Da ist diese eine Person — die Kollegin, der Chef, die dritte Tante fünften Grades — die dich nach eigener Aussage nicht leiden kann. Und du sie nicht. Hörerin Irene fragt: Wie rede ich mit so jemandem neutral? Miriam und Florian nehmen die Frage auseinander und landen bei etwas ganz anderem als Neutralität — inklusive einem totgestellten Frettchen und einem streitbaren Butterbäcker am Kölner Hauptbahnhof.
Was heißt hier eigentlich "neutral"?
Miriam: Willkommen bei kontext*denken.
Miriam: Zwei Gehirne, ein Podcast.
Miriam: Mit den Themen, die das Leben so schreibt.
Miriam: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.
Miriam: Oh ja. Das ist jetzt heute eben so.
Florian: Dann hören wir doch einfach auf, bevor es angefangen hat.
Miriam: Ne, das haben wir schon ein paar Mal vorgehabt, hat auch nicht geklappt.
Florian: Erstmal danke.
Miriam: Danke an die Menschen, die uns Themen stiften. Wir haben die Themen voll.
Florian: An die Stifter.
Miriam: Wir haben den Podcast voll bis zum 100. Habe ich schon gesagt, dass wir live podcasten?
Florian: Nein.
Miriam: In wenigen Tagen.
Florian: Das konntest du noch gar nicht im Podcast sagen.
Miriam: Aber der Montag, der 24.05. ist ein Live-Podcast-Abend.
Florian: Ja.
Miriam: Da nehmen wir diesen Podcast nicht still und heimlich irgendwo auf, sondern wir performen ihn live auf YouTube und den Link gibt es dann auf unserer Homepage und du kannst live zugucken, wie wir podcasten oder hören.
Florian: Das stimmt. Da sind wir schon ganz... gespannt, was da passieren wird.
Miriam: Uffgerecht.
Florian: Uffgerecht ist das richtige Wort, doch.
Miriam: Ja, wegen der Technik. Wir bekommen das hin. Live.
Florian: Ja, fühlt sich noch komisch an, ja.
Miriam: Ja, aber super. So, und dann kommt das Thema von heute, das uns Irene gestiftet hat.
Florian: Miri geht auf Themensuche.
Miriam: Irene, ich habe Themen gefunden. Menschen haben mir Themen geschenkt, uns. Und Irene sagt, mein Thema für euren Podcast, wie schaffe ich es, mit Menschen neutral zu kommunizieren, die ich oder sie mich absolut nicht leiden können? So, da ist Florian Spezialist dazu.
Florian: Ich halte mich da raus. Florian hat schon so, das passt nicht in mein Weltbild. Da verstehe ich mehrere Worte nicht.
Miriam: Welche?
Florian: Neutral kommunizieren zum Beispiel.
Miriam: Warum? Ich verstehe das.
Florian: Ja, was ist denn damit gemeint?
Miriam: Na, ich bin nicht besonders liebenswürdig und ich bin auch nicht garstig. Ich bin so in between und so neutral.
Florian: Wieso würde ich das denn sein wollen?
Miriam: Ja, passt ja manchmal. Ich habe Nachrichtensprecher-Jargon gelernt. Das ist Neutralität auf Null.
Florian: Guten Abend, meine Damen und Herren, willkommen zur Tagesschau.
Miriam: Richtig. Das ist ein Sing-Sang, den deutsche Fernsehsprecher liebt.
Florian: Ja, nur der löst ja die Nachrichten-Hypnose oder Nachrichtentrans aus bei den Menschen. Das heißt, die glauben Fakten dann eher. Das ist nicht neutral.
Miriam: Das ist neutral.
Florian: Überhaupt nicht.
Miriam: In der Stimme liegt keine Betonung auf irgendetwas Bestimmtem oder die Stimme zeugt nicht von Begeisterung oder Abneigung gegen irgendetwas.
Florian: Und ist antrainiert für, das sind jetzt die Nachrichten und die Wahrheit.
Miriam: Mag sein. Und ich habe gelernt, das ist neutral. Das ist das neutralste neutral, was es gibt.
Florian: Wieso würde ich mit Menschen denn so kommunizieren wollen?
Miriam: Ich kann das ja bei dir mal machen, vielleicht wird es voll lustig.
Florian: Schatz, guten Morgen. Schön, dein Gesicht zu sehen, diesen Morgen.
Miriam: Düsseldorf.
Florian: Düsseldorf, 6.15 Uhr.
Miriam: Ja gut, wenn wir das klar haben, ist ja schon mal gut. Also das ist gemeint. So und jetzt mache ich das mit Menschen, die ich nicht leiden kann, also Irene nicht leiden kann oder die Irene nicht leiden können. Absolut nicht leiden können. So war sogar die Frage.
