Zwanzig Fragen, ein Jahr voller Striche in Miriams Tabelle — und eine Folge, die zwischen den Jahren einfach nur Spaß machen soll. Warum siezen Menschen sie auf Facebook? Was ist eigentlich eine Kosmetologin? Und wie geht man damit um, wenn wildfremde Leute fragen "Hast du zugenommen?" oder "Bist du schwanger?". Miri antwortet, so kurz sie kann, und Florian liest brav die Fragen vor — von Platz 20 hoch zur Gewinnerfrage.
Wie die Tradition der Silvesterfolge funktioniert
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Sonderfolge. Das ist die lustigste Folge.
Florian: Das ist überhaupt keine Sonderfolge, das ist unsere ganz normale Folge. Die, die wir jedes Jahr an Silvester haben. Zu Silvester. Silvester.
Miriam: Ja, und es ist eine Spezialfolge jedes Jahr an Silvester.
Florian: Ja, beantwortest du, also es ist eine Tradition inzwischen. Miriam ist ja sehr aktiv auf sozialen Medien und an der einen oder anderen Stelle werden ihr deswegen dort auch Fragen gestellt, deren Beantwortung wir im Silvester-Podcast übernehmen. Also hauptsächlich die Fragen...
Miriam: Ich beantworte die auch unterjährig in den Postings. Nur das Spannende ist, dass manche Fragen sehr wiederkehrend sind, sehr häufig wiederkehrend, also gefühlt täglich und andere nicht so. Nur ich zähle die sozusagen mit übers Jahr, also ich track die mir auf. Ich habe so eine kleine Tabelle, da trage ich die ein und dann mache ich Striche.
Florian: Ja, das ist anders als im ersten Jahr. Im ersten Jahr hat Miriam tatsächlich noch alle Facebook-Accounts durchforstet und Instagram und E-Mail.
Miriam: Das wäre viel zu viel Arbeit. Ich track die mir übers Jahr mit und dann ergibt sich sozusagen durch die Strichliste, die ich führe, eine, ich sag jetzt mal grob gemessene Häufigkeit.
Florian: Das heißt, das ist nicht wörtlich diese Frage, sondern du fasst dann sinnhaft zusammen.
Miriam: Ja, das ist auch zu sehen. Also ich schreibe das dann auch so auf. Manchmal zahlen Fragen auf ein und dasselbe Antwortenkonto ein.
Florian: Das heißt, das ist die Folge, die am häufigsten gestellten Fragen an Miriam Groß, Deforth im Jahr 2020. So ist es. Auf allen Kanälen, auf denen sie Fragen mitschreibt. Geben wir auch die Antworten hier? Wir lesen mal nur die Fragen vor und ich antworte nicht.
Miriam: Das wäre auch lustig. Nee, machen wir nicht. Ich antworte so kurz ich kann.
Florian: Für unsere Hörer. Wie funktioniert das dann? Wir fangen an mit Platz 20. Am 20. meisten gestellte Frage 2020 an Miriam Groß, Deforth. Ist, gibt es was, was du nicht machst, schläfst du auch mal? Das fragen nicht Menschen. Also diese Frage stellen die Menschen.
Miriam: Ja, also es gibt Sachen, die ich nicht mache.
Florian: Zum Beispiel? Im Schach gewinnen.
Miriam: Hab ich noch nie gemacht. Ich würde ja gern mal. Bis jetzt ist es mir nicht geglückt. Ich vertiefe mich allerdings auch nicht so sehr da rein.
Florian: Das heißt, du spielst auch einfach kein Schach?
Miriam: Nein, ich spiele auch kein Schach. Oder wenn ich Schach spiele, ist es eher gezwungenermaßen, weil ich eine Wette verloren habe oder so. Nur die Frage zielt natürlich darauf, dass ich relativ viel mache. Ich bin ein kunterbunter Mensch, das wissen meine Fans und Freunde sowieso. Und da ergibt sich das manchmal so aus dem, was ich da so alles poste, glaube ich, dass die Leute sich dann denken, ey, sag mal, lässt die die Finger auch irgendwo weg?
Florian: Also wirklich, die Antworten, die du auf Social Media bekommst von Miriams Accounts sind fast komplett von dir. Also ganz, ganz, ganz selten, dass ich mal irgendwie...
Miriam: Und du beantwortest ja nur Fragen, die so Fakten beinhalten. Also wenn einer nach einer Uhrzeit fragt oder nach einem Datum.
Florian: Die persönlichen Fragen. Das geht alles auf eine Handvoll im Jahr. Und ansonsten ist das alles beantwortet von Miriam?
Miriam: Ja, das stimmt.
Florian: Die Blogposts bei uns auf der Seite, komplett alle von Miriam geschrieben. In den Seminaren sind wir beide natürlich aktiv. Die Kosmetik, die Formulatur machst du auch nicht?
Miriam: Die Formulaturen mache ich nicht, ich mache nur die Ergebnisentwürfe.
Florian: Also und vor allem auch das, wie soll die Kosmetik sein.
Miriam: Also ich designe die, genau, und dann kommt meine Entwicklerin und lacht dann erstmal. Geht nicht. Ich schaue mal, was ich machen kann. Und dann erstaunlich.
Florian: Erstaunlich, ja. Erstaunlich, was da so geht. Wir sind da zu wenig Kompromissen bereit.
Miriam: Nur noch, um kurz die Runde zu kriegen, ich schlafe auch.
Florian: Du schläfst auch? Achso, stimmt, das war ja die zweite. Ja.
Miriam: Du machst so viel und schläfst du dann überhaupt und manchmal poste ich ja um zwei Uhr nachts irgendwie was. Wobei, also ich möchte nur nochmal aufklären, weil manche machen sich wirklich Sorgen um mich. Es gibt auf Facebook auch so eine Automatisierungsfunktion und Nicole und ich, wir schieben mittlerweile auch bestimmte Postings, zum Beispiel wenn unser Podcast erscheint, auf diese automatische Facebook-Plattform und das wird dann später gepostet für uns. Also im Idealfall mit dem Erscheinen des Podcasts.
Florian: Ich glaube, wir haben auch den großen Vorteil, dass unser Hobby auch so ein bisschen Beruf ist und umgedreht.
Miriam: Ja, genau. Es macht uns halt unfassbar Spaß und ich habe immer das Gefühl, dass ich meiner Freizeit auch nachgehe, wenn ich arbeite, was ein Luxusgefühl ist. Egal, ob das meine Kosmetik ist oder eben unsere Akademie. Und ja, deswegen mag das manchen Menschen so erscheinen, weil ich meine Freizeit echt auch gerne mit meinem Beruf verbringe und umgekehrt.
Kosmetik, Nightshift und was eine Kosmetologin macht
Florian: Die am 19. häufigsten gestellte Frage 2020 an Miriam Groß-Deforth. Gibt es deine Kosmetik auch woanders als bei HSE24?
Miriam: Im Moment ein klares Nein.
Florian: Oder bei dieser Antwort ist ja schon ein Uh im Moment.
