Kurz vor dem Puddingkochen sagst du dir: "Der brennt bestimmt wieder an." Und schon liefert dein Gehirn die passenden Bilder dazu – verbrannte Milch, schwarze Krusten am Topfboden. Miriam und Florian zeigen dir an genau solchen Alltagsmomenten, wie deine Sprache dein Gehirn steuert und wie ein einziges "bis jetzt" die Tür zu einer anderen Zukunft einen Spalt öffnet.
Machen wir es uns schwierig?
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Sind wir on?
Florian: Ja, wir sind on.
Miriam: Herrlich. Das sind die kurz vor Weihnachten Folgen. Die sind sehr besonders, weil wir steuern auf die besonderste Folge des Jahres zu.
Florian: Zwischen den Jahren... Was ist denn die besonderste Folge des Jahres?
Miriam: Sammel schon wieder Frequently Asked Questions 2020.
Florian: Also die am häufigsten gestellten Fragen an dich.
Miriam: Ja, genau. Und die Folge gibt es ja bei uns traditionsgemäß zwischen den Jahren. Das ist dann auch eine Folge, die was länger ist und meistens sehr lustig. Ja, weil ihr stellt die besten Fragen auf der Welt, wirklich.
Florian: Ihr stellt die besten Fragen und es gibt dann auch manche Menschen, die Miriam wirklich sehr lustige Fragen stellen.
Miriam: Ja, das stimmt. Das stimmt. Gerade auch bei meiner Marke Miri. Also wir mischen das auch alles, wir kippen das alles in einen Topf.
Florian: Alle E-Mails, alle Fragen, die ankommen bei Miriam. So, jetzt, um was geht es denn heute?
Miriam: Heute geht es um was ganz anderes. Heute machen wir es uns mal schwierig. Ja? Ja. Das finde ich nicht gut. Ja, ich weiß. Und ich weiß nicht, wie es unsere Hörer finden. Nur viele Menschen tun das und merken es gar nicht. Sie tun das sprachlich, weißt du?
Florian: Würdest du mir bitte, bitte, bitte mal ein Beispiel geben, was du meinst?
Miriam: Also im Augenblick läuft unser Weihnachtspractitioner und das ist die Grundausbildung des NLP und wir haben dort Menschen sitzen, die meist ohne Vorkenntnisse oder wenig Vorkenntnisse, was Kommunikation angeht, in die Ausbildung gehen. Und da bemerken wir das wieder mal verstärkt, was Menschen so teilweise eben auch mit ihrem Gehirn machen und sich damit vielleicht den ein oder anderen Stolperstein in den Weg legen. Der da gar nichts zu suchen hat, gerade wenn sie große Pläne haben, große Ziele, wenn sie sich Träume erfüllen möchten im Leben, wenn sie sprachlich Fortschritte machen möchten, wenn sie Neues lernen wollen.
Florian: Und was für ein Stolperstein jetzt?
Miriam: Zum Beispiel, wenn es darum geht, sich bestimmte Fachbegriffe zu merken. Wir haben ja im NLP so ein paar ganz geile Fachbegriffe, wo du echt auch wichtig tun kannst mit. Wer so ein NLP-Buch schon mal in der Hand hatte und im Kopf, der hat das schon gelesen. Und die sich zu merken ist ja ein bisschen wie Vokabeln lernen. Und auch Vokabeln lernen. Da haben wir alle in der Schule so eigene Erfahrungen gemacht. Wie einfach das ist, wie schwierig, wie langweilig, wie spannend.
Florian: Ob das sprachabhängig ist oder nicht. Genau.
Miriam: Ob das in Französisch und Latein noch komplizierter ist als auf Englisch. Und was wir dann eben häufig hören, und das ist auch total normal, weil diese Aussagen kennen Florian und ich aus früheren Zeiten von uns selbst auch noch, ist, ich kann mir sowas nie merken. Also eine klassische Aussage und vielleicht kennst du das ja auch nicht von dir, sondern von Freunden, Bekannten, Familienmitgliedern, bei Einkaufszetteln, Namen, wenn Menschen im Businessbereich in ein neues Team kommen.
Florian: Das haben wir auch oft am Anfang des Practitioners, dass dann so, oh ja, ich möchte mich schon mal entschuldigen, ich werde mir nicht alle Namen auf Anhieb merken können, das wird ein paar Tage dauern bei mir.
Miriam: Ja. Und es ist fair enough, das schon mal anzukündigen.
Florian: Bisher hat dieser Mensch ja diese Erfahrung gemacht. Richtig, genau. Also sowohl bei Fachbegriffen als auch bei Personennamen oder bei anderen Details von jemandem macht die Person ja immer wieder die Erfahrung, oh, das ist aber schwierig jetzt hier sich das zu merken.
