Darf man lachen, wenn draußen alles wackelt? Miriam und Florian nehmen sich diese Frage vor — mitten in einer Zeit, in der niemand so recht weiß, was kommt. Es geht um Endorphine, ums Vor-dem-Spiegel-Lachen bis der Staudamm bricht, um Montagsmaler per Videochat und um die schräge Tatsache, dass ein weinender Mensch im Supermarkt uns vertrauter ist als ein lachender. Und ja: Florian besteht darauf, dass das hier eine ernste Angelegenheit ist.
Fröhlich sein trotz Krise — darf man das?
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Lustig ist es jetzt gerade nicht.
Florian: Wieso ist es nicht gerade lustig? Es war total lustig hier vor einer halben Stunde noch.
Miriam: Ja, im Rahmen der Möglichkeiten lustig.
Florian: Was? Du hast laut gelacht?
Miriam: Ja, ich lache eh immer. Es gibt kaum eine Lebenssituation, in der ich nicht lache.
Florian: Nur nach außen dürfen wir jetzt nicht zeigen, dass wir gelacht haben, oder?
Miriam: Doch, natürlich darfst du. Es gibt ganz viele Menschen, die jetzt trotz allem lachen.
Florian: Aber das ist schon ein bisschen pietätslos, oder? Was ist denn das Thema heute?
Miriam: Das Thema ist Fröhlichsein trotz Krise. Darf man das? Das klingt wie so eine Fernsehsendung. Wie so eine Arte. Oder so ZDF Neo. Monitor. Fröhlichkeit trotz Krise. Und dann eingeladen im Studio Doktor, Professor der Psychologie.
Florian: Und eine trockene Diskussion darüber, dass Fröhlichkeit entspannt und Entspannung gut ist für die Gesundheit.
Miriam: Ja, oder dass es dazu wissenschaftliche Studien gibt, dass es wichtig ist, dass wir jetzt lachen, lachen Sie jetzt. Ja, das wäre so.
Florian: Ja, darf man fröhlich sein jetzt trotz der Krise, weil es geht ja also tatsächlich vielen Leuten jetzt anders als vorher zumindest.
Miriam: Und ich habe ganz viel da draußen auch erlebt, dass Menschen relativ lustig sind für die Situation. Manchmal ist es ein bisschen zynisch, das ist mir schon aufgefallen, also dass es mehr so in Ironie oder Zynismus schwappt, nur ich habe schon das Gefühl, dass es grundsätzlich schon einige gibt, die lachen wollen. Es gibt bestimmt manche, die gerade nicht so das Gefühl haben, dass jetzt gerade alles toll ist. Es gibt ja welche, die jetzt zum ersten Mal seit vielen Jahren zu Hause bei ihrer Familie sind, ständig, weil sie nicht arbeiten gehen. Es gibt welche, die jetzt Gartenarbeit machen müssen oder die jetzt genötigt sind, irgendwelche Hausarbeiten zu machen, weil die ganze Zeit war ja, ich gehe arbeiten, da kann ich das nicht so. Und natürlich gibt es diese latente Bedrohung da draußen, die keiner so richtig einordnen kann, wo bis auf vielleicht ein paar Virologen jetzt auch niemand wirklich, also den ich kenne, so richtig Ahnung hat. Und dieses Nichtwissen ist ja für manche Menschen, also jetzt nicht, also viele unserer Hörer können das natürlich schon, dass sie sich gut aufstellen, gefühlsmäßig nur. Für manche ist so dieses, ich kann was nicht kontrollieren, ich kann was nicht einordnen, ist ein unangenehmes Gefühl eher bis jetzt gewesen.
Florian: Egal was da kommt, ne? Also es wäre ja auch so, wenn du morgen aufwachst und über den Tag hinweg irgendwann lachst du einfach mal laut auf. Zu einer beliebigen Stelle. Also dein Unterbewusstsein sorgt einfach dafür, dass du morgen mal lachst. Das wäre auch komisch, ne? Also es wäre auch eher nicht kontrollierbar dann.
Miriam: Hör auf zu lachen. Ja, ist auch nicht angemessen. Weil manche Menschen fragen ja dann, wieso lachst du jetzt? Da habe ich mir übrigens früher dann im Fernsehen immer was einfallen lassen dürfen. Ja, natürlich. Ja, da waren halt irgendwelche Sendungen und es ist irgendwas, ich habe ja auch dieses kleine Knöpfchen im Ohr gehabt. Also das habe ich bis jetzt in Live-Sendungen.
Florian: Dass du mit der Regie in Kontakt bist.
Miriam: Das ist ein kleiner Lautsprecher, da kann ich nichts drauf sagen, nur ich kann hören.
Florian: Die Menschen sagen Kopfhörer?
Miriam: Ja, das ist ja versteckt. Das ist ja so ein Knopf im Ohr. Und darüber hat mich der Regisseur und auch der Redakteur, die konnten mich da drauf ansprechen während der Live-Sendung. Mir sagen, Achtung Miri, wir zeigen dich jetzt groß, hör auf in der Nase zu popeln oder so.
Florian: Oder Kamera 3.