Miriam: Ja, also wir haben im Augenblick einen Exklusivvertrag mit HSE24. Das ist unsere Vertriebsplattform und wir lieben die Arbeit dort. Und es ist schön, dass HSE mir auch eine Fläche gibt, wo ich diese Kosmetik erklären kann, weil die wirklich auch erklärungsbedürftig ist in meiner Welt. So und deswegen ist das ideal, also die Zusammenarbeit mit HSE24 ist ideal, sind super lieb, sind ein ganz tolles Team, wir haben viel Spaß dort und es ist nur, wenn mich jetzt jemand fragen würde, bleibt das für immer so, dann würde ich darauf nicht antworten können im Moment, weil ich mir im Moment, jetzt im Moment nicht vorstellen kann, das auch woanders zu verkaufen, nur wer weiß, also die Marke wächst und da bin ich sehr dankbar für, wer weiß, was passiert, ja.
Florian: Ja, wir haben auch so ein paar Kleinigkeiten immer mal angedacht, wo wir fünf Stück von haben. Ja. Oder zehn. Das ergibt irgendwie wenig Sinn. Ja, genau. Das ist Unfug. Ja, genau. Wo wir so, das würden wir gerne mal machen, nur das ist irgendwie nicht für eine große...
Miriam: Also zum Beispiel das Miri-T-Shirt. Da weiß ich, sind ganz viele meiner Fans und auch Hörer scharf drauf. Da sind Florian und ich dran. Das wird es dann nicht bei HSE24 geben, sondern in einer wirklich sehr kleinen Auflage irgendwo anders.
Florian: Beziehungsweise dann eben von einem Dienstleister, der die einfach druckt in der Größe, die du gerne hättest. Ja, genau. Die 18 am häufigsten gestellte Frage 2020. Wird Nightshift vor oder nach der Ampulle aufgetragen?
Miriam: Das ist witzig, die Frage.
Florian: Die kam wirklich sehr häufig. Wir haben es ja schon ein bisschen gesagt und es kommt ja immer wieder in den Podcasts auch vor. Wir haben eben unter dem Dach per Gaudiat Astra auch eine Kosmetikmarke, die Miri heißt. Und Nightshift ist eins dieser Produkte da drin, falls jemand diesen Podcast als NLP-Podcast ist.
Miriam: Nightshift ist, um genau zu sein, mein absoluter Bestseller. Also an der Spitze meiner Verkaufsgewerke liegt dieses Serum Nightshift mit diesem Namen, weil es über Nacht wirkt. Und es ist eine richtig krasse, übertrieben wirksame Glukolsäurebehandlung für die Haut, also ein physikalisches Peeling, physikalisch-chemisches Peeling für die Haut.
Florian: Weil da wirklich mit Säure die...
Miriam: Das hat auch die meisten Fans, das Ding. Und das haben viele und fragen sich dann natürlich, ja soll ich das jetzt, wenn ich das abends...
Florian: Was ist denn eine Ampulle? Also für alle, die jetzt sagen, okay, jetzt habe ich verstanden, was Night Shift ist, nur was ist die Ampulle? Bevor oder nach der ich das auftrage?
Miriam: Die Ampulle ist eine luxuriöse Verabreichungsform für Wirkkosmetik, weil in kleinen Glasfläschchen eingeschweißt sehr frische Wirkstoffe drin sind. Die hat keinen Drehverschluss, die wird nicht immer wieder auf und zu gemacht, sondern die wird einmal aufgebrochen, dann wird das Zeug frisch benutzt. Kleines Glasfläschchen. Das nennt sich Ampulle. Und die Ampullen, die glänzen dadurch, dass du keine Konservierungsstoffe brauchst da drin. Wirklich reine Wirkstoffkonzentrationen reinmachen kannst. Vor allen Dingen auch solche, die lichtempfindlich sind.
Florian: Weil das ist so ein braunes Glas bei uns.
Miriam: Genau. Und die funzen natürlich richtig gut auch.
Florian: Hast du gerade funzen gesagt?
Miriam: Ja, die funktionieren. Weißt du, die fahren ab, die Dinger. Das ist mega. Braucht man. Und wer die Frage wirklich hier nochmal beantwortet haben möchte, Nightshift immer zuerst abends. Einwirken lassen, immer. Egal was du danach machst. Du kannst nach dem Nightshift eine Ampulle drauf machen, kannst eine Creme drauf machen. Nur nach der Reinigung, das ist sowieso der erste Schritt, nach der Reinigung kommt, wenn du Nightshift benutzt, immer zuerst Nightshift.
Florian: Und dann eben die pflegende Kosmetik. Dann was auch immer, genau. Wie viel Zeit lässt man da dazwischen?
Miriam: Zwei, drei Minuten einwirken lassen beim Nightshift, weil das soll seine Wirkung ja entfalten können.
Florida, Klavier, Haarfarbe und das Jahr 2020
Florian: Die 17. am häufigsten gestellte Frage. Was macht ihr in Florida?
Miriam: Da darfst du auch wieder ausholen.
Florian: Nein, nein, diesmal holst du aus.
Miriam: Gut, Anfang des Jahres, als Reisen noch ging.
Florian: Damals, als wir noch ganz normal um die Welt reisen konnten, wann auch immer wir wollten.
Miriam: Wir machen vielleicht auch eine kleine Zeitreise durch dieses Jahr.
Florian: Wirklich, ja.
Miriam: Sehr spannend. Waren Florian und ich, wie schon zweimal zuvor, eingekauft für das Assistententeam von Dr. Richard Bendler, dessen Kommunikationsmodell, das NLP, wir unterrichten. Und in seinem internationalen Trainingsteam haben wir zum einen die Möglichkeit, unsere Trainerskills noch weiterzuentwickeln und wir haben natürlich ein tolles internationales Umfeld, in dem wir NLP machen. Und mit großer Freude und Volldampf sind wir in unsere drei Wochen Florida Arbeitsaufenthalt gefahren, um dann am Ende dieser Zeit in der dritten Woche auch unsere Trainer hier aus Deutschland, unsere zukünftigen, empfangen zu wollen, die ihre Approbation da ablegen wollten.
Florian: Also die auch die Trainerausbildung in Amerika machen würde. Genau.
Miriam: Und ja, wir sind dann, also das haben wir in Florida gemacht eine Zeit lang. Nicht so lange, wie wir planten.
Florian: Das wäre theoretisch bis Ende März wäre das gewesen.
Miriam: Haben wir dann nicht so lange gemacht. Wir sind dann früher heimgeflogen.
Florian: Wir waren in der letzten Maschine, die aus Orlando planmäßig geflogen ist.
Miriam: Das war total dramatisch. Darf ich an der Stelle Paddy grüßen, bitte? Unseren Paddy, unseren Head of Coaches bei kontext*denken und Florians Trauzeuge und mein Bruder, der uns dabei sehr stark geholfen hat, bei der Orga von Deutschland aus wieder in den letzten Flieger zu springen, noch Plätze zu bekommen.
Florian: Und klar, es ging noch Flieger danach, nur das war tatsächlich die letzte Linienmaschine, die direkt von Orlando nach Deutschland geflogen ist. Da war ich auch sehr froh, dass das geklappt hat. Frage Nummer 16. Wie heißt deine Haarfarbe?
