NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 39

Voll überrumpelt – oder: Ist Schlagfertigkeit trainierbar?

Viele kennen diesen goldenen Moment: Eine halbe Stunde nach dem wichtigen Gespräch, kommt im Auto die zündende Idee für den idealen Konter! Mist, würde der eine oder andere da denken, warum ist mir das vorhin nicht eingefallen?!

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In dieser Folge

Darum geht es

Oft wird TV-Moderatorin und NLP Trainerin Miriam Deforth gefragt: Ich wäre gerne schlagfertiger. Kann ich das trainieren? Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Florian Groß behauptet sie in diesem Podcast "JA!" und erklärt, wie's optimierbar ist. Und wie Miriam und Florian so sind, hinterfragen sie gleich auch noch das Wort SCHLAG-fertig und den Sinn des Lebens und die große Frage, ob Pfirsiche fliegen können. Vielleicht. Und wer weiß das schon. Danke für's Anhören, Deine schlagfertige Meinung zum Thema, Dein Like oder Dein Subscribe (womit Du diesem herrlichen kleinen Kommunikationspoddy den größten Gefallen tust). Im Podcast erwähnen wir zwei Bücher: - "Selbstbild" von Carol Dweck - "Überflieger" von Malcolm Gladwell. Für noch mehr Kommunikations-Fähigkeiten in Deinem Leben, besuch gerne unsere Seminare: http://www.kontext-denken.de Dein Feedback und Deine Fragen schreibst Du einfach an miriam@pergaudiaadastra.de Und wenn Du uns öffentlich die Meinung sagen möchtest: http://fb.me/Miriam.Deforth.kontext.denken http://fb.me/Florian.Gross.kontext.denken Unseren Video-Podcast (ja, da sind wir zu sehen) findest Du hier auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RxU_DlbWrqg&list=PLfj4P7lArPJDwiEArD6euHknuqZzbA3EX 

Warum der "Schlag" in schlagfertig Miriam stört, wieso sie das Wort aus ihrem Sprachschatz gestrichen hat und was sie stattdessen macht: den anderen extrem wörtlich nehmen – aus "das ist mir Wurst" wird die Frage nach Salami oder Schinken. Es geht um den Satz, der einem eine Stunde zu spät im Auto einfällt, um Entspannungstechniken vor dem Auftritt und um die Idee aus Carol Dwecks "Selbstbild", dass Schlagfertigkeit trainierbar ist statt angeboren. Und darum, warum Kommunikationstennis mehr Spaß macht als ein Fechtduell.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Warum "schlagfertig" ein komisches Wort ist
  2. Miriams Entspannungstechniken vor dem Auftritt
  3. Angeboren oder trainierbar? Carol Dweck und das Mindset
  4. Der beste Trick: Menschen extrem wörtlich nehmen
  5. Kommunikationstennis statt Fechten – die Tipps zum Schluss

Der Satz fällt dir eine Stunde später ein – im Auto, viel zu spät. Kennst du das? Miriam und Florian nehmen sich genau diesen Moment vor: den, in dem du überrumpelt bist und keine Antwort parat hast. Und sie zerlegen dabei gleich das Wort "schlagfertig" selbst, weil da ein "Schlag" drinsteckt, der Miriam schon lange stört.

Warum "schlagfertig" ein komisches Wort ist

Miriam: Hallo.

Miriam: Oh, es ging gut.

Florian: Hello, it's me.

Miriam: Ja, und der Hörer, der uns zum ersten Mal zuhört, fragt sich, wer ist me?

Florian: Ja, und warum reden die Englisch?

Miriam: Darf ich vorstellen? Das ist me groß.

Florian: Und das andere me? Is me me. Nein, me re.

Miriam: Okay, ich hätte jetzt schon ausgeschaltet, wenn ich da draußen wäre.

Florian: Hallo.

Miriam: Wollt ihr Folgendes sagen, lieber Florian? Ach, stell ich dich erstmal vor. Am Mikrofon heute, für dich da draußen, der fantastische, wunderbare, eloquente, gebildete, clevere und schlagfertige Florian Groß.

Florian: Und mir gegenüber sitzt die zauberhafte, wunderbare Miriam Deforth, bekannt aus Funk und Fernsehen.

Miriam: Das stimmt. So, und jetzt ist es Zeit für ein ganz persönliches Feedback an dich, Florian. Ich finde, du bist während unserer Podcasts immer ganz schön vorlaut.

Florian: Ja, zu Recht. Vielen Dank, das war's. Schönen Abend noch.

Miriam: Was? Wieso? Was soll denn die Vollverweigerung? Das ist alles, was du dazu zu sagen hast. Das ist nicht schlagfertig.

Florian: Sondern?

