NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 60

These: Echter Erfolg lässt sich am finanziellen Wohlstand sehen. ACH JA?!

Erfolg hat viele Gesichter – und sicherlich nicht nur ein finanzielles. Woran machen Menschen heute, im Jahr 2017, fest, ob jemand Erfolg hat oder eben auch nicht? Und woran merken sie, dass sie selbst erfolgreich sind?

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In dieser Folge

Darum geht es

Danke für jenes herrliche Thema, lieber Hartmut. Dieser Podcast sei Dir gewidmet. Dabei bist Du ja sogar der Meinung: Erfolg hat viele Gesichter – und sicherlich nicht nur ein finanzielles. Woran machen Menschen heute, im Jahr 2017, fest, ob jemand Erfolg hat oder eben auch nicht? Und woran merken sie, dass sie selbst erfolgreich sind? Das Thema hat in einer Gesellschaft, in der Unternehmertum, mentales Setup, sportliche Bestleistungen und moderne Familien Ringelreihen tanzen mehr Brisanz als jemals zuvor. Wer ist denn hierzulande erfolgreich? Und wer ist es nicht? Und was ist die Mess-Skala dafür? Wir packen das Thema beim Schopfe und ziehen es aus dem Sumpf nebulöser Annahmen individueller Menschen ans Licht der Objektivität... WOW, was für'n Satz! Hab ich den eben geschrieben?? Du möchtest uns endlich persönlich kennen lernen? Oder international zertifizierter NLP Practitioner oder Master werden? Für Deine Anmeldung oder Dein Info-Gespräch zur Ausbildung im NLP besuche gerne unsere Seite: http://www.kontext-denken.de oder schreib uns eine E-Mail: miriam@pergaudiaadastra.de   Und wenn Du uns öffentlich Deine Meinung sagen möchtest: http://fb.me/Miriam.Deforth.kontext.denken http://fb.me/Florian.Gross.kontext.denken   Unseren Video-Podcast (mit bewegten HD-Bildern in Farbe) findest Du hier auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RxU_DlbWrqg&list=PLfj4P7lArPJDwiEArD6euHknuqZzbA3EX  

Miriam und Florian nehmen das Wort "Erfolg" als Nominalisierung auseinander: ein Begriff, der für alle etwas anderes bedeutet und trotzdem in jeder Manager-Runde zustimmendes Nicken auslöst. Es geht um finanziellen Erfolg als Maßstab, um innere versus äußere Bestätigung, um Simon Sineks "Start with Why" und die Frage nach dem gemeinsamen Wozu. Warum es keinen erfolgreichen Familienvater gibt, was Extremsportler mit erfülltem Leben zu tun haben und wie du für dich selbst definierst, woran du Erfolg misst. Am Ende eine konkrete Übung, ein Erfolgserlebnis abzurufen und mit dem Gefühl zu arbeiten – aus NLP-Sicht auf Werte und Glaubenssysteme geschaut.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Rocky, Rambo und der Dank an Hartmut
  2. Erfolg als Nominalisierung – das Luftbläschenwort
  3. Start with Why: vom Warum zum Wozu
  4. Innen oder außen: Braucht Erfolg Bestätigung?
  5. Slackliner, Familie und die Grenzen des Begriffs
  6. Der steinige Weg: Ist erkämpfter Erfolg mehr wert?
  7. Gibt es ein Maß? Sich vorher aufs Wozu einigen
  8. Deine Aufgabe: Erfolg definieren und ein Erlebnis abrufen

Ein Bekannter wird als erfolgreich bezeichnet – und sofort kontert jemand: "Der ist doch gar nicht erfolgreich, bei dem sieht's finanziell mau aus." Genau dieser Wortwechsel bringt Miriam und Florian ins Grübeln. Ist ein gefülltes Konto der Maßstab? Oder ist Erfolg etwas, das jeder nur für sich selbst messen kann? Nimm dir Stift und Papier – am Ende bekommst du eine kleine Aufgabe.

Rocky, Rambo und der Dank an Hartmut

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Es geht um Training. Es geht um jemanden, der was...

Florian: Was ist das Thema heute? Es geht um... Also, falls ihr es nicht erkannt habt, das ist die bekannteste Melodie aus Rocky.

Miriam: Du hast es erkannt?

Florian: Natürlich. Am Rhythmus.

Miriam: Ach ja. Ich habe ja die Chance, das absolute Gehör zu entwickeln noch.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Du auch? Ja.

Florian: Haben wir im letzten Podcast festgestellt. Ja, spannende Frage, weil er hat auch gesagt, es gibt wohl Gehirnareale, die sich bei Kindern dann irgendwann, die dann anders funktionieren bei Erwachsenen. Nur wer weiß.

Miriam: Wer weiß. Herzlich willkommen. Jetzt kommt das Thema, ne? Florian guckt ganz erwartungsvoll.

Florian: Außerdem sagen wir jetzt auf dem Intro schon Hallo.