Miriam: Und gibst du deine Haarfarbe Namen? Die heißt immer anders. Ich wusste gar nicht, dass Haarfarben Namen haben. Immer, wenn ich beim Friseur bin, das heißt, die kommt so alle vier Wochen. Und dann nicht nur einmal, sondern, ja genau, also wenn ich ein Foto poste von frischem Friseur, fragen zwei, drei Kundinnen, was ich als Kompliment empfinde, wie heißt diese Farbe, die möchten die sich dann kaufen und sie auch gerne aufs Haar machen oder ihrer Friseurin sagen, wie das geht. Und meine Friseurinnen, die ich, nee, ich verwende nicht meine Friseurinnen, sondern die mich verwöhnen, die mich verwenden, die mischen die immer aus der Hand. Das sind beides Künstlerinnen. Und deswegen gibt es keine Farben. Meine eine Friseurin hat mir mal die chemische Kombination dieser Farben gesagt. Das sind dann Nummern, so M120 mit sechsfach Bleichmittel mal fünf Gramm, was weiß ich. Und hat dann gesagt, nenn es einfach Kirschzeder. Kirschzeder. Beim nächsten Mal, als ich sie wiederfragte, sagte sie, ja, jetzt haben wir eher so Kirschholz für sich. Und so kommen wir natürlich nicht weit. Also diese Farbe heißt immer anders und ist auch immer anders. Wir führen da auch nicht Protokoll drüber.
Florian: Nur, was wir sagen können, ist, zu welcher Friseurin du gehst, oder?
Miriam: Absolut. Also meine absolute Stammfriseur-Meisterin, die ich jetzt schon seit 30 Jahren kenne oder so. Die ist wenigstens mit mir. Die sitzt mit mir in einem Altersboot. Ist die Daniela Mossmann und hat ihren Salon in Düsseldorf-Bilk. Das ist der Twins Club Friseur.
Florian: Da war ich auch sehr oft.
Miriam: Ja.
Florian: Das ist wirklich ein großartiger Versuch.
Miriam: Viele Ex-Kolleginnen von meinem alten Fernsehsender auch, also die ist schon ganz vorne dabei. Und es ist nicht das, was viele erwarten würden bei Fernsehmoderatorinnen als Salon. Das ist eher Rock'n'Roll. Ist eher Rock'n'Roll da drin, genau.
Florian: Also nicht Champagner-Frisörchen. Die am 15. am häufigsten gestellte Frage. Wenn wir die Fragen auflisten, die am häufigsten gestellt wurden und die auf Platz 15 ist, spielst du Golf?
Miriam: Nein. Weißt du, warum die Frage da drin ist?
Florian: Nein.
Miriam: Wegen unserer Ausbildungen.
Florian: Weil das unsere Separator-Frage ist.
Miriam: Eine Standardfrage in der Ausbildung, ja.
Florian: Echt deswegen? Ach, die kommt von unseren Teilnehmern? Ja. Ja, sehr lustig. Mir stellt die Frage niemand.
Miriam: Ja, ich weiß auch nicht, warum ich die dann immer wieder zurückgespielt bekomme. Vielleicht, weil ich so auf Pacing bestehe, ich weiß es nicht.
Florian: Die Vierzehnte auf Platz 14. Du kannst auch Klavier spielen?
Miriam: Ja.
Florian: Hervorragend sogar.
Miriam: Oh, danke.
Florian: Miri, dafür, dass du lange Jahre nicht gespielt hast, ist das jetzt wirklich wieder auf sehr, sehr gutem Niveau. Und ich kann euch das ja verraten aus den geheimen kontext*denken-Hallen. Miri übt regelmäßig oder Miri spielt regelmäßig.
Miriam: Florian hat mir dieses Jahr auch diesbezüglich ein sehr großes Geschenk nochmal gemacht. Also wir haben zu Hause ein wunderschönes Klavier, mein altes Konservatoriumsklavier steht bei uns zu Hause, auf das ich mega stolz bin. Das klingt einfach mega. Und in der Akademie gab es natürlich kein Instrument, nur ich verbringe dort sehr viel Zeit. Und wir können natürlich auch mit Musik was machen, also bei Meditationen oder auch mal für Stimmübungen und wenn das wieder geht, und ich habe dieses Jahr ein E-Piano, ein sehr gutes E-Piano in die Akademie auch gekriegt, das heißt, ich kann da jetzt auch Musik machen.
Florian: Um zu experimentieren, wie wir das benutzen können und dann kommt die nächste Stufe, dann kommt der E, was wäre der Luxus, die Luxusklasse, wenn wir so träumen würden für E...
Miriam: Ja, das wäre schon ein Flügel, also definitiv mit großem Korpus. Ja, das ist dann kombiniert, analog und E. Da gibt es tolle Sachen, ganz tolle Sachen.
Florian: Sehr gut.
Miriam: Ja, kostet auch richtig viel Geld. Ich sag's nur.
Florian: Was wichtig ist, ist, dass da eh wieder rauskommt, weil dann können wir es in unsere Soundanlage einspeisen.
Miriam: Direkt USB, direkt raus. USB.
Florian: Wahrscheinlich nicht USB. USB-C. Wahrscheinlich auch nicht USB. Auch nicht. Nein, USB ist, glaube ich, nicht das Richtige. Ist gar nicht das, was da rein... Nein, nein. Ladekabel. Ach, ich kümmere mich da nicht um.
Podcast, Trainings und Fragen aus dem Corona-Jahr
Florian: So, auf Platz 13. Wo finde ich die aktuelle Podcast-Folge? Das ist natürlich lustig, diese Frage zu beantworten in einem Podcast.
Miriam: Ja, ich weiß auch übrigens, woher die kommen. Die meinten nämlich nicht, wo ist der Ort, wo all unsere Podcast-Folgen sind. Der ist ziemlich einfach zu finden. Wir haben mehrere, wo wir viele, viele Folgen kostenlos zur Verfügung stellen. Alle, die wir jemals recordet haben.
Florian: Also auf YouTube gibt es uns, auf Spotify.
Miriam: iTunes.
Florian: Auf iTunes.
Miriam: Auf unserer Website.
Florian: Auf der Webseite, genau. Auf der Webseite wäre es oben auf die Mediathek und dann auf Podcast.
Miriam: Nur diese Frage kommt immer dann, wenn wir Dienstags um Mitternacht.
Florian: Ach so. Achso, wenn wir nicht dienstags um Mitternacht releasen, sondern eher dienstags um 23 Uhr. Ja, genau.
Miriam: Wo ist die Folge? Ja, noch in unserem Kopf. Ja. Ja, weil manchmal releasen wir kurz vor, wir haben dieses Jahr häufig kurz vor knapp released. Wir waren noch nie so spät, so häufig so spät wie dieses Jahr.