Florian: Guten Tag. Ich habe hier eine rein rationale Botschaft. Geht doch nicht. Da ist doch der Wunsch dahinter, rational nur mit dem Kopf kommunizieren zu können.
Miriam: Aha, da sind wir bei einem der Lieblingsthemen von Herrn Groß.
Florian: Ja, weil Herr Groß mit so vielen ITlern zu tun hat. Und es manchmal in diesen IT-Firmen mir den Anschein macht, als wäre das Ziel, das manche von denen haben, das ist eine kleine Submenge von einer kleinen Submenge der Population. Nein, das ist meine Robotersprache.
Miriam: Das ist die Robotersprache, ist gut.
Florian: Fühlt sich witzig an. Ja, das ist dann noch neutral.
Miriam: Weckst du mich so mal auf?
Florian: Gut, dann morgen, Miri. Es ist 6.15 Uhr, Zeit aufzustehen. Los, los, los, los, los, los, los, los.
Miriam: An der Stelle fliegt ein Kissen. Ja. Wenn ich was härteres finde. Auch was härteres.
Florian: Ja.
Woher weiß Irene überhaupt, dass da einer nicht mag?
Miriam: Gut, wenn der Wunsch klar ist, ist ja auch gut. Im Grunde ist es ja ein guter Wunsch, oder? Was denn? Es geht ja nicht um jemanden, mit jemandem neutral zu reden, der mich absolut liebt oder der Irene absolut liebt, sondern es geht ihr darum, mit jemandem neutral zu kommunizieren, der sie absolut nicht leiden kann oder den sie nicht leiden kann.
Florian: Ja, aber ich kann mich doch gut fühlen. Also selbst wenn ich mit jemandem reden möchte, mit dem ich jetzt nicht so primatastisch zusammen bin, kann ich mich doch dabei gut fühlen, oder?
Miriam: Wie machst du das?
Florian: Nehme ich mir gute Gedanken nach?
Miriam: So einfach. Ja. Ja, ich kenne das schon von vielen Menschen, die ein Problem damit haben, wenn sie meinen zu wissen oder wenn sie wissen, dass der Gesprächspartner irgendwas gegen sie hat. So wird es ja auch oft formuliert.
Florian: Ja, das ist ja das Erste. Das ist ja Glaskugelleserei. Haben wir ja schon oft genug in diesem Podcast hier gehabt.
Miriam: Oh, ich vermute, einige Hörer könnten uns Beweise dafür liefern.
Florian: Wer weiß, wer weiß, ob das Gegenüber einen überhaupt nicht mag oder einfach einer dieser Roboter ist, der sehr rational denkt und sagt, das ist Mist, weil und dann kommt halt irgendein rational Blödsinn.
Miriam: Finde ich jetzt zu komplex.
Florian: Ja, also es gibt ja tausend Möglichkeiten, warum man das Gefühl haben könnte, ist aber gar nicht so.
Miriam: Die Situation gibt es sicher. Ich glaube, dass jemand mich nicht leiden kann und in Wahrheit kann er mich total gut leiden.
Florian: Oder völlig egal.
Miriam: Und es gibt vielleicht auch Menschen, die sich gegenseitig schon gesagt haben, dass sie sich nicht leiden können. Cool. So, wenn wir jetzt davon ausgehen, das ist alles klipp und klar geklärt. Also Irene weiß einfach, dieser Mensch kann mich nicht leiden, der hat es mir gesagt. Der hat mir gesagt, er kann mich nicht leiden. Und ich kann ihn auch nicht leiden. Jetzt ist das mein Chef.
Florian: Hey, Mistbrumme.
Miriam: Mistbrumme.
Florian: Du weißt, das ist für uns beide gerade schwierig. Würdest du das mal machen, bitte? Dann bin ich auch wieder weg. Das ist neutral kommuniziert. Nein, aber wieso würde ich denn neutral kommunizieren wollen?
Miriam: Um einen Streit zu vermeiden? Das ist nur eine Frage.
Florian: Weiß ich nicht.
Miriam: Weil wenn jemand zu mir Mistbrumme sagt, finde ich das nicht schön, schimpfe ich zurück.
Florian: Ajo, ist wenigstens ein bisschen Energie im Raum. Das reicht dir schon. Ich weiß nicht, also ich finde halt das mit dem Neutral spannend. Also erstens, ich kann mich ja vielleicht gut fühlen derweil noch. Oder du darfst dich immer gut fühlen, egal mit wem du sprichst. Ist ja völlig egal, also ob ich oder du, völlig egal, nur... Wieso nicht gut fühlen? Und dann spiegelt sich das doch auch in der Sprache wieder. Oder wenn mich einer aufräscht. Ist es dann wirklich eine gute Idee, diese Emotionen zu überdecken? Also ich kann die für mich umwandeln und sagen, ich mache jetzt was anderes draus, nur wenn es gerade der State ist. Oder vielleicht mein Gegenüber gerade in so einem Highlife-State ist und ich bin dann in so einer zen-buddhistischen... Es ist alles gut. Das eskaliert doch nicht oder es hilft doch in der Situation nicht.