Miriam: Ja, das ist das Thema heute. Was, Schlagfertigkeit? Völlig überrumpelt, ist Schlagfertigkeit trainierbar. An dieser Stelle würde ich sagen, nein.

Florian: Ja, ist es. Kein Problem, wir sind fertig.

Miriam: Wie was?

Florian: Hat jemand gefragt, wie es trainierbar ist oder nur ob?

Miriam: Ja, die Idee ist, dass ganz viele Menschen jetzt zuhören, um zu lernen, wie sie noch schlagfertiger werden können. Und ist das Wort schlagfertig überhaupt erstrebenswert? Es hört sich für mich immer an wie pfff.

Florian: Fertig zum Schlagen.

Miriam: Ja, wir haben das hin und wieder in unseren Trainings, wo es ja auch und ganz viel um Kommunikation geht, dass Menschen sagen, an der Stelle war ich so überrumpelt, eine Stunde später wusste ich, was ich diesem Menschen hätte sagen wollen.

Florian: Ja, voll lustig, im Auto dann auf dem Weg nach Hause.

Miriam: Ja. Oh Mann, warum ist mir das da nicht eingefallen?

Florian: Ja, weil der Dialog bis zum Auto schon 55 Mal gelaufen ist im Kopf, oder?

Miriam: Das hat mich früher auch oft ganz schön gefrustet. Also gerade in Interviewsituationen.

Florian: Dass dir danach etwas Besseres eingefallen ist? Ja. Fürs nächste Mal?

Miriam: Ja. Nee, nicht fürs nächste Mal. Die Situation wiederholt sich vermutlich nicht. Noch frustrierender.

Florian: Naja, wenn du Interviewsituationen sagst. Das hattest du ja nicht nur einmal, oder? Sondern du hast ganz oft Interviews gegeben.

Miriam: Ja, ich habe schon gemerkt, dass es mich dann speziell da gepinst hat und das allerblödeste daran war, dass ich wusste, diese Situation kommt ja nicht wieder, vermutlich nicht. Okay. Also irgendeiner überrumpelt mich mit seiner Aussage, manchmal frech, manchmal... Eine schlaue Frage, auf die ich auch jetzt lachte.

Florian: Ne, so eine blöde, also das ist ja jetzt mal eine schlaue Frage, da weiß ich keine Antwort drauf.

Miriam: Habe ich jetzt nicht mit gerechnet. Beste aller Fragen, vielen Dank. Das wäre schon sehr schlagfertig gewesen.

Florian: Was, wenn du gesagt hättest, ja, das ist ja mal eine schlaue Frage, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich denke mal kurz nach.

Miriam: Stellen wir doch gleich mal die Frage ins Plenum. Was verstehst du denn unter schlagfertig, Florian?

Florian: Was ich unter schlagfertig bin, bin ich jetzt plötzlich im Plenum auch drin.

Miriam: Ich habe den Zuhörer gefragt und unsere Zuhörer machen sich, wenn sie den Podcast sowieso gerne hören, jetzt eh Gedanken und ihre eigenen. Und meine Frage an dich ist, was verstehst du unter schlagfertig oder was ist das überhaupt für ein komisches Wort?

Florian: Ja, dass ich die passende Antwort zur rechten Zeit habe.

Miriam: Ist das so dieses smarte Kontern?

Florian: Konterkönig. Ist Kontern, wow.

Miriam: Ja gut, Schlag und fertig. Schlag, ich bin ständig schlagfertig. Ich bin fertig zum Schlag.

Florian: Ja, auch zur Reposte.

Miriam: Schlag Sahne, was?

Florian: Zum Gegenschlag.

Miriam: Ja, ne? Ach, Reposte, das wäre wie Fechten.

Florian: Ja, genau. Das ist doch ein Fecht-Duell.

Miriam: War ich in der Schauspielschule schon schlecht.

Florian: Oder im Schlagfertigsein.

Miriam: Im Fechten. Nein. Okay.

Florian: Ja, das ist für mich schlagfertig, wenn ich zur rechten Zeit die passende Antwort finde. Also vielleicht auch lustig oder frech ist schon involviert, ja. Wie ist das bei dir? Was ist für dich schlagfertig?

Miriam: Ich habe das Wort nicht mehr. Es war eines der ersten Worte, die ich nach meinem, als ich meinen NLP Practitioner gemacht habe, war das mit eines der ersten Worte. Zensur. Beerdigt habe. Ja wirklich. Ich habe einige Worte aus meinem Sprachschatz wirklich rausgenommen.

Florian: Was denn zum Beispiel noch?