Miriam: Kamera 3, genau, da wusste ich auch, welche Kamera das ist. Und die haben natürlich auch manchmal eine Schote gemacht dann, also mitten in der Sendung. Und es war eine Diamantensendung, wo wir teure Armbänder verkauft haben. Wer mich noch nicht kennt, ich habe zehn Jahre lang in einem großen Fernsehkaufhaus gearbeitet, dann aufgehört und jetzt mache ich das wieder. Und deswegen waren das eben zehn Jahre voller Live-Fernseherfahrung und dann habe ich manchmal laut gelacht und dann war das natürlich für alle Zuschauer völlig unvermittelt, weil neben mir saß ein ernst reinschauender Edelstein-Experte, der eben irgendwas erzählt hat über kanadische Diamantminen und ich habe dann auf einmal mitten reingelacht. Und dann durfte ich mir was einfallen, weil der guckte ja dann auch schräg. Da gibt es schon Situationen, wo das nicht so angemessen ist. Oder wo wir das vielleicht aus der Erziehung heraus nicht machen würden. Jetzt ist die Frage, wer uns gerade erzieht. So eine Situation ist noch nie da gewesen. Ich habe heute wieder mit jemandem telefoniert, der noch ein paar Jährchen älter ist als ich, der sagt, er erinnert sich nicht an irgendwas Vergleichbares.
Florian: Voll gut, was Neues noch.
Miriam: Noch was Neues, ja. Immer wieder mal was Neues. Und deswegen, ja, ich denke auch, dass dieses, was nicht einschätzen und kontrollieren können, macht mit vielen Menschen was.
Wenn Kontrolle entgleitet — und was heute anders wäre
Miriam: Also ich weiß noch, als ich mit, das war ja auch ein Augenblick zumindest in den Medien oder in den Fachmedien, als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war und es einen diffusen Befund bei so einer Ultraschalluntersuchung gab und dann nicht klar war, wie gesund dieses Kind zur Welt kommen wird. Und ich weiß, dass das die Hölle war damals für mich. Ich wusste auch damals noch nicht, wie ich mir helfen sollte. Es gab auch keine klare Ansage, dass das jetzt irgendwie schiefgehen könnte. Es war nur eine Vermutung und eine Eins-zu-irgendwas-Zahl, die dann da im Raum stand. Und damit eben dann was anzufangen, also da war ich mit diesem Baby im Bauch und vor krassesten Entscheidungen war das schon ein Moment, an den ich mich erinnere, was sich so angefühlt hat. Also wo ich jetzt, ich konnte nichts tun. Oder das, was ich hätte tun können, hat sich nicht gut angefühlt und da erinnere ich mich, dass so Augenblicke, wo ich das Gefühl hatte, das entgleitet jetzt völlig meiner Kontrollmechanismen, das fühlte sich schon doof an.
Florian: Was hättest du denn heute gemacht? Was würdest du heute tun?
Miriam: Ja genau, weil damals habe ich völlig Bullshit gemacht. Kontrolle durch Wissen ist natürlich dann in so einem Fall auch irgendwie, das bedeutet halt zu googeln, Nachrichten, Texte nachzulesen, irgendwelche Wissenschaftsbücher mit Menschen Kontakt aufnehmen, die glauben, dass sie was davon wissen und am Ende des Tages, selbst wenn ich in irgendwelchen Wissenschaftsforen damals mit irgendwelchen absoluten Genetikexperten oder wie auch immer dann in Kontakt war, haben die auch immer das alles nur wieder reduziert auf diese Zahl 1 zu irgendwas. Das ist ja so ähnlich wie jetzt auch, oder?
Florian: Also es gibt halt einfach eine...
Miriam: Es gibt irgendwelche statistischen Wahrscheinlichkeiten.
Florian: Statistiken da draußen und ja. Ja. So jetzt, deswegen kann ich ja nicht nicht einkaufen gehen.
Miriam: Ja, deswegen will Florian auch nicht lachen. Also es ist jetzt... Es geht ja ums Wohlbefinden und wir wissen ja auch alle, dass das Lachen und die Fröhlichkeit unserem Körper sehr gut tun. Es gibt ja nicht umsonst auch Clowns in Krankenhäusern und so weiter, weil einfach Lachen, ganz lautes, heftiges Lachen, so ein Lachflash. Wann hattest du zum letzten Mal ein Lachflash, wo du nicht mehr aufhören konntest zu lachen?
Florian: Als wir in Amerika waren jetzt.
Miriam: Da konntest du nicht mehr aufhören, weißt du noch?
Florian: Ja, genau.
Miriam: Cool. Das sind ja Augenblicke, die ich mittlerweile feiere. Früher war mir das tendenziell eher peinlich. Ja? Ja, ja. Also egal, wo das passiert, das war mir peinlich. Und witzigerweise gab es auch viel weniger Momente als jetzt, weil jetzt lasse ich das Gehirn ja los. Ich lasse es ja von der Leine, wenn sowas passiert, weil ich weiß, wie gesund das ist für mich.
Florian: Das ist einmal flutest du dein Gehirn mit Glückshormonen und von oben bis unten.