Miriam: Nee, Hallo nicht. Wir sagen herzlich willkommen. Ist ja jetzt auch egal. Hast du eben auch nochmal gesagt. Ich grüße den fantastischen Hartmut, der hat das Thema gestiftet. Und zwar, was ist denn nun Erfolg? Pass auf, total witzig. Total witzig, weil... Er stand aus einem Gespräch heraus, weil er einen Menschen, den er und sein Gesprächspartner kennen, als erfolgreich bezeichnete und sein Gesprächspartner sagte, ey, der ist überhaupt nicht erfolgreich, bei dem sieht es finanziell ganz schön mau aus. Und für Hartmut war das sozusagen gar nicht die Frage. Also ist finanziell jetzt, also ist superreich auch ein Zeichen für Erfolg oder gibt es andere Indikatoren und wenn ja, welche sind das dann und woran würde ich selbst merken, dass ich erfolgreich bin?

Florian: Falls ich es überhaupt merke.

Miriam: Falls ich es merke. Und Hartmut, tausend Dank für das tolle Thema. Ich habe mich so gefreut. Ich habe es auch direkt genommen, weil das ist wirklich spannend. Weil selbst Florian und ich haben vermutlich unterschiedliche Ideen von Erfolg. Und ich weiß nicht, wie es bei dir ist, lieber Hörer da draußen, wenn ich dich jetzt frage, was ist für dich Erfolg oder woran würdest du Erfolg erkennen oder einen erfolgreichen Menschen? Ich bin sehr gespannt. Und es ist natürlich eine Riesenbrücke zu Komm am 4.11. nach Eisenach. Wir können es kaum glauben. Wir fahren nach Thüringen. Und das Seminar, das wir einen Tag lang auf der Wartburg in historischen Räumen geben, ganz oben, wo die Geister toben, lautet Erfolg durch Sprache. Also besser hätte es nicht zusammenpassen können. Da gibt es noch Tickets und wie du sie bekommst, findest du auf unserer Seite www.kontext*denken.de. Ansonsten stehen wir dir auch persönlich zur Verfügung. Alle Wege, uns zu erreichen, gibt es eben da. Lieber Florian.

Florian: Ja.

Erfolg als Nominalisierung – das Luftbläschenwort

Miriam: Du hast dich schlau gemacht über Erfolg. Habe ich? Erfolg. Da ist das Wort Folgen drin.

Florian: Ich glaube, es kommt von Erfolgen, ja.

Miriam: Ach, schau.

Florian: Ja, und dann wird es irgendwie unspannend. Ja, ich finde Erfolg ist sowas, du hast es ja eben schon gesagt und das ist ja das, was Hartmut auch gefragt hat. Erfolg ist eine von diesen Nominalisierungen. Ein Wort, das aus einem Verb geschaffen wurde, um etwas anzudeuten, was schwierig zu definieren ist, außer für sich selbst ganz persönlich, glaube ich.

Miriam: Und das Wort Erfolg ist in unserer Gesellschaft, finde ich, so ein riesiges, bronzenes Gedöns. Das schwingt über großen Konzernen.

Florian: Ja, nur es ist, solange wir uns nicht einig sind, was Erfolg ist, ist es so ein, wir könnten in einen Raum von Managern gehen, würden sagen, es ist wichtig Erfolg zu haben und alle würden nicken und etwas anderes meinen.

Miriam: Sehr cool.

Florian: Ja, ist voll praktisch. Und witzig. Ja, das ist das absichtliche Ungenausein in der Sprache, um Konsens zu erzeugen. Das habe ich als Change-Management-Technik auch letztes Jahr kennengelernt und lieben gelernt. Gut. Weil wenn wir zu genau in die Begriffe einsteigen, dann ergeben sich Unterschiede zwischen Menschen. Bei Erfolg sicherlich auch. Weil es ist dieses... Finanzielle oder ist es die Familie? Oder ist es uns?

Miriam: Dann bleiben wir doch mal beim Wortstamm. Wenn es etwas ist, was erfolgt aus irgendetwas anderem, dann ist es ein Ergebnis. Erstmal. Ganz nackt betrachtet würde ich es dann, wenn das etwas ist, was aus einer Handlung, einer bestimmten Geschichte heraus folgt, dann ist es das Ergebnis davon. Und das Ergebnis kann unterschiedlich groß, schwer, toll, spannend sein. Finanzstark sein und dann kommt jeder einzelne Mensch ins Spiel. Gut, da ist der Podcast ja schnell zu Ende. Was ist für dich zu Hause Erfolg? Finde eine Definition. Viel Spaß, wir hören uns nächste Woche.

Florian: Hey, das ist normalerweise mein Part.

Miriam: Stimmt und ich habe das gerade jetzt für mich sogar als wärmendes Gefühl.

Florian: Wir verwenden das ja auch, wir arbeiten auch mit Werten im Practitioner zum Beispiel. Und da gibt es ja dann sowas wie, was ist Glück, was ist eigentlich Liebe, was ist vielleicht Nähe zu anderen Menschen.

