NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 24

Nörgel-Alarm – können andere Dich runterziehen?

"Ich bin ja ganz gut drauf - aber meine Kollegen ziehen mich immer so runter." Kennst Du diese Situation? Miriam spricht mit Florian über die Nörgler und die Mitfühler. Und über geschickte Ablenkungsmanöver.

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In dieser Folge

Darum geht es

Wie sehr hast Du Dich gelegentlich von anderen Menschen negativ beeinflussen lassen? Gibt es sie? Die notorischen Nörgler, die nicht nur sich, sondern auch alle anderen Menschen um sie herum in ein Tal der Tränen reißen? Und wie einfach kannst Du etwas dafür tun, dass zumindest Deine Laune dann stabil bleibt? Der aktuelle Podcast lädt Dich dazu ein, in Zukunft bessere Stimmung zu erzeugen, bei Dir selbst und auch bei anderen Menschen. Gerade für Auftritte, Präsentationen, wichtige Gespräche und vor allem für Dein eigenes Gefühl wäre es ja segensreich, wenn Du neue Möglichkeiten finden würdest, Dich dem Depri-Gefühl anderer Menschen wohl verständnisvoll und gleichzeitig stabil gegenüber stellen könntest. Aus ihrer Praxis als Moderatoren und Trainer sprechen Miriam Deforth und Florian Groß ein Thema an, das die Hörer dieses Podcasts immer wieder in E-Mails und den facebook Feedbacks anfragen: Kannst Du etwas dagegen tun, dass andere Dich "runterziehen"? Ja, bind Dich am Gipfelkreuz fest. Oder probiere die Tipps aus, die der Podcast Dir schenkt. Viel Spaß beim Lauschen. Konkret geht es um das Ablenkungsmanöver: Wie du ein Gespräch mit einem notorischen Pessimisten sanft auf ein Lieblingsthema lenkst – vom Kischrezept über Star Wars bis zu Wetter und Urlaub. Florian bringt die Fünf-Prozent-Regel ins Spiel: nur so weit von der Stimmung des anderen entfernt bleiben, dass ein kleiner Schritt nach oben überhaupt möglich ist. Außerdem: warum es hilft, schlechte Laune nicht persönlich zu nehmen, wann es okay ist, sich kurz aus einer Runde herauszunehmen, und wie du das Ganze vier Wochen lang als Experiment ausprobierst. Für alle, die ihre gute Laune halten wollen, wenn Kollegen oder Familie am Meckern sind.

Lesefassung

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Kapitel dieser Folge
  1. Anstrengender Tag und ein Thema aus dem Hörer-Postfach
  2. Nicht persönlich nehmen – der erste Schritt zur inneren Distanz
  3. Das Ablenkungsmanöver: über Kischrezept, Star Wars und Lieblingsthemen
  4. Deine gute Laune bei dir behalten – und was das mit Wahl zu tun hat
  5. Die Fünf-Prozent-Regel und flache Stufen auf der Treppe
  6. Das Experiment: einfach mal ausprobieren

Jemand betritt den Raum – und schon macht sich dieses Seufzen breit, das die ganze Stimmung kippt. Kennst du das? Genau darum haben viele Hörer geschrieben: Wie halte ich meine gute Laune, wenn um mich herum alle mies drauf sind? Miriam und Florian probieren an echten Beispielen aus, was du in so einem Moment konkret tun kannst – vom Kischrezept bis zur Fünf-Prozent-Regel.

Anstrengender Tag und ein Thema aus dem Hörer-Postfach

Miriam: Willkommen, ihr Lieben, da draußen, im Podcast und im Podcast Hause. Weil im Podcast Hause sitzen wir beide. Heute war auch ein anstrengender Tag.

Florian: Hallo auch von mir, herzlich willkommen.

Miriam: Florian ist da.

Florian: Miriam ist auch da.

Miriam: Heute war ein anstrengender Tag.

Florian: Heute war ein anstrengender Tag?

Miriam: Ja, wir sind weit gereist.

Florian: Wir sind, ich bin gestern weit gereist, heute sind wir nur ein kleines Stück weit gereist.

Miriam: Für mich war es schon weit.

Florian: Ja?

Miriam: Ja.

Florian: Wo sind wir denn hingefahren?

Miriam: Wir sind zum Seminarort gefahren. Morgen beginnt unser erstes Seminar 2017, unser Kick-Off.

Florian: Unser Kick-Off-Seminar. Und ich bin ganz schön müde. Oh nein. Dann sollten wir schnell ins Bett gehen. Ja, danke. Das war's mit dem Podcast.

Miriam: Oh, ich wollte noch ein bisschen länger schlecht draufbleiben. Ja. Das geht bei mir nicht, ne?

Florian: Das ist bei dir schon eher herausfordernd, ja.

Miriam: Das ist heute unser Thema.

Florian: Was denn?