Florian: Das hat auch was damit zu, das ist wieder diese Reise durch dieses Jahr. Wir sind eben sehr viel mehr zu Hause und sehr viel mehr dann auch in der Lage, es am Montagabend zu machen oder am Dienstag tagsüber zu machen. Im Jahr davor, in 2019, hatten wir eher die Herausforderung, da haben wir viel mehr vorgeplant. Da wussten wir schon, okay, am Freitag nehmen wir die auf, damit wir die am Dienstag dann sicher releasen können.
Miriam: Es gibt bestimmt tausend Gründe dafür.
Florian: Ja, spannend.
Miriam: Wir haben sogar einmal um 23.59 Uhr, hat Florian.
Florian: Wir sind einmal auch auf 0.05 Uhr oder so rausgerutscht.
Miriam: Einmal war es, ja. Einmal waren wir Mittwoch. Ja, passiert uns nicht mehr.
Florian: Das ist das dritte Mal, dass das passiert. Bei 227 Folgen das dritte Mal. Wo bekomme ich den Link für das Online-Training? Warum lachst du?
Miriam: Das war an der Stelle.
Florian: Oh, beantworte du es bitte.
Miriam: Jetzt erklär wenigstens, warum du so lachst.
Florian: Weil es der gleiche Grund ist wahrscheinlich. Also wir haben angefangen dieses Jahr an vielen Mittwochen ein Training am Mittwoch zu machen, wo wir eben über Zoom oder andere Technologien mit Videokonferenz kleine NLP-Trainings zu fokussierten Themen gemacht haben. Und ich vermute, diese Frage kommt so ab 15 Uhr am Tag des Trainings. Ja, genau. Und so um 19.30 Uhr geht es tendenziell los. Das ist ein bisschen themenabhängig und der Link zum Online-Training würde per E-Mail so spätestens gegen 18 Uhr und ab 15 Uhr machen sich manche Menschen dann eben Sorgen.
Miriam: Was ich total verstehe, würde ich auch tun.
Florian: Ja, so kann ich auch nachvollziehen. Deswegen, ja, manchmal sind noch Materialien dabei.
Miriam: Wir haben die Links immer so verschickt, dass alle in Ruhe noch sich einloggen konnten.
Florian: Oh, die elfte Frage ist auch super. Ist das online oder offline?
Miriam: Ja, das ist eine 2020-Frage. Die hatten wir vorher nie.
Florian: Das ist eine Corona-2020-Frage.
Miriam: Die kenne ich überhaupt nicht von den Jahren vorher, die ist ganz neu.
Florian: Weil wir wirklich viel diskutiert haben in den Jahren vorher und wir haben ja Ende 2019 die Akademieräume in Krefeld bei uns gemietet, 180 Quadratmeter und haben uns gedacht, Bild schön, viel zu groß, ich habe noch Raumtrenner dafür gekauft, große Couchen, das war irgendwie ganz bequem, den vielen Platz, den wir auch im Seminarraum haben, über 100 Quadratmeter im großen Raum. Und dann kam eben 2020.
Miriam: Wir sind so froh, dass Florian ist immer der, der bei so großartigen Dingen irgendwann entscheidet, komm, wir machen das jetzt, wir gehen in den Überfluss, wir gönnen uns das, das haben wir uns verdient, wir haben einen Tanzsaal, wir hängen Spiegel auf und Kronleuchter und tun so, als wären wir in Versailles. Wirklich, wir haben so uns gesegnet, unsere Entscheidung, weil wir konnten eben mit zwölf Teilnehmern drei Meter auseinandersitzen und die, also...
Florian: Und bis Ende 2019 war wirklich die Entscheidung, dass wir nichts online machen, außer dem NLP-Kompakt-Training, weil wir die Interaktion mit den Menschen so sehr schätzen und weil wir so sehr das genießen, dann auch im Raum mit den einzelnen Teilnehmern zusammenzuarbeiten und ja, das ab jetzt anders.
Miriam: Ja, und es ist cool. Wir hätten nie gedacht, dass wir, wenn wir auch entsprechend unsere Lehrweise, unsere Trainingsweise ändern, unsere Formate ändern, Florian kann das ja auch im Grunde alles super. Also unsere Online-Trainings sind mega interaktiv.
Florian: Für andere Kunden habe ich das schon immer gemacht, nur für unsere Seminarkunden nicht.
Miriam: Also auch da gar kein Thema. Und ja, die Frage, ist es on- oder offline, kam dann zu fast jedem Training. Also zu fast jedem Training, das wir dieses Jahr gegeben haben. Und wir haben beides getan. Wir haben Online-Trainings und Offline-Trainings gemacht. Kam eben die Frage zurecht, weil Kunden sich eben wirklich vorher informieren wollten, wie ist denn dieses Training?
Florian: Und was wir jetzt tun werden, ist einen bunten Mix. Ja genau.
Miriam: Und auf unserer Webseite, wo alle Trainings stehen, steht auch immer dabei, ist das ein Online- oder ein Offline-Training.
Florian: So, dann die zehnte Frage. Wann ist der nächste NLP Practitioner?
Miriam: Der nächste, der kommt, ist im Mai. Genau, im Mai.
Florian: Also, okay. Diese Frage bedeutet, dass wir an der Struktur der Webseite noch was ändern dürfen.
Miriam: Nee, die kommt häufig. Also das ist die Frage nach dem NLP Practitioner, das ist die Grundausbildung. Die kam auch 2019 schon häufig und manche Leute, weiß ich nicht, ob die auf unserer Seite überhaupt gucken. Oder ob die aus so einer Facebook-Gruppe heraus oder aus einem Podcast heraus dann fragen. Wann ist denn der nächste? Das kommt häufig per E-Mail, manchmal auch auf Facebook oder per PN.
Schmuck, Gewicht, "Wo sind sie?" und die Gewinnerfrage
Florian: Die Frage auf Platz 9, also die Frage, die dir am neunt häufigsten gestellt wurde im Jahr 2020. Welchen Schmuck trägst du?
Miriam: Ja, meinen.
Florian: Inzwischen, ja.
Miriam: Ja, also das ist eine Frage, die kommt nach Fernsehsendungen. Ich darf dazu sagen, dass ich ab und zu auch Schmuck von Clarisse trage. Das ist Clarissa Jungblut, die bei HSE24 eine eigene, die ist Goldschmiedin, gelernte, ist dort auch Moderatorin und hat eine eigene Kollektion an Schmuck. Und ich finde, die hat das ein oder andere richtig schöne Teil dabei. Ich trage grundsätzlich meinen Ehering. Das war häufig der Grund der Frage, weil der sehr auffällig ist. Das ist nicht so ein schmaler, goldener oder silberner Reif, sondern das ist wirklich ein sehr opulent gearbeiteter Ring mit einem wunderschönen Saphir im Zentrum. Florian und ich haben uns auch da so ein bisschen einen Traum erfüllt, weil das für uns auch so ikonische Meilensteine sind. Wir haben uns Schmuckstücke gegönnt zur Hochzeit, die viel Symbolgehalt haben für unsere Beziehung, für das, was wir zusammen arbeiten, für unsere Liebe. Und entsprechend auffällig ist der auch, gerade in der Kamera. Wenn die Kamera groß auf meine Hand zieht, dann ist der in groß zu sehen und dann ist es auch, ich würde auch fragen dann. Also Kundinnen, denen der gefällt, die fragen dann natürlich, wo kann ich den denn bekommen oder nachbauen lassen? Und die meinen das auch ernst.