Miriam: Und früher war das echt, oje, da fand ich das immer unpassend und auch nicht altersgemäß. Jetzt lach doch nicht schon wieder. So Gedanken hatte ich. Ja? Ja, so mit 15 ist das okay und nicht mit 23.
Florian: Oder mit 35.
Miriam: Ganz furchtbar. Unangemessen. Pietätslos. Und auch nicht dem Ernst der Lage entsprechend.
Vor dem Spiegel lachen — und der Deal mit den Flachwitzen
Miriam: Jetzt könnten wir uns ja, wenn wir sagen, okay, Lachen scheint eine gute Maßnahme zu sein gegen alles Mögliche und vielleicht erinnerst du, lieber Hörer, liebe Hörerin, dich ja auch an einen vergangenen Lachflash, also dieser Moment, wo irgendeiner was sehr komisches gesagt hat, dann haben ein oder zwei Leute angefangen zu lachen und die haben sich immer wieder gegenseitig angesteckt. Wenn einer gerade irgendwie zur Luft gekommen ist, hat der andere wieder angefangen zu prusten und dann ging das so hin und her und irgendwie nahm das kein Ende. Vielleicht war der Witz noch nicht mal so gut. Nur, wenn du dich daran erinnerst, dann kann es ja sein, dass du jetzt beschließt, okay, im Grunde hat mir das immer gut getan, das war befreiend. Oder du erinnerst dich an das gute Gefühl, dann könnten wir das ja heimlich machen. Die Hessen sind ja dafür bekannt, dass die zum Lachen im Keller gehen. Die haben das erfunden. Nicht öffentlich. Sondern Treppe runter, Tür zu und dann.
Florian: Da hätten die Holländer hier echt ein Problem gehabt. Die haben ja diese Fenster, wo das Wohnzimmer zur Straße rausgeht. Ohne Gardinen. Ohne Keller.
Miriam: Wo sollen die hingehen?
Florian: Aufs Klo.
Miriam: In die Garage. Ja, das könnten natürlich einige Hörer sagen, das ist ja kein gutes Thema jetzt.
Florian: Und dann?
Miriam: Ja, und was machen wir dann? Dann fällt diese Folge durch, durchs Raster. Bekommen wir vielleicht Kritik?
Florian: Ich finde, dass das einfach vernünftig ist, zu lachen. Weil das ist gesund.
Miriam: Ja, nur ist das nicht so einfach?
Florian: Dann ist der Lachzwang jetzt gerade da.
Miriam: Ja, mach mal. Also tatsächlich, was Florian eben gemacht hat, funktioniert. Das macht, und manche probieren das nur nie im Leben aus. Das ist total krass, wenn du dich vor den Spiegel stellst im Badezimmer und guckst dir ins Gesicht und machst sowas wie Ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha.
Florian: Irgendwann brechen die Staudämme.
Miriam: Ja, das ist ein probates Mittel.
Florian: Proportional zu wie lange du schon nicht gelacht hast.
Miriam: Ja, kann ein bisschen dauern, ist eine anstrengende Methode, funktioniert 100%. Durchhalten ist die Devise. Das können wir Deutschen ja auch, durchhalten.
Florian: Und wenn du noch nicht lachst, hast du es nicht lang genug gemacht. Ja. Jetzt ist der Double-Bind auch mit drin.
Miriam: Ich würde auch die Tür abschließen, dass mich niemand stört dabei.
Florian: Wobei ich mir nicht so sicher bin, wenn ich mir jetzt so vorstelle, dass du auf der Toilette bist und dann kommt Lachen aus der Tür heraus. 20 Minuten lang.
Miriam: Ja gut, da hätte ich Florian schon wieder auf dem Boden liegen.
Florian: Vor Lachen.
Miriam: Nur, ja, also es gibt tatsächlich Mittel und Wege. Ich erinnere mich sehr gut, dass wir, Florian und ich, haben ja nicht nur eine Geschäftspartnerschaft, sondern wir sind ja sogar verheiratet. Und auch bevor wir verheiratet waren schon die ganzen Jahre, hatten wir einen Deal, dass Florian mich zum Lachen bringen darf, ich ihn auch, nur ich nicht so offiziell. Florian mich schon richtig, also so mit allen Mitteln, die es gibt, wenn ich mal die Ohren hängen lasse und Florian meint, dass mir das hilft. Und das heißt, ich wusste schon, dass das passieren kann. Deswegen, also jetzt nicht einfach andere Menschen überfallen damit. Nur Florian ist da wirklich krass. Wenn ich, keine Ahnung, von diesem Fernsehsender nach Hause kam und hab mal die Öhrchen hängen lassen und dann steht er echt eine halbe Stunde neben mir und liest mir, wie heißt die Seite, Flachwitze nett, oder? Einen nach dem anderen. Und ohne mit der Wimper zu zucken. Und fängt dann selber noch an zu lachen, weil er die Witze so albern findet. Und dann stehe ich da und in meinem Gehirn hat sich das schon noch eine Zeit lang gewehrt. So 17, 18 Witze habe ich durchgehalten. Und dann habe ich eher gelacht, weil es so absurd war, dass der nicht aufhört. Ich habe immer wieder angesetzt und gesagt, mir ist heute was Doofes passiert. Und immer wieder kam ein Witz. Klar könnten jetzt einige von euch mitleidig sagen, das ist ja auch nicht schön. Das ist ja nicht mitfühlend. Nur wie gesagt, erstmal, wir haben einen Deal, Florian und ich. Florian darf das grundsätzlich. Könnt ihr euch ja vorher fragen zu Hause, ob das gestattet ist.
