NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 219

Ich!? Coaching? Und wie finde ich den dann?

Das "Wer", "Wie", "Was", "Wann" des Coachings.

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In dieser Folge

Darum geht es

Das "Wer", "Wie", "Was", "Wann" des Coachings.

Es gibt gefühlt derzeit mehr Coaches in Deutschland, als es Klienten gibt. Du kannst Dich im Grunde durch alles hindurch coachen lassen. Wie Du einen Hefezopf backst. Wie Du ihn dann nicht isst, weil er dick macht oder wie Du Dein Gehirn dazu bringst, an exzellente Hefezöpfe zu glauben. Miri und Florian räumen in diesem Podcast mit der Unsicherheit über qualitativ hoch- und niederwertige Coachings und Coaches auf. Verstehe, was Coaching ist, was es kann (und nicht kann) und wie Du einen sinnvollen, ausgebildeten Coach von einem Möchtegern-Lehrer unterscheidest. Dabei gehen die beiden keineswegs ausschließlich auf das Thema NLP Coaching ein, sondern zeigen die Vielfalt der Arbeit von Coaches auf, sprechen über den Ablauf eines Coachings und auch darüber, wer überhaupt einen Coach beauftragen sollte und wer andere Hilfe braucht. Viel Spaß beim Informieren.

Miriam und Florian klären den Unterschied zwischen Coaching, Therapie, Beratung und Mentoring – und woher der Begriff Coaching überhaupt kommt (Stichwort: Timothy Galloway, das innere Spiel des Tennis und Sir John Whitmore). Es geht um NLP-Coaching als Kurzzeit- und lösungsorientierte Arbeit, um das Pippi-Langstrumpf-Syndrom ("ich mach das alleine") und darum, wer wirklich in ein Coaching gehört – vom Spitzensportler über Führungskräfte bis zur alleinerziehenden Mutter. Außerdem: der konkrete Ablauf einer Coaching-Sitzung, die Frage nach Ziel und Hindernissen und ganz praktische Tipps, wie du einen passenden, ausgebildeten Coach findest und beim Vorgespräch prüfst.

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Kapitel dieser Folge
  1. Zwei Gehirne, ein Podcast – und ganz viel Feedback
  2. Therapie, Beratung, Mentoring – und wo das Coaching herkommt
  3. Was NLP-Coaching für Miriam so faszinierend macht
  4. Wer geht ins Coaching? Vom Spitzensportler bis zur Pippi Langstrumpf in uns
  5. Der Ablauf eines Coachings – und wie du deinen Coach findest

Ein Hefezopf-Coaching, ein Tennisplatz und die Frage, warum eine alleinerziehende Mutter glaubt, sie gehöre nicht zur Zielgruppe: Miriam und Florian gehen der Frage nach, was Coaching eigentlich ist – und was nicht. Wo hört Beratung auf, wo fängt Therapie an? Und wer darf sich überhaupt einen Coach suchen? Wenn du dich schon mal gefragt hast, ob dein Thema "groß genug" für ein Coaching ist, bist du hier richtig.

Zwei Gehirne, ein Podcast – und ganz viel Feedback

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Florian: Mich auf die Ziellinie zu bringen und ich sehe meine First Steps vor mir. Danke für die Kraft, die Energie und die Motivation, die du mir gegeben hast, dass ich mein Ziel so nah spüre. Es war sehr angenehm und teilweise sehr ergreifend, teilweise zu Tränen gerührt, teilweise sehr erheitert und vor allem gefühlsmäßig verändernd. Vielen Dank.

Miriam: Wow, wer hat das gesagt?

Florian: Das sind Teilnehmer von unserem Probecoaching, die Feedback gegeben haben über unser Prüfungscoaching, also über die Coaches, die wir ausgebildet haben in den letzten zum Teil Jahren.

Miriam: Ja, da dürfen wir vielleicht ein bisschen was erklären. Hallo zusammen. Dies ist ein Coaching-Podcast.

Florian: Allerdings.

Miriam: Also setz dich entspannt zurück, nimm dir einen Kaffee oder Tee und etwas zum Schreiben.

Florian: Weil was wir gemerkt haben in der Vorbereitung auf die Coaching-Prüfung jetzt auch und die vielen Fragen, die kommen.

Miriam: Sag doch erstmal was zur Coaching-Prüfung. Manche haben jetzt vielleicht ein goldenes Fragezeichen über dem Kopf. Also wir wissen, was gemeint ist.

Florian: Natürlich wissen wir, was gemeint ist. Seit sechs Tagen, seit sieben Tagen sind wir dran. Und bis der Podcast veröffentlicht ist, sind es noch ein paar mehr. In unserem Institut bei kontext*denken bilden wir unter anderem eben auch NLP-Coaches aus, lizenzierte NLP-Coaches der Society of NLP, die dann praktizieren dürfen in ihren Praxen und die eben NLP anwenden, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen.

Miriam: So und diese Prüfung war jetzt und innerhalb dieser Prüfung liefern unsere Coaches dann oder unsere zukünftigen Coaches eben auch ein vollständiges NLP-Coaching ab. Dazu kommen Menschen in unserer Akademie, die sich coachen lassen, freiwillig und die dann eben so eine Coaching-Erfahrung machen. Und das, was wir eben vorgelesen haben, sind einige wenige von den vielen Ergebnissen, die uns dann zugespielt und zurückgespielt wurden als Feedback. Und erstmal darf ich vielleicht an der Stelle sagen, dass ich ganz schön stolz bin auf unsere Coaches.

Florian: Ja, ich auch.

Miriam: Es werden immer mehr. Wir können bald flächendeckend bundesweit Coachings vermitteln, wenn du das Interesse oder ein Bedürfnis hättest. Und wir wissen, es sind viele Fragen im Moment im Umlauf bei vielen Menschen, was das Thema Coaching angeht.