Florian: Also unser Goldschmied hat... Wollen wir ihn kurz advertisen?
Miriam: Ach komm, mach doch, der hat es verdient. Das ist ein ganz kleiner, nach im Grunde mittelalterlichen, also ganz ursprünglichen Goldschmiede-Arten arbeitender Goldschmied.
Florian: Genau, wir haben den Timo kennengelernt auf einem Mittelaltermarkt, als es die noch gab, auch das wieder 2020 besonders und haben ihn da kennengelernt und dann eben beschlossen, dass er...
Miriam: Uns in seinen Schmuck verliebt, sofort, alle beide.
Florian: Ja. Und dass er gut wäre und wir ihm vertrauen für unsere Ehringe. Und seitdem stocken wir da immer mal wieder was auf.
Miriam: Langsam auf, genau jetzt dieses Jahr an Weihnachten habe ich wunderschöne Ohrringe gekriegt. Und Timo arbeitet unter dem Firmennamen Funkelfein.
Florian: Zum Beispiel auf Facebook Funkelfein. Die achte Frage. Wer ist dein Friseur? Die haben wir schon beantwortet.
Miriam: Ja, stimmt.
Florian: Die siebte Frage.
Miriam: Vielleicht nenne ich auch noch den zweiten Namen jetzt, weil Dani ist klar, also Dani ist einfach gesetzt sozusagen. Dani betreut mich und meine Haare seit, wie gesagt, 180 Millionen Jahren. Und dieses Jahr kam noch Steffi dazu. Die allerdings nicht mehr als Friseurin arbeitet, da habt ihr Pech. Und Steffi ist dieses Jahr für mich eingesprungen, als Covid sozusagen tobte und sie mir half, weil die Friseure hatten es zwar wieder offen, nur es gab gar keine Termine. Und hat das wunderbar gemacht, ist auch eine begnadete Friseurin.
Florian: Ja, leider ist sie auch noch, oder Gott sei Dank ist sie noch in anderen Gebieten.
Miriam: Ist auch Meisterin, ist Ausbilderin, was weiß ich, und ist eben auch noch begnadet und begabt in anderen Bereichen, nämlich Menschen und gerade Frauen weiterzuhelfen in ihrer Karriere. Steffi kann selbst gut Karriere und ist auch Coach, also können wir wärmstens empfehlen, in allen Bereichen.
Florian: Stefanie machst du Coaching, genau, auf Facebook. So, die siebte Frage. Hast du abgenommen?
Miriam: Nein.
Florian: Die sechste Frage. Hast du zugenommen?
Miriam: Nein. Ja, it depends on, was ich anhabe, wirklich.
Florian: Im Fernsehen, oder? Ja, im Fernsehen.
Miriam: Also Fernsehen schiebt sowieso schon mal fünf Kilo optisch drauf.
Florian: Darf ich die vierte Frage auch gleich noch mit dazu machen? Wir haben dann eine zwischendurch, die wir noch angehen dürfen. Nur die vierte Frage wäre, bist du schwanger? Die gehört da auch mit. Das ist der Reigen, oder? Ja, das ist der Reigen. Ich sehe da was an dir, was ich anders in Erinnerung habe.
Miriam: Ja, wenn mich Menschen in echt sehen, sagen sie häufig, ach, was bist du für eine zierliche, im Fernsehen siehst du viel dicker aus. Oder andersrum, dann halt nach Fernsehsendungen, hast du zugenommen? Nein. Also mein Gewicht schwankt übers Jahr zwei Kilo plus zwei Kilo minus ungefähr, manchmal drei. So, dann merke ich, wenn ich drei Kilo mehr habe, merke ich, dass die Hosen ein bisschen anfangen zu zwicken, dann fühle ich mich auch meistens nicht mehr wohl, dann drehe ich so ein bisschen an meiner Ernährungs- und Bewegungsschraube und dann habe ich das relativ schnell wieder unter Kontrolle. Also das, was ich zu- und abnehme, ist so marginal, dass es wirklich keinen interessieren darf. Also wirklich nicht. Und wer mich kennt so, der weiß das auch. Jetzt kommt es natürlich im Fernsehen drauf an, was habe ich da an? Da habe ich eine weitere Bluse an, eine engere Bluse, wie ist das Licht? Da kann das schon mal ein bisschen dicker oder ein bisschen schmaler aussehen. Leute, ja, ich weiß es noch mal. Wenn jemand seinen Wirsching in die Kamera hält, ist er eben in der Öffentlichkeit und dann dürfen wildfremde Menschen sowas fragen. Ich kann damit umgehen.
Florian: Ich fand das total, das ist ja der spannende Teil an den Fragen, den ich immer finde, dieses, was wird sozusagen gefragt, also was ist das, was von Interesse ist und es zeigt ja, dass eben ein Interesse da ist und auch ein Abgleich mit, wie sahst du vor vier Wochen noch aus und er oder was passiert da gerade bei dir, welche Fotos sind vielleicht auch gerade auf Instagram oder auf Facebook veröffentlicht, super spannend.
Miriam: Vielleicht habe ich da auch so ein bisschen Trigger drauf, weil ich mich das nicht trauen würde, weißt du? Weil ich denke, boah, dass die sich das trauen, weil würde ich jetzt auf der Straße, würde ich jemanden treffen, den ich so ein bisschen kenne oder wenig, würde ich zu dem hingehen und sagen, sag mal, hast du zugenommen? Sowas geht auf Social Media, weißt du, da geht das irgendwie.
Florian: Und auf der anderen Seite, wie schön, diese Interaktion zu haben. Total. Also diese Wege kurz zu haben.
Miriam: Ja, genau. Oder wenn so eine Frage eben auf der Seele drückt, die dann auch aufzuschreiben. Voll gut und ich beantworte die auch alle.
Florian: Ich trau mich da nicht genug, merke ich dann mit anderen Menschen, weil wenn es spannend ist, also tatsächlich.
Miriam: Wenn es dich wirklich interessieren würde, ne? Ja, genau.
Florian: Superspannend. So. Ja. Die Frage, die wir übersprungen haben, ist die Frage Nummer 5.
Miriam: Das ist eine sehr traurige Frage.
Florian: Oh. Bist du krank?