Florian: Ob heute mal ein Lachtag ist. Einfach der Gesundheit wegen. Der Gesundheit. Weil es herrscht Lachzwang.
Miriam: Vor allem mit Lachzwang kommst du nicht weit.
Florian: Wie, mit Lachzwang kommen wir nicht weit? Das klingt so deutsch. Ja, es gibt jetzt die Regel, dass einfach gelacht werden muss. Dann machen die Deutschen das doch.
Miriam: Meinst du? Ich weiß genau, dass mich einige fragen würden, wie?
Florian: Ganz einfach, da gibt es doch diesen schönen Witz auch, wo das Schiff untergeht, nur es gibt nicht genug Rettungsboote, deswegen werden Schwimmwesten ausgeteilt, nur die Passagiere trauen sich nicht von der Reling zu springen. Und der erste Offizier rennt verzweifelt zum Käpt'n und sagt, oh Gott, oh Gott, oh Gott, die springen alle nicht, können wir was tun? Und der Käpt'n geht von einem zum anderen und sobald er mit jemandem geredet hat, springt er ins Wasser. Und dann fragt der erste Offizier, wie haben sie das denn jetzt geschafft? Ja, den Deutschen habe ich gesagt, es gibt einen Befehl, ins Wasser zu springen. Den Franzosen habe ich gesagt, es ist patriotisch, jetzt ins Wasser zu springen. Den Japanern habe ich gesagt, der Sex wird besser, wenn sie jetzt ins Wasser springen. Und den Italienern habe ich gesagt, bloß nicht ins Wasser springen, das ist verboten.
Miriam: Also je nachdem, wo du jetzt bist. Wo holst du denn deine Witze her?
Florian: Aus dem Internet.
Miriam: Aus dem Internet. Weil jetzt könnte ja jemand sagen, ich kann keine Witze erzählen.
Florian: Oder der war nicht witzig. Oder der war nicht anständig genug.
Miriam: Oder du kannst auch einfach welche vorlesen. Ich finde es total okay, sich gegenseitig Witze vorzulesen.
Florian: Ich finde Kinderwitze auch super lustig.
Miriam: Wir haben zwei Bücher voller Kinderwitze, die sind auch sehr lustig, das stimmt. Es gibt auch im Internet große Sammlungen von erzählbaren Witzen für Kinder. Und die verkrümeln sich hier wirklich bis...
Florian: Als ITler finde ich es im Moment auch sehr lustig, mit Menschen in Videokonferenzen zu sein, die noch nie in Videokonferenzen waren. Das ist im Moment tatsächlich auch eine Amüsemo-Quelle für mich.
Miriam: Da kannst du auch nicht laut lachen. Kannst du dich doch nicht hinsetzen und lachen.
Florian: Hast du doch gehört, dass ich das vorhin mache.
Miriam: Ja, also nicht, weil jemand, nur was ist denn dann der Grund? Diese Leute haben ja kein T-Shirt an, wo draufsteht, Entschuldigung, ich war noch nie in einer Videokonferenz. Sowas gibt es ja beim Auto, Anfänger.
Florian: Ja, ich erinnere mich dann an die ganzen Fehler, die ich vielleicht auch am Anfang mal gemacht habe.
Miriam: Mit Bedienen oder mit? Ich weiß nicht, ob ich das so lustig fände, wenn du jetzt über mich lachst, weil ich irgendeinen falschen Knopf drücke.
Florian: Oder Chips essen mit Mikro an.
Miriam: Oh nein, das habe ich heute gemacht. Und einer, der mit in der Konferenz war, hat die ganze Zeit Morium geknabbert. Das war auch zu hören. Dann kann ich jetzt auch Chips essen. Dann wart ihr schon zu zweit. Geteilte Freude. Ja. Das heißt, einfach mal tatsächlich alles ausblenden, was da draußen ist und anfangen, Witze vorzulesen. Wenn jetzt so die Stimmung nicht so ganz... Gut, wir können jetzt darauf bestehen, dass es gesund ist. Nur vielleicht ist es für den einen oder anderen immer noch kein Grund zu sagen, wir lachen jetzt mal eine Runde in der Familie oder in der Partnerschaft.
Montagsmaler, Spieleabende und schöne Vorgärten
Miriam: Oder wenn jetzt jemand alleine zu Hause ist, dann geht es ja tatsächlich auch ganz gut über Telefon oder Videokonferenz. Wir machen ja auch private Videokonferenzen. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt das rein aufs Geschäftliche kondensieren. Im Moment gibt es ja keine andere Möglichkeit, uns mit unseren Freunden zu treffen. Ja. Und haben wir heute Abend, haben wir Montagsmaler gespielt.
