Kennst du das Gefühl, im Restaurant vor einer riesigen Karte zu sitzen — und plötzlich bleibt dein Auge an Nummer 17 hängen, ohne dass du weißt warum? Genau da fangen Miriam und Florian an. Sie starten mit der Frage, welches Thema die Folge überhaupt bekommt, und landen mitten bei einem Hörerwunsch: Wie treffe ich Entscheidungen, wenn viel davon abzuhängen scheint? Zwischen Wasserkochern, Kindernamen und der geworfenen Münze geht es darum, wieso das Bauchgefühl trainierbar ist und warum es vielleicht gar keine falsche Entscheidung gibt.
Welches Thema nehmen wir? Der Weg in die Folge
Miriam: So, welches Thema nehmen wir denn jetzt heute?
Florian: Du hast doch da irgendwie so eine Liste gemacht, oder? Dann nehmen wir halt einfach das, was uns am besten gefällt.
Miriam: Ja, wir haben eben schon drüber gesprochen. Wir haben unterschiedliche Geschmäcker. Jetzt los, wie entscheiden wir uns denn?
Florian: Oh nein, jetzt auch noch Gruppenentscheidungen, oder wie?
Miriam: Gruppenentscheidungen, wir sind zu zweit. Hallo da draußen! Es ist wieder Podcast-Zeit in Podcasthausen. Florian und Miri sind am Start und wir haben ein Thema, bei dem wir uns nicht entscheiden können, welches Thema wir nehmen.
Florian: Hallo! Vielleicht habt ihr ja noch eine Meinung, die wir irgendwie mit einbinden können. Ist nicht live. Wie ist nicht live? Der Podcast ist nicht live. Vielleicht könnten wir den Teil jetzt einfach, vielleicht könnten wir jetzt einfach eine Pause machen und dann den Rest nächste Woche, wenn entschieden wurde, ob welches Thema...
Miriam: Boah, was ein Aufwand.
Florian: Wir können auch, dann dürfen wir uns auch kurz drüber unterhalten, welches Abstimmungssystem wir verwenden.
Miriam: Boah, ich habe gerade, ich kriege so, wie so körperliche Reaktionen. Ich sehe Themen und dann denke ich mir, vielen Dank an alle, die auf mein Facebook-Posting geantwortet haben. Es geht übrigens noch, also reicht Themen ein für diesen Podcast. Ich habe euch eingeladen und dann sehe ich da, keine Ahnung, 20 Themen und denke mir, das machen wir heute. Das gefällt mir heute.
Florian: Das ist das Thema, das wir heute haben sollen.
Miriam: Ja, ich lese das so, das ist wie im Restaurant. Ich sehe da eine Karte und selbst wenn wir in einem veganen Restaurant sind, wo ich 30.000 Speisen zur Auswahl habe gefühlt, ich lese die durch und fuck, bleibt mein Auge hängen und ich denke, das ist es.
Florian: Aha, an der einen.
Miriam: Ja, und das nächste Mal kann das auch eine völlig andere sein. Spannend. Ja.
Florian: Wie machst du es genau? Stellst du dir die vor oder hast du den Geschmack schon im Mund oder?
Miriam: Ich lasse mich überraschen.
Florian: Du lässt dich überraschen?
Miriam: Von mir selbst.
Florian: Was du heute aussuchst?
Miriam: Das ist eher das Gefühl, ja. Ich gehe nicht hin und denke mir, heute esse ich auf jeden Fall was mit Tofu oder heute esse ich auf jeden Fall was mit Tomate, sondern ich lasse mich überraschen. Und ich überrasche mich dann selbst. Übrigens ist das heute unser Thema, ihr Lieben. Und das Thema ist ein Hörerwunsch. Und der Hörer dieses Podcasts, vielen Dank für das Lob übrigens auch, schreibt uns. Ich nenne es mal Prioritäten setzen oder Entscheidungen treffen. Wie kann ich besser Entscheidungen treffen? Wie wäge ich ab? Den inneren Druck zu haben, immer die beste Entscheidung treffen zu dürfen. Priorisierung, gibt es schlechte Entscheidungen? Dabei meine ich ganz banale Alltagsentscheidungen oder, jetzt nehme ich mal ein bisschen was raus, weil es ist ein längerer Text, doch eben auch bei größeren Entscheidungen sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören oder auch den Kopf beziehungsweise die Vernunft walten lassen. Oder wie werde ich entscheidungsfreudiger? Da ist schon viel drin, ne? Von dem, was ich auch gelegentlich kenne. Ich finde bei unserem Podcast, das ist für mich ein großer Spaß, macht mir riesen Spaß mit dem Podcast zu machen. Und dann ist das Thema, was wir geschenkt bekommen von unseren Hörern, für mich das Zentrum, da geht dann das leuchtende Licht vom Thema an und dann legen wir los. Im Restaurant habe ich Hunger und freue mich darauf, dass ich nicht kochen brauche und dass wir da gemeinsam sitzen und uns verwöhnen lassen, das positiv besenken. Bei mir wird es mit den Entscheidungen kniffliger, wenn ich glaube, dass da jetzt viel von abhängt.
Florian: Wenn viel von einer Entscheidung abhängt?