Miriam: Uns schreiben, toll, dass uns so viele Leute schreiben. Nach dem letzten Podcast haben uns extrem viele Leute geschrieben. Vielen, vielen Dank. Das war toll. Ich habe, ich weiß nicht, jeden Tag drei, vier E-Mails beantwortet. Und auf der Facebook-Seite ging es auch richtig rund. Danke für das große Lob. Und einige Fragen, die aufkamen nach dem letzten Podcast, waren die gleichen. Nämlich, wie ist das denn, wenn ich gut gelaunt bin und gut aufgestellt und um mich rum sind alle mies drauf.

Florian: Oh nein. Um dich rum sind alle mies drauf?

Miriam: Ist ja nicht meine Frage, ist die Frage von unseren Hörern gewesen. Kollegen, in der Familie, wie soll ich denn da dann gute Laune halten oder Geschenke machen oder...

Florian: Und wie machst du das, Miri? Also du bist ja jetzt schon sehr gut drauf.

Miriam: Jetzt bin ich, ja okay. Das wird nichts.

Florian: Also wird das nichts.

Miriam: Ja, wir beide wissen, wie wir es machen. Wir haben es im letzten Podcast ja auch so ein bisschen erzählt, wie wir das machen. Also ich verstehe die Situation. Wir beide, wenn wir zusammen sind, wir haben uns ja auch gegenseitig ausgewählt. Und wir haben beide die Idee, dass wir uns ein besonders schönes Leben bereiten wollen.

Florian: Ja.

Miriam: In der Zeit, in der wir hier sind, auf der Erde. Und es gibt die Situation, dass eben Menschen, also ich sag mal notorische Pessimisten. Es gibt auch Menschen in meinem Leben, die betreten einen Raum schon mit dem Geräusch, das so klingt. Wirklich? Hab ich. Ist witzig. Also ist nicht witzig. Und früher hätte ich dann sowieso sofort gefragt, oh, was ist denn los?

Florian: Kann ich dir irgendwie helfen?

Miriam: Und dann kommt die Litanei von Dingen, die wieder schiefgelaufen sind und dass alles furchtbar ist.

Florian: Und inzwischen machst du das nicht mehr? Nein. Wie hältst du denn dann den Kontakt zu diesen Menschen?

Miriam: Gar nicht, ich habe keine Freunde mehr.

Florian: Ja, vielen Dank.

Miriam: Nein, in meiner Welt, und wir haben eine Menge Geld dafür bezahlt, das zu lernen, gibt es schon ein paar gute Tipps an der Stelle, wie ich meine gute Laune halte. Und das wäre sozusagen die Idee, die ich dann habe, vielleicht statt in das Jammertal des anderen hineinzuspringen und mitzuschwimmen im Fluss der Tränen, den ein kleines bisschen in noch ein bisschen bessere Laune zu bringen. Und das heißt nicht, dass derjenige dann sich die Clownsnase aufsetzt und vor mir auf dem Tisch tanzt. Wobei, wenn ich so drüber nachdenke, wäre das vielleicht der nächste Schritt.

Florian: Nein, also es geht einfach nur darum. Vielleicht ist es nicht der nächste Schritt. Ich glaube, das ist genau der Punkt. Es ist wahrscheinlich nicht der nächste Schritt, sondern es geht ja erstmal darum, ein ganz kleines Stückchen voranzukommen in eine Richtung, in die wir einschlagen möchten.

Nicht persönlich nehmen – der erste Schritt zur inneren Distanz

Miriam: Manchmal passt es ja so von der Situation dann auch nicht, dass wenn jemand eben wirklich schlechte Laune hat oder sogar mehrere Menschen schlechte Laune haben und ich keine Lust habe, da mitzuspielen in der Runde. Das ist ja die Frage.

Florian: Vielleicht ist es ja nicht mal nur schlechte Laune, sondern vielleicht sind Menschen auch mal traurig oder angespannt oder es ist einfach... Und manche sind es ein bisschen öfter.

Miriam: Scheinbar ging es nicht darum, dass ein Mensch mal schlecht ist. Ja, denn wenn ein Mensch mal traurig ist, dann finde ich es total okay, mir die Geschichte anzuhören oder ihn in den Arm zu nehmen und zu trösten. Das ist nicht das Thema, sondern es geht ja um die, die sozusagen immer irgendwas zu meckern haben und die immer schlecht drauf sind und die nie das Gute an der Situation sehen, sondern permanent das Schlechte. Ich habe letzte Woche einen Spruch gelesen, da stand, das, was du siehst, ist die Richtung, in die du schaust. Also ich glaube, es gibt Menschen, die können ziemlich schnell eine Pirouette drehen und gucken in eine andere Richtung und sehen dann wieder den Sonnenaufgang oder sehen dann die Sterne am Himmel oder sehen dann einen schönen Blumenstrauß irgendwo stehen. Und es gibt die, die gucken weiter ins leere Wasserglas. Und da ist ja die Frage, wenn ich mich solchen Menschen ständig ausgesetzt sehe, zu weit würde jetzt gehen, wenn ich sage, warum...

