Wie weit ist für dich das nächste Weihnachten weg? Drei Meter? Fünf? Oder doch ein paar hundert Meter? Diese Frage klingt zunächst absurd — und genau da fangen Miriam und Florian an. Sie zeigen, wie wir Zeit räumlich in uns anordnen und was das mit Prüfungsangst, Musicalproben und einem Antrag „on air“ zu tun hat. Und sie laden dich zu einer kleinen Übung auf deinem eigenen Zeitstrang ein.
Warum wir über Timeline sprechen
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Herzlich willkommen zum deutschen NLP Lehr-Podcast. Was? Wir behandeln Themen aus der NLP-Fachspezifik. Heute Timeline. Herzlich willkommen.
Miriam: Ich habe gedacht, ich mache das mal professionell, sonst rauschen diese NLP-Themen, die ansonsten in dicken Büchern nachzulesen sind, einfach so durch diese Podcast-Vielfalt da draußen. Und das ist schon ein besonderer Service, dass wir sagen, wir sprechen heute in diesem Podcast über Timeline, weil das ist etwas, wofür du normalerweise in einem Practitioner wirklich schon eine ordentliche Summe Geld bezahlst. Das ist auch nicht an Tag 1.
Florian: Das ist nicht an Tag 1, genau.
Miriam: Und dir jetzt als, also die NLPler, die uns zuhören, klar, die seufzen jetzt wohlig, wenn sie hören Timeline. Cool. Wir hatten eine Teilnehmerin mal im Practitioner und im Master, die ist auch dieses Jahr bei der Coach-Ausbildung dabei, die liebt Timeline. Wenn wir das Thema Timeline haben in den Kursen, dann steht die als erste auf und sagt, lasst uns anfangen. Das ist ihr absolutes Lieblingsformat. Und Timeline, da steckt ja schon das Wort. Zeit drin, nicht wahr? Und das Wort Linie, was auch immer das zu bedeuten hat.
Florian: Falls das der erste Podcast ist, den du zum Thema Neurolinguistisches Programmieren, also NLP, diese sagenumwoben verruchte Technik von Richard Bandler und John Grinder, falls das der erste Podcast zu dem Thema ist, den du hörst, dann... Toi, toi, toi.
Miriam: Erstens, diesen Podcast empfehlen wir dir weder beim Autofahren zu hören, noch wenn du mit einem scharfen Gegenstand Gemüse schneidest, weil wir dich in diesem Podcast auch einladen, dir Zeit vorzustellen und das ist tatsächlich etwas, was ja, manche sehen eine Bahnhofsuhr.
Florian: Genau, deswegen pausier doch den einfach, hör dir den nächsten an oder den vorherigen, wenn du gerade sehr beschäftigt bist und wenn du etwas machst, wobei du ganz sicher bist und du ganz einfach nebenbei was hören kannst oder du hörst den einfach bei dir auf der Couch, dann ist das die richtige Umgebung. So, die Einladung wird nämlich sein... Das ist ja fast wie das Krokodil bei Peter Pan.
Miriam: So cool. Das hat einen Wecker verschluckt. Deswegen ist es von Weitem zu hören, wenn es anrauscht.
Florian: Und deswegen hat der Captain Hook auch Stress darauf, sobald er dieses Geräusch hört.
Miriam: Ja, da tickt schon ordentlich Zeit.
Florian: Und tatsächlich, wir können über bestimmte Sounds unsere Zeitwahrnehmung verändern. Ganz einfach, wenn der Jeopardy-Song läuft, dann haben viele Leute plötzlich Stress drauf. Ich habe das schon ausgetestet in vielen Workshops und Seminaren. Wenn irgendwie für eine bestimmte Zeit irgendeine Technik zu tun war und ich habe Jeopardy-Musik hinten dran gespielt, dann sehen die Leute gestresster aus als ohne. Also es verändert sich was in der Physiologie.
Miriam: Und Jeopardy, das ist ein Quiz aus den 90ern, das vielleicht nicht alle unsere Hörer kennen.
Florian: Nur die Melodie kennt sicherlich fast jeder.
Miriam: Die Melodie kennt fast jeder. Das ist ein Klassiker der Zeitbeschleunigung. Wenn Florian das jetzt anstimmt, kann es sein, dass du dich zu Hause immer noch wunderst.
Florian: Hey, dann stimm du doch an.
Miriam: Nein, der Worte sind genug gewechselt. Was ist Timeline im NLP? Komm.
Zeit im Raum: Wo liegt für dich Weihnachten?
