NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 159

Ich glaube an Männer und Frauen und Diverses.

Glaube und Gender.

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In dieser Folge

Darum geht es

Die dritte und letzte Podcast Folge zum Thema „Glaubenssätze im NLP“ nimmt die Glaubenssatz-Theorie und packt sie in einen praktischen Kontext. Wo haben Menschen denn spannende Glaubenssätze in ihrem Leben untergebracht? So, generell? Der ausgebildete NLPler würde jetzt vielleicht rufen: Na, überall. Wir picken uns mal eines der brisanteren Themen unserer Zeit heraus und untersuchen, was im Rollenverständnis unserer Zeit Glaube und was Realität ist, wenn es um Geschlechterfragen geht. Wie sind denn „Frauen“ heute so? Und wie sind „Männer“? Und ist das Geschlecht überhaupt noch von Bedeutung? Oder sind wir nicht alle ein bisschen „divers“? Was glaubst Du? Ein paar sehr offene Fragen… Und schon purzeln die Glaubenssätze aus den menschlichen Gehirnen heraus. Auch aus den beiden, die diesen Podcast hier aufnehmen und in die Welt bringen. Eines davon glaubt übrigens ein Mann zu sein, das andere ist sich nicht so sicher. ;-)

Miriam und Florian sprechen über Geschlechterrollen und Glaubenssätze im Alltag: das Lob für den Kuchen, den der Mann gebacken hat, das Mädchen, das Zündkerzen wechseln kann, oder die Frage, warum es so wenige Programmiererinnen gibt. Es geht um Klischees zu Mann, Frau und divers, um den Gender Pay Gap, um Initiationsriten und darum, wie schon Babys in geschlechtsspezifische Erwartungen hineinwachsen. Und darum, wie du mit NLP dahinterschaust: welcher Glaubenssatz da eigentlich purzelt — und welche Vorbilder du dir suchen kannst, um zu sein, wie du am liebsten sein willst.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Ein Podcast nur für Frauen?
  2. Glaube und Realität in Geschlechterrollen
  3. Wie Glaubenssätze schon bei Babys anfangen
  4. Der Kuchen, die Gans und das Lob
  5. Vorbilder suchen und selbst entscheiden, wie du sein willst
  6. Ein Geheimnis und der Blick nach vorn

Ein Kuchen, der noch nie so schön aussah — gebacken von Florian, sonst Miriams Ressort. Und plötzlich ist da diese Frage: Warum wäre das Lob anders ausgefallen, wenn Miriam ihn gemacht hätte? Genau an solchen Alltagsmomenten machen die beiden fest, wie Glaubenssätze zu Männern, Frauen und allem dazwischen in uns arbeiten. Du hörst dabei zu, wie zwei Menschen in einer Hetero-Beziehung ihre eigenen Klischees auseinandernehmen — mit viel Humor und ganz ohne Belehrung.

Ein Podcast nur für Frauen?

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: An alle Frauen da draußen, dieser Podcast ist allein für euch.

Florian: Was?

Miriam: Jawohl, wir haben uns entschieden, wir machen einen Gender-Podcast und dann ist in meinem Gehirn sofort klar, was das bedeutet.

Florian: Miriam, wir hatten was ganz anderes besprochen.

Miriam: Hatten wir was anderes besprochen? Habe ich nicht richtig zugehört.

Florian: Wir hatten besprochen, dass wir einen Podcast für alle Menschen da draußen machen.

Miriam: Nein, nein, wir haben gesagt, wir sprechen über Glaubenssätze zu Männern und Frauen. Also sprechen wir über Frauen.

Florian: Wir sind bei dem Glaubenssätze-Thema, weil wir seit einigen Folgen Glaubenssätze ganz generell behandeln.

Miriam: Und seit vielen Folgen NLP-Begriffe besprechen. Frauen an die Macht!

Florian: Und falls du dich fragst, was ein Glaubenssatz ist, das ist etwas, das jemand über die Welt glaubt. Und vor zwei Folgen haben wir ganz generell in das Thema eingeführt und in der letzten Folge ging es darum, was ist limitierend und was sind motivierende Glaubenssätze. Frauen! Was ist denn jetzt mit den Frauen?

Miriam: Und wir haben ja gesagt, heute gibt es ein Thema, wo wir Glaubenssätze ganz ins praktische Leben ziehen. Wir hatten 25.000 verschiedene Themen zur Auswahl gehabt, Florian und ich. Wir haben uns für das Geschlechterthema entschieden, weil hier sind Glaubenssätze besonders polarisierend. Weil Männer können einfach wenig und Frauen können viel. Frauen sind das schlaue Geschlecht, also wenn wir diesen Glaubenssatz in den Vordergrund stellen, was wir definitiv tun in diesem Podcast, dann bedeutet es im Umkehrschluss, dass Männer das Geschlecht sind, die nicht so schlau ist.

Florian: Und jetzt?

Miriam: Jetzt habe ich alles gesagt, was ich dazu zu sagen habe.

Florian: Jetzt hast du alles gesagt, was du dazu sagen darfst.

