NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 138

Gefühle selber machen – nur wie?

Aus VAKOG heute: Kinästhetik

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In dieser Folge

Darum geht es

Dieser Podcast ist der letzte in der Reihe des sogenannten VAKOG Modells und wir empfehlen Dir einfach mal, die drei vorangegangenen Folgen zuerst zu hören. Außer, Du bist entweder bereits NLPler und interessierst Dich ausschließlich für unsere Erklärbärfolge zum Gefühlskanal oder Du magst Empfehlungen nicht. Und da sind wir auch schon beim Mögen, nicht mögen, lieben, ärgern, trauern, glücklich sein und frohlocken. Denn Menschen glauben gemeinhin, dass Gefühle im Gehirn und im Körper einfach entstehen und sie nichts „dagegen unternehmen können“. Das Modell des NLP bietet hier eine andere Alternative an – eine sehr spannende, wie wir finden. Wie wäre es, wenn Du die Gefühle in Deinem Körper genau so verändern könntest, wie Du auch im Außen Gefühle verändern kannst. Denn Du wärmst Dich ja, wenn Du frierst. Oder Du wechselst einen Pullover, wenn er kratzt. Ja genau, so ähnlich geht das auch von innen. Miri wollte das übrigens nie glauben. Und dann machte sie in einem psychologischen Forschungslabor eine seeeeehr wirre und heftige Erfahrung. Mehr dazu gibt’s in diesem Podcast. Und natürlich auch einige kleine Interventionen, wenn Du „mit Absicht“ fühlen möchtest. In dieser Folge geht es um den kinästhetischen Kanal im VAKOG-Modell – also darum, wie taktile und emotionale Wahrnehmung funktioniert und warum wir ein Gefühl nur dann länger spüren, wenn es sich in uns bewegt. Miri erzählt von ihrem Experiment an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, bei dem sie unter einem angeblichen Laser echte Hitze und rote Flecken spürte, obwohl das Licht gar keine Wärme erzeugte. Wir fragen: Wo spürst du Glück in deinem Körper, welche Farbe hätte es, und wie mischst du dir deine eigene Gefühls-Cocktailbar? Konkret geht es um Autosuggestion, das Beeinflussen von Emotionen über Musik und Körperhaltung, um „mit Absicht fühlen“ vor Auftritten und Kundenterminen – und um einen Ausblick aufs Ankern in einer späteren Episode.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Was Kinästhetik im VAKOG-Modell bedeutet
  2. Warum wir Gefühle nur spüren, wenn sie sich bewegen
  3. Der Laser, der keiner war — Miris Experiment in Gießen
  4. Deine Gefühls-Cocktailbar: wo spürst du Glück?
  5. Mit Absicht fühlen — über Musik, Körperhaltung und die Wahl

Ein Laser, der Wärme auf der Haut erzeugt — nur dass er gar keiner war. Miri hat in einem Forschungslabor in Gießen echte Hitze gespürt, rote Flecken bekommen, sich sogar zweimal beschwert, es sei zu heiß eingestellt. Am Ende stellte sich heraus: Das Ding hat nichts gemacht. Diese Geschichte ist der Aufhänger für die Frage, um die es hier geht: Kannst du Gefühle in deinem Körper selbst herstellen — so bewusst, wie du dir einen Pullover überziehst, wenn du frierst?

Was Kinästhetik im VAKOG-Modell bedeutet

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Florian: Jetzt noch einen Podcast aufnehmen. Heute am ersten Tag von unserem Coaching Basics Seminar.

Miriam: Gut, ich mache den heute alleine, den Podcast.

Florian: Was hast du gesagt? Das kommt überhaupt nicht in die Tüte.

Miriam: So, da bist du wieder wach.

Florian: Naja.

Miriam: Das wird heute ein ganz gefühlvoller Podcast. Ich glaube, dass viele sich darauf gefreut haben.

Florian: Auf was?

Miriam: Auf den Podcast, in dem wir über die Abteilung Kinästhetik sprechen, im Modell von VAKOG.

Florian: Kinästhetik? Ja. Wenn Menschen schöne Kinder haben?

Miriam: Nein.

Florian: Sondern?

Miriam: Kinästhetisch. Das ist der Fachbegriff für die Gefühlswelt.

Florian: Für alles, was mit dem Fühlen zu tun hat. Oh, da gibt es noch mehr Fachbegriffe, so für Innen- und Außenfühlen.

Miriam: Ja, taktil und emotional und... Und wir wurschteln das alles einfach unter einen, oder was heute?

Miriam: NLPler machen das so.

Florian: Heute geht es ums Fühlen.

Miriam: So, da hat Florian gar keine Lust drauf.

Florian: Können wir nicht was anderes machen?

Miriam: Schön, dass du zuhörst. Das ist der Podcast mit den zwei Gehirnen, von denen manchmal eins funktioniert, während wir ihn aufnehmen. Das ist dann das weibliche.