Florian: Genau, wir hatten viele Diskussionen vorher oder Gespräche vorher, Fragen. Die uns erreicht haben, weil wir es eben angeboten haben. Also wir einfach in den Raum reingestellt haben. Wir bieten kostenlose Coachings an. Das sind dann Prüfungscoachings gewesen mit unseren frisch ausgebildeten Coaches.

Miriam: Und da kamen immer wieder, da kamen so ein paar Themen immer wieder, zum Beispiel, was ist denn der Unterschied von einem Coaching zu einer Therapie oder wer geht denn überhaupt, mit welchem Thema kann ich denn überhaupt in ein Coaching kommen und da haben wir gedacht, wir räumen heute mal auf.

Florian: Wir machen mal so, zumindest so einen kleinen Wurf dafür.

Therapie, Beratung, Mentoring – und wo das Coaching herkommt

Miriam: Ja, genau. Was ist denn der Begriff Coach, Florian, wo kommt das her und wo geht das hin?

Florian: Ja, vielleicht machen wir, bevor wir auf den Coach individuell eingehen, erstmal die Abgrenzung zu den anderen Begriffen. Also Therapie ist etwas, was dann sehr schnell in den medizinischen Sektor geht und wo es eben in Deutschland auch sehr starke Gesetze gibt, die eben bestimmen, wer darf sich überhaupt Therapeut nennen, ab wann ist es ein Arzt. Und da geht es immer darum, um eine medizinische Grundversorgung zu haben oder eben auch eine psychologische Grundversorgung zu haben und da eine durch viele Jahre Ausbildung auch geprägte Therapie zu bekommen eben.

Miriam: Da geht es dann auch um Erkrankungen, also da sind wir dann an einer anderen Stelle.

Florian: Psychopathologisch, genau, also da sind wir wirklich an Stellen. Das merken Menschen typischerweise auch, dass sie das brauchen oder es wird ihnen eben von außen gespiegelt und dann ist eine Therapie auch genau das Richtige und da sind wir, stehen wir voll dahinter.

Miriam: Dann gibt es ja noch sowas wie Mentoren.

Florian: Und Berater. Ich bin ja auch unter anderem Berater. Was machen wir? Das ist immer, wenn jemand konkrete inhaltliche Hilfe auch möchte. Also da geht es ja oft darum, auch in der Prozessberatung, wenn ich in einem Unternehmen bin, dass ich tatsächlich entweder durch die Erfahrung, die ein Berater hat oder durch dieses viele gesehen haben oder vielleicht bestimmte Techniken kenne, die das Unternehmen selber noch nicht kennt, diese einzubringen und die eigene Arbeitsleistung auch mit einzubringen, also unterstützend für eine Weile mitzuarbeiten und dabei die Fähigkeiten einer Person oder eines Unternehmens zu steigern. Da kommen dann neue Skills eben raus, die sehr klar sind, also da geht es sehr stark um... hinterher ein neues Werkzeug haben, was Neues können, das beschlossen wurde vom Berater oder wo jemand gesagt hat, oh, das möchte ich auch können. So ein Marketingberater, der dann sagt, alles klar, wir setzen gemeinsam einen Plan auf, da können ja auch noch Variablen gesetzt werden, also es wird noch angepasst, nur dann eben, wie setzen wir das genau um, was es dann zu tun hat.

Miriam: Ganz konkret, ich habe zum Beispiel auch eine Social-Media-Beraterin, wir haben einen Steuerberater und die kennen sich einfach besser aus als wir in diesen Bereichen und bringen ihr Wissen in mein Gewerk ein. Da habe ich dann insofern was zu tun, als dass ich dann das tue, was die mir sagen.

Florian: Und ein Mentor wäre dann sowas, jetzt hier für heute, sowas wie ein erfahrener Berater, der eben konkret eine Einzelperson unter die Flügel nimmt und sagt, jetzt wir machen mal hier Aufbau von Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Miriam: Genau, Menschen kommen zum Beispiel zu mir ins Mentoring, wenn sie sich im Bereich Moderation oder Bühne entwickeln wollen. Das ist dann kein Coaching. Und dann gibt es eben noch die Lehrer, die Professoren, die wir in der Schule kennen, die eben nach einem festen Lehrplan bestimmtes Wissen auch vermitteln. Und alle diese Berufe haben aus unserer Sicht und in unserer Welt Platz und ihre Berechtigung. Wir diskutieren da nicht rum. Jetzt kommen wir natürlich zu unserem Thema und das ist eben das Coaching.

Florian: Und dann sind wir im englischen Sprachraum gelandet. Und tatsächlich von der Entwicklung her auch eher aus diesem Bereich des Sports heraus, also das was jetzt in den Unternehmen viel stattfindet, manchmal vergesse ich das auch total. Also vor 120 Jahren gab es die ersten großen Fließbänder und die ersten Fabriken, die mit Strom funktioniert haben und nicht mit Dampfmaschinen und so. Und da wurden ja die ersten Autos gebaut. Und da gab es ja diese Revolution in der Arbeit erstmal, dass wir sowas wie ein Management plötzlich hatten und dann Mitarbeiter, die die Aufgaben erledigt haben und dann aus dem heraus, da gab es ja noch nichts, sondern da war eher ein Vakuum, was können wir da tun und zuerst kamen die Berater und in den 70er Jahren Tennis-Coach, Timothy Galloway, der auf dem Platz steht und wo die sich eben den Ball hin und her schlagen. Nur es gibt auch noch ein inneres Spiel. Das, worum es darum geht, was sagt er sich die ganze Zeit? Wie stellt er sich auf? Was ist das, was er oder sie tut? Das ist eben dieses innere Spiel.

Miriam: Und das ist das Spiel, mit dem wir auch dann losziehen als Coaches, also wenn es darum geht, wie bewältigst du bestimmte Situationen, wie verhältst du dich für dich selbst, welche Gedanken machst du dir vor oder nach bestimmten Situationen, die dir vielleicht bis jetzt sehr schwierig erschienen sind und der Coach, also der Begriff Teamcoach, den kenne ich aus diesen Sportarten mit eben Gruppen, also beim Fußball, beim Basketball.

