NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 150

Die NLP Grundannahmen: Feedback statt Fehler

Es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback.

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In dieser Folge

Darum geht es

Schon wieder so eine ketzerische These. Die Verfechter der „Kultur des Scheiterns“ steigen uns und dieser Podcastfolge bestimmt schon mal vorsorglich auf’s Dach. Das ist dann voreilig, denn schließlich wollen wir niemandem das Fehlermachen vergrömeln. Im Gegenteil. Aus der Sicht durch die NLP Brille ist es superfein, aus Vergangenem zu lernen und Dinge einfach mal auszuprobieren. Auch auf die Gefahr hin, dass mal was „anders läuft, als erhofft oder erwartet“. Und da sind wir beim Punkt: Ist ein Fehler in Wahrheit einfach nur das recht negativ konnotierte Wort für einen Effekt, den wir durch unser Verhalten erzeugen? Und wenn ja, ist es dann in Wahrheit ein Feedback, das wir Menschen bekommen und das uns wahlweise gefällt oder eben auch nicht? Und wenn nicht, was dann? Außerdem stellen Miri und Florian sich der existenziellen Frage, ob in diesem Zusammenhang ein Käsekuchen mit einem Menschen vergleichbar ist und was Du tun kannst, um in Zukunft schneller über eine nicht ganz korrekt eingestellte Backofentemperatur hinweg zu kommen. Seelisch, versteht sich. Viel Spaß beim Verstehen dieser weiteren Grundannahme des NLP.

Diese Folge dreht sich um die NLP-Grundannahme „Es gibt keine Fehler, nur Feedback“ — und darum, was das Wort Fehler in dir auslöst, verglichen mit dem Wort Feedback oder einfach dem Effekt einer Handlung. Miriam und Florian sprechen über den Test-Operate-Test-Loop, übers Dranbleiben und Ausprobieren, über Priming und Bahnung im Gehirn und über Fehlerkultur, Kultur des Scheiterns und Fuck-up-Nights. Wenn du wissen willst, wie du aus einem misslungenen Versuch schneller ins nächste Experiment kommst, statt in Selbstvorwürfen zu versinken, bist du hier richtig. Am Ende gibt es Infos zur nächsten Practitioner-Ausbildung in Arnsberg im Hochsauerland (23.09. bis 3. Oktober) und zum neuen Online-Training NLP Online Kompakt.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Wo eine Grundannahme sitzt
  2. Aktion und Reaktion: alles gibt ein Echo
  3. Der Käsekuchen und die Menschen
  4. Was das Wort „Fehler“ mit uns macht
  5. Dranbleiben und die Aufforderung zum Tanz
  6. Ausblick: Ausbildung, neue Homepage und Online-Training

„Ich glaube, ich habe neulich einen Fehler gemacht.“ Kirschrote Haare, ein Foto auf Facebook, ein Kommentar, der sagt: steht dir nicht. Und schon ist es da, dieses Wort. Miriam und Florian nehmen es sich in dieser Folge vor — und stellen unterwegs die ernste Frage, ob ein Käsekuchen und ein Mensch eigentlich vergleichbar sind.

Wo eine Grundannahme sitzt

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Ich glaube, ich habe neulich einen Fehler gemacht.

Florian: Im Job? Also als meine Angestellte oder ganz generell im Leben?

Miriam: Ja, als ich beim Friseur war.

Florian: Als du beim Friseur warst? Ja.

Miriam: Meine Haare wurden sehr kirschig-rot, also passend zum Juno.

Florian: Zur Kirschblüte. Richtig. Ne, die ist ja dann schon rum.

Miriam: Ja, fast. Die Kirschblüte ist herum, die Kirschernte noch lange nicht. Ja.

Florian: Ja, du wolltest von deinem Fehler erzählen, jetzt habe ich dich schon fast davon abgebracht.

Miriam: Ja, und dann gab es, habe ich ein Foto.

Florian: Du wolltest beichten.

Miriam: Nee, damit beichten nichts zu tun.

Florian: Sondern?

Miriam: Der Fehler war, dass ich dann ein Foto von diesen neuen Haaren in Facebook gepostet habe, im Tageslicht. Und da sah das so richtig spacig aus, also auch so ein bisschen lila-lich.

Florian: Als wärst du ein Raumfahrt-Pumuckl?

Miriam: Ja, genau. Und dann kam ganz viel Lob, dass das so eine coole Farbe ist und so und natürlich schrieb auch einer wieder auf Facebook, dass mir das nicht steht.