Miriam: Da gibt es diesen fantastischen, brillanten Podcast von mir zum Thema Muss, auch den Blog. Ich habe einen Blogpost dazu. Das Wort Muss existiert bei mir nicht mehr, bei dir manchmal, bei mir gar nicht mehr. Sehr konsequent, das Wort Aber. Also ich habe ein paar Worte aus meiner Sprache komplett gestrichen. Und wenn jetzt zum Beispiel auch in meinem geliebten Fernsehkaufhaus manchmal Menschen sagen, da müssen sie jetzt zuschlagen, so gut ist dieser Preis, und ich denke immer, nein, dann ducke ich mich innerlich schon. Ich denke, bitte nicht ich. Und deswegen passt die Schlagfertigkeit auch nicht mehr, weil es so... Ich will ja niemanden mit meinen Worten erschlagen und vielleicht habe ich das sogar früher getan, hin und wieder.

Florian: Nur so Wortgefechte können doch auch ganz amüsant sein, oder?

Miriam: Wenn jemand witzig kontert, dann beeindruckt er mich sehr.

Florian: Und ist witzig Kontern jetzt nicht nur einfach ein anderes Wort für schlagfertig sein?

Miriam: Das Wort schlagen ist schon mal nicht drin. Und Kontern heißt ja für mich sowas wie gegenhalten. Es geht ja um Überrumpelung. Das heißt, ich spreche jetzt nicht von, bei einem Kompliment zum Beispiel geht es bei mir nicht um Schlagfertigkeit oder ein Konter, sondern es geht für mich, wenn du mir jetzt sagen würdest, boah, siehst du heute gut aus, dann wäre der richtige Text Danke und fertig. Ja. Wenn jemand mich überrumpeln würde, sprachlich. Und es ist ja oft eine freche Geschichte, dass jemand was Freches sagt. Barbara Klein, meine geliebte Barbara Klein, die mich fit hält und mir gute Tipps gibt zum Thema Ernährung. Mit der habe ich auch einen schönen Podcast gemacht. Die sagte irgendwann mal in der Sendung, ist schon ein paar Monate her, da sagte die was wegen meiner Größe. Ich sage extra Größe und nicht kleine.

Florian: Und da warst du kurz überrumpelt.

Miriam: Und sie hat es pfiffig formuliert und es war richtig frech. Ich war dann richtig beleidigt. Die ganze Sendung hat sie zu spüren bekommen. Allerdings ist es mir nicht so richtig gelungen, das witzig zurück zu, wie sagt man da so, loppen beim Tennis.

Florian: Den Konversationsball wieder übers Netz zu spielen.

Miriam: Ja, genau. Also ich bin gegangen. Sie stand dann alleine vor der Kamera.

Florian: So, dann spiele ich halt nicht.

Miriam: Ja, genau. Da spiele ich jetzt nicht mehr mit. Nur wenn einer, weißt du, 180 Zentimeter lange Beine hat, braucht er nicht die ganze Zeit noch damit anzugeben, finde ich. Eine. Das ist ja eh schon unverschämt.

Miriams Entspannungstechniken vor dem Auftritt

Florian: Ja. Wenn du früher schlagfertig mal warst, oder wie auch immer du es jetzt nennen würdest, wie machst du es?

Miriam: Ich habe festgestellt, dass gerade wenn jemand anfängt, so ein bisschen freches Ping-Pong zu spielen, oder mit Sascha Lauterbach, meinem Kollegen, gelingt mir das sehr schön, so ein freches Ping-Pong zwischen Mann und Frau, so das On-Air in der Sendung, dann bin ich... Okay. Ja. Ja. Und ich habe auch eine schöne Technik gelernt, die kennen wir dann allerdings in diesem Podcast erst am Ende bei den Tipps. Die würde ich da verraten wollen.

Florian: Da würdest du eine Technik verraten, die das einfacher macht.

Miriam: Also du weißt, wie ich mich entspanne. Ja. Kennst mich ja gut. Ja. Und wie ich mich auch in einer entspannten Grundstimmung halten kann. Und das wäre für mich der Anfang schon mal. Also in einem Gespräch und das ist ja oft so ein, in welche Situation gehe ich, ist es eine Situation, in der ich mich ganz einfach entspanne, in der du dich einfach entspannst, oder wo ich schon Vorannahmen habe, dass das jetzt vielleicht ein Wortscharmützel wird.

Florian: Das heißt, das erste, was du im Kopf sagst zu dir, ist irgendwie, ich entspann den Körper, sowas?

Miriam: Ja, ich habe mir verschiedene Techniken angeeignet. Ich glaube, ein paar davon hatten wir auch immer mal so kurz angeditschert in den Podcasts. Ich ziehe mich vor den Sendungen oder vor einem wichtigen Gespräch, egal ob beruflich und oder privat, kurz zurück und weiß meinen ersten Satz vorm Auftritt oder weiß, also erinnere mich nochmal daran, dass es wahrscheinlich witzig und entspannt wird. Ich habe dieses tiefe Ein- und Ausatmen einmal. Okay. Ich habe zur Not auch mal gegen die Wand drücken mit beiden Händen. Also ich atme ein und aus. Ja, okay. Genau. War cool. Oder ich denke an eine besonders schön entspannte Landschaft und stelle mir die mal kurz im Detail vor in meinem Kopf. Also ich mache so ein Foto, das sich immer mehr entwickelt, wie bei so einem Polaroid früher. Weißt du, das kam ja quasi grau aus der Kamera.

