NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 222

Ich habe gar kein Thema!

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In dieser Folge

Darum geht es

Kreative Lücke? Schreibblockade? Keine kreative Energie? Und null Ideen? Tja, da ist guter Rat teuer. Ein Ghostwriter kostet nämlich nicht unerheblich viel Geld und selbst das Einkaufen von passenden Themen kann teuer werden. Was also tun? Selbstverständlich sind Miri und Florian auch an einer solchen Stelle parat und haben einen Podcast voller toller Tipps und Tricks, wie Du Dich in Windeseile wieder in den Schreib- oder Ausdenk-Flow bekommst. Denn es gibt keine völlig unkreativen Menschen. Es gibt höchstens Menschen, die glauben, dass es das gibt. Und manche von ihnen glauben das sogar über sich selbst. Dabei ist das (Er)-Finden toller, spannender Sujets in uns allen vorgesehen. In Wahrheit hast auch Du ein MacGyver Kreativitäts-Gen. Lass es uns gemeinsam ans Tageslicht locken.

Miriam und Florian sprechen über die Glaubenssätze, die dich blockieren („die Themen interessieren eh keinen“, „darüber haben schon tausend andere geschrieben“), und über konkrete Sofortmethoden: ein Buchstabe im Google- oder Facebook-Suchfeld, die ehrliche Frage „womit beschäftigst du dich gerade?“, der Blick in Foren und Facebook-Gruppen. Es geht darum, für wen du eigentlich schreibst, und wie du aus alten, erfolgreichen Inhalten neue Ideen ziehst. Wenn du Blogposts, Social-Media-Content, Newsletter oder Podcast-Themen finden willst und regelmäßig vor dem leeren Blatt sitzt, findest du hier Ansätze rund um Kreativität, Schreibblockade und Themenfindung aus der Sicht des NLP.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Ein Podcast ohne Thema – und warum das eins ist
  2. Glaubenssätze, die dich blockieren
  3. Lesen, zusammenfassen, Ideen ernten
  4. Sofortmethoden: vom leeren Blatt zum Thema
  5. Für wen schreibst du? Zielgruppe und die eigenen Themen
  6. Vom Thema in die Tat – und der Ausblick

Du sitzt vor dem leeren Blatt, dem blinkenden Cursor, dem nächsten Social-Media-Post – und der Kopf sagt: „Mir fällt einfach nichts ein.“ Genau da hakt diese Folge ein, die selbst mutig ohne Thema startet. Miriam und Florian zeigen dir, wie du mit einem einzigen Buchstabe im Suchfeld, einer ehrlichen Frage an Freunde oder einem Blick in alte Foren aus dem Nichts ein Thema fischst. Und sie räumen mit den Glaubenssätzen auf, die dir dabei im Weg stehen.

Ein Podcast ohne Thema – und warum das eins ist

Miriam: Einen wunderschönen guten Abend zusammen. Das hier wird eine sehr besondere Podcast-Folge, denn sie hat kein Thema. Damit verbringen wir jetzt 30 Minuten.

Florian: Wir haben kein Thema. Miriam, du bist zuständig für Themen.

Miriam: Ja, das stimmt.

Florian: Wieso haben wir denn heute kein Thema?

Miriam: Weil das genau das Thema ist, wird super philosophisch.

Florian: Kein Thema ist ja auch ein Thema. Für dein Meta-Thema, oh Gott, nein.

Miriam: Ey, wir pieksen da an eine sehr empfindsame Stelle bei manchen Menschen.

Florian: Also, was, wenn du kein Thema hast, oder was?

Miriam: Ja genau, also das klingt so nach dem Motto, wenn du kein Problem hast, hey wir machen dir eins.

Florian: Naja, es sind ja genug Mitglieder in unserer Facebook-Gruppe, in der Training at Home-Gruppe sind ja genug Menschen dabei, die regelmäßig auf Social Media was schreiben. Wir haben ja immer wieder die Anfrage in der Gruppe.

Miriam: Oder auch in meinen Storytelling-Seminaren, wenn es darum geht, Blogposts zu schreiben, Artikel zu verfassen. Manche würden sogar gerne ein Buch schreiben in ihrem Leben mal. Andere wiederum haben solche Formate wie wir, Podcast, Videoblog. Und die Frage kommt regelmäßig, dass die Leute sagen, ich kann schon schreiben, ich kann mich auch hinsetzen.

Florian: Nur über was?

Miriam: Und mir fällt nichts ein, dann wenn ich mich da hinsetze, jetzt schreibe ich was. So, und da sind wir ja schon an der ersten spannenden Stelle vom NLP. Wollen wir erstmal was zum Black Friday sagen?

Florian: Willst du erst noch was zum Black Friday sagen?

Miriam: Wir sind echt im Countdown.