Miriam: Wir tauchen ein in die Klischees, in die Stereotype, in das was. Wie viele NLP-Trainerinnen gibt es in Deutschland? Nicht viele. Ich habe mal nachgezählt, wir sind deutlich in der Minderheit.

Florian: Ja, es gibt mehr NLP-Trainer.

Miriam: Viel mehr NLP-Trainer.

Florian: Da dürften wir ja jetzt auch schauen, wie viele Trainer gibt es insgesamt in Deutschland und wie viele Trainerinnen und sind es vielleicht auch mehr Trainer und dann ist es einfach proportional.

Miriam: Ich habe mal Akademien durchgecheckt, übrigens auch bei der anderen Glaubensgemeinschaft, beim DVNLP. Hier gibt es ein paar mehr Frauen als bei der Society und es sind definitiv viel mehr Männer, die NLP trainieren. Mädels, lasst mich nicht alleine.

Florian: Ja, womit hat das zu tun?

Miriam: Schau dir mal das Verhältnis an. Wir sind letztes Jahr mit unserer ersten Trainergruppe nach Amerika geflogen, damit die da ihre Prüfung ablegen. Wie viele Männer hatten wir dabei und wie viele Frauen? Genau, es war eine Frau und sieben Männer.

Florian: Die mit uns mitgeflogen sind, das stimmt.

Miriam: Das ist wohl wahr.

Florian: Und ich dachte gerade an das lustige Bild, als mich 15 Japanerinnen geschnappt haben und ein Foto mit mir gemacht haben und da waren deutlich mehr Damen, die aus Japan kamen, um ihre Trainerausbildung zu machen als Herren.

Miriam: Gut, das mag sein. Nur wir sind relativ weit weg von Japan hier und kulturelle Unterschiede mag es da geben. Das stimmt.

Florian: Das heißt, das ist nicht nur geschlechterspezifisch, sondern auch noch kontextuell hier in Deutschland.

Miriam: Aber ich mag, wie du das dann immer gleich so wissenschaftlich formulierst. Das klingt total seriös. So als hätte Florian schon Gender-Studien gemacht selbst an der Uni. Habt ihr darüber gesprochen in der Uni? Nein. Wird das nicht debattiert?

Florian: Geschlechterfrage bei? Ich habe Kognitionswissenschaften studiert und da war Gender tatsächlich kein Thema.

Miriam: Wie witzig. Weil ich habe Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert, hier ist Gender Thema.

Florian: Na klar.

Miriam: Ja klar, wir sollen das heißen, ja klar.

Florian: Naturwissenschaft, nicht Naturwissenschaft.

Miriam: Das, was du studiert hast, ist keine Naturwissenschaft. Zählt nicht zu den Naturwissenschaften. Zählt zu den Naturwissenschaften. Kognitionswissenschaften. Ah ja, Deutschland. Deutschland, deine Studienfächer. Interdisziplinär und dann eben ganz viele verschiedene Studienfächer. Das hat das jetzt mit Glaubenssätzen zu tun.

Florian: Ja, wir sind mittendrin in diesem Thema, was Menschen über die Welt glauben und ob das ihnen was bringt in einem bestimmten Zusammenhang, in dem sie sind, ob das ihnen Sachen ermöglicht oder ob sie das eher einschränkt.

Glaube und Realität in Geschlechterrollen

Miriam: Super spannend, gerade in dem Zusammenhang. Oder ich weiß nicht, ob ich alleine bin jetzt damit. In meiner Welt oder aus meiner Sicht heraus ist es so, dass Geschlechter, beide Seiten der Geschlechter über die Jahrhunderte betrachtet und nehmen wir deutsche Kulturgeschichte, meine Teilen mit japanischer kenne ich mich zu wenig aus. dass es da immer und sich zäh verändernde Glaubenssysteme gab, über was ist eine Frau, was tut sie, welche Funktion hat sie in der Familie, in der Gesellschaft, im Beruf, welche Augenblicke der Befreiung gab es da, vielleicht war es gar keine echte Befreiung, wenn wir uns Frauen heute dann anschauen oder die Resultate dessen, was da geschehen ist, wie frei fühlt sich eine Frau heute, wie frei fühlt sich ein Mann. Was wird heute über Frauen geglaubt? Was wird über Männer geglaubt? Es ist super spannend, was auch da in den Medien proklamiert wird und in welche Richtung da teils Glaubenssätze aufgezogen werden. Es scheint ja immer noch so zu sein, dass es ähnlich wie im NLP-Bereich weniger Frauen in wirklich wichtigen Führungspositionen gibt als Männer. Es scheint auch so, dass Frauen hier weniger verdienen als Männer, wenn sie eine solche Position haben. Das lässt sich ja sogar mit Zahlen belegen. Das heißt, wir driften so ein bisschen raus aus der reinen Glaubenssatznummer. Auf der anderen Seite erzeugt das wieder Glaubenssätze. Also sowas in die Welt zu posaunen bedeutet, dass unser Gehirn sofort wieder anfängt, Dinge zu glauben. Frauen haben es schwerer. Das wäre sofort mein Rückschluss auf diese Art von Statistiken oder Auswertungen von Statistiken. Dann habe ich es ja viel schwerer als ein Mann, Karriere zu machen, berühmt zu werden. Was tut das dann mit mir? Was mache ich dann?