Wie das Gehirn deiner Sprache folgt
Miriam: Genau. Ich erinnere mich da auch noch sehr gut dran, wenn ich irgendwie mir andere neue Fähigkeiten auch aneignen wollte, wenn ich eine neue Sportart können wollte oder stricken oder ein neues Rezept kochen. Und früher habe ich mir da vorher im Kopf schon so Sachen selber erzählt wie... Das ist ja ein kompliziertes Rezept. Das geht bestimmt schief, das brennt bestimmt an. Das sind so die Beispiele, die ich jetzt für dich habe, damit du verstehst, was ich meine. Und wenn wir da mal ganz wach sind, natürlich erzählen wir uns in diesem Moment aus unserer Welt heraus die Wahrheit. Vielleicht ist mir auch charmant Pudding angebrannt auf dem Herd. Das heißt, ich traue mir grundsätzlich zu, dass mir Speisen anbrennen können. Und damit auch völlig gerechtfertigt diese Ansage. Was tue ich damit in meinem Kopf? Unser Gehirn funktioniert ja auf eine bestimmte Weise. Zum Beispiel gibt es ja eine der Grund, wir haben sehr schöne Podcast-Folgen gemacht über die Grundannahmen des NLP, über Fachbegriffe. Und was tut unser Gehirn? Es prozessiert auf jeden Fall die Information, die es bekommt, in Form von, es stellt sich was dazu vor. Das ist diese klassische Nummer mit dem rosa Elefanten. Denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten.
Florian: Um zu verstehen, was das bedeutet, dürfen wir kurz mal an einen rosa Elefanten denken und dann eben, erst dann geht dieses und das jetzt nicht um.
Miriam: Und wenn ich mir sowas selber sage im Kopf, wir nennen das Denken, also wenn ich mir sowas denke wie, hu, das brennt bestimmt an, dann macht mein Gehirn in Windeseile passende Bilder dazu, damit Gehirn und Sprache zusammenpassen. Das braucht unser Gehirn auch. Dann fühlt sich das Pudel wohl. Das ist so ein bisschen wie, wir schaffen Ausgleich. Denn wir mit uns selbst wollen ja wenigstens einer Meinung sein, weißt du, wenn wir es schon mit anderen nicht sind. Das heißt, das Gehirn macht vielleicht, das ist jetzt so vor mich hingesponnen, eben Bilder von diesem mal angebrannten Pudding. Da kommt auch noch so ein Geruch dazu, an den erinnern wir uns plötzlich. Das ist dieser verbrannte Milchgeruch mit Zucker, der kann schon mal die ganze Bude irgendwie ausräuchern. Und dann sehen wir auf dem Herd diese komischen Brandflecken, die schwer abzukratzen sind und und und. Also unser Gehirn schafft sofort die Katastrophenszenarien in wunderbaren 3D-Bildern in unserem Kopf. Und was macht das wiederum? Damit machen wir uns schon mal nicht so gute Gefühle. Also da setzt sofort ein, vielleicht habe ich dann ein bisschen Angst, das neue Rezept zu kochen oder ich fühle mich wie so ein Versager in der Küche.
Florian: Auf jeden Fall sind wir nicht in einem super entspannten State, wo wir wie so zum Ausprobieren, wo du dir im Kopf sagen würdest, oh ja, ich probiere mal was Neues aus, oh ja, ich mache das mal, mal gucken, was passiert, sondern es ist eher ein... Was auch immer da in deinem Kopf passieren würde.
Miriam: Ja, genau. Und das wäre bis jetzt eben so gewesen. Nur was können wir denn tun, Florian, wenn es doch bis jetzt die Wahrheit war? Wenn Menschen sogar noch viel genereller über sich urteilen und sich im Kopf sowas quatschen wie, ich bin einfach kein guter Koch?
Florian: Ja. Aufhören damit.
Miriam: Was?
Florian: Ja, aufhören. Weil tatsächlich stimmt es ja nicht. Es stimmt ja nicht über das ganze Leben hinweg, sondern es stimmt maximal bis... in die Jetztheit hinein. Also bis ins Hier, Heute und Jetzt. Wie kannst du das behaupten? Ja, weil wir noch gar keine Erfahrung für die Zukunft haben. Sondern nur eine Prognose, wie es aussehen könnte.
Miriam: Können wir da Wahrscheinlichkeiten einrechnen?
Florian: So eigene Erhebungen? So aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit relativ groß ist, oder?
Miriam: Ja, sowas.
Florian: Wir können es quantifizieren. Ja, wir könnten Zahlen dran kleben, ne? Wie irre, ne? Von 50 mal Pudding kochen ist mir mal... Ja, stimmt.
Miriam: Nur wenn ich jetzt wirklich, also in meinem Fall jetzt, 50 mal Pudding kochen, habe ich bestimmt schon gemacht in meinem Leben. Ich liebe auch übrigens Vanillepudding. Ich finde Vanillepudding ist so super. Hatte ich in unserem Podcast schon mal die Puddingbrumsel erwähnt? Ich glaube ja. Die Fans unseres Podcasts erinnern sich vielleicht. Also ich liebe Vanillepudding, ich finde, dass das Seelenessen, dass ein Trostessen noch warmer Vanillepudding aus dem Topf mit einem riesigen Löffel, finde ich super. Das heißt, ich habe schon häufiger Vanillepudding gekocht und ja, der ist auch schon mal angebrannt, lustigerweise bestimmt nicht so oft, wie er mir gelungen ist. Also er ist viel häufiger gelungen.