Florian: Oder auch Tenniscoach, also es brauchen keine Gruppen sein, sondern es kann auch eins zu eins sein. Nur es geht immer darum, dieses innere Spiel zu verbessern und Sir John Whitmore hat das Ganze dann aus dem, hat dieses Inner Game übernommen, diese Idee vom inneren Spiel bei Sportlern übernommen und in die Geschäftswelt übertragen und hat dann in den 80er Jahren eins der Standardwerke zum Thema auch geschrieben und eine Coaching-Methode entwickelt, die wir auch im NLP verwenden und die inzwischen Standard ist überall auf der Welt. Und da geht es dann eben sehr darum, wie können wir mit Individuen, die vielleicht nichts mit dem Sport zu tun haben, ihr eigenes inneres Spiel verbessern. Und inzwischen hat der Timothy Galloway, der das Ganze ja so ein Stück weit auch losgetreten hat mit dieser Idee, hat natürlich alle möglichen, es hat angefangen mit dem inneren Spiel des Tennis und dann kam Golf dazu und inzwischen gibt es auch das innere Spiel des Stresses und das Spiel der Arbeit.

Was NLP-Coaching für Miriam so faszinierend macht

Miriam: Also da sind wir sehr breit aufgestellt und wenn wir das NLP-Coaching jetzt mal ins Zentrum rücken, weil das ist die Art Coaches, die wir eben ausbilden, dann geht es für mich, wenn ich gefragt werde, ja was ist denn NLP-Coaching, dann sage ich immer, da geht es und das fasziniert mich so, deswegen buche ich selbst mir NLP-Coachings, wenn ich das Bedürfnis spüre. Da geht es darum, möglichst schnell eine möglichst positive Veränderung hervorzurufen, die sich der Mensch wünscht, der ins Coaching geht. Also wir haben auch einen Geschwindigkeitsaspekt da drin, der mir sehr entgegenkommt, weil ich habe ja tatsächlich auch mal Psychologie studiert, kaum einer weiß es, sogar zu Ende mit Prüfung. Ich weiß eben, wie langwierig manche Prozesse sich anfühlen können in der Veränderung von Verhaltensweisen, von sich aufstellen, von Möglichkeiten im Leben neu durchchecken und eben auch vielleicht in Richtung ein schöneres Leben planen, ein angenehmeres Leben, ein Leben, das mehr Friede und Freude hat, statt eben in den immer gleichen Blödsinn rumzuhüpfen. Und dann hat mich das unfassbar fasziniert, als ich das erste NLP-Coaching erlebt habe. Wie schnell ich mit dem, was ich dort für mich verändert habe, also gefühlt wirklich für mich selbst, in vielen Lebensbereichen plötzlich neue Ergebnisse hatte. In der Partnerschaft, im Beruf, ja und verrückt. Also ich habe ein eigenes Business jetzt, das mir wahnsinnig viel Spaß macht. Ich habe eine eigene Marke. Ich lebe eine traumhaft schöne Beziehung. Ich kann auch nicht mal sagen, dass es nur ein bisschen besser wurde, was mir zu bestimmten Momenten schon gereicht hätte, sondern in ganz vielen Lebensbereichen bin ich von 10 auf 10, also 10 von 10 unterwegs, was sich wirklich krass anfühlt.

Florian: Und Miriam hat es eben schon angedeutet, also es ist eben 100 und ein bisschen Jahre her, da kam Freud auf die Szene und da hat es ja mit der Wissenschaft erst so angefangen, dass wir tatsächlich ein Fundament haben in der Psychologie und in der Sozialwissenschaft auch. Und so weiter. Die etwas getan haben, nur dass wir in so ein Coaching reinkommen, wo konkret an was gearbeitet wird unter einem bestimmten professionalisierten Rahmen und dass es da bestimmte Kriterien gibt und eben bei uns auch eine Lizenzierung gibt, das ist alles in den letzten 20, 30, 50 Jahren entstanden.

Miriam: Ja, und aus dieser Faszination heraus, und das war mein Haupt-Treiber, wenn ich jetzt so zurückdenke, ist dann eben auch diese ganze NLP-Ausbildung für mich selbst gekommen. Also die Motivation, das zu tun und durchzuführen, mit größtem Spaß und einem riesigen Interesse. Ich habe mich selten in meinem Leben in Erinnerung, dass ich so intensiv gelernt, recherchiert, mir Bücher durchgelesen habe, mit anderen Menschen, mit Experten gesprochen habe darüber. Also unfassbar faszinierend nach wie vor. Und jetzt, wo wir selbst in der fantastischen Situation sind, dass wir solche Coaches ausbilden, also nach auch bei mir gerade jetzt schon jahrelanger Praxis im Bereich Coaching, NLP-Coaching. Ich bin so glücklich und dankbar, dass wir uns das ausgewählt haben, weil wir auch gestern wieder gesehen haben, bei diesem wunderbaren Prüfungscoaching, was in 60 Minuten Coachingzeit, wo zwei Menschen miteinander sprechen, alles an Veränderung passieren kann. Das ist wirklich für mich immer noch wie ein kleines Wunder und deswegen haben wir so oft das Wort Zauberei auf unserer Webseite. Daher kommt das, weil es Sprachzauberei ist, die in einem NLP-Coaching ist.

Florian: Genau, da unterscheiden sich die Coaching-Ansätze dann tatsächlich massiv. Also es gibt eben welche, die über viel Zeit angelegt sind. Es gibt welche, die mit Hypnose arbeiten. Ein Teil von NLP ist das auch. Es gibt welche, die systemisch arbeiten. Das ist ja auch in aller Munde inzwischen systemische Beratung, systemisches Coaching.