Florian: Und es gibt sehr berühmte Frauen. Und Frauen, die auch sehr viel Geld verdient haben.

Miriam: Unternehmerinnen auch.

Florian: Unternehmerinnen, die sehr, sehr erfolgreich sind.

Miriam: Bin ich im Schatten von Florian, NLP-Trainerin? Oder bin ich der Scheinwerfer bei uns?

Florian: Bei uns bist du der Scheinwerfer, ganz ehrlich. Was will ich glauben? Was will ich glauben? Was will ich sein?

Miriam: Lustig, Florian hat mir schon vor geraumer Zeit angeboten, Geschäftsführerin zu sein, zum Beispiel. Also ich könnte Geschäftsführerin sein bei kontext*denken. Ich will nicht.

Florian: Wie, du willst nicht? Ich will nicht.

Miriam: Ich bin Trainerin. Ich will nicht da Geschäftsführerin sein.

Florian: Und auch noch Zahlen sehen.

Miriam: Alles da. Den ganzen Kerschel auch noch kümmern. Ich will es gar nicht. Und ich arbeite wie eine Geschäftsführerin in diesem Unternehmen. Ich verhalte mich auch so. Ich akquiriere unsere Kunden, ich führe die Gespräche nach draußen, ich verkaufe uns an große Konzerne, Mittelständler, kleine Startups. Ich verkaufe uns an Privatpersonen und ich habe den größten Spaß meines Lebens an diesem NLP. Ich bin auch total gerne Trainerin und manchmal steht irgendwo Miriam Deforth NLP Trainer und auch damit bin ich einverstanden. Ich bin auch Trainer. Wenn die Leute wollen, dass ich Trainer bin, bin ich eben Trainer. Das heißt, wo merkst du, wenn du über das Thema nachdenkst, dass es immer noch Glaubenssätze gibt im Bereich Frauen und Männer, die manchmal oder in manchen Fällen nicht wirklich dazu beitragen, dass Leute sich gesund und in einem gesunden Tempo entwickeln?

Florian: Da geht es ja auch darum, dass bestimmte Berufsgruppen im Moment sehr von dem einen oder dem anderen Geschlecht dominiert klingt dann schon fast wieder. Sag es doch so, ist ja in Ordnung.

Miriam: Dieser Podcast ist dafür gemacht und zu polarisieren. Wenn du da draußen nicht an der einen oder anderen Stelle zuckst von dem, was wir hier sagen, dann gehörst du vielleicht zu diesem, wie werden die genannt? Divers. Keine Ahnung. Es gibt doch jetzt diese Dreiteilung bei Bewerbungen auch.

Florian: Genau.

Miriam: Ja. Zack.

Florian: Und dass dann alles mögliche einsortiert wird und es ist ja schön, dass es das gibt sozusagen und auf der anderen Seite stellen wir uns im NLP ja auch immer die Frage, was ist das, was möchte ich als Outcome haben, was möchte ich als das Ziel haben, was hätte ich gerne, dass in irgendeiner Form passiert. Und an der Stelle ist es ja dann oftmals eben auch freier zu leben. Ist es ein freieres Leben, wenn ich als Kindergärtner lebe und dann vielleicht ganz... Das ist natürlich auch toll, ne? Viele weibliche Kolleginnen.

Miriam: Ja, also vielleicht ist das toll, vielleicht auch nicht. Vielleicht kommt es total auf den Menschen an und nicht auf Mann oder Frau. Vielleicht ist der Unterschied gar nicht beim Mann und Frau zu viel. Also da gibt es Unterschiede. Ich hab's gesehen. Es gibt Unterschiede.

Florian: Und es gibt nicht nur die physischen Unterschiede. Es gibt tatsächlich ja auch dann Studien dazu, dass bestimmte Fähigkeiten oder bestimmte Vorlieben ausgeprägter sind auf der einen oder auf der anderen Seite.

Miriam: Das stimmt. Frauen sind schlau und stark. Was sind Männer?

Florian: Schön. Männer altern schöner.

Miriam: Das ist auch so ein Glaubenssatz, ne? Das stimmt.

Florian: Das ist auch einer dieser Glaubenssätze. Dass Männer, wenn sie reifer werden, das ist so wie bei Wein oder bei Käse.

Miriam: Käse ist gut. Käse ist ein gutes Bild dafür. So ein richtig alter Gouda.

Florian: Richtig wertvoll.

Miriam: Mit Schimmelsatz drauf. Ja. Ja, witzig, dass es das gibt oder dass manche Firmen auch eindeutig sagen. Wir hatten jetzt gerade einen Kunden, der angerufen hat und gesagt hat, Frau Deforth, wir wollen Sie unbedingt dabei haben. Unsere Mitarbeiter glauben, dass es besser ist, wenn eine Frau das Kommunikationstraining macht. Deswegen kommen wir auf Sie zu. Und ich konnte denen hundertmal sagen, dass Florian derjenige ist, der für deren Bedarf, also das, was die wollen in ihrem Team, der besser aufgestellte von uns beiden ist. Nein. Der Florian darf mit? Ja. Wir haben den Fall auch umgekehrt. Nur in dem Fall wirklich total witzig. Es ist wichtig, dass es eine Frau ist, die dort doziert.