Florian: Werbeblock.

Miriam: Hey, it's important, gerade für die Menschen, die uns schon länger zuhören und sich überlegen.

Florian: Für die, die es nach dem 27.11. hören, ist es not important anymore.

Miriam: Das stimmt, schneid's raus. Also, am 27.11., am 27.11., ihr Lieben, gibt's Purzeln bei uns, die Preise ins Boden lose. Florian, binden wir an diesem Tag an einem Baumstamm im Garten fest, damit er nicht intervenieren kann.

Florian: Im Moment interveniere ich bei allen Ideen.

Miriam: Genau. Und Nicole, Paddy und ich ziehen das durch. Paddy ist unser Kooperationspartner im Bereich Coaching. Das heißt, am 27.11. gehst du auf die Seite www.kontext*denken.de oder die Seite www.fokus-bewusst-sein.de und dort findest du Angebote ohne Ende. Die rauschen quasi in den Keller hinab. Und wir freuen uns, wenn du da genau das passende Seminarangebot für dich findest.

Florian: So, fertig.

Miriam: Herrlich. Jetzt geht's weiter mit dem themenlosen Podcast.

Florian: Genau. Wo waren wir denn jetzt?

Miriam: Also, wir haben den Mut heute in eine Podcast-Folge hineinzusteigen, die kein Thema hat. Weil wir das auch bei uns kennen. Normalerweise recherchiere ich recht flink Themen. Also ich habe meistens eine ganze Liste, die ich führe und da schauen wir dann rein. Wir haben auch immer noch eine Liste, genau. Manchmal passen uns die Themen alle nicht, die da draufstehen. Dann überlegen wir uns spontan was oder schauen mal in unserer Gruppe, was es so gibt an Fragen. Und wir wollen einfach heute in diesem Podcast all jenen helfen, die nach so einem kreativen Schub verlangen. Weil sie, und das ist voll NLP, sowas zu sich selbst sagen in ihrem Kopf wie, immer wenn es drauf ankommt, finde ich kein Thema. Und das quatschen Menschen sich selbst im Kopf. Das ist genau richtig, was Florian da schon wieder gerade macht.

Glaubenssätze, die dich blockieren

Florian: Hast du überhaupt schon mal ein Thema gefunden? Die meisten finden ja so, die ersten paar Anfangsthemen sind ja oftmals, oder? Für manche ist es egal was, ne? Ja, genau. Also Menschen können sich alles mögliche einreden, wie schwierig das ist, ne?

Miriam: Richtig, genau. Oder es gibt auch noch Glaubenssätze, die sind etwas spezifischer. Ich sagte schon mal das Wort Glaubenssatz, ja. Können wir ja auch nochmal drauf eingehen. Sowas wie, die Themen, die ich mir so ausdenke, die interessieren eh keinen. Oder bei dem Thema weiß ich gar nicht, ob ich es schreiben darf, vielleicht kriege ich da Ärger. Und wir kennen das alles. Also es ist nicht so, dass uns das nicht bekannt ist. Ich gehöre nun zu den relativ kreativen Gehirnen, was sowas angeht. Also ich kann mir relativ flux und auch im Laufe eines solchen Podcasts kann ich mir jetzt x Themen ausdenken, über die wir was machen könnten. Wir könnten was machen über schlecht schlafen, wir könnten was machen über gut schlafen, wir könnten was machen über Frühstück und wir könnten was machen über...

Miriam: Nur darüber haben ja schon tausend andere was geschrieben.

Florian: Das ist ja der Nächste dann.

Miriam: Aber du kannst das ja auch. Du kannst ja auch so greinen. Ich kann das auch innerlich. Ich kann mir so den Kopf greinen.

Florian: Über schlecht schlafen, da gibt es doch schon tausend Blogposts und tausend Instagram-Videos und tausend Podcasts. Wie gehst du denn damit um?

Miriam: Ja, nicht so exzellent wie bei uns.

Florian: Das ist deine innere Antwort?

Miriam: Ja. Florian und ich sind ja anders. Also wer uns kennt, weiß ja, wir sind anders als andere und du bist anders als andere und kein Mensch ist gleich und wir Menschen sind alle irgendwie gleich und halt eben doch nicht. Also es gibt empfindliche Unterschiede, wie etwas produziert ist. Und wir können im Grunde, gerade bei diesen Themen, die hier in der Gesellschaft bei Menschen in der Seele irgendwie so oder die Seelen bewegen oder mit denen Menschen sich bewegen, die... Die doppeln sich eben auch manchmal. Ja, meine Güte. Nur weil meine Nachbarin mal eine Nacht nicht gut geschlafen hat, ist es ja nicht so, dass mir das nicht auch passiert, weißt du mal.