Miriam: Also wenn ich das Gefühl habe, die Entscheidung ist jetzt nicht so lebenswichtig, dann fällt es mir leichter, die auch direkt so bumm zu treffen.
Florian: Aber wer weiß, ob du jemals nochmal in dieses Restaurant gehst.
Miriam: Oh, Florian. Was denn? Dieser Planet hat Reisewege. Wenn ich jetzt wirklich unbedingt wollen würde, würde ich in jedes Restaurant, in dem ich schon mal war, wieder gehen können.
Florian: Wer weiß. Vielleicht gibt es die nächste Woche gar nicht mehr.
Miriam: Machst du dir solche Gedanken?
Florian: Nein. Ich auch nicht. Nee, ich dachte nur gerade.
Miriam: Nee, da tut sich bei mir gar nichts. Da tut sich nur Freude und dieses Gefühl von, ich lasse mich mal überraschen.
Florian: Mal überraschen, was heute kommt, okay?
Miriam: Ja. Und dann verlasse ich mich volle Kalle. Das ist wahrscheinlich das, wovon der Hörer eben sprach. Dann ist es total dieses Bauchgefühl.
Florian: Also wenn du dich jetzt voll vorfreust auf das, was jetzt gleich kommt.
Miriam: Ja. Wie machst du das? Dann lese ich die Speisekarte, ich lese die so runter, ich überfliege die so und selbst bei Karten, wo ich es nicht verstehe, was da ist, lustigerweise, so wenn wir in ein vietnamesisches Restaurant gehen hier in Düsseldorf und die sind wirklich vietnamesisch und da steht dann der vietnamesische Titel vom Essen und unten drunter englischer Fumba, was da drin ist. Dann bleibe ich bei der Nummer 17 hängen und da steht dann Chiang Ho Pong und ich denke, ja. Da mache ich nur den Abgleich, beim Vietnamesen würde ich den Abgleich machen, gibt es da eine vegane Variante. Gibt es meistens.
Florian: Ja, vegan mit Fischsuppe hatten wir ja auch schon.
Miriam: Die was, Austernsoße?
Florian: Austernsoße, ja, Fischsoße. Ja.
Miriam: Ja.
Florian: Okay. Und bei Entscheidungen, wo es mehr drauf ankommt, machst du irgendwas anderes? Ja. Das ist ja witzig.
Zu viele Alternativen — vom Wasserkocher bis zur Marmeladensorte
Miriam: Ja. Da geht es dann auch mal rund. Bei mir deswegen finde ich die Frage spannend und auch interessant. Das ging bis vor kurzem bei mir rund.
Florian: Ja, das stimmt so. Was hätte das für Vorteile, was hätte das für Nachteile? Also wo geht es dann hin?
Miriam: Da geht das Kopfkino los. Vor allen Dingen, wenn ich das Gefühl habe, es gibt nur zwei Alternativen, da geht es aber richtig ab bei mir.
Florian: Dann bist du in einem Dilemma.
Miriam: Ja, war ich bis vor kurzem.
Florian: Warst du bis vor kurzem?
Miriam: Ja, ich werde immer besser. Mich auch da zu entspannen.
Florian: In einem Dilemma.
Miriam: Und wir können und lehren zum Beispiel auch in unserem NLP Practitioner Seminar, wie wir uns helfen können in solchen Situationen. Also genau dieses Entscheider-Ding ist ein Tagesthema.
Florian: Das können wir jetzt in 30 Minuten nur anreißen.
Miriam: Nee, deswegen, es gibt auch, finde ich, alltagstauglichere Methoden und die Tipps in diesem Podcast, die kommen immer wann. Ganz am Schluss. Ja, genau. Oder kurz vor Schluss.
Florian: Ja. Ich bin ja gespannt, was wir für Tipps heute haben. Oh, ich habe einen, ja. Ja.
Miriam: Also erstmal, glaube ich, will ich mich nicht immer so, also, Entscheidungen zu treffen, bedeutet immer, das Gehirn springt an, glaube ich. Ja. Die wenigsten Sachen an der Stelle laufen ja unbewusst, wenn ich schon auf dem Schirm habe, dass es zwei Alternativen gibt, drei, vier, fünf Alternativen. Und ich entscheide mich, wenn ein Brautpaar sich entscheiden möchte für den Ort, an dem die Hochzeitsparty stattfindet. Zum Beispiel habe ich jetzt öfter erlebt, im Freundesbekanntenkreis, da haben die nicht nur zwei Alternativen, sondern dann haben die bis zu zehn. Wenn ein Paar in Urlaub fahren möchte. Bis zu acht Alternativen.
Florian: Da gibt es sogar dann aus der Wissenschaft untersucht, umso mehr Alternativen, umso schwieriger dann, beziehungsweise dann kann es sein, dass Konsumenten auch gar keine Entscheidung mehr treffen. Also wenn ich 27 Marmeladensorten vor mir habe, kann es sein, dass ich dann sage, nee, dann lieber Nutella.
Miriam: Ich kenne das zum Beispiel auch in so Elektronikfachmärkten. Wenn ich da hingehe und möchte mir einen banalen Wasserkocher kaufen und dann stehen da zwei Regale mit gefühlt 50 verschiedenen Modellen Wasserkocher und bis ich die alle durchgelesen habe oder mir ein Verkäufer die wichtigsten zehn davon gezeigt hat, den mit dem besten Angebot, der günstigste, der teuerste, der aufwendigste, der beste, der gläserne, der Plastik, der Metall, dann ist bei mir, da macht es irgendwann
Florian: Und eigentlich wollen wir doch nur raus aus dem...