Miriam: Selbst Charme und Eleganz sind Begriffe, die deutbar sind, wo die meisten sagen, also elegant.

Florian: Ich weiß doch, was Charme ist.

Miriam: Und ich weiß auch, was Eleganz ist.

Florian: Ja genau, nur im Detail steckt dann tatsächlich sehr viel Unterschied zwischen einzelnen Menschen.

Miriam: Da gibt es tolle Studien über diese Begrifflichkeiten, also wie Menschen das definieren und wie dadurch Missverständnisse entstehen, dass Menschen sich nicht austauschen darüber, jahrelang nicht zum Teil. Paare über den Begriff Liebe. Was versteht der eine unter Liebe und was versteht der andere unter Liebe? Gut, damit ist das Problem des Wortes Erfolgs da. Und jetzt?

Start with Why: vom Warum zum Wozu

Florian: Jetzt sind wir quasi schon... Vielleicht kommt mir das jetzt in den Sinn, weil das Buch gerade hier rumliegt. Zwei seiner Neueren liegen hier gerade rum. Ich weiß gar nicht, wie es auf Deutsch heißt. Start with Why ist es auf Englisch. Simon Sinek hat einen fantastischen TED-Talk gemacht 2009. Immer mit dem Warum anfangen. Da sind wir ja aus dem NLP so ein bisschen... Skeptisch.

Miriam: Sickig drauf.

Florian: Weil warum ist eine von den Fragen, wo wir uns fragen, warum sollte man warum fragen?

Miriam: Vor allem Mann.

Florian: Ja. Und eigentlich auch nicht.

Miriam: Jetzt herrscht gerade große Verwirrung da draußen.

Florian: Die Idee ist, gerade aus der Brille des NLP ist die Idee, dass die Frage, warum hat jemand etwas getan, eher dazu führt, dass sich jemand Gründe einfallen lässt oder sich rechtfertigt. Und das ist ja nicht das, was wir wollen. Und ich habe da auch schon drüber nachgedacht, dieses Why aus dem Englischen können wir tatsächlich auch mit wozu übersetzen. Also das schwingt schon in dem Why mit drin auch. Was ist das, was wir erreichen wollen? Und damit möchte Simon Sinek auch anfangen und empfiehlt eben auch Firmen und Individuen damit anzufangen. Und das ist ja auch spannend für dieses Erfolg. Wozu machen wir eigentlich bestimmte Sachen? Was ist unsere Intention hinter bestimmten Dingen? Weil erst wenn wir unsere Intention haben, dann können wir ja auch etwas erreichen, unseren Erfolg haben, oder?

Miriam: Du sprichst jetzt vom Ziel. Könnte man so sagen.

Florian: Das war eine lange Schleife für die Abkürzung Ziel.

Miriam: Und ich bin dran geblieben. Ich habe dir wirklich die ganze Zeit zugehört. Und zwischendurch waren ein paar echt verwirrende Passagen drin. Gut. Das heißt, jeder Mensch entwickelt über das Ziel, das er hat, ein eigenes Maß von Erfolg. Es gibt ja kleinere Ziele, zum Beispiel, ich hänge die Wäsche immer direkt auf, wenn die Waschmaschine fertig gewaschen ist und warte nicht noch eine halbe Stunde oder eine Dreiviertelstunde. Und wenn ich das dann erreicht habe, ist es ein Erfolg. Ja. Wenn ich das eine Woche lang durchgehalten habe, ist es ein Erfolg für mich.

Florian: Es ist ein großer Erfolg schon.

Miriam: Ja. Findest du?

Florian: Ja. Nicht?

Miriam: Ich finde kleines Ziel kleiner ist jetzt nicht so schwierig.

Florian: Ja, nur ist es ja sechsmal hintereinander oder siebenmal hintereinander kleines Ziel erreicht. Das ist ja mindestens dann schon ein mittelgroßes Ziel.

Miriam: Und Männer und Waschmaschinen merke ich gerade, da ist auch irgendwie was.

Florian: Nö. Nur, wenn ich ein kleines, also du hast eben gesagt, du hast dir ein kleines Ziel vorgenommen und dann das mehrfach hintereinander erreicht, oder?

Miriam: Hm, ja.

Florian: Das ist doch schon mehr als ein kleines Ziel dann.

Miriam: Ne, das Ziel bleibt sich gleich klein.

Florian: Die Sequenz der kleinen erreichten Ziele ist dann mehr als das kleine Ziel, oder?

Miriam: Gut, und das Erfolgsempfinden, das sich darauf aufbaut, das ist ja auch wieder individuell. Für dich anders, ne? Genau. Für mich fühlt sich das eher an wie, ja, kleiner Erfolg. Ich hab mir bewiesen, dass ich sowas durchhalten kann. Sowas todsterbenslangweiliges.

Florian: Positionierst die kleinen Ziele dann nicht auf zu einem mittelgroßen?

Miriam: Bitte?

Florian: Null. Witzig, ja. Wieso nicht?