Miriam: Es gibt lösungsorientiertes Coaching, es gibt die Gestalttherapie, die ja auch einen großen Einfluss hatte auf die Methoden, die im NLP verwendet werden.

Florian: Es gibt Methoden, die völlig über den Körper gehen und das Ganze dann in Blockaden im Körper auflösen. Also wirklich inzwischen eine Bandbreite von Ansätzen, die zum Teil ja auch auf dann eben nicht so... Hunderte Jahre wissenschaftlich studierte Gebiete zurückschauen, nur über hunderte oder tausende Jahre an Erfahrungen von Menschen, was einander gut tut.

Miriam: Ja, und deswegen auch die Vielfalt an Coach, an Coaching-Praxis, an Möglichkeiten für dich, dich zu entscheiden, wo gehst du hin.

Florian: Es gibt welche, die zum Beispiel sich selbst gar nicht einbringen oder die gar nicht mit Formaten arbeiten, sondern wo es tatsächlich der einzige Ansatz ist, du löst die Themen unter Begleitung eben dann komplett selbst. Also wo versucht wird, nichts einzubringen. Oder versucht, in Anführungszeichen.

Miriam: So ein bisschen bleibt es dann doch zwischenmenschlich. Es gibt eben einen Coach und jemanden, der... sich da Unterstützung holt, ganz aktiv. In Deutschland ist das ja wirklich ein aktives Vorgehen, dass du auf dein Leben schaust und feststellst, boah, hier ist alles super. Und an der Stelle, da wirklich mache ich mir schon viele Wochen, Monate, vielleicht Jahre Gedanken, das fühlt sich nicht gut an, nicht richtig. Da komme ich offenbar allein nicht weiter, denn sonst wäre es ja schon besser. Ich glaube, dass das ganz häufig auch mit ein Beweggrund ist. Einfach nach vielen Versuchen festzustellen, es ist jetzt kein Fall für den Psychotherapeuten, also es läuft alles soweit normal und ich würde es mir wirklich in besser wünschen.

Florian: Genau, und das ist eine der ersten Sachen, die wir auch abklären. Solange ein Coach nicht auch gleichzeitig entweder Heilpraktiker oder Arzt ist oder Psychotherapeut, gibt es eben Fälle, die nicht behandelt werden dürfen, zu Recht. Und das ist das Erste, was dann abgeklärt wird. Bedarf es einer Unterstützung, einer Hilfe oder ist es tatsächlich etwas, was dann in den therapeutischen Bereich fällt?

Miriam: Und da gibt es tolle Kooperationen. Also es gibt eben auch Coaches, die sind begleitend in einer Therapie mit dabei. Ja auch bei körperlichen Leiden gibt es das. Also der Arzt kümmert sich gefälligst um das körperliche Leiden, das ist auch richtig so. Und dann gibt es ja eben auch noch dieses innere Spiel beim Gesundwerden. So wie beim Tennis. Also wie stellst du dich auf, wie kannst du damit umgehen und so weiter. Auch da sind gelegentlich tolle Kooperationen von unseren Coaches schon mit Arztpraxen da.

Florian: Weil der Körper natürlich besser heilt, wenn du entspannt bist, der Körper heilt besser, wenn da viele Endorphine drin sind und wenn es dir gut geht, wenn du auch mal lachst, wenn du auch an andere Dinge denkst.

Miriam: Da gibt es ganz tolle wissenschaftliche Studien, also das ist mittlerweile belegt, dass das einen Einfluss hat natürlich darauf, unser Körper heilt so oder so, der ist da recht trotzig, also der macht das einfach.

Florian: Als würde er das so selber machen, wir sprechen so vom Körper und vom Geist, da sind wir voll in dem Dualismus in unserer Welt.

Miriam: Und was ich schön finde, ist eben Dinge, die ich mir wünsche, ein bisschen schneller noch zu haben. Also wenn die Chance darauf besteht, das vielleicht ein bisschen einfacher, ein bisschen schneller zu erreichen, sehr gerne.

Florian: Deswegen haben wir viel ausprobiert und uns auch viel angeschaut, auch seitdem wir NLP-Trainer sind, viel angeschaut weiterhin, um einfach mitzubekommen, was passiert da draußen, welche Ansätze gibt es noch, was lässt sich vielleicht mit integrieren, wo können wir Teile davon verwenden, um noch schneller, noch einfacher, noch nachhaltigere Lösungen vom Coachee und in der Zusammenarbeit eben erzeugen zu können.

Wer geht ins Coaching? Vom Spitzensportler bis zur Pippi Langstrumpf in uns

Miriam: Aber wer geht denn jetzt in so ein Coaching? Das sind doch eh nur Manager, oder? So Erfolgsleute.

Florian: Oder Sportler. Sportler, genau.

Miriam: Ja, weil die Unterschiede so marginal sind. Also wenn du dir so 100-Meter-Läufer bei Olympia anguckst, da geht es ja um Millisekunden, die da gewinnen. Das heißt, körperlich trainiert sind die alle bis zur Stehkrage. Die können kaum mehr gehen vor lauter Geschwindigkeit, so ungefähr.

Florian: Und auch bis an ihre eigene Leistungsfähigkeit heran. Also da geht es ja dann sehr stark um, kann ich 99% meines Körpers abrufen oder 98%?

Miriam: Und dann kann ein mentales Setup durchaus einen Unterschied machen bei diesen 0,2 Sekunden Gewinnproportionen, die wir haben. Großartig. Und da kommt es ja auch ursprünglich her, da könnten wir fast sagen, willkommen zu Hause, wenn so ein Sportler sich meldet.

Florian: Da ist auch der große Vorteil, die wissen normalerweise sehr genau, was sie tun wollen, da ist das Ziel sehr klar, super easy.

Miriam: Management auch. Also Management haben wir genug Anfragen. Da ist natürlich viel Stress im Raum.