Florian: Ich habe einen super spannenden Artikel übrigens um Apps auf dem iPhone und auf Android-Devices. Und da hat einer argumentiert, der hat eine App geschrieben, die es auch schon 170 Mal gibt auf der Welt. Und er hat dafür argumentiert, dass das schlau ist. Weißt du, was seine Argumentationskette war? Was denn? Wenn es 170 andere gibt, offensichtlich ist das ein Problem. Also er macht sozusagen kein Market Research mehr. Er braucht nicht mehr in den Markt reingehen und irgendwie versuchen, krampfhaft ein Problem zu finden, was noch niemand gelöst hat, weil aus dieser Sicht war die Wahrscheinlichkeit, wenn er ein Problem löst, was noch nie jemand anders gelöst hat, halt auch so, vielleicht ist es gar kein Problem des Lösenswertes. Und das ist eher ein Zeichen, wenn das Ganze schon mal bearbeitet wurde, wenn es da schon Apps gibt, das war fast das Motto von ihm, du bist auf der richtigen Spur, wenn du das machst, was jemand anders macht. Und das passt ja dann super zum NLP auch, ne, Erfolgsstrategien eben abmodellieren bei jemand anders und eben auch schauen, also wenn es bestimmte Themen gibt, die uns alle betreffen, warum nicht nochmal was dazu machen.

Miriam: Richtig. Oder eben wieder mal von einer neuen Perspektive zu beleuchten oder auch neue Erkenntnisse hineinzuflechten. Da ist zum Beispiel Florian meisterlich bei uns, weil Florian einfach unfassbar viel liest. Nicht nur Bücher, sondern auch Blogartikel und Zeitungen und im Internet. Also Florian ist einfach unfassbar belesen und findet dann immer mal so einen spannenden neuen Perspektivenwechsel auf ein Thema, das wir schon lange kennen. Nur da kommt auf einmal so das... Das ist ja auch NLP oder wir könnten das ja auch mal aus der Sicht des NLP dann betrachten. Die Parallelen finden, die Unterschiede. So und dann ergeben sich eben auf diese Weise Themen. Das ist das eine.

Florian: Ich lese so ein paar News-Aggregatoren, also zusammenfassende Seiten, die immer wieder, wo es Kommentare drüber gibt und wo es eben spannende Diskussionen gibt, die nichts mit Nachrichten an sich zu tun haben, sondern wo es eben um Artikel gibt, die...

Miriam: Was wir schon sehr sauber machen, finde ich, wir beide, ist nicht fremde Inhalte als unsere eigenen verkaufen. Also wenn wir so einen Artikel gelesen haben und beziehen uns da drauf, dann sagen wir das auch und schreiben das teilweise dann auch in die Quellen-Notes, wenn das Sinn macht, dass wir das eben irgendwoher haben. Wir zitieren die Autoren, die vermeintlichen Erfinder oder was auch immer wir darüber wissen.

Florian: Das ist ja dann ein guter Stil. Nur wenn es um so einen Artikel gehen würde, wie was kannst du tun, um besser zu schlafen, dann würden wir tendenziell eben unsere eigenen Antworten erstmal finden und die dann unterfüttern mit, was da draußen gerade Stand der Wissenschaft ist, soweit wir das verstehen oder nachverfolgen können.

Miriam: Das ist ja schon mal ein ganz probater Weg. Könnte man ja jetzt Schluss machen mit dem Podcast. Haben wir schon viel zu viel Thema für einen themenlosen Podcast.

Florian: Das ist ja fast unverschämt. Und das ist schon so ein Glaubenssatz. Und bei Glaubenssätzen sind wir halt bei den Dingen, die Menschen über die Welt glauben, die vielleicht so sind oder vielleicht auch nicht. Ich als Teil der Welt vielleicht sogar.

Miriam: Oder es ist nur bei mir so. Ich bin anders als andere Menschen. Ich bin ein Außerirdischer.

Florian: Das ist sehr witzig, dass wir diesen Mythos haben, dass jemand neue Randgebiete durchpflügen muss und eben ein komplett neues Gebiet aufmachen darf. Dabei gibt es ja schon seit tausenden Jahren, es gibt ja bei Marc Aurel oder bei den Historikern oder es gab die Rhetoriker, die eben viel schon geschrieben haben und sich viel ausgedacht haben zu wie funktioniert Sprache, wie funktioniert Sprechen, wie kann man vor anderen Menschen wirken. Das sind ja alles alte Quellen und das Spannende ist dann tatsächlich die Beleuchtung aus der neuen Perspektive oder das Synthetisieren von manchen, von gleichzeitigen Ideen und vor allem das in die Anwendung reinbringen. Also wie bekommst du deine Leser oder deine Kunden dazu, dass sie was tun, weil das ist ja das Hauptthema. Also noch einen Artikel schreiben über irgendwas, ja okay, nur es wäre ja schön, wenn dann danach tatsächlich jemand etwas anderes macht, oder?