Miriam: Ich habe das Gefühl, dass das was mit Angst zu tun hat.
Florian: Angst vor was?
Miriam: Vor so einer Auseinandersetzung. Ich habe das heute tatsächlich nicht mehr in der Form wie früher, weil ich anderen Menschen gar nicht mehr unterstelle, dass sie mich nicht leiden können. Sondern ich unterstelle jedem Menschen, den ich treffe, dass er als eine wunderbar leuchtende Seele zur Welt gekommen ist. Ein kleines Herz voller toller Gedanken. Das Leben hat ihn geprägt. Er hat sich durchs Leben geprägt. Und jetzt ist er, wie er ist. Oder sie. Und hat viele Stärken und ist einfach ein toller Typ oder eine tolle Typin. So mit der Einstellung gehe ich tatsächlich, das mag naiv klingen, manchmal höre ich das ja auch, das ist doch naiv.
Florian: Du, im Rheinland finde ich das auch manchmal nicht so einfach zu erkennen. Zum Beispiel? Da gibt es eine mega gute Bäckerei am Kölner Hauptbahnhof, der Butterbäcker, wahnsinnig gute Teilchen und die hauen den Kunden Sprüche um die Ohren und kriegen Sprüche zurück um die Ohren gehauen. Ei, ei, ei, da könnte man meinen, die mögen sich nicht, aber ich glaube, darüber machen sie ihre, machen sie klar, wie sehr sie die Kunden mögen und sich selber auch. Gut, das, gut. Also es ist einfach schwierig von außen zu erkennen, ob das so ein Ritual ist für Mögen. Kann ja auch sein.
Miriam: Ja, solche Fälle kenne ich auch. Und wenn das zum Beispiel ein Mensch in der näheren Umgebung ist, sagen wir mal in der Firma oder in der Familie, so sozusagen nicht ganz zu umgehen. Also du könntest dich ja entscheiden, ob du in diese Bäckerei morgens reingehst und dir ein leckeres Teilchen holst und dir das antust.
Florian: Gemüsekisch.
Miriam: Dass die dich begrüßen mit, moin du Mistbrumme. Ja. Und du federst locker zurück. Da bin ich ja hier am richtigen Platz gelandet. Jawoll! Nur wenn das jetzt Menschen sind, die sozusagen unumgehbar sind, weil sie im Leben derzeit, im derzeitigen Leben... Weil man mit denen verheiratet ist. So hast du angefangen. Ja, oder meinetwegen mit... Ja, nehmen wir die dritte Tante fünften gerade.
Florian: Bist du scheu, die schwierigen Punkte zu nehmen in dem Thema?
Miriam: Ich bin ja nicht mehr verheiratet. Also das ist vielleicht auch schon eine tolle Idee in diesem Podcast. Es gibt Möglichkeiten, diesen Menschen doch irgendwann zu umgehen. Oder ihn die ganze Zeit an der Seite zu haben. Also ich gehe jetzt davon aus, dass dieser Mensch auch als echt Florian der war. Das ist nicht geplant für diesen Podcast.
Florian: Bin ich vom Skript abgewichen? Ja, deutlich. Dann wäre es gut, wenn du es mir vorhergeben würdest.
Miriam: Nein, ich will Irene verstehen und ich glaube, dass ganz viele Hörer Irene verstehen, weil sie sagen, da ist diese Kollegin, dieser Kollege oder da ist diese dritte Tante fünften Grades, die ich nun mal auf Familienfeiern treffe oder die mit im gleichen Haus wohnt oder so und ich weiß, dass sie mich nicht leiden kann oder ich kann die absolut nicht leiden. Und ich möchte einfach keinen Streit haben, sondern ich möchte die Situation, in denen wir sprechen, neutral verbringen. So, der Wunsch ist ja erstmal nobel, finde ich, weil der sich einem normalen Sprachgebrauch anpasst. Was wir tun ist, wir zaubern mit Sprache und wir haben uns vor vielen Jahren davon gelöst, alte Muster, die es irgendwo gibt, einfach ungefragt stehen zu lassen. Zum Beispiel eben auch die Frage nach, gibt es überhaupt eine neutrale Sprache, gibt es neutrale Menschen, gibt es eine wirklich neutrale Haltung. Denn im Augenblick, wo Irene sagt, dass es ein Mensch, den ich nicht leiden kann, ist alle Neutralität vom Acker. Punkt. Da ist es schon nicht mehr neutral. Neutral wäre für mich, ich komme in einen weiß gestrichenen Raum und es sitzt ein Mensch irgendwo, den ich in meinem Leben noch nie gesehen habe und der mich noch nie gesehen hat. Und in dem Augenblick haben wir für kurze Zeit eine neutrale Situation, wahrscheinlich nur für Billisekunden, weil dann beide Gehirne anfangen zu werten.