Florian: Wenn ich mich denen ständig aussetze?

Miriam: Und ich weiß nicht, ob der Schritt zu weit ist, weil manche würden jetzt sagen, ich kann mir meine Kollegen ja nicht aussuchen.

Florian: Ja, ich bin ja selbstständig unterwegs und da habe ich glaube ich einen großen Luxus, dass ich mir... In Teilen zumindest aussuchen kann, wie arbeite ich mit den Teams zusammen, wie lange, wie eng. Und wenn ihr zu Hause in einer anderen Situation da seid, ja, dann dürfen da auch andere Werkzeuge ran natürlich.

Miriam: Und da habe ich mich gefragt, ich finde das Thema sehr spannend, denn klar, wenn es Menschen sind, die mir nahestehen oder mit denen ich tagtäglich zu tun habe, dann ist der Schritt sozusagen, mich mit in diesen Fluss der Tränen zu schmeißen und da verbünde ich mich zum einen mit denen und zum anderen, der Schritt ist dann näher, als mich sozusagen stabil zu halten in einer guten Laune. Also ich kann das nachvollziehen.

Florian: Ja.

Miriam: Dass das bei manchen Menschen so ist oder dass das aufkommen kann. Ich habe das schon lange nicht mehr, weil ich für mich festgestellt habe, das kostet mich eine Kraft, die ich lieber für andere Stellen benutze. Und da sind wir jetzt an einem spannenden Punkt, nämlich was kannst du tun, wenn diese Situation da ist und du möchtest nicht mit ins Tal der Tränen und gleichzeitig auch nicht alle deine Freunde verlieren.

Florian: Oder eben nicht diesen Kollegen verlieren oder dieser Kollege sitzt dir einfach gegenüber und der ist dann da.

Miriam: Genau. Und was kannst du konkret tun? Lustig finde ich schon darüber nachzudenken, wie soll das auf Dauer weitergehen? Also möchte ich auf Dauer Menschen um mich haben, die ständig schlecht gelaunt sind? Meine Antwort ist da ziemlich klar nein. Und es gibt einige Trainer, die ich auch kenne, nicht nur einen, sondern viele, die immer dieses Fünf-Menschen-Beispiel bringen. Also die fünf Menschen, die dich am häufigsten umgeben, mit denen du die meiste Zeit verbringst, die spiegeln ungefähr deine Probleme und deine Herausforderungen. Und da würde ich mich dann eher fragen, okay, warum umgebe ich mich so intensiv mit diesen Menschen?

Florian: Oder auch deine großen Stärken oder deine Fähigkeiten.

Miriam: Oder auch das, richtig. Ja, genau. Und die, darauf gibt es für mich noch keine finale Antwort, nur ich merke schon, dass ich aufgrund meines Verhaltens immer mehr Menschen kennenlerne, die auch ziemlich gut gelaunt sind und die häufig in einem, ja, es ist so, vielleicht ist es dann auch einfach mein Verhalten.

Das Ablenkungsmanöver: über Kischrezept, Star Wars und Lieblingsthemen

Miriam: Nur ganz konkret, wenn wir bei der Kollegin bleiben, die in den Raum betritt und macht. Als allererstes, immer, jeden Tag. Da habe ich zwei Dinge gefunden, die ganz gut funktionieren. Das eine ist, ich kenne sie mittlerweile ein bisschen und weiß, dass sie auch ein paar Sachen hat, die ihr Spaß machen. Also da gehört zum Beispiel, das ist jetzt nur ein Beispiel, kochen. Also kocht gerne.

Florian: Und wie nutzt du das dann, dass du das weißt?

Miriam: Ich nutze es, indem ich das Gespräch ziemlich schnell in die Richtung lenke.

Florian: Weil da eben dann doch, also es gibt einfach Felder, wo selbst diese Kollegin, von der du sprichst, dann eine Begeisterung aufbaut oder wo sie eine andere Laune aufbaut oder fröhlicher ist.

Miriam: Richtig. Das ist das klassische Ablenkungsmanöver, das wir auch bei Kindern anwenden. Wenn die hinfallen und haben sich das Knie gestoßen und weinen und dann fangen wir an zu erzählen von morgen, wenn wir mit Oma und Opa Eis essen gehen. Und Kinder sind da unglaublich flink. Also einem Kind in dem Augenblick was zu erzählen, was ihm richtig Spaß macht. Einer von unseren beiden ist ja im Moment gerade drauf und mit Star Wars total befasst. Star Wars funktioniert. Ich kann mit ihm quasi sofort, auch in einer Situation, in der er traurig ist, kann ich relativ schnell auf Star Wars kommen und dann fangen die Augen wieder an zu leuchten und dann reden wir eben über Luke Skywalker oder den Millennium Falcon. Jetzt alles nicht so meine Themen, nur mittlerweile kann ich sogar ein bisschen mitreden. Also ich weiß, wie der Millennium Falcon repariert wird. Und das funktioniert, das ist ein Ablenkungsmanöver.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Und das funktioniert auch bei Erwachsenen sehr gut.