Florian: Das ist doch gut.

Miriam: Das ist super für mich. Ich kriege auf jeden Fall diesen Job.

Florian: Ich merke immer wieder, dass wir, und vielleicht ist es da tatsächlich gar nicht so wichtig, ich merke immer wieder, dass Miriam und ich ganz unterschiedliche Impulse reinbringen in ein NLP-Training. Also, dass wir tatsächlich aus zwei unterschiedlichen Perspektiven auf NLP-Trainings schauen, eigentlich auf sehr viele Bereiche im Leben schauen und eigentlich erst recht.

Wie Glaubenssätze schon bei Babys anfangen

Miriam: Ja, und ich habe auch ganz viele Freundinnen, die große Unterschiede generieren, wie betrachten die das Leben. Und ich merke einfach, dass wir schon auch als ganz junge Menschen, als Babys, als Kleinkinder in so einen Sog von geschlechtsspezifischen Glaubenssätzen geraten, die vielleicht nicht mehr so sind wie vor 100 Jahren, nur die immer noch so einen Muff haben. Wenn ich mir überlege, was mir gesagt wurde, als ich schwanger war und noch nicht wusste, was es wird. Da habe ich zum Beispiel erfahren, dass 75 Prozent aller Deutschen lieber ein Mädchen haben möchten als einen Jungen, weil Mädchen nämlich leichter zu handeln sind in der Trotzphase und in der Pubertät. Das ist der Glaubenssatz, der dahinter steht. So, jetzt war ich schwanger, wusste noch nicht, weil 75 Prozent würden sich ein Mädchen aussuchen, wenn sie könnten. Überleg mal bitte. So, jetzt war ich schwanger, wusste nicht, was es wird. Und was ich zu hören bekommen habe, war sehr häufig dieses, hoffentlich wird es ein Mädchen. Ich wünsche dir so sehr, dass es ein Mädchen wird. Und ich dachte, was passiert, wenn es ein Junge wird? Wo kann ich den denn wieder zurückgeben dann?

Florian: Und in anderen Kulturen sind eher Jungen gefragt. Auch heute noch, ne? Auch heute noch, ja. Es gibt in Indien Regionen, wo die Anzahl der geborenen Jungen erstaunlich hoch ist und die dann Mädchen eher verschwinden lassen.

Miriam: Ja, also krasse Nummer und auch wenn in Deutschland keine Jungs verschwinden gelassen werden, soweit ich weiß, habe ich dann, als es klar war, dass es ein Junge wird, ganz viele extrem krasse Glaubenssätze über, was machen Jungs im Trotzalter? Also wie sind die im Kindergarten? Wie sind die in der Schule? Welche Herausforderungen gibt es da? Lustigerweise ein paar nettere Glaubenssätze von bereits Eltern von Jungs. Also Mütter, die ich traf, die schon Jungs hatten in diesem Alter, die haben mir oft gesagt, super entspannt, das sind voll die Goldschätze, die lieben ihre Mamas, die sind voll cool drauf und viel Spaß mit denen. Nur grundsätzlich habe ich da schon erfahren, dass es diese Glaubenssysteme und Glaubensmuster, so wie wir im NLP dazu sagen, immer noch gibt und an der Stelle, wo ich es nicht hübsch finde. Weil hier kommt so ein kleines Baby auf die Welt. Wir würden ja alle am liebsten das haben, dass es total wurscht ist. Ob das einen Schnippel hat oder nicht.

Florian: Und auch völlig egal, was er oder sie später mal wird und wie er oder sie sich später mal entscheidet. Und dann ist es ja auch spannend, einer von unseren beiden Jungs hat ja ein Elektroauto irgendwann geschenkt bekommen, mit dem er auch ganz souverän rückwärts eingeparkt hat und vorwärts gegen Dinge gefahren ist. Ganz flott durch alle möglichen Wohnungen gepacet ist dann. Ich weiß nicht, wenn ein Mädchen da gewesen wäre, ob die ein Auto bekommen hätte.

Miriam: Nee. Nee, keinesfalls.

Florian: Und da fängt es ja dann vielleicht schon an, dass unsere Glaubenssysteme intern, was können Frauen, was können Männer, was können vielleicht auch Leute, die so zwischendrin sind oder Leute, die sich lieber aufs andere Ufer bewegen oder wie auch immer ihr das bezeichnen möchtet. Was können die, was können die gut oder weniger gut?

