zur Landkarte

Miriam: Und das wäre jetzt sozusagen der große Schritt, den wir einfach mal wagen wollen in diesem Podcast. Wenn ich jetzt von dieser Annahme ausgehe, dass jeder Mensch sich so seine eigene Landkarte zimmert von dem, was er da draußen wahrnimmt oder wie er es wahrnimmt. Und wir nehmen das kleine Mikrokosmos-Beispiel von der Familienfeier, die von zwei Menschen sehr unterschiedlich erlebt wurde.

Florian: Ja, eine Sache gibt es noch. Eine Sache gibt es noch. Der Zustand, also dieses, weil das wird gerne weggelassen, gerade wenn ich mit ITlern spreche, dieser Körper, der deinen Kopf durch die Gegend trägt, der hat auch Einfluss darauf, wie du denkst.

Miriam: Mein Körper.

Florian: Ja. Also diese Gefühle, von denen die anderen Menschen manchmal sprechen, die gibt es wirklich. Also je nachdem, wie entspannt du dich eben fühlst oder wie gestresst oder wie fröhlich, wie gut gelaunt, wie euphorisch oder jetzt, wenn der Frühling kommt, wie verliebt, wie frisch verliebt. Das hat natürlich auch Einfluss darauf, was ist das, was wir wahrnehmen, wie interpretieren wir gerade die Landkarte, was ist das, wie interpretieren wir gerade die Welt, was ist das, was uns auffällt. Den Teil dürfen wir vielleicht noch mit reinholen. Also dass eben auch die Gefühlslage, das Herz, der Bauch, was auch immer das bei dir ist, hat auch Einfluss darauf, wie nimmst du die Welt wahr, wie großzügig bist du, wie erklärst du dir gerade, was da draußen objektive Wahrnehmung ist.

Miriam: Oder du erinnerst dich vielleicht einfach mal an einen Zeitpunkt, wo du frisch verliebt warst. Wie unerschütterlich sozusagen schön dieser Planet war für einen bestimmten Zeitpunkt. Deswegen sind Florian und ich so dankbar, dass wir das Modell von NLP haben und auch damit umzugehen wissen, weil wir uns diesen Zustand im Rahmen unserer Möglichkeiten erhalten. Das heißt, das, was viele Menschen als sehr begrenzten Abschnitt einer Beziehung erleben, sechs Monate oder neu erzeugen wieder, dass tatsächlich nichts da draußen passieren kann, was nicht toll wäre. Weil gerade ist nun mal alles innen toll. Innen ist einfach alles toll. Die Hormone tanzen.

Miriam: Und ja, es geht, dass du das, und da sind wir fortgeschritten, wir machen ja noch ein paar mehr Podcasts, du kannst da drauf Einfluss nehmen, wie das, da werden wir nochmal drauf kommen, auch in diesem Podcast. Jetzt nicht in dieser Folge, da geht es erstmal darum, die Erkenntnis, die grundsätzliche Erkenntnis zu haben, dass jeder Mensch unter Umständen mit einer anderen Landkarte unterwegs ist, mit einer anderen Landkarte ins Büro kommt. Mit einer anderen Landkarte zu einer Familienfeier geht oder daraus eine andere Landkarte baut.

Florian: Und mit der Karte Sinn macht von was passiert da gerade draußen.

Miriam: Und deswegen mag ich so gerne diese Frage und die ist glaube ich von Korzybski. In meiner Welt, wie ist es denn in deiner Welt? Würdest du mir bitte etwas aus deiner Welt erzählen, damit ich sie besser verstehe? Würdest du mir deine Landkarte beschreiben in bestimmten Situationen?

Florian: Wir nehmen an vielen Stellen, gerade bei Fragen geht es dann um diese Nebelwörter oder um diese Nebel-in-Tüten-Wörter, wo man sagt so... Hund.

Florian: Hund, ja, zum Beispiel ein Hund. Um dann eben nachzufragen, was für ein Hund, da gibt es so viele Hunde da draußen.

Miriam: Es ist sinnvoll, Florian zu fragen, wenn er kommt und sagt, wir könnten doch einen Hund haben, so einen Seminarhund. Und ich sage, wie groß. Wirklich, das ist wichtig.

Florian: Ja, der darf ja, also wenn der auf dem Schoß von einem Teilnehmer dann sitzt, dann sehen wir den Teilnehmer nicht mehr.