Lesen, zusammenfassen, Ideen ernten

Miriam: Es ist so spannend, dir zuzuhören. Das ist wie ein Universitätsvortrag. Ich habe bei dir manchmal, also wenn du solche Anfälle hast, dann habe ich den Eindruck, dass ich wieder in der Uni sitze. Ich studiere bei dir.

Florian: Ich weiß nicht, ob das gut ist.

Miriam: Doch, das ist voll gut. Du bist sehr schnell dann. Ich hätte mir jetzt am liebsten so mitgeschrieben, Marc Aurel, die Stoiker und da war noch was anderes dabei. Großartig. Wenn du da mal ein bisschen eintauchen möchtest, wenn du dich für Sprache interessierst, Florian an der Stelle sehr wach zuzuhören. Und auch das kann ja eine Inspiration sein, so ein Werk mal zu lesen, den Ausschnitt von einem Buch, ein ganzes Buch und da auf ein Thema zu kommen. Ich liebe zum Beispiel dieses Blinkist-Konzept, das ist auch eine App, die es zum Downloaden gibt, die Bücher zusammenfassen für Menschen wie mich, die nicht so schnell lesen wie Florian und auch nicht so fleißig lesen wie Florian.

Florian: Die ein anderes Konzept von Lesen haben als ich.

Miriam: Die fassen dann so ein 300-Seiten-Schinken zusammen auf 20 Minuten Podcast. Der Hauptinhalt wird wiedergegeben und erklärt. Danach kann ich mir dann überlegen, ob ich das Buch ganz lese, weil ich es mega spannend finde, oder ob ich mir sozusagen die Spitze des Eisbergs, also das Fazit dieses Buches einpräge und weiß, worum es da geht. Und manchmal reichen mir diese 20-Minuten-Schnipsel schon, um auf neue Ideen zu kommen.

Florian: Ein Teilnehmer hat mich letztens gefragt, sag mal die ganzen Bücher, wir haben ja hinter uns im Seminarraum stehen vielleicht, so viele sind es gar nicht mehr.

Miriam: Doch, es sind ganz schön viele. Das sieht nur auf dieser riesen Wand nicht so viel aus.

Florian: Nein, das sind nicht so viele. Also es ist dreistellig. Auf jeden Fall ist es noch dreistellig, ob ich die alle gelesen habe. Und ja, in den meisten von denen habe ich wirklich etwas, habe ich ein Stück gelesen. Und was ich merke, mein Lesen hat sich in den letzten Jahren auch verändert. Oftmals ist es eben dieses eine Lesen bis zu einer spannenden Idee, die wir dann in die Umsetzung bringen können. Um dann rauszufinden, funktioniert diese Idee und bei manchen von den Büchern, Miriam kennt das schon, die schleppe ich dann vom Seminarraum irgendwie mit nach Hause, dann schleppe ich die an den Nachttisch, dann schleppe ich die an den Wohnzimmertisch, dann lese ich irgendwie mal wieder ein paar Tage drin, dann kommt die wieder in den Seminarraum rüber, dann taucht das Buch irgendwann wieder bei uns auf, weil die nächste Idee jetzt fällig ist. Bei denen, die sich bewähren, da kommen dann halt mehr Ideen nochmal irgendwann raus.

Miriam: Ja, es gibt so ein bisschen abgelesene Bücher und es gibt welche, die sind nicht so abgelesen.

Florian: Die sind so, da war die erste Idee nicht so, dass ich gesagt habe, so, ja.

Miriam: Das wäre ja auch ein Weg dann eben... Und es ist ein bisschen aufwendiger, wenn ich mich jetzt so aus dem Nichts hinsetze und sage, jetzt hätte ich gerne ein Thema, weil ich würde gerne was auf Social Media schreiben oder ich würde gerne einen Blog verfassen oder Newsletter mit einem schönen Thema. Dann brauche ich ja so Sofortmethoden, um ein spannendes Thema zu finden.

Florian: Echt, findest du?

Miriam: Bei mir ist es so. Und gut, das hat vielleicht was mit meinen Zeitabläufen zu tun, weil ich meistens mitten in der Nacht auf die Idee komme, ich habe schon lange keinen Blogpost mehr geschrieben. Und wirklich, das geht auch. Manche Menschen haben ja auch einen Glaubenssatz in die Richtung, dass das so spontan nicht geht. Also dass ich sozusagen aus dem Nichts heraus eben und jetzt gleich mich hinsetze und was Gutes verfasse. Sondern dass es dann vielleicht minder gut wird.