Florian: Aus der Mediation gibt es ja auch dieses schöne Konzept der Allparteilichkeit. Ich bin nicht unparteiisch, sondern allparteiisch.
Miriam: Ja.
Florian: Die Frage ist, ist das noch eine neutrale Haltung?
Miriam: Es ist es ja genau. Kann ich nicht denken? Ja. Das wäre ja die Frage. Kann ich nicht fühlen? Kann ich das ausschalten?
Florian: Ja, als Roboter schon.
Warum das Gehirn immer wertet — und ein Frettchen, das sich totstellt
Miriam: Gut. Wenn das also aus unserer Sicht heraus gar nicht möglich wäre, dass wir sagen, wir schalten das alles für den Moment der Kommunikation aus und sind wie Roboter. Und wir sagen, das geht gar nicht, weil wir hier einen Organismus haben, der anders funktioniert als ein Roboter. Da gibt es das limbische System, das die Gefühle macht.
Florian: Und diese ganzen vielleicht auch Erinnerungen an frühere Zusammenerlebnisse, Zusammentreffen oder an was auch immer da passiert ist, vielleicht wieder hochkommt, wenn der Kontakt wieder da ist.
Miriam: Das ist auch lustig, unser Gehirn macht das, du kannst das beobachten. Wenn du einen fremden Menschen triffst, wenn du einen Menschen zum ersten Mal triffst, fängt dein Gehirn instantan an, irgendwas zu tun. Sowas wie nettes Lächeln oder komische Frisur oder super Jacke oder blaue Augen. Also es gibt sofort irgendeinen Kommentar.
Florian: Komisches Lächeln, aber nette Frisur.
Miriam: Ja, ja. Schöne Fingernagellackfarbe. Irgendwas macht dieses Gehirn. Und dafür ist es ja auch gedacht. Also dafür ist unser Gehirn da, oder? Du weißt es doch noch eher als ich aus deinem Studium heraus, dass unser Gehirn wertet. Und das war ja früher lebensnotwendig. Eine Situation beurteilend, ob sie gefährlich oder ungefährlich ist.
Florian: Ja gut, Stammhirn, also die ganz alten Hirnteile reagieren ja einfach, ohne dass wir da rational drüber nachdenken, ne?
Miriam: Das heißt so dieser klassische Augenblick von, ich kann jemanden auf Anhieb riechen oder nicht riechen, der kommt ganz tief aus dem Rückenmark. Das zumindest wird im Moment angenommen. Das ist so eine uralte instinktive Geschichte.
Florian: Dann ist natürlich schon spannend, was Miri vorhin gesagt hat mit der Angst, weil wenn ich schon Angst habe, in eine Situation reinzugehen, weil ich weiß, dass, weil ich die Befürchtung habe, es ist irgendwie schwierig oder da droht ein Konflikt oder so. Dann schaltet unser Nervensystem ja auch um und dann gibt es im Wesentlichen die Reaktionen Kampf, Flucht oder Todstellreflex.
Miriam: Beim Herrchengesucht-Casting habe ich das erlebt.
Florian: Ja, echt?
Miriam: Ja, ich habe eine Zeit lang die Sendung Herrchengesucht moderiert beim Hessischen Rundfunk. Das ist die Mutter aller Tiervermittlungsshows, gegründet im Jahr 1976. Und diese Sendung ist, also im Grunde werden Tierheimtiere vermittelt. Herrenlose, arme Geschöpfe. Und ein toller Gedanke, die Sendung gibt es nicht mehr. Und als damals dann eine neue Moderatorin für die Sendung gefunden wurde, war ich im Casting, logischerweise, sonst hätte ich sie ja dann auch nicht moderiert. Und die haben mit echten Tieren gecastet, das waren jetzt keine Tierheimtiere, sondern private Tiere von Mitarbeitern. Und sie haben alles zusammengetragen, was irgendwie annähernd im Verdacht stand, die Nerven zu behalten bei so einer Nummer. Und ich hatte dann in meinem Casting, wurde mir direkt ohne Kommentar, ohne Vorbereitung ein Frettchen auf den Schoß gesetzt, das auf dem Rücken keine Haare mehr hatte, also blank sozusagen war. Auf der Seite hatte es noch Haare.
Florian: Ein Nacktchen.