Florian: Also wir haben ja die Annahme in NLP, wenn wir die Brille von NLP aufsetzen, dann gehen wir davon aus, dass wir in unseren Sinnessystemen, in unseren Sinneskanälen alles repräsentieren, was wir über die Welt verstehen. Also, dass bestimmte Erinnerungen eben auch als Bilder in uns abrufbar sind oder als Filme. Dass wir über bestimmte Gerüche uns daran erinnern können, wie es damals war in Paris. Wenn wir das Parfum von der damaligen Freundin in Paris riechen, dass wir plötzlich zurückversetzt sind, wieder vor unserem inneren Auge dieser Film entsteht und wir vielleicht auch noch das eine oder andere hören, dass in uns drin die gleichen Repräsentationssysteme existieren wie das, was wir über die Welt normalerweise aufnehmen. Berührungen oder Gefühle, dass wir irgendwas sehen können, dass wir irgendwas hören können. Dass wir vielleicht auch eine innere Stimme haben, die uns manchmal Sachen sagt von früher.
Miriam: Oder uns auch ganz schön reinquatscht.
Florian: Und die Frage ist, wie ist das jetzt mit der Zeit? Und in dem ganzen Timeline-Format gehen wir eben auch davon aus, dass jeder von uns in sich eine Repräsentation von Zeit hat. Und zwar wahrscheinlich im Äußeren, also bei sehr, sehr vielen, den meisten Menschen im Außen. Das heißt, irgendwo da draußen hast du das Gefühl, dass da übermorgen oder in drei Wochen oder in fünf Monaten ist. Wenn du das mal ausprobieren wollen würdest, dann könntest du dir einfach vorstellen, wo denn zum Beispiel für dich im Außen, wenn du dir einfach vorstellst, wo ist denn das nächste Weihnachten? Und dann mal überlegst, ist es direkt vor deiner Nasenspitze oder ist es vielleicht zwei Meter weg oder drei Meter weg oder fünf Meter weg? Ist es ein bisschen links, bisschen rechts, bisschen oben? Wo würde sich für dich Weihnachten anfühlen?
Miriam: Drei-, vierhundert Meter. 2019.
Florian: Und wo dann? Für dich ist es drei-, vierhundert Meter weg? So weit weg? Okay. Und wo ist zum Beispiel irgendwas, was du morgen vorhast, falls du zum Friseur gehst, wo ist der Friseurbesuch? Ist der näher dran oder ist der genauso weit weg oder ist der links und rechts oder ist der ein bisschen anders verteilt? So könnten wir herausfinden über verschiedene Ereignisse, manche, die eine große Bedeutung haben und manche, die vielleicht nicht so eine Bedeutung haben, sondern einfach Zähneputzen — was ist Zähneputzen nächste Woche, was ist Zähneputzen in einem Monat, in zwei Monaten, in fünf Jahren. Wie repräsentierst du Zeit in dir? Für viele Menschen ist weiter weg, weiter in der Zukunft. Egal jetzt erstmal in welche Richtung. Das heißt, wir haben offensichtlich, wir sortieren das räumlich.
Miriam: Es gibt ja auch diese Redewendung, dieses, das ist noch ganz weit weg. Das gibt es als Redewendung, wenn was in der Zukunft ist. So, wir wollen schon heiraten, nur das ist im Moment noch ganz weit weg. Und dann kommen Argumente, warum das ganz weit weg ist. Ne, das habe ich, habe ich das jetzt, habe ich das wirklich gesagt? Ich habe, das war, das war direkt, also das nicht. Ja. Also nicht, dass das... Oh, ein Antrag on air. Es gibt Menschen, die auf diesem Podcast, die kennen meine Eltern und ich weiß, was passiert, wenn die jetzt dort anrufen und sagen, was, die Miriam will heiraten, ne?
Florian: Nein. Dann hast du jetzt schon, dann siehst du dich doch jetzt schon dabei oder hörst schon die Stimme von deiner Mutter am Telefon, oder? Das ist eben, also auf der einen Seite ist das eine sehr triviale Erkenntnis, dass wir nämlich sagen, wir können uns Sachen vorstellen, die noch nicht passiert sind, nur von denen wir erwarten, dass sie passieren. Auf der anderen Seite ist das eine ganz schön revolutionäre Erkenntnis, weil grundsätzlich leben wir ja immer im Hier und Jetzt. Nur manchmal können wir uns sozusagen Sachen vorstellen, die nicht passiert sind und die vielleicht auch nie passieren werden.
Zukunft vorstellen — und keine Hellseherei
Miriam: Es ist total cool, wie Menschen mit ihrer Zukunft und ihrer Vergangenheit jonglieren. Hier haben wir zwei Pole dessen, was gerade definitiv nicht ist. Vergangenes ist definitiv vorüber. Es ist nicht jetzt. Die Zukunft kommt und sie ist nicht jetzt. Und ich kenne bis jetzt auch keinen einzigen Menschen, der valide tatsächlich in die Zukunft blicken kann. Selbst der Wetterfrosch beim Hessischen Rundfunk, den ich persönlich kenne, mit dem ich mal ein längeres Gespräch hatte und der Vorhersagen verkauft, hat mir gesagt, wie unsicher Wettervorhersagen sind. Obwohl wir heute mit einer Technik ausgestattet sind auf diesem Planeten, die alles misst, jeden Luftzug da draußen, jede minimale Veränderung der Luftfeuchtigkeit oder sonst was. Wettervorhersagen sind genau 24 Stunden valide. Und alles, was darüber hinausgeht, kann sich definitiv noch ganz schön verändern. Und zwar mit einer rasant steigenden Wahrscheinlichkeit. Also wer behauptet, das Wetter in vier Tagen zu wissen?
