NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 136

Visuelle Submodalitäten: Sei auch du ein Hellseher!

Wie stellst du dir einen Podcast über Bilder und Filme vor?

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In dieser Folge

Darum geht es

Als Anschlussfolge an den Erklärpodcast über „VAKOG“ im NLP streifen Miri und Florian jetzt fokussiert alleine den visuellen Kanal der menschlichen Wahrnehmung. Natürlich haben nahezu alle Menschen Augen und die meisten sind auch im Stande, diese „normal“ zu benutzen. Doch was geschieht, wenn Menschen sich „vor ihrem inneren Auge“ etwas abrufen. Während sie ein Buch lesen sehen sie die Schauplätze, Figuren und Geschehnisse im Geiste vor sich wie einen Kinofilm. Kopfkino, ist der gängige Begriff dafür. Und manche sind dann enttäuscht, wenn das Buch wirklich verfilmt wird und die Figuren sehen ganz anders aus, als sie es sich beim Lesen vorgestellt haben. Wofür dienen diese „inneren“ Bilder und wie kannst Du sie bewusst einsetzen, um zum Beispiel Deine Ziele schneller zu verwirklichen. Oder um Dir im „Bildumdrehen“ bessere Gefühle zu machen? In dieser Podcastfolge steigen wir mit Dir in die Vorführkabine Deines inneren Kinos und schauen mal, wie wir dort gemeinsam mit Dir einen oscarreifen Streifen hinfriemeln können… ;-)

Es geht um visuelle Submodalitäten im NLP: wie du innere Bilder größer, farbiger oder schärfer ziehst und was das mit deinem Gefühl macht — inklusive Instagram-Filter-Vergleich und der Idee, eine Erinnerung mit mehr Blautönen zu erleben. Miriam erzählt vom Filmschnitt am analogen Schnittplatz und den ersten Avid-Systemen, vom Kinderhaus ihres Vaters, das erst nur im Kopf existierte, und von einer Märchenerzählerin bei der Frau-Holle-Straße. Am Ende bekommst du zwei konkrete Übungen mit: dein Ziel so detailliert und dreidimensional vorstellen, dass du es abmalen könntest, und bei Stress erst alle Bilder stoppen und dann einen schönen Erinnerungsfilm einlegen. Wer tiefer einsteigen will, findet Hinweise zum NLP Practitioner und Master Practitioner sowie Kontakt über info@kontext-denken.de.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Kopfkino: Was innere Bilder eigentlich sind
  2. Von der Höhlenwand zum digitalen Schnitt
  3. Erst im Kopf, dann in der Welt: das Kinderhaus meines Vaters
  4. Erinnerungen abrufen und Zukunft halluzinieren
  5. Submodalitäten: Bilder verändern, Gefühle verändern
  6. Zwei Tipps zum Mitnehmen: Ziele malen, Stress-Stopp setzen

Du liest ein Buch, stellst dir die Landschaften und Figuren vor wie einen Film — und bist enttäuscht, wenn die Verfilmung ganz anders aussieht. Genau dieses Kopfkino ist der Ausgangspunkt. Miriam und Florian nehmen sich den visuellen Sinneskanal vor und zeigen, wie du innere Bilder größer, farbiger oder schärfer machst. Und wie du das nutzt — für ein Ziel, das noch nicht da ist, oder für ein besseres Gefühl im nächsten stressigen Moment.

Kopfkino: Was innere Bilder eigentlich sind

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Ich sehe diesen Podcast schon vor mir.

Florian: Ich sehe ihn in Fertig.

Florian: Du verstehst schon, dass ein Podcast ein auditives Medium ist, also was zum Hören.

Miriam: Ja und ich sehe es, wie der fertig veröffentlicht ist auf unserer Homepage. Da ist dann diese kleine Tonspur, die ich angucken kann. Mit so einem Pausen und so einem Playzeichen. Und dann kann ich auf das Playzeichen dann klicken mit meiner Maus. Herzlich Willkommen! Wir sind mittendrin im Prinzip von VAKOG. Wir erklären NLP-Begriffe.

Florian: VAKOG, also visuell, auditiv, kinesthetisch, olfaktorisch, gustatorisch. Unsere Sinne haben wir im letzten Podcast schon mal angeschnitten.

Miriam: Wir empfehlen euch dringend, diesen Podcast zu hören, bevor ihr diesen hört.

Florian: Vielleicht sollten wir so auch anfangen. Wir könnten ihn hier reinschneiden und gemeinsam nochmal hören.

Miriam: Uiuiui.

Florian: Nein?

Miriam: Nein. Der liegt ja vor. Das ist die Folge davor. Der ist nicht schwer zu finden.

Florian: Okay.

Miriam: Ist ganz einfach.