Florian: So, wieso ist VAKOG interessant? Also VAKOG: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch. Die fünf Sinneskanäle und gleichzeitig das, wie wir im NLP sagen, dass auch innerliche Repräsentationen funktionieren. Also sowas wie, ich denke oder ich stelle mir was vor oder ich frage mich, wie toll meine Zukunft aussieht.

Miriam: Und wie ist das dann mit den Gefühlen? Die sind doch immer nur innen.

Florian: Ja, außer wenn du, du könntest ja theoretisch und falls du jetzt zu Hause beim Hören dieses Podcasts etwas anhast, also Kleidung trägst, könntest du ja auch spüren, wie die Kleidung auf deiner Haut liegt.

Miriam: Also das Taktile, das was außen auf die Haut kommt zum Beispiel. Oder den Wind in deinen Haaren oder die Kälte oder die Wärme da draußen.

Florian: Oder eben in welcher deiner beiden Füße jetzt schon entspannter ist.

Miriam: Oh, nicht beim Autofahren. Ja, genau. Also du kannst von außen etwas wahrnehmen, weil dein Körper hat ganz viele Nervenzellen und kann deswegen äußere Reize nicht nur entgegennehmen, sondern sie sogar Unterschiede machen. Wir sind ja sehr feinfühlig, wir Menschen. Wir unterscheiden ja auch zwischen ganz vielen.

Florian: Wärme und Berührung und Kälte.

Miriam: Ja, oder auch eben so ein Windhauch. Oder wenn wir im Wasser sind, so die Bewegung von Wasser auf der Haut.

Florian: Ja, das wäre dann Druck.

Miriam: Ach, siehste?

Florian: Ne? Ich nehme das gar nicht so wahr. Das ergibt schon voll Sinn, alles.

Miriam: Ja. So, und warum ist das jetzt? Also, das ist ja jetzt nichts Neues. Jetzt würden ja einige sagen, okay, Leute.

Florian: Mein Körper spürt.

Miriam: Wer macht denn Podcasts? Ich habe jetzt seit 40 Jahren diesen Körper, seit 40 Jahren spüre ich Kram da draußen.

Florian: Und jetzt? Jetzt wird mal hier Zeit, andere an der Substanz zu kommen.

Miriam: Substanz ist dann innen?

Florian: Ja. Ist es?

Miriam: Weiß ich nicht.

Warum wir Gefühle nur spüren, wenn sie sich bewegen

Florian: Ja, eine spannende Geschichte ist ja, wenn wir längere Zeit eine körperliche Berührung haben, genauso wie auditiv und visuell auch, also wenn wir längere Zeit unsere Sinnesreize strapazieren, wenn wir längere Zeit etwas wahrnehmen, in welchem Kanal auch immer, dann verschwindet das ja aus unserem Bewusstsein.

Miriam: Bitte? Ja.

Florian: Wenn jetzt das Kissen zum Beispiel nachts, auf das wir uns legen, irgendwann spürt man das wahrscheinlich gar nicht mehr, an welcher Stelle der Hinterkopf auf dem Kissen liegt, ohne sich jetzt bewusst darauf zu konzentrieren. Oder manchmal setze ich mich im Zug so hin, dass meine Knie an den Sitzen des Vordersitzes sind. Und dann habe ich so Druckstellen, wenn ich da runtergehe. Und das spüre ich gar nicht mehr nach den ersten paar Sekunden.

Miriam: Ach so, meinst du. Das heißt, unsere Nervenzellen...

Florian: Das ist eine Gewöhnung für Dinge, die normal sind. Deswegen nehmen wir ja auch unsere Kleidung normalerweise auf der Haut nicht wahr. Außer beim Anziehen kurz. Außer beim Anziehen kurz und dann ist sie eben da. Und das eine ist die Aufmerksamkeit, also wo richtest du deinen bewussten Verstand hin? Und das andere ist, dass wenn eine Nervenzelle die ganze Zeit feuern würde, es einen natürlichen Mechanismus gibt, dass die nicht mehr die ganze Zeit dran ist, sondern dann eben eine Gewöhnung daran stattfindet und die nicht mehr die ganze Zeit Alarm schlägt. Oder sagt, hier ist was, hier ist was, hier ist was. Und so ist das witzigerweise auch mit den Gefühlen in uns.

Miriam: In uns?

Florian: Ja. Um was länger zu spüren, muss es sich in uns irgendwie bewegen.

Miriam: Was? Ja, spannend, ne?

Miriam: Ja, super spannend. Wir erklären jetzt komplexeste Gefühlszustände von außen und von innen. Tatsache. Und ich würde mich immer noch fragen, wenn ich es nicht schon wüsste, wozu? Also was bringt mir das, wenn ich weiß, dass ich im Zug, wenn ich meine Knie an den Vordersitz stelle, irgendwann die Knie nicht mehr bemerke? Da ist immer noch der Druck auf die Knie.