Innen oder außen: Braucht Erfolg Bestätigung?

Miriam: Und gibt es sozusagen etwas, was einen internen Erfolg darstellt, also was ich fühle, wenn ich ein Ziel erreiche oder wenn ich einen Erfolg feiere? Ist es dann etwas, was in mir stattfindet oder brauche ich, um ein echtes Erfolgserlebnis zu generieren, auch eine Bestätigung von äußeren Faktoren? Ich spreche nicht nur von Menschen, die mir auf die Schulter kloppen und sagen, ey.

Florian: Mega!

Miriam: Das hast du voll gut gemacht, gell? Also wir Hesse sind da ja auch Spaß.

Florian: Mensch, dein Auftritt bei der Mini-Playback-Show, das war der Renner.

Miriam: Ja, nun.

Florian: Ja, na klar.

Miriam: Also das meine ich nicht nur, sondern zum Beispiel eben auch dadurch, dass das Konto sich plötzlich füllt. Oder dass, keine Ahnung, Menschen auf mich aufmerksam werden, die mich vorher nicht...

Florian: Wir sind doch in deiner Definition von Erfolg drin gerade, oder?

Miriam: Ja, klar. Und in der von Hartmut, weil da ging es ja um Finanzen. Deswegen habe ich es überhaupt mit ins Boot genommen. Der hat mir das ins Gehirn gemacht.

Florian: Der Hartmut tut dir einfach so Dinge in den Kopf?

Miriam: Hat er gemacht. Da war auf einmal die Frage nach dem großen Geld. Ist das jetzt das Zeichen?

Florian: Ist das Teil von Erfolg?

Miriam: Ja, das ist die Frage, die sich stellt. Manche Menschen würden sagen, ja, wenn einer mit seinem Business eine Menge Geld generiert, ist er auch, also dann ist es messbar erfolgreich. Unternehmen würden den Erfolg eines Trainings zum Beispiel im Bereich Sales an den steigenden Verkaufszahlen messen wollen. Also Zahlen an Zahlen, was messen, wird in unserer Gesellschaft, oder habe ich die ganze Zeit gedacht, ist schon anerkannt.

Florian: Definitiv. Und wenn es um persönlichen Erfolg von Menschen geht, dann kommt bei mir noch etwas rein, dass der offensichtliche Erfolg in einem Lebensbereich nicht dazu führt, dass ich finde, dass jemand erfolgreich ist. Also wenn jemand ein erfolgreicher Unternehmer ist, nur sich körperlich total abgewirtschaftet hat oder er ist ein erfolgreicher Unternehmer, nur zu Hause brennt ihm die Hütte in der Familie, ist er dann wirklich erfolgreich?

Miriam: Im Teilbereich Finanzen.

Florian: Teilbereichs erfolgreich.

Miriam: Würde ich jetzt sagen, ja.

Florian: Gut, dass wir auf Deutsch podcasten, weil dann können wir Worte schaffen wie, er ist teilbereichs erfolgreich.

Miriam: Das ist toll, das haben wir gerade erfunden. Das ist gut. So, also woran messe ich?

Florian: Und spannend, ist das wichtig oder nicht? Keine Ahnung.

Miriam: Außenstehend, es ging ja darum, dass sie, also die haben gemeinsam über einen Menschen gesprochen, der offensichtlich nicht im Raum war und kein Statement dazu abgegeben hat, wie erfolgreich fühlt er sich. Kann ich von außen über einen anderen Menschen überhaupt behaupten, er ist erfolgreich?

Florian: Wenn du die Frage so stellst, mit kann ich, dann würde ich sagen, ja.

Miriam: Ah, du Wortklauberlein, du. Okay.

Florian: Darf ich?

Miriam: Ja. Ist das legitim? Hat das was mit der Realität zu tun?

Florian: Das hat sowieso nichts mit der Realität zu tun, oder? Das ist doch nur in die Glaskugel schauen. Wenn tatsächlich Erfolg etwas ist, was jede Person für sich selbst misst, Und nicht den Mist vom Bauern, sondern vom Messen. Also wenn ich meinen eigenen Erfolg messe und mich daran messe, an meinen Kriterien bin ich erfolgreich oder nicht, dann kann jemand anders doch immer nur in die Glaskugel schauen.

Miriam: Das, was du selbst empfindest für dich als erfolgreich, kann was anderes sein, als andere Menschen empfinden, wenn sie dich beobachten.

Slackliner, Familie und die Grenzen des Begriffs

Florian: Ich schaue im Moment unglaublich gerne so Sportvideos von Extremsportlern, die Slackline betreiben zwischen Berggipfeln und so Highline-Slackline machen, wo sie über mehrere hundert Meter hohe Abgründe gehen. und dann zum Teil auch mit Fallschirmen von da runter springen und dann da langschweben. Wenn ich mir anschaue, mit was für einem Bus die fahren, leben die ein sehr anderes Leben als ich. Und trotzdem erscheinen die mir erfolgreich. Und trotzdem erscheinen die ja für sich ein sehr erfülltes Leben zu führen. Das ist ja dein Leistungserfolg. Ja, und auch generell, die tun halt das, wo sie Bock drauf haben. Also die leben, glaube ich, ganz viel Freiheit in ihrem Leben auch. Und es ist auch alles reingeglaskugelt. Das zweite neu erfundene Wort. Reinglaskugeln.