Florian: Alles mögliche. Umgang mit den Mitarbeitern, Umgang mit dem eigenen Stress, mit dem eigenen Anspruch zum Teil auch.

Miriam: Das sind auch häufig Menschen, die es gewohnt sind, sich für bestimmte Bereiche ihrer Arbeit Unterstützung zu finden. Also da ist so ein bisschen das, wie beim Sportler schon antrainiert, die sind es gewohnt, dass sie das nicht alles alleine wuppen brauchen. Und auch nicht können.

Florian: Und dass es möglicherweise auch niemanden in Ihrer Organisation gibt, mit dem Sie solche Sachen besprechen wollen oder können. Das kenne ich auch aus dem Bereich mit Führungskräften, wenn ich von außen ins Unternehmen reinkomme. Oftmals kann ich viel offener sprechen und die sprechen viel offener mit mir als untereinander, weil wir stehen in keinem Konkurrenzverhältnis. Das ist alles ziemlich einfach und dann geht es eben darum, mal die ein oder andere Herausforderung innerhalb der Organisation zu besprechen. Wie gehen wir mit dem Informationsfluss um? Was ist mit Mitarbeitern, die entweder nicht motiviert genug sind oder die übermotiviert sind oder die andere Sachen tun, die sich zu sehr verzetteln? Und was können wir dann als Werkzeuge ausbauen, etablieren? Wie kann sich auch eine Führungskraft aufstellen, um möglichst sinnvoll mit ihren Mitarbeitern oder seinen Mitarbeitern zu arbeiten?

Miriam: Feedback ist auch ganz häufig ein Thema in dem Bereich.

Florian: So, dann haben wir jetzt das große Business und den Sport haben wir abgehakt.

Miriam: Und das führt lustigerweise, habe ich häufig Gespräche geführt, dass mich jemand anrief und sagte, ich weiß, normalerweise kommen irgendwie Führungskräfte zu Ihnen oder irgendwelche Spitzensportler. Ich bin jetzt halt eine alleinerziehende Mutter und eine Freundin hat mir gesagt, ich soll mich mal coachen lassen. Nur da bin ich ja wahrscheinlich gar nicht in der Zielgruppe.

Florian: Wir bräuchten wirklich ein anderes Wort. Ja. Weil das ist genau die Zielgruppe auch. Also von den Erfahrungen, die Miriam und ich bisher gemacht haben, sind das oft die Menschen, die am meisten Erleichterung oder Zufriedenheit oder, ich lese ja nachher noch so ein paar Sachen vor, eben tolle Ergebnisse auch rausziehen, wo es relativ zügig und relativ schnell geht. Ich weiß nicht, warum das in unserer Gesellschaft nicht so akzeptiert ist, dass wir auch für ein Hobby oder für unseren im ganz normalen häuslichen Gebrauch einfach mal jemanden beraten, zur Seite ziehen, Coachings zur Seite ziehen.

Miriam: Es gibt ja dieses Pippi-Langstrumpf-Syndrom. Oder der einsame Held. Also tatsächlich gibt es da Metaphern, die in die Erziehung hineinspielen schon bei Menschen.

Florian: Also Geschichten, die wir uns erzählen und die sich so natürlich anfühlen.

Miriam: Die unsere Eltern uns erzählen in bester Absicht. Natürlich sollen wir alle auch Helden sein. Also wir sollen auch unser Leben alleine meistern und wollen das auch und Dinge allein organisieren und auch am Ende einer Tat sagen, boah, das habe ich super gemacht, das hast du super gemacht. Und das kann natürlich auch ein bisschen seltsame Stilblüten treiben. In den 60er Jahren gab es bis auf diese Pippi Langstrumpf kaum einen weiblichen Helden in der Medienlandschaft. Also in den meisten Serien waren das eben Männer oder Jungs, die tolle Abenteuer bestanden haben und die tolle Kräfte hatten. Und dann kommt da diese Pippi Langstrumpf um die Ecke. Und Pippi Langstrumpf, ich liebe Pippi Langstrumpf, also nur, dass wir das klar haben, ich liebe auch die Geschichten und ich vergöttere Astrid Lindgren. Und Pippi hat einen kleinen Bug. Also sie hat einen riesen Vorteil, sie macht alles alleine. Und gleichzeitig ist es auch der Bug. Sie macht alles alleine.

Florian: Also der Bug, der Fehler.

Miriam: Der Fehler, genau. Also wenn wir auf Pippi genau schauen, dann ist da im Männerbild in dieser Serie nicht viel zu holen. Also wir haben eben diesen Tommy, das ist irgendwie der Spielgefährte, der eher immer Angst hat und gern zu seiner Mutter gehen und petzen möchte, wenn die da irgendwas machen. Ich dachte, das wäre Annika gewesen. Nee.

Florian: Das war Tommy, echt?

Miriam: Dann haben wir, Annika ist immer eher so mit dabei, Tommy ist so, dann haben wir diese beiden Knastbrüder, denen es irgendwie nie gelingt aus dem Knast auszubrechen.

Florian: Alle Erwachsenen sind irgendwie seltsam, da drin die Polizisten auch.

Miriam: Ja, genau, die Polizisten auch.

Florian: Die Frau, wie auch immer sie heißt.

Miriam: Ja, und die Struktur, die da drunter liegt, ist auch der Vater, der ist nicht da, der schippert irgendwo in der Südsee rum und lässt sich von Piraten fangen und dann muss sie ihn auch noch befreien und sie lebt eben alleine in diesem Haus und stemmt den Gaul auf die Veranda und kocht sich Nagelsuppe. Also da ist so ganz viel, ich mach das alleine und ich mach's auch besser alleine, weil wenn ich andere da mit drin habe, dann wird das eh nix. Nur wenn wir uns dann so Familienkonstellationen angucken da draußen, wie das so läuft, ne?

Florian: Dann wollen wir ein sehr anderes Leben leben.