Miriam: Und was hat das überhaupt mit ihrem Geschlecht zu tun? Und was würden jetzt wieder Eltern sagen, deren Mädchen von Anfang an lieber mit Autos gespielt hat oder der Junge, der sich eine Barbie-Puppe gewünscht hat und dann trotzdem nicht ans andere Ufer gewechselt hat oder was auch immer. Ich glaube, dass die Geschichten über Geschlechter so individuell und bunt sind wie die Geschichten über diesen Planeten. Und dass wir über diese Glaubenssätze, die ja alle nicht wirklich, also die keine hundertprozentige Verlässlichkeit haben, wo wir vielleicht Mehrheiten abzählen könnten, wenn wir uns ganz viel Mühe geben oder sowas. Nur es gibt immer Gegenbeispiele. Was tun die? Und das ist die Frage, die wir uns als NLPler stellen wollen würden. Welche Glaubenssätze, was glaubst du über dich als Mann oder was glaubst du über dich als Frau? Was zeichnet dich aus als Frau? Was macht dich zur Frau? Was ist in deiner Welt besonders weiblich? Was ist in deiner Welt besonders männlich? Viele, was habe ich neulich gehört, uns fehlen Initialisierungsrituale.

Florian: Initiationsriten?

Miriam: Initiationsriten, danke. Die fehlen uns, die werden nicht mehr richtig gefeiert in unserer Gesellschaft, was dazu führt, dass so dieser Stolz, dann in einen Erwachsenenabschnitt des Körpers einzutreten oder sich als wirklich vollwertige erwachsene Frau oder vollwertiger erwachsener Mann zu fühlen. Und das toll zu finden, dass das durchaus wichtig sein kann für die Entwicklung in dem Bereich. Und egal, wohin wir uns dann letztlich orientieren mit sexuellen Ideen, damit hat das nichts zu tun, sondern so dieses in den erwachsenen Körper einsteigen, der alle erwachsenen Funktionen hat, von eben diesen Geschlechterunterschieden.

Florian: Ich habe gute Freunde in Berlin, die tatsächlich so Männergruppen machen, wo die sagen, es geht darum, irgendwie diese Initiation wiederherzustellen und Jungen die Möglichkeit zu geben, irgendwie auch tatsächlich zu einem Mann zu werden. Und was bedeutet das eigentlich? Also was unterscheidet dann einen Jungen vom Mann, außer jetzt irgendwelche Wachstumsunterschiede oder dass sie durch die Pubertät durchgegangen sind? Hat es auch noch was innen mit denen zu tun und was wäre dann das? Ja, unbedingt.

Miriam: Unbedingt. Und wir haben nun mal diese beiden zumindest körperlichen Geschlechter da auf diesem Planeten. Und ich finde es großartig, was es da, wie gesagt, für unglaublich viel Individualität, also nur, dass wir das klar haben für diesen Podcast, Florian und ich leben in einer Hetero-Beziehung. Und wir kommen sozusagen allein dadurch, dass wir hier zusammenleben, immer wieder sehr schön an diese Klischees oder wir können gemeinsam sehr viel lachen auch darüber und übers NLP dann wieder eine andere Richtung einschlagen, um da drauf zu schauen. Was macht uns beide unterschiedlich? Wo ergänzen wir uns toll? Wo sind wir diese beiden Pole Yin und Yang, dunkel, hell, wie auch immer? Sind wir es überhaupt? Sind es zwei Pole? Wollen wir dieses Bild haben? Ist es was anderes? Es ist total spannend, da mal dran zu bleiben und dem Gehirn zu lauschen und zuzusehen und reinzufühlen, was es so treibt. Mache ich das jetzt? Ist es okay, wenn ich das als Frau so mache? Machen Frauen das nicht?

Florian: Rülpsen Frauen nicht laut und Männer schon auf dem Fußballplatz?

Miriam: Ich habe mich mal gefragt, ich habe das noch nicht so, also ich habe bei diesen Frauenfußballspielen, manche spucken.

Florian: Und unsere beiden Jungs erzählen wirklich bewundernswert von einem Mädchen, das sie kennen, das im Bus immer ganz laut furzt.

Miriam: Und das Alphabet rülpsen kann.

Florian: Cool finden die das irgendwie schon und auch da ist schon zu spüren, es passt nicht so richtig in dieses Bild rein.

Miriam: Wenn es ein Junge machen würde, wäre es nicht erwähnenswert, der würde halt im Bus dann das Alphabet rülpsen, nur es würde niemand drüber sprechen.

Der Kuchen, die Gans und das Lob

Miriam: Wir haben das vor dem Podcast ganz kurz, auch Florian und ich gehabt, mit diesem Thema Kuchen backen. Ein Rudelmitglied hatte vergangenes Wochenende Geburtstag und ich war unpässlich und habe keinen Kuchen gebacken.

Florian: Nur der Held des Hauses ist in die Bresche gesprungen und hat einen Kuchen gebacken.

Miriam: Und zwar einen richtigen Tortenkuchen, also was Aufwendigeres. Der ist nicht einfach nur zusammengerührt, in den Ofen gestellt, fertig, sondern ein Kuchen, der dann auch noch später zubereitet wurde, regelrecht. So und jetzt kommt's. Dieser Kuchen, den Florian da gemacht hat, den ich sonst immer mache, den ich jetzt seit zwölf Jahren backe. War noch nie so schön, so einzigartig, symmetrisch, so appetitlich, so chic. Und hatte auch noch nie so einen Tortencharakter. Wir hätten den verkaufen können, so toll war der. Florian sieht eben auch ganz viel Ästhetik im Essen. Ist wirklich verrückt. Alle waren völlig begeistert davon. Für Florian so, hä, wieso ist das doch normal? Der Kuchen schmeckt da auch noch sehr gut. Und dann haben wir uns überlegt, wie so die Reaktionen sind, wenn jetzt Sonntagnachmittag ist und die Familie kommt, alle sitzen um die gedeckte Kaffeetafel, hier steht dieser wunderschöne selbstgebackene Tortenkuchen und irgendeiner in der Runde kommt auf die Idee zu fragen, oh wow, ist der selbst gemacht?