Sofortmethoden: vom leeren Blatt zum Thema

Florian: So, das heißt, wir hatten jetzt so ein paar Ideen, was du tun kannst, um mal auf die grobe Themenidee zu kommen. Machen wir heute beim Podcast ohne Thema auch noch, wie du den Inhalt dann füllst, oder?

Miriam: Oh, oh, oh, das wäre ja ein Service, hör mal.

Florian: Da hast du ja hier den Rundum-Service, ne?

Miriam: Ich mache ein Training am Mittwoch. Wir haben ja ein wunderschönes neues Format. Ich mache ein Training am Mittwoch, das heißt Autorentraining. Da können Leute schreiben lernen. Und das sind wirklich, das ist zweieinhalb Stunden Training. Da lernst du, wie du binnen fünf Minuten so eine Gliederung aufsetzt, aus der du wirklich fantastisches Zeug formulieren kannst, ohne ein Profi zu sein.

Florian: Das heißt, wir machen das jetzt hier nicht? Nee, hier machen wir das. Das heißt, nach 13 Minuten sind wir heute fertig?

Miriam: Wir hatten ja noch so ein paar Short-Tracks, die wollten wir noch sagen. Und vielleicht wird es ein kürzerer Podcast. Ich meine, cool wäre ja gewesen, wenn wir Podcast ohne Thema und dann zwei Minuten. Das wäre mal ganz anders gewesen als sonst. Und wir wollen ja, dass du unseren Podcast gerne eine Zeit lang hörst auch. Also, wenn sich jetzt jemand hinsetzt und sagt, jetzt brauche ich was. Also erstmal Abstand nehmen von diesen Glaubenssätzen. Als wir vorhin darüber sprachen in der Vorbereitung zu dem Podcast, ja was machen wir denn dann in den 30 Minuten, wenn das ein Podcast ohne Thema ist? Und dann sage ich, weißt du was? Innerhalb dieser 30 Minuten fallen mir 10 bis 15 Themen ein. Das ist auch ein Glaubenssatz. Das ist nicht ein beweisbares Ding. Sondern ich glaube da fest an mich. An mein Gehirn.

Florian: Nur wenn jetzt jemand noch nicht an sich glauben würde, wie würde er oder sie das denn dann tun?

Miriam: Gar nicht. Lassen. Echt. Meine Güte, an wen willst du denn glauben, wenn nicht an dich selbst?

Florian: Ja, vielleicht hat sich jemand schon mal bewiesen, dass das echt anstrengend ist, mit neuen Themen zu finden.

Miriam: Weißt du, wie Menschen sich das beweisen, dass sie es nicht schaffen, sich spontan ein Thema auszudenken, indem sie sich hinsetzen, die Fäuste ballen und sich selber sowas sagen wie, da muss jetzt ein Thema, ich muss jetzt ein Thema finden, jetzt muss doch ein Thema kommen, jetzt habe ich so lange darüber nachgedacht, es sind schon drei Minuten vergangen, ich habe immer noch kein Thema gefunden. So machen die das. Da beschäftigen die ihr Gehirn nämlich hervorragend mit diesem Mantra des Nichtschaffens. Und viele machen das so. Weißt du, dass du das üben kannst, dass du Kreativität üben kannst?

Florian: Wie denn?

Miriam: Punkt 1. Wir haben ganz anders als früher, haben wir ein riesiges Feld von Social Media zu Füßen liegen sozusagen. Du liest auf irgendwelchen Seiten, auf Facebook oder Instagram fleißig mit. Das sind Menschen, die dich interessieren, Themen, die dich interessieren. Vielleicht bist du in irgendwelchen Gruppen. Du schaust dir irgendwelche Beiträge auf YouTube an. Ja meine Güte, eben haben wir gesagt, du kannst dir eine Inspiration davon holen und dann selbst was draus machen. So, dann wäre es doch mal so ein schönes Spiel, wenn du sagst, jetzt mache ich spontan Facebook auf. Gib oben irgendeinen Buchstaben ins Suchfeld ein. Das erste, was aufgezeigt wird, Marsch. Geht auch bei Google übrigens. Das ist das große Google-Kreativ-Thema. Da mache ich was draus. Und wenn da Holzkohlegrill kommt, dann machen wir aus dem Begriff was.

Florian: Nur vielleicht habe ich ja einen Blog zum Thema Unternehmensstrategie.

Miriam: Richtig. Dann ist der Holzkohle-Strategie eine Metapher. Verstehst du? Ich lasse nicht nach. Ich beiß mich daran fest. Wenn es um Unternehmensstrategie geht, was habe ich alles bei einem Holzkohlegrill? Bei einem Holzkohlegrill habe ich sowas Ursprüngliches, der funktioniert mit Kohle und nicht mit Elektrostrom oder mit Gas. Das ist so die ursprünglichste Art des Grillens. Das heißt, da kann ich auf die Ursprünge...