Der Negativity Bias – warum das Schlechte hängen bleibt
Florian: Und dann haben wir ja einfach die Herausforderung, dazu gibt es ja dann auch Studien, dass die negativen Auswirkungen eben oftmals das sind, was uns eher im Gedächtnis bleibt. Also wo wir so ein bisschen die Herausforderung haben, dass negative Effekte oftmals eben länger oder intensiver hängenbleiben, auch wenn sie von der gleichen Signalstärke waren als positive Effekte.
Miriam: Ach krass, okay.
Florian: Dass wir uns daran eher erinnern zum Beispiel und dass das mehr Auswirkungen hat auf unser Verhalten. Also einmal Pudding anbrennen mehr Effekt hat als vielleicht einmal Pudding normal durchkochen und sich über den Pudding freuen.
Miriam: Ist es so wie auf Social Media mit den Kommentaren? Dass da hundert voll nette Kommentare stehen und es sind zwei dazwischen, die irgendwie rumtrollern?
Florian: Sowas wie der Negativitätseffekt oder im Englischen Negativity Bias, ja. Weil es vielleicht früher einfach wertvoll war, wenn wir einen Säbelzahntiger im Busch vermutet haben, solche Erfahrungen als wichtiger einzustufen als leckere Beeren am Busch.
Miriam: Okay. Jetzt mal ganz grob. Deswegen würden wir da mehr Fokus drauf tun. Und es würde uns eher einfallen, wenn wir eine Wahrscheinlichkeit errechnen wollten.
Florian: Und es würde eher unser Verhalten für die Zukunft beeinflussen. Jetzt sind wir voll im wissenschaftlichen Bereich. So, jetzt. Die Frage ist halt... Trotzdem, was hat das mit dem Puddingkochen jetzt zu tun? Und idealerweise, wie kann ich mich denn für ein Puddingkochen jetzt am besten aufstellen?
Miriam: Weil die Frage bekommen wir ja häufig, ja.
Florian: Mit dem Puddingkochen. Nein, nicht mit dem Puddingkochen.
Miriam: Nur, wie kann ich mich selbst besser motivieren? Wie kann ich denn positiv an eine Sache rangehen? Wie kann ich mich denn so aufstellen, dass Menschen mir anmerken, dass ich wirklich begeistert bin auch von was? Wie kann ich mir selbst mehr Spaß bereiten?
Florian: Bei was?
Miriam: Weil das wäre ja auch schon toll, wenn ich nicht nur dann ein neues Rezept ausprobiere, sondern wenn ich das auch noch mit Freude machen könnte. Das wäre ja ideal, nur hui, das ist schon schwierig.
Florian: Also mir geht es so, dass ich mich eben auf eine Zukunft, die ich mir schön vorstelle, mehr freue, als auf eine Zukunft, wo ich mir vorstellen würde, dass irgendwas schon wieder schwierig wird.
Miriam: Wie machst du das denn? Wie machst du das denn, dass du dir eine Zukunft in gut vorstellst, wenn schon so viele doofe Erfahrungen oder die doofen Erfahrungen mehr gewichtet werden?
Florian: Also wenn mir das wichtig wäre mit dem Namen merken zum Beispiel im Seminar, dann könnten wir ja einerseits irgendwas tun, also möglicherweise würde ich eben immer wieder feststellen, ich würde mir wünschen, mir mal einen Namen merken zu können. Und dann gibt es ja da draußen ganz viele Systeme, die wir benutzen könnten, wo wir was drüber lernen könnten. Also wenn es dir wirklich wichtig wäre... Im Sinne eines Ziels oder dessen, wie du mit anderen Menschen interagierst, dann könntest du mal rausfinden, wie machen andere Leute das überhaupt, dass sie sich Namen merken können. Wenn es jetzt dafür schon zu spät ist, im Seminar, also du sitzt schon irgendwo in der Gruppe, jetzt im Moment eher nicht, dass wir in einer großen Gruppe zusammensitzen.
Miriam: Jaja, es gibt schon die Videokonferenzen, nur meistens stehen die Namen unten drunter.
Florian: Oh, dann hat sich natürlich der Wunsch schon erfüllt. Ja, das stimmt.
Miriam: Du kannst dir 40 Namen merken auf einen Moment. Fantastisch. Und du hast einen elektronischen Assistenten dafür.
Florian: Und im richtigen Leben wäre das eben vielleicht, deinem Gehirn eine Chance zu geben an der Stelle.