Florian: Ja, und trotzdem können wir, wenn wir unseren Urlaub planen, können wir darauf Daten und Fakten basieren lassen. Wir tun so? Und in vielen Fällen funktioniert es eben auch ganz gut. Also tatsächlich, selbst wenn es keine exakte Wissenschaft ist, können wir ja trotzdem auf solchen Annahmen bestimmte Pläne basieren lassen oder bestimmte Sachen.
Miriam: Wir behaupten ja auch jeden Tag mit einer sehr großen Selbstverständlichkeit, bewusst oder unbewusst, dass morgen ein neuer Tag ist.
Florian: Das stimmt.
Miriam: Meistens stimmt es.
Florian: Die Sonne geht wieder auf.
Miriam: Und das ist für mich immer noch kein Beweis dafür, dass jemand valide in die Zukunft schauen kann.
Florian: Nein, nur wir können mit den Plänen was anfangen. Das ist ein Unterschied. Also wir können sozusagen, ich finde, das ist eine große Fähigkeit von uns Menschen. Wir können tatsächlich uns vorstellen, wie die Zukunft sein könnte und auf Grundlage dessen, was wir uns vorstellen, hier Entscheidungen in der Gegenwart treffen.
Miriam: Was machen die meisten Leute? Planen irgendein Desaster?
Florian: Du kennst sie doch auch. Gut, und ich kann auch mein teures Kochmesser nehmen und damit irgendwie einen Baum fällen. Danach ist es auch kaputt. Also, weil ich ein cooles Werkzeug habe, heißt nicht, dass ich es richtig einsetze. Okay. Und das ist ja eine, darum geht es ja im NLP und mit Timelines. Wenn wir uns doch die Zukunft vorstellen können, dann können wir uns doch vielleicht auch vorstellen, wie toll irgendwas ausgeht oder wie wunderbar irgendwas sein wird und die Gefühle von der Zukunft schon heute.
Miriam: Soll ich dir sagen, was ich jetzt noch im Masterkurs gehört habe von jemandem? Das ist doch nicht realistisch. Da stelle ich mir doch was in schön vor und wenn es dann nicht so schön wird.
Florian: Dann habe ich mich bis da wenigstens gefreut.
Miriam: Ja, pass auf, ich hatte wirklich Kolleginnen in der Schule, da erinnere ich mich noch dran, in der Uni später auch, in jedem Prüfungsbereich, immer wenn Prüfung anstand, gibt es welche, die handeln fest nach dieser völlig seltsamen These, ich stelle mir lieber das Schlimmste vor, dann bin ich nicht so enttäuscht, wenn es wirklich eintrifft.
Florian: Ja, nur die Leber halt auch, also gerade beim Studium, ne? Ein ganzes Semester im Stress auf die Prüfung am Schluss hin.
Miriam: Du machst nix, es passiert nix. Stellt sich tot wie ein Karnickelchen.
Florian: Ja, das stimmt, Todstellreflex. Und dann war es vielleicht gar nicht so schlimm. Oder es ist so schlimm, oder was auch immer. Nur da sind sechs Monate Blödsinn dazwischen. Und das ist was, was wir ändern wollen.
Miriam: Zumindest wollen wir im NLP wach werden dafür, was wir uns da zum Teil antun mit einer Hellseherei, die definitiv bar jedes Realitätssinns ist. Denn mir kann einfach niemand erzählen, dass er drei Monate in die Zukunft schauen kann, exakt, und dann mir wirklich sagen kann, wie das genau dann ist.
Florian: Das stimmt. Und gleichzeitig sind solche Sachen, wie wir fliegen auf den Mond, als der Kennedy diese große Rede gehalten hat mit „In 10 years we're gonna put a man on the moon“, da entstehen dann Pläne für in 10 Jahren. Und da bewegen sich Massen von Menschen in eine bestimmte Richtung. Und dafür ist es sehr sinnvoll. Für solche Sachen ist es sehr sinnvoll, mal gemeinsam in die Zukunft zu gehen und uns auszumalen, wie könnte das denn sein. Viel von dem, was wir im NLP machen, das sind ja auch die nächsten Themen, die dann kommen, ist tatsächlich auch zielebasiert. Dass ich mir überlege, was hätte ich denn gerne, welche Intentionen habe ich denn? Welches Blümchen möchte ich denn mal haben, weil dann gehe ich doch in den Baumarkt und kaufe mir das Blümchen als Samen und nicht irgendeins.