Florian: Und dann auch schwarz, ja genau.

Miriam: Und dann kam so langsam, kam dann da die Farbe.

Florian: Hat sich das Bild entwickelt, genau.

Miriam: Ja, und das mache ich quasi im Kopf. Ich mache so ein Polaroid und da entwickelt sich dann das Meer und davor auch wirklich nur so ein Strand ohne irgendwelche... Muscheln, Algen, so ein ganz blank weißer Strand und dann wächst rechts eine Palme. Also es ist nichts Großartiges zu sehen, es ist ein sehr entspanntes, manchmal auch eintöniges Bild, was da entsteht. Das hilft mir auch, mich zu entspannen. Vor einer Situation, wo ich vielleicht damit rechnen würde, dass... Jetzt habe ich ja doch schon einen Tipp gegeben. Das ist übrigens noch nicht der beste. Der beste Tipp kommt erst noch. Der beste ist, also das ist wirklich aus Miris Trickkiste. Den würde ich normalerweise verkaufen. Vielleicht mache ich das auch irgendwann mal. Weil der hat sich als sehr gut erwiesen, ohne jetzt so ein naturgegebener Schenkelklopper-Typ zu sein. Kennst du die auch?

Florian: Die so einen Spruch nach dem anderen rausbringen? Immer.

Miriam: Und die, wirklich, das ist unglaublich. Ich habe einen Redakteur und einen Tontechniker, die können das beide ständig, immer.

Florian: Denen fällt immer irgendwelche... Boah, denen fällt ständig Klamauk an. Ja, ist es dann Klamauk? Weil das ist ja nur ein Aspekt bei dem Schlagfertigsein, oder? Also, dass es witzig ist, ja, nur es darf ja auch noch zur Situation passen und idealerweise trägt es auch zum Gespräch bei, oder?

Miriam: Ja, das können die. Und ich lache mich immer noch kaputt. Also ich habe schon das Gefühl, ich habe gerade was brillant Pfiffiges von mir gegeben, vielleicht auch mit so einer kleinen Spitzkehre in die Richtung des anderen und kommt so was Geniales zurück, wo ich dann denke, hey, wer hat einen Moderator? Also ich kenne solche Menschen und ich weiß nicht, ob es bei denen in den Genen liegt, ob das einfach so Wonneproppen sind im Kopf, die ständig... Genau, das wäre ja die Idee. Kann ich das trainieren? Also geht das oder geht es nicht? Und ich sage ja, genau wie du. Ich glaube, dass ich es trainieren kann.

Angeboren oder trainierbar? Carol Dweck und das Mindset

Florian: Die meisten Fähigkeiten sind ja Fähigkeiten, die wir trainieren können. Es gibt ja dieses schöne Buch von Carol Dweck zum Thema Mindset, wo es tatsächlich darum geht, sind viele Sachen angeboren oder antrainiert und das Training macht auf lange Sicht viel mehr aus, wie gut Menschen in dem Thema sind. Und sobald du daran denkst, dass du sagst, ja, ich kann da was tun, ich kann da tatsächlich was verändern. Ist es auch erst möglich, was zu verändern? Dieses Angeborene, dieses Denken, dass bestimmte Sachen angeboren sind, behindert uns ja auch in unserer Entwicklung.

Miriam: Oh, das ist super spannend. Das heißt auch, wenn ich zum Beispiel denke, ich bin eben einfach nicht schlagfertig, werde ich es auch nicht.

Florian: Ja. Also als selbsterfüllende Prophezeiung ist ja auch ein geflügeltes Wort inzwischen. Ein Wort, das ganz viel auftaucht und das behindert uns einfach bei der Weiterentwicklung.

Miriam: Carol Dweck sagt, das ist auch wissenschaftlich belegbar, oder wie?

Florian: In vielen Bereichen, ja. Viele Sachen sind nicht angeboren.

Florian: Was hat sie als Beispiel? Zum Beispiel auch die Intelligenz.