Florian: Okay. Das heißt, heute geht es um...

Miriam: Lass mich ein bisschen visionär sein. Jeder Mensch ist ja im Prinzip ein Hellseher. Wir haben uns vorgestellt, dass wir heute den visuellen Sinneskanal in den Vordergrund, in den thematischen Vordergrund dieses Podcasts stellen wollen. Und du bist herzlich willkommen dazu, mit uns gemeinsam die Möglichkeiten

Florian: Vielleicht sollten wir lieber ein Video machen, weißt du?

Miriam: Unserer Augenblick.

Miriam: Ja, es wäre besser für dich.

Florian: Vielleicht wäre es schlauer, ein Video zu machen.

Miriam: Und wir spielen einfach ein bisschen mit den Möglichkeiten, auch das sich etwas bildlich vorstellen können. Menschen können das. Sich etwas bildlich vorstellen. Manche sagen Kopfkino dazu.

Florian: Wir haben es ja auch immer wieder, dass Menschen sagen, ich kann mir aber nichts vorstellen, ich sehe keine Bilder.

Miriam: Ja, dann sind die raus, die dürfen diesen Podcast nicht hören. Das ist die Grundvoraussetzung, dass wir davon ausgehen, dass Menschen nicht nur sehen, was da draußen ist, wo du jetzt gerade bist, ob du zu Hause irgendwo rumwurschtelst und der Podcast läuft so nebenbei oder ob du in einem Auto sitzt und hoffentlich die Straße vor dir beobachtest. Du siehst ja mit deinen Augen irgendwas, wenn du sie offen hast. Und auf der anderen Seite können Menschen eben auch innere Bilder sehen, abrufen, träumen, sich was vorstellen, sich etwas ausmalen, bevor es wirklich da ist.

Florian: So wie im letzten Urlaub das Bett aussah. Oder wie die eigene Haustür in rosa mit Punkten aussehen würde. Dafür brauchen wir, und das ist dann eine der Grundannahmen im NLP, eine innere Repräsentation davon und das nennen wir dann eben innere Bilder. Und vielleicht hast du schon ganz viele innere Bilder gehabt, ohne zu wissen, dass es so ist.

Miriam: Viele Menschen erleben das beim Buchlesen, wenn sie ein spannendes Buch lesen. Dann stellen sie sich die Landschaften, die Figuren, die Begebenheiten fast wie einen Film vor, während sie das Buch lesen. Also ich spreche jetzt von einem Roman. Und sind dann manchmal sogar enttäuscht, wenn sie ins Kino gehen und das Buch wurde verfilmt und es sieht ganz anders aus, als sie sich das selbst vorgestellt haben.

Florian: Und die Hauptfigur passt nicht zu dem, was ich so intern hatte.

Miriam: Das ist eins der Phänomene, was viele Leute kennen und das sind die Bilder, von denen wir sprechen. Also etwas sehr filigranes, sehr Feinsinniges, was da vor dem inneren Auge abläuft.

Florian: Das heißt, es lässt sich natürlich auch trainieren, das schärfer zu sehen oder da genauer drauf zu achten, das herauszuarbeiten. Manche von den Meditationsübungen, die ich schon erlebt habe, geht es darum, tatsächlich die inneren Bilder noch mal klarer und größer vor das eigene innere Auge zu ziehen. Falls das noch nicht so geübt ist, da bewusst damit zu sein, was passiert da eigentlich.

Miriam: Die meisten Menschen üben das dieser Tage täglich, trainieren wie verrückt, Bilder größer und kleiner zu ziehen.

Florian: Ja, auf dem iPhone.

Miriam: Zum Beispiel, oder Tablet, oder ich glaube auf manchen Computern geht das sogar schon.

Florian: Mit Touchscreen.

Miriam: Zatschchen ist das, ne? Wo ich so mit zwei Fingern ein Bild so größer schieben und kleiner ziehen kann. Das ist ja das Üben mit Bildern, das Rumhantieren, das Spiel war früher viel aufwendiger.

Von der Höhlenwand zum digitalen Schnitt

Miriam: Ich habe ja noch Fotografie und Film in analog mitbekommen. In meiner Ausbildung gab es das alles noch nicht, den technischen Fallefanz. Wir haben noch richtig Filmschnitt gelernt. Hammer. Ich habe ja Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert und für Film- und für Fernsehwissenschaften habe ich jeweils ein eigenes Praktikum absolviert bei Fernsehsendern oder Filmproduktionsgesellschaften. Ich habe zum Beispiel beim Hessischen Rundfunk einen Tatort mitgeschnitten, noch mit weißen Handschuhen und Originalfilmmaterial, das wirklich über eine Schnittrolle aneinandergesetzt wurde.