Miriam: Nee, ein Frettchen auf der Seite, hart auf dem Rücken, blank. Und die Geschichte, die sie mir dazu erzählten für das Casting war, dass das ein schwierig zu vermittelndes Frettchen ist. Weil es einen Pilzbefall auf dem Rücken hat, der immer zu gepflegt werden darf. Und deswegen hat es im Moment auch keinen Papa und keine Mama, weil das bleibt im Tierheim deswegen. Ist ja eine arme Geschichte, ist ja wirklich so, ist ja ein Herz erweichen. Und die Tierschützerin, die dabei war, kannte sich gut mit Frettchen aus und wir fangen an über dieses Frettchen zu reden, das Frettchen sitzt bei mir auf dem Schoß und auf einmal... Hat die Tierschützerin sich verschluckt und gehustet und das Frettchen hat sich erschrocken und hat sich einfach totgestellt. Und ich habe das nur deshalb gemerkt, ich habe das gar nicht mehr angeguckt, das Frettchen, ich habe es nur deshalb gemerkt, weil es plötzlich hing und nicht mehr saß in meinem Arm.
Florian: Es tat so, als wäre es tot.
Miriam: Sein Kopf hing. Seine Beine hinken. Miriam hat das Frettchen umgebracht. Nein, dann kam von oben schon ein Aus. Und ich sagte, oh, oh nein, oh, das Frettchen ist tot. Ja, genau. Also dann erfuhr ich später, dass Frettchen sich totstellen, wenn sie Angst haben, dass sie das können. In seltenen Fällen. Das war ja auch eine völlig verschiedene Ausnahmesituation für das Tier.
Nicht Neutralität, sondern das höhere Ziel
Florian: Und das ist natürlich eine interessante Antwort auf die Frage, was kann ich in solchen Situationen tun? Da fällt mir auch immer Gunter Schmidts erstes ethisches Postulat ein. Wem sollte es am besten gehen in so einer Situation? Offensichtlich unserer Fragestellerin, der Irene. Weil wenn für sie, wenn Irene dafür sorgt, dass es ihr gut geht, wenn du dafür sorgst, dass es dir gut geht, hast du ja viel mehr Handlungsoptionen als Fluchtkampf-Totstellreflex. Das ist ein bisschen blöd jetzt als erwachsener Mann irgendwie umzufallen und so zu tun, als wäre ich tot. Deswegen lieber schauen. Schön entspannt, witzig in solche Gespräche reinzugehen, weil dann gibt es ja immer noch die Option, sehr emotionslos zu sprechen, auch wenn es sich hinten dran vielleicht lustiger anfühlt als gedacht. Nur damit ist der Reichtum an Antwortmöglichkeiten aufs Gegenüber am höchsten. Das heißt, es ist eine Vorbereitungsfrage, oder?
Miriam: Was auch hilft manchen Menschen ist, sich vorzustellen, was schlimmstenfalls passieren könnte. In der Interaktion mit dieser Person. Also wenn wir es völlig übertreiben, also wenn wir sagen, das Allerschlimmste, so beide nehmen einen Baumstamm und hauen sich auf den Kopf.
Florian: Geht zum Butterbäcker rein und kriegt einen Schokocroissant an den Kopf geworfen.
Miriam: Ja, also wirklich so.
Florian: Ich bezahle nicht für Schokocroissants, die ich an den Kopf geworfen bekomme.
Miriam: Zu Recht.
Florian: Ja, allerdings.
Miriam: Zu Recht. Oder gehen sich an die Gurgel und schreien sich direkt ins Ohr. Minutenlanges Fiepen. Die meisten Menschen machen das ja nicht. Wir gehen ja nicht von pathologischen Fällen aus und vermutlich hat die Gegenseite auch da gar keinen Bock drauf. Selbst wenn sowas da wäre, wie ihr hättet euch früher nicht leiden können.
Florian: Was ist mit der Tante Erna dann?
Miriam: Gut, wenn das Treffen jetzt bevorsteht und ich bin der Meinung, ich kann das nicht verhindern, weil ich mich nicht zum 18. Mal krank melde. Also erstmal hätte ich Vermeidungstaktik. Ich will ja mit Menschen, von denen ich glauben würde, dass sie mich nicht leiden können, will ich mit denen Kaffee.
Florian: Oder wenn wir die nicht leiden können. Das passt ja auch in dieses ethische Postulat. Dafür sorgen, dass es mir gut geht. Das heißt, wenn ich das Gefühl habe... Das bringt jetzt nichts und oder es führt nur auf Streit raus, würde ich mich schon fragen, was ist denn meine Intention, diese Person oder mein Gegenüber zu treffen? Also gibt es da eine Absicht, ein Ziel, wo ich sagen würde, ja und trotzdem, also im Rahmen dieses höheren Ziels ist es das trotzdem wert. Und es kann ja sein, dass Tante Erna und ich mich eben innerhalb dieses Rahmens treffen. Jetzt brauchen wir noch jemand anders, ne? Die Oma Hilde hat ihren 90. Geburtstag.