Miriam: Das ist vollkommen richtig und ich mag es, wenn ein Kennedy sich hinstellt und ein ganzes Volk motiviert, was weiß ich, zum Beispiel mehr Steuern zu bezahlen, damit so ein Projekt wie „Da fliegt einer zum Mond“ realisiert werden kann oder seine Ingenieure befeuert oder die Menschen, die an diesem Projekt arbeiten.
Florian: Ob das dann funktioniert oder nicht, ist ja nochmal eine zweite Geschichte.
Miriam: Es ist eine geile Idee sozusagen, dass wir als Menschen es schaffen, uns ins Weltall zu bewegen, dort zu überleben und dann eben dort auch Entdecker zu sein und auch wieder lebendig zurückzukommen und gesund. Das ist schon cool und es kann durchaus sein, dass das viele Menschen motiviert. Es soll ja auch so ein paar Spezies geben, die sich tatsächlich über die Horrorvorstellung in der Zukunft motivieren, was zu tun. Also kann ja sein. In den meisten Fällen beobachte ich da auch eher ein... Viele machen dann auch nichts mehr. Ja, genau. Oder ein sehr schweres Handeln in diese Richtung. Und grundsätzlich, wenn wir sagen, okay, wir können uns vorstellen, wie cool das wäre in der Zukunft. Also wenn ich mir vorstelle, und es ist überhaupt nicht geplant, Leute, wirklich kein bisschen. Florian hat es jetzt in den Raum geholt. Wenn ich mir jetzt vorstelle, Florian und ich würden heiraten und ich spinne den Gedanken mal weiter. Ich war schon mal verheiratet, nur dass wir es klar haben. Florian und meine Hochzeit wäre outstanding, die wäre ganz anders als das, was ich erlebt habe bis jetzt mit heiraten. Und ich sehe Florian und mich in einer ganz besonderen Umgebung heiraten und stelle mir das wunderschön vor, wie wir auch vielleicht mit einem ganz weisen Lehrer heiraten, gar nicht mit einem Standesbeamten oder einem Pfarrer oder so, sondern mit jemandem, den wir beide ganz toll finden und von dem wir uns wünschen, dass er diese Beziehung mitsegnet oder wie auch immer. Dann habe ich da wunderschöne Bilder im Kopf. Also wirklich wunderschön. Und ich sehe die Menschen, die uns dahin begleiten dürften. Das sind die liebsten Menschen, die wir kennen.
Florian: Ich weiß, was du meinst. Du denkst an die Elvis Presley Kapelle in Las Vegas, weil Elvis uns verheiratet.
Miriam: Ähm, nein.
Florian: Ach so. Doch nicht.
Miriam: Irgendwie hat es gerade in meinen Zukunftsvisionen so ein Molekülrauschen gegeben. Jetzt ist kein Bild mehr da. Ich hatte es gerade sehr schön vor meinem inneren Auge. Gut, so viel dazu. Wenn andere dir in deine Zukunftsvisionen reinquatschen.
Timeline in der Praxis: Ziele näher heranholen
Florian: So, jetzt ist die Frage, wie können wir mit Timeline in NLP arbeiten? Das eine ist, wir gehen davon aus, dass Menschen Zeit im Raum repräsentieren. Und ganz praktisch, ich benutze das in Workshops, wenn wir uns über Strategien fürs neue Geschäftsjahr unterhalten. Wenn wir uns überlegen, was machen wir als Gruppe, als Team, als Organisationseinheit in den nächsten paar Monaten, dann entweder male ich was an die Wand und wir hängen Post-its dazu, wo wir sagen, wir haben so einen Zeitstrahl und manche Sachen sind an der einen Seite und dann bewegen wir uns und dann kommt es auf eine andere Seite. Oder wir gehen tatsächlich durch den Raum und haben auf der einen Seite des Raumes irgendwie das Hier, Heute und Jetzt oder vielleicht sogar einen vergangenen Teil, den wir gerade abgeschlossen haben und in einem anderen Teil im Raum haben wir die Zukunft, also das, was kommt, um Pläne zu schmieden, um gemeinsam uns zu überlegen, wie möchten wir denn bestimmte Sachen gestalten, um dann in die Aktion zu kommen und zwar mit einem guten Gefühl.
Miriam: Das gute Gefühl wäre dir jetzt wichtig.
Florian: Das wäre mir jetzt wichtig. Das gute Gefühl, weil wir sagen, das können wir uns gemeinsam vorstellen, das sehen wir in unserer Zukunft. Da hören wir uns vielleicht schon die Freudenschreie ausstoßen.