Miriam: Es gibt ja auch andere Spiele, mit denen ich mein Gedächtnis trainieren kann. Wir spielen zum Beispiel nach wie vor mit unseren mittlerweile ja sehr großen Kindern sehr gerne so Memory-Spiele. Also wirklich, wo es nur ums Gedächtnis geht. Nur darum, sich Plätze von Karten und bestimmte Bilder zu merken und die dann zuzuordnen. Das ganz klassische Memory. Und wir haben da echt Freude dran. Da entbrennt eine regelrechte Challenge am Tisch, wenn wir da zusammensitzen. Und selbst der 13-Jährige steigt da noch ein und zockt mit. Weil es doch irgendwie auch Spaß macht, ja. Das so spielerisch zu erkunden und nicht dann, wenn der Ernstfall da ist und ich will mir viele, viele Sachen merken. Nur, wie kann ich denn jetzt sprachlich, also es gibt tolle Tipps für Gedächtnistrainings, es gibt auch Bücher dazu, es gibt ganze Seminare.
Das kleine Wort "bis jetzt"
Florian: Naja, wenn ich mich erwischen würde dabei, dass ich mir sowas sage wie, oh, das wird bestimmt nachher wieder schwierig. Dann eben zu überlegen, was könnte ich mir denn noch sagen? Also jetzt mal so als erster Tipp. Was könnte ich mir denn noch sagen, was vielleicht ein bisschen hilfreicher wäre im Kontext? Also wo so ein bisschen Hoffnung drin ist, dass ich mich vielleicht selber auch überrasche. Manchmal ist es ja so, dass du von nachher, dass du von jetzt überraschen würde, in wie brillant es ist.
Miriam: Und das ist ja sehr in die Zukunft gedacht schon. Also gib deinem Du in der Zukunft eine Chance. Vielleicht gab es ja auch, wenn wir dich jetzt, lieber Hörerin, lieber Hörerin, so ist das glaube ich, wenn wir dich jetzt einspannen würden in diesem Podcast mal aktiv. Also du hörst uns nicht nur beim Kartoffeln schnippeln oder Autofahren zu, sondern du tust mal was. Dann wäre ja diese Aufforderung, dich zu erinnern, als du dich schon mal positiv überrascht hast, im Sinne von, du hast dir recht schnell was gemerkt oder du hast relativ zügig was gelernt, wo du vielleicht vorher schon irgendwie dachtest, oh je, das könnte vielleicht unter Umständen schwierig werden. Und dann war es gar nicht so wild, sondern es ging ganz gut. Also ich weiß zum Beispiel, dass sich die ersten Schritte beim Skifahren, die waren ziemlich leicht. Also dieses Pflug, irgendwie so ein Babyhügel runterkommen und ich war stolz wie Bolle. Und das ging echt in 10 Minuten. In 10 Minuten bin ich alleine, ohne dass mich einer festgehalten hat, bin ich diesen Berg runtergekommen und habe vor dem Abgrund gebremst.
Florian: Pizza sozusagen.
Miriam: Pizza Pommes. Das war damals die Ansage. So haben die Kinder das auch gelernt. Also die Skier so hinten auseinanderklappen, das ist so ein bisschen Kniearbeit. Oder sie eben direkt nebeneinander halten, dann beschleunigst du. Und wenn du sie hinten wieder auseinanderziehst und so ein V mit der Spitze nach vorne machst, wie so eine Pfeilspitze, dann bremst du. Und dann kommt jeder einen Berg runter. Sieht nicht so elegant aus, funktioniert. Die, die Ski fahren, die kennen das Prinzip. Flugfahren. Nur, da habe ich mich wirklich überrascht, weil ich auch wirklich so Ideen hatte, wie sportlich ich bin oder wie schnell ich Sportarten normalerweise lerne. Das war echt cool. Das war auch ein cooler Lehrer. Der war irgendwie witzig. Der hat mich auch sehr gelobt dafür.
Florian: Sehr cool.
Miriam: Ja, und ich mich auch. Also da waren wir uns einig, wenn es so eine Erfahrung in deinem Leben gäbe, an die du dich jetzt spontan erinnerst, dass du wirklich mal ein Kochrezept ausprobiert hast und es hat auf Anhieb funktioniert oder du hast irgendwas gebastelt oder einen Text geschrieben oder was auch immer. Und es hat ziemlich schnell funktioniert. Dann ist ja grundsätzlich in deinem Gehirn sowas da, wie eine Funktion, die scheinbar dazu führt, dass du Sachen auch schnell hinbekommst, einfach hinbekommst. So und anlehnend daran, dass es grundsätzlich Hoffnung gibt, könntest du ja jetzt noch einen Schritt weiter gehen und die Zukunft in ein bisschen, wir wollen nicht gleich ins totale positive thinking gehen.
Florian: Vielleicht ist das erste, den Unterschied zu machen zwischen dem, was bisher war und dem, was jetzt kommt.
Miriam: Ja, das ist super.
Florian: Also tatsächlich sprachlich einfach nur mal an der Stelle zu sagen, bis jetzt ist mir ab und zu ein Pudding angebrannt.
Miriam: Und da sehr wach zu sein über die Formulierung, weil das, dieses bis jetzt, gibt deinem Gehirn eine Chance, in der Zukunft was zu verändern.