Florian: Und witzigerweise merken das die Erwachsenen genauso wenig wie die Kinder.

Miriam: Lustig, ja. Es ist so. Es ist ganz toll, wenn du das entspannt durchziehst, funktioniert das. Das heißt, ich komme relativ schnell auf, letzte Woche hast du mir von diesem fantastischen Kischrezept erzählt.

Florian: Sag mal, wie war denn das? Du, bevor ich es vergesse, dieses Kischrezept, von dem du mir erzählt hast? Ja. Genau, also einfach mit, du grätschst einfach in das Gespräch rein mit einem relevanten...

Miriam: Man ist sogar schon nach dem... Ja, sag ich, oh, wo ich dich sehe. Du hast letzte Woche von diesem Kisch-Rezept erzählt. Geht das auch in vegan? Und dann, es funktioniert. Es funktioniert. Es ist Wahnsinn. Funktioniert sofort. Also es ist sozusagen ein bisschen einfacher, wenn ich die Menschen kenne. Ich habe eine sehr nahe Verwandte, deren Namen ich jetzt nicht nenne, bei der funktionieren Kinder. Die ist Mama. Und da funktioniert Kinder gut. Also das heißt, ich kann dann sofort umswitchen.

Florian: Da ist jetzt noch eine zweite These mit drin, dass die Menschen eben doch nicht nur unglaublich pessimistisch sind oder nur schlecht drauf, sondern dass es Felder gibt oder dass die sich vielleicht angewöhnt haben, in bestimmten Kontexten in der Arbeit oder in bestimmten Bereichen ihres Lebens einfach den Blick aufs Negativere zu richten und dass es auch Teilbereiche gibt, wo die fröhlicher sind oder wo die mehr Energie mit in den Raum bringen.

Miriam: Absolut. Und die hat, glaube ich, wirklich jeder Mensch. Ja, manche befassen sich ein bisschen weniger häufig damit als andere. Ich denke gerne an die Sachen im Leben, die mir Spaß machen. Ich habe mal von einer sehr esoterischen, spirituellen Trainerin, die ich dann auch nicht für Seminare konsultiert habe, nur mit der ich mich mal unterhalten durfte, die hat gesagt, dass es für sie ganz wichtig ist, sowas auch überhaupt nicht persönlich zu nehmen. Also wenn es Pessimisten im Umfeld gibt, die immer da sind, das nicht auf mich selbst und persönlich zu münzen, dass die so drauf sind. Dass das auch schon ein Stück weit hilft, dass ich mich davon distanziere innerlich und sage, das hat ja nichts mit mir zu tun und mit meinen Problemen, sondern das ist eben so, wie sie jetzt fühlt. Und auch das ist ja in Ordnung. Das heißt, jemand darf ja, wenn er, also Menschen haben ja diese ganze Gefühlsrange von zu Tode betrübt bis Himmel hoch jauchzend, sie haben sie und es ist okay, dass es das gibt, sonst wüssten wir auch nicht, wo der Unterschied ist.

Florian: Ja, das erinnert mich total daran. Ich arbeite ja viel mit Softwareentwicklern zusammen in der IT-Industrie und ja, zum Teil stimmt dieses Vorurteil, dass wir anderen Umgang pflegen miteinander dann, untereinander. Also, dass manche von denen vielleicht Augenkontakt schwerer fällt oder eine soziale Interaktion denen nicht so nahe liegt, sondern es sehr häufig um inhaltliche Themen geht und da viel Begeisterung liegt. Und das erinnert mich jetzt gerade total daran. Dann nehme ich den nämlich auch so, wie er ist und sage, das ist halt einfach der Peter oder der Thomas, die verhalten sich so. Das hat nichts mit mir zu tun, sondern das ist bei denen. Und wenn die kürzer angebunden sind oder wenn die auf bestimmte Themen einfach nicht eingehen, dann ist es einfach deren Art und alles gut.

Miriam: Sind wir auch wieder bei diesem Urteilsding, also dass ich einen Menschen beurteile, sobald er den Raum betritt. Ich glaube, das Gehirn macht das relativ automatisch. Ich bin kein Hirnforscher, nur ich habe immer mal gehört, unser Gehirn scheint relativ schnell dabei zu sein, etwas oder jemanden in eine bestimmte Schublade zu stopfen und zu sagen, aha, der ist eben so. Und dieses Beurteilen von der Situation, warum es demjenigen notorisch schlecht geht oder warum der pessimistisch ist, kann ich überhaupt nicht. Das will ich auch gar nicht.