Florian: Nur jetzt kommen wir doch wieder, das ist doch jetzt das gleiche, jetzt fangen wir wieder mit an. Also, das ist nicht die Lösung für, wenn ich nur noch 30 Sekunden Zeit habe, nur 30 Minuten, 30 Sekunden wäre vielleicht ein bisschen wenig, wenn ich nur 30 Minuten Zeit habe, um jetzt den Blogpost für die Welt zu verfassen, oder?

Miriam: Ein Thema darf ich ja wohl finden dafür.

Florian: Weil die Kreativität üben ist ja noch was anderes, oder? Oder machst du das in den Situationen?

Miriam: Okay, also das ist auch schon eher was für Poeten, was ich jetzt gemacht habe.

Florian: Ja, finde ich auch.

Miriam: Und manche unserer Hörer haben sich vielleicht total abgeholt gefühlt gerade.

Florian: Ich finde das voll gut. Also das als Technik regelmäßig eingesetzt, sicherlich eine hervorragende Idee. Nur das ist ja dann auch dieses, das macht man halt davor, ne?

Miriam: Das macht man davor. Im Prozess setzt du dich jetzt hin und hast ein weißes Blatt Papier vor dir.

Florian: Dann fängst du mit Holzkohlegrill an.

Miriam: Also für mich ist das eine sehr anregende Methode. Gut, wir lassen es. Wenn ihr das nicht wollt, bitte, dann lassen wir das. Und der ganze Shitstorm geht an den Florian, bitte.

Florian: Freunde fragen.

Miriam: Was interessiert dich gerade? Was beschäftigt dich gerade? Wir stellen so leere Fragen gelegentlich, so dieses und wie geht's dir gut? Was, wo wirklich spannende Sachen kommen ist, wenn du jemanden triffst und sagst, oh wie schön, dass ich dich sehe und mit was beschäftigst du dich denn gerade so? Oder was beschäftigt dich? Und wenn ich dir die Frage stelle jetzt, gerade jetzt, wo du bist, wo du uns zuhörst, im Stehen, im Sitzen, im Autofahren, keine Ahnung, mit was beschäftigst du dich gerade am meisten? Oder mit was hast du dich gerade eben noch beschäftigt, bevor du den Podcast gehört hast? Und da kommt vielleicht von manchen, von Kuchenbacken, das brauche ich nicht, nur von manchen kommt vielleicht wirklich sowas wie, ich habe morgen ein Gespräch mit meinem Chef, ich mache mir Sorgen. Das wäre schon ein Fang für uns. Da könnten wir schon sagen, okay, da können wir ein Podcast-Thema draus machen. Wie kannst du dich vorbereiten sprachlich, wie kannst du Kommunikation lenken und so weiter.

Florian: Eine, die Version 2.0 von dieser Frage wäre vielleicht, welches Thema beschäftigt dich denn gerade im Leben oder worüber denkst du denn viel nach oder so, ne?

Miriam: Ja. So, die Frage kannst du natürlich auch auf Social Media stellen, wenn du einen Social Media Account hast. Du kannst die Leute einfach mal fragen, mit welchen Themen beschäftigst du dich gerade so. Manche schreiben dann vielleicht nix, manche schreiben auch was. Also es sind alles Experimente und Tests, die ich machen würde. Ansonsten geht auch mal zum Beispiel auf so einer News-Plattform gucken, was sind gerade so für Themen angesagt, vielleicht ist da was für dich dabei. Wenn es Lifestyle-Themen sind, es gibt ja Frauenforen, Männerforen, Kosmetikforen, Schönheitsforen, Gewichtsforen, es gibt ja alles mögliche da draußen, wo man schauen kann, mit was beschäftigen sich die Leute gerade so. Oder in die Facebook-Gruppen.

Florian: Also ich kenne einige Gruppen, in denen ich bin, da stellen Leute auch regelmäßig Fragen zu irgendeinem Thema. Und jedes einzelne von den Themen wäre auch eins, das ich einfach in einen Blogpost gießen könnte, wo ich einfach sagen könnte, ah okay, spannende Frage.

Miriam: Und soll ich dir was sagen, da ditchen wir in ein Top-of-the-Trend-Recherche-Modul, was wir übrigens sehr ausführlich in unserem Sales Pro lehren, was hier jetzt im Podcast, da haben wir nicht die Zeit dazu, das so ausführlich zu machen.

Florian: Und nicht die Inklination.

Miriam: Guck mal und nicht die Inklination, so und den Begriff darfst du jetzt erstmal googeln und danach machst du einen Podcast über Inklination. Also ich finde sozusagen an jeder Ecke finde ich Themen.