Florian: Ja. Da dran.
Miriam: Und es macht auch, finde ich, das kannst du ja einfach mal für dich ausprobieren zu Hause, indem du es dir selber mal sagst, bis jetzt habe ich mir nicht so viele Sachen auf meinem Einkaufszettel gemerkt oder bis jetzt habe ich mir nicht so viele Namen gemerkt, wenn ich irgendwo neu in eine Gruppe gekommen bin.
Florian: Das ist das, was für mich das Maß der Dinge ist an der Stelle tatsächlich. Was fühlt sich für dich wie besser an? Also in welchem Zustand oder bei welcher Formulierung fühlst du dich besser aufgestellt für das, was da kommt? Wo fühlst du dich ein Stück weit hoffnungsvoller, hast ein bisschen mehr Energie und mehr Entscheidungsfreiheit? Weil diese Formulierung würde ich dann einfach nehmen. Völlig egal, ob man jetzt hinten dran wissenschaftlich sagen würde, das hat was mit Priming zu tun, also mit so einem Bahnungseffekt, dass wir im Gehirn vorglühen und bestimmte Bahnen schon aktivieren, die eben auf Erfolg drauf sind oder die einen bestimmten Kontext schon aufmachen. Oder ob das hier, wir laden bestimmte Dinge in unser Leben ein, ist... Die Erklärung, sei sie esoterische oder wissenschaftliche Natur, wäre mir fast egal. Die Frage ist, wie fühlst du dich jetzt ein bisschen besser und wie fühlt es sich für dich ein Stück weit entspannter an? Weil da habe ich immer die Erfahrung gemacht, wenn du dich ein bisschen mehr entspannst, fällt dir alles viel leichter.
Miriam: Unser Gehirn hat mehr Ressourcen freigefühlt.
Florian: Wir sind eben nicht in diesen ganz alten Modi drin von Flucht, Totstellreflex oder von Kampf, sondern wir sind eben an der Stelle, wo wir auch Entscheidungen treffen können, wo uns vielleicht auch was auffällt und wo wir vielleicht schon die ersten Karamellnoten des Puddings riechen können, um dann schnell den Pudding vom Herd zu ziehen.
Miriam: Ja, zum Beispiel das. Oder eben einfach, dass dir gute Sachen einfallen, wie du den Pudding in perfekt hinbekommst. Manchmal hilft ja auch, sich das Bild in gut vorzustellen, wie der Pudding serviert wird. Also wie der dann in fertig auf dem Tisch steht. Oder wie du mit diesem Topf auf dem Sofa sitzt, mit diesem noch warmen Topf und einem riesigen Löffel. Sorry, ich kann nicht mehr.
Florian: Wenn wir über Pudding, jetzt habe ich auch Lust auf Pudding.
Miriam: Das ist so gut, weißt du, mit so einem Salatlöffel so Pudding essen, ey, das ist das Beste. Danach bin ich bereit, um die Welt weiterzuretten. Egal, was vorher war. Ja, also das mal so als Grundidee. Jetzt können wir für die Pros, die uns zuhören oder die, die mal professionell ausprobieren möchten, können wir natürlich noch ein paar sprachliche Schritte draufsetzen. Das ist angelehnt auch an Techniken, die unsere Practitioner sehr umfangreich im Meta-Modell der Sprache studieren. Nämlich wie eben Grammatik und bestimmte Redewendungen sich auch auswirken auf unser Gefühl, auf wie wir Dinge planen. Wenn wir eben sowas sagen wie, oh das wird bestimmt schwierig, dann planen wir definitiv eine schwierige Zukunft und unser Gehirn wird uns auch Bilder liefern, die diese schwierige Zukunft halluzinieren. Wenn wir sowas sagen wie, ich lass mich mal überraschen, wie einfach das vielleicht sogar werden kann, macht unser Gehirn was völlig anderes. Probier das gerne mal aus. Und lustig, sobald unser Gehirn anfängt, unserer Sprache zu folgen und es tut es einfach. Also du lenkst dein Gehirn mit den Sätzen, die du formulierst. Wenn dein Gehirn dann anfängt, dieser Sprache zu folgen und es dir bessere Bilder macht, zum Beispiel von diesem Pudding auf dem Sofa, ich kriege alle unsere Hörer noch dazu, ich schwöre dir, mich auch gleich. Wir nehmen den Podcast mit in der Nacht auf.
Florian: Ich mache jetzt einen Pudding. Was wir wirklich lange nicht mehr gemacht haben, ist so gefrorene Erdbeeren in eine Schüssel machen, ein bisschen Zucker drauf und dann den heißen Pudding drüber.
Miriam: Und dann den heißen Pudding drüber. Das wird immer schlimmer, merkt ihr das so? Oh Mannu. Ja, also wenn das Bild dir eben dann folgt, wenn das Gehirn dir folgt, mach dir diese Bilder, mach dein Körper entsprechende Gefühle. Wir hängen aneinander. Wir können das nicht trennen, ne? Das geht nicht.
Florian: Das stimmt.