Florian: Nur es stimmt, vielleicht ist es erstmal entspannt zu sagen, das hat mit mir nichts zu tun. Also ich kann mich davon, der erste Schritt ist, ich trenne mich mal davon, dass ich mich rausnehme und sage, okay, der ist auch zu anderen so oder die ist auch zu anderen so. Okay, und jetzt, wie möchte ich damit umgehen?

Deine gute Laune bei dir behalten – und was das mit Wahl zu tun hat

Miriam: Und jetzt könnten ja einige sagen, ja, dann ist es doch aber schöner, Mitgefühl zu haben. Nur, was will ich für mich dann erreichen? Also die Mails, die mich erreicht haben und sagen, wenn ich gut gelaunt bin und es ist da jemand und der zieht mich runter, ja, was tue ich dann? Und dann ist ja sozusagen der Wunsch dahinter, dass meine gute Laune, meine Fröhlichkeit, vielleicht auch meine Lust zu arbeiten oder die guten Dinge, die ich mir vorgenommen habe für den Tag, dass die bleiben, dass die bei mir bleiben und dass ich das unabhängig mache von dem, was da außenrum ist.

Florian: Dass die bei mir bleiben ist ja auch schon wieder spannend von der Formulierung her, dass ich die weiter bei mir behalte, weil ich gebe die ja vielleicht ansonsten einfach ab. Also da ist ja eine Wahl drin. Was kann ich denn tun? Ich möchte irgendwas tun, um weiter in diesem Zustand zu bleiben oder um mich weiter in diesem Zustand zu halten. Sehr spannend, ja. Ja. Weil die andere Person kann an der Stelle ja eigentlich gar nichts tun. Die kann nur, die ist ja einfach da.

Miriam: Ich habe mich dann gefragt, was bringt oder was hat es bis jetzt in meinem Leben gebracht, wenn ich in den Fluss der Tränen mit reingesprungen bin? Also jemand erzählt mir eine traurige Geschichte, mein Hamster ist gestorben und ich sage, oh ja, das kenne ich, ich habe auch schon drei Katzen überlebt, die sind auch alle vor meinen Augen gestorben. Also was bringt es? Dann sind wir beide traurig und noch trauriger und noch trauriger. Und der nächste Schritt wäre, ich behalte meine gute Laune, ich distanziere mich ein Stück weit davon. Ja, ich kann es verstehen, dass andere Menschen schlecht drauf sind, dass es Augenblicke im Leben gibt, die unangenehm sind. Ich kann es verstehen und ich sorge vielleicht dann noch dafür, und das ist das, was ich am Anfang dieses Podcasts gesagt habe, dass es ein Nuancen besser wird beim anderen. Das wäre ja ein Geschenk, was ich an der Stelle schon wieder machen kann.

Florian: Genau, und dieses einfach ein bisschen besser in die richtige Richtung, das ist glaube ich der erste Schritt.

Miriam: Und ich glaube dafür, es ist kein Ablenkungsmanöver im Sinne von, ich will einfach nicht mit dir über deine Probleme reden, sondern es ist ein, vielleicht entspannst du dich dann ein bisschen, vielleicht geht es dir ein bisschen besser, wenn wir erstmal über dein Lieblingshobby sprechen. Und dann nochmal aus einer anderen Sicht betrachtet, ist es vielleicht schon gar nicht mehr so schlimm. Oder es fühlt sich ein bisschen besser an als vorher.

Florian: Eine Technik, die ich auch immer wieder bei dir wahrnehme, ist, dass du Menschen zum Lachen bringst, also dass du viel Spaß mit den Leuten hast. Und daraus dann ein entspannterer Umgang mit dem ursprünglichen Thema entsteht. Das ist ja genau das, bloß nochmal potenziert über das Lachen, das gleich nochmal einen ganz anderen Zustand durch deinen Körper fährt und wo du ganz tief entspannst plötzlich und dann daraus eben, wie du sagst, plötzlich ist die Situation ganz anders bewertet.

Miriam: Ja, da gab es auch dieses, wenn jetzt zum Beispiel eine ganze Gruppe von Menschen am Schimpfen ist und ich bin da irgendwie mit drin, Großraumbüro, wie auch immer. Es gibt so Situationen, eine Familie, die am Tisch sitzt und alle meckern rum. Gelegentlich ist es auch vollkommen okay, sich aus der Situation mal rauszuziehen. Also dann auch mal wegzugehen, meinetwegen mit einer Ausrede. Mal kurz an die frische Luft zu gehen, mal durchzuatmen und wieder kurz bei sich zu sein in einem kleinen ruhigen Augenblick. Ich suche mir das dann im Studio auch. Ich suche mir eine Ecke, wo keiner ist und dann habe ich im Kopf meinen Lieblingssong oder ich rufe tolle Erlebnisse ab aus meiner Vergangenheit von Auftritten, die mir einen riesen Spaß gemacht haben, damit ich einfach wieder meine guten Gefühle fühle und rausgeh aus den Themen, die ich gerade gehört habe, die sozusagen in mein Gehirn reingekommen sind auf dem Weg. Ist ja so. Also dieses sich dann mal kurz rausnehmen aus der ganzen Geschichte ist auch okay. Selbst mit den Worten, ich gehe nur mal schnell auf die Toilette. Also auch das, ich finde das total legitim, wenn es wirklich darum geht, also wenn du dir da draußen wünschst, dass du in einer besseren Stimmung bleibst.