Miriam: Eigentlich will ich nur einen Wasserkocher kaufen. Ja, genau.
Florian: Gut, also das, ja, das ist spannend, dass du das auch... Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum diese ganzen Review-Systeme, also diese Rezensionssysteme wie bei Amazon auch so gut ankommen, weil wir uns dann einfach darauf verlassen können, was andere Menschen sagen, ob die das gut finden oder nicht oder wie das in unserem sozialen Zirkel passiert.
Miriam: So Fragen, was andere davon halten. Ich bin lustigerweise bis jetzt selten weitergekommen, wenn ich den Verkäufer dann gefragt habe, welchen würden Sie denn kaufen?
Florian: Weil die keine Meinung hatten oder weil dir die Antwort nicht gefallen hat?
Miriam: Nee, die haben sich dann da oft sehr rausgewunden, so gefühlt. Hatten wir neulich abends auch in einem Hotel wieder, wo es um eine Empfehlung ging für einen abendlichen Snack. Also wir sind nach einer Sendung noch gemeinsam was essen gegangen, eine Kleinigkeit. Es gab auch nur noch eine kleine Karte im Medienhafen und in Düsseldorf. Und einer von den QVC-Kollegen, mit denen ich da war, fragte dann den Kellner, was würden Sie denn eher nehmen? Den Quinoa-Salat oder Mozzarella mit Tomate und die Nachos dazu? Und dann sagte der Kellner so, was mögen Sie denn? Dann sagte der Kollege, ja, ich habe ja, weil ich beides glaube ich mag.
Florian: Wir dürfen jetzt gleich in die Tippsektion überspringen.
Miriam: Florian hat jetzt schon die Schnauze voll. Ja, allerdings.
Florian: Also bei solchen Entscheidungen, das ist ja ganz easy. Also wenn ich nur zwei Möglichkeiten zur Wahl habe.
Miriam: Wie gesagt, bei Essen bin ich schnell bei der Hand. Da ist es echt so intuitiv. Ich weiß dann, Zupp, Quinoa-Salat.
Florian: Ja.
Miriam: Also das, nur den Verkäufer dann zu fragen, welchen Wasserkocher würden Sie nehmen, führt eben auch zu diesem, ja, das kommt drauf an, welche Ansprüche Sie so haben.
Florian: Das müssen wir jetzt mal systemisch konsensieren.
Miriam: Das wäre mal cool, im Mediamarkt so einen Satz zu hören.
Florian: Wir stimmen mal kurz ab, wo wir den wenigsten Widerstand gegen haben und nehmen dann den.
Miriam: Ich rufe mal meine Kollegen zusammen, wir machen einen Mehrheitsbeschluss.
Florian: Und bei Teams mache ich das tatsächlich. Also da überlegen wir tatsächlich, wie machen wir das in der Gruppe. Das ist ja eine ganz wichtige Team-Geschichte, dass wir uns Regeln geben, wie treffen wir Entscheidungen. Das ist für Individuen schon so schwierig manchmal gewesen, früher, vor dem Hören dieses Podcasts.
Miriam: Vor dem, dieser Podcast wird dein Leben verändern. Ja, also, ja.
Wen fragst du? Kindernamen, Vorbilder und die Meinung anderer
Miriam: Die Idee wäre jetzt ja, wenn jetzt jemand eine wichtige Entscheidung für sein Leben zu treffen hat, sagen wir mal beruflich. Zum Beispiel, es bieten sich zwei Jobs an, die beide spannend sind und der eine hat Vorteile, der andere auch, der eine hat Nachteile, der andere auch. Ich habe das alles auf dem Schirm und jetzt kommt die Entscheidung. Und ich denke, oh. Wenn ich jetzt den nehme, vielleicht verpasse ich da was. Da gibt es ja dann kein Team, das sich mit mir mehrheitlich entscheiden kann, außer ich habe deutlich Stimmen in meinem Kopf.
Florian: Ja, nein, damit wollen wir nicht anfangen.
Miriam: Dann können die alle wieder integriert werden.
Florian: Du darfst all die verschiedenen Teile in dir einfach wieder integrieren.
Miriam: So, dann ist es dann sinnvoll, sozusagen Freunde zu fragen, also rumzugehen und jeden nach seiner Meinung zu fragen?
Florian: Manche Menschen machen das, ne? Manche Menschen machen das. Für manche Menschen ist das die Lösung. Die fragen dann 27 Freunde. Wenn ich das erlebe, dann habe ich immer das Gefühl, dass die so von Person zu Person schlappen, bis sie eine Person gefunden haben, die die Meinung hat, die sie eigentlich auch wollen.
Miriam: Das oder was ich auch erlebt habe, ist so lustig. Wir haben ja Kinder, die schon ein bisschen älter sind und als ich schwanger wurde, wurden viele meiner Freundinnen schwanger. Da ging es dann um die Namensentscheidung. Also welchen Namen soll das Kind haben? Das ist ja durchaus eine wichtige Entscheidung. Also das Kind wird diesen Namen vermutlich den Rest seines Lebens mit sich rumtragen.