Miriam: Keiner weiß, wie lange sie es noch macht.
Florian: Tante Anna und ich, wir treffen uns hier, wir machen das halt, auf das höhere Ziel, Oma Hilde einen Gefallen zu tun. Das kann ja schon, vielleicht reicht das ja schon. Was ist mein höheres Ziel? Was ist das, was ich erreichen möchte? Das finde ich schön. Und dann sorge ich eben dafür, dass es mir gut geht vor diesem Zusammentreffen, dass ich ja nicht auf dem Zahnfleisch angejuckelt komme, schlecht geschlafen oder was auch immer. Cool, was ist das Ziel? Für Oma Hilde was Schönes machen. Gut, dann sorge ich mal dafür, dass es mir gut geht, weil dann ist es quasi egal, was die Tante Erna macht. Während ich ein belgischer Eis esse, kann die ihr mir alles erzählen. Oder was auch immer deine Lösung ist.
Miriam: Ich finde den Gedanken mit dem höheren Ziel ganz toll, weil das kann wirklich tragen. Wenn ich sage, es ist ein Kollege oder es ist ein Chef, dann ist das höhere Ziel relativ klar. Ich möchte dort meinen Job behalten. Ich will nicht kündigen wegen irgendeines Menschen, sondern ich habe da Freude auf der Arbeit. Ich liebe es, da hinzugehen. Und dieser eine Mensch, der kann halt vor sich hin knörkern und Schokokroissants werfen.
Florian: Das ist halt jetzt ein bisschen weit draußen. Vielleicht könnte ich mal mit der Person auch darüber sprechen, was das gemeinsame höhere Ziel ist. Also vielleicht würde ich die Tante Erna ansprechen, würde sagen, du pass auf, normalerweise zoffen wir uns immer, aber heute hat die Oma Hilde Geburtstag, dir gehört die linke Hälfte vom Raum, mir die rechte.
Miriam: Du würdest das machen, Florian. Und ich weiß, dass du es machen kannst. Und manche Menschen fürchten sich eben davor.
Florian: Ja, ist ja alles gut. Das ist ja nur, um den Rahmen mal ein bisschen zu weiten.
Miriam: Sich überhaupt in so einer Situation auszusetzen. Wie gesagt, wenn es unvermeidbar wäre, also darum geht es ja offensichtlich. Sonst, also wie gesagt, weil der Urgedanke ist ja, wenn du jemanden ähnlich leiden kannst, dann geh doch bitte nicht mit ihm Kaffee trinken. Da stellt sich die Frage nach der Kommunikation nicht. Wenn es allerdings unumgehbar ist, das höhere Ziel klar haben, der Geburtstag von der Oma Hilde oder der Job, den ich sehr gerne mache und da möchte ich froh und glücklich bei sein. Und dann gibt es ein höheres Ziel, das mehr wert ist als dieser Konflikt, der da vielleicht entsteht oder der mal früher da war.
Florian: Was ist das genau? Weil das ist ja das viel Wichtigere. Ja. So und wenn mir der klar ist, dann ist es vielleicht, ist die Tante Anna dann schon egal?
Miriam: Vielleicht entsteht schon so ein kurzer Gedanke von, ja stimmt, dann ist es ja gar nicht mehr so wichtig auf einmal. Und wenn es immer noch wichtig wäre oder wenn zum Beispiel zwei Kollegen in einem Meeting aufgrund ihres Jobs dann viel miteinander zu tun haben und viel miteinander reden, kommunizieren, dann wäre es so, wie Florian sagt, sicherlich gut, du sorgst vorher dafür, dass du dich entspannst, dass du Musik hörst, die dir gute Laune macht, dass du dich auf Menschen konzentrierst, die auch dabei sind, die dir vielleicht viel Freude machen, auf die du dich freust. Überall an jedem Platz gibt es ja auch Menschen, die du sehr gut leiden kannst und die dich auch mögen. Leiden ist eh was, die dich mögen, die du magst. Das wären die Sachen, auf die ich mich fokussieren würde dann in dem Augenblick. Und das macht schon eine andere Sprache. Das Fokussieren auf etwas Gutes erzeugt andere Worte in unserem Gehirn und auch in unserem Stimmapparat. Und da würde ich mich drauf verlassen. Das tue ich auch. Also ich verlasse mich darauf, dass ich das kann und dass das fein ist. Und dass das dann gut funktioniert. Also der erste Tipp ist, höheres Ziel klar haben. Warum nehme ich die Situation auf mich? Wenn das höhere Ziel klar ist, vorher dafür sorgen, dass es dir gut geht. Und du weißt am besten, was dir gut tut. Wenn es ein Saunagang ist, geh in die Sauna.
Florian: Ausschlafen, nicht ausschlafen.