Miriam: Du, das ist das klassischste Beispiel, wenn ich an meine Musicalproduktion denke im Herbst. Denn da sind ja dann mindestens 60 Leute, die sich auf irgendeine Weise die Premiere und alle darauf folgenden Aufführungen vorstellen.
Florian: Ja.
Miriam: Möglichst mit großem Triumph. Und wenn du dir diese 60 Leute anschaust in den ersten Tagen dieser Produktion, wenn die Proben gerade erst beginnen und es noch ganz neu ist, dann kannst du an der entspannten oder verspannten Haltung der Leute sehen, wer sich das in geil vorstellt und wer sich das in nicht so geil vorstellt.
Florian: Und auch da ist es interessant. Miriam hat jetzt gesagt, Weihnachten 2020 ist 300, 400 Meter weit weg. Eine interessante Frage wäre ja, was passiert, wenn wir das näher ranholen? Und das ist was, was Miriam und ich konkret mit der Theatergruppe schon gemacht haben, dass wir denen die Zeit verkürzt haben, weil es sich so lang anfühlt. Es gibt immer ein Workshop-Wochenende im September, wo die großen Tänze geübt werden, wo große Szenenproben laufen. Ich war ja letztes Jahr mit dabei und habe das auch mal aus der Innensicht mitbekommen. Nur im September fühlt sich der Ende November, wenn die tatsächlichen Aufführungen losgehen, für viele noch sehr weit weg an und als hätten wir noch wahnsinnig viel Zeit. Nur was wir da gemacht haben, als Workshop-Format, ist die Wochenenden sehr nah an die Menschen heranholen. Und das ganze Thema, wir sind bald in den Aufführungen, sehr eng an die Menschen heranholen, weil dann mehr Aktion passiert. Weil das war das, was wir haben wollten. Und dann haben wir im Endeffekt NLP-Techniken genutzt, ganz konversationell in einem Workshop, ohne es großartig anzukündigen oder zu erläutern.
Miriam: Und das Format heißt Timeline, weil wir im NLP dazu tendieren würden und das ist selbstverständlich in einem Coaching-Kontext dann auch nochmal freier interpretierbar. Nur wir würden im Grundformat dieser Timeline dann dich auffordern, dir deine Zeit tatsächlich wie so eine Art Linie, Straße oder Strang vorzustellen. Der in irgendeine Richtung in die Zukunft geht und in irgendeine Richtung in die Vergangenheit verläuft. Und auf dieser Zeitlinie könntest du eben verschiedene Experimente auch machen. Zum Beispiel eben so eine Messung, wie viel Meter, Zentimeter, Kilometer ist denn ein bestimmtes Ereignis gefühlt auf dieser Linie weg zu sehen, wenn du in die Zukunft schaust. Also das wäre so dieses, was wir im NLP dann tatsächlich auch unter Timeline verstehen. Nur damit der Begriff auch mal dann ganz klar ist. Gespielt wird mit dieser Art ja auch in Science-Fiction-Bereichen ganz viel.
Florian: Mit alternativen Zukunften und alternativen Vergangenheiten. Da gibt es doch einen deiner Lieblingsfilme, oder?
Miriam: Ach, grandios. Und natürlich kommt der Begriff dort nicht vor, nur es ist einwandfrei genau das, was wir im NLP lehren würden. Zurück in die Zukunft. Ich war der größte Marty McFly-Fan Europas wahrscheinlich. Mein Zimmer war plakatiert, es gab keine freie Fläche mehr, wo nicht irgendein Bravo-Poster von Michael J. Fox hing, dem Darsteller. Und grundsätzlich erfindet dort ein recht verrückter Professor eine Zeitmaschine, also ganz klassischer Stoff. Und mit dieser Zeitmaschine reist ein junger Mann aus Versehen in seine eigene Vergangenheit und ist dort auch imstande, Dinge zu verändern. In dem Film wird dann so mit diesem Spiel hantiert, wenn er jetzt an bestimmten Dingen schraubt in der Vergangenheit, dann könnte es sein, dass das dazu führt, dass seine Eltern sich gar nicht kennenlernen und dass er gar nicht geboren wird oder dass eben bestimmte Dinge sich zum Guten verändern, weil in der Vergangenheit eben auch Dinge passiert sind, die schlechte Konsequenzen in der Zukunft hatten. Die dann in der Vergangenheit wieder gerade biegen zu können, bedeutet eben in dem Film auch, dass er, als er dann wieder zurückkehrt nach vielen Abenteuern in seiner eigenen Vergangenheit, oder auch der Bildungsgrad oder dass er eben vor seiner Reise in die Vergangenheit überhaupt nicht wusste, was er tun will oder was er werden will und als er zurückkam sehr viel stärker in seiner Position war. Und aus dieser Perspektive betrachtet ist es ein ganz zauberhafter Film, der mit diesem Subjekt Zurück in die Zukunft spielt. Weil in dem Augenblick, wo ich aus meiner Vergangenheit in mein Jetzt gucke, ist das Jetzt ja plötzlich Zukunft. Und dann verschieben sich so schön diese ganzen...