Miriam: Das ist super.
Florian: Das ist die Funktion. Im Endeffekt holen wir dann eine imaginierte Zukunft ins Jetzt hinein und das macht halt jetzt hier und jetzt Laune.
Miriam: Das macht richtig Laune.
Florian: Und das ist ja das Schöne. Und die Frage ist ja wirklich, was ist das, was kannst du hier und jetzt tun, um dir die Wahrscheinlichkeit in der Zukunft zu steigern? Und das ist eben dieses eine Vorfreude und ein hoffnungsvolles Aufgehen auf die Zukunft.
Miriam: Mir ist übrigens aufgefallen, gerade für die Anfänger jetzt, die uns zuhören, ohne Vorkenntnisse, dass mir das leichter fällt bei Dingen, die mir weniger risikoreich erscheinen. Also das Üben dieser Methode, sich die Zukunft mal in gut vorzustellen, funktioniert besser bei so einem Vanillepudding, weil da habe ich auf jeden Fall relativ schnell auch noch eine zweite Chance. Wohingegen eben bei so Sachen, wo sie mir wichtig sind, da hatte ich früher eher mal so ein Struggle damit, aus dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung und Erfahrungen heraus. Nur manche von euch können das vielleicht auch schon jetzt. Und das eben mal mit einfachen Sachen auszuprobieren, so zum Beispiel mit dem Frühstück morgen. Das ist eine gute Übung. Florian nimmt so gerne ein Frühstück oder ein Abendessen, was ich total cool finde.
Florian: Als erste Vorstellung, wie wäre es denn wirklich in richtig gut, ein Frühstück oder ein Abendessen? Weil es so schön klein ist und für viele Leute...
Miriam: Egal wann du es hörst, so ein Mittwoch, so ein Donnerstag, so ein Samstag, so ein Sonntagsfrühstück in gut für dich passend. Und sich das dann in so gut wie möglich mal vorzustellen. Und nur für dich, nicht für die Allgemeinheit, für dich. Florian und ich frühstücken sehr unterschiedlich, wenn uns Menschen ein großes Buffet offerieren. Da kannst du Florian und mich an unterschiedliche Stationen pilgern sehen. Wie ferngesteuert. Und das ist auch voll gut. In meinem Kopf würde ich mir auf jeden Fall mein ideales Frühstück vorstellen, weil dann habe ich mehr Freude dran. Wenn ich Florian und mich zusammen an einen Tisch setzen wollen würde, dann gäbe es mehr Wale. Weil dann hätte ich auf jeden Fall für Florian viel Herzhaftes auch auf dem Tisch stehen. Der mag nämlich nicht so gern süßes Frühstück. Das stimmt. Das zu wissen ist ja schon mal gut. Nur eben das in perfekt vorzustellen. Die Croissants sind nicht irgendwelche Croissants. Weißt du, was ich meine? Das geht weiter so. Können wir vom Essen wegkommen, bitte?
Florian: Ich glaube auch, wir dürfen mal auf das ein oder andere Geschäftsthema oder...
Vom Puddingtopf ins Meeting
Miriam: Wir haben ja die Namen im Boot, wir haben was Neues dazulernen auch im Boot. Also wenn ich jetzt die ganze Zeit mit Mathe oder mit Sprache oder so...
Florian: Das ist, wo ich das auch kenne. Es ist ja die Zeit der vielen Videokonferenzen. Und da gehen schon die Witze los. Also ich sehe die ja im Chat und wenn ich mit Führungskräften arbeite, dann rutscht denen manchmal so ein Ding raus. Oh nee, gleich ist wieder die Konferenz oder da wird es wieder so viele Diskussionen geben oder da sagt wieder keiner was. Und... Dieses Vorwegnehmen der Zukunft... Für mich, also zum Beispiel, was ich jetzt relativ häufig habe, ist, dass sich Menschen darüber beschweren, dass wenig Interaktion stattfindet in Videokonferenzen. Also, dass wir sehr viel miteinander zu sehen sind, in manchen Räumen wird sogar die Kamera angemacht, nur dann stellt jemand eine Frage und dann passiert nichts, dann kommt keine Antwort aus dem Publikum heraus. Und das malen die sich schon vor dem Termin aus, dass das wieder so sein wird, weil letzte Woche war das ja so. Und das nehmen die als Basis für, wie wird es diese Woche? Und das ist genau das gleiche. Jetzt überlegen sie sich schon, ah, das wird wieder so. Und manche Führungskräfte hören dann auf, Fragen zu stellen und agieren eigentlich nicht mehr so, wie sie gerne wollen würden, nämlich interaktiv und dass dieses Meeting so ist. Und das ist, glaube ich, die Herausforderung da dran. Wenn ich mir das vorstelle, wie das diese Woche wieder so ist, wie ich es vielleicht letzte Woche nicht schön erlebt habe, dann werde ich eher mir überlegen, was kann ich denn tun, um das zu verhindern und vielleicht verändere ich mein Verhalten in einer Art und Weise, dass ich genau dieses Verhalten eben weiterhin unterstütze oder dass da Stress reinkommt, dass da Druck reinkommt. So, wenn ich mir vorstelle, dass wir ein gemeinsames, schönes Meeting haben und dass wir das interaktiv gestalten, dann bleibe ich nämlich am Ball, wie können wir das denn machen.