Florian: Hier in Deutschland auf alle Fälle, ja.
Miriam: So, und dann war es so, dass einige Paare gesagt haben, wir haben die Entscheidung getroffen und wir verkünden den Namen bei der Taufe. So, wir wollen nicht, dass irgendeiner vorher, bevor dieses Kind benannt ist, auch nur den Müh einer Meinung dazu sagt. Weil wir haben schon lange genug gebraucht, um zu zweit die Entscheidung zu treffen. Da braucht uns jetzt keiner mehr reinreden. Und eine süße Freundin von mir, ich grüße mal Sabrina, hatte ihren Sohn benannt, hatte sich einen schönen Namen ausgesucht und ist dann tatsächlich auch zu Freundinnen gegangen und hat erzählt, ich weiß auch, wie er heißen soll und sagte den Namen. Und das Erste, was sie hörte, war, oh, so heißt der Bösewicht in dem und dem Film. Und da war aus.
Florian: Ja, dann hat sie einen anderen Namen genommen. Witzig. Es gibt so viele Florians auf der Welt. Tatsächlich? Ja, tatsächlich. Bei meinem aktuellen Projekt begrüßen sich ein anderer Florian und ich immer mit Wow, hallo, guten Morgen, Mensch mit dem schönsten Namen der Welt.
Miriam: Das ist doch wieder witzig dann. Ich finde es auch egal, ob jetzt viele Leute den Namen haben. Meine Mutter hat sich auch umentschieden. Sie wollte mich Julia nennen und dann haben ihr alle gesagt, jedes zweite Kind heißt im Moment Julia. Deine Tochter wird im Kindergarten mit 15 Julias in einer Gruppe sein.
Florian: Worst case scenario. Du rufst Julia und 15 Kinder kommen zu dir angerannt.
Miriam: Und dann hat sie sich umentschieden. Miriam ist nicht so häufig. Gibt es auch und ist nicht so häufig. Und egal, wenn mir ein Name richtig gut gefällt, ist es ja auch wurscht, wie viele andere den noch haben. Manche Eltern wählen ihren Namen nach der Bedeutung aus, manche nach dem Klang, manche wie passt der zum Nachnamen. Gibt's ja auch lustige Kombinationen.
Florian: Das stimmt.
Miriam: Ich habe heute so einen lustigen Witz gehört mit Helene Fischer und Joschka Fischer, die irgendwie sich unterhalten und heiraten wollen. Und dann sagt sie aber, ich behalte meinen Namen, wenn sie heiraten. Ja, sie sind ja beide Fischer. Und dann sagt er, also ich fände es auch cool, wenn wir einen Doppelnamen draus machen. Dann sagt sie, dann steht meiner aber vorne.
Florian: Oh, ich fand den süß.
Miriam: Stell dir mal vor, Fischer, Fischer.
Florian: Fischer, Fischer, ja.
Miriam: Ja, also bei Entscheidung treffen, andere Fragen. Viele andere Fragen. Hui.
Florian: Das ist auch interessant. Spannende Frage ist ja dann, wen fragst du?
Miriam: Auch, es ist eine Vorauswahl.
Florian: Weil es wäre vielleicht eine gute Idee, jemanden zu fragen, der schon so lebt, wie du gerne leben möchtest.
Miriam: Stimmt.
Florian: Bei Namen von Kindern vielleicht nicht so relevant, nur Berufsentscheidungen. Da würde ich dann jemanden fragen, der sich damit auskennt, also der an der Stelle einfach für mich auch ein Vorbild ist.
Miriam: Der den Beruf hat?
Florian: Ja, warum nicht? Der entweder den Beruf hat oder der in einer Art und Weise lebt, wo ich sage, ja, das finde ich gut.
Miriam: Da wären wir bei den Amazon-Rezensionen lustigerweise, weil die haben das Produkt schon und benutzen das.
Florian: Wobei ich da ja nicht sehen kann, wer das ist. Und bei so einer Entscheidung mit dem Beruf, wenn ich denn den Impuls hätte, dass ich sage, ich möchte da mit jemandem drüber reden, dann rede ich da vielleicht mit jemandem drüber, der die Erfahrung schon mal gemacht hat oder der an der Stelle einfach gut ist. Aus meiner Sicht. Kann ja dann jeder auch anders machen.
Miriam: Und natürlich, wenn ich jemanden nach seiner Meinung frage, darf ich eben auch davon ausgehen, dass der mir dann seine Meinung dazu sagt. Und Meinung heißt ja Meinung, weil es nicht Deinung ist. Also kann schon überraschend werden vielleicht.
Florian: Das stimmt. Wir sind eigentlich schon fast in der Tipp-Sektion.
Miriam: Ja, das stimmt. Ist ja auch gut so. Ja. Ja, kann ja mal auch ein kurzer Podcast werden. Ich treffe eh gerne schnelle Entscheidungen.
Florian: Was ich total witzig finde auch, manchmal fragt mich jemand nach dem Rad, wie man eine bestimmte Moderation machen kann oder was auch immer. Und dann sage ich das und dann sagen die so, ne, so nicht. Wissen dann aber, was sie denken. Also sie brauchen das so als Gegensatz, um sich an dem zu reiben, um dann zu wissen, was sie, eher zu wissen, was sie wollen.