Florian: Jetzt gucke ich erstaunt, das ist das, was du dir jetzt vorstellen darfst, als nicht zu hören ist.

Miriam: Aber viel Vorstellung im Spiel. Natürlich konnten wir das begucken, also diese einzelnen Frames, diese einzelnen Bilder, die da entstanden sind, uns ansehen, sonst wäre ja so ein Schnitt gar nicht möglich gewesen. Und in der Zeit, als ich mein Schnittpraktikum gemacht habe, kam gerade das erste Avid-System zum Hessischen Rundfunk.

Florian: Was?

Miriam: Avid, das ist ein Schnittsystem. Also es ist eine Computer-Software und Hardware auch gewesen, die damals ganz funkelnagelneu war, wo zum ersten Mal digital geschnitten werden konnte. Also wo Filme dann plötzlich wie in einem richtigen Schnittlabor nur im Computer vorlagen.

Florian: hinterher auch nicht kaputt waren. Wir planen ein neues NLP-Produkt auch und sind da schon an den Vorbereitungen mit dem Studio, wo wir es aufnehmen möchten und alles. Und im Moment reden wir über drei Kameras und dann haben wir tatsächlich ja drei Kameraspuren vorliegen, zwischen denen wir einfach wechseln können. Und hinterher sind alle von diesen drei Kameraspuren noch in Ordnung. Also wir könnten immer wieder was neu zusammenstellen auch in den Bildern und die Schnitte an andere Stellen setzen. Das ist ja tatsächlich ganz lustig. Ich habe das, wenn wir unsere Beziehungskiste auf YouTube geschnitten haben, habe ich das ja auch gemacht zum Teil, dann mehrere Spuren gleichzeitig angeschaut, mehrere Filme gleichzeitig angesehen. Das ging früher tatsächlich nur mit mehreren Monitoren.

Miriam: Und überleg mal, wie die Entwicklung dahin war. Also wie wir von einem reinen Gemälde, vielleicht sogar an der Höhlenwand ganz nativ, irgendwann zu komplexesten, wunderschönen, dreidimensional-pastosen Öl-Gemälden auch gelangt sind. Also was es für eine Entwicklung gibt in diesem etwas bildnerisch Erschaffen. Und wie hat ein Künstler gearbeitet? Wie arbeitet ein Künstler heute? Wer schon mal ein Bild gemalt hat und vor einer weißen Leinwand gesessen ist und sich überlegt hat, was da jetzt wo drauf soll. Vielleicht gab es vorher einen kleinen Entwurf in klein oder so, nur irgendwie ist auch der entstanden aus nichts. Oder es gibt eine Vorlage, ich setze mich irgendwo ins Grüne mit einer Staffelei und male original einen Apfelbaum ab. Das habe ich mal getan im Kunstleistungsunterricht. Also dieses etwas erschaffen nach draußen bedeutet auch immer erstmal eine Vorstellung drinnen davon haben.

Erst im Kopf, dann in der Welt: das Kinderhaus meines Vaters

Miriam: Ich erinnere mich, dass bis heute ist mein Vater ein ganz großer Erschaffer. Mein Vater baut bis heute große Kulissenlandschaften für Theaterinszenierungen und hat auch als wir Kinder waren ganz viel selbst gebaut. So eine richtige Gartenhütte wie so ein kleines Haus mit Küche, also wie so ein Kinderhaus hat er uns zum Beispiel mal hingezimmert. Das war ein Highlight in meiner Kindheit. Die gab es nicht. Dieser Garten war leer. Und mein Vater hat immer davon erzählt, wie die aussehen wird. Also dass die aus echtem Holz ist und dass es verschiedene Zimmer da drin geben wird, sodass wir eine Puppenküche haben und ein kleines Zimmer mit Tisch und Stühlen und einem kleinen Sofa, wo wir uns aufhalten können und dass das das Kinderhaus wird, das er da baut. Nicht im Baum, auf dem Rasen.

Florian: Ja, es gibt ja auch Baumhäuser.

Miriam: Doch, wir hatten genug Bäume in dem Garten. Ich glaube, es hat er sich nicht zugetraut. Vielleicht hat es meine Mutter ihm verboten, weil so hoch oben, weißt du. Vielleicht hätte es mein Vater sogar gemacht, das weiß ich nicht. Und wenn er nicht vorhat, der hat dann skizziert und hat sich Entwürfe gemalt und hat sich sogar Material ausgerechnet, das er im Baumarkt braucht, um das Ding hinzuzimmern. Natürlich gab es das erstmal nur in seinem Kopf. Es gab auch keine YouTube-Vorlage oder irgendwas, wo er im Internet, damals gab es kein Internet.