Miriam: Gut. Und lustig finde ich, dass dieses Thema Finanzen nach wie vor so einen Ruck reinbringt. Also ich finde es wirklich lustig, dass das zur Diskussion geführt hat zwischen den beiden Gesprächspartnern. Und du auch gleich sagst, wenn einer finanziell erfolgreich ist und zu Hause brennt der Busch, dann ist er ja gar nicht so erfolgreich.

Florian: Naja, wenn er zu Hause erfolgreich ist, nur in der Firma brennt der Busch, ist auch nicht erfolgreich, oder?

Miriam: Ja, und wenn es einem reicht, in der Firma erfolgreich zu sein und der brennende Busch zu Hause ist ihm egal?

Florian: Ja, voll gut. Also halt anders, als ich das haben möchte.

Miriam: Gut, dann ist der Podcast hier zu Ende. So, die Anweisung nach draußen, mach doch, was du willst mit Erfolg. Geh mir doch mit dem Erfolg weg.

Florian: Ich glaube, der Trick ist genauso wie bei den... Also es kann halt niemand Ziele für mich setzen, oder? Ich kann mir das mal anhören, was andere Menschen denken, was meine Ziele sein sollten. Und dann kann ich mal überlegen, ob ich das so haben möchte oder nicht. Nur generell darf ich mir halt selber überlegen, was sind meine Ziele und welche Werte habe ich und was ist das, was mir wichtig ist im Leben? Und im Rahmen dieser Intention möchte ich dann handeln.

Miriam: Weißt du, was mir gerade auffällt? So dieses Ding, dieses geflügelte Wort erfolgreicher Geschäftsmann gibt es ja. Oder erfolgreiche Geschäftsfrau. Was es nicht gibt, ist erfolgreicher Familienvater. Zumindest nicht so. Also ich habe es noch nie irgendwo stehen sehen. Oder erfolgreiche Mutter. Da gibt es andere Begriffe für.

Florian: Was gibt es denn da für Begriffe?

Miriam: Fürsorgliche, Liebevolle, auch Nebel in Tüten. Also erfolgreiche Familienmutter, was sich irgendwann vor ein paar Jahren mal implementiert hat, war dieses Führung eines erfolgreichen kleinen Familienunternehmens.

Florian: Nur da ist ja dann auch schon wieder dieses Unternehmen mit drin.

Miriam: Ja, also es ist sehr gemünzt auf Beruf und wenig auf Privat, vielleicht noch auf Sport. Da ist ein erfolgreicher Olympiat oder ein erfolgreicher Buchautor, das ist auch schon wieder Beruf. Also da, wo es in die Profession geht, da, wo es ins Berufliche geht, da ist das erfolgreich. Da erfolgreich, das stimmt. Ja, und bei diesen privaten Dingen, die du angesprochen hast, gibt es das gar nicht so. Ich finde mich auch gerade total schlau. Ist das jetzt auch ein Zeichen für Erfolg?

Florian: Ja. Danke, toll. Wenn du die Bestätigung von außen haben möchtest. Hey, external. Ja, sehr gerne.

Miriam: Außenposition, external, nein.

Florian: Yay, ich bin erfolgreich, weil jemand gesagt hat, dass ich erfolgreich bin.

Miriam: Kann bei mir funktionieren.

Florian: Ja?

Miriam: Kann bei mir funktionieren, ja. Habe ich schon oft gemerkt und dann wurde ich noch erfolgreicher. Also im Job funktioniert es prima.

Florian: Das heißt, bei dir sollten im Job deine Kollegen eher sagen, wow, das war eine super Sendung, weil du dann eine noch bessere Sendung lieferst? Richtig. Das ist ja witzig. Weil manche Menschen brauchen ja eher so ein, das war ja nix, um dass sie sich dann mal aufraffen.

Miriam: Weiß ich nicht. Nur, das war ja nix, kann bei keinem funktionieren in meiner Welt. Lob und Anerkennung ist ja auch etwas.

Florian: Also es darf richtig weg von sein natürlich, ja. So richtig in den Sand gesetzt. Die zweite Firma ist die viel bessere, wenn die erste völlig an den Rand des Ruins getrieben wird.

Der steinige Weg: Ist erkämpfter Erfolg mehr wert?

Miriam: Und ist Erfolg dann mehr wert, wenn ich dafür gekämpft habe? So wie Rocky. Da gibt es doch diese Filmszene, wo der, ich glaube es ist ein russischer Gegner, den er hat, ein russischer Boxer, in so einem Hightech-Studio trainiert und Rocky rollt irgendwie steinenberghoch im Wald.