Für wen schreibst du? Zielgruppe und die eigenen Themen

Florian: Also wie und das Schöne ist und dann sind wir ja eben voll beim NLP, wenn du eine bestimmte Zielgruppe hast, wenn du bestimmte Menschen kennst, die du gerne ansprechen würdest, dann darfst du eben irgendwie rausfinden, was sind denn deren Themen. Und solche Foren sind zum Beispiel eine gute Idee, um erstmal zu wissen, womit beschäftigen die sich denn. Bei uns als Coaches ist es halt oft so, Menschen haben generell Herausforderungen. Also es gibt eben ganz große Themenbereiche, in denen wir uns alle ähneln. Und wo wir sagen könnten, naja, sehr, sehr wahrscheinlich 60, 70, 80 Prozent der Leute haben irgendwie, Partnerschaft ist vielen sehr wichtig, die Ursprungsfamilie ist vielen sehr wichtig.

Miriam: Gesundheit.

Florian: Gesundheit, Finanzen.

Miriam: Richtig, Erfolg, Karriere, ja.

Florian: Also das sind ja die Großen und dann ein Stückchen runtergebrochen eben, was ist der konkrete Teilbereich, auf den du dich spezialisieren möchtest? Und das wäre ja dann sowas, ne?

Miriam: Ja, und vorher sich zu, also bevor du überhaupt irgendwas verfasst für die Öffentlichkeit, ist es schon ganz spannend, dass du dich mal fragst, für wen schreibst du da überhaupt? Das ist schon alleine fürs Wording wichtig.

Florian: Ich habe das jetzt so vorausgesetzt.

Miriam: Ja, das ist sehr mutig von dir, das vorauszusetzen. Die meisten Menschen stellen sich die Frage nicht, für wen schreibe ich denn da gerade? Die meisten würden, das hatte ich in meinem Thema, E-Mails verraten ganz viel über dich, die meisten schreiben E-Mails tatsächlich an sich selbst. Im vorletzten Training am Mittwoch sind wir der Sache mal auf den Grund gegangen. Wir Menschen sind, ohne das Böse zu meinen, also da beziehe ich Florian und mich vollständig mit ein, wir sind alle in dem Bereich Egoisten. Natürlich, emotional habe ich für mich selbst, denke ich, das Thema ist wichtig, das Thema ist wichtig und das Thema ist wichtig, weil ich bin jetzt gerade in der Mitte meines Lebens, meine Kinder werden langsam groß, ich habe einfach bestimmte Herausforderungen, die zum Beispiel eine 20-Jährige gar nicht in dem Umfang hat. Florian und ich haben ein eigenes Unternehmen. Wir spüren im Beruf und im Erfolgsbereich andere Herausforderungen als andere Menschen. Und wir dürfen uns wirklich mit Fug und Recht fragen, für wen machen wir denn diesen Podcast? Machen wir den für Unternehmer, also die so leben wie wir? Machen wir das für Startups? Machen wir das für Angestellte? Wen sprechen wir da genau an?

Florian: Mit welcher Folge?

Miriam: Diese Folge heute spricht zum Beispiel Menschen nicht an, die sagen, ich schreibe überhaupt keine Texte. Und ich mache gar keine Blogs und Podcasts.

Florian: Und tendenziell auch nicht diese Menschen, die sagen, hey, ich setze mich einfach, in der Arbeit habe ich den Job, regelmäßig Social-Media-Content zu produzieren. Meine Liste ist so lang wie das Universum. Ich fange einfach oben an und arbeite den nächsten ab.

Miriam: Und dann können wir das sozusagen größer machen, das Thema und sagen, kreativ zu sein und das zu üben, halten wir für sinnvoll für ungefähr alle Menschen, die kommunizieren. Da brauchen wir jetzt nicht nur, wenn wir es spezifischer machen wollen und sagen, das ist für die, die eben Inhalt nach draußen produzieren, egal ob beruflich oder privat, für die ist das ein sehr spannendes Thema. Vor allen Dingen, wenn sie sich regelmäßig Inhalte ausdenken.

Florian: Und dann das nächste. Wie kommen wir auf unsere Themen? Weil uns irgendjemand fragt oder weil wir im Seminar, im Coaching genau diese Herausforderung hatten. Und daher kommen ja auch diese Themen.

Miriam: Da kommen die Themen alle her, genau.

Florian: Ich weiß ja gar nicht, was soll ich denn da schreiben für die Leute? Was hat dich denn mal, also das wäre auch cool, wenn du so die Zeit zurückdrehen könntest und mal zurückschwebst zu damals, wo du angefangen hast mit einem bestimmten Thema, wo du jetzt vielleicht Experte bist oder dich schon lange mit auskennst. Welche Fragen hattest du denn am Anfang? Da könntest du dein früheres Selbst mal fragen. Was ist das? Welche Fragen hättest du denn gehabt? Oder welche Fragen würdest du dir jetzt wünschen, dass du dir damals gestellt hättest? Wobei, da ist so ein bisschen Gefahr drin. Wer weiß, ob das ich von damals das hören will. Dann sind wir nämlich wieder bei dem.