Miriam: Ja, kam dieses Jahr immer mal. Bedingt sich ja durch die Situation einfach. Und zwar, wenn ich mich drei oder vier Tage nicht auf Facebook gemeldet hatte. Oder auf Instagram. Und das ist voll schön. Menschen vermissen mich da. Das ist wirklich schön. Das ist zum Beispiel, da habe ich mich drüber gefreut. Ich war nie krank dieses Jahr. Also es war nie wegen Krankheit, sondern ich war endlos. Ich war dieses Jahr, war ich so viel on the road und unterwegs und am Arbeiten wie schon lange nicht mehr. Also on the road gar nicht mehr so viel, sondern nee, jetzt nicht im Sinne von ich bin mit dem Auto durch die Gegend gefahren, sondern wir haben wirklich gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Ich habe kein so arbeitsames Jahr wie dieses Jahr in Erinnerung. Wirklich nicht. Ich wüsste nicht. Im September hatte ich das Gefühl, es gibt kein September. Dies ist ein Jahr ohne September. Der September ist einfach so an mir vorbeigezetscht. Zwei Seminare plus diverse Sendetage bei HSE24. Ich habe nur gefühlt zu Hause Wäsche gewaschen und die wieder getragen. So ein Monat mit Theatertourneen, mit Bandtourneen, mit allem, was ich so jemals gemacht habe, gab es in meinem Leben noch nie.
Florian: Das ist wirklich ein außergewöhnliches Land. Parallel.
Miriam: Manchmal echt aus dem Seminar, letzter Tag eben die Zeugnisse verteilt, raus in Flieger nach München. Also manchmal war mir schwindelig und ich wusste nicht mehr, wie ich heiße. Und das ist schon outstanding. Zum Glück habe ich Spaß bei dem, was ich mache. Wirklich. Und ich war nie krank, sondern ich war dann einfach mal kurz am Arbeiten woanders.
Florian: Ja, witzig. Die Frage, die am dritthäufigsten gestellt wurde. Was ist eine Kosmetologin?
Miriam: Ja, das stimmt. Weil im Unterschied zur Kosmetikerin, die Kosmetikerin behandelt, kennt sich also sehr mit Hautfunktionen aus, mit Verschönerung, mit Anti-Aging und steht am Stuhl und behandelt die Kundin entsprechend der Hautherausforderung. Die Kosmetologin lernt Inhaltsstoffkunde. Da gibt es zwar so einen kurzen Exkurs in der Ausbildung, zwei Tage am Stuhl, nur eine Kosmetologin eröffnet keine Kosmetikerinnenpraxis, sondern die Kosmetologin berät zum Beispiel Kundinnen im Bereich Wirkstoffe. Oder konzipiert für Firmen die Inhaltsstofflage mit oder überarbeitet bereits bestehende Formulaturen im Sinne von, was können wir da jetzt verändern, wie können wir eine Formulatur von einer guten Creme noch besser machen, was könnten wir für Peptides sourcen.
Florian: Warum würden Menschen dir diese Frage stellen?
Miriam: Wenn ich nicht Kosmetologie gelernt hätte, wüsste ich gar nicht, dass es das gibt und schon gar nicht, dass es einen Unterschied gibt.
Florian: Also du bist Kosmetologin?
Miriam: Genau, ich habe das gelernt, schon Jahrzehnte her gefühlt. Das war ganz am Anfang, als ich bei QVC, meinem alten Fernsehkaufhaus, angefangen habe zu moderieren. Und natürlich wird es in meinen jetzigen Kosmetik-Sendungen erwähnt. Also ich werde damit vorgestellt. Das ist ja auch okay. Also ich habe das wirklich mal gelernt.
Florian: Und das ist ja auch die Grundlage für die Kosmetik.
Miriam: Es gibt ein Studium, das gibt es auch nur in Osnabrück in Deutschland, soweit ich weiß. Oder in Hamburg auch. Also Osnabrück weiß ich, Hamburg bin ich mir nicht sicher. Und es gibt eine Ausbildung, das nennt sich dann kosmetologischer Berater und das habe ich gelernt. Also ich habe nicht das Studium absolviert.
Florian: Sondern es war eben, um mehr über Kosmetik zu erfahren.
Miriam: Das war Chemie.
Florian: Das war anderthalb Jahre lang Chemie. Wenn du es vorher gewusst hättest. Nur jetzt spielst du uns in die Karten mit der Kosmetiklinie.
Miriam: Super. Ich kann dir in meiner Kosmetik jedes Molekül mit Namen nennen und dich ihm vorstellen, wenn du möchtest.
Florian: Und eben auch die Konzeption von neuen Produkten. Das habe ich ja auch mitbekommen.
Miriam: Also ich verstehe das einfach auch. Ich kann mich mit meiner Entwicklerin für die Kosmetik, kann ich mich auf einer ganz chemisch, biochemischen Ebene unterhalten. Weil sie weiß, dass ich verstehe, was sie sagt. Das heißt nicht, dass ich das anrühren könnte. Also ich habe auch schon angerührt.
Florian: Also nur, dass wir das klar haben. So. Jetzt. Die am zweitmeisten gestellte Frage. Und du hast hier dahinter geschrieben, über 60 Mal. Ja. 2020. Wo sind sie? Wo sich bei mir sofort die Frage stellt, wer sind sie?
Miriam: Ja, nein, nicht sind sie, sondern das ist eine gesietzte Frage. Es gibt Menschen, die siezen mich auf Facebook.
Florian: Das ist ja ungewöhnlich.
Miriam: Ja. Und diese Frage wurde mir auch häufig rübergespielt von der HSE24-Seite. Also auf der HSE24 Facebook-Seite wurde ich persönlich angeschrieben und HSE24 ist dann so nett und spielt mir das in meine Mailbox und dann kann ich die Fragen auch direkt beantworten an die Menschen. Also ging es darum, wann hast du auch eine R-Termine oder... Ja, also die Frage, wo sind sie, fand ich halt witzig, weil die original so formuliert war und ich mir selber erstmal überlegen durfte, was genau meinen die jetzt damit.
Florian: Wo sind sie?
Miriam: Und zu dem Zeitpunkt, keine Ahnung, saß ich gerade auf der Toilette, habe ich mir überlegt, schreibe ich jetzt auf dem WC. Also das wäre ja die richtige Antwort gewesen, weil es ja eine Präsenzfrage ist. Und mir war klar, dass es sich mehr um größere Bereiche handelt. Deswegen habe ich dann wahlweise nochmal nachgefragt. Was genau meinen Sie? Ja, in welchem Sender, zu welcher Uhrzeit? Also da ging es dann häufig um die Sendetermine. Manchmal gab es Sendungsverschiebungen aufgrund von Corona dieses Jahr. Auch dann kam diese Frage gehäuft rein. Klar. Ich habe jetzt den Fernseher angemacht, wo sind Sie, Frau Deforth? Sie sind nicht da gerade. Und voll nett, ich habe das zusammengepackt mit einer anderen Frage, die ähnlich häufig kam, weil eben diese Suche nach mir im Bereich Fernsehkaufhäuser natürlich auch ein großer Bereich ist, der Fragen, die gestellt werden. Also manche Kundinnen haben auch dieses Jahr erst gemerkt, dass ich nicht mehr, schon lange übrigens, nicht mehr bei QVC bin.
Florian: September letztes Jahr war deine Abschiedsschule. 2018. 2018.
Miriam: Boah, das ist jetzt zwei Jahre her. Und klar beantworte ich die Fragen dann ganz wahrheitsgemäß. Manchmal schreibe ich auch, im Wald auf dem Spaziergang.