Florian: Oh wow! Oder die Entwicklung von Kindern. Es gibt auch schöne Bücher von Malcolm Gladwell darüber. Es gibt so bestimmte Sachen, die angeboren sind, weil bestimmte Menschen zu bestimmten Zeiten im Jahr geboren sind. Zum Beispiel sind jetzt beide Kinder in unserem Haushalt Richtung Ende August, Anfang September geboren. Das heißt, die kommen sehr jung in die Schule. Stimmt. Das heißt, die sind sportlich hinter jemand, der quasi einem anderen Kind, das im Juni Geburtstag hat, sind die einfach fast ein komplettes Jahr in der körperlichen Entwicklung hinterher. Das heißt, die spielen zusammen Fußball, dann wird das jüngere Kind tendenziell unterlegen, weil einfach ein komplettes Jahr körperlicher Entwicklung fehlt. Und dann ist die Frage natürlich, wer ist jetzt der talentierte Fußballer?

Miriam: Also in so einem Vergleich das nicht zu sehen, vielleicht auch, sondern wenn du dir wünschen würdest, noch schlagfertiger zu sein in bestimmten Situationen oder ganz spontan immer direkt den richtigen Satz, das richtige Wort im Kopf zu haben.

Florian: Wenn ich mich dann mit Mario Barth vergleiche, dann darf ich halt auch im Kopf haben, dass Mario Barth seit, weiß ich nicht, so alt wie er aussieht, 50 Jahren.

Miriam: Liebe Mario Barth Fans da draußen, Florian ist manchmal ein bisschen schnell mit dem Mund.

Florian: Der macht das bestimmt schon 25, 30 Jahre, dass der regelmäßig reagiert auf, also witzig sein ist einfach Teil seines Jobs. Das heißt, der hat das einfach super lang trainiert. Also als Schlagfertigkeitsanfänger vergleiche ich mich vielleicht lieber mit mir selber vor fünf Jahren oder vor letztem Jahr. Ja.

Miriam: Ich finde das super, dass du sagst, Witzigkeit ist trainierbar. Das glaube ich nämlich auch wieder. Seit wir uns gegenseitig in regelmäßigen Abständen irgendwelche Flachwitze vorlesen, bin ich tendenziell witziger geworden.

Florian: Ja, auch Witze erzählen trainieren, ne?

Miriam: Ja genau, also ich hatte oft die Idee, ich bin kein guter Witzeerzähler, ich bin eine gute Moderatorin.

Florian: Wie oft ich den einen oder anderen Witz schon von Miriam in verschiedenen Kontexten gehört habe, einfach weil sie den ausprobiert. Und das ist so toll, wenn du die Dinge ausprobierst und du besser und besser und besser wirst, wie schön das dann mit der Zeit sich einfach anfühlen darf.

Miriam: Hat auch was, glaube ich, wieder mit dieser Entspannung zu tun, denn wenn ich mit was rumexperimentiere und ich liebe Sprachexperimente, ich mache das dann einfach, weil ich wissen will, wie kommt es an, wenn ich das so oder so sage, wenn ich den Witz ganz schnell und hektisch und laut oder leise erzähle oder im Dialekt oder ohne. Dann beobachte ich den Zuhörer und sage, aha, da war das erste Lächeln, da war der laute Lacher, der Lacher blieb aus, das kann auch mal passieren. Nur solange ich entspannt bin, ist es dann nicht gleich wieder verknüpft mit diesem, ah, hätte ich es lieber anders gemacht. Das ist ja dieser Vorwurf im Auto, wenn ich heimfahre nach einem Gespräch mit einem Menschen, das mir wichtig war, egal ob jetzt beruflich oder privat, und denke im Auto, ah, scheiße, hätte ich es gesagt, Entschuldigung, habe ich eben, oh. Ist der Podcast jetzt erst ab 16?

Florian: Ich glaube noch nicht.

Miriam: Okay. Also, dass ich mich im Auto dann, dass ich mich ärgere und denke, Mist, hätte ich jetzt das oder das gesagt.

Florian: Also, dass es dich noch leicht nervt, irgendwie so, ja, hätte ich was anderes sagen können.

Miriam: Ja. Und früher hätte mir das dann auch wieder nur das Gefühl bestätigt, dass ich eben nicht besonders schlagfertig bin.

Florian: In anderen Situationen gibt es bestimmt andere Beispiele, oder? Wenn du besonders schlagfertig warst, denkst du im Auto wahrscheinlich auch einfach nicht drüber nach, ne?

Miriam: Ja, es gab Augenblicke, ich habe das früher, habe ich den goldenen Satz des Tages genannt manchmal oder der Woche, wenn mir wirklich sowas total Geniales eingefallen ist und mein Gegenüber war dann der Überrumpelte. Wie gesagt, ich sage auch gleich, wie ich es mache, damals wusste ich nämlich noch nicht, wie ich es mache. Ich wusste nur, ab und an, einmal in der Woche.

Florian: Gelingt es dir, dass du diesen goldenen Satz sagst?

Miriam: Genau, das wusste ich und ich hatte keine Ahnung, wie. So und mittlerweile bin ich der Sache, auch aufgrund der Tatsache, dass wir diese vielen Trainings geben und diese vielen Fragen bekommen, bin ich besser imstande, das zu analysieren. Ich könnte jetzt also schon so einen kleinen Leitfaden schreiben.