Miriam: Dann wäre es eine Typfrage. Dann wäre da auch wichtig, wer die Frage stellt. Will ich im Grunde nur jemandem widersprechen? Also will ich mich gegen andere durchsetzen?
Florian: Ist das widersprechen? Ich habe das in Teams auch oder wenn wir in Meetings sind, dass wir an einer kniffligen Stelle sind und dann bringt irgendjemand eine Idee in den Raum und diese Idee wird total zerrissen und auf dem Humus dieser alten Idee wird die neue Idee gebaut. Nur wenn diese eine Person diese, in Anführungszeichen, schlechte Idee nie eingebracht hätte, wäre nie was draus geworden. Das meine, bin ich voll von überzeugt. Dass wir manchmal jemanden brauchen, der eine Idee in den Raum stellt, an der sich dann manche Menschen einfach abreagieren können, um dann ihre eigene neue Idee darauf aufzubauen.
Miriam: Also weist derjenige dann um sein Märtyrertum?
Florian: Manchmal hadern diese Menschen dann damit, vor allem wenn es mehrfach passiert ist, dann gebe ich ihnen das ganz sanft mit, dass ich sehr dankbar bin aus Moderationssicht, dass sie ihre Ideen in den Raum geschenkt haben.
Miriam: Sehr cool.
Gibt es eine falsche Entscheidung? Bauchgefühl und Verantwortung
Miriam: Gut, nochmal zurück zum Thema Entscheidung treffen.
Florian: Ja.
Miriam: Wenn wir jetzt also nochmal diese wichtige Entscheidung nehmen, von der ja auch der Hörer offensichtlich schreibt. Ja. Wäre ja meine Frage, wie machst du es, wenn es dir nicht so wichtig vorkommt? Also ich jetzt sagen würde, die Intuition im Restaurant oder wenn es darum geht, was hatte ich noch als Beispiel? Ich hatte das Restaurant oder wenn es darum geht, welche Eissorte ich wähle oder welche Farbe T-Shirt ich morgens anziehe. Also wo ich jetzt denke, da dreht sich jetzt nicht der Nabel des Universums drum. Und ich komme gewiss auch mal wieder in das Restaurant, um noch acht andere Speisen auszuprobieren. So dieses Kopfkino. Und ich treffe daraufhin sehr schnell eine Entscheidung, Themen für einen Podcast. Wie mache ich es? Es ist intuitiv.
Florian: Du hörst also auf deinen Bauch.
Miriam: Ja, mein Bauch sagt nicht viel außer Grumpel, Grumpel, Grumpel, Grumpel.
Florian: Du hörst auf das Gefühl deines Bauchs?
Miriam: Es ist ein Gefühl, das sich einstellt von Ja. So hört sich das für mich an auch. Ich höre wie so ein Ja in meinem Kopf.
Florian: Hattest du das schon immer, dieses Gefühl, dass du sagst so Ja oder dieses Starke?
Miriam: Ich glaube ja und darauf aufmerksam bin ich geworden durch die Ausbildungen, die wir gemacht haben und das, was wir auch immer mit unseren Kunden in den Coachings, in den Seminaren erarbeiten. Da wird mir das immer bewusster. Klar, wir beschäftigen uns hochprofessionell damit.
Florian: Das heißt, wenn ein Hörer oder eine Hörerin jetzt im Moment da wäre und würde sagen, ich habe das noch nicht so oder ich spüre das nicht so.
Miriam: Was würdest du dann raten? Und dann würde ich sie fragen, gab es schon Augenblicke in deinem Leben, in denen du eine sehr gute intuitive Entscheidung getroffen hast? Oder eine sehr gute schnelle Entscheidung getroffen hast? Dann spürst du diese Entscheidung nochmal rein? Genau, dann würde ich da nochmal rein spüren und mich selbst fragen, wie habe ich das damals gemacht?
Florian: Und wenn du dieses Gefühl dann mitnimmst in die aktuelle Entscheidung, dann ist es einfacher zu wissen, das ist die Intuition, die da spricht.
Miriam: Oder ich merke vielleicht, dass es in mir verlässliche Mechanismen gibt. Weil ich will auch nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen. Und ich ärgere mich im Nachhinein zum Beispiel auch, wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, die dann zu Konsequenzen führt, die mir nicht schmecken. Das war früher öfter mal so und jetzt wird das immer weniger. Als das früher immer mal passiert ist, hatte ich eben auch so einen bitteren Nachgeschmack dann gelegentlich. Und das will ja jeder, oder ich habe das Gefühl, viele Menschen wollen das vermeiden.
Florian: Das ist super spannend, weil eins meiner Lieblingszitate ist tatsächlich von Christoph Bischoff, auch einem Motivationstrainer aus Deutschland, der in einem Buch mal geschrieben hat, triff eine Entscheidung und dann sorge dafür, dass es die richtige war.