Florian: Ja, wahrscheinlich Skizzen dann, die er gemacht hat. Also erstmal im Kopf und dann auf Papier eben die Skizzen gemacht und dann daraus überlegt, was ist das Material. Das ist ja sowieso total beeindruckend. Dieses Jahr ist 40-jähriges Jubiläum bei der Theatergruppe Assenheim, oder? Stimmt. Weil ich ja letztes Jahr mitgespielt habe und ich das... total spannend fand, wie die Kulissen aussehen von hinter der Bühne, als Schauspieler das dann zu sehen. Und dann ist von der Abfolge her war das ja so, dass wir erst auf einer kleineren Bühne gespielt haben, also kleiner in Anführungszeichen, vor 300 Leuten und dann eben vor das große Publikum mit 700 Leuten gegangen sind. Und dann die Kulissen nochmal erweitert wurden. Und das Schöne ist ja dann, wenn so eine Kulisse einfach 5, 6 Meter hoch ist plötzlich und diese großen Kulissen einfach benutzt werden, um mehr Menschen auch zu erreichen. Weil offensichtlich sitzen manche von denen ein Stückchen weiter weg und sind nicht so nah dran, sondern haben einfach eine längere Sicht. Das heißt natürlich müssen die Kulissen auch einfach größer werden und das... Das ganze Bild auf der Bühne muss einfach größer gemacht werden, um mehr Impact zu haben, um auch weiter zu strahlen und weiter erreichbar zu sein.

Miriam: Es hat mich auch sehr beeindruckt in den Gemäldewelten, die erschaffen wurden, teils auch in der Renaissance und so weiter, wo eben ich das Gefühl habe, dass ich fast in so ein Gemälde hineinschreiten kann oder dass bestimmte wichtige historische Figuren überlebensgroß gemalt wurden, auch einfach um die Imposanz noch mehr zu unterstützen. Das gibt's ja alles.

Florian: Das ist total lustig, ne? Also ich kenn's auch aus der Pinakothek in München oder aus den Pinakotheken, wenn plötzlich so ein Gemälde tatsächlich riesig ist. Also wenn das wirklich, wenn die Figuren und da Pferde drauf sind und die überlebensgroß einfach gemalt sind an der Stelle, was das für den Zuschauer dann plötzlich auch für eine Imposanz hat und wie ich dann dieses Bild auch ganz anders wahrnehme. Und wie es dann vielleicht tatsächlich auch ein Schritt zurücktreten ist, das ist ja auch was, was dann gemacht wird, dass ich mir aus verschiedenen Perspektiven einfach dieses Bild anschaue, um überhaupt einen Überblick mal zu bekommen von irgendwas oder eben ganz nah ranzugehen, um dann zu sehen, wie die einzelnen Pinselstriche gemalt sind, die aus der Ferne ja gar nicht mehr zu sehen sind.

Miriam: Und da gibt es ja dann auch noch spannend die Impressionisten, die ja dann sozusagen nur mit Tupfen gearbeitet haben und wenn du sehr nah vor dem Bild stehst, siehst du viele bunte Tupfen und je weiter du weg gehst, desto mehr erkennst du, dass da wirklich eine Brücke, Bäume, ein wunderschöner Park zu sehen ist, der von nahem überhaupt nicht wahrnehmbar ist, wie verpixelt.

Florian: Also die ersten Pixel. Wie es ja inzwischen auf dem Computer diese Mosaikbilder gibt, wo sich ein großes Bild aus lauter Einzelbildern dann auch ergibt.

Erinnerungen abrufen und Zukunft halluzinieren

Miriam: Ja, stimmt. Ja, so das ist Spielerei mit Bildern und viele von euch haben damit sicherlich, also die meisten von euch, die jetzt diesem Podcast zuhören, fragen sich jetzt vielleicht auch an dieser Stelle, was wollen die beiden denn? Nun, wir haben uns auch im NLP gefragt, wie machen denn zum Beispiel erfolgreiche Menschen das, dass sie ihre Ziele erreichen? Und das Ziel meines Vaters war es deutlich, dieses Häuschen zu bauen aus dem Nichts heraus. Das gab es nicht. Das gab es weder als Vorlage noch als Foto noch als sonst irgendwas. Der hat sich das selbst ausgedacht. Und in dem Augenblick ist er in meiner kindlichen Welt zu so einer Art Magier geworden. Weil er uns von Dingen erzählt hat, die noch nicht da sind. Die waren nur in seinem Kopf.

Florian: Fast wie ein Märchenerzähler. Bloß, dass es dann auch noch in die Welt reingebracht wurde.