Florian: So, jetzt darfst du erklären, was Montagsmaler ist. Für das junge Publikum.
Miriam: Das junge Publikum kennt das wahrscheinlich. Es gibt im Internet eine App und die bietet ein kostenloses Montagsmaler-Format an. Das ist ein Spiel, wo einer einen Begriff bekommt, zum Beispiel Hausboot, und darf das nicht sagen, sondern malt das, so gut er das kann. Da kommt halt ein ziemlichen Grütz dann auch zum Teil bei raus. Weil das eben im Internet dann mit der Maus so gemalt wird oder auf dem Touchpad. Das heißt, es ist schon schwierig genug, da irgendwie was hinzupinnen. Und alle, die mit in der Konferenz sind, dürfen dann eintippen, was sie glauben, was es ist.
Florian: Und wir machen gleichzeitig auch noch einen Videochat dazu an, weil dann hört man auch noch, wie frustriert oder wie lustig oder wie...
Miriam: Genau, was die Leute so sagen dazu oder wie das Kommentieren, wie einer malt oder was der, der malt, auch zum Teil kommentiert. Und das ist dann noch lustiger, dann ist es wirklich wie so eine abendliche Spielerunde. Es war wirklich wie so ein Spieleabend jetzt. Und es macht so Fates, es war so schön, die alle wieder zu, einfach nur mal wieder zu sehen und zu hören und etwas außerhalb von Büro- und Meeting-Konferenzen zu machen über Skype oder über Chit-Chat.
Florian: Vor allem auch Freunde, mit denen wir uns tendenziell nicht getroffen hätten, weil die ganz schön weit weg sind.
Miriam: Weil die ganz schön weit weg sind oder weil wir uns im Moment sowieso mit niemandem treffen, weil wir gerade wieder in so einer freiwilligen Isolation sind.
Florian: Ja, das wäre ja egal. Also auch normalerweise hätten wir uns nicht mit denen getroffen im Moment.
Miriam: Stimmt. Da wurde auch sehr viel gelacht. Das stimmt. Also zum Teil auch wirklich laut.
Florian: Wenn du wissen möchtest, warum, dann darfst du jetzt gerne ein Blatt nehmen und einen Stift und dann mal doch mal Windbeutel.
Miriam: Ja, Wind war super. Das hat auch keiner erkannt.
Florian: Und das zu tun. Und so geht das eben auch. Also die ganzen Familienspiele jetzt...
Miriam: Monopoly gibt es alles online. Schach kannst du online spielen, Skat.
Florian: Oh, wir könnten meine Eltern mal online herausfordern zum Quiz-Duell. Normalerweise machen wir das immer nur, wenn wir in Frankfurt sind.
Miriam: Stimmt. Und die lieben auch Skat. Also mein Vater würde sofort mit uns eine Runde online Skat spielen, wenn wir ihm zeigen, wie der Link geht. Nur tatsächlich ist es relativ einfach zu finden, auch im Internet. Und bevor ich jemanden zu einem Spiel einlade, probiere ich das einfach für mich auch schon mal aus. Also dann klicke ich halt mal überall drauf und gucke, was passiert. Meistens ist das ja bei solchen Spielen sehr einfach. Da ist ja kein großes Regelwerk drin. Schiffe versenken geht auch.
Florian: Genau.
Miriam: Also das heißt, wir können mit und ohne Videokonferenz auf virtuellen Spielbrettern, also das geht und ich glaube, dass sehr viele Menschen im Moment so über dieses, wie geht es beruflich weiter, wie kann ich jetzt so viel wie möglich im Homeoffice machen, wie können wir denn jetzt für soziales Miteinander sorgen? Gibt es eine Strickrunde da draußen? Könnt ihr über Skype zusammensitzen, Käffchen trinken, stricken zusammen. Es geht wirklich, es geht ja alles. Dann hast du die Leute alle da, können wir nebenbei ein bisschen schwätzen, können uns sogar sehen, ein kleines Kleidchen mal anziehen. Das ist oft die Motivation im Moment für mich, mich überhaupt anzuziehen. Dass ich irgendwann mittags einen Call habe, einen Konferenzcall oder dass wir uns abends verabreden oder so. Sonst würde ich in ganz kleinen Jogginghosen rumlaufen, glaube ich.
Florian: Also ich hatte heute einen großen Workshop mit 15 Teilnehmern online über mehrere Stunden hinweg. Ich möchte nicht wissen, wie viele von denen eine Jogginghose anhatten.