Miriam: Und dann findet mein Gehirn auch plötzlich Strategien, die ich verändern könnte. Also neue, vielleicht Ein-Check-Spiele oder interaktive Dinge, die die Leute mehr ins Tun bringen. Dann fange ich vielleicht ein bisschen an zu googeln oder spreche mit Kollegen, die schon viel Erfahrung haben mit so Team im Online und so. Unser Gehirn fängt dann an aktiv zu werden, wenn wir ihm eine Tür dazu öffnen. Und mit der Aussage... Das wird bestimmt wieder schwierig. Oder das große Schweigen. Machen wir diese Tür zu und drehen den Schlüssel rum im Knauf fürs Gehirn. Weil dann setzt es sich hin und sagt, ja, dann können wir ja auch nichts machen.
Florian: Und für viele Leute führt das dann eben in so eine Abwärtsgeschichte rein. Ja, dann stelle ich denen halt gar keinen, wenn die nicht antworten, stelle ich denen halt auch keine Fragen mehr, dann bestimme ich halt einfach und dann hüpfen die von X zu Y. Und es ist überhaupt nicht die Zukunft, die die sich selber rausgesucht hätten.
Miriam: Ja, weil wünschen würden wir es uns ja in anders. Das ist genau wie mit dem Namen merken. Wenn ich dem Gehirn quasi sogar fast verbiete, sich Namen zu merken, indem ich sage, das geht nicht, das klappt bei mir nicht, da verbiete ich es meinem Gehirn ja geradezu.
Florian: Indem ich, also wo es einfach auch so wäre, dass was, was ich über mich selber denke, dass das nicht wahr sein darf. Also was, was ich gerne über mich denken würde, dass das nicht wahr sein darf, weil dann hätte ich ja Unrecht gehabt. Dann wäre ich ja schlecht im Vorhersagen meiner eigenen Zukunft. Das ist doch Quatsch.
Miriam: Und ich mag es tatsächlich, wenn solche Erfahrungen eben passiert sind, ich mag es gerne, wir brauchen da nicht ein so Mantra-artig, das wird toll, das wird toll, das wird toll, ich merke mir 80 Namen auf einmal, ich merke mir 80 Namen, das führt bei mir zum Beispiel zu gar nichts. Ich öffne zum Beispiel die Tür erstmal nicht ganz, sondern ich drehe den Schlüssel in die richtige Richtung und lehne die so an, sodass die nur noch locker zu ist, indem ich eben sage, bis jetzt konnte ich mir keine Namen merken. Letzte Woche war das Meeting nicht so gesprächsreich. Und dann fallen mir auch, wie durch Geisterhand, fallen mir andere Sätze ein, die besser in die Zukunft geleiten. Sowas wie, ich lasse mich mal positiv überraschen heute. Oder ich warte einfach mal ab. Wie viele Namen ich mir heute schon merken kann. Wenn vielleicht nicht gleich 40 am Meter, dann immerhin schon 5 oder 6. Und das ist ja schon mal ein Fortschritt zu sonst.
Florian: Im Vergleich zu bisher, genau.
Miriam: Und das auch entsprechend wahrzunehmen und zu feiern, macht die Zukunft positiver und dein Gehirn fängt an, dir Bilder zu machen von wie oder dir Filme ablaufen, so Kopfkino ablaufen zu lassen, wie das eben aussieht, wenn du dir 5, 6 oder 10 Namen merkst auf einmal. Oder Einkaufszettel, die 10 Punkte haben. Es gibt dazu wirklich fantastische Techniken. Wir hatten ja im Jahr 2020 auch einen Super-Learning-Workshop für Kinder. Die kamen alle raus und konnten amerikanische Präsidenten aufzählen, die Lebensgeschichte von Vivaldi mit Daten und so. Das ist schon crazy, was da möglich ist. Wenn dich das interessiert, dann schau da auch gerne im Internet mal nach.
Florian: Und ich glaube, das ist halt der Trick auch bei allen anderen Themen. Also wenn ich eben die Hoffnung habe, dass das interaktiver wird in meinen Meetings als Führungskraft, dann fange ich vielleicht auch eben mal an zu schauen, wie machen andere das denn? Wenn ich die Hoffnung habe, dass Mitarbeitergespräche Das ist ein Mitarbeitergespräch, was bisher vielleicht irgendwie schwierig war, jetzt plötzlich, dass wir da eine leichte Interaktion haben. Dann fange ich eben auch an, mach doch mal was anderes als bisher. Tu mal was, was du bisher noch nicht ausprobiert hast, um da hinzukommen. Das sind ja alles diese Schritte, die dir dann entstehen an der Stelle, die aus diesem Gefühl heraus entstehen, dass ich vielleicht was verändern kann oder dass es diesmal anders abläuft als die bisherigen Male. Bei dem Vanillepudding, der bisher angebrannt ist, ist vielleicht einfach der Trick, am Herd stehen zu bleiben und zu rühren.