Florian: Also eine Geschichte, die sofort wozu ist. Ich arbeite ja viel in der IT-Industrie und manche von denen tun so, als würden sie ihren Körper nur dazu verwenden, ihren Kopf durch die Gegend zu tragen. Ratio ist das Mittel der Wahl für alle Dinge. Gefühle sind für Menschen. Ratio ist für Geschäftsmenschen und ITler. Und eines der Themen, das wir immer wieder im Practitioner oder jetzt auch im gerade laufenden Coach eben haben, ist tatsächlich, du startest, du fühlst wieder mehr, du nimmst wieder mehr wahr von dem, was da draußen ist.

Miriam: Okay.

Florian: Von der Bandbreite an Emotionen.

Miriam: Die es da gibt.

Der Laser, der keiner war — Miris Experiment in Gießen

Miriam: Wobei es lustig ist, wie das eine das andere bedingt. Ich war ja mal Opfer von so einer kinästhetischen Attacke.

Florian: Du warst Opfer einer Klinik?

Miriam: Ja, in der Universität. Ich habe ja auch Psychologie studiert. Manche wollen es nicht wahrhaben, ich selber auch nicht mehr. Im Nebenfach, also nicht klinisch oder so. Weil ich ursprünglich mal vorhatte, Drehbücher zu schreiben. Chronisch? Chronisch, genau, habe ich studiert. In der Universität, in der ich war, damals in Gießen, gab es eben auch eine Fachabteilung und eine Forschungsabteilung für klinische Psychologie. Und die haben sehr spannende Experimente dort gemacht. Da gehe ich jetzt nicht näher drauf ein, nur da wurden auch neue Medikamente getestet und sowas. Und Florian, warum habe ich das nicht getestet? Ich hätte mal studieren sollen da.

Florian: Spüre ich schon, wie sich das richtig anfühlt.

Miriam: Und die Studenten, die Psychologie studiert haben, waren verpflichtet, sich als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen für so und so viele Stunden. Natürlich durften wir uns die Experimente aussuchen, es gab genug. Und ich war dann in einem drin als Versuchsperson, wo es angeblich darum ging, die Empfindlichkeit von Frauen auf der Haut, also die Sensibilität der Haut von Frauen im Verlauf des Zyklus zu messen. Also sind Frauen, wenn der Eisprung naht, sensibler zum Beispiel. So, da war eine riesige Apparatur in einem Zimmer aufgebaut, da erinnere ich mich noch gut dran. Und der Versuchsleiter erklärte mir dann, dass ich da meine, also es wird mehrfach im Zyklus gemessen und jedes Mal war der Versuchsablauf gleich. Ich durfte also meine Zyklusdaten angeben und dann wurde meine nackte Hand in diese Maschine hineingeschoben und auf die Hand wurde ein Laser gelenkt. Und dieser Laser erzeugte dann eine Wärme auf der Oberhaut. Und immer dann, wenn es zu warm wurde, also wenn es anfing unangenehm zu werden, habe ich Stop gerufen. Und dann haben die quasi gemessen, wie lange ich jeweils gebraucht habe, um die Wärme zu spüren und damit die Sensibilität zu messen der Haut. So und das habe ich brav gemacht, beide Hände rechts, links, oben, unten, an mehreren Punkten auf der Hand dieser Laser, mehrfach im Zyklus und es war so, dass dieses Ding echt unangenehm war. Also es wurde unangenehm heiß und ich war dann am Schluss natürlich schon ziemlich drauf gedrillt, auf den richtigen Zeitpunkt zu lauern, bevor irgendwie ich das Gefühl hatte, es brennt mir jetzt gleich eine Blase auf die Hand, das Ding. Und als dieser ganze Versuch abgeschlossen war und alles war erledigt, der ganze Zyklus war durchgemessen, habe ich dann gesagt, ob die schon irgendwelche Erkenntnisse hätten, die mich vielleicht auch interessieren könnten, ob es schon Zwischenergebnisse gäbe. Und dann sagte der Versuchsleiter, naja, also die Wahrheit ist, sie haben mich angelogen. Und das war mein erster Antritt als Versuchsperson und ich habe nicht damit gerechnet, dass die mich da beschwindeln und ich war ganz außer mir und fragte, ja, was ging es denn wirklich? Dann sagt er, ja, inwieweit Menschen sich autosuggestiv dazu bringen können, irgendwas zu fühlen. Dann habe ich gesagt, wie bitte? Und dann sagt er, ja, dieser Laser hat überhaupt gar keine Wärme. Also der macht gar nichts. Das ist auch kein Laser. Das ist nur ein Licht. Und es macht nichts. Also es entsteht null Wärme an keiner Stelle.

Florian: Hatten die auch noch so Sound dabei, dass die so... Ja, ja.