Miriam: Ah, weil du die nur oben rum gesehen hast? Genau. Ah ja. Schummeln. Die Cheaten. Oben Hemd mit Krawatte und unten schön unter Hosen. Ja, also es gibt sozusagen ganz viele Möglichkeiten. Es gibt auch die Möglichkeit, sich bewusst, und es geht dieser Tage viel einfacher als früher noch, sich bewusst zum Beispiel für lustige Filme zu entscheiden, wenn ihr Filme guckt. Also abends dann eben, anstatt irgendeinen Abenteuerfilm oder einen Krimi oder einen Psychothriller, sowas zu schauen, wie tatsächlich, wir haben mal mit den Kindern einen Abend lang Dick-und-Doof-Folgen wieder ausgegraben oder die Muppet-Show und das ist so lustig, Florian und ich haben glaube ich am meisten gelacht, die Kinder fanden es glaube ich gar nicht so lustig, nur wir lagen echt unterm Sofa vor Lachen. Also das bewusst zu machen, es gibt ja auf Netflix, Amazon, ich weiß gar nicht, welches Streaming-Dienst es noch gibt, Disney+, gibt es ja so Kategorienauswahl sogar, da kannst du echt gucken nach Komödie. Und dir dann eine flockige Komödie auswählen. Oder eine mal wieder angucken, die du schon viele Jahre nicht geguckt hast, damit du noch mehr Gags mitbekommst. Also es gibt schon die Möglichkeit, was jetzt im Moment dein Gehirn erreicht oder wie du dich vielleicht ein-, zweimal am Tag ins Lachen bringst oder in die Fröhlichkeit, dass du das selbst und sehr bewusst auswählst.
Florian: Weil es ist gesund. Also es ist eine ernste Geschichte.
Miriam: Florian möchte das nochmal betonen.
Florian: Es ist eine ernste Geschichte.
Miriam: Uns liegt was dran und wir wollen das hier nochmal klipp und klar sagen, das ist gesund.
Florian: Genau, es ist wichtig, auch mal zu lachen.
Miriam: Es ist ernst zu lachen. Uns ist es ernst damit, dass du lachst. Ja, das mag ich sowieso total gerne, wenn Florian erstmal ins Lachen kommt, dann rollt ja die Lawine, das habt ihr vielleicht hier beim Podcast schon gemerkt, da haben wir ja schon Feedback, Florian wurde ja schon geschimpft. Ja? Ja, weil er mir ins Wort gelacht hat. Das kommt bei mir gar nicht an. Ich weiß. Auf der anderen Seite hat Florian nämlich auch voll die Fans, die schreiben, ich soll Florian bitte auslachen lassen, was ist das denn? Hallo? Wirklich? Wir bekommen eh die lustigen, schreibt uns gerne, schreibt uns lustige Sachen, wirklich.
Schickt uns eure Lieblingswitze — für die Gesundheit
Florian: An info at kontext*denken.de Wir nehmen jeden Witz, wirklich.
Miriam: Naja, nicht ganz so versaute, nicht versaute.
Florian: Lieblingswitz wäre auch schön. Lieblingswitz, euer Lieblingswitz. Wenn du uns, also wenn ihr uns eure Lieblingswitze schreibt, dann machen wir die nächste Folge, machen wir nur Witze vorlesen.
Miriam: Boah, wie cool.
Florian: Das fände ich mal eine sehr lustige Geschichte. Boah, das ist ja cool. Dann machst du auch auf Facebook einen Aufruf für.
Miriam: Ja, mache ich auf Facebook einen Aufruf für. Mache ich. Mit der Podcast-Folge und allem Pipapo. Ihr könnt dazu schreiben, ob ihr genannt werden möchtet. Wenn es versaute Witze sind, könnt ihr anonym bleiben auch.
Florian: Und wenn genug zusammenkommen, dann frage ich den Martin nach seinem 10-Minuten-Hammerwitz.
Miriam: Oh, wird er den dann live vorlesen?
Florian: Das könnten wir auch machen.
Miriam: Das könnten wir wirklich machen.
Florian: Oder erzählen, also er erzählt den tatsächlich.
Miriam: Wir haben ja ein paar brillante Witze-Erzähler in unserer Community. Da bin ich ja jedes Mal platt, wenn die einen Witz erzählen. Ja, machen wir.
Florian: Und alles der Seriosität wegen.
Miriam: Und der Gesundheit, nicht vergessen. Es geht hier um die Gesundheit.
Florian: Bleib gesund, ist das Motto. Lass es dir gut gehen, weil das ist gesund.
Miriam: Du kannst ja eine App erfinden. Lachen Sie jetzt.
Florian: Lach mal.
Miriam: Lach jetzt finde ich noch besser.
Florian: Was ist denn jetzt mit dieser Pietätlosigkeit?
Miriam: Ja, eben dieses nicht kontrollierbare irgendwie so, also was, es gibt glaube ich so einen indischen Spruch, der irgendwie sagt, der so damit umgeht, wenn ich ein Problem habe, man kann es nicht beeinflussen, also so uneinbeeinflussbares jetzt von mir aus. Was kann ich jetzt beeinflussen? Ich kann jetzt beeinflussen, wie es mir zu Hause geht, wie schön ich es mir zu Hause mache, wie kuschelig, wie viel Tee ich mir koche, wie viel ich mit, wie viel Geist ich darauf verschwende, wie ich es mir mit der Familie oder mit meinem Partner oder wie auch immer schön machen kann. Also ich habe so viele fantastische, ich habe ein Posting gemacht auf Facebook, wo ich geschrieben habe, was ist euch aufgefallen, was ihr jetzt wieder mehr macht als vorher Schönes und da ist irre viel zusammengekommen. Also da passieren ja sowieso jetzt naturgegebenermaßen schon ganz irre Sachen. Ich glaube, dass wir nach dieser Krise zum Beispiel die schönsten Vorgärten ever haben.