Miriam: Genau, dann ärgern sich Frauen, die arbeiten gehen halbzeit, die Kinder dann versorgen, die Einkäufe machen, den Urlaub planen, also alles tun sozusagen. Die ärgern sich dann häufig oder kommen auch mit dem Anspruch ins Coaching, ja mein Mann, der macht auch gar nichts. Und da dürfen wir mal genauer hinschauen, wer da wem verbietet oder wem was zutraut, was derjenige zu tun hat. Ich habe das selbst viele Jahre praktiziert, dass ich schon geschimpft habe, also wenn mal ein Mann, mit dem ich zusammen war, die Küche aufgeräumt hatte und hatte geputzt, dann habe ich die Schmierstreifen entdeckt, die er beim Putzen gemacht hat. Dann habe ich ein furchtbares Theater gemacht, habe es dann nochmal selbst gemacht, um die Schmierstreifen zu beseitigen. Und dann hat er das irgendwann gelassen. Es gibt natürlich Beziehungen, wo das total anders ist. Wahrscheinlich bei deiner, wo du uns gerade zuhörst. Du gehörst ja eh schon zu den Reflektierten. Nur bei mir war das halt so, dass ich da irgendwann drauf gekommen bin und dachte, hei, hei, hei. Und diese Art von, ich muss das alleine machen.

Florian: Das wäre ein typisches Beispiel für im Coaching mal eine Veränderung machen.

Miriam: Also dass da auch ein Coach ist, der ausgebildet ist, der Möglichkeiten hat, dich da noch ein Stück weit weiterzubringen, dich noch stärker zu machen, dir in den Bereichen zu helfen, wo zum Beispiel dann so eine, das ist ja ein Überforderungsgefühl, was sich da dann auch einstellt und trotzdem immer weiter alles alleine wuppen zu wollen. Und da kommen wir ganz schnell in einen Kreislauf, der vielleicht auch mal ungesund werden kann und deshalb finde ich, ist da das Coaching eine unfassbar schöne Möglichkeit.

Florian: Frühzeitig Unterstützung reinzuholen. Das andere wäre so, wenn keine Optionen mehr gesehen wären, also wenn es sich im Moment schon so anfühlt, als ob, wie soll es denn weitergehen? Also es ist so eingefahren und ich komme aus der Spur im Moment nicht mehr heraus. Das ist auch so ein typisches Zeichen, wo einfach jemand, der von außen mit dazukommt, sicherlich gute Formate machen kann, um dann eben zu zeigen, wo wären denn tatsächlich Möglichkeiten. Also was könntest du denn noch alles tun?

Miriam: Auch mal ein Aufräumen, wenn sich jemand so in so ganz vielen Welten befindet, gefühlt im Kopf gar keine Ordnung mehr reinbekommt, sich verwirrt fühlt, dadurch vielleicht auch gar nicht mehr so richtig zielstrebig handelt und nicht mehr klar sieht. Dann ist es ein Aufräumcoaching, sage ich dann immer dazu. Dann machen wir mal Ordnung.

Florian: Typisch auch Entscheidungscoachings.

Miriam: Ganz klassisch und ein Riesenthema.

Florian: Oftmals mit dem Job oder mit der Beziehung.

Miriam: Leute schlafen manchmal nicht mehr nachts wegen solcher Entscheidungen, die anstehen und die sie einfach gefühlt alleine nicht hinbekommen.

Florian: Und da sind wir wieder genau bei dem Unterschied zwischen Beratung und Coaching. Weil ein Berater würde an der Stelle ja inhaltlich in eine Entscheidung eingreifen. Ein Coach hilft dir dabei, dass du dich besser entscheidest und dass du eine Entscheidung triffst und zwar eine, die zu deinem Leben passt.

Miriam: Du hast übrigens auch dieses unfassbar liebevolle und friedfertige in Coaching, also wo ich Coaching so sehr liebe, weil ich meine Lösungen im Coaching entwickle mit professioneller Anleitung. Und das geht dann so schnell, ich habe so schnelle Lösungen für Probleme gefunden, von denen ich glaubte, die sind unlösbar.

Florian: Da sind wir im NLP und nur ein ganz kurzer Exkurs. Wir gehen halt davon aus, NLP ist eine der Kurzzeittherapieformen und wir sind sehr stark lösungsorientiert. Ganz, ganz, ganz, ganz grob. Und wir gehen eben davon aus, dass es nur das Jetzt gibt. Und dass alles, was bisher war in der Vergangenheit, du ja nur im Jetzt nochmal interpretieren kannst, was damals passiert ist. Und du ganz viele verschiedene Zukünfte vor dir hast, wo es eher darum geht, eine auszuwählen, auf die du jetzt hinarbeiten möchtest. Und dann ist eben im Hier und Jetzt arbeiten, da ist die Veränderung immer leicht und schnell möglich. Du kannst dich ja in jedem Moment in eine andere Richtung verändern. Wenn du möchtest, wenn du bisher langsam geatmet hast, kannst du jetzt schnell atmen. Wenn du bisher zum Kaffee immer ein Duplo gegessen hast und sagst, das möchtest du jetzt nicht mehr oder ein Hanuta oder ein was auch immer. Ja, kein Werbo. Genau. Wenn du das bisher gemacht hast und möchtest es nicht mehr. Du hast ja in jedem Moment die Entscheidung, das nicht mehr zu tun. Und dann sind wir wieder beim inneren Spiel. Wieso tust du es denn da nicht einfach? Und das ist das, wo Coaching eben unterstützen und helfen kann.

Miriam: Das heißt, in familiären Krisen, in Erziehungskrisen, in Berufsfindungskrisen.

Florian: Wenn du dich verändern möchtest in irgendeiner Art und Weise, vom Essen, vom Rauchen, von allem möglichen.