Miriam: Klar, der Vanillepudding ist ein total simples Beispiel, ein sehr leckeres wohlgemerkt, nur ein simples. Da wissen die meisten unserer Hörer, was sie grundsätzlich tun können, um zu verhindern, dass der anhängt am Topfboden. Und auch vielleicht, warum der das letzte Mal angehängt ist. Also ich weiß es zumindest bei mir. Beim Namen merken oder beim neue Sprachmuster lernen oder das Merken von irgendwelchen Dingen, die ich machen will oder Namen oder Einkaufszettellisten, da haben Leute lustig, ich sage ja deswegen mit kleinen Sachen anfangen ist gut, erstmal die Vergangenheit abschließen sprachlich zu sagen, bis jetzt war das so, das gibt dem Gehirn schon mal Luft, das kannst du dir ja leicht merken oder das merkst du dir jetzt einfach und machst es beim nächsten Mal und probierst es mal aus. Und wenn du dann noch einen Schritt weiter gehen willst, ja. Dann sagst du dir so nette Sachen für die Zukunft. Einfach, um mal das Türchen ein Stückchen zu öffnen. Und das war es auch schon. Weil das hat richtig Wumms, dieses Konzept von Sprache. Und da sind wir schon mittendrin im neurolinguistischen Programm.
Florian: Da sind wir schon voll in der Vorfreude auf die Dinge, die da kommen. Also zumindest mehr Vorfreude als bisher.
Miriam: Das stimmt. Ja, ihr Lieben. Ich finde, das reicht jetzt auch, weil ich habe jetzt so einen Bock auf Vanillepudding.
Florian: Ich bin jetzt leider mal um die Ecke.
Wo du uns live triffst
Miriam: Kommt gerne in unsere Facebook-Livetrainings, da seht ihr uns auch mal. In die Facebook-Gruppe NLP Training at Home. Da machen Florian und ich einmal die Woche live ein Stündchen, wirklich nur ein kompaktes Stündchen NLP. Völlig kostenlos und du kannst einfach teilnehmen, im Chat sogar aktiv, wenn du willst, also richtig mitüben oder auch einfach ganz anonym stumm mal zuhören, zusehen und uns einfach mal kennenlernen, auch persönlicher. Oder, auf was ich gerne noch hinweisen möchte, ist der 16.12. Da wiederholen wir nämlich nochmal den Positioning-Workshop, also den Positionierungs-Workshop, den ich im Sommer in den Ferien gemacht habe.
Florian: Wir haben angefangen, so Mittwochabend-Trainings zu machen, in sehr kompakten drei Stunden. Online. Online, über bestimmte Themen was zu machen. Einen Workshop gab es da zum Thema Positionierung. Falls jetzt jemand noch nie Positionierung gehört hat, was ist Positionierung?
Miriam: Also der richtet sich sehr stark an Selbstständige, an Vertriebler, Direktmarketer, an Solopreneure, die ihr Business auf die Beine stellen wollen oder es am Laufen haben und sich wundern. Positionierung ist, was macht dich einzigartig und was unterscheidet dich von Mitbewerbern? Und wenn du das raus hast für dich, sehr klar und auch in kurzen, klaren Sätzen formuliert, dann ist das die Basis, auf die Verkauf aufsetzt, auf die Corporate Identity aufsetzt und so weiter. Das ist der Grundstock des Erfolges. Ohne Positionierung funktioniert Erfolg nicht. Nicht in der Welt, in der wir geschäftlich leben. Und sehr wenige Menschen, die sich als Unternehmer bezeichnen, können mir das auf Anhieb aufzählen.
Florian: Also es geht einmal drum, was ist das denn alles und zum anderen, wie transportierst du es auch?
Miriam: Richtig und nach den zweieinhalb Stunden hast du, das ist nämlich ein irres Ding gewesen im Sommer, die Leute waren geflasht, es stehen auch schon Kommentare unter der Ankündigung auf Facebook entsprechende. Du hast nach den zweieinhalb Stunden das Grundgerüst für diese Positionierung vor dir stehen, schriftlich. Kannst es auf deine Homepage parken, kannst es auswendig lernen oder auf deine Visitenkarten schreiben. Ist wirklich cool, ist ein cooler Workshop. 16.12. gibt es auf unserer Homepage unter Trainings am Mittwoch, kannst du nachlesen. So. Das war's, ne? Sind wir fertig?
Florian: Allerdings.
Miriam: Bleibt schön fröhlich, esst viele Weihnachtskeks und ganz viel Vanillepudding und dann hören wir uns nächste Woche wieder.
Florian: Das ist der Vor-Weihnachten-Podcast nicht so. Es wird immer spannender.
Miriam: Tschüss, ihr da draußen.
Florian: Bis dann.
Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.