Miriam: Toller Satz. Den liebe ich super. Vor allen Dingen, der Hörer schrieb ja auch, gibt es eine falsche Entscheidung. Und da würde ich deutlich mit meinem Wissen heute und mit der Erfahrung jetzt über 40 Jahre auf diesem Planeten, würde ich sagen, nein, es gibt keine falsche Entscheidung. Weil zu dem Augenblick, wo sie getroffen wurde, war es die beste. Später kann ich rückblickend sagen,
Florian: Ja, hätte ich vielleicht, also wenn ich jetzt nochmal in der Situation wäre, würde ich es anders machen. Nur das ist ja, wir kommen ja nicht mehr dazu.
Miriam: Und damals habe ich diese Entscheidung ja getroffen. Und ich habe sie getroffen, weil ich vermutlich nachgedacht habe, ich bin jemand, der nachdenkt. Vielleicht habe ich auch mit anderen Menschen gesprochen, vielleicht habe ich die Dinge gegeneinander abgewägt.
Florian: Und sobald die Entscheidung getroffen ist, darfst du dafür sorgen, dass es die richtige ist.
Miriam: Das würde ich heute dann aktiv tun. Früher habe ich das nicht so gemacht in manchen Fällen und habe mich dann eher noch beschwert.
Florian: Sobald du die Entscheidung getroffen hast.
Miriam: Genau, richtig.
Florian: Eine Entscheidung trifft sich ja nicht selbst auf der Straße.
Miriam: Gehirnverdreher, wo waren wir eben noch? Eine Entscheidung trifft sich selbst am Spiegel. Hey, du siehst ja so aus wie ich. Du siehst ja gut aus. Du siehst ja gut aus. Super. Autsch. Also wenn du bis jetzt noch durchgehalten hast bei diesem Podcast.
Florian: Du bist eine von den Guten, ne?
Miriam: Ja, genau. Ja, du bist eine von den Guten. Entscheidungen, Entscheiderinnen, Entscheidern. Hui. Ja, genau. Und was ich schon bei mir spüre ist, das merke ich auch bei uns, wir treffen gelegentlich auch weitgreifende Entscheidungen, nicht nur für uns, für das ganze Rudel, für die ganze Sippe, für unsere Zukunft beruflich, privat. Dann ist es okay, wenn wir nicht nach drei Sekunden sagen, hopp, komm, wir machen das jetzt so. Sondern wenn wir das in Ruhe bereden, besprechen, wenn wir beide oder alle zwei, drei, vier Alternativen beleuchten, uns die Vorteile vor Augen führen, vielleicht auch Ängste, wenn welche da wären und dann eine Entscheidung treffen.
Florian: Da gibt es ja verschiedene NLP-Formate gerade an der Stelle auch. Ja, tolle Formate. Um nochmal genauer reinzuschauen.
Miriam: Also wie gesagt, du bist herzlich willkommen, NLP-Practitioner. Super. Habe ich genossen an der Stelle. War einer der schönsten Tage, fand ich. Nur irgendwann merke ich dann bei mir so einen Punkt, wo ich sage, ich habe jetzt keine Lust mehr. Ich kenne jetzt alle Alternativen. Ich würde jetzt echt gern zu Potte kommen. Und dann setzt es ein mit diesem, wenn wir jetzt den Finger draufgesetzt haben und sagen, das ist es jetzt, dann feiere ich diese Entscheidung. Glaubt mir. Und dann ist das die Beste. I declare this decision for the king to the English. The winner is and the Oscar goes to. Ich verleihe dann wirklich dem, der Auswahl, die ich treffe, verleihe ich den persönlichen Entscheidungs-Oscar. So bin ich dann. Das merke ich zum Beispiel auch bei Dingen, die ich mir aussuche. Wenn ich mich zwischen drei Handtaschen entscheide, die vielleicht auch ein bisschen mehr Geld kosten als jetzt eine Eiscreme, für die ich mich entscheide. Wenn ich dann sage, ich nehme die blaue, dann ist blau für die nächsten vier Wochen meine absolute Lieblingsfarbe. Und dann ist das Material, aus dem diese Tasche ist, das schönste Material, was ich jemals in der Hand hatte. Und dann feiere ich das. Und je mehr ich das feiere, umso cooler finde ich das.
Florian: Umso schöner wird es auch.
Miriam: Und dann fokussiere ich mich auch tatsächlich auf die Vorteile, weil die stärken mich für eventuelle Herausforderungen oder Spannungen, die da auch entstehen bei einer Entscheidung. Gerade wenn es beruflich ist. Also wenn ich dann sage, okay, ich habe mich dafür entschieden, die Grundzüge dieses Berufs sind einfach mega, dieser Job, so wie er aufgesetzt ist, so wie die Firma ihn anbietet, ist mega, das und das und das und das gefällt mir total gut daran. Und ja, es mag sein, dass es zum Beispiel Arbeitszeiten sind, die auch mal wie bei mir jetzt spät in die Nacht gehen oder so, es gibt so ein paar Sachen. Und wenn ich da drin stecke und es kommt sowas, würde sowas in mir aufkommen wie, ui, das wird jetzt spät heute, dann würde ich sagen, ja, und da sind diese tollen Sachen, für die ich mich entschieden habe.
Florian: Cool.