Florian: Da sind wir mitten im NLP auch drin. Das ist dann eben Meta-Modell der Sprache, eine der Grundtechniken im NLP eben auch zu verstehen, was ist denn die Frage, die da gerade gestellt wird und auf welche Teile wollen wir vielleicht mehr Informationen haben, nämlich zum Beispiel, wer ist mit Sie gemeint?
Miriam: Ja, oder eben wo genau? Wo genau? Und das wo, wenn ich das noch größer ziehen würde, könnte ich ja ganz philosophisch werden und mich tatsächlich fragen, ja wo bin ich eigentlich? Und will ich hier sein?
Florian: Und das Sein, ja.
Miriam: Und das Sein, ja.
Florian: Wir kommen zur am häufigsten gestellten Frage 2020. Die Gewinnerfrage. Diese Frage wurde Miriam Linda Groß-Deforth am meisten gestellt im Jahr 2020. Und die Frage ist, woher ist das Oberteil, das du trägst? Woher ist das Oberteil, das du trägst?
Miriam: Ja, das ist auch am häufigsten gestellt worden. Ich kann auch nichts dafür. Ich suche mir die noch nicht aus. Wenn ich mir die aussuchen würde, würden hier ganz andere Fragen stehen.
Florian: Dann kommen wir gleich mal dazu, welche Fragen du dir denn aussuchen würdest.
Miriam: Weißt du was, das ist ein Riesenkompliment. Nur mal so.
Florian: Da bin ich voll bei dir.
Miriam: Das heißt nämlich, dass ich mich offensichtlich ganz geschmackvoll kleide, wenn ich auf Facebook oder auf hse24 on air bin.
Florian: Wann kommt denn jetzt das Oberteil?
Miriam: Das Oberteil, das ich heute anhabe, ist ein Kommapullover. Nur den sieht jetzt keiner, weil das ein Hörpodcast ist. Und wenn ich im Fernsehen auftrete, schreibe ich sehr beflissen und meine Kundinnen wissen es. Wenn es das noch gibt, was ich trage, poste ich sogar den Link, den Bestell-Link dazu. Und ich kaufe meine Oberteile gerne als Schnäppchen. Also es gibt eine Plattform zum Beispiel, die heißt Best Secret, da habe ich dieses Jahr viel gekauft, weil die haben so Designersachen von vor drei Jahren, nur die sehen super aus und die gibt es da echt für ein Appel und ein Ei. Oder auch manchmal Zalando oder H&M oder so. Also ich bin wirklich jetzt nicht so eine, die mit irgendwie Dior Chanel darum läuft. Das wissen meine Kundinnen auch. Das heißt, meistens sind die Sachen ganz erschwinglich, die ich habe. Und wenn denen das gefällt, warum nicht? Also dann sehen sie auch schon, wie es aussieht, wenn es einer anhat. Ich mache das ja auch. Ich kaufe ja auch bei anderen Moderatorinnen was. Also wenn ich das sehe und kriege es raus. Oder bei YouTube-Bloggerinnen. Ich bin super anfällig für YouTube. Es gibt eine britische Bloggerin für Mode. Die ist auch so in meinem Alter. Bei der darf ich nicht gucken. Ich habe den Kanal wieder ababonniert, weil jedes Mal, wenn ich die sehe, kaufe ich mir eins von den Teilen, die die zeigen.
Florian: Das geht so auch nicht. Den Link darf ich herausfinden, weil dann abonniere ich dir den wieder. Das ist doch schön.
Miriam: Merkt ihr was? Und ich habe einen Traummann. Habe ich schon was zu meinem Traummann gesagt?
Florian: Das war keine Frage.
Miriam: Das willst du nicht, weil die empfiehlt nämlich auch teurere Sachen.
Florian: Dann doch nicht. Dann suchen wir irgendwie was anderes.
Bonusmaterial: Fragen, die Miri gerne mal gestellt bekäme
Miriam: Achtung, jetzt sind wir doch am Ende.
Florian: Das war doch fast der jetzt, nur ich finde diese Frage, also erstens können wir sie jetzt gar nicht beantworten und zweitens ist das wieder so eine, das ist ja nur so eine kurze Frage. Welche Fragen wurden dir denn noch nie gestellt, die du gerne mal beantworten würdest? Also wenn du dir jetzt, und nur die Frage, wir machen jetzt die Antwort, sollten wir die Antworten hier machen oder? Ne, wir machen nur die Fragen.
Miriam: Wie soll ich jetzt nur Fragen formulieren, die ich gerne mal hätte, dass sie mir gestellt werden?
Florian: Weil es eine spannende Antwort gäbe oder weil... Wir sind am Ende der Podcasts. Das heißt, das ist jetzt Bonusmaterial. Das ist jetzt Bonusmaterial.
Miriam: Das hatten wir noch nie.
Florian: Ja, ich weiß, ich weiß.
Miriam: Dann macht es dir besonders viel Spaß.
Florian: Exakt.
Miriam: Okay, also eine ist mir heute Abend über die Füße gepurzelt und die lautet, hättest du gerne einen DVD-Player an deinem Notebook? Ja, so wie früher. Achso, jetzt habe ich es auch gleich beantwortet. Da darf ich aufpassen, dass ich die dann nicht beantworte. Ja, die Fragen.
Florian: Ja, das ist tatsächlich. Wir haben noch ein paar DVDs im Haushalt, die...
Miriam: Wunderschöne DVD. Zum Beispiel ein uraltes Showreel von mir, das ich voll gerne mal posten würde, weil ich glaube, meine Fans hätten wirklich Freude daran.
Florian: Wenn ihr das haben wollt, dann dürft ihr mich motivieren, das USB-Laufwerk, das wir haben, im Hof zu suchen und dann mit nach Hause zu nehmen, weil im Moment sind wir eben nicht im Büro. Das ist ja eher eine lustige gewesen, jetzt auch so.
Miriam: Was ich gerne mal als Frage hätte wäre, wenn du losgehen und dir irgendwas kaufen könntest und Geld spielt keine Rolle, was wäre das dann? Das ist eine schöne Frage, finde ich. Und die wäre sehr momentabhängig, glaube ich. Und ich darf ja nicht antworten. Florian hat gesagt, ich darf keine Antwort geben. Du kannst ja für dich die Fragen mal beantworten zu Hause. Drehen wir den Spieß mal rum. Ich frage dich als Hörerin jetzt. Was würdest du gerne können? Das ist auch eine schöne Frage. Oder wo warst du noch nie und würdest gerne mal hinreisen? Da habe ich übrigens eine ganze Liste, aber ich verrate es nicht.
Florian: Also hier nicht. Was?
Miriam: Jetzt hier nicht, genau. Du willst es nachher wahrscheinlich wissen.
Florian: Ich möchte es gerne wissen. Und das ist jetzt natürlich ein easy Weg, die Top 20 nächstes Jahr zu beeinflussen. Weil wenn du als Hörer jetzt diese Frage nächstes Jahr beantwortet haben möchtest in der Top 20, dann stell sie einfach jeden Tag auf Facebook. Im Moment, also die Max-Frage ist so 100 Mal ungefähr gekommen. Das heißt, eigentlich jeder dritte Tag reicht.