Miriam: Super cool. Für wen schreibst du?

Florian: Ja, darum geht es dann.

Miriam: Oder für wen nimmst du was auf oder für wen produzierst du ein Video oder irgendein Content. Ja, megaschön. Also das ist eine wunderschöne Technik, in der eigenen Vergangenheit zurückzugehen und sich da nochmal dem Punkt Null zu nähern. Da sind ja ganz andere Fragen im Raum als später in deinem Thema, über das du referierst oder schreibst. Superschön. Ich mag es auch wirklich nochmal auch bei sich selbst in alten Themen zu schauen, also wenn du schon eine Reihe Content produziert hast. Florian und ich tun das gelegentlich, dass wir uns anschauen, welche unserer Themen sind denn besonders erfolgreich. Also wo haben wir die meisten Klicks drauf, die meisten Downloads und sehen, ach guck mal, das ist einer der erfolgreichsten Podcasts zum Beispiel, die wir gemacht haben, ist der mit dem inneren Schweinehund, mit der Barbara Klein habe ich das damals noch gemacht. Also haben wir da ein paar Folgen draufgesetzt über diesen inneren Dialog und wie Menschen sich nicht motivieren oder sich davon abhalten, sich zu motivieren oder vielleicht an manchen Sachen nicht dranbleiben. Und das sind alles erfolgreiche Episoden. Scheinbar haben wir da im Moment auch Herausforderungen bei einer Menge Menschen, die sich dann über so eine Folge freuen.

Florian: Wir haben ja auch die ganze Reihe zu NLP, weil wir eben immer wieder auch Fragen hatten, so was ist denn das eigentlich?

Vom Thema in die Tat – und der Ausblick

Miriam: Heute habe ich eine liebe Freundin aus der Ferne gesprochen und die sagte mir, sie hat im Moment eine große Herausforderung mit Disziplin. Sie hat festgestellt, dass sie ihr ganzes Leben lang sehr wenig Disziplin an den Tag gelegt hat und sie hat dieses Wort benutzt. Und ich habe dann mal versucht, so mit diesem Dranbleiben, nee, nee, es war nicht das Dranbleiben, sondern es ging um Disziplin. Und sie wünscht sich sehr, dass wir da eine Folge drüber machen. Weil sie würde den Begriff gern positiv für sich werten, weil sie glaubt, und da sind wir jetzt wieder bei diesem, was glauben Menschen über die Welt, dass sie von anderen überholt wird im Moment in der Karriere, weil die mehr Disziplin haben als sie.

Florian: Spannend. Wäre ja dann das Thema für nächste Woche.

Miriam: Wäre das Thema für nächste Woche, wenn wir ihr den Wunsch erfüllen möchten. Oder wenn wir finden, dass das auch ein gutes Thema ist. Ich finde, wir haben viele Tipps gegeben dafür, dass das ein themenloser Podcast ist. Wir haben uns quasi leer getippt, sozusagen für euch.

Florian: Wir würden noch ein Dutzend Sachen einfach nur irgendwo dürfen wir, und das ist ja dann auch das Thema, wo findest du dann einen Abschluss, um das nächste Thema wieder machen zu können? Ja. Wo merkst du sozusagen, weil jetzt geht es in die Tat rein, ne?

Miriam: Ja, jetzt probier's mal aus, was zu dir am besten passt von den Sachen, was dir am meisten Freude macht und wo du jetzt vielleicht neue kreative Energie rausschöpfst wieder, ja, aus dem, was wir hier so gesagt haben. Und wenn du diesen, ich finde das ja virtuosen Umgang mit der Sprache, den das NLP uns liefert, das neurolinguistische Programmieren, dann save the date am 27.11. Komm zu kontext*denken, schau dir an, was wir da tun.

Florian: Oder am 25.11. passt wirklich auch hervorragend zu diesem Thema Sogwirkung. E-Mails schreiben ein Training am Mittwoch mit Miriam.

Miriam: Es geht nicht um E-Mails, es geht um die Website-Texte. Also da wird es konkreter um diese flüssigeren Texte gehen, diese selbst erstellten.

Florian: Also nicht um die Idee selber, sondern um dieses, wie schreibe ich es dann. Ja, genau. Sehr gut.

Miriam: Ja, dann sehen wir uns entweder bei Training at Home auf Facebook zu den kostenlosen Live-Trainings oder wir hören uns wieder nächste Woche am Dienstag, wenn es heißt Florian und Miri und ihre beiden Gehirne im Katrolog, Quattro, Quattro, Gedöns.

Florian: Bis nächste Woche. Bis dann, tschüss. Ciao.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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