NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 168

Frag mal was anderes!

Mit Fragen die Seele berühren.

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In dieser Folge

Darum geht es

Mit Fragen die Seele berühren. Welche Fragen bringen die wirklich wichtigen Informationen für Dich ans Tageslicht? Welche Fragen sind einfach nur Plattitüden? Welche Fragen erzeugen eine Fokussierung, zum Beispiel auf eine Lösung? Welche Fragen lenken die Antwort in eine positive oder energetische Richtung? Welche Fragen öffnen Räume? Und welche nicht? Diese Podcastfolge ist ein wertvolles Geschenk für alle Menschen, die sich in Zukunft bewusster mit den Fragen auskennen möchten, die ihnen gestellt werden. Oder für alle, die sich nicht mehr von Antworten „überrumpeln“ lassen wollen. Miri und Florian fragen sich in dieser Podcastfolge nicht nur, welche Fragen sinnvolle Antworten erzeugen, sondern auch, wer das versteckte, rein materielle Geschenk entdeckt. Florian etwas zu fragen, nutzt nämlich auch den Podcast-Hörern etwas. Was ist der Unterschied beim Fragen? Und was ist immer gleich? Was fragst Du Dich abends, bevor Du schlafen gehst? Welche Fragen stellst Du morgens Deinem Partner oder Deiner Partnerin als erstes? Fragt Ihr Euch noch etwas? Und welche Frage würdest Du gerne Deinem Chef stellen? Du weißt nur noch nicht, wie? Dann wird's Zeit für diese Podcastfolge. Denn im NLP achten Anwender sehr bewusst auf ihre Art, zu fragen. Wir könnten auch ganz ketzerisch behaupten: NLP ist die Mutterwissenschaft aller Fragen. Na dann – let's ask. Miriam und Florian sprechen über offene und geschlossene Fragen, Suggestivfragen und den eingebauten Double-Bind, über Plattitüden wie „Wie geht's?“ und über lösungsfokussierte Fragen, die nach Mustern des Gelingens suchen. Dazu Clean Questions aus dem Coaching, das „Wozu stelle ich diese Frage?“ und Beispiele von der Musicalbühne bis zum Toilettenpapier-Abreißkalender. Wenn du dich für Fragetechnik, NLP, Kommunikation und wertschätzende Gesprächsführung interessierst, findest du hier konkrete Fragen zum Ausprobieren.

Lesefassung

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Kapitel dieser Folge
  1. Ein Thema, das Florian heimlich gewählt hat
  2. Suggestivfragen und der versteckte Double-Bind
  3. Offene und geschlossene Fragen — und was dazwischen passiert
  4. Wozu stelle ich diese Frage überhaupt?
  5. Fragen, die die Seele streicheln
  6. Muster des Gelingens: Fragen, die aus der Vergangenheit lernen
  7. Ein bisschen besser — vom Stein der Weisen bis zum Mount Everest
  8. Wo Fragen im NLP eine Rolle spielen

Kennst du diese eine Frage, auf die du eigentlich nur „ja“ oder „nein“ sagen könntest — und trotzdem drauflos erzählst? Miriam und Florian nehmen genau das unter die Lupe: Wie Fragen wirken, was sie öffnen und was sie verschließen. Ganz nebenbei fragt Florian Miriam an einer Stelle etwas, das erst am Ende auffällt. Hör mal genau hin, welche Frage am Anfang steht.

Ein Thema, das Florian heimlich gewählt hat

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Ich bin total gespannt, welches Thema Florian ausgewählt hat aus den vielen Themen, die wir zur Verfügung haben, weil er hat es mir nicht gesagt, bevor er auf diesen Aufnahmeknopf gedrückt hat.

Florian: Und was denkst du, wie toll diese Folge heute wird?

Miriam: Die wird brillant, nur ich würde gerne wissen, über was wir reden.

Florian: Was hast du denn Schönes am Wochenende gemacht?

Miriam: Es war voll cool. Ich war Theaterproben. Ich war das ganze Wochenende auf der Musical-Probenbühne.

Florian: Und was hat dich am meisten begeistert? Was war eine von den schönen Geschichten am Wochenende?

Miriam: Also ich spiele mit einer Horde von Kindern tatsächlich. Ein Kindercasting. Ich spiele mit einer Horde von Kindern auf der Bühne. Die sind sehr, sehr witzig. Und eins dieser Kinder sagte beim Soundcheck auf die Frage, damit es überhaupt irgendwas sagt, damit der Tontechniker eine Chance hat, dieses Mikrofon einzupegeln. Sag doch mal, wie du heißt und woher du kommst, sagte es. Ich heiße und ich komme aus dem Bauch meiner Mutter. Ich habe mit denen sehr viel Spaß.

Florian: Cool.

Miriam: Ja.

Florian: So, was ist das Thema jetzt heute?

Miriam: Das Thema heute, das hast du doch ausgewählt.

Florian: Ja.

Miriam: Welches brillante Thema hast du denn für uns ausgewählt?