Florian: Und dann sind wir bei der Intention. Was ist das? Wo möchte ich hin? Wie möchte ich mich fühlen? Wie möchte ich im Umgang mit anderen auch sein? Und wenn ich da merke, dass andere Menschen mir auch lieber zuhören, wenn ich in einer besseren Laune bin oder dass es mir persönlich besser geht, dass die Zusammenarbeit mit anderen einfacher ist an der Stelle, ja klar. Dann ist vielleicht die kurze Pause und ich kümmere mich erstmal um mich selber und meinen Zustand wirklich ein sehr legitimes Mittel.

Die Fünf-Prozent-Regel und flache Stufen auf der Treppe

Miriam: Ja, finde ich schon. Weil dann habe ich auch wieder mehr Power und du hast vorhin gesagt, du bringst Menschen so schnell zum Lachen. Ja, das macht mir auch einen Riesenspaß. Und wenn jemand eben gerade kommt und hat eine sehr traurige Geschichte, dann kann ich nicht mit einem von meinen fünf Lieblingswitzen um die Ecke hüpfen. Es passt ja nicht zusammen. Also ich will es nicht. Ich könnte schon, nur ich weiß ja zu was es führt, habe ich schon probiert. Nutzt nicht viel.

Florian: Ich habe mal die Regel gelernt, dass wenn ich jemandem in eine bestimmte Richtung helfen möchte oder zumindest diese Einladung aussprechen, mit mir in eine bestimmte Richtung vom Zustand zu gehen, dass ich maximal 5% Unterschied haben darf. Und das ist mir in Erinnerung geblieben. Also dass die Distanz zwischen wo bin ich unterwegs, wie lustig bin ich und wie lustig ist mein Gegenüber einfach von mir aus auch so gewählt werden darf, dass ich... in der Nähe bin, dass der Schritt, zu dem ich meinen Gegenüber einladen möchte, ein bisschen bessere Laune zu bekommen, ein kleines Lächeln aufs Gesicht zu bekommen, einen kleinen Lacher zu bekommen, dass der halt so groß sein darf, dass diese Person den tatsächlich auch machen kann.

Miriam: Also flache Stufen auf der Treppe.

Florian: Flache Stufen, möglichst einfach. Das hat was damit zu tun, in meinem Beruf natürlich auch, dass ich an der Stelle auch Dienstleister bin und das auch tun möchte für die Menschen.

Miriam: Voll schön. Ich finde es eine schöne, für alle Mathematiker da draußen, exakt 5%. Weil da sprengst du zum Beispiel mein Gehirn schon wieder komplett. 5% besser gelaunt als der jetzt.

Florian: Ja, da darf ich mir erstmal eine Formel, wie kriege ich jetzt raus, wie genau, 17.

Miriam: Weißt du, wie ich das jetzt für die Menschen formuliere, die so sind wie ich?

Florian: Ja.

Miriam: Die schon mal keine richtige Vorstellung von, was ist 5% besser als mein Gegenüber, bergauf denken. Ja. Also ich denke bergauf. Ich denke dann nicht bergab, sondern ich denke bergauf.

Florian: Und eben nur ein kleines Stückchen.

Miriam: Und ein kleines, ich bin eh lauffaul.

Florian: Wenn ich zu weit wegstehe von meinem Gegenüber, zu viel oben drüber stehe, dann hören wir uns einfach nicht mehr. Dann können wir uns noch zuwinken, nur das war's dann. Sondern schon in der Nähe bleiben und gemeinsam dann nach oben gehen von der Laune.