Florian: Ich glaube, Keine Schmerzen ist von Rambo, aber die, ich weiß jetzt alles so lange, egal. Der Erfolg über den steinigen Weg.

Miriam: Und was der Film feiert ist dieses, der macht das im Alleingang, der hat keine richtigen Trainingsinstrumente, der karrt da irgendwie Holz über den Fluss und Steinenberg hoch.

Florian: Das ist ja schon fast biblisch. Mit David und Goliath. Dass der David so viel schlechtere Voraussetzungen hatte für den Kampf der beiden.

Miriam: Sehr spannend.

Florian: Und dann daraus eben abgeleitet ist es, wenn jemand aus der Gosse sich hochkämpft. Ach, die Phönix aus der Asche-Geschichten. Genau. Auch dieses amerikanische. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Ja. Ist er dann erfolgreicher? Wenn am Schluss das gleiche rauskäme?

Miriam: Es ist süß, dass in unserer Gesellschaft, finde ich, immer noch bei manchen Menschen so eine Strömung besteht. So, wenn einer schon mal Staub gefressen hat, dann ist es okay, wenn er Millionär ist irgendwann.

Florian: Nur so aus dem Millionärsbettchen aufgewacht als Kind.

Miriam: Also von Beruf Sohn ist doch echt, ne?

Florian: Und dann, selbst wenn er dann das Familienimperium nochmal verdoppelt, selbst dann wäre es ja nur, naja. Ja.

Miriam: Es ist ja auch oft das Lob für Leistungen, die mehr...

Florian: Was interessieren mich eigentlich die anderen Leute?

Miriam: Wie, was interessieren mich?

Florian: Ja. Es ist doch toll, wenn die was erreichen oder wenn die ihre selbstgesteckten Ziele erreichen oder wenn die Dinge haben, wo ich sage so, wow, cool. Nur, ob ich erfolgreich bin oder nicht, hat doch mit denen nichts zu tun.

Miriam: Ob du dich erfolgreich fühlst oder nicht.

Florian: Ob ich erfolgreich bin, ist... Und wie andere deinen Erfolg bewerten würden.

Miriam: Ob die sagen, naja, so ein Riesending ist das ja nicht mit dem Wäsche-Waschmaschinen da ausräumen direkt danach. Das mache ich schon seit 30 Jahren immer pünktlich.

Florian: Ja, und wenn es bei mir das erste Mal ist jetzt, dass ich einen Lauf habe von vier Tagen hintereinander.

Miriam: Ah, voll gut. Ja, genau.

Florian: Das ist mehr Veränderung, als manche Menschen in ihrem ganzen Leben durchmachen.

Miriam: Uiuiuiuiui, Herr Groß, wir haben so viele tolle Hörer gewonnen.

Florian: Ich habe, ja, warum nicht, wenn jemand sagt, das ist das, was im Moment wichtig ist.

Gibt es ein Maß? Sich vorher aufs Wozu einigen

Miriam: Ich meine, wonach die Frage ja forscht, die Hartmut gestellt hat, ist, gibt es ein Maß für Erfolg? Gibt es eine Messskala? Gibt es ein Maßband?

Florian: Das haben wir doch schon in den ersten fünf Minuten geklärt gehabt, dass der Podcast, wenn wir das ernst nehmen, dann schon zu Ende ist.

Miriam: Ja, und ich hätte es gerne nochmal aufgegriffen für alle, die so langsam verstehen wie ich. Herr Groß, ich sieht sie zum ersten Mal. Frau Deforth. Klingt schon toll. Ja. Gibt es ein generell gültiges Maß? Für mich nicht.

Florian: Gibt es für dich ein generell gültiges Maß für Erfolg?

Miriam: Ich finde es toll, wenn es in Zahlen darstellbar ist. Ich liebe es nach unseren Seminaren, wenn wir dann Aufstellungen machen.

Florian: Ja, nur unsere Zahlen.

Miriam: Wieso? Für die Unternehmen, für die wir trainieren, doch auch. Die wollen ja auch Zahlen sehen. Die messen ja auch, wie viel mehr Umsatz haben sie gemacht.

Florian: Ja, fair enough. Nur wie viel mehr Umsatz sie machen möchten oder ab wann wir erfolgreich sind. Ja. Da können wir uns vorher ja drauf einigen. Das Witzige ist, wenn wir uns vorher drauf einigen, haben wir ja wieder ein geteiltes Warum. So wie Simon Sinek sagt.

Miriam: Wozu?

Florian: Ja.

Miriam: Finde ich echt besser als Warum.

Florian: Ein geteiltes Wozu. Ja.

Miriam: Dann messen wir mit den gleichen Zahlen oder mit der gleichen Skala. Ja. Das heißt, vorher darauf einigen. Wenn du also demnächst in einen Raum gehst, in dem lauter Manager sind und sagst, es ist wichtig, dass sie alle erfolgreich sind.

Florian: Und die sagen alle, ja, ja, ja. Dann wäre es wichtig, dass wir vorher... Dann sagst du als erstes, gut, dann schreiben wir jetzt alle mal kurz auf, was erfolgreich bedeutet.