Miriam: Und die Vorstellung in seinem Kopf war offensichtlich so intensiv, dass es dafür ausgereicht hat, um dann irgendwann auch wirklich da zu sein. Und wir haben mit einer Begeisterung in diesem fertigen Haus gespielt. Wir sind da eingezogen, meine Schwester und ich, mit unseren ganzen Freunden und Freundinnen aus der Straße. Dieses Haus war ein Highlight für das ganze Viertel, für die Kinder des Viertels. Was er da gebaut hat. Und ich glaube, dass die meisten tollen Ideen im Kopf von irgendeinem Menschen losgegangen sind. Das heißt, wenn wir uns heute daran erinnern wollten, wie es Menschen machen, dass sie ihre Ziele, ihre Träume, ihre Visionen erreichen, dann gibt es da in deren Köpfen meistens eine sehr genaue Vorstellung davon. Und diese Vorstellung entspricht einer Art von Bild oder sogar Film. Manche Menschen sehen den ganzen Film vor Augen.

Florian: Fast wie wir haben eine GoPro auch zu Hause als Kamera. Und die hat auch, natürlich können wir da einerseits den Film aufnehmen. Wir haben zum Beispiel auf Miriams Facebook-Seite einen Film, wo du am Meer in Holland, als wir an Weihnachten am Meer waren, wo du so am Meer entlang joggst. Und auf der anderen Seite können wir da Einzelbilder rausnehmen. Also tatsächlich entspricht die Technik immer mehr dem, was wir intern in uns drin ja schon die ganze Zeit machen können. Ein Film in ein Standbild verwandeln oder eben ein Standbild dann in einen Film laufen zu lassen und wieder zu sehen, wie war das eigentlich damals im Urlaub oder wie soll das in Zukunft sein?

Miriam: Und mich an diesen Film zu erinnern in Holland, den ich ja aus der Ich-Perspektive erlebt habe. Ich bin am Meer entlang gejoggt, an einem sehr schönen Tag mit dir und den Kindern, Florian. macht mir total schöne Gefühle. Also es ruft gleichzeitig dieses Gefühl von Freiheit, von gemeinsamer Freizeit, von Naturerlebnis wieder in mir hoch, was ich damals wirklich hatte. Das ist komplett wieder da. Das ist fast so, als würde ich sogar diese Brise wieder schnuppern, dieser frische Meeresduft und all die Eindrücke, das Meeresrauschen, was da war. Das ist alles wieder da, indem ich mich an diesen kleinen Filmausschnitt erinnere. In meinem Kopf. Denn jetzt sitzen wir hier zu Hause und nehmen den Podcast auf und ich bin 280 Kilometer entfernt vom Meer. Ist doch cool, dass das funktioniert. Und ich weiß nicht, ob du das kleine Experiment, nicht wenn du gerade Auto fährst und wenn du gerade irgendwo zu Hause bist und mal kurz deine Arbeit niederlegst und dich einfach nur besinnst ganz kurz auf das letzte schöne Erlebnis in einem Urlaub. Und diesen Film in deinem Kopf abrufst, wo genau warst du, gab es da ein Highlight, eine Kleinigkeit, genau, was Schönes an, dass du dich da erinnerst in dem Urlaub, vielleicht ein toller Ausblick von irgendwo aus oder ein leckeres Essen oder eine schöne Begebenheit, die du da hattest, wie viele Details kommen da noch dazu, sobald du diese inneren Bilder vor Augen hast? Kannst du plötzlich auch Töne hören? Kannst du dich an Düfte erinnern? Sind die wieder da? Welche Gefühle macht das?

Florian: Das ist ja dann wie so an einem Faden ziehen. Das Bild ist dann wie so ein Faden in der Erinnerung, den wir nach oben ziehen und da bleiben ja dann ganz viele andere Sachen. Da kommen eben die Töne noch dazu oder... Umso länger wir da dran ziehen, umso bunter wird das Bild, umso mehr wird es wieder 3D, entsteht vielleicht ein Panorama auch in dir wieder, von was da tatsächlich alles war und wie das ausgesehen hat. Vielleicht siehst du es ja aus deinen eigenen Augen oder du siehst dich in dem Bild drin oder in dem Film drin und dann wird es plötzlich wieder sinnlich viel konkreter.

Miriam: Wie ist die Farbigkeit? Ich habe exakt die Farbigkeit, wenn ich mir diesen Film von Holland vorstelle, exakt die Farbigkeit vor dem inneren Auge, die es damals für mich auch real am Strand hatte. Also ich sehe die Farben wie auf einem richtigen, so einem Real-Life-Foto oder Film. Die sind absolut naturgetreu, die sind nicht blasser, die sind auch nicht intensiver, die sind original so. Und ich kann mich an Sachen erinnern, da sind die Farben vermutlich intensiver, die ich erinnere, als sie in Wahrheit waren.