Miriam: Ganz vorsichtig die vielleicht guten Dinge dann auch etwas stärker hervorheben. Wenn wir bei dem Beispiel mit dem Kochen bleiben, dass ich also dann, oh, wenn ich dich eh gerade sehe, Entschuldigung, nur du hast letzte Woche was von diesem Rezept gesagt. Und dann kommt vielleicht irgendwas auch dazu. Vielleicht sagt der andere dann, immer noch nicht so gut gelaunt, nur schon in einem seiner Lieblingsthemen drin. Das schreibe ich dir auf, also sehr gerne, da helfe ich dir. Und dann sage ich, backst du eigentlich auch Kuchen? Und über den Kuchen komme ich zur nächsten Geburtstagsparty. Wenn ich einen Menschen nicht so gut kenne, wenn ich weiß, kocht der gerne oder sitzt der gerne vorm Computer, bei vielen Menschen, mit denen du arbeitest, kannst du vielleicht mit einem tollen Computerspiel kommen, mit einem spannenden oder irgend so einem Thema, du kennst die. Wenn ich den Menschen nicht so gut kenne, also wenn es ein relativ fremder Mensch für mich ist und ich treffe jeden Tag im Sender Menschen, die ich nicht so gut kenne, habe ich festgestellt, dass zwei Themen immer ganz gut funktionieren. Das eine ist Wetter. Wetter ist super. Mit Wetter kannst du echt ablenken. Wetter ist unverfänglich. Und es wird immer irgendwann besser. Ja, da lachst du. Das sind Experimentierreihen, die ich mit Mühe... Es gibt statistische Erhebungen, wie oft es mit dem Wetter funktioniert. Ja. Ja, eine 99-Prozent-Quote. Mit Wetter hast du echt gute Karten.

Florian: Ja.

Miriam: Oder Urlaub.

Florian: Ja, das ist natürlich schön. Also so generelle Themen, wo Menschen sich darauf freuen, womit Menschen, alle Menschen, in Anführungszeichen, viel Spaß haben.

Miriam: Und ich glaube, es ist dieser erste Schritt, wie immer, wenn wir was Neues lernen und wir beide lernen gerne und wir unterrichten und haben Menschen im Seminar sitzen, die kommen, weil sie was lernen möchten. Menschen, die diesen Podcast hören, hören den ja auch nicht ohne Grund.

Florian: Vielleicht macht es ihnen auch einfach gute Laune.

Miriam: Vielleicht macht es ihnen auch einfach gute Laune.

Florian: Vielleicht sollten wir mal einen Nur-Witze-Lieblings-Witze-Podcast machen. Das machen wir. Das machen wir.

Miriam: Weißt du was, das machen wir für Karnevalsdienstag. Machen wir einen Witze-Podcast.

Florian: Dann brauchen wir noch so einen Tusch, ja. Sehr coole Idee.

Miriam: War ich jetzt? Siehst du, hast du schon wieder geschafft. Jetzt war das Jammertal so nah. Meine statistischen Erhebungen hatte ich genannt. Wetter und Urlaub funktionieren toll.

Florian: Ja, jetzt find mal deinen roten Faden wieder. So ist das mit den Unterbrechungen. Cool, ne? Ja, genau.

Miriam: Ich bin so einfach zu manipulieren, hör mal.

Florian: Also Witze-Podcast kommt bald. Ja.

Miriam: Jetzt ehrlich, ist ja auch noch nie passiert, ne? Wo war ich denn hier stehen geblieben? Bei dem Urlaub. Ich hatte noch eine tolle Idee.

Florian: Tja, dann kommt sie bestimmt gleich wieder.

Das Experiment: einfach mal ausprobieren

Miriam: Dann kommt sie bestimmt gleich wieder, genau. Ja, also bei Menschen, die ich nicht so gut kenne, sind das dann die Ablenkungsmanöver, die ich benutzen würde, um erstmal komplett abzulenken. Und was ich dann oft als Feedback bekomme, wenn ich das Menschen erzähle, auch in den 1 zu 1 Coachings, die ich mache, ist, das kann ich doch nicht einfach machen.

Florian: Dann ist meine Empfehlung, versuch's mal.

Miriam: Da war ich stehen geblieben. Das ist der Schritt, was Neues auszuprobieren. Ja. Neue Sachen, die wir tun oder lernen, fühlen sich immer erstmal ein bisschen schräg an oder können sich schräg anfühlen. Wenn einer jetzt nicht so ein, wir sagen ja immer so ganz keck Arschbombenkandidat ist wie ich, wenn ich was Neues hab, dann ist es ja immer so, yay, 10 Meter Brett, ich mach einfach mal.

Florian: Genau. Und ich spring dir dann hinterher mit dem Fallschirm.

Miriam: Ja, besser vorweg. Weil wer überholt dann wen in der Luft?

Florian: Solange wir den Fallschirm erst aufmachen, wenn ich dich im Arm habe, dann ist alles gut.

Miriam: Ja, das stimmt. Ich probiere immer total gerne neue Sachen aus. Ich experimentiere rum. Wenn ich zu einem Training fahre, wir beide fahren ja auch selbst gerne zu Trainings und wir lernen was Neues, dann bin ich da vier Wochen bei. Ich sage immer so vier Wochen Challenge. Ich gucke mir mal vier Wochen lang, was es macht. Vier Wochen lang, wenn mir jemand über den Weg läuft, der sauertöpfisch ist, dann Ablenkungsmanöver. Und ich gucke, was kann im schlimmsten Fall passieren.

Florian: Im schlimmsten Fall ist, glaube ich, dass die Person zurückschwenkt auf ihr ursprüngliches Thema.

Miriam: Genau. Und es ist noch nie passiert.