Miriam: Da stehen NLP-Coaches gerne zur Verfügung mit all ihrem Wissen und all ihrem Können. Und vielleicht da auch nochmal der kleine Hinweis von uns. Wir haben dadurch, dass wir jetzt schon seit ein paar Jahren diese Coaches ausbilden, eben auch schon fast flächendeckend bundesweit Menschen sitzen, die wir dir empfehlen können, die ganz vor deiner Haustür sozusagen wohnen.

Florian: Und wir können die von uns heraus empfehlen, weil wir in unserem Podcast eben davon ausgehen, dass du irgendwie eine Beziehung zu uns auch hast. Ich hatte das gestern wieder, da standen plötzlich Menschen vor mir, deren Namen ich schon kenne seit Monaten und zum Teil Jahren und das erste Mal das Gesicht gesehen habe. Weil die entweder Podcasts hören oder meine E-Mail geschrieben haben.

Miriam: Oder auf Facebook Live dabei sind. Genau. Und deswegen, also wende dich da gerne an uns, wenn du genau so eine Herausforderung spürst.

Der Ablauf eines Coachings – und wie du deinen Coach findest

Miriam: Was passiert denn in so einem Coaching dann ganz konkret? Komm Florian, mal Butter auf die Stulle.

Florian: Butter bei die Fische. Das erste ist, dass es um das Ziel geht, also so wie du es vielleicht auch erwarten würdest, was ist denn das Thema? Und da ist es natürlich auch, deswegen ist es so wichtig, dass du einen Coach aussuchst, dem du vertraust, der dir in der Lage auch erscheint, deine Herausforderungen anzugehen und zu lösen. Das können wir natürlich immer ganz unterschiedlich machen und jeder Mensch ist ein bisschen anders. Und dann darfst du dir jemanden suchen, dem du das auch zutraust und wo das gut passt. Weil es geht darum, was sehr Privates zum Teil zu teilen. Und da steht natürlich dann auch ein großer Raum, dass das nicht mit anderen ausgetauscht wird.

Miriam: Klar, die unterliegen alle der Schweigepflicht, das ist in Deutschland so gesetzlich geregelt.

Florian: Am Anfang geht es darum, was ist das Thema, was ist das Ziel, wo soll es hingehen? Und im Laufe dieses, was ist das Ziel, was hättest du denn gerne, was hier passiert? Wenn du es dir idealerweise vorstellen würdest, dieses Thema, was du hast, was passiert denn dann? Und beim Herausarbeiten davon ergibt sich typischerweise, wo sind die Hindernisse. Der Timothy Galloway, da kommen wir jetzt ganz zum Anfang zurück, in dem inneren Spiel des Tennis, der hat so eine Formel aufgestellt, der hat gesagt, die Leistung, die ein Mensch liefern kann, ist das Potenzial, das dieser Mensch hat, minus all die Hindernisse und die Befürchtungen, all das, was er im inneren Spiel eben, wo er sich nicht selber unterstützt. Also es gibt eben dieses riesige Potenzial in uns und da gibt es diese ganzen Negativ-Sachen, die wir mit uns tun. Und um die aufzulösen, da gibt es im NLP eben eine Handvoll Formate, ein Dutzend Formate, wo wir dann sehr konkret mit arbeiten. Normalerweise geht es dann hinten raus auch um was sehr tatsächlich, was tun, was machen, was anders haben und das ist ja das Feedback, wo wir gleich vielleicht nochmal zu kommen, wie sehr sich in einer Stunde schon verändern kann.

Miriam: Ja, wie krass cool das ist. Also es ist ein Gesprächscoaching, vielleicht können wir das ja auch nochmal so sagen. Das heißt, in der Regel sitzt du mit deinem Coach an einem möglichst ruhigen Ort und dann… Es geht auch per Zoom. Es geht auch per Zoom, genau. Du kannst es auch online haben und ja. Das ist ja auch nun eine Coaching-Form, die es nicht erst seit gestern gibt. Also da schauen wir auf eine große Tradition und viele, viele Erfahrungen zurück, die sich eben professionell arbeitende NLP-Coaches da auch gegenseitig stiften. Da gibt es also ein großes Netzwerk.

Florian: Also was ist das Thema? Dann findet Arbeit an dem Thema statt, sehr konkret. Und dann geht es darum, was sind die nächsten Schritte, wie geht es jetzt weiter. Manchmal gibt es zwei, drei Sitzungen zum gleichen Thema oder zwei, drei Coaching-Stunden zum gleichen Thema, je nachdem, was eben ist und es wird besser und besser und besser und manchmal ist nach einer Stunde auch schon alles geklärt, dieses Thema erledigt.

Miriam: Das ist das Geilste, das Beste.

Florian: Das Einzige, was wir noch nicht hatten, manchmal ist so eine generelle Unzufriedenheit einfach da. Manchmal ist es so, ich weiß gar nicht genau, woran es liegt, nur irgendwie läuft es gerade nicht. Und auch dafür haben wir natürlich was in unserem Werkzeugkoffer und das ist das, was unsere Coaches dann auch mitnehmen, um einfach gemeinsam mit dir mal auf dein Leben zu schauen und zu schauen, wo drückt denn der Schuh vielleicht?

Miriam: Ich nenne das ganz gern Lebensanalyse. Das ist ein unfassbar kraftvolles Format. Dass ich von Herzen schätze, ich bin so dankbar, dass ich das kenne und kann, weil es einen wundervollen Überblick über die Lebenssituation gerade gibt und weil wir wirklich ganz gezielt auf bestimmte Punkte zeigen können und sagen können, so da, offensichtlich ist da so eine Stelle. Und wenn wir da mal dran gearbeitet haben, wenn wir da was dran verändert haben, dann regeln sich vielleicht auch andere Dinge fast von ganz alleine. Das fühlt sich ja dann so an, das ist so leicht auf einmal. Und wir wissen, dass Menschen beim Coach anklopfen und sich einen Termin vereinbaren, wenn in ihrem Kopf sowas stattfindet wie, ich will das jetzt so und es reicht mir jetzt. Es ist jetzt genug.