Miriam: Ich feiere das nachhaltig und übernehme die Konsequenzen. Das hat meine Mutter immer so ein bisschen mahnend früher gesagt. Und ich fand es gar nicht verkehrt für mich, weil ich bin damit sehr gut gefahren im Übrigen. Und er hat gesagt, du kannst dich entscheiden für was du willst, nur übernimm die volle Verantwortung dafür. Ich rede dir nicht rein, mir ist das egal. Entscheide das, was du für richtig hältst, was sich für dich gut anfühlt und bitte übernimm dann die Verantwortung dafür. Alles gut. Und das zahlt so ein bisschen ein auf dieses, mach daraus die beste Entscheidung. Sorge dafür, dass es die beste Entscheidung war.
Florian: War ja genau. Dann voll hinter der Entscheidung zu stehen.
Miriam: Ja. Das ist sehr, sehr cool.
Die Tipps: Münze werfen, im Kleinen üben, auf das Gefühl hören
Florian: Ja, sollen wir in den Tipps- und Tricksteilen noch eingehen? Ich merke auch, dass mir kommen ganz viele neue Ideen in den Kopf. Also wir könnten dieses Thema tatsächlich jetzt noch viel, viel, viel weiter spinnen.
Miriam: Oh, ich baue darauf, dass einige Hörer sich melden und weiterfragen, weil dann könnten wir Entscheidung Teil 1, 2, 3, 4, 5 machen, was ich total okay fände, denn es ist wichtig.
Florian: Ja.
Miriam: Also es geht gelegentlich doch um einiges.
Florian: Wir entscheiden ja jeden Tag auch so viel.
Miriam: Und ich habe auch das Gefühl, dass wir beide oft Entscheidungen mit ganz viel Freude treffen.
Florian: Ja. Ja, das ist ja auch wieder Randthema. Ja, tatsächlich. Könnten wir jetzt nochmal 20 Minuten besprechen.
Miriam: Also, dass ich mich zum Beispiel schon allein mal darüber freue, dass ich eine Entscheidung treffen darf. Wenn ich jetzt auf den Hörer zurückkomme, der sagt, wie kann ich denn entscheidungsfreudiger werden, indem du dich freust, dass du eine Entscheidung triffst.
Florian: Steckt schon in den Worten drin.
Miriam: Du hast die Wahl. Das ist ja schon mal cool. Manche Menschen haben die Wahl nicht. Oder glauben, sie haben die Wahl nicht. Das ist viel doofer. Oder wenn ich glaube, es geht jetzt nur diese eine Richtung. Und hier kann ich ja Weichen stellen. So ist schon mal cool. Keim mich schon mal ein Stückchen weit, kannst dich rein entspannen. Vielleicht. Im Rahmen der Möglichkeiten. Und dann zu sagen, wie cool, dass ich zum Beispiel die Möglichkeit habe, zwischen zwei tollen Jobs zu wählen. Und mir auch noch in Ruhe zu überlegen, wo sind noch mehr Vorteile für mich? Wo sehe ich mich noch mehr? Was fühlt sich gut an? Ist auch eine Frage, ist auch ein Tipp. Was fühlt sich eine Nuance besser an?
Florian: Und an der Stelle, ich verwende wirklich ein uraltes Entscheidungswerkzeug sehr gerne öfter, ich werfe nämlich eine Münze.
Miriam: Oh, das mag ich, das liebe ich an Florian.
Florian: Und das Witzige ist, manchmal, wenn Menschen das machen, dann merken sie dadurch, dass sie die Münze geworfen haben, dass sie die Entscheidung, die die Münze jetzt getroffen hat, also oder die sie auf die Münze übertragen haben, dass sie die nicht mögen und die andere wollten. Das ist total lustig.
Miriam: Großartig übrigens. Vor allen Dingen, wenn ich so in diesem Ding bin, beides ist gut.
Florian: Und beim Abendessen, ob ich jetzt Spaghetti Carbonara oder Penne Arrabiata esse und wenn ich dann sage, mir ist das heute Abend wirklich so egal und beides fühlt sich toll an, dann kann ich da auch einfach eine Münze werfen und dann weißt du genau, was sich besser anfühlt. Dann kommt da einfach das Ergebnis ganz automatisch raus.
Miriam: Voll schön. Bei solchen Geschichten wie Umfragen machen, also so alle möglichen Menschen um die Meinung fragen, finde ich deinen Tipp sehr cool. Überleg dir bitte, wen du fragst. Wenn du das machen möchtest, das ist wunderbar, hol dir Rat. Ich hole mir sehr gezielt Rat, so wie du auch sagst, bei Menschen, denen ich eine Kompetenz in dem Bereich zuschreibe.
Florian: Ich merke wirklich, wie viel ich mich im Geschäft schon mit solchen Sachen beschäftigt habe. Ich darf halt einfach wissen, wer ist meine Zielgruppe, wer sind die Menschen, die ich gerne haben möchte. Wenn ich in der Produktentwicklung wäre, dann dürfte ich mir auch überlegen, wen da draußen frage ich denn in meinen Umfragen. Bei wem mache ich denn Marktforschung? Cool. Die 70-jährige Oma, die vielleicht hauptsächlich ihre Zeit zu Hause verbringt, ist das die Richtige? Oder ist es die 75-Jährige, die ganz aktiv draußen auf der Straße umgeht und die vielleicht viel wandern geht oder viel reisen geht jetzt in dem Abschnitt ihres Lebens? Oder ist es der 15-jährige Skateboarder, den ich draußen auf der Straße treffe? Wessen Perspektive ist denn relevant für mich da an der Stelle?