Miriam: So, und da bin ich dagegen.

Florian: Wieso?

Miriam: Mein Hund passt in die Hemdtasche von einem Teilnehmer.

Florian: Das ist eine Maus.

Miriam: Ja, mag sein. Dann nennen wir ihn eben Mausi. Also es ist sinnvoll, sozusagen einen Abgleich zu machen. Es gibt noch größere Nebel-in-Tüten-Worte.

Florian: Ja, es gibt diese großen Werte, die in Unternehmen dann genannt werden. Uns ist Ehrlichkeit ganz wichtig oder uns ist Erfolg oder was auch immer ganz wichtig. Und an der einen oder anderen Stelle ist es ganz praktisch, die Sachen auch nicht runter zu deklinieren. Also wenn ich mit einem Haufen Bereichsleiter zusammensitze und mir sage, wofür machen wir diese Veränderungen, diesen Change-Prozess jetzt eigentlich? Und dann sagt jemand, wir wollen erfolgreicher werden. Dann denke ich mir als Trainer so, was der wohl jetzt meint? Heißt es, dass wir häufiger ins Schwimmbad gehen? Ja, weiß ich nicht, das ist so. Wir sind erfolgreicher. Das heißt, ich habe mehr Zeit für ein Schwimmbad gehen im Sommer. Oder heißt Erfolg, dass wir finanziell erfolgreicher sind fürs Unternehmen oder dass wir größere Boni bekommen?

Miriam: Kann es ja auch sein.

Florian: Was auch immer Erfolg ist oder mehr Weihnachtsfeiern oder was? Mehr Kunden zufriedengestellt, mehr den Kunden ins Zentrum des Unternehmens gestellt. Das sind alles mögliche Geschichten, die dann dahinter stehen. Und die Frage ist immer, möchte ich dann mehr darüber wissen oder nicht? Und wenn ja, dann ist das Nachfragen einfach eine gute Idee.

Miriam: Das ist auch in einer Beziehung spannend. Also da, wo es Missverständnisse gäbe. Oder wenn ich zum Beispiel in einer E-Mail, die getippt wurde, nicht so ganz, wenn da sich sowas einstellen würde wie, fühlt sich schräg an, meint der das jetzt nett oder meint der das nicht so nett, dann wäre Fragen eine gute Idee. Und bestenfalls in Miris Welt sogar persönlich. Ich erkundige mich sehr gerne persönlich bei Florian, wenn in unserer Kommunikation, die ja auf zwei Ebenen läuft, einmal geschäftlich und privat, wenn ich da eine Unklarheit spüre, sehe oder höre.

Florian: Wir machen den, und ich glaube, wir hatten das in anderen Podcasts auch schon in unseren Seminaren, gibt es das auf jeden Fall immer, wenn es um Ziele geht. Miriam und ich nehmen uns regelmäßig Zeit, um einfach darüber zu sprechen, wie soll das nächste Jahr aussehen? Oder wie soll es sich anfühlen? Was ist das, was wir dann hören? Was ist das, wie soll das sein, wenn wir jetzt zusammen Seminare geben? Was ist dann, dann darf Miriam, und das liebe ich wirklich, dann meinen Kopf in ihren Schoß zu legen und einfach... Sie erzählt mir so Geschichten davon, wie sie die Zukunft sieht oder wie sie die Zukunft wahrnimmt. Was ist das, was dann kommt? Wie sieht unser Seminarhaus aus? Wie sieht der Eingang aus? Wie läuft so ein Seminar ab? Wie viel sind wir zusammen auf der Bühne? Wie viel ist der eine oder die andere auf der Bühne? Was ist die Veränderung, die wir an unseren Teilnehmern wahrnehmen? Welche E-Mails werden dann nachgeschrieben? All diese Dinge, das sind ja, wir reden nur drüber, nächstes Jahr machen wir zusammen noch mehr Seminare. Und was ist das, was bedeutet das denn?