Florian: Wie man toll Fragen, also wenn man stellen würde, wie man Fragen machen würde. Mann. Ja, so. Und wie läuft so...

Miriam: Das ist eine dieser brillanten Fragen.

Florian: Nein, die brillanten Fragen habe ich schon mehrfach.

Miriam: Hast du schon? Ja, habe ich. Hast du schon durch? Ja, dann dürfen jetzt alle nochmal zurückspulen. Zurückspulen geht ja gar nicht mehr dieser Tage.

Florian: Nicht mal du hast es mitbekommen, Miriam.

Miriam: Zurückspulen bis an den Anfang des Podcasts und dann genau hinhören, welche erste Frage Florian mir gestellt hat. Es war nämlich exzellenter Podcast und schöne Erlebnisse am Wochenende. Da kam ich ja gar nicht raus aus dem Finden der Highlights. Das hast du sehr geschickt eingefädelt und ich habe es voll gemerkt.

Florian: Hinterher kann das ja jede behaupten.

Miriam: Entschuldige mal, ich habe nicht zurückgespult eben, geht ja nicht, wir nehmen ja gerade auf. So, darf ich mich kurz verteidigen bitte? Cut. Ja, mach mal aus jetzt.

Suggestivfragen und der versteckte Double-Bind

Miriam: So, das ist ein, oder beziehungsweise es gibt separate Seminare und Ausbildungen für eine sogenannte Interview-Technik, also Fragen stellen, die in irgendeine Richtung gehen oder die schon suggestiv sind.

Florian: Wie geht denn eine Suggestivfrage im Interview?

Miriam: Eine Suggestivfrage ist zum Beispiel, na, für welches von unseren tollen Produkten würden Sie sich denn jetzt entscheiden wollen?

Florian: Weil da die Vorannahme drin ist, dass ich mich für eins entscheide?

Miriam: Und dass die Produkte alle toll sind.

Florian: Und dass die Produkte toll sind, ja?

Miriam: Ja, ja. Nur, das mag ich nicht so.

Florian: Die meisten Menschen merken das, ne? Jawohl, wer weiß, wer weiß, wer weiß.

Miriam: Ah, ich weiß es nicht. So im Gespräch, weißt du, wenn ich...

Florian: Wir machen seltsame Erfahrungen, Miriam und ich, dass manche Menschen wirklich nicht zuhören, wenn andere was sagen.

Miriam: Und wir machen auch die Erfahrung, dass manche Menschen sehr seltsame Fragen stellen. Fragen, die gar nicht so zielführend wären. Also wo ich mich frage, warum stellen sie diese Frage überhaupt?

Florian: Also Suggestivfragen könnte ich ja stellen, um irgendwas unterzuschieben.

Miriam: Was auch eine Suggestivfrage ist, das war ja eine tolle Probe heute, oder? Das ist auch eine Suggestivfrage, eine sehr platte wohl, das ist eine. Also da geht es ja nur in eine Richtung, was will ich da vom anderen?

Florian: Fühlen Sie sich eigentlich schuldig, dass Sie Ihre Frau schlagen? Boah, Florian! Was denn? Das kannst du doch nicht machen! Das wäre auch so eine, oder?

Miriam: Ja, klar.

Florian: Da ist auch schon so ein Double-Bind eingebaut. Da ist so eine doppelte Verschnürung drin.

Miriam: Jetzt kommen wir natürlich in einen Bereich des Fragens, der, wenn wir ihn mal unter das Sprachmikroskop legen.

Florian: Weil was sollte ich denn auf so eine Frage antworten? Ganz schön komplex. Ja, ja.

Miriam: Ganz schön komplex wird. Weil natürlich bestimmt die Art und Weise, wie du fragst, wie viel Informationen du bekommst. Wir können ganz simpel anfangen mit offenen und geschlossenen Fragen.

Offene und geschlossene Fragen — und was dazwischen passiert

Florian: Beispiel, hattest du ein schönes Wochenende?

Miriam: Ja, das ist die richtige Antwort auf diese Frage.

Florian: Das ist eine geschlossene Frage. Da geht Ja oder Nein. Mehr geht nicht. Also eine Ja-Nein-Frage. Und meiner Erfahrung nach, wenn jemand wirklich so richtig im Erzählmodus ist, und manche Menschen sind ständig im Erzählmodus, und für manche ist es eher selten so, die antworten auch auf eine geschlossene Frage mit viel Text. Das stimmt. Also möglich ist es schon auf eine, und hattest du ein schönes Wochenende, statt Ja tatsächlich die Geschichte vom Wochenende zu erzählen. Nur viele Leute sagen dann eben ja, nein und dann ist die Antwort auch schon fertig.

Miriam: Also mit geschlossenen Fragen komme ich eher seltener an ausführliche Antworten oder bestimmte Informationen, die ich haben wollte. Weil eine geschlossene Frage, wenn jemand sich dem geschlossenen widersetzt und viel Text sagt, sehr viel Raum lässt für, was möchte derjenige jetzt gerne erzählen. Weil die Frage führt nicht in diese Richtung.