Florian: Also bei unserem einen Nachbarn ist das so.
Miriam: Bei zwei.
Florian: Bei zwei, ja.
Miriam: Bei zwei schon, haben wir das jetzt schon beobachtet.
Florian: Ja, der eine, der macht das auch wenn, also der macht das immer.
Miriam: Der macht das immer, genau, und die anderen, die ziehen jetzt nach. Der hat jetzt demnächst hier ganz krasse Konkurrenz. Dann können wir hier so ein Wettbewerb.
Florian: Ich finde es großartig, dass die sich alle um ihren Garten so gut kümmern. Wir wohnen oben im Gärtschreckigen Haus und können die Gärten dann tatsächlich bewundern.
Miriam: Wir sehen alle Gärten, genau. Das ist total toll. Wir können ja dann den Preis vergeben. Ja, also zu entspannen ist wahrscheinlich schon ein Schritt zu weit, weil das ist ja schon was für Profis, sich in so Situationen hinein zu entspannen und ich ertappe mich ja sogar selbst noch manchmal dabei, wie ich so ein bisschen unentspannter werde als normal. Gut, dann habe ich einen Florian, das ist natürlich ein großer, großer, großer Vorteil. Ich habe einen NLP, das heißt, ich kann mir sehr gut auch helfen dann in so einer Situation und ich will das auch. Es ist sogar NLP. Der einfachste Trick ist tatsächlich dieses, was lässt du an Informationen in deinem Gehirn? Mach mal eine Pause mit Nachrichten. So über 24 Stunden verändert sich im Moment ja jetzt nicht die Welt. Das heißt, einfach mal einen lustigen Tag einziehen. Einen Tag, wo du nur filterst auf gute Nachrichten, auf lustige Sachen, auf Witze, auf Comedy, auf sich gegenseitig Witze vorlesen, auf lustige Filme gucken.
Florian: Und nicht, weil da draußen nicht irgendwas passiert, sondern einfach, weil das für dich gesund ist und bleibt gesund, ist das das Motto für, das tut unserem Gesundheitssystem gerade auch gut. Also damit schützt du tatsächlich andere.
Miriam: Ja, das stimmt. Also eine uneigennützige Aktion, dass du zu Hause sitzt und lachst.
Florian: Wenn du es so sagst.
Miriam: Ja, lachen für die Welt, ja. Hashtag helfen durch lachen. Könnte man ja gründen.
Florian: Helfen durch im Keller lachen oder zu Hause lachen.
Miriam: Ja, zu Hause ist ja okay, bekommt ja draußen keiner mit.
Florian: Nur die Wahrheit ist, die Menschen, die das tun, die helfen dann eben auch anderen ganz toll.
Miriam: Und es ist okay, weil selbst wenn dich jemand erwischt, also so wie ich, ich wurde ja dann nicht von einem erwischt, mitten in meiner Live-Fernsehsendung, sondern von hunderttausenden Zuschauern und durfte mir etwas einfallen lassen. Meistens war meine Auskunft dann, ich habe gestern wieder so einen lustigen Witz gehört und ich hatte auch immer einen in der Tasche, weil mir klar war, was dann passiert. Immer! Ja, was denn für einen? Und das waren dann die Kurzen. Florian hat mir immer ganz viele vorgelesen, davon konnte ich mir so drei, vier immer merken. Das war dann so, mir ist gestern ein Joghurt runtergefallen, der war nicht mehr haltbar. Oder treffen sich zwei Kerzen, sagt die eine zur anderen, du, Wind ist ja total gefährlich für uns, habe ich gehört, sagt die andere, ja, kannst von ausgehen. Also solchen Kram, den habe ich mir dann gemerkt, damit ich so einen schnellen kurzen Witz irgendwie in der Tasche habe und das rechtfertige, dass ich lache. Nicht, dass die Leute denken, ich bin ein Bananer. Und ich glaube auch tatsächlich, dass das etwas ist, woran wir mal im Bewusstsein auch und jetzt wieder, Florians Aufruf an die Gesellschaft, mal arbeiten dürften mit diesem, warum ist es denn für viele Menschen, nicht für unsere Hörer, nur für viele Menschen da draußen so schräg, wenn plötzlich aus dem Nichts jemand im Supermarkt vor dem Gemüseregal einfach anfangen würde zu lachen.
Florian: Wegen Brokkoli. Ungelogen, Brokkoli. Das ergibt voll Sinn, wenn du es jetzt mal so betrachtest. Das lustigste Gemüse.
Miriam: Ja, das stimmt. Stell dir mal vor, jemand würde das wirklich tun. Morgen im Rewe. Da würden sehr viele außenrum ängstlicher reagieren oder sensibler, als wenn jemand Tränchen in den Augen hätte. Also, dass jemand traurig da draußen rumläuft, ist uns sehr viel vertrauter, als dass jemand total ausgelassen, lustig vor sich hin, lachend und kichernd, weil er gerade so etwas Lustiges erlebt hat oder weil er Brokkoli gesehen hat. Ja, ich finde, das ist es wert, dass wir uns mal Gedanken drüber machen, was das für ein seltsames Konstrukt geworden ist. Ich würde mir gerne erlauben dürfen, egal wo ich bin, einfach laut loszulachen, weil mir gerade danach ist oder weil ich meinem Körper was Gutes tun will.