Florian: Jetzt sag doch mal.

Miriam: Ja, ich finde der Wunsch darf noch intensiver werden, das zu können. Ja? Ja.

Florian: Nein, ist in Ordnung.

Miriam: Wie du vorhin schon gesagt hast, Veränderung geht, wenn ich glaube, dass Veränderung geht.

Florian: Ja.

Miriam: In meinem Verhalten und in meiner Sprachweise. Nein.

Der beste Trick: Menschen extrem wörtlich nehmen

Miriam: Einer der wirklich gut funktionierenden Tricks, oft, sehr oft, sogenanntes, und ich setze jetzt mal bewusst in Anführungszeichen, schlagfertig zu sein, ist, die Menschen extrem wörtlich zu nehmen. Und in dem Augenblick, wo du das tust, gelingen dir fantastische, wir nennen es jetzt mal, Konters. Das ist toll. Weil wenn mir dann einer sagt, Miri, da hättest du mal zuschlagen müssen. Und dann sage ich, ich hatte meine Boxhandschuhe nicht dabei. Verstehst du, also im Bereich von Einkaufen. Also ich nehme das dann tatsächlich worte-wörte-lich, was mir jemand sagt.

Florian: Dadurch entsteht dann Level.

Miriam: Dadurch entsteht ein zumindest spannender Konter, der oft dann eben auch witzig wird. Oder der dann in dem Augenblick witziger wäre, als zu sagen, oh ja, scheiße, schon wieder, oh ja, wie doof von mir. Oder das zu denken. Oder zu sagen, eh, warum? Sondern das total wörtlich zu nehmen, was der andere sagt. Weil viele Menschen benutzen Worte, die zweideutig zu werten sind. Oder die, wenn ich sie genauer anschaue, sowas... Ja, wie auch meinetwegen Streitkultur. Wir haben ja einen Podcast gemacht zum Thema Streitkultur und haben uns da lange über das Wort an sich unterhalten.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Wenn jemand zu mir sagen würde, was ich, also ich rede jetzt von mir, oder wenn jetzt da draußen Lieschen Müller zu Horst Kloppel sagt, du hast einfach keine gute Streitkultur.

Florian: Dann würde das extrem wörtlich nehmen sein.

Miriam: Genau, dann würde das extrem wörtlich nehmen sein. Kultur bedeutet ja für mich immer sowas auch mit Ausstellung, Museum, Theater, Kunst, Kultur. Dann würde ich an der Stelle sowas machen, wie die Kultur kulturell betrachtet. Okay, soll ich das nächste Mal vielleicht aus Streit eher eine Skulptur machen? Also ich würde so in Richtung Bildhauerei gehen oder in Richtung Malerei.

Florian: Okay.

Miriam: Also was ganz Wörtliches.

Florian: Dass du im Feuilleton endest?

Miriam: Zum Beispiel. Dass ich vielleicht auch kein Journalist für Feuilleton bin.

Florian: Du hast einfach keine gute Streitkultur. Ja, stimmt. So enden wir nie im Feuilleton der Welt. Süddeutschen, ja. Sonntag. Was gibt's noch? Weiß ich nicht.

Miriam: Ja, Frankfurter Allgemeine. Bild. Bild hat ja auch Feuilleton. Alles. Oder wenn ich zu dir vorhin ganz am Anfang dieses Podcasts gesagt habe, ich finde, du bist bei diesem Podcast immer so vorlaut, hättest du ja sagen können, ich habe das bessere Mikrofon. Dann bin ich lauter.

Florian: Ich habe überhaupt die Einstellung darüber, wer wie laut ist.

Miriam: Ich sitze am Schieberegler.

Florian: Ich sitze am Mischpult. Deswegen laut.

Miriam: Nein, und es ist besser als jetzt. So, das meinte ich damit. Damit kann ich wirklich gut arbeiten. Das geht nicht immer, weil es sind nicht immer Zweideutigkeiten versteckt, nur ich kann es so machen.

Florian: Nur wenn eine drin ist, dann nimmst du die. Dann ist die fällig. Um den zurückzuloppen übers Netz und dann mal gucken, was zurückkommt als nächstes Kommunikationsangebot.

Miriam: Ja, genau. Also wenn mir zum Beispiel jemand sagt, das ist mir sowas von Wurst, dann sage ich, welche denn? Salami oder Schinken? Oder lieber?

Florian: Aufschnitt.

Miriam: Schinken ist auch Wurst. Also mir wäre Schinken eh Wurst.

Florian: Aus veganer Sicht alles das Gleiche. Gibt es an der Wursttheke.