Florian: Bei mir nicht. Bei mir schon und beim zweiten Mal dann nicht mehr.

Miriam: Du hast nochmal nachgeladen? Ja.

Florian: Hör mal! Also, so ein Experiment könnte man ja mal machen, bis die Person es merkt. Also nur mal den Referenzrahmen, wenn ihr jetzt in einer Situation seid, wo ihr sagt, da kommt es jetzt nicht so drauf an. Dann einfach mal dieses Experiment machen. Wie oft kann ich denn ablenken, bis die Person wirklich merkt? Dass ich jetzt nur ablenke die ganze Zeit.

Miriam: Stimmt, zweimal habe ich das auch schon.

Florian: Also wenn euch die Themen interessieren, wenn ihr eine Neugier habt an der Frage, wenn du wirkliches Interesse am Gegenüber hast, gleichzeitig noch, dann ist ewig ablenken. Weil das eine ganz normale Art und Weise ist im Gespräch. Wir haben Ideen, wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen und plötzlich sind wir in einer ganz anderen Richtung unterwegs.

Miriam: Übrigens ist das ein ganz natürlicher Verlauf von Gesprächen. Das ist etwas, was wir uns zunutze machen, was sowieso ganz häufig passiert. Wenn zwei Freundinnen sich treffen und unterhalten sich den ganzen Abend vier, fünf Stunden lang über ihre Themen, die sie gerade haben, machen Updates, wie auch immer, dann, du könntest ein Mikrofon daneben stellen, das Gespräch aufzeichnen und würdest feststellen, etwa alle Viertelstunde, 20 Minuten macht eine von beiden das, weil ein bestimmtes Stichwort fällt im Gespräch.

Florian: Und dann erinnere ich mich an irgendwas.

Miriam: Genau, und dann komme ich vom Hölzchen aufs Stöckchen. Und es ist genau dieser kleine Sprung nur, nur ich mache es eben an der Stelle bewusst, mit fantastischer Absicht, nämlich nicht nur mich, sondern auch den anderen in einem guten oder vielleicht noch besseren State zu halten.

Florian: Wahrscheinlich dürfen wir dann beim nächsten Mal darüber sprechen, ob das nicht manipulativ ist.

Miriam: Den hätte ich jetzt noch genommen. Möchtest du den jetzt noch machen? Wie lang ist denn der Podcast jetzt schon? Wie kurz meine ich?

Florian: 26 Minuten.

Miriam: Nee! Ja. Boah, das ging jetzt schnell. Nee, dann ist es der nächste Podcast.

Florian: Eben deswegen. Ja.

Miriam: Also vielleicht nur mal als Experimentierübung, als Idee für alle, die uns das geschrieben haben und die Spaß haben an diesem Thema oder die eine Not sehen an der Stelle. Mach doch einfach das Experiment. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass derjenige wieder zurückplumpst.

Florian: Genau. Und dann probiere einfach ein anderes Thema aus.

Miriam: Wetter und Urlaub sind cool. Ja. Bei Müttern, Kinder.

Florian: Hobbys.

Miriam: Hobbys, super, wenn du einen Menschen kennst.

Florian: Ja, genau.

Miriam: Ja. Und überlegst dir vorher, es dürfen wirklich Themen sein, die positiv sind. Also jetzt, du kannst auch mit Themen ablenken, da werden wir dann, wie ist das dann, so nicht vom Hölzchen zum Stöckchen, sondern ja. Nur nimm ein Thema, was deutlich positiv ist. Wetter wird immer besser, Urlaub ist immer gut. Hobbys machen hoffentlich Spaß.

Florian: Machen viel Spaß, genau.

Miriam: Genau. Dann funktioniert das und funktioniert toll und wir freuen uns jetzt schon auf dein Feedback zu diesem Podcast und deine ersten Experimentiererfahrungen. Ich lasse die dann einfließen in meine statistische Erhebung. Nächstes Mal ist dann Manipulation.

Florian: Manipulation. Sehr cool.

Miriam: Super. Dann bedanken wir uns bei dir fürs Zuhören.

Florian: Vielen Dank.

Miriam: Hab ganz viel Spaß.

Florian: Genau. Beim Ablenken. Falls du noch andere Podcasts hören möchtest, findest du die auf www.kontext*denken.de.

Miriam: Du findest unser komplettes Angebot und auch wer wir sind auf unserer Seite www.kontext*denken.de. Auf Facebook gibt es mich, Miriam Deforth.

Florian: Und mich auch, Florian Groß.

Miriam: Und es gibt unseren Podcast auch bei iTunes, bei YouTube und nach wie vor freuen wir uns riesig über deine Bewertung bei iTunes, denn dann finden immer mehr Menschen diesen Podcast und können ihn hören.

Florian: Ja, vielen Dank. Und?

Miriam: Jetzt hast du mich wieder abgelenkt. Tschüss. Tschüss.

Weiterdenken

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