Miriam: Echt? Da war er. Es war super echt. Also es sah wirklich schlimm aus. Und krass war, also erstens war es mir in dem Augenblick peinlich, weil ich habe mich sogar zweimal während dieser Versuchsreihe beschwert, dass die das zu heiß eingestellt hätten. Da habe ich dann erst zu Hause drüber nachgedacht. Und dann habe ich, ich habe tatsächlich an manchen Stellen auf der Hand rote Flecken gehabt. Und dachte, guck mal hier, das ist kurz vor der Brandblase. Da, wo dieses Licht auf meine Hand gegangen ist. Und das Ergebnis tatsächlich, ich habe es mir nur eingebildet. Weil ich es ihnen erst nicht glauben wollte, durfte ich dann meine Hand, wissend, dass dieses Ding nichts macht, nochmal da drunter halten. Und dann hat er gesagt, ich mache es jetzt mal volle Pulle an. Und da war tatsächlich gar nichts. Und das ist schon nicht okay. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite hat mich das etwas gelehrt. Also für den Rest meines Lebens. Was denn? Nämlich, dass ich offensichtlich imstande bin, mein Äußeres durch mein Inneres extrem zu beeinflussen. Also theoretisch wäre es ja möglich, dass ich das bewusst-unbewusst, also unbewusst-bewusst einsetze. Wenn ich mir scheinbar stark genug einrede, dass etwas warm wird oder dass etwas kalt wird, kann ich das offensichtlich tatsächlich fühlen. Das wäre ja praktisch im Winter, wenn ich kalte Hände bekommen würde. Zum Beispiel? Wenn ich mit einer Taschenlampe so tun könnte, als wäre ich wieder unter diesem Laser, oder?

Florian: Dann können wir dich im T-Shirt raussetzen und du schmilzt den Schnee um dich herum.

Miriam: Ich? Ja. Nein, ich trete ja nicht vor meinem Hintern.

Florian: Ich weiß nicht, ob ich das so großflächig könnte.

Miriam: Also den Beweis für meine Hände habe ich. An meinen Händen kann ich es offensichtlich.

Florian: Diese Verbindung zwischen Bewusstsein und Unbewusstem und dem Körper und den Empfindungen ist ja auch in der Hypnose interessant. Weil, haben wir auch schon diese Experimente gemacht im NLP Practitioner und im Vor allem im Master, wenn es dann in tiefere Entspannungszustände geht und wir auch mal damit experimentieren, wie fühlt sich das an, in eine tiefe Trance zu gehen und sich wirklich tief weg zu entspannen, dann machen wir auch diese Anästhesie und mal gucken, wie fühlt sich das an, wenn... Oh, manche Zahnärzte bieten das an, ne?

Miriam: Also in vielen Praxen, gerade in Großstädten, nicht nur... in einer in Düsseldorf wird das angeboten.

Florian: Als Alternative zu einer klassischen Schmerztherapie, wo man dann irgendwie sagt, da wird halt was gespritzt und das schaltet die Nervenzellen dann eben aus. Und geht auch bewusst oder unbewusst.

Miriam: Und bleibt für mich ein kleines Mysterium. Weil ich das tatsächlich in der Intensität, wie ich es dort hatte, später bis jetzt noch nicht wieder repliziert habe. Und klar, da war eine vollständige Illusion auch erschaffen. Wir haben auch Illusionen erlebt, was das angeht, als wir zuletzt in Orlando waren und uns einen Tag Zeit genommen haben, um in die Universal Studios zu fahren. Wir sind Achterbahn gefahren, acht, neun, zehn Mal, ohne dass wir überhaupt in einer Achterbahn saßen. Und das geht. Und ich hatte auch alle Gefühle einer Achterbahn.

Florian: Ja, auch dieses Gefühl von, jetzt geht es nach unten.

Miriam: Die haben uns auf den Kopf gedreht, die haben uns rumgeschraubt, die haben uns im Kreis gewirbelt.

Florian: Zum Teil war es eben nur die visuelle Wahrnehmung, die visuelle, was das körperliche dann auswirkt.

Miriam: 3D-Kino.

Florian: Wirkt hat, ja.

Miriam: Oder 4D-Kino manchmal, weil wir eben auch in so einer beweglichen Apparatur drin saßen, nur wir sind definitiv keinen Berg runtergerauscht oder haben keinen Looping gedreht, sondern wir saßen in dem Ding und der Film ist abgelaufen, der so aussah als ob. Und einem unserer Freunde, die mit waren, ist sogar in einem Fahrgeschäft schlecht geworden davon. Also der Körper ist offensichtlich imstande, da tatsächlich echte Emotionen zu bauen, beziehungsweise sogar die Körperempfindung danach auszurichten. Verrückt.

Deine Gefühls-Cocktailbar: wo spürst du Glück?

Florian: Ja, und das ist ja das eine und dann das andere, eben diese ganzen Emotionen. Also Liebe, Freude, Trauer, Glück, Hoffnung, Zuversicht, was es da so alles gibt.

Miriam: Und inwieweit wir das beeinflussen können.

Florian: Ja, können wir schon, oder? Im Modell von NLP können wir das beeinflussen.