Florian: Was wie so ein Instagram-Filter, oder? Ja genau, wie so ein Insta-Filter. Wir haben gestern den Tatort für Millennials geschaut.

Miriam: Oh, so lustig.

Florian: Wo ein Tatort verömmelt wird mit, wie würde der aussehen, wenn das Millennials tun würden. Also junge Menschen, die jetzt viel mit Instagram, Snapchat und Co unterwegs sind. Und wie würde dann ein Tatort-Kommissar agieren und was wäre da? Und natürlich machen die Fotos von der Leiche und probieren verschiedene Instagram-Filter darauf aus, um zu sehen, wo sieht die Leiche noch am lebensechtesten aus. Also was ist denn?

Miriam: Ja...

Florian: Und sowas ist natürlich auch in der Erinnerung möglich. Wie fühlt sich eine Erinnerung an, die dann irgendwie ein bisschen mehr Blautöne drin hat? Oder wenn die Farben ein bisschen gedimmt werden, dann tut das was mit unserem Gefühl. Das ist eine der Annahmen im NLP.

Miriam: Ja, und dadurch, dass eben vor dem inneren Auge wir auch die Möglichkeit haben, uns was auszudenken, also dass wir etwas uns vor Augen rufen können, was nicht real da ist, wie wenn ich ein Buch lese oder mir jemand ein Märchen erzählt. Ich war mal bei einer Märchenerzählerin, bei einer echten. In der Nähe von Kassel gibt es die, weil da die Frau-Holle-Straße irgendwie ist. und die erzählen die Grimms Märchen frei, die lesen die nicht vor, sondern die können die auswendig und die erzählen die so schön und so intensiv, dass es wirklich fast ist wie im Kino sein, das ist total verrückt, die ziehen einen so, ja genau und ich habe dieses ganze Märchen vor Augen gesehen und es war sehr farbig, also es war sehr intensiv, so als hätte ich wirklich als Wächterregisseur Meines eigenen Kopfkinos geworden und ich habe die Prinzessin eingekleidet und ich habe den Schurken eingekleidet und all die Fantasiewesen, die Feen und die Elfen, die da drin vorgekommen sind und die Zauberer. Und genauso kann ich das ja auch für meine Zukunft machen, wenn ich mir jetzt oder Florian und ich setzen uns einmal im Jahr zusammen und besprechen unsere Pläne fürs kommende Jahr. Dann sprechen wir über Dinge, die es jetzt noch nicht gibt und die es vielleicht erst in drei, vier, acht Monaten geben wird. Und das stellen wir uns dann vor. Kann sein, dass Florian sich das ganz anders vorstellt als ich, deswegen dürfen wir wirklich drüber reden.

Florian: Wir machen das zwischendurch dann auch immer mal, dass ich meinen Kopf auf deinen Schoß lege und du mir so ein bisschen erzählst, wie sieht das denn konkreter aus? Ja, das ist toll. Also wie soll es denn sein? Und die ganz einfache Geschäftsanwendung auch, um das Ganze in den Geschäftskontext auch reinzuziehen. Heute saß ich zusammen mit einem Kollegen da und wir haben uns überlegt, wie ein System für die Zukunft aussehen soll, wie wir zusammenarbeiten wollen mit 40, 50 Leuten in Zukunft und haben dann erst angefangen, das zu beschreiben und sind dann irgendwann übergegangen, dass wir es gemalt haben und dann sehr konkret wurden, wie sieht denn eine einzelne Arbeitsaufgabe aus, wenn wir die unter verschiedenen Teams verteilen, was steht da drauf. Erstmal war es dieser große Fluss von, wie fließt die Arbeit durch vier, fünf, sechs Teams durch, wie passiert das, wenn jemand eine Idee hat, wie bringt er die zu Papier oder in ein elektronisches System rein, wie fließt die da durch und dann eben auch, umso detaillierter es wurde, umso mehr wir auch rausschütteln wollten, was ist denn, wie funktioniert es denn jetzt? Dann wurde es eben sehr konkret, welche Post-its-Farben verwenden wir, welche Farben haben wir vielleicht in einem digitalen Tool drin und wie sieht es da aus?