Miriam: Was bedeutet das in meiner Welt, was bedeutet das in Florians Welt? Und es ist sehr spannend wieder zu fragen. Und über Fragen kommst du tatsächlich an die Wahrnehmung des Anderen, die nun mal offensichtlich sehr spezifisch ist. Und die durch ganz viele Faktoren beeinflussbar ist. Und dich da immer besser kennenzulernen und immer besser zu spüren und immer mehr bewusst wahrzunehmen, was dein Gehirn da so macht, führt am Ende dazu, dass du zum Beispiel, wenn du dann so wie ich das Kind bekommen hast, feststellst, die haben die ganzen Schwangeren, die eben noch da waren, alle wieder versteckt. Wo sind die alle eingesperrt? Es gibt keine mehr. Die haben alle am gleichen Tag entbunden wie ich. Es gibt keine andere Lösung. Oder Florians Verschwörungstheorie mit den Toyotas. Ich habe ja überlegt, ob wir einfach mal einen offenen Brief an Toyota verfassen und fragen, weil dann wäre die Diskussion vom Tisch. Wir könnten bei Toyota fragen.

Florian: Das stimmt. Wie viele Priusse gibt es in Deutschland? Und dann ist es einfach eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, dass wir die sehen.

Miriam: Es gibt vermutlich so eine riesige PR-Abteilung für Deutschland. Die wissen es. Wenn sowas lanciert würde in Deutschland, würden die es zumindest wissen.

Florian: Würden sie es uns sagen?

Miriam: Naja, vielleicht so unter vorgehaltener Hand.

Florian: Gegen die Zahlung einer gewissen Summe. Keine Ahnung.

Miriam: Das wäre mal eine Idee. Und natürlich deine ganzen Sinneswahrnehmungen zu nutzen. Unsere Augen können vielleicht Infrarot und Ultraviolett nicht sehen und sie können ganz viel Schönes sehen und ganz viele Facetten und ganz viel Regenbogen. Und unsere Ohren können ganz viele wunderschöne Klänge hören, der Zauber der Musik.

Oberflächen- und Tiefenstruktur – und ein zweifelhaftes Lincoln-Zitat

Florian: Da kommen wir dann in den nächsten Folgen einfach auch drauf, wenn ich jetzt mehr Schönes wahrnehmen wollen würde oder wenn ich mehr Neugier haben wollen würde im Leben, was tue ich denn dann?

Miriam: Oder wenn ich mich auch in Richtung Schön, in Richtung Erfolg, in Richtung Stärke selbst unterstützen wollen würde. Was gibt es da? Im nächsten Podcast sind wir schon ganz schön am Start.

Florian: Dann sind wir jetzt hier schon, da ist der Bogen ja gespannt. Allerdings. Zwei Fachbegriffe sollten wir vielleicht noch in den Raum reinwerfen.

Miriam: Ja, komm.

Florian: Es gibt eben die Oberflächenstruktur. Was sagt jemand? Was ist die Syntaktik und die Worte, die jemand verwendet? Wie spricht jemand? Und dann gibt es für uns eben auch die Tiefenstruktur. Was ist das? Wie sieht es auf der Landkarte aus? Und mit den Fragen kommst du von der Oberflächenstruktur zur Tiefenstruktur.

Miriam: Jetzt kommt noch ein Zitat von dir.

Florian: Echt?

Miriam: Ja, ganz bestimmt. Welches denn? Wenn es nicht Schopenhauer ist, dann ist es der Herr von Förster. Und wenn es nicht der Herr von Förster ist, dann ist es vielleicht der Richard Bandler. Oder wenn es nicht Richard Bandler ist, dann ist es vielleicht, heißt der Alfred Korzybski?

Florian: Ja.

Miriam: Ja, vielleicht ist es der. War nicht abgesprochen. Florian guckt mich jetzt mit großen Augen an.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Nur es würde die Sache so rund machen in meiner Welt, weißt du, auf meiner Landkarte. Das wäre so toll, wenn wir da jetzt noch was hätten.

Florian: 1813 hat Lincoln schon gesagt, glaub keinem Zitat, das du im Internet gelesen hast.

Miriam: Sehr schön. Dann verabschieden wir uns bis zum nächsten Podcast und wünschen dir eine tolle Woche mit ganz viel mehr Wahrnehmung und Bewusstsein, auch für deine eigene Landkarte. Du findest alles über uns unter www.kontext-denken.de. Meine Güte, klickt da jetzt irgendeiner hin, ja bestimmt. Okay, macht's gut ihr Lieben.

Florian: Tschüss. Tschüss, bis nächste Woche.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext-denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

Weiterdenken

Wenn es etwas Neues gibt, geben wir dir Bescheid.

Im Newsletter landen neue Episoden, Seminartermine und Gedanken, die sich auch ohne Kopfhörer weiterdrehen.

Zum Newsletter