Miriam: Genau. Fragen Sie Ihre Fleischerei-Fachverkäuferin. Ja, mache ich so. Cool. Das ist das Beste. Wenn ich Schlagfertigkeit, so wie es klassischerweise im Volksmund, auch schon wieder ein Volksmund, geht auch schon wieder los, gibt es auch einen Adelsmund. Also im Volksmund betrachtet wird.

Florian: Ja, es gibt eine Hochsprache, oder?

Miriam: Und komisch, dass sie nicht Volksmund heißt, also dass sie dann nicht Adelsmund heißt oder intelligenten Mund oder gebildeten, gelehrten Mund. Wobei gibt es den? Nee. Kindermund gibt es noch, tut Wahrheit kund.

Florian: Kindermund, ja. Kindermund und Volksmund.

Miriam: Und da ist ja auch wieder schade, dass Erwachsene das offensichtlich nicht mehr tun. Im Rahmen der Möglichkeiten.

Florian: Wahrheit kund tun.

Miriam: Ja.

Florian: Nein, nur weil die Kinder Wahrheit kund tun, heißt ja nicht, dass Erwachsene das nicht auch tun.

Miriam: Nur Kinder tun es immer. Die deutsche Sprache aufs Korn genommen, das erzeugt automatisch so eine Art von Schlagfertigkeit und das ist das, was ich ja bei vielen... Miriam, langsam.

Florian: Es war einmal im Fernsehkaufhaus.

Miriam: Es war einmal vor langer Zeit. Nein, aktuell bieten wir im Fernsehkaufhaus diese Zahlung in Raten an. Kunden können bei uns teurere Artikel in monatlichen Raten abbezahlen. Die sind zins- und gebührenfrei, also 0% Finanzierung sozusagen. Das ist ein großer Service von uns. Weil andere Versandhäuser machen das nicht so. Deswegen dürfen wir das auch immer sehr groß feiern, wenn wir das bei einem Artikel anbieten. Und ich feiere das so und freue mich, dass wir das haben und sage in die Kamera, Sie können das auch in drei Monatsraten abbezahlen. Und mein Redakteur sagt, ja, ich spiele mit meinen Kindern auch immer Monatsraten. Drei-Monats-Raten, hat er sogar gesagt. Und erst hat es bei mir im Kopf so geknirscht, so was? Und dann dachte ich, ach so, ja klar. Juni, Juli, August? Nee. Januar, Februar, März? Nee. Florian guckt total belämmert. Weißt du, was ich meine? So wörtlich genommen. Das Drei-Monats-Raten. Wenn wir es auf Quiz umlegen würden.

Florian: Ach so, ich dachte an was anderes. Okay, ja.

Miriam: Du dachtest an was?

Florian: Ja, nix. Deins ist viel lustiger.

Miriam: Fühlst du? Ja. Du hättest ein anderes gespielt?

Florian: Nein.

Miriam: Achso, okay. Gut. Das war's auch schon. Bis zur nächsten Woche.

Kommunikationstennis statt Fechten – die Tipps zum Schluss

Florian: Also das ist der Tipp, entspannen. Ja. Ich entspann meinen Körper, ich entspann den Geist. Und dann?

Miriam: Dann mit der Vorannahme drangehen, dass ich das kann, dass ich es immer besser kann, dass du es immer besser kannst. Dass es nichts ist, was einem angeboren oder in die Wiege gelegt ist. Ich glaube daran, dass ich das lernen kann, wenn ich noch nicht so gut drin bin oder noch besser werden kann und immer häufiger in die Situation kommst oder dass du immer häufiger in die Situation kommst, das richtige Wort, den richtigen Satz sofort im Kopf zu haben. Ich glaube auch, dieses Weg von dem Schlagen ist gut. Also eher sowas wie, wenn mich was überrumpelt, ist es ja witzig, dass es das überhaupt tut. Dann wird eine Unterhaltung vielleicht sogar erst spannend. Genau, Kommunikationstennis finde ich sehr schön, auch statt Fechten. Ich finde dieses Bällchen hin und her kloppen, finde ich netter. Ping-Pong wird ja auch oft gesagt, wenn Menschen gut miteinander reden.

Florian: Das sind tatsächlich auch die witzigsten Spiele, oder? Also ich verstehe das, dass es im Sport oder ja, wenn ich mit anderen Leuten mal renne oder im Sport spiele, dass es da auch mal um den Wettkampf geht und wer siegt. Und tatsächlich in den meisten Situationen finde ich es viel lustiger, den Ball eben in der Luft zu halten oder eine möglichst lange Abfolge von Bällen übers Netz zu bekommen. Irgendwie sowas. Das ist dann das gemeinsame Spielen. Das ist nicht mehr dieses Gegeneinander, sondern eben dieses gemeinsame Spielen. Wir spielen kooperativ Tennis.