Submodalitäten: Bilder verändern, Gefühle verändern

Miriam: Also wir können, so wie wir Erinnerungen abrufen können aus unserer wirklichen Vergangenheit, genauso können wir in unserer Zukunft halluzinieren und die Qualität der Bilder unterscheidet sich nicht, wenn wir das nicht wollen. Das heißt auch wiederum, und hier sind wir jetzt bei einem spannenden Thema des NLP, dass wir die Bilder sehr stark beeinflussen können, die wir uns im Kopf zusammen halluzinieren. Denn es ist ja nichts anderes. Das Vergangene ist nicht mehr da. Wir sind jetzt nicht mehr in Holland. Das Zukünftige ist noch nicht da oder wird vielleicht nie da sein oder wir wissen nicht genau, wann es da ist. Wir können es uns schon vorstellen. In fertig, in perfekt, wenn wir wollen, in ideal. Die wenigsten Menschen machen das übrigens lustigerweise, sich ihre Zukunft in Ideal vorstellen. Und es wäre mal eine kleine Übung, sich Dinge besonders schön vorzustellen. Also in, oh, wie wäre das in fantastisch. Wie wäre das in, wir würden uns in die Arme fallen vor Glück, wenn es so wäre. Und es ist eine Übung, die sehr viel Freude macht, die sehr viel Spaß machen kann. Da kommt es nicht darauf an, wie realistisch das ist oder wie ausrechenbar, sondern es kommt einfach nur darauf an, diese wunderbaren Möglichkeiten der eigenen Regieführung im Kopf mal auszunutzen. Und egal, ob du dich dann danach hinsetzt und das zusammenschneidest wie an so einem analogen Schnittplatz oder ob du schon deine Fähigkeiten nutzt, die du auf einem Tablet und einem iPhone eingesammelt hast und Bilder da zusammenschieben kannst. Es ist egal, die Bildbearbeitung in deinem Kopf machst du ganz einfach binnen Sekunden. In noch farbiger, in noch schöner, in größer.

Florian: Was würden wir denn jetzt damit tun? Vielleicht fängt jetzt jemand an, heute Nacht in farbiger zu träumen oder du nimmst plötzlich mehr wahr, welche Bilder du dir über den Tag machst. Und was machen wir jetzt damit im NLP normalerweise?

Miriam: Zwei Dinge für den Anfang. Wir machen damit eine ganze Menge. Also mit dieser Art von Arbeit, wir nennen das Submodalitäten.

Florian: Submodalität.

Miriam: Richtig. Die unter so einem Kanal, einem Sinneskanal drunter liegen, arbeiten wir im NLP wahnsinnig viel. Da gehen beim NLP Practitioner Stunden drauf. Weil sie ein Instrument sind, um sich Sachen bewusster zu machen, um sich zum Beispiel auch besser aufzustellen für zukünftige Projekte. Und hier können wir in diesem Podcast schon was Kleines machen. Zum Beispiel, jeder ist ein Hellseher, jeder ist ein Visionär, deine Ziele zu Hause. Wie bekommst du die noch greifbarer? Wie machst du es deinem Gehirn leichter, Strategien zu entwickeln, um Ziele zu erreichen? Indem du es dir sehr genau vorstellst. Am besten so, dass du es von deinem Kopf abmalen könntest auf eine weiße Leinwand. Das wäre das Ziel. Das heißt, wenn ich mir vorstelle, wie unser Business in fünf Jahren aussieht, das von Florian und mir, dann haben wir eine eigene Seminarlocation und die kann ich sehr wohl aufzeichnen. In vielen verschiedenen Wegen. Ich kann einen Grundriss malen, ich kann Ansichten malen, ich kann ein wunderschönes farbiges Gemälde vom Eingangsbereich und der Lobby, das habe ich schon fix und fertig übrigens in meinem Kopf. Das könnte ich jetzt so abmalen mit Ölfarbe oder Acryl oder, nee, Aquarell wäre mir zu blass. Öl. Also intensive Farben. Also egal, ob es um ein großes Ziel geht oder auch um ein kleineres. So wie wird das nächste Wochenende? Was haben wir da vor? Einer unserer beiden Söhne hat die Judo-Prüfung. Da mache ich mir ein Bild, wie der fertig ist und seinen neuen Gürtel umgebunden bekommt vom Großmeister. Und ich habe noch nie eine Gürtelprüfung erlebt. Das ist eine erste echte. Das heißt, ich bin gespannt, wie es dann in Wirklichkeit wird. Und ich stelle mir es eben besonders schön vor.

Florian: Vielleicht schon ein bisschen Vorfreude erzeugt, diese schönen Bilder in groß und in bunt zu sehen.

Miriam: Außerdem erwarten die von mir, dass ich einen Kuchen backe dafür. Das mache ich mir leichter damit, wenn ich mir vorstelle, dass das Kind dann auch seinen Gürtel bekommt.

Florian: Kuchen, da habe ich auch Bilder.

Miriam: Hast du Bilder? Deine Kuchenbilder sind anders als meine, glaube ich.

Florian: Deine sind sahniger. Deine sind veganiger.

Miriam: Das stimmt. Also egal um welches Ziel es geht, Tagesplanung, die Highlights des Tages, die großen Ziele für deine Zukunft, was stellst du dir vor in 1, 2, 3 Jahren, wenn du das mal spielen möchtest, das Spiel?