Florian: Also beim klassischen Konzert? Gab's auch schon. Boah, da gab es auch diese lustigen Szenen, wenn das Handy geklingelt hat, dass dann die ganzen Künstler die Handy-Melodie gespielt haben kurz.
Miriam: Ja, super, oder?
Florian: Das ist dann auch das Mitgehen, ne?
Miriam: Ja.
Florian: Ja, das ist ja die geheime Idee, die ich noch mit einem hervorragenden Schauspieler besprechen möchte. Ob jetzt nicht die Zeit wäre, einen Internet-Comedy-Club zu gründen?
Miriam: Gestern war es noch Improvisationstheater-Club. Könnt ihr euch mal einigen, was ihr jetzt gründen wollt? Merkt ihr was? Merkt ihr was da draußen? Tatsächlich ist diese, ich sage ja immer ganz gerne, es ist auch so ein Gehirnputz, dieses Lachen. Tatsächlich ist uns aufgefallen, dass wir uns manchmal, früher auch schon, wenn wir so neue Projekte, die Zukunftsplanung, Firmenplanung, Finanzplanung gemacht haben, dass Florian und ich dann uns manchmal so reingedacht hatten in was, dass das weder Spaß gemacht hat, noch sind wir irgendwie vorangekommen. Und dann hat so ein kleiner Lachflash, weil irgendeiner von uns dann was lustiges gemacht hat, hat zu einer Explosion geführt, viertelstunde lang ging gar nichts, nur danach, danach auf einmal hatten wir tausende von Ideen, was wir jetzt als nächstes tun wollen und wie wir es tun wollen und ich glaube wirklich, dass das ein super cooler Impuls ist. Und das ist auch schon die ganze Aussage dieses Podcasts. Rein inhaltlich sind wir nicht besonders stark gewesen heute.
Florian: Das heißt, der Podcast ist einfach, lach doch mal.
Miriam: Naja, das wäre ein bisschen wenig für so einen berühmten Podcast, wie wir ihn mittlerweile haben. Und wir hatten uns ja irgendwann mal auf die Fahne geschrieben, wir bekommen mal den berühmtesten, den größten deutschen Podcastpreis. Grimme-Preis will ich noch nicht. Da habe ich Angst vor der eigenen Courage. Da wüsste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Wenn ich jetzt auf der Bühne stehe und bekomme auf einmal einen Grimme-Preis für unseren Podcast, wüsste ich nicht, was ich sagen sollte.
Florian: Danke an Florian. Das passt ja auch nicht.
Miriam: Es gibt ja so deutsche Podcastpreise und so. Stell dir mal vor, da würde uns jetzt jemand nominieren für. Und ausgerechnet diese Folge würde die Jury sich picken. Da würden wir keinen Preis für bekommen.
Florian: Sondern? Voll von NLP.
Miriam: Ja, das stimmt, nur inhaltlich jetzt. Jetzt lass mich doch nicht so vor mich hinleiden.
Florian: Wir machen jetzt hier einfach Schluss und hören uns nächste Woche wieder und ich hoffe wirklich, dass wir eine Witze vorlesen.
Miriam: Ich hoffe, wir bekommen eine Million Witze. Bitte, sodass es mindestens eine Stunde Witze vorlesen ist. Das wäre so gut. Florian und ich machen das und wir versprechen, dass wir alles geben werden, um noch andere Leute zwischenzuschneiden.
Florian: Dann machen wir ein Video parallel dazu.
Miriam: Das lassen wir mitlaufen. Ja, unbedingt. Das könnt ihr euch dann abrufen, braucht ihr nicht. Wenn es euch zu dolle wird, braucht ihr nicht gucken, nur hören. Bitte Leute, schickt uns einfach euren Lieblingswitz. Und es ist uns wirklich egal, aus welcher Kategorie. Da dürfen wir dann mal ab 16 wahrscheinlich dann auch. Explicit. Explicit dürfen wir dann mal drauf machen. Ich freue mich da drauf. Oh, wie cool. Florian und ich finden uns auch noch unsere. Jeder drei? Wir beide dürfen drei. Ihr dürft nur einen da draußen. Wir dürfen drei. Wenn ihr uns mehr Witze schickt, suchen wir uns einen aus.
Florian: Cool.
Miriam: Damit stehen auch Regeln fest, wir sind ja in Deutschland. Gut, dann bis nächste Woche.
Florian: Bis nächste Woche.
Miriam: Bis es wieder heißt? Zwei Lachsäcke, nein. Nein, nein, nein, wir dürfen ja nicht lachen. Wir lesen ja vor.
Florian: Zwei Gehirne und ein Brötchen.
Miriam: Ja, Podcastpreis. Ihr Lieben.
Florian: Macht's gut. Bis nächste Woche. Tschüss.
Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.