Florian: Eine vergangene Zukunft.
Eine Übung: der Tag nach dem Ziel
Florian: Also wir spielen sehr viel, weil es da eben auch einige Formate gibt, wir spielen sehr viel mit, wo ist gerade jetzt und wo ist die Zukunft und was passiert da in welcher Art und Weise. Wenn du das selber mal machen wollen würdest zu Hause, eine der ganz einfachen Übungen ist tatsächlich, ich habe das Ähnliche in einer Konversation ganz normal in einem Gespräch mit einer Gruppe heute, mit einem Team heute verwendet. Die Frage ist, wir wollen irgendwas gemeinsam erreichen. Du hast vielleicht ein Projekt oder du hast irgendwas Größeres vor, wo mehrere Schritte dafür notwendig sind. Und dann kannst du dir einfach mal vorstellen, was ist denn am Tag, nachdem du dieses Ziel erreicht hast, nachdem du dieses Projekt abgeschlossen hast oder nachdem du einen großen Meilenstein erreicht hast. Das könnte sowas sein wie, da läuft ein Bazaar im Kindergarten gerade und da sind viele Sachen noch vorzubereiten. Du möchtest vielleicht was basteln oder was nähen, vielleicht ja auch was kochen oder was backen. Wie sieht es denn aus am Tag nach dem Bazaar? Was hättest du da vor? Wenn es im Beruf ist, wie ist es am Tag, nachdem dieses Projekt abgeschlossen ist? Vielleicht kommst du in eine neue Stelle rein. Wie ist der Tag danach? Was erlebst du denn da und wie ist es genau?
Miriam: Und wie fühlt sich das an?
Florian: Was hörst du dann, was siehst du dann, was spürst du dann, wie fühlt sich das für dich an? Und die Idee ist, das schon mal so zu gestalten, dass es sich ziemlich gut anfühlt. Und zu überlegen, was gehört denn dazu, damit das sich für dich ziemlich gut anfühlt. Weil das wären ja Kriterien, die wir mit zurücknehmen können ins Hier, Heute und Jetzt, die du mitbringen kannst aus dieser Vorstellung einfach ins Hier, Heute und Jetzt, die dann vielleicht bestimmen, dass du bestimmte Sachen auf deinem Weg machst. Also du... Wenn Miriam und ich die Vorstellung haben, dass unsere Newsletter-Subscriber, du kannst dich für unseren Newsletter für Miri-News anmelden auf unserer Webseite. Und da sind jetzt, weiß ich nicht, 1000 Newsletter-Abonnenten drauf. Und wir möchten das jetzt, wir stellen uns vor, wow, in 6 Monaten hat sich diese Zahl verändert. So, wenn wir in diese Zielvorstellung reingehen und wir denken uns, wow, wir sind jetzt bei 2000 oder bei 5000 oder wir sind bei 1050. Dann dürfen wir einfach unterschiedliche Schritte gehen, jetzt hier heute in der Gegenwart. Also du springst erstmal in die Zukunft rein und stellst dir vor, wie wäre es denn, wenn du dein Ziel erreicht hättest? Was wäre denn wirklich gut an der Stelle? Wie würde es sich denn richtig gut anfühlen? Und nimmst dann einen Teil mit ins Hier, Heute und Jetzt, wenn du wieder heute an dem Dienstagabend oder an dem Mittwochabend irgendwie bist, wo du unseren Podcast hörst. Was waren denn Sachen, die du machen durftest, um da hinzukommen? Weil je nachdem, wie schön du dir das vorgestellt hast, darfst du eben andere Dinge tun.
Miriam: Das ist eine ganz schöne Übung.
Florian: Das ist eine der Übungen. Da gibt es noch eine Handvoll Variationen, die wir da dran machen können. Nur mit dem Gefühl, du hast es schon mal erreicht, zumindest schon mal kurz hierher zurückzukommen und aus dieser Idee heraus zu planen, was sind denn die notwendigen Schritte, ist sicherlich sinnvoller, als in irgendeinem anderen Zustand zu sein.