Miriam: Und es wird spannend an der Stelle.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Könnt ihr in der Familie auch mal machen zu Hause. Ist total cool. Ich glaube, es gibt sogar ein Gesellschaftsspiel, was ein bisschen so funktioniert. Jeder darf mal einen Begriff genauer definieren. Also was bedeutet Liebe für mich? Was bedeutet Erfolg für mich?

Florian: Das haben wir in den Beziehungskissen, also in unseren Nicht-Paar-Coaching-Paar-Coaching-Videos ja schon öfter aufgegriffen, dieses Thema, dass es interessant ist, darüber zu sprechen, was bestimmte Dinge der Beziehung für die jeweiligen Partner bedeuten. Ja.

Miriam: Und es kann ja sein, dass für den Gesprächspartner von Hartmut finanzielle Unabhängigkeit ein Zeichen von Erfolg ist, nachdem er Erfolg für sich bemessen würde. Und für andere ist es wiederum völlig zweitrangig, so wie du von den Slacklinern erzählt hast. bei denen ganz andere Werte im Vordergrund stehen und die an anderen Dingen messen würden, dass sie erfolgreich sind, nämlich dass sie heil auf dem Boden angekommen sind nach so einer Aktion.

Florian: Ich weiß nicht, ob es dieses Heil ist oder ob es dieses, sie haben was Neues gemacht, sie haben eine neue Angst überwunden oder sie pennen halt abends unter den Sternen, weil sie sagen, das ist ihnen viel wichtiger als irgendwo in einem Hotel zu schlafen, diese Freiheit zu spüren. Es ist sehr spannend, was... Was verschiedene Menschen, gerade Menschen, die sehr unterschiedlich sind von uns, als Erfolg bezeichnen.

Miriam: Zielt das nicht ein bisschen am Begriff Erfolg vorbei? Also unter den Sternen schlafen wollen oder am Strand campen oder ein halbes Jahr auf...

Florian: Zielt es vielleicht nur am Begriff vorbei, weil das sehr weit weg ist von dem, was wir tun?

Miriam: Das verstehe ich jetzt nicht. Erfolg ist doch schon, wir haben ja gerade festgestellt, im familiären Umfeld gibt es das gar nicht. Freiheit ist was anderes.

Florian: Ja, und da gehe ich dann nicht mit, dass es das nicht gibt.

Miriam: Freiheit bedeutet zum Beispiel für den einen unter den Sternen zu schlafen, für den anderen in einem Sechs-Sterne-Hotel. Also es kann beides Freiheit bedeuten.

Florian: Die sind so erfolgreich, dass sie über die Videos, die sie online verkaufen, Ihr Hobby finanzieren, also das, was sie am liebsten tun, finanzieren können. Dann sind die ganz schön schlau, finde ich. Schlau ist? Und ganz schön erfolgreich.

Miriam: Okay. Dann sind wir ja doch wieder beim Finanzieren. Das heißt, wenn ein Mensch es schafft, seinen Traum zu leben,

Florian: Naja, du hast gerade angefangen wegzuargumentieren, dass es in ihrem, dass es alleine in ihrem Hobby drin ist. Ja, dann passt es.

Miriam: Schau mal, und dann kommen wir zurück zu finanziell.

Florian: Nur das steckt in dem Wort erstmal nicht drin, dass das was mit finanziell zu tun hat.

Miriam: Und genau das ist die Fährte, die ich ausgelegt habe, weil ich tatsächlich merke, dass wenn ich mit Menschen spreche, dass dieses finanzielle Unabhängigkeit und oder finanzielle Anhäufung von Reichtümern finanzieller Art, dass das schon...

Florian: Wenn aus den Kindern was wird. Also falls.

Miriam: Dann hast du erfolgreich gemuttert.

Florian: Gemuttert, ja. Oder gefatert. Ja. Oder gefamilt zusammen. Gefamilt.

Miriam: Wird immer absurder. Gut, wenn sich das messen lässt an der Art und Weise, wie Kinder dann leben. Bitte. Wenn sie erwachsen sind. Meinetwegen.

Florian: Und sehr spannend ist auch da wieder das Maß. Heißt es, wenn aus beiden Kindern jeweils Ärzte geworden sind oder Anwälte, dann war es ein gefamilter Erfolg? Oder ist es, wenn die beiden so leben, wie sie gerne leben würden? Oder wenn die irgendwie Jobs haben, die ihnen wahnsinnig viel Spaß machen? Oder wenn die beiden glückliche Familien aufbauen?

Miriam: Oder was genau ist denn... Oder unter den Sternen schlafen und über... Slacklines laufen die hunderte von Metern hoch über... Uiuiui.

Florian: Oh ne. Also ich bin sehr auf der Seite, dass Erfolg ist, was du dir darunter vorstellst.