Miriam: Ja, jeder dritte Tag einmal gepostet, dann passt es schon. Wohin gehst du gern mit Florian aus, wenn du ausgehst? Finde ich auch schön. Also über so Orte zu sprechen, wo ich gerne so einen festlichen Abend mal verbringe oder einen schönen Abend. Und da haben wir bundesweit Locations, wo ich jederzeit auch wieder hingehen würde.
Florian: Oh, da haben wir wirklich gute Empfehlungen.
Miriam: Ja, das wäre mal eine schöne Frage. Da hättest du auch was davon unter Umständen, wenn du gerne ausgehst, wenn das wieder geht. Welche Musik hörst du am liebsten? Finde ich auch eine schöne Frage, weil da kann ich mich mit mir nicht einigen und das wird dann eine witzige Antwort.
Florian: Da hätte ich jetzt auch überlegt, wenn man mir die Frage stellen würde, also wenn mir jemand da draußen die Frage stellt, welche Musik hört Miriam eigentlich am liebsten?
Miriam: Und weißt du was, mit solchen Fragen schule ich mich, also dass ich da auch eine sinnvolle Antwort drauf gebe und mich nicht irgendwie rauslaviere, weil nichts ist langweiliger als auf so eine Frage mit, ach so ziemlich alles zu antworten. Das ist genau wie, diese Creme ist für jede Haut. Das ist genau so. Das stimmt einfach nicht, ich höre nicht alles.
Florian: Das stimmt. Also Miriam, manche Sachen, die ich gerne höre, hört Miriam absolut nicht gern.
Miriam: Und andersrum übrigens genauso. Er ist eben so. Dann mag ich solche Fragen, das sind keine richtigen Fragen, da könntet ihr mir ruhig ein paar mehr von geben. Liebe ist ... oder Glück ist, oder Reichtum ist, das mag ich, sowas mag ich.
Florian: Ja? Ja, und das dann den vollständigen Satz. Das ist doch auch was für unsere Facebook-NLP-Gruppe.
Miriam: Das stimmt. Wir könnten mal so eine Pünktchen-Pünktchen-Pünktchen-Challenge machen.
Florian: Weil das finde ich tatsächlich auch spannend, dann auch zu hören, was andere Menschen da finden. Oder ich nutze das auch gerne als Möglichkeit, dann eben auch selber mal nachzudenken. Also ich mag die auch gerne. Das heißt, das wäre die NLP Training at Home Gruppe auf Facebook.
Miriam: Da kannst du kostenlos beitreten, das ist unser Tribe im Bereich Zaubersprache. Du kannst übrigens auch der Miri-Fangruppe beitreten, die ist auch sehr witzig. Das ist eine tolle Gruppe. Kann dazu führen, dass du mehr Kosmetik bestellst. Oder noch mehr über Kosmetik weiß dann auch. Und dann so Oder-Fragen finde ich auch gut. Da habe ich jetzt klassischerweise Kaffee oder Tee. Finde ich super, so Fragen.
Florian: Keks oder Kuchen.
Miriam: Ja, genau. Jeans oder Stoffhose. Pumps oder Ballerina. Ja, finde ich gut. Wo ich mich auch drüber freuen würde, wären mal so ein bisschen investigative Fragen, sowas wie, trinkst du Alkohol? Also ja, einfach um mal so, da gibt es eine klare Antwort drauf, eine klare, unklare Antwort. Und ich mag es, wenn Leute da auch mal so ein bisschen in diese Bereiche pieksen. Also für mich ist das okay.
Florian: Also eben doch die Fragen stellen einfach.
Miriam: Ich habe da nichts dagegen, deswegen kommen die ja auch. Ich könnte doch zensieren. Die Frage, bist du schwanger? Die kommt jedes Jahr. Die ist jedes Jahr unter den Top Ten sogar. Jedes Jahr. Und ich meine, ich bewege mich immer weiter auf die 50 auch zu. Also wir sind uns einfach klar, dass das ein Riesenkompliment ist. Weil Menschen mir das noch zutrauen.
Florian: Und meinem Körper. Voll gut. Gibt es noch eine wichtige?
Miriam: Was ist dein Lieblingsfilm oder wo würdest du gerne leben, sind auch noch Fragen, die ich sehr mag, die ich sehr mögen würde.
Florian: Ich bin ja gespannt, ob wir es schaffen, auf diesem subversiv-offensiven Weg dafür zu sorgen, dass diese Fragen nächstes Jahr beantwortet werden in dieser Folge.
Miriam: Vielleicht ist die ein oder andere da. Also stell mir ja Fragen. Es gibt einige, denen ich das zutraue von unseren Bekannten und Facebook.
Florian: Sehr gut. Dann haben wir dieses Jahr wieder so abgeschlossen, wie wir die letzten Jahre auch abgeschlossen haben.
Miriam: Manches ist eben doch einfach so geblieben. Obwohl so viel Veränderung im Jahr 2020...
Florian: Manche der Fragen haben sich sogar verändert, nur dass die Fragen drankommen oder dass es viele Fragen gab. Das hat sich...
Miriam: Hat sich nicht geändert, ja. Wir können auf beides suchen gehen, auf die Finde gehen in diesem sehr seltsamen, ich sag immer in diesem wilden Jahr, das ist ein wildes Jahr, weißt du. Und ich bin für viele, viele Erfahrungen dankbar. Ich will jetzt auch nicht weiter philosophisch werden, Jahresrückblicke machen andere. Florian und ich gucken mal voraus ins Jahr 2021. Ich bin schon sehr gespannt, welche Abenteuer dort schon auf uns warten und winken. Und vor allen Dingen, wen von euch wir treffen, Zuschriften bekommen, in Kontakt kommen, wieder in Kontakt kommen. Wir freuen uns immer. Wir freuen uns riesig, dass ihr da seid, dass ihr unseren Podcast hört, dass ihr in unserer Facebook-Gruppe seid, unsere Seminare besucht und wir sagen danke an alle, die uns auch durch dieses wilde Jahr begleitet haben. Und wir wünschen euch einen ganz wundervollen Jahreswechsel. Hüpft energetisch hinein.
Florian: Vor Weihnachten hatten wir das ja gemacht, dass wir so ein kurzes Zoom-Lagerfeuer gemacht hatten mit fast 80 Teilnehmern, die wir mal gesehen haben und gemeinsam Kekse und Geschichten erzählt haben. Kekse gegessen und Geschichten erzählt. So, einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir freuen uns drauf, nächstes Jahr auch wieder an dieser Stelle in deinen Ohren zu erscheinen oder wenn du uns lauscht.
Miriam: Komm, jetzt nicht so wehleidig. Es wird ein tolles Silvester. Wir knattern rüber ins neue Jahr.
Florian: Mit ganz wenig geknattern.
Miriam: Und dann geht die Post ab. Auf Facebook habe ich geschrieben, kommt mit vielen tollen Possen im Kopf drüben an.
Florian: Sehr gut. Dann bis nächstes Jahr.
Miriam: Bis dann. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.