Miriam: Und sehr wach zu werden für was treibt dein Gehirn unter Umständen oder was hat es bis jetzt getan oder das von anderen Menschen in deinem direkten Umfeld, im Kollegenkreis, in der Familie, in der Beziehung bei dieser konkreteren Vorstellung von was passiert in der Zukunft. Also wie wird das? Wie wird die Zukunft, keine Ahnung, beruflich, wie wird sie in unserem Land, wie wird sie, was tust du da so alles? Also wie gestaltest du es dir? Und nochmal, die meisten Menschen, die ich da draußen so treffe, neigen immer noch dazu, sich die Zukunft recht schwarz zu malen, aufgrund von irgendwelchen Dingen, die jetzt in der Gegenwart sind. Und tatsächlich wissen wir es nicht genau. Und vielleicht... Siegt die Vernunft? Vielleicht gibt es ganz wundervolle neue Errungenschaften. Vielleicht erleben wir privat ganz wunderschöne Überraschungen, mit denen wir jetzt noch gar nicht rechnen könnten. Vielleicht triffst du deinen Traumpartner, deine Traumpartnerin, wenn du noch keinen hast. Vielleicht wird, verstehst du, so, wie machst du das? Oder bei was würdest du dich da ertappen?
Ins Tun kommen — und Zeit als Geschenk
Florian: Du darfst natürlich in die Aktion kommen. Weil das ist manchmal das Gegenargument, sozusagen zu sagen, oh, wenn ich es mir nicht so furchtbar vorstelle, dann komme ich nicht ins Tun. Okay, wenn es unbedingt dafür sein muss, uiuiui, ja, fair enough. Nur, du kannst ja vielleicht dir überlegen, wenn ich nichts mache, oh, ganz furchtbar. Und wow, wenn ich was anfange zu tun, wenn ich was mache, wenn ich rausgehe und Menschen kennenlerne. Wenn ich anfange, andere Menschen anzusprechen irgendwo, mit denen in Kontakt zu kommen, wie dann der Freundeskreis sich verändert oder wie viele tolle neue Gespräche jeden Tag kommen, das darf sich ja dann schon schön anfühlen auch. Nur wenn du es nicht tun würdest, dann... Und solange du es machst, ist alles gut. Dann darf sich das auch gut anfühlen. Auch die Vorstellung, wie eine Prüfung im Studium abläuft oder wie in sechs Monaten das Gespräch, das Jahresgespräch mit dem Chef abläuft. Was da wäre. Und wenn sich das bis dahin gut anfühlt, dann leitet sich daraus vielleicht auch was für die Gegenwart ab. Und das ist so, da ist NLP wieder so praktisch. Weil wenn ich mit einem unserer beiden Jungs mir vorstelle, wie die am Ende des Jahres ein tolles Zeugnis bekommen oder eine Prüfung schreiben über Englisch oder Mathe oder was auch immer. Und dann mit denen gemeinsam überlege, wow, wird sich das gut anfühlen, so eine tolle Englischnote zu haben. Und die sagen dann, ja, das wäre ein cooles Gefühl. Dann aus dem Zustand heraus zu überlegen, was haben wir denn dafür gemacht zwischendurch? Und da immer wieder daran zu erinnern, wir machen das für diese gute Note, für dieses gute Ding, dafür sind wir aktiv. Ob das dann mal passiert oder nicht, ist tatsächlich ja vielleicht zweitrangig, weil wir hatten viel Spaß auf dem Weg und wir haben was Sinnvolles in diese Richtung gemacht.
Miriam: Und wahrscheinlich viel gelernt.
Florian: Und viel gelernt, ja, exakt. Vielleicht verändert sich das ja auch zwischendurch nochmal.
Miriam: Ich mag auch diesen sehr schönen Leitsatz von einer Trainerkollegin von uns, die gesagt hat, wenn ich sowieso nicht genau weiß, wie es ausgeht, kann ich mir ja mal vorsichtshalber das Beste vorstellen. Und das mag ich sehr, weil das zahlt genau darauf ein, mach dir doch die Zeit bis zum Termin so entspannt und schön und arbeitsam und motiviert wie möglich. Und sich sechs Wochen vor einem Zahnarztbesuch schon völlig verrückt zu machen, heißt ja nur, dass ich mit blank liegenden Nerven dann auf jeden Fall dort aufschlage. Wohingegen, wenn ich mir vorstelle, wie einfach das alles wird und wie toll das danach ist oder wie toll das nach der bestandenen Prüfung wird, wenn ich dann schon in der Party bin mit meinen Freunden, wo wir feiern, dass wir diese Prüfung bestanden haben, dann gibt es einfach auf dem Weg mehr Entspannung, weil da sind schönere Vorstellungen auf dieser Timeline in der Zukunft irgendwo da vorne. Und es ist ein Experiment, zu dem wir dich einladen, denn wir wissen ja eh nicht, was passiert. Wir wissen es nicht. Florian und ich wissen es auch nicht. Und wenn du jemanden hast, der valide die Zukunft voraussagt, bitte gib uns seine Adresse. Wir sind die Nächsten, die in seinem Seminar hocken.
Florian: Wir würden das gerne lernen und dann geben wir andere Seminare.
Miriam: Richtig. Und ansonsten, solange das nicht so ist, stellen wir es uns eben lieber in so gut wie möglich vor.