Florian: Und ich würde sagen, ja, von mir.

Miriam: Wie anders wäre die Reaktion, wenn ich gesagt hätte, das ist von mir?

Florian: Wir haben das an Weihnachten vor zwei Jahren auch schon mal gehabt. Da habe ich eine Gans gemacht. Und ich koche tatsächlich sehr wenig bei uns in der Familie. Ich kann grundsätzlich kochen und ich koche sehr, sehr selten. Und da habe ich mich mal hinreißen lassen, eine Gans zu machen, richtig gefüllt und mit allem Schnickschnack drumherum. Und da kamen natürlich auch Lobeshymnen auf die Gans. Und das ist eine spannende Frage. Hätte Miriam genau die gleichen Lobeshymnen bekommen? Und wenn nein, warum eigentlich nicht?

Miriam: Was ist der Unterschied? Es ist super cool, wo sozusagen diese Unterschiede reingezogen werden, ist es... Ist da die Ungerechtigkeit schon drin? Also dass wir Frauen für bestimmte Sachen besonders loben, die sonst Männerdomäne sind? Ich weiß, ich kannte früher, ganz früher, ein junges Mädchen, die konnte Zündkerzen wechseln und Auspuffe austauschen an Autos. Mit 14, 15 schon, weil der Vater auch Motorsportler war. Das war eine Sensation. Egal, wo wir das gesagt haben. Und wenn ein Mann jetzt sagt, ich wechsle unsere Zündkerzen selbst, ist es auch gut, nur die Leute rasten nicht aus. Also so ein ganzer, so ein ganzer, ah cool, könnte ich auch, ist mir zu viel Arbeit. So Männer unter sich so. Und wenn die dann gesagt hat, wenn bei uns irgendwas, hier war der Marder im Auto, habe ich schnell erledigt, habe ich alles repariert, dann ist es so, wie du hast es gemacht, ja klar. Wow! Also da werden die Unterschiede noch so sichtbar, finde ich.

Florian: Und das ist einer der Punkte, wo wir Glaubenssätze tatsächlich sehen können. Also wenn es Lob für etwas gibt oder Aufmerksamkeit für etwas gibt, was an anderer Stelle ganz normal ist. In der IT habe ich mich mal ein bisschen mehr damit beschäftigt. Es gibt ja immer wieder die Herausforderung, dass gerade unter den Programmierern es sehr wenig Programmiererinnen gibt und wo das ursprünglich herkommt. Und da gibt es tatsächlich Untersuchungen zu und Forschungen darüber, was da passiert ist, weil in den 60ern Computer für Frauen noch ein wirklicher Beruf waren. Also es gibt einen wunderschönen Film dazu, auch zu den Heldinnen, die damals die Mondlandung überhaupt ermöglicht haben. Und wie das dann passiert ist, dass das plötzlich so eine Männerdomäne wurde, das ist in der Werbung passiert. Also viel Werbung von den ursprünglichen Computern, von diesen ganz, also was weiß ich, wir reden noch von vor Amiga im Endeffekt. Die war sehr auf Jungs getrimmt. Also da waren Spiele, die hauptsächlich Jungs Spaß machen, wurden dafür genutzt. Abenteuer, irgendwelche Kampfspiele, irgendwie sowas war das, was das Haupttenor war. Das hat dazu geführt, dass hauptsächlich Jungs zu Hause schon mit 12, 13, 14 und jünger einen Computer hatten. Und dann hat sich das mit der Zeit so entwickelt, dass an der Universität, wenn jemand Informatik studieren wollte, das dann grundsätzlich schon vorausgesetzt wurde, dass die sich seit dem 14. und 15. Lebensjahr mit Computern beschäftigen. Also irgendwann hat sich das so durchgesetzt und plötzlich war es sehr schwer in dieses Metier reinzukommen, ohne schon 15 Jahre Erfahrung zu haben. Also sobald die dann angefangen haben zu studieren, Informatik zu studieren, und ich kenne auch Informatikstudenten aus meinem Umkreis, es ist häufig so, dass die tatsächlich seit dem 8. oder 10. Lebensjahr einfach schon programmieren zu Hause. Auf dem Hobby-Level, manche schon sehr, sehr professionell, manche haben schon Geld damit verdient, bevor überhaupt die Schule zu Ende ist. Und wenn die dann anfangen, Informatik zu studieren, haben die einfach schon 10 Jahre Vorsprung. Und wenn dann jemand sowas nicht hat, dann sieht es halt so aus, als wäre das nicht... Als könnten die das nicht. Dabei ist das einfach mal an der einen oder anderen Stelle komisch geprimed worden. Es hat eine komische Bahnung stattgefunden. War halt nicht so interessant.