Miriam: Und in dem Augenblick, in dem ich entspannt bin und auch noch die Idee im Kopf habe von das wird jetzt witzig, bin ich schon in einer anderen Haltung dem Menschen gegenüber, der vielleicht mich überrumpeln können könnte.

Florian: Können, wollen, täte.

Miriam: Ja, wenn es das gäbe. Und wenn mich wirklich mal etwas überrascht, was ich auch viel schöner finde als überrumpeln. Und damit ändern wir jetzt fast den Titel, nur ich lasse den Titel so, weil es für viele Menschen fühlt sich das glaube ich oft so an. Also wenn ich überrascht wäre von einem Satz, den mir jemand sagt oder einer Frage, die mir jemand stellt, dass ich dann zum Beispiel diesen Turn mache über ich nehme diesen Menschen extrem wörtlich, ohne dabei despektierlich zu sein.

Florian: Sondern einfach nur der Witzigkeit wegen.

Miriam: Ja, weil es mich selbst dann auch schon wieder viel mehr auflockert. Weil ich mich da rein entspannen kann in dieses, das ist mir sowas von Wurst. Ja.

Florian: Leone oder Salami?

Miriam: Wurstsupp.

Florian: Wurstsupp.

Miriam: Die Hesse würde jetzt sagen, Leberwurst oder Blutwurst. Eier? Ja. Gekocht oder kalt? Aufs Brot oder pur?

Florian: Beim Bäcker, wo ich viel essen gehe, da gibt es auch Mettwurst oder Bockwurst in die Suppe rein.

Miriam: Mettwurst in die Suppe? Ja.

Florian: Das habe ich ja noch nie gehört. Ja, da kann man voll die Wahl. Wie Wurst dir was ist?

Miriam: Die Wurst dir was isst, genau. Dann beides. Einmal Bockwurst und Mettwurst mit Wurstsupp drauf.

Florian: Kein Grund, Veganer zu werden.

Miriam: Also ich find's wichtig. Mit Wurst brauchst du mir gar nicht kommen. Hab schon so lange nicht mehr gegessen, ich weiß gar nicht mehr, wie die schmeckt. Den so zu spielen. Und damit haben wir ja jetzt schon einen ziemlich wertvollen Podcast abgeliefert, finde ich.

Florian: Wir sind gespannt über deine Kommentare und dein Feedback. Wie machst du es, wenn du schlagfertig bist?

Miriam: Worttennis spielt.

Florian: Da ist entweder auf unserer Seite oder unter dem YouTube-Video des Podcasts Platz für deine Kommentare und dein Feedback.

Miriam: Oder du sagst, ich möchte, dass der Miriam und dem Florian ganz privat stiften, dann schreibst du uns eine E-Mail. Wenn du sagst, der Florian ist mir viel sympathischer, dann an florian@kontext-denken.de, und wenn du sagst, nein, ich will, dass Miriam mir das persönlich beantwortet,

Florian: Weil das ist die schlauere von beiden.

Miriam: Ja, das stimmt. Dann unter miriam@kontext-denken.de. Wir freuen uns riesig über deinen Kauf bei YouTube. Der ist ja kostenlos, indem du einfach auf... Was steht da? Subscribe, Abo, Abonnieren?

Florian: Was auf Deutsch steht, weiß ich gar nicht.

Miriam: Abonnieren steht da. Abonnieren klingt immer so nach Verpflichtung. Also du kannst einfach auf Abonnieren klicken und das...

Florian: Dann bekommst du eine Nachricht, wenn wir etwas Neues veröffentlichen.

Miriam: Genau. Und wir freuen uns, wenn du uns besuchen kommst. Wenn du genug Podcasts gehört hast von uns, denkst du vielleicht, ich würde die beiden auch gern mal persönlich sehen. Dann hast du mehrere Möglichkeiten. Immer noch? Ein oder zwei Plätze haben wir für den NLP Practitioner im Sommer?

Florian: Oh, nicht mehr? Nein, ich glaube nicht.

Miriam: Okay, ich schaue lieber nochmal nach. Also wo noch auf jeden Fall freie Plätze da sind, ist unser Basic-Seminar Besser Denken, Besser Sprechen am 4. und 5.11. und der Sprachzaubertag am 1.10.

Florian: Ah ja, in einer Location in der Nähe von Frankfurt. Richtig.

Miriam: Und der 4., 5.11. wird vermutlich wieder in Arnsberg stattfinden, wo wir so gerne sind. So, damit wünschen wir dir eine tolle Woche, voller Schlagfertiger.

Florian: Vielen Dank fürs Zuhören, viel Spaß beim entspannt Ausprobieren.

Miriam: Richtig, Augenblicke und bis zum nächsten Dienstag.

Florian: Bis dann.

Miriam: Tschüss. Tschüss.

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