Florian: Und leiten daraus dann ab, was wir hier und jetzt dann auch machen dürfen, dafür, dass wir da mal hinkommen. Weil es einfach, da gibt es dann wahrscheinlich was zu tun. Also das ist, wenn du bisher Single bist und möchtest Menschen kennenlernen, dann ist auf der Couch sitzen bleiben wahrscheinlich einfach nicht die richtige Tätigkeit. Also vielleicht geht dann irgendwie hier irgendeine komische App.
Miriam: Postboten.
Florian: Den Postboten kennenlernen. Ja. Ja, dann sich selber einschreiben schicken, oder wie? Um ins Gespräch zu kommen. Immer mit Unterschrift.
Miriam: Rückschein. Und die Zeit wahrzunehmen als ein Geschenk, das uns gegeben ist, weil wir sie wahrnehmen können, weil wir sie irgendwie fühlen können. Mal abgesehen von dem Geräusch, dass ja zum Beispiel, wenn wir das Captain Hook-Krokodil nehmen, meine Eltern haben so eine große historische Uhr von der Uroma geerbt. So eine richtige Aufziehuhr mit so einem Pendel. Und die hat ein unglaublich schönes Tick Tack. Also das liebe ich sehr. Das wohltönend und durch ein ganz teures, schön gearbeitetes Holz gefiltert. Und ich mochte das schon als Kind sehr gerne, wenn niemand im Wohnzimmer war und ich konnte dieser Uhr eine Zeit lang lauschen und im Rhythmus der Zeit, die diese Uhr mir gab, Songs singen oder das aufnehmen und dazu Schritte machen oder in der Schrittigkeit dieser hörbaren Sekunden dann vorwärts gehen und mich dabei ganz sicher fühlen und ganz wohlig. Ich glaube, dass das, egal was auch immer du unter Zeit verstehst oder wie du mit dem Begriff Zeit umgehst, im NLP würden wir an der Stelle einfach sehr wach sein und sagen, ist das jetzt sinnvoll, das so zu empfinden? Ist es sinnvoll, sich so ein Jeopardy reinzuspielen und dadurch noch hektischer zu werden? Oder können wir auch entspannte Geräusche und im Fluss der Zeit schwimmen?
Florian: Und für manche Menschen ist dieses Jeopardy-Geräusch gut, ne? Bei manchen Menschen sorgt es dafür, dass sie dann Dinge tun.
Miriam: Mach das Feuer. Ja. Und damit dann.
Florian: Und auch da ließe sich vielleicht ja was dran ändern. Also wenn du sagst, bisher habe ich über Jeopardy gebraucht oder diesen Abgabetermin und jetzt möchte ich mal auf was hinarbeiten. Auch da lässt sich ja was dran ändern. Das ist ja auch das Schöne. Mit der Zeit kannst du ja auch Dinge verändern.
Ausblick und Einladung
Miriam: Also Timeline tatsächlich, wenn du da richtig Interesse dran hast.
Florian: Lass uns nächste Woche mal noch das ein oder andere Thema aufgreifen, weil da gibt es noch so ein paar Randthemen. Einmal zahlt es gut in die Ziele ein und zum anderen geht es auch um sowas wie, manchmal sagen Menschen ja sowas wie, oh ne, jetzt ist mir mein Joghurt morgens runtergefallen, jetzt wird der ganze Tag furchtbar. Da können wir ja auch mal drüber reden.
Miriam: Sehr cool. Das machen wir, das behalten wir uns im Kopf für die Zukunft. Also Florian und ich betreiben gerade Podcast-Zukunftsplanung. Ja, das stimmt. Was sich immer sehr gut anfühlt.
Florian: Bald machen wir auch die Seminarplanung für 2020.
Miriam: Das stimmt.
Florian: Auch das ist ja eine Planung in die Zukunft.
Miriam: Vielleicht bist du ja immer noch am Überlegen, wann du dich für den September-Practitioner anmelden möchtest. Dann mach das schnell, der geht bald los. Wir laden dich sehr herzlich ein. Übrigens auch das Sales Pro vom 12.
Florian: Das ist dann direkt in der, also das ist direkt nach Release dieses Podcasts in dieser Woche.
Miriam: Sales Pro? Ja. Sales Pro vom 12. bis 16. August. Da nehmen wir NLP im Bereich Verkauf und Beratung.
Florian: Dann schnell, schnell, schnell.
Miriam: Uns fordert, bitte schnell sein und schreib einfach eine Mail an info at kontext*denken.de. Die landet direkt bei Florian und mir und dann können wir dich beraten entsprechend, wie gut dieses Seminar für dich geeignet wäre. Wir freuen uns jedenfalls sehr drauf, dich kennenzulernen. Und verabschieden uns bis nächste Woche, dann wieder vom Zauberberg.
Florian: Allerdings. Bis dann.
Miriam: Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.