Vorbilder suchen und selbst entscheiden, wie du sein willst

Miriam: Es ist spannend, wo wir Geschlechtsrollen noch sehr stark wahrnehmen oder wieder, wo sich bestimmte Dinge ändern. Und hier, wie gesagt, Florian hat es eben schon erwähnt, wenn du da wach bist und nicht einfach nur einsteigst in irgendwelche Diskussionen über was ist denn jetzt besser oder was ist denn jetzt schlechter, sondern dich fragst, welcher Glaubenssatz steckt denn dahinter? Welcher Glaubenssatz purzelt da raus, wenn ich feiere, dass ein Mädel irgendwie Zündkerzen wechselt? Dann heißt es im Umkehrschluss, dass da ein Glaubenssatz ist von Mädchen können das nicht. Oder Mädchen machen sowas nicht. Oder Mädchen kümmern sich nicht um Autos. Oder Mädchen interessieren sich gar nicht für Autos. Oder Mädchen interessieren sich nicht für Computer. Und es stimmt auch nicht, weil Florian ist ja ganz viel in IT-Unternehmen unterwegs. Wenn ich mir da die Teams angucke, Entschuldigung, das ist jetzt nicht so, als würde ich wahrnehmen, dass da nur Männer hocken.

Florian: Also nicht wirklich. Manchmal ja, manchmal nein. Also tatsächlich ist es den Zahlen nach noch so, dass weniger Frauen in diesen Berufen arbeiten. Und wenn ich dann in Teams, wenn ich mit Teams interagiere, dann spüre ich da keinen Unterschied mehr. Also die einen denken nicht schlauer oder weniger schlau über irgendeine Herausforderung nach, sondern das grundsätzlich funktioniert es genauso gut. So jetzt, woher kommt dann ein gefühlter Unterschied oder warum ist es nicht komplett gleich verteilt? Und für mich hat es auch was damit zu tun, aus einer NLP-Perspektive dann. Wenn du etwas machen wollen würdest, das jetzt nicht, wo wir sagen würden, ja das macht Mann nicht oder das macht Frau nicht. Also wenn das sowas wäre, wie als, keine Ahnung, als junger Mann irgendwie Kindergärtner werden wollen oder als junge Frau in den Rennsport gehen und sagen, ich möchte jetzt hier Rallye-Rennfahrerin werden.

Miriam: Oder als hübsches, schickes Mädchen mal laut rülpsen.

Florian: Exakt. Dann wäre es einer der Tricks sicherlich zu schauen, gibt es da draußen denn Vorbilder, die das schon gezeigt haben, dass das grundsätzlich geht?

Miriam: Mhm.

Florian: Mir fällt im Moment kein Gebiet ein, wo es nicht auch ein Vorbild in dem einen oder anderen Geschlecht gäbe, das nicht ein hervorragendes Vorbild wäre.

Miriam: Unbedingt, unbedingt. Wir dürfen zum einen danach Ausschau halten und du darfst dich fragen, wie bin ich denn als Mann oder wie bin ich denn als Frau und wie bin ich am liebsten als Mann oder Frau? Was fühlt sich für mich gut an? Was tut mir gut? Was schätze ich besonders an dieser Position, die ich da beziehe? Und es ist egal, ob das Geschlechts-, wie heißt das, Transgender ist oder was es alles für Begriffe ist. Es ist uns eh völlig wurscht. Die Frage, die ich mir immer stelle, seit ich NLP kann, verstärkt ist, fühlt sich das für mich jetzt gut an, wenn jemand so eine Behauptung in den Raum stellt? Wie bin ich denn dann gerne? Machen mir bestimmte Dinge was aus? Ich liebe es zum Beispiel auch, dass Florian wirklich ein sehr starker Mann sein kann, der dieses Rudel unglaublich beschützen kann. Also wo ich das Gefühl habe, der hat starke Arme, in die wir alle drei gut reinpassen. Und ich liebe den Augenblick, wenn er die öffnet und uns da reintut manchmal. Das ist ein wunderschönes Gefühl. Und dann mag ich das, diese männliche Kraft auch mal zu haben oder diese sehr männlich besetzte Position bei uns zu spüren. Und das hat mit meiner beruflichen Entwicklung nichts zu tun, das hat nichts damit zu tun, ob ich Kuchen backe oder Florian, sondern das sind so Urbedürfnisse, die ich bei mir und wirklich bei mir persönlich individuell feststelle und wo ich dann sage, ich mag das, das ist schön, ich mag das. Und solange ich in glückliche Gesichter schaue da draußen, in dem Augenblick, wo ich in glückliche Frauen und in glückliche Männergesichter schaue, in glückliche Paarbeziehungsgesichter, und egal ob es zwei Männer, zwei Frauen, gemischtes Doppel oder ein Trippel ist.

Florian: Oder auch allein.