Deine Aufgabe: Erfolg definieren und ein Erlebnis abrufen

Miriam: Und die Frage bleibt spannend. Wenn du aus dem Podcast richtig was mitnehmen möchtest, dann definiere für dich im Kopf oder gerne auch mal aufgeschrieben, da ist es nämlich konkreter, was ist für dich Erfolg? Woran würdest du merken, dass du erfolgreich bist?

Florian: und wenn dir als erstes finanzieller Erfolg einfällt und irgendeine Zahl in den Kopf kommt, ist das super und dann darfst du gerne nochmal in andere Gebiete deines Lebens schauen, Familie, Sport, Hobbys, Freunde, Beziehungen, um zu gucken, gibt es da auch noch was mit reinspielt oder ist es bei dir so, dass du sagst, das hat mit Erfolg nichts zu tun.

Miriam: Ach, dann kommen wir auf ganzer Linie erfolgreich an?

Florian: Ja.

Miriam: Was für eine Linie denn? Der rote Faden im Podcast.

Florian: Der rote Faden im Podcast.

Miriam: Rocky Balboa, dieser erfolgsverwöhnte Boxer. Erfolgsverwöhnt gibt es ja auch. Ein Erfolg, der andere Menschen verwöhnen kann. Mich noch nicht. Nein. Wenn ein Erfolg sowas wäre wie verwöhnen. Ja. Ich finde es gut, diese Wortspielereien auch mal aufs Korn zu nehmen, wenn wir eh schon dabei sind, Wortklauberei zu betreiben.

Florian: Aus Sicht des NLP sind wir völlig in Glaubenssystemen auch drin. Wir sind von einem Wort, das irgendwie auch ein Wert sein kann. Und wie ist denn das definiert für mich persönlich, kommen wir auch an all diese Randbereiche rein. Also hat es nur was Finanzielles oder hat es auch was in andere Lebensbereiche rein? Kann ich das auch über andere Menschen stülpen? Das sind ja alles so Glaubenssystemkonstrukte, in denen wir uns im Kopf dann bewegen und die unseren täglichen Alltag beeinflussen.

Miriam: Und was ich wirklich gemerkt habe, ist, dass meine Definition von Erfolg nicht Florians Definition von Erfolg ist. Das ist sehr spannend. Weil vielleicht ist meine Definition von Erfolg auch nicht die meiner Söhne oder die für meine Eltern. Viele mischen sich ja auch nochmal nachträglich ins Leben ihrer eigenen Eltern ein in Sachen Erfolg. Oder Freunde oder wie auch immer Kollegen, Mitarbeiter. Also wenn ein gemeinsamer Erfolg generiert werden soll, ist es gut, den gemeinsam zu definieren oder zumindest mal so definiert zu haben, dass alle den verstanden haben. Denn Erfolg an sich ist ein Luftbläschenwort.

Florian: über die Ziele in gemeinsamen Unternehmungen. Da freuen wir uns immer, wenn sich Menschen darüber unterhalten.

Miriam: Und das Gefühl, das mit Erfolg einhergeht. Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, wie du dich gefühlt hast, als du in deinem Leben Erfolg wahrgenommen hast. Das ist schon positiv besetzt. Das heißt, auch da darf ich ein bisschen reingehen.

Florian: Selbstgesteckte Ziele erreicht, ja.

Miriam: Ja, irgendwann mal so, keine Ahnung, vielleicht ist es bei manchen sehr oft und erhofft und bei anderen ist es schon ein bisschen länger her, dass sie so einen großen Erfolg gefeiert haben für sich und dieses Gefühl, das aufkommt, wenn der Erfolg sich einstellt oder wenn auf einmal klar ist, ja, das hat geklappt. Das wäre auch nochmal was Schönes zum Abschluss dieses Podcasts. Erinnere dich an diese Situation. Ganz konkret, wann war das? Wie sah das aus? Und wie hast du dich gefühlt? Was hast du gemacht? Und wie hast du dich und andere gefeiert?

Florian: Allerdings.

Miriam: Weil das wäre ein Zeichen, dass sich dein Gefühl für Erfolg einstellt, wenn es in Zukunft passiert. Dass das geht und dass du das kannst. Für deine Ziele.

Florian: Dann eine wunderschöne Restwoche mit dem Erfolg in dir. Mit den erfolgten Erfolgen. Am Samstag gibt es wieder unsere Beziehungskiste auf YouTube.

Miriam: Am 4.11. sind wir in Eisenach. Kommt zu uns auf die Wartburg, Florian Rittert. Ich rittere? Wir sind doch bei diesen Verb... Verwerbungen. Verwerbungen.

Florian: Wir sind gerade in der Verwerbung.

Miriam: In der Verwerbungsphase. Ja, das stimmt.

Florian: Wartburgt mit uns.

Miriam: Das wird immer schlimmer.

Florian: Vielleicht habt ihr jetzt auch eine Idee, wie der Restabend bei uns aussieht. Und ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß wie wir.

Miriam: Das hoffe ich auch. Bis zum nächsten Dienstag.

Florian: Bis dann. Tschüss.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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