Florian: Und dann gibt es eben ganz viele Standardwerkzeuge im NLP, die wir nutzen können, um an der Stelle einfacher mit Gefühlen umzugehen, um Sachen konkreter zu machen, um uns bewusster zu werden, um an der einen oder anderen Stelle Verhaltensweisen miteinander auszutauschen. Die Swish-Technik basiert zum Beispiel da sehr stark drauf.

Zwei Tipps zum Mitnehmen: Ziele malen, Stress-Stopp setzen

Miriam: Und, zu was es auch gut ist, Bilder sind direkt gekoppelt an unser Gefühlssystem. Das heißt, Menschen, die sich oft Horrorfilme angucken und sich nachts dann irgendwie vorstellen, was für schreckliche Bilder da irgendwie sehen, da geht es dann natürlich gefühlsmäßig abwärts. Und mein Tipp ist jetzt für das Ende dieses Podcasts, falls du irgendwann mal in Situationen kommen könntest, wo du dich ein bisschen gestresster fühlst, Dann halt kurz inne und ruf eine dieser schöneren Erinnerungen ab. Zum Beispiel, wo du ganz entspannt am Meer gestanden bist im Urlaub und hast in den Sonnenuntergang geschaut. Oder in den Bergen auf eine schöne Bergwiese. Oder zu Hause irgendwo ein schöner Wald oder ein Spazierweg.

Florian: Das heißt, davor ist wahrscheinlich erstmal so ein Stopp. Alle Bilder anhalten und dann quasi einen neuen Film einlegen von was, was schön war.

Miriam: Genau. Das ist der zweite Tipp. Nebst dieser Tatsache mit dem... Ein Ziel sich ordentlich vorstellen in allen Details und möglichst dreidimensional Farbe Multiplex. Das sind die beiden Techniken, die wir dir in diesem Podcast, der nun wirklich vom Zeitmaß her nicht einer Practitioner-Ausbildung entspricht, die wir dir mitgeben können. Arbeite mit dieser Möglichkeit des Gehirns, sich ein Kopfkino zu zaubern.

Florian: Um dann eben, wie wir vorhin schon angefangen haben, mit den Höhlenbildern. Also es ist ja sehr spannend, wie viele Tausende von Jahren Menschen schon die Dinge, die sie im Kopf haben, die Geschichten, die sie im Kopf haben, irgendwie dann visualisieren und diese inneren Bilder auch auf äußere Bilder bringen.

Miriam: Das ist schön. Ich glaube, dass das eines der großen Geheimnisse von Kreativität und Schöpferkraft ist, dass wir uns etwas vorstellen und es dann machen.

Florian: Wir kommen auf das Visuelle auch nochmal zurück, wenn wir irgendwann über Strategien und vor allem auch Rechtschreibstrategien sprechen. Das stimmt. Oder eben Malstrategien, um dann darüber zu sprechen, wie können wir eigentlich schlauer über Sachen nachdenken oder was ist eine sinnvolle Herangehensweise, um bestimmte Ziele zu erreichen.

Miriam: Cool. Dann haben wir heute, sind wir einmal durch den sogenannten visuellen Kanal gesegelt, der zum VAKOG-Prinzip oder Modell zählt, das im NLP wichtig und ein ganz zentraler Begriff ist.

Florian: Wow.

Miriam: Nächste Woche geht's dann weiter mit Audit.

Florian: Hallo, hallo, Audit, tief weiter, oder? Ja, richtig.

Miriam: Da horchen wir mal ganz genau hin. Da horchen wir hin. Ja, genau. Freue ich mich schon drauf. Viel Spaß beim Visualisieren und Hellsehen in dieser Woche. Falls es irgendwelche Nebenwirkungen gibt, also dann kannst du uns gerne eine E-Mail schreiben an info at kontext*denken.de und solltest du immer mehr Lust bekommen, den Practitioner zu machen bei uns, der nächste Termin ist im Mai, da sind noch zwei Plätze frei und der dann folgende Termin ist im September. Für den nächsten Practitioner.

Florian: Oder falls du schon Erfahrung hast, wir machen im Sommer einen Master Practitioner auch wieder. Da kannst du uns gerne anschreiben, wenn du schon eine Practitioner-Ausbildung gemacht hast, egal wo. Dann gucken wir, wie gut das passt.

Miriam: Genau, dass du da mitmachen kannst. Vielen Dank fürs Hören und bis dann.

Florian: Bis nächste Woche, wenn es wieder heißt.

Miriam: Zwei Gehirne und dieser Podcast. Dann zum Hören übrigens. Gott sei Dank. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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