Miriam: Oder allein. Solange ich in glückliche Gesichter gucke, finde ich, ist das das, was zählt. Und dann sind Glaubenssätze plötzlich fadenscheinige Gespinste, die irgendwo rumweben. So, was ich weiß ist, ich habe diesen Körper. Dieser Körper gehört zu mir. Den trage ich bis zum Rest dieses Lebens mit mir rum, zumindest. Und mit dem darf ich irgendwie diese Welt entdecken. Das ist was Schönes. Das ist was Schönes. Und ja, der hat ein paar spezielle Features im Vergleich zu einem Mann. Andersrum genauso. Let's have a try.

Florian: Es ist interessant, welche Vorbilder möchtest du dir auch suchen? Entweder von deinem eigenen Geschlecht oder vom anderen Geschlecht oder vielleicht gemischt. Und wahrscheinlich dann ja nicht die gesamte Person oder eine gesamte Person, sondern ein Teil von einem Menschen, wo er sagt, so diesen Anteil, diese Energie, die mag ich besonders gerne. Ich bin im Rahmen der NLP-Trainer-Ausbildung tatsächlich auch mal auf die Suche gegangen nach, welche Männer oder welche Frauen finde ich denn besonders, was könnte ich von denen abmodellieren, was ist das, wo ich sagen würde, wow, das ist eine Fähigkeit, da hat jemand diese schützenden Arme zum Beispiel und diese Fähigkeit, anderen Menschen zu helfen, dass die immer das Gefühl haben, du bist sicher, dir geht's gut, du kannst dich einfach frei entwickeln. Wer kann sowas denn und wie macht eine Person das? Wie macht ein Mensch das? Egal, ob jetzt Mann oder Frau. Und genauso mit anderen Fähigkeiten, auch Durchsetzungsfähigkeit oder eben auch mal die Fähigkeit zurückzutreten und zu sagen, wow, hier ist es jetzt vielleicht auch gut zu kitten oder sanft zu sein. Eine Sanftheit in den Raum reinzubringen, die einfach auch vielen Leuten gut tut.

Ein Geheimnis und der Blick nach vorn

Miriam: Weißt du, was diesem Podcast gut tut?

Florian: Was denn?

Miriam: Der ist ja eher weiblich, der Podcast. Der freut sich ja über diese Sternebewertungen bei iTunes. Also manchmal vergessen unsere Hörer das so ein bisschen. Wir machen diese Podcasts, wir machen die kostenlos. Wir freuen uns, dass du zuhörst und dass du... Manche unserer Hörer schreiben uns dienstags immer schon, wir warten, wo ist der Podcast? Wir freuen uns sehr darüber und auf der anderen Seite freuen wir uns, wenn du uns eine Sternebewertung gibst bei iTunes oder auch bei Spotify, wo wir sind, weil der Podcast davon profitiert und mehr Menschen den entdecken und wir letztlich auch davon dann profitieren, wenn wir mit unseren Themen noch mehr Impulse setzen können. Das zahlt sehr auf die Mission ein, die Florian und ich verfolgen, nämlich NLP in die Welt zu tragen als Möglichkeit für Menschen, ihr Leben genauer wahrzunehmen, sich genauer wahrzunehmen, ein reflektierteres Leben, ein witzigeres, ein entspannteres Leben zu leben. Und damit hilfst du uns sehr, also wenn es dich gerade packt, wenn du gerade so einen unwiderstehlichen Drang spürst. Nach diesem wirklich Weltklasse-Thema, Grimme-Preis-verdächtigen-Gender-Thema hat dieser Podcast einfach fünf Sterne verdient.

Florian: Ja, genau. Wir haben ja manche Sachen einfach nur mal angerissen, um, du wirst in der nächsten Zeit einfach auch wach oder wenn du in die Arbeit gehst jetzt, wenn du im Freundeskreis unterwegs bist, für diese ganzen Glaubenssätze, die da rumschwirren zum Thema Männer und Frauen. Und im Practitioner oder im Master Practitioner in den Grundausbildungen vom NLP machen wir das natürlich nochmal viel genauer, um da nochmal genauer reinzuschauen oder um an der einen oder anderen Stelle auch unseren Teilnehmern dann dabei zu helfen, etwas zu verändern, wenn sie merken, wow, da steht mir noch irgendwas im Weg, um da was zu haben. Und hier haben wir das mal angerissen, damit du einfach in den nächsten Wochen etwas wacher wirst dafür, was da draußen passiert. Und wenn du dir die anderen Podcasts anhörst, dann gibt es da ja noch mehr Hintergrund, um einfach ein freieres Leben zu führen.

Miriam: Dabei wünschen wir in jedem Fall viel Spaß, was auch immer du unter freiem Leben verstehst. Dennoch, da sind wir ja schon wieder mitten im NLP. Florian hat schon Pläne für nächste Woche.

Florian: Habe ich?

Miriam: Ja, große. Ein Thema machen, was wir sonst wirklich ausschließlich in unseren Seminaren machen.

Florian: Mehr wird noch nicht verraten.

Miriam: Mehr wird noch nicht verraten, genau. Schalten Sie nächste Woche wieder ein.

Florian: Wenn es heißt, zwei Gehirne, ein Podcast. Ein Geheimnis.

Miriam: Ein Geheimnis geht um die Welt.

Florian: Bis nächste Woche.

Miriam: Bis nächste Woche. Tschüss. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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