Miriam: Oder wen kenne ich eben ganz gezielt, der sich gut auskennt mit dem Thema. Oder wenn ich jetzt eine Entscheidung zu treffen hätte oder wenn ein Paar eine Entscheidung zu treffen hätte für einen Namen vom Kind und hat die Vorauswahl getroffen über drei oder vier Namen, dann würde ich zum Beispiel aus heutiger Sicht einen Musiker fragen, welchen Namen er besonders schön klingt finde oder so.
Florian: Vielleicht jemand, der die Sprache gar nicht spricht, ne?
Miriam: Oh toll, ja, jemanden, der gar nicht Muttersprachler-Deutsch ist. Oh, auch super Idee. Also mal nicht so dieses knätsch, knätsch, knätsch. Ich kenne jemanden, der so halt, der ist doof. Sondern eher so ganz von der anderen Seite mal zu erfahren, wie das ist. Super. Und bei Podcast-Themen, wie gesagt, da tue ich mir wahnsinnig leicht und von da projiziere ich es dann auch gerne in die Dinge, die mir größer erscheinen. Ich darf mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Am Ende des Tages funktioniert bei mir sehr gut die Frage an mich selbst, was fühlt sich für mich wirklich gut an?
Florian: Und dann tust du es.
Miriam: Ja. Welche von diesen vier Möglichkeiten fühlt sich richtig gut an?
Florian: Ja.
Miriam: Und die Frage kann nur ein Mensch beantworten. Weil wer bei mir fühlt denn?
Florian: Es fühlt. Wie es? Quatsch. Du fühlst.
Miriam: Ja.
Florian: Und dann ist es auch wurscht, was andere Menschen davon denken oder... Und umso mehr du fühlst, umso mehr du wahrnimmst, was du fühlst, umso einfacher wird es auch. Ja.
Miriam: Ist auch ein Training vielleicht am Anfang? Ja, ich glaube schon.
Florian: Also habe ich bei mir auch gemerkt in der Hälfte.
Miriam: Und du darfst das ruhig, wenn du zu den Menschen gehörst, die sich bis jetzt immer ein bisschen Schwertaten mit entscheiden, dann darfst du anfangen, das bei den kleinen, unwichtigen Sachen zu üben. Wir geben so oft diesen Tipp mit, auch in unserer Beziehungskiste. Wenn es jetzt um die große Zielplanung für Paare geht, fang doch mal beim Traumfrühstück an. Wie würde euer Traum? Das ist nicht so wichtig, das ist nicht so weltbewegend. Ei oder Bacon oder Brötchen oder Marmelade. Fang doch bei den kleinen Sachen an, wo du jeden Tag Entscheidungen triffst und beobachte dich mal sehr bewusst, wie du es da machst.
Florian: Im Restaurant. Am Kiosk.
Miriam: Welche Zeitung? Wenn du dir neue Schlüpper kaufst, welche Farbe?
Florian: So die Dinge, die jetzt nicht so schlimm sind. Genau, die einfachen Dinge.
Miriam: Die einfachen Sachen, ja. Ja, ich mag das.
Florian: Cool.
Miriam: Ja, gefällt mir. Ja.
Florian: Die Frage ist also nur noch, welche Frage hast du, liebe Hörer oder liebe Hörerin, und wir freuen uns über deine Kommentare.
Miriam: Bitte stell uns diese Fragen. Wenn das Thema Entscheidung so spannend ist, wie wir glauben, dann machen wir da gerne noch ein, zwei Folgen weiter.
Florian: Dann darfst du so konkret werden, wie du möchtest. Jipp.
Miriam: Und dann geht es noch ein bisschen weiter. Also wir sind hochgradig dankbar an diesen Hörer, weil das für uns auch ein wichtiges Thema ist und Input immer her damit. Wir freuen uns sowieso, wenn du Kontakt zu uns aufnimmst. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann besuch unsere Seminare, entweder den NLP Practitioner oder Besser Denken, Besser Sprechen. Das ist ein Wochenende. Wir haben auch den Sprachzaubertag am 1.10. für alle, die mal reinschnuppern wollen, die die Systeme, die Modelle mal so ein bisschen kennenlernen möchten. Da stellen wir euch das vor.
Florian: Alles das gibt es auf unserer Seite nachzulesen unter www.kontext*denken.de Merkt ihr was?
Miriam: Ich entwickle voll den Spaß, hier ein Werbevideo zu machen.
Florian: Florian unterbricht mich. Ja, da steht alles. Ja, da entscheidest du dich dann ganz schnell. Egal wer wann was hört, da findest du immer die aktuellen Informationen.
Miriam: Das stimmt. Und jetzt entscheiden wir uns für ein Auf Wiedersehen hören. Auf Wiederhören.
Florian: Auf Wiederhören.
Miriam: Ja. Immer dienstags, ab Mitternacht, gibt es den neuen kontext*denken-Podcast.
Florian: Alles klar. Bis nächste Woche.
Miriam: Danke fürs Zuhören und viel Spaß beim Entscheidungen treffen diese Woche. Tschüss. Tschüss.