Miriam: Waldspaziergang, gute Musik hören, mit Menschen sprechen, die lustig sind, die dich lieben und die du liebst.
Warum die Katharsis-Nummer nicht hilft
Florian: Sendenziell nicht die Katharsis-Nummer, die vielleicht der eine oder die andere jetzt im Kopf hat. Also ich würde den nicht machen. Und du darfst da für dich ja mal reinspüren, reinfühlen.
Miriam: Was ist die Katharsis?
Florian: Naja, dieses... Umgangssprachliche Krotzmischmal vorher aus bei XYZ über die Person. Damit stand quasi, den würde ich nicht machen, weil ich für mich fühle, dass der nicht hilft an der Stelle. Sondern es ist eher ein, ich beschäftige mich mit anderen Dingen, die sich für mich gut anfühlen und nicht so sehr mit dem Stress, was auch immer da ist. Wissen wir ja nicht genau. Weil ich nicht glaube, dass es hilfreich ist, diese Netzwerke im Gehirn zu aktivieren, die dieses Problem vielleicht noch verstärken oder noch unterstützen.
Miriam: Sehr guter Tipp.
Florian: Das wäre was, wo ich sagen würde, probier es super gerne, probier das aus. Spür einfach mal rein, wie das ist oder schau in deiner Erfahrung zurück beim Treffen mit diesen Menschen. Hat es was gebracht oder nicht? Weil das ist was, was ich schon auch manchmal in Teams sehe oder in Firmen sehe, in die ich gehe. Da gibt es diesen einen Kollegen, der vielleicht irgendwie anstrengender ist oder was auch immer. Und es ist nicht nur so, dass der dann in der Interaktion anstrengender ist, sondern hinterher wird auch noch kommentiert und vorher wird kommentiert und was weiß ich was. Das hilft meinem Gefühl nach nicht. Also mir bringt es nichts.
Miriam: Das ist auch eine dieser Sprachgewohnheiten, die ich im Coaching ganz oft habe. Dass einer kommt und sagt, mein Wellensittich ist gestorben und die Antwort des Gegenübers ist eine noch schlimmere Geschichte von, letztes Jahr ist unser Hund gestorben, es war ganz brutal. Was empathisch vollständig gut ist, nur so drehen sich beide Gehirne immer tiefer in eine Sorgen- und Problem- und Traurigkeitsspirale, die das Ganze noch verstärkt emotional, statt sozusagen einen entspannteren, einen schöneren State zu haben. Deswegen meinte ich, mit lieben Menschen sprechen, meinte ich auch, ich suche mir dann bewusst Leute, die gar nicht aus diesem Konglomerat sind, die davon keine Ahnung haben, die mir tolle Sachen erzählen aus ihrem letzten Urlaub oder mit denen ich über meinen nächsten Wandertag sprechen kann. Oder über die Badeseen in Nordrhein-Westfalen, also mit denen ich über tolle Themen spreche. Wo ich also sozusagen deren gute Laune für mich noch mitnutze.
Florian: Ja.
Miriam: Ja, und das Thema ganz und gar ausklammere. Um diesen entspannten Zustand zu haben.
Florian: Weil es geht ja um ein bestimmtes Ziel.
Miriam: Mhm. Richtig.
Florian: Nicht nur für diese eine Situation, sondern ein größeres. Also irgendwas, was dahinter liegt noch. Ja. Wozu? Ja.
Miriam: Bei Florian kenne ich es ganz kategorisch, dass es auch ein Wozu gibt, wo dann so eine Antwort kommt, wie stimmt Wozu eigentlich?
Florian: Ja, das stimmt.
Miriam: Und dann ist es auch okay, weil die Menschen, mit denen wir beide, Florian und ich, privat zu tun haben, sind nicht nur aufgrund unserer Zeitsituation sehr handverlesen. Also wir umgeben uns sehr gerne mit Menschen, mit denen wir viel Freude generieren.
Florian: Sehr gerne, generell sehr gerne mit Menschen.
Miriam: Privat, wenn wir es uns aussuchen können. Und das werden natürlich immer mehr durch unsere Seminare, das ist luxuriösester Zustand. Wir arbeiten ja mit Menschen daran, dass sie immer witziger, immer entspannter werden. Eine schöne, eine feinsinnige, eine liebevolle Sprache entwickelt. Und das für tolle Menschen, die wir schon kennengelernt haben. Und wir lernen da, es ist fantastisch.
Florian: Wie begeistert von allen möglichen Themen da draußen.
Miriam: Großartig. Und wir merken es ja auch an diesem Podcast, dass Irene uns dieses Thema zur Verfügung stellt. Ich glaube, dass das viele kennen. Und ich glaube, dass der Podcast ein wichtiger ist. Gut, möchtest du es nochmal zusammenfassen? Zusammenfassung machst du. Zusammenfassung mache ich.