Florian: Also wenn ich mich entscheide, das Geschlossene zu ignorieren, dann habe ich alle Optionen offen.

Miriam: Richtig. Also wenn ich frage, ist das ein gutes Equipment, mit dem wir aufnehmen?

Florian: Oh, dann kann ich ja über alles Mögliche reden, das stimmt.

Miriam: Ja, dann kannst du Ja sagen und dann loslegen.

Florian: Ja, also wir haben uns die Kopfhörer wirklich sehr gut ausgesucht. Wo wir noch am überlegen sind, ist, wie wir das Mischpult gestalten in unseren, wir haben neue Seminarräume.

Miriam: Jetzt komm. Soll ich es verraten? Sollst du es verraten. War jetzt noch nicht geplant.

Florian: Und was noch dazu kommt? Wir machen eine Eröffnungsfeier.

Miriam: Am 2.1. Jetzt kann man ja auch alles sagen.

Florian: Das hätte ich jetzt noch nicht gesagt. Das weiß ich ja noch nicht. Doch, doch, doch. Das wird der 2.1. sicher.

Miriam: Ja, das ist ganz sicher der 2.1. Wenn nicht, sagen wir es im nächsten Podcast nochmal anders. Wir planen den 2.1. Ich würde das auch nochmal posten.

Florian: Und es gibt auch ein kleines Überraschungsgeschenk.

Miriam: Ein kleines großes für alle, die kommen. Gibt es mehrere Eröffnungen. Mehrere. Mehrere. Wir machen Weihnachten an dem Tag. Ja.

Florian: Ja. Vielleicht schon mal freihalten. Dann kann ich in eine beliebige Richtung gehen, wenn ich eine geschlossene Frage zur Grundlage nehme und das geschlossene ignoriere und einfach länger antworte. Zum Beispiel auch unsere neuen Seminare in Krefeld-Forstwald erwähnen.

Miriam: Ja, das ist eine Erwähnung. Mit einer geschlossenen Frage kannst du entweder ganz kurz und knapp antworten oder auf alles kommen. Was passiert bei einer offenen Frage? Da kommen Menschen tendenziell eher ins Erzählen. Das heißt, ich habe mehr Aufforderungen in eine bestimmte Richtung. Das sind die sogenannten W-Fragen. Wer, wie, wo, wann, wozu, warum, weshalb.

Florian: Was hast du denn am Wochenende gemacht?

Miriam: Das ist jetzt eine gezielte Richtung und da kommen jetzt hoffentlich viele Highlights. Ich war auf der Probenbühne im Musical, ich habe bei unserem Lieblingsitaliener in meiner Heimatstadt eine Pizza gegessen und und und.

Florian: Und die Herausforderung ist eben, möglicherweise kommt da auch alles mögliche. Also es ist auf jeden Fall aufs Wochenende, für die meisten Menschen ist es tatsächlich dann eine Geschichte des Wochenendes. Nur so richtig gelenkt ist es noch nicht.

Miriam: Da kann jetzt natürlich auch Schrott kommen.

Florian: Was wäre denn Schrott?

Miriam: Ja, was hast du am Wochenende erlebt? Könnte ja auch sein, also ich habe erstmal acht Stunden im Stau gestanden auf der A3.

Florian: Wieso wäre das denn für uns Schrott jetzt? Wenn das so ist, dann ist es doch so. Also ich meine, dann hat die Person das doch einfach erlebt.

Miriam: Ja. Das ist wahr. Da kommt eben Mischmasch. Ich hab jetzt Schrott gesagt, da kommen auch schlechte Erlebnisse.

Florian: Und die wollen wir nicht hören, oder was, als NLPler? Ich nicht. Verneinst du einen Teil unserer Realität, oder wie? Ja. Das war eine geschlossene Frage. Wieso verneinst du einen Teil unserer Realität?

Miriam: Aus purem Egoismus. Ich mag lieber schöne Geschichten hören. Ich liebe schöne Geschichten. Natürlich dürfen Menschen mir auch ihre Sorgen und Probleme erzählen. Ich freue mich, wenn sie mich vorher darauf vorbereiten. Also ja, klar, da kommt dann Mischmasch, da kommt alles Mögliche.

Wozu stelle ich diese Frage überhaupt?

Florian: Ja, da dürfen wir jetzt schon kurz investigativ dranbleiben, weil wir machen gleich den Sprung zu, wir lenken ein bisschen über unsere Fragen. Und dann stellt sich mir schon die Frage, wieso tun wir das?

Miriam: Da ist ein Wieso drin. Wieso ist eine offene Frage. Wieso? Weil Menschen diesen Podcast hören, weil sie sich offensichtlich für Fragetechniken interessieren. Sonst könnten sie jetzt ausschalten.

Florian: Wieso würde ich dann unbedingt in eine Positivrichtung lenken? Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass dadurch die Energie in einer Gruppe oder in einem Gespräch steigt.

Miriam: Das wozu darf klar sein. Ich kann natürlich auch alle Tore zur Hölle öffnen und sagen, kommt, wie heißt das, wie heißt diese Nacht? Du hast doch mal gesagt, es gibt eine Nacht. In Unternehmen gibt es solche Nächte. Fuck up nights. Fuck up nights. Wir könnten zur Fuck up night aufrufen und Menschen können einfach ihre ganzen schlimmen Erlebnisse erzählen. Und wenn ich zum Beispiel meinem Gegenüber helfen möchte, in eine bessere Laune zu kommen oder uns beiden, wenn ich zum Beispiel von einer Musicalprobe nach Hause komme und weiß, mein Traummann wartet zu Hause auf mich, könnte ich ja mit Absichten meine erste Frage stellen. Das stimmt. Ja. Wie schön findest du mich, wenn ich durchgeschwitzt von der Theaterbühne komme.

Florian: Sehr schön. Ach guck. Das können wir gleich nutzen. Aha.

Miriam: Ja, also das kann ich schon machen. So, jetzt ist, also dieses Fragen in eine bestimmte Richtung, da könnten ja jetzt wieder einige, also bei unseren Teilnehmern wäre Verlass, dass sich mindestens einer meldet und sagt, das ist doch manipulativ.

Florian: Das stimmt. Deswegen habe ich ja gefragt, verneinen wir einen Teil der Realität?

Miriam: Ist es die Realität von mir, ist es die Realität vom anderen? Wozu stelle ich eine Frage? Möchte ich Informationen haben?

Florian: Ich würde einfach sagen, wir beantworten die Manipulationsfrage einfach im nächsten Practitioner. Im Februar. Wir haben noch Plätze frei. Es ist in den brandneuen Seminarräumen. Komm einfach. Brand. Wenn dich die Frage interessiert. Dann darfst du sie stellen am ersten Tag.

Miriam: Oh, da bin ich gespannt, wer da kommt. Entschuldigung. Ich habe das Podcast-Ticket mitgebracht. Ich habe den Dürfschein für die Manipulationsfrage.

Florian: Das könnten wir tatsächlich mal tun. Wir richten einen Podcast-Gutschein ein. Das hatten wir noch nie. Das stimmt.

Miriam: Das ist nur für unsere treuen Hörer.

Florian: Für die, die auch die nächste Folge ganz durch machen. Das mache ich heute Abend noch, bevor wir den Podcast rausgehen. Der Gutscheincode heißt, alles kleingeschrieben, Podcast 15, 15 Prozent, fertig. Wie jetzt, Podcast 15 oder Podcast 15 Prozent? Nein, Podcast 15. Podcast 15 in einem durch? In einem durch, Podcast und dann 1,5, so.

Miriam: Für was ist der Gutschein?

Florian: Für den NLP Practitioner im Februar.

Miriam: Wow! Können wir vorher über sowas reden, bevor du das machst? Nein. Das ist eine geschlossene Frage. Okay, ich bin sehr gespannt. Du kannst es ausprobieren. Ja.

Miriam: Ja, also Fragen nutzt was offensichtlich. Florian zu Fragen nutzt auch was. Wenn jetzt unsere Hörer wirklich Tipps mitnehmen wollten aus dieser Folge für Fragen, dann ist mein erster Tipp, wozu stellst du einem anderen Menschen Fragen? Weil wir, und das habe ich in einem Artikel gelesen, ja häufig, also begegnen uns ja auch Plattitüden in dem Bereich. Menschen fragen sich irgendwas einfach, weil eben irgendwas gefragt wird. Zum Beispiel, wie geht's? Genau. So, das ist eine Frage, die wird einfach so gestellt. Manche sind ja schon überrascht, wenn dann, komm, nicht gut. Weil das ist nicht das, was wir hören wollen. Wir wollen ja nicht hören, dass es jemandem nicht gut geht. So, dann dürfen wir ja nachfragen.

Florian: Exakt.

Miriam: Echt.

Florian: Im Amerikanischen ist das ja noch ausgeprägter, wo How are you so eine Standardfrage ist, die überall gestellt wird tatsächlich.

Miriam: Wo gar keine Antwort mehr erwartet wird auch.

Florian: Ja.

Miriam: Also im Supermarkt, an der Kasse als erstes gefragt.

Florian: Ja, und wenn ich dann was erzähle, dann hören die schon zu. Also es ist so, es ist eine Höflichkeitsfloskel, auf die auch was gesagt werden darf, nur nicht muss. Wie geht's dir im Deutschen? Also meistens kommt dann eben, ja, passt schon.

Miriam: Gut, passt schon. Im Rheinländischen kommt muss.

Florian: Muss.

Miriam: Hessen sind da pragmatischer.

Florian: Und als höflichen Kommunikationsauftakt, vielleicht ist es ja genau das, was du haben möchtest. Also da sind wir dann eben bei dem, wieso stellst du eine Frage.

Miriam: Meinst du das wirklich ehrlich? Meinst du das so, wie du es sagst? Weil schau, ich habe früher Brieffreundschaften gehabt. Also Brieffreundschaften, weil es gab noch kein E-Mail.

Florian: Ja.

Miriam: Ich hatte auch mal eine Brieffreundin in Belize, da hat es immer acht Wochen gedauert, bis der nächste Brief kam. Sondern wirklich Standardbrief, früher bei Brieffreundschaften. Hallo, wie geht es dir? Fragezeichen. Mir geht es gut.

Florian: Ja, nur das gehört dann eben dazu, so wie ich sage Hallo, so wie wenn ich in eine Gruppe reinkomme und sage Hallo.

Miriam: Kann ich mir die Frage dann auch stellen, wenn ich gar nicht wirklich hören will, wie es dem anderen geht? Also wenn ich jetzt jemandem unterstellen würde, er interessiert sich wirklich, wirklich ernsthaft, er stellt diese Frage nicht nur, weil es im Briefkopf ist, also jetzt bin ich mal ketzerisch. So, dann finde ich es okay, wenn dieses, oh wie geht's, einfach nur gesagt wird, um irgendwas zu sagen.

Florian: Im Französischen gibt es das doch auch.

Miriam: Es gibt es in jeder Sprache diese Frage.

Florian: So ein leeres...

Fragen, die die Seele streicheln

Miriam: So wenn ich jetzt mit meinen Fragen wirklich die Seele von einem anderen Menschen berühren wollen würde. Also wenn es wirklich darum ginge, den anderen greifbarer zu machen oder eine Annäherung zu schaffen über eine Frage.

Florian: Oder eine Bahnung in eine bestimmte Richtung zu machen. Also wenn ich einfach merke, es tut den Leuten um mir herum... Besser, wenn sie in eine bestimmte Richtung eher unterwegs sind. Oder ich möchte das Angebot machen, in eine bestimmte Richtung zu denken. Dann können wir natürlich bewusstere Fragen stellen an der Stelle.

Miriam: Und ich kann es ganz natürlich einleiten mit einem, na, was war das Spannendste heute bei dir? Oder wie schön war dein Tag? Also ich kann mir sowas ausdenken und vielleicht bekomme ich dann von dem anderen Menschen eine wunderschöne Geschichte erzählt.

Florian: Manche von den Fragen werden dann ein wenig sperrig. Boah, von den ganzen Sachen, die du am Wochenende erlebt hast. Was war denn jetzt irgendwas Schönes, was dir in Erinnerung kommt?

Miriam: Und wenn du es so sagst, also Florian hat es natürlich geübt, Kinder, ne? Also, dass wir es klar haben.

Florian: Auch an den Kindern, das stimmt.

Miriam: Auch an denen. Wenn Florian das so sagt, so einfach so plätschernd irgendwie, dann ist es gar nicht mehr so sperrig. Sondern wir Menschen formulieren ja auch manchmal so dreifach Satzkonstruktionen, weil wir uns erst beim Sagen überlegen, was wir wollen. Ich finde es gar nicht unnatürlich oder sperrig.

Florian: Das ist meine Standard-Einschlaf-Frage bei den Kids.

Miriam: Superschöne Frage.

Florian: Also so, um nochmal an irgendwas Schönes vom Wochenende zu denken. Und ich weiß gar nicht, ob es das Schönste geben braucht. Deswegen gehe ich inzwischen eher auf dieses, was ist denn jetzt irgendwas, was im Moment präsent ist, irgendwas Schönes vom Wochenende. Und vielleicht in 10 Minuten wäre es eine andere Antwort. Oder in 20 Minuten würde, dann kommt hier die dritte Idee, was am Wochenende schön war. Oder die fünfte Idee, was am Wochenende schön war. Wenn du kurz drüber nachdenkst, was du alles Tolles erlebt hast in der letzten Zeit, dann kommen ja immer mehr Sachen, die möglicherweise eine Antwort sein können.

Miriam: So, wach, wach, wach, wach, wach. Für alle, die Auto fahren. Nicht so ganz in Gedanken versinken, wenn Florian sowas startet. Das war eben schon, und es ist toll, also diesen Podcast oder diese Art von Fragen, sich selbst abends zum Beispiel zu stellen, bevor du einschläfst. Ist ja auch eine Möglichkeit.

Florian: Um sich selbst zu manipulieren. Selbst zu führen.

Miriam: Ein super Tipp. Wenn es jetzt nicht nur darum geht, einen anderen Menschen vielleicht in eine bessere Laune zu versetzen oder gemeinsam für eine schöne Atmosphäre zu sorgen, was ich so einer Frage unterstellen würde, dann könnten wir uns ja auch überlegen, wie kommen wir an wichtige Informationen zu einem Thema, die wir gerne haben möchten, an die wirklich wichtigen.

Muster des Gelingens: Fragen, die aus der Vergangenheit lernen

Florian: Und zum Teil sind die Fragen für wirklich wichtige Informationen genauso. Es gibt durchaus Ansätze, so aus der Lösungsfokussierung, aus der wertschätzenden Erkundung, die wissenschaftlich auch untersucht sind, wo es darum geht zum Beispiel herauszufinden, was sind denn Muster des Gelingens aus der Vergangenheit heraus. Das heißt, in Teams interessiert es mich natürlich auch, wenn ich mit denen neu zusammenkomme in einem Arbeitskontext. Sag mal, ihr habt so viel Erfahrung. Also jeder von euch war schon mal, wenn es im Sportverein war oder in irgendeinem Team, in der Arbeit, in einem größeren Projekt vielleicht drin. Was war denn da was, was ihr gemacht habt, was richtig gut funktioniert hat? Also was hat denn dafür gesorgt, dass die Zusammenarbeit zumindest in Teilen gut funktioniert hat? Das lenkt natürlich die Aufmerksamkeit auf irgendwas, was gut war an der Stelle, nur möglicherweise können wir das ja einfach kopieren und jetzt hier genauso machen und dann weiterverwenden. Das ist dann ja auch Lernen aus der Vergangenheit heraus.

Miriam: Und da kommen vermutlich tolle Informationen zusammen. Erfahrungsgemäß ja. Wenn so eine Frage in eine Gruppe gestellt wird.

Florian: Da kommt manchmal auch wirklich was, wo ich sagen würde, da hätte ich noch nie drüber nachgedacht. So, wir haben morgens immer gemeinsam Kaffee getrunken. Von Kleinigkeiten bis zu, wir hatten eine spezielle Art und Weise, unseren Fortschritt irgendwie auszuwerten. Und da haben wir das gemacht. Zum Beispiel habe ich mal gehört, es hat wirklich ein Projektleiter eine komplette Rolle Toilettenpapier ausgerollt. Und auf die einzelnen Toilettenpapierblätter von hinten, also von innen an der Rolle anfangend, 1, 2, 3 und so weiter draufgeschrieben und jeden Tag, den das Projekt dem Abschluss näher kam, das hat er natürlich ausgerechnet, war ein Blatt abzureißen.

Miriam: Wie cool.

Florian: Was für eine lustige Art der Visualisierung.

Miriam: Was für schöne kreative Ideen es gibt.

Florian: Und wieso das nicht einfach abmodellieren an jemand anders, wenn der eine tolle Idee hat.

Miriam: Und dann zum Beispiel fragen, wie kommst du auf sowas? Also auch das ist ja ein, nur was das bedingt und das hast du vorhin Florian schon so angedeutet, ist, dass ich dann auch wirklich Interesse zeige an der Antwort. Das heißt, wenn mir dann jemand schon aus seinem Nähkästchen was plaudert und mir verrät, welche Techniken er oder sie benutzt, dann ist es von mir aus auch eine Öffnung in die Richtung, da zuzuhören und das einfach mal anzunehmen. Wie jemand auf so eine Idee kommt, so eine Toilettenpapierrolle zu utilisieren. als Abreißkalender für ein Projekt, was ich auch sehr lustig finde. Also wie kommt jemand auf solche Ideen? Bei der Toilettenrolle wollte ich jetzt nicht näher nachfragen. Also der kreativste Ort.

Florian: Genau, möglicherweise.

Miriam: Und was ich jetzt auch im Laufe meiner NLP-Ausbildung gemerkt habe, ist, dass ich da so wach geworden bin. Was möchte ich denn wirklich von anderen wissen? Dass ich mir manche Fragen einfach spare. Und bei den Fragen, die ich stelle, sehr, sehr aufmerksam lausche. Weil es mich auch wirklich interessiert.

Florian: Weil es dann tatsächlich interessante Gespräche sind. Ja.

Miriam: Und weil ich mich da selbst ein Stück weit hinterfragen darf und wie gesagt, das ist Miris Idee davon, weil ich mich selbst ein Stück weit hinterfrage dann in so einem Augenblick, was möchte ich denn jetzt von dem anderen genau wissen oder wozu will ich jetzt ins Gespräch gehen? Welche Informationen möchte ich denn gerne von dem anderen wirklich haben? Und das ist sehr cool, sich das vorher zu überlegen. Viele sagen, ja, ich rede halt mit irgendjemandem so, wir hatten ein nettes Gespräch. Ja, sicher. Also wir können es auch einfach plätschern lassen und Gespräche werden tiefer, klarer und haben irgendwie mehr Inhaltsschub auch, wenn du dir vorher überlegst, wozu gehe ich denn mit demjenigen jetzt in Dialog? Also ich mag diese Grundidee, dieses Wozu, was wir so oft einziehen, auch als Frage. Wozu hörst du denn diesen Podcast?

Florian: Ja.

Miriam: Wozu überlegst du dir denn in Zukunft, welche Fragen du stellen möchtest? Das sind alles, also auch diese Wozu-Frage liebe ich. Wozu stehst du heute Morgen früh auf oder heute oder weiß nicht, wann du den Podcast hörst?

Florian: Oder so aus dem Bereich des Coachings auch, Fachbegriff wäre Clean Coaching oder Clean Questions, die Frage, was hättest du denn gerne, was heute passiert? Weil möglicherweise ist es ja noch ein bisschen unvorstellbar, dass genau das passiert, was du gerne hättest. Nur vielleicht kurz drüber nachzudenken kann ja sinnvoll sein, um dich auszurichten für den Tag. Wenn du irgendwas gerne hättest, möglicherweise ist es ja doch möglich. Oder es geht ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Miriam: Es gibt so wundervolle Fragen, die ich als Seelenstreichler bezeichne, weil sie wirklich eine Berührung schaffen. Sie schaffen eine Brücke zum anderen und eine Möglichkeit, wirklich mal Weltbild auszutauschen oder Ideen über etwas oder kreativ zu werden oder dich selbst positiv aufzustellen oder andere mitzunehmen sogar in so einen Motivationsschub oder in ein gemeinsames Wir-tun-das-jetzt. Das wäre super, wenn unser Theaterregisseur auch so eine Frage mal stellen würde. Ja, was kannst du tun, damit diese Probe, damit dieses Projekt, damit dieser Tag heute ein toller Tag wird?

Florian: Welche Frage wir auch oft in Workshops stellen ist diese, wenn du, also die erste Frage darf sein, was hättest du gerne, was passiert und die zweite Frage wäre dann, damit das passiert, wie wärst du dann? Also wie würdest du dich verhalten, wie wärst du, wie würdest du atmen, wie würdest du gehen, wie würdest du stehen, wie würdest du heute vielleicht durch deinen Tag gehen, wenn das das Ziel wäre, wenn das das wäre, was du gerne hättest? Und vielleicht brauchst du ja an der einen oder anderen Stelle Unterstützung oder Hilfe. Wo könntest du diese Ressourcen bekommen? Da kurz mal drüber nachzudenken, weil manchmal liegt es eben wirklich näher als gedacht. Und der Bühne oder wenn wir solche Sachen in Teams machen, dann kommt eben oft auch, dass ein Teammitglied sagt, ich wäre gern mutiger oder um das zu erreichen, darf ich heute einfach einen Vertrauensvorschuss in die Gruppe reingeben oder darf mal über Themen sprechen, über die ich normalerweise nicht so gerne rede, weil ich Befürchtungen habe, dass wir dann erstmal kurz in den Clinch kommen.

Miriam: So, da sind wir ja wieder bei dem Thema, was ich vorhin so ein bisschen ketzerisch auch als Schrott bezeichnet habe. Es ist total okay, dass Menschen auch Kritik üben, dass sie sich beschweren an der einen oder anderen Stelle. Das ist alles fein, wenn es plötzlich ein bewusster Vorgang wird. Also wenn wir sagen, das gehört jetzt heute zum Programm, das gehört zum Fuck-up-Afternoon oder das gehört zu der Idee, dass wir dann aus dem Tiefen der Hölle vielleicht einen Weg finden hinaus oder dann irgendwann auch uns auf die Lösung fokussieren, damit wir vorankommen mit unserem Unternehmen, mit der Arbeit, mit der Familie, vielleicht mit brenzligeren Situationen, in denen wir sind.

Florian: Ich glaube, wir können halt aus beiden was lernen. Einmal aus den Sachen, wo wir gesagt haben, da sind wir mal falsch abgebogen hier, das war mal wirklich spektakulär was gelernt. Und zum anderen eben auch aus Begebenheiten, wo wir eben was richtig gemacht haben, wo in der Vergangenheit schon was funktioniert hat, in einem anderen Kontext oder in einer anderen Situation und es jetzt eben in diese Situation mit zu übernehmen und zu verwenden.

Ein bisschen besser — vom Stein der Weisen bis zum Mount Everest

Miriam: Die Kinder hatten es gestern vom Stein der Weisen. Es war Thema, weil irgendwie kommt es bei Harry Potter vor. Stein der Weisen. Es gibt ja uralte Mythen über den Stein der Weisen. Der verwandelt alles in Gold, verleiht ewige Jugend. Irgend so was ist das. Also der Stein der Weisen kann irgendwie was. Und Alchemisten haben sich angeblich mit... Und wenn ich mir überlege, gäbe es so einen Stein der Weisen, wäre alleine eine sehr gezielte oder sehr wache, sehr bewusste Fragetechnik sicher nicht das einzige Mittel zum Zweck. Also das würde ich dieser Technik nicht unterstellen wollen. Es ist eine sehr schöne Annäherungsmethode an das Gegenüber. Dann verwandeln wir vielleicht plötzlich wirklich eine Situation in Gold, weil wir dem anderen den Raum stiften, seine Gedanken einzubringen. Wir können vom anderen was lernen. Wir können ihn besser verstehen. Ich liebe auch Fragen, die Florian mir stellt. Jetzt für alle, die in einer Beziehung sind da draußen, was für einer auch immer, ist, was kann ich tun, damit du dich noch mehr geliebt fühlst? Ich liebe diese Frage.

Florian: Oder woran merkst du eigentlich, dass ich dich liebe? Also was ist das, woran du das merkst?

Miriam: Weil ich dann vom anderen wertvolle Informationen bekomme.

Florian: Vielleicht ist es ja dann ganz einfach, davon mehr zu machen.

Miriam: Die Antworten sind auch erstaunlich einfach. Wenn ich diese Fragen stelle an Menschen, was kann ich jetzt tun, damit es dir ein bisschen besser geht? Meistens kommt, mach mal ein Fenster auf.

Florian: Oder ein Tee oder was auch immer. Eine gute Tasse Tee. Für die meisten Menschen irgendwas Kleines.

Miriam: Es geht ja auch erstmal nur um ein bisschen besser. Es geht nicht gleich darum, den Mount Everest abzutragen. Da habe ich gestern wieder eine Dokumentation geguckt.

Florian: Wie über Mount Everest besteigen.

Miriam: Es gibt eine neue Mount Everest Dokumentation. Da geht es um diesen hier, Sir Edmund Hillary. Also seine Geschichte. Verfilmt. Jaja, es war fantastisch. Es geht nicht darum, gleich den ganzen Mount Everest abzutragen. Es geht darum, ein kleines bisschen besser zu sein. Und noch ein bisschen besser. Und so bewegen die sich ja auch auf diesen Mount Everest. Da oben in dieser Todeszone brauchen die 15 Atemzüge pro Schritt. Das geht nicht schnell.

Florian: Irgendwann ist der Gipfel erreicht.

Miriam: Irgendwann ist der Gipfel erreicht. Die bleiben dann da ruhig. Nutzt auch nichts. Also alles andere nutzt nichts.

Florian: Ruhig bleiben und gleichmäßig gehen ist dann tatsächlich der Weg zum Ziel.

Miriam: Und dass du dir in Zukunft vielleicht, und es geht jetzt nicht darum, gleich eine perfekte Fragetechnik zu entwickeln, dafür reichen auch 30 Minuten Podcast nicht aus unserer Sicht. Was wir tun ist, wir erzeugen wieder so einen Funken mehr Wachheit. Was für Fragen stellst du anderen Menschen? Wozu stellst du anderen Menschen diese Frage jetzt?

Florian: Und wenn du dafür Ideen möchtest, wir haben auch Podcast-Folgen zum Meta-Modell der Sprache, in dem ganz viele Fragen drin sind. Und vielleicht startet morgen der Tag ja mit einer von denen, die wir heute in dem Podcast hier hatten.

Wo Fragen im NLP eine Rolle spielen

Miriam: In vielen unserer Seminaren ist Fragetechnik spielt eine große Rolle, wie zum Beispiel auch im Practitioner, wie zum Beispiel im Master, der dann später kommt. Wo wir es auch ganz extrem machen, ist im Sales Pro. Das findet nächstes Jahr im September wieder statt. Denn beim Verkaufsgespräch, beim erfolgreichen, ist es wichtig, etwas über die Wünsche des Kunden zu erfahren und zwar sinnvoll. Sodass du als derjenige, der eine Dienstleistung oder ein Produkt anbietest, mehr weißt über das Bedürfnis, das dir da gegenübersteht.

Florian: Fragen sind sowieso sehr zentral im NLP, im neurolinguistischen Programmieren drin. In der Hypnose Masterclass im Juni geht es ja auch darum, was wenn ich in einer Coachrolle bin, welche sinnvolle Frage kann ich eigentlich stellen, um andere Menschen bei der Entspannung zum Beispiel zu unterstützen. Und im lizenzierten NLP-Coach dann genau die gleiche Frage. Welche erste Frage stelle ich denn meinem Coach schon, wenn der in eine Coaching-Stunde kommt?

Miriam: Also unfassbar spannend und jetzt nach diesem Podcast wird dir vielleicht auch auffallen, dass es da draußen Menschen gibt, die sehr spannende Fragen stellen, die vor allen Dingen auch echt viele Fragen stellen, die so eine Art kindliche Neugierde damit auch wieder versprühen. Und vielleicht reicht es ja schon damit, dass du nach diesem Podcast dir überlegst, ich untersuche mal die Fragen, die dir gestellt werden. Achte da mal genau drauf. Wir freuen uns ja schon auf nächste Woche. Ach nee, Manipulation machen wir ja nicht. Das machen wir ja nicht Podcast, das machen wir im Practitioner. Und Florian macht einen Podcast 15 Code.

Florian: Genau. Wenn du den genauen Wortlaut haben möchtest, Miri schreibt ja auch ein Newsletter. Falls du die ersten Preview-Fotos sehen möchtest von unseren neuen Seminarräumen, dann melde dich einfach auf unserer Seite in unserem Newsletter an, in einem der nächsten Newsletter.

Miriam: Die nächsten Tage gibt es ein riesen Newsletter mit, weißt du, wie lange wir uns schon auf diese eigene Akademie freuen? Weißt du, wie lange wir schon davon träumen? Weißt du, wie lange wir schon davon träumen?

Florian: Seit wir uns kennen.

Miriam: Seit wir uns kennen. Ich schreibe ein Newsletter, ihr Lieben. Danke fürs Zuhören.

Florian: Bis nächste Woche. So ist recht. Wenn es wieder heißt, zwei Gehirne, ein Rauch. Zwei Fragen.

Miriam: Irgendwas fällt uns ein. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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