Miriam: Also was meine Mutter mir ganz früh gesagt hat, und ich weiß, du wirst mir gleich widersprechen, das war einer der Glaubenssätze, die ich als Kind gelernt habe, dass ich zum Beispiel echtes Verliebtsein nicht einfach erzeugen kann. Das passiert einem.

Florian: Ja. Wenn man Glück hat. Da hast du Glück oder auch nicht? Ja. Ist Glück auch ein Gefühl, eine Emotion?

Miriam: Ich kann mich sehr glücklich fühlen.

Florian: Wo spürst du das dann in dir?

Miriam: In meinem Bauch.

Florian: In deinem Bauch, da spürst du Glück?

Miriam: Ja.

Florian: Wo spürst du nur Entspannung?

Miriam: Entspannung spüre ich vorrangig in den Schultern und im Brustkorb. Witzig.

Florian: Und dann kann man das erzeugen und wenn ja, wäre es ja schön sogar zu wissen wie. Also Entspannung geht zum Beispiel über in eine Meditationsschule gehen oder eine Entspannungsreise machen, falls dich das entspannt. Manche Menschen bringt die Entspannungsreise ja auch genau ans Gegenteil. Wobei, dann hat es auch ein Gefühl gemacht.

Miriam: So?

Florian: So.

Miriam: Kannst du ja auch mal fragen, wo das ist genau.

Florian: Es ging halt nur ein anderes Gefühl rein.

Miriam: Oder wo du Glück spürst. Ich meine, das ist ja spannend. Ich weiß, dass Menschen an unterschiedlichen Stellen im Körper Glück spüren zum Beispiel. Also spüren nicht alle Menschen im Bauch. Wo spürst du denn Glück?

Florian: Am Kribbeln.

Miriam: Kribbeln. Gut, wo genau?

Florian: Auf der Haut.

Miriam: Du hast Kribbeln auf der Haut, wenn du glücklich bist? Das ist ja lustig. Cool. Das ist nicht innen?

Florian: Glück. Glücklich. Glücklich ist innen, ja. Und wo innen? Auch im Bauch.

Miriam: Auch im Bauch.

Florian: Ja. Mehr so außen im Bauch.

Miriam: Wir sind beide Bauchglückler.

Florian: Bauchglückler.

Miriam: Vielleicht gibt es auch Brustglückler.

Florian: Manche Menschen stellen sich sogar Farben dazu vor.

Miriam: Wenn sie glücklich sind oder wenn sie sich glücklich fühlen.

Florian: Theoretisch. Als Zuhörer, eine Farbe zu einem Gefühl, jetzt geht's los. Dann gibt dem doch einfach mal eine Farbe und dann überlegt ihr mal, wie schwarz wäre oder wenn es weiß wäre, ob das passen würde oder rosa. Oder ob Lila zu diesem Gefühl passen würde. Und die meisten, mit denen wir bisher dieses Experiment gemacht haben, sagen, ja, also erst war da keine Farbe und dann, also manche von den Farben passen jedenfalls nicht.

Miriam: Ist ja schon mal eine Aussage Richtung Farbe.

Florian: Sein Ausschlussverfahren. Genau. Und dann nimmt man sich so eine Pantone-Farbkarte mit allen Farben, die es da gibt und sagt dann, die da, ne, ne, der, ne, ne.

Miriam: Das ist voll witzig, wie du das machst. Echt mit einer Pantone-Farbkarte?

Florian: Was denkst du, warum der Blog im Practitioner vier Tage dauert?

Miriam: Es ist übrigens tatsächlich möglich, dass du dich vielleicht jetzt, während du den Podcast hörst, an ein Ereignis in deinem Leben erinnern kannst, wo du dich schon mal glücklich gefühlt hast. Vielleicht als Kind an Weihnachten oder so. Also sowas Reines, wo echt sowas ganz Glückliches in deinem Körper war und in der Luft und überall. Oder zum ersten Mal verliebt ist für manche so ein Augenblick, an den sie sich erinnern können, wo sie sehr glücklich waren. So glücklich, dass sie die ganze Welt damit schon genervt haben. Das haben die meisten Menschen mindestens einmal in ihrem Leben hinbekommen.

Florian: Vor allem total lustig, wie wenig Schlaf Menschen brauchen auf diesem Gefühlscocktail.

Miriam: Ja.

Florian: Und wie wenig essen.

Miriam: Ja.

Florian: Das ist dann wirklich von der Luft und der Liebe leben.

Miriam: Jetzt stell dir mal vor, wir könnten den einfach herstellen. Also so wie ich meine Wärme auf der Hand einfach selbst gemacht habe, obwohl ja das Licht gar keine hatte. Jetzt stelle ich mir vor, ich könnte so einen Glücks-Cocktail-Saft in meinem Körper selbst brauen und den zapfen, wann immer ich möchte. Also wie... So, als könnte ich den abfüllen, weißt du? Stell dir mal vor, wir könnten so einen Trank haben, immer wenn wir davon ein Schlückchen nippen, ist das Gefühl wieder da. Von frisch verliebt zum Beispiel.

Florian: Jetzt innerlich, oder wie?

Miriam: Ja, innerlich.

Florian: Innerlich deine Gefühls-Cocktailbar.

Miriam: Ja, und bei dir auch äußerlich. Innerlich Gefühls-Cocktailbar. Und du könntest dir dann was mischen. Aus Glück, Begeisterung und Motivation, oder so.

Florian: Und was wäre das dann für ein Gefühl?

Miriam: Wenn es gemischt wäre, habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke und lasse das mal zu, so nur die Vorstellung davon. Fühlt sich das an, als könnte ich jetzt noch eine Runde ums Haus joggen. Während wir diesen Podcast aufnehmen, ist es schon spät in der Nacht. Wir sind sozusagen kurz vor knapp, um den auch zu veröffentlichen.

Florian: Das stimmt.

Miriam: Normalerweise wäre ich jetzt nach diesem langen Tag sehr müde. Es ist lustig, es passiert was. Super.

Florian: Und für den einen oder die anderen ist es vielleicht sinnvoll, Situationen im Leben zu suchen, wo du mal begeistert und glücklich warst oder wo du mal Motivation gespürt hast. In dir. Und die Frage ist, und dann das ist eben dieser einfache Trick auch im NLP, wo spürst du es? Wie bewegt sich dieses Gefühl? Weil wenn du länger etwas fühlst, dann offensichtlich bewegt es sich, sonst würden wir es gar nicht mehr bewusst wahrnehmen können. Ah, das hat noch so eine Konsequenz. Das heißt, wenn jemand über längere Zeit irgendwas fühlt, dann tut die Person was damit, dann ist es gar kein Gefühl, was vom Himmel herunterfällt.

Miriam: Ich sag ja, die haben alle so eine Chemieküche im Körper.

Florian: Und einer der Tricks ist rauszufinden, wie kannst du dir was mischen, dir geht es mit der Zeit immer besser.

Miriam: Da kannst du so ein bisschen schütteln, shaken.

Florian: So ein Shaker. Und dann?

Miriam: Und dann mal fühlen, was passiert. Ja, wäre eine schöne Vorstellung und tatsächlich dürfen wir, glaube ich, anfangen oder was mir sehr geholfen hat, was mich auch das Experiment an der Universität in Gießen, damals war die Justus-Liebig-Universität in Gießen, was mich das gelehrt hat, ist, dass ich anfangen darf, mit diesen wunderbaren Möglichkeiten meines Körpers etwas bewusster umzugehen. Wenn ich mich schon selbst in dem Ausmaß beeinflussen kann, dann würde ich es gerne in, erstens für mich sinnvoll machen, weil was nutzt es mir, wenn ich mir sozusagen selbst irgendwelche warmen Flecken auf der Hand erzeuge, ist ja Unfug. Sondern was ist, wie kann ich solche Skills, wie kann ich sowas wie das Gefühl lokalisieren und dann eine Farbe dazu finden und die Farbe vielleicht intensivieren, wenn es ein schönes Gefühl ist oder... Den Drehmoment des Gefühls intensivieren, größer machen, noch mehr schrauben, noch mehr jubilieren lassen, noch mehr Gas geben. Wie kann ich das nutzen für mich? Wie kann ich mich damit unterstützen, dass ich zum Beispiel mir in meiner Gefühlswelt mehr Eigeninitiative leiste?

Florian: Oder eben wenn ein Gefühl da ist, wo ich sage, das bringt es jetzt gerade nicht, das passt gerade nicht. Was kannst du tun, um davon ein bisschen weniger zu spüren?

Mit Absicht fühlen — über Musik, Körperhaltung und die Wahl

Miriam: Manche Menschen sagen ja an der Stelle, das ist ja dann nicht echt. Wenn ich zum Beispiel gerade über irgendjemanden oder irgendwas mich geärgert hätte,

Florian: Ja, hab ich. Hast du.

Miriam: Ja, hab ich gerade die Idee, hab ich da schon Erinnerungen dran. Also, wenn dieses Gefühl da wäre und ich erinnere mich sehr, also wirklich sehr, sehr gerne sowieso an meine Zeit beim Fernsehen, bei QVC auch gerade, wo alles live war und wo ich am Punkt, so auf die Sekunde fröhlich Dinge verkaufen sollte, das ist mein Auftrag gewesen dort. Und ich hatte mich gerade kurz vorher oder zu Hause über irgendetwas geärgert, und dieses Gefühl war da, als ich in den Sender gefahren bin, dann wusste ich schon auch, also klar, rational, da sind wir wieder bei den ITlern, hat es dann schon gestört bei meiner Arbeit jetzt, die ich zu tun hatte. Weil erfolgreich war ich hauptsächlich dann, wenn ich entspannt und fröhlich an meine Sendungen rangegangen bin.

Florian: Und die Metapher, die hinter Gefühlen liegt, die sind so wie Jahreszeiten. Die vergehen in ihrer eigenen Zeit. Das ist manchmal das, was ich höre in Coachings dann oder was wir auch im Practitioner haben. Ja, da ist halt der Ärger jetzt da und dann reitet man den halt aus oder hält den halt aus, bis er weg ist.

Miriam: Und damit wollte ich mich schon, als ich sehr jung war und noch keine Ahnung hatte, dass es sowas gibt wie NLP, wollte ich mich damit nicht abfinden, weil ich schon damals ganz viel auf Bühnen gestanden habe und weil ich schon damals ganz viele Jobs gemacht habe, in denen ich besser gut gelaunt war. Ich habe damals schon gemerkt, an manchen Stellen, wie gut ich mich selbst beeinflussen kann, zum Beispiel über Musik. Miriam Deforth, ich kann meine Gefühle über Musik extremst beeinflussen. Ich bin da sehr, ich sage mal, anfällig.

Florian: Ganz beliebt sind hier in der Wohnung Adele-Alben, die dazu führen, dass Miriam hier echt, ich mach mal was anderes.

Miriam: Da hol ich die Kleenex-Box aus dem Bad. Irgendwann flehe ich Florian an.

Florian: Oder der Soundtrack von Guardians of the Galaxy.

Miriam: Ja, da kann sie mich hier rumtanzen sehen. Florian hat da, also für Florian ist es super einfach, wenn ich früher mal die Ohren hängen gelassen habe, dass er dann einfach irgendwie die Musik angemacht hat, wo er wusste, die taugt bei mir.

Florian: Das passt dazu. Weil wir möchten ja nicht jetzt, dass eine Zeit vorüber geht, bevor eine Zeit vorüber geht.

Miriam: Vielleicht hast du so ein paar Hits zu Hause bei dir, auch wenn du weißt, die sorgen quasi automatisch dafür, dass du auf die Tanzfläche gehen würdest, wenn du irgendwo auf einer Veranstaltung wärst.

Florian: Nur das ist ja dann auditiv, also übers Hören die Gefühle beeinflusst.

Miriam: Das stimmt. Und immerhin hat es mir bewiesen, dass ich meine Gefühle beeinflussen kann. Und ich glaube, diesen Moment kennt jeder. Dass du sozusagen mit hängenden Ohren auch mal auf eine Party gegangen bist und hattest die Idee von, das wird eine Katastrophe. Und es ist irgendwas passiert. Mitten auf der Party. Und es ist völlig egal, was das war. Vielleicht hast du einen Menschen getroffen, der irgendwie super gelaunt war. Und der so ansteckend war mit seiner guten Laune. Und dann wurde der auch noch richtig lustig. Oder du hast irgendwie, der DJ hat das richtige Lied aufgelegt. Und auf einmal war alles umgedreht.

Florian: Ich kenne das auch, dass ich morgens irgendwie im Halbschlaf noch in die Arbeit gewackelt bin und mir dachte so, oh je. Und dann kommt mir ein Kollege entgegen und sagt, du siehst heute ja wach aus. Und ich denke mir so, was? Nur im Außen. Und plötzlich fängt es quasi an, du wirst wacher und wacher und du merkst mehr und mehr, was in dir passiert. Und plötzlich ist dieses Gefühl auch da. Obwohl ich vorher gar nicht bemerkt hatte, dass es da war. Das ist schon seltsam mit den Gefühlen. Deswegen ist diese ITler-Lösung, ich finde die schon gar nicht so verkehrt.

Miriam: Das stimmt ja gar nicht. Du lachst so gerne.

Florian: Das stimmt.

Miriam: Und du fühlst so gerne, weil es dazu gehört. Manchmal wird ja NLP-Lern auch unterstellt, dass sie immer nur positiv fühlen.

Florian: Dass das die Ansage ist. Ich kenne auch NLP-Ler, die ganze Tage im Bett verbringen und sich einschließen und sagen, jetzt ist gerade traurig angesagt. Nur, ich glaube, das Spannende ist, eben die Wahl zu haben. Zu sagen, jetzt sind irgendwelche Trauermomente gewesen oder irgendwelche doofen Momente, was auch immer das Gefühl da wäre. Und dann gibt es eben andere Tage, auch an denen mal himmelhoch jauchzend gefeiert wird. Oder in denen es sich einfach gut anfühlt. Also einfach schöne Tage. Es braucht ja gar nicht so vom einen Extrem ins andere, sondern einfach, es dürfen ja einfach schöne Tage sein und dann gibt es auch mal melancholischere Stimmung oder so. Zum Adele hören. Das wäre schön.

Miriam: Wenn du morgens, wenn irgendein Nachbar viel zu laut Adele hört.

Florian: Ja, genau.

Miriam: Dich entscheiden kannst, dass du die Gefühle, die das vielleicht früher gemacht hätte, wenn so ein Adele-Song gelaufen ist, Hello from the other side, dass du dich dann entscheiden könntest, trotzdem fröhlich zu sein. Gerade.

Florian: Gerade deswegen.

Miriam: Und dann nimmst du einfach an deinem Cocktail.

Florian: Ja, was machen wir denn jetzt mit dem Podcast? Also wozu ist das sinnvoll?

Miriam: Also grundsätzlich finde ich es schön, zumindest die Wahl zu haben. Zu sagen, ja, das ist jetzt ein Augenblick, in dem ich meine Traurigkeit gerne erleben möchte. Oder zu sagen, jetzt steht was Wichtiges an, meine Familie braucht mich jetzt, ich möchte auf der Arbeit entspannt und fröhlich antreten, weil es ein wichtiger Termin mit einem wichtigen Kunden ist. Es geht um was Wichtiges, das ist mir wichtig. Und dann deinen Körper, deine Seele, dich selbst so in Einklang bringen zu können und mit dir zu arbeiten, mit deinen Gefühlen so arbeiten zu können, wie du das auch mit deinen Händen oder mit deinen Füßen kannst. So wie du auch mit Absicht läufst, so könntest du ja in Zukunft mit Absicht fühlen. Und dieses mit Absicht fühlen macht einen Unterschied. Und das ist das, was wir Menschen beibringen.

Florian: Eine der Übungen, die wir auch in den ersten Tagen immer mit dabei haben bei unseren Workshops ist, mal tatsächlich reinzuspüren, wie fühlt sich deine Körperhaltung an, wenn du jetzt, was auch immer du bist vom Beruf her, bei uns ging es heute eben um den Coach, wie bewegt sich ein richtig Coach, so wie der sich bei dir im Geiste bewegen würde. Bist du selbstsicher, bist du erfahren, bist du ruhig, bist du gelassen, bist du energisch oder bestimmend, was auch immer, was auch immer die Adjektive wären und dann mal zu spüren, wie würdest du dann atmen, wenn du... Das sind ja auch Gefühle, die dann auch wieder beeinflussen. Du fühlst dich ganz sicher in einer bestimmten Situation. Das kommt ja daher, wie du stehst und wie du gehst.

Miriam: Ich habe mir das früher auch schon immer eingerichtet, kurz vor Auftritten. Auf großen Bühnen vor 500, 600, manchmal 1000 Menschen, Moderationen, Gesangsauftritte. Dann habe ich mir vorgestellt, egal wie es hinter der Bühne wirklich aussah, dass da für mich dieser rote Teppich ausgelegt ist. Und dass da Paparazzi an der Seite stehen und dass die Tür gleich für mich geöffnet wird, so eine Flügeltür von zwei, so im Livret, weißt du, so Portiers von einem Hotel und dass ich da durchschreite jetzt, erst über diesen roten Teppich, während ich fotografiert werde und dann durch diese Flügeltür und dann kommt der tosende Applaus und ich habe mir das so intensiv vorgestellt, dass ich dann immer schon gemerkt habe, wie ich mich aufgerichtet habe und wie meine Schultern sich aufgerichtet haben und wie ich Und dann stellt sich auch das Gefühl ein. Ich fühlte mich dann auch, wie so eine Diva sich fühlt. Also berühmt. Geht in beide Richtungen. Der Körper über den Körper ins Gefühl und über das Gefühl in den Körper. Ganz genau. Ja, so wie bei einem Lichtstrahl von einer Taschenlampe, der vielleicht auch Wärme stiften kann, wenn das Gehirn das möchte. Sehr schöner Podcast, finde ich.

Florian: Und da gibt es ganz viele Übungen dazu.

Miriam: Im NLP ganz viel. Wir beschäftigen uns ganz intensiv mit diesen Gefühlswelten und wie du dir das noch mehr zu nutzen machen kannst, dass es deine Gefühle sind in deinem Körper.

Florian: Eine der Episoden wird ja auch ums Ankern gehen. Und wie kann ich mir Gefühle wieder in Erinnerung rufen oder in den Körper hineinholen, außer über dieses, dass ich Musik höre? Also wie kannst du deinen Gefühlscocktail idealerweise direkt vor deine zum Beispiel Auftrittssituation oder Präsentationssituation oder Verkauf, wie kannst du die dann wieder reinholen und Ja. Oh, apropos. Oh. Oder kommen wir bei den Strategien noch drauf, ne? Ja. Dass es beim Verkaufen immer ums Gefühl geht.

Miriam: Das stimmt.

Florian: Dass die Entscheidung immer ist, es fühlt sich jetzt richtig an.

Miriam: Diese Folge hier solltest du dir schon mal notieren. Ja. Gut, dann vielen Dank fürs Zuhören.

Florian: Und bis nächste Woche.

Miriam: Eine gefühlvolle Woche.

Florian: Ich bin gespannt, welches Gefühl du wiederentdeckst oder neu entdeckst. Wenn du es dir erlauben würdest.

Miriam: Bis dann! Bis dann! Oh nein! Achso, bis dann! Ja! Tschüss! Tschüss!

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