Florian: Ja.
Zusammenfassung und ein Datum, das sich noch verschiebt
Miriam: Gut. Wenn es also in deiner Umgebung einen Menschen gäbe, von dem du glaubst, dass er dich nicht leiden kann bis jetzt oder dass er dich nicht leiden konnte oder du ihn bis jetzt nicht leiden konntest. Dann wäre es das Erste, was du dich fragen darfst, wozu treffe ich den überhaupt? Gibt es ein höheres Ziel? Wenn das höhere Ziel klar ist, dieser Geburtstag von der Oma, diese Vereinsgeschichte, vielleicht was im Job, dann ist es das wert. Wenn es das wert ist, dass du dich gut aufstellst, um mit diesem Menschen eine Interaktion zu haben, geht es nicht um Neutralität, sondern es geht vielmehr darum, dass es dir extrem gut geht dabei. Und diesen Zustand völlig unabhängig von diesem Menschen erzeugst.
Florian: Und da gäbe es noch den einen oder anderen kleinen Trick, das ist jetzt nur schwierig per Podcast, das ist dann mehr individuell.
Miriam: Gut, und dafür gibt es ja nun auch diesen NLP Practitioner, da haben wir drei oder vier Tage verbringen wir damit. Das ist jetzt wirklich so für den kleinen Behelf mal, so um es mal anzutriggern. Und da gibt es eben verschiedene Möglichkeiten, jeder Mensch entspannt auf andere Weise, der eine strickt, der andere spielt Fußball, der dritte geht in den Wald, weißt du am besten. Gute Musik, was auch immer dir einfällt, um dich in einen entspannten, im Idealfall fröhlichen State zu bringen. Und dann gehst du dorthin wegen des Ziels und nicht wegen des Menschen, sondern wegen des Ziels, das ihr vielleicht gemeinsam verfolgt oder für das ihr beide auch notwendig seid.
Florian: Und umso besser du aufgestellt bist, umso einfacher ist es, auf was auch immer da kommt, so zu reagieren, dass es im Rahmen des Ziels sinnvoll ist.
Miriam: Einige Tipps, wie du aus einer vielleicht nicht so angenehmen Gefühlssituation eine viel bessere machen kannst, gibt es in anderen Podcast-Folgen. Da kannst du gerne einfach mal durchklicken. Das haben wir öfter schon gehabt, das Thema. Also wie halte ich meine gute Laune, war einer. Also es liest sich schon in der Überschrift. Und auch in meinem Blogpost auf der kontext*denken-Seite habe ich das schon öfter drin gehabt, das Thema. Gerade der aktuelle zahlt auch wieder auf dieses Thema ein. Also der ganz, ganz aktuelle, den wir haben. Geht auch wieder. Darum. So. Und damit würde ich sagen...
Florian: Nächste Woche live, nächste Woche live.
Miriam: Nächste Woche live. Nee, nicht nächste Woche.
Florian: Doch.
Miriam: Nächste Woche live. Stimmt ja schon nächste Woche. Nee, dann ist es nicht der 24., dann ist es der 14.
Florian: Das stimmt wohl.
Miriam: Das ist der 14. Wer jetzt nur den Anfang vom Podcast gehört hat, hat voll die falsche Information. Prima, dass du es... Ich stelle das richtig. Auf Facebook überall. Das ist okay. Wir schreiben es nochmal drüber. Miriam. Ja, so ist das.
Florian: Wann auch immer, der Montag vor dem nächsten Podcast.
Miriam: Der Montag vor dem nächsten Podcast, genau, um den geht's. Wenn du den Podcast jetzt irgendwann im Jahr 2020 hörst, zu spät. Geht um den 14. Mai 2018. Und wer weiß, ob wir es jemals wieder machen. Florian möchte jetzt erst nochmal auf den Kalender kommen.
Florian: Ich hätte jetzt gerne mal einen Kalender in der Hand. Weil du sagst so Daten und ich denke mir, die Miri, die weiß was.
Miriam: Ne, es stimmt auch alles gar nicht. Weil wann fliegen wir?
Florian: Oh je.
Miriam: Wir machen das ja aus London, ne? Jetzt hast du mich ja ganz verwirrt hier. Der 14. Der 14. Da habe ich mich richtig gemerkt. Der 14. Montag, der 14.05.2018 Live-Podcast. Wir geben den Link raus, sodass du Fernsehen gucken kannst, während wir podcasten. Und dich auch vermutlich interaktiv beteiligen kannst mit Fragen, was für uns dann wiederum sehr spannend wird. Ja. Gut, das war's für heute. Ich hab das brillant gerettet. Bis zum nächsten Mal, wenn's heißt live, live, zwei Gehirne live in diesem Podcast.
Florian: Tschüss. Tschüss, bis nächste Woche.
Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.