Florian: Das Fass ist jetzt übergelaufen.

Miriam: Ich habe es jetzt lang genug ertragen. Ich habe lang genug nicht gut geschlafen. Ich habe lang genug nicht gut gegessen. Ich habe lang genug mich gestritten. Es ist jetzt mal genug.

Florian: Und ich könnte mir das Leben in so viel besser vorstellen. Ich sehe mich ja schon, wie ich... Irgendwas, also wie ich mehr Sport mache oder wie ich gesünder esse, wie ich einen neuen Job habe. Ich seh mich da ja schon nur irgendwas... Also ich seh das jetzt schon seit fünf Jahren und jetzt... Endlich mal die PS auf die Straße bringen, das ist das andere.

Miriam: Ja, jetzt haben wir schon fast alles.

Florian: Wie machen wir die Coach-Auswahl jetzt? Also das eine ist Vertrauen, dass es eben eine persönliche Beziehung ist.

Miriam: Wir können dir gerne, wenn du, also falls du dich jetzt oder wenn du dich nach diesem Podcast bei uns meldest und sagst, jawohl, also jetzt habe ich es endlich auch mal für mich verstanden, ich darf da hin, ja, du darfst ins Coaching gehen. Ich möchte das jetzt auch in Anspruch nehmen. Dann können wir dir zwei, drei, vier Adressen geben. Das ist für uns nicht so relevant. Und du kannst einfach mal auf Homepages auch gucken. Du brauchst ja gar nicht erstmal in Kontakt zu gehen. Du kannst dir die Coaches ja mal angucken. Die meisten machen irgendwas auf Facebook, YouTube, haben Fotos von sich, haben Ergebnisse ihrer Coachings vorliegen, schreiben sehr genau, wie sie was wo tun.

Florian: Wir hatten in der Facebook-Gruppe immer wieder Feedback auf die Coachings von unserem Kooperationspartner Paddy zum Beispiel.

Miriam: Richtig, ganz genau, hervorragende sogar. Wir haben unsere Nicole hier bei uns bei kontext*denken. Wir haben Coaches, die eben bundesweit arbeiten. Ganz neu jetzt in Berlin ja Kinder- und Jugendcoaching mit unserem Benjamin Berger, ein fantastischer, brillanter Coach, der zeitlebens nichts anderes macht als Familienarbeit, Kinderarbeit, Jugendarbeit und jetzt eben auch NLP-Coaching-Praxis eröffnet hat. Also wir können wirklich aus allen Bereichen können wir dir jemanden bieten. Wir haben Partnerschaft drin, also ganz explizit Menschen, die sich um Paare kümmern.

Florian: Und immer auswählen nach, mit wem möchtest du mal sprechen.

Miriam: Erstes Telefonat.

Florian: Erstes Telefonat, da kannst du ein Vorgespräch haben. Völlig egal, ob bei uns oder bei anderen. Ich würde mir immer ein Vorgespräch telefonisch, einen Eindruck. Und dann, welche Kriterien du anlegst, wie findest du jemanden, mit dem du über Themen sprechen möchtest? Also wirklich für dich, was ist das, was du da haben möchtest? Vielleicht darfst du dir wirklich YouTube-Videos ein paar Mal anschauen. Vielleicht gibt es ja viele Coaches, die dann auch einen Podcast haben oder zu hören sind.

Miriam: Und je genauer du uns das beschreibst dann, desto genauer können wir gucken.

Florian: Ja, genau.

Miriam: Gut, bei Haarfarbe weiß ich jetzt nicht.

Florian: Wir haben ein paar Coaches, die färben auch zwischendurch im Haar. So, und dann geht es darum, einen ersten Termin zu vereinbaren. Und ab da wirst du durch den Prozess geführt und begleitet. Und im ersten Termin geht es dann darum, zu verstehen, was ist die Herausforderung.

Miriam: Und wahrscheinlich auch schon erste Schritte einzuleiten.

Florian: Und tatsächlich, normalerweise auch den ersten Teil der Herausforderung, vielleicht sogar die ganze zu lösen.

Miriam: Das ist der Anspruch daran, ja. Und am Ende haben wir dann so wundervolle Ergebnisse wie gestern, 14 insgesamt, sogar mehr gestern, die uns immer wieder berühren und wo wir immer wieder uns dankbar fühlen, dass wir so einen tollen Job machen und dürfen und uns die Ausbildung erlaubt haben.

Florian: Da sind dann auch so, sie hat mich in tolle Erlebnisse, Erinnerungen geführt, die mir viel Entspannung, Ruhe, Freude gegeben haben. Genau das, was ich brauchte.

Miriam: Was für ein Kompliment oder was ich brauchte. Krass.

Florian: Mit viel positiver Energie hast du mir meinen Weg bereitet. Ganz lieben Dank. Mit Leichtigkeit und Freude das Leben verändern. Das sind so die Feedbacks. Eine sehr angenehme, positive, hilfreiche Erfahrung. Ich bedanke mich für die Mühe und für die Infos, die mir die Entscheidungsfindung erleichtern.

Miriam: Ihr Lieben, beseelt und dankbar tragen wir diese Gefühle jetzt noch ein Stückchen weiter in unsere kommenden Arbeitstage. Florian geht jetzt wieder in die Konzernarbeit und ins Business-Training.

Florian: Und du warst gestern schon zu sehen, wenn dieser Podcast ausgestrahlt wird, warst du gestern schon bei HSE zu sehen.

Miriam: Das stimmt, ja. Hervorragend.

Florian: Ausgestrahlt klingt auch total retro.

Miriam: Ausgestrahlt, das heißt so. Wir senden strahlend.

Florian: Wir hören uns nächste Woche wieder.

Miriam: Sehr gerne. Bis dann. Tschüss. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext-denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss bis nächste Woche. Bis zum nächsten Podcast.

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