Florian: Ja und jetzt?

Miriam: Und dann habe ich gedacht, es war ein Fehler, das Bild zu posten.

Florian: Es kam doch auch ganz viel Lob.

Miriam: Ja, das stimmt.

Florian: Was ist denn das Thema heute?

Miriam: Es gibt keine Fehler.

Florian: Sondern?

Miriam: Es gibt nur Feedback.

Florian: Wir sind immer noch in den Grundannahmen von NLP unterwegs. Also die Arten und Weisen, über die Welt nachzudenken, die Richard Bandler und John Grinder damals als so schlau gesehen haben, dass die im Modell von NLP ganz tief unten sitzen.

Miriam: Ja, genau.

Florian: Was auch immer das bedeutet. Naja, Richard Bandler und John Grinder, als sie NLP aufgebaut haben, da haben sie ja angefangen, erfolgreiche Therapeuten zu modellieren und eben Exzellenz zu modellieren in Veränderungsprozessen.

Miriam: Jetzt wissen manche Hörer noch nicht mal, was modellieren bedeutet in dem Zusammenhang.

Florian: Rausfinden, wie erfolgreiche Therapeuten das gemacht haben, dass ihre Klienten sich verändert haben. Was waren die, wie sind die da dran gegangen? Also erstmal, wie haben die da drüber nachgedacht? Wie haben die das dann in der Stunde gemacht? Was haben die in der Nachbereitung gemacht? All diese Dinge haben die sich wirklich erfolgreiche Therapeuten angeschaut und dann eben geguckt, wie machen die Veränderung? Und die Grundannahmen im NLP sind dann diese destillierten Annahmen, die diese Therapeuten über die Welt haben. Also wie ist es sinnvoll, über die Welt nachzudenken? Deswegen ist es in meinem Kopf unter allem drunter. Das ist das Fundament, auf dem dann die NLP-Werkzeuge aufbauen.

Miriam: Ja.

Florian: So, und das, über das wir heute sprechen, und das ist das dritte in einer Reihe, weil wir hatten schon zweimal Grundannahmen. Heute reden wir über, es gibt keine Fehler. Das stimmt. Eine liebe Kollegin von mir haut mir das jedes Mal um die Ohren, wenn ich sage, wir haben da ein Problem. Dann sagt sie immer, es gibt kein Problem, es gibt nur Herausforderungen.

Miriam: Ach, das ist das Gleiche?

Florian: Weiß ich nicht, nur, das heißt, ab jetzt ist es so, es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback. Also ist das einfach nur das gleiche Wort für das... Ist es ein anderes Wort für, ich fühle trotzdem das Gleiche?

Aktion und Reaktion: alles gibt ein Echo

Miriam: Also ich, egal in welchem, wenn ich über mein Leben nachdenke, wenn du als Hörer dieses Podcast über dein Leben nachdenkst und wahrscheinlich hast du das Wort Fehler auch schon mal in den Mund genommen irgendwann früher und gesagt, boah, da habe ich einen Fehler begangen oder... Das war jetzt wirklich ein großer Fehler, den ich da gemacht habe. Und wenn wir die NLP-Brille aufsetzen dann und sagen, in Wahrheit gibt es gar keine Fehler, sondern es gibt eben irgendeine Art von Reaktion, so wenn ich ein Steinchen nehme und werfe das in einen Teich, dann gibt es diese Wellen drumherum. Und je größer dieser Stein ist, also je mehr das Fels brocken wird, desto höher sind die Wellen, die der macht. Alles auf dieser Welt ist irgendwie darauf ausgelegt, dass es eine Aktion und eine Reaktion gibt. Wenn wir irgendwas machen, kommt irgendwas zurück. Wenn wir einen Fuß vor den anderen setzen, bewegen wir uns vorwärts. Wenn wir mit einem Menschen sprechen, kommt irgendeine Art von Antwort. Wenn wir mit einem Menschen schreiben, kommt irgendeine Art von Feedback. Und wenn wir irgendetwas tun, dann passiert eben auch irgendetwas. Selbst wenn wir einfach nur auf dem Sofa sitzen, passiert auf Dauer irgendwas.

Florian: Ja, eine Delle im Sofa zum Beispiel.

Miriam: Zum Beispiel, dann ist das das Feedback des Sofas. Das meiste von dem, was wir tun, das meiste von dem, was Menschen machen, da kommt eine Reaktion, die zumindest in einem erwarteten Bereich wäre. Also das könnte passieren, wenn ich das mache, weil die meisten Dinge des Tages sind relativ normal. Spannend wird es da, wo wir anfangen, Experimente zu machen oder wo etwas Unerwartetes an Reaktion zurückkommt.

Florian: Wir können jetzt philosophisch wirklich tief einsteigen, wieso das auch wahnsinnig viel Sinn ergibt aus einem Unternehmenskontext und aus einem Organisationskontext. Nämlich, wir denken ja oft, dass wir direkt voraussagen können, was dann passiert. Also so wie Miri sagt, ich setze einen Fuß vorm anderen und dann bewege ich mich eben in der bestimmten Geschwindigkeit nach vorne. So und jetzt manchmal habe ich eben Coaching-Kontexte, in denen zum Beispiel eine Führungskraft mich beauftragt und dann sagt, zwei Mitarbeiter in meinem Team verstehen sich nicht und ich würde das gerne auflösen, dass wir und dann machen wir Auftragsklärung, also was auch immer, vielleicht harmonischer zusammenarbeiten, effektiver sind, vielleicht auch effizienter sind und gucken, dass wir tatsächlich auch irgendwelche Einsparungen haben. All das könnte ja sein. So und jetzt ist die große Frage, was dann tun? Und aus der Sicht heraus, aus der Brille, die ich dann aufsetze, gibt es eben, weil die Menschen nicht so einfach vorhersagbar sind wie so zwei Billardbälle oder wie, wenn ich jetzt einen Stift in die Hand nehme und ihn über den Tisch fallen lasse, dann fällt der halt nach unten, werden wir irgendwas tun und dann gibt es darauf Feedback. Und dann können wir hinterher erklären, was da passiert ist, nur vorher können wir eigentlich nur an diesen Experimenten denken.

Miriam: Das stimmt.

Florian: Und das gleiche ist ja im Familienunternehmen, in der Familienorganisation zu Hause. Wenn ein Kind seine Hausaufgaben nicht so gerne macht, dann dauert es ja vielleicht auch ein, zwei, drei, vier Anläufe, bis wir die richtige Strategie gefunden haben, um damit sinnvoll umzugehen, dass es eben entspannt und ganz witzig und im Rahmen der Möglichkeiten energetisch vorangeht.

Miriam: Das heißt, es wäre ja so ein bisschen ähnlich wie das, was wir beim letzten Mal gemacht haben, dass der Wert einer Kommunikation in dem besteht, was da zurückkommt, also wie die Reaktion des anderen ist.

Florian: Ja, dann verstehe ich, was jemand anders verstanden hat. Genau. Was ich gerade gesagt habe.

Der Käsekuchen und die Menschen

Miriam: Das heißt, wenn ich jetzt sagen würde, keine Ahnung, ich will einen Käsekuchen backen und ich habe schon zwei Anläufe genommen, einen Käsekuchen zu backen in meinem Leben, bis jetzt in meinem jungen Leben. Und irgendwann habe ich mal den Glaubenssatz bekommen, dass Käsekuchen backen nicht so einfach ist. Also einen guten, einen brillanten Käsekuchen backen, weil da bestimmte Dinge beachtet werden dürfen, ähnlich wie bei einem Hefeteig. Unter diesem Stress schon, dass das eben eine der schwierigsten Übungen ist im Kuchenbacken, bin ich dann losgezogen mit erhobenen Fahnen, um einen brillanten Käsekuchen zu backen. Das ist zweimal schief gegangen und dann habe ich auch nie wieder in meinem Leben den Versuch unternommen, einen Käsekuchen zu backen. Weil zweimal schiefgegangen, zwei unterschiedliche Rezepte von unterschiedlichen Menschen, die beide der Überzeugung waren, dass das die Rezepte sind, die wirklich funktionieren. Bei mir nicht. Er war außen relativ dunkel und innen noch roh. Das ist das, was bei mir bei Käsekuchen bis jetzt passiert ist. Also der eine war so und der andere war total vertrocknet. Jetzt ist natürlich die Frage, habe ich da einen Fehler gemacht? Oder ist das das Feedback des Käsekuchens? Also hier würde ich ja klassischerweise sagen, die Rezepte funktionieren wahrscheinlich, weil die wurden von anderen Menschen schon erfolgreich eingesetzt und irgendwas habe ich anders gemacht. Also war es ein Fehler, den ich da gemacht habe im Laufe dieses Prozesses. Vielleicht habe ich zu viel Mehl oder vielleicht habe ich den Backofen falsch oder was auch immer. Es war ein Fehler. Fehler, Fehler, Fehler, Fehler. Ich kann einfach keinen Käsekuchen backen.

Florian: Da würde ich jetzt tatsächlich gerne unterscheiden, weil Käsekuchen backen für mich von der Natur her anders ist, als meinem Kind Spaß bei den Hausaufgaben beizubringen. Ja, da würde ich schon einen Unterschied machen. Also einen Käsekuchen backen kann ich mir wahrscheinlich beibringen lassen von jemandem, der das richtig gut kann. Und dann funktioniert das auch.

Miriam: Geht das nicht bei Hausaufgabenproblemen auch, dass ich zu einem Kindertherapeuten, weißt du? Also könnte ich mir Tipps holen von einem Experten, was ich besser machen kann, wenn drei oder vier Anläufe zu Hause noch nicht so funktioniert haben, wie ich es gerne hätte?

Florian: Ja, und der braucht vielleicht auch zwei oder drei Anläufe. Also ich kann zu einem guten Konditor hingehen und kann mir zeigen lassen, kann mir beibringen lassen in seiner Küche, wie Käsekuchen geht und komme dann nach Hause und habe den Herd hier und kann das genauso nachbauen einfach. Also dann brauche ich vielleicht, ist vielleicht die Temperatur ein bisschen unterschiedlich, fair enough, nur ich kann, ich bekomme das sehr, sehr wahrscheinlich sehr schnell hin. So bei dieser Hausaufgabengeschichte, bei Teamgeschichten, bei vielen, auch bei zum Teil ja Veränderungssachen, ist eben, da sind die Hebel manchmal andere.

Miriam: Du meinst, Menschen sind anders als Käsekuchen?

Florian: Das wäre jetzt die gewagte These, die ich nennen möchte.

Miriam: Ach, Menno.

Florian: Das heißt nicht, dass nicht Veränderung auch sehr schnell geht. Also du kannst dich ja von einer Sekunde auf die andere verändern. Wenn du bisher irgendwas gemacht hast, was in eine bestimmte Richtung ging, kannst du dich ja in jedem Moment umentscheiden, jetzt was anderes zu tun. Das geht ja alles. Nur, es ist eben anders als bei so einem Käsekuchen. Also da dürfen wir eben mehr mit Zielen arbeiten, mit Intentionen arbeiten, dranbleiben an einem Ball auch. Und dann ist das Erste, was wir machen, vielleicht einfach nur was, woraus wir Feedback generieren und dann damit eben umgehen und in die nächste Schleife reingehen. Es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback. Basiert ja dann auch sehr stark auf einem anderen Modell im NLP, diesem Test-Operate-Test. Loop, dieser Schleife, durch die wir gerne durchlaufen. Also ich möchte jemanden zum Lachen bringen, zum Beispiel in der Arbeit. Im Moment ist das eine der Hauptaufgaben, die ich habe, dass ich in großen Meetings die Leute erstmal zum Lachen bringe, indem ich mich zum Eimer mache.

Miriam: Wie machst du dich zum Eimer?

Florian: Ja. Ich vergesse zum Beispiel immer wieder absichtlich die Namen von den Teams und so und bringe die Leute durcheinander und entschuldige mich dann auch ausgiebig dafür. Nur dann haben alle irgendwie erstmal schon mal, wir haben schon mal gelacht zusammen. Wenn ich jemanden zum Lachen bringen möchte in so einer ersten Situation, dann würde ich mal gucken, das ist dieser erste Test, lachen die schon? In den Meetings, in die ich zuerst reinkomme, meistens erstmal nicht. Das heißt, ich mache dann irgendwas und dann nehme ich wieder wahr, lachen die schon. Und wenn die dann noch nicht lachen, dann ist es dieses erste Feedback, so, ah, das, was ich gemacht habe, das hat noch nicht zu lachen geführt. Das heißt, ich darf jetzt irgendwie was anderes machen. Weil meine große Intention ist, dran zu bleiben.

Miriam: Das stimmt. Das heißt auch, du siehst es anders, als wir es oder ich das vielleicht früher für mich auch gesehen hätte. Nämlich dann, wenn die nicht sofort lachen, sowas zu denken wie, was habe ich denn jetzt falsch gemacht?

Florian: Exakt. Vielleicht liegt es ja auch einfach an denen. Also vielleicht habe ich einfach auch mit Humor unbegabten Menschen zu tun gerade. Und ich darf halt meins noch hochdrehen, weißt du? Also es ist ja nur Feedback, dass der Witz hier nicht gut ankam.

Was das Wort „Fehler“ mit uns macht

Miriam: Weißt du, warum ich das mag? Weil es dazu führt, dass ich dranbleibe und einfach was anderes probiere. Also das ist das Coole, wenn du die Auffassung hast, dass es nicht ein Fehler war, egal in welchem Lebensbereich, sondern ein Feedback, das du bekommen hast, weil du irgendetwas getan hast, was vermutlich zu dem Augenblick gut intendiert war. Also du hast ja irgendwas gewollt oder du hast ja mit deiner Handlung oder mit deinen Worten, die du gewählt hast, irgendetwas verursachen wollen und das Feedback, das kam, war offensichtlich nicht das, was du haben wolltest. Dann wäre diese Auffassung von Feedback, darüber kann ich kurz nachdenken, es ist das, was ich will, prima, abhaken. Es ist nicht das Feedback, was ich haben möchte, was kann ich jetzt anders machen, damit ich das bekomme.

Florian: Da steckt noch ein Aspekt drin. Wenn ich sage, ich habe da einen Fehler gemacht, dann übersetze ich das in für, wie funktioniert meine Florians innere Landkarte, wie funktioniert es in mir, ist da sowas drin von, ich hätte eigentlich etwas anderes machen sollen an der Stelle. Dabei weiß ich in solchen Situationen, gerade wie mit dem Lachen bei einem Team, da mache ich ja schon das, was ich denke, das funktioniert. Und nur das Ergebnis ist halt ein anderes, als ich dachte. Nur die Aktion, also selbst wenn ich es nochmal, selbst wenn ich es zurückspülen würde, wäre es vielleicht, würde ich das gleiche wieder machen. Das Feedback ist halt erstmal nicht da gewesen, das ich gerne hätte.

Miriam: Das heißt, du entscheidest dich sogar manchmal für die gleiche Handlung nochmal.

Florian: Wenn ich zurückspulen könnte, ist das vielleicht trotzdem der richtige Weg gewesen. Jetzt wird es ganz, also ich finde, es wird jetzt schon komplexer da jetzt. Da kriegen wir bestimmt auch Feedback auf diesen Podcast.

Miriam: Dann ist es Feedback. Dann können wir beim nächsten Podcast überlegen, was wir machen.

Florian: Weil Fehler impliziert so irgendwie da, also, oder das ist... Jetzt sind wir bei mir auch in Firmencoachings drin oder in Führungskräftekoachings. Ein Fehler, da ist für viele Menschen das Verständnis drin, wenn du mehr nachgedacht hättest, bevor du was gemacht hättest, hättest du was anderes gemacht. Und das stimmt oft nicht. Also in meinem Verständnis von wie funktioniert die Welt, stimmt das oft nicht. Sondern mehr nachdenken hätte vielleicht zur gleichen Handlung geführt. Jetzt rückblickend können wir sagen, wow, ach so, jetzt habe ich was gelernt dabei. Nur in diesem Fehlerding steckt irgendwie so drin, dass da was falsch war. Und das ist das, was wir an vielen Stellen raushaben möchten im NLP. Wo wir sagen, da war nichts falsch, sondern da hat halt jemand eine Entscheidung getroffen, unbewusst oder bewusst. Und darauf gibt es jetzt Feedback. Und wenn es nicht das war, was wir gerne hätten, dann einfach nochmal.

Miriam: Dann eben... Ich gehe heute mal total in die Skeptiker-Position.

Florian: Tu dat.

Miriam: Ich bleib da jetzt noch eine Runde in der Ecke.

Florian: Ja.

Miriam: Und zwar, es gibt ja viele Menschen, die sagen, wir sollten uns unseren Fehlern stellen, aus Fehlern werden wir klug, Fehler sind... Hast du schon mal von Fuck-up-Nights gehört?

Florian: What? Fuck-up-Nights.

Miriam: Das dürfen wir rauspiepsen aus diesem Podcast.

Florian: Fuck Up Night.

Miriam: Ja, natürlich.

Florian: Willst du es nochmal sagen? Laut damit.

Miriam: Ja, Fuck Up Night. Was ist das?

Florian: Das ist so ein Trend, der Fuck Up Night heißt. Und Miriam verdreht jedes Mal, wenn ich Fuck Up Night sage, die Augen. Das ist auch Feedback.

Miriam: Nicht verhindern, Leute.

Florian: Ich markiere den einfach als explicit und fertig. Ist recht. Oder ich piepse es raus, mal gucken. Nein. Das ist die Idee, die in manchen Organisationen geboren wird, wo Menschen anfangen, darüber zu reden, was sie alles falsch gemacht haben. Also, dass sie transparent machen. Da gehen Speaker auf die Bühne aus bestimmten Teilen der Organisationen. So und jetzt in manchen Organisationen machen die dann sowas, dass die sagen, ja wir hatten da dieses riesige Projekt und wir haben viele Fehler gemacht und deswegen sind wir bei 90% angekommen von diesem riesigen Projekt und alle denken sich so, wow 90%, das ist nicht die eigentliche Intention dahinter, sondern es geht tatsächlich darum, dass so erfahrene Führungskräfte auch sagen, folgendes habe ich gemacht, ist voll gegen die Wand gefahren und dann eben über ihre Fehler reden. Und das ist das, was du jetzt gerade wolltest.

Miriam: Und das ist eine Abendveranstaltung und deswegen heißt es Beep Night. Genau.

Florian: Wo man nur über Fehler redet, damit man aus denen lernen kann.

Miriam: Ja, oder Kultur des Scheiterns zahlt ja da auch so ein bisschen drauf ein, dass Menschen sich Fehler zugestehen und sagen, okay, es war ein Fehler und so what, aus dem lerne ich jetzt wieder was. Und ich bin ja die Person und mit der Stärke und mit der Kraft geworden, weil ich eben auch Fehler in meinem Leben gemacht habe. So, das wäre ja diese Einstellung. Da würden wir ja mit dieser, das ist ja fast aufweichend, dieses, es gibt gar keine Fehler. Es gibt Feedback, lass uns einen Stuhlkreis machen.

Florian: Ich glaube, die Intention hinter einer Kultur des Scheiterns oder aus dem Lernen und dem, die Idee ist so eine ähnliche wie die Grundannahme im NLP. Es gibt keine Fehler, sondern es gibt nur Feedback. Eben zu ermöglichen, sowohl in der Familie, so, die Mama will nicht mit ins Schwimmbad kommen mit den Männern und dann haben die drei Männer irgendwie wahnsinnig viel Spaß und irgendwie das gefällt der Mama dann nicht. Dann so, ah, wäre ich doch mitgegangen oder auch nicht. Solche Geschichten, dass wir dann verstehen, das war kein Fehler, nicht mitzugehen, sondern es ist halt einfach nur jetzt Feedback, vielleicht auch innerlich vom Organismus, einfach zu sagen so, okay, nächstes Mal entscheide ich mich anders. Also ich habe jetzt gerade was über mich gelernt.

Miriam: Ich finde dieses Innerliche sowieso sehr spannend, weil wir können dich jetzt einfach mal fragen, wir könnten ja sagen, ach, wenn jetzt hier in Unternehmen Fehlerkultur groß ausgerufen wird als eine neue Maßnahme und was Tolles, dann ist das Wort Fehler im Deutschen immer noch das Wort Fehler. Und wir sind Sprachsezierer als NLPler. Das heißt, was ich dich und was ich mich schon selbst gefragt habe und was ich dich frage und die Frage kannst nur du dir beantworten als Hörer dieses Podcasts ist, wie fühlt sich denn das Wort Fehler für dich an? Also zu anderen Menschen zu sagen, du hast einen Fehler gemacht oder zu dir selbst zu sagen, ich habe einen Fehler gemacht. Wie fühlt sich das an? Für mich war hier schon ein gravierender Unterschied, das nicht mehr zu tun. Also ganz innerlich zu sagen, da ist jetzt ein anderes Feedback gekommen, als ich mir das gewünscht hätte oder erwartet hätte. Das Wort Feedback macht etwas völlig anderes in meinem Gefühlsapparat als das Wort Fehler. Und ich mag diesen Switch. Ich finde das gut. Es entspannt mich etwas. In der Situation, in der ich früher in eine Selbstbeschimpfungs-Arie entgleist wäre. Die frühere Miri. Vor einigen Jahren noch. Weil in dem Augenblick, wo mein Gehirn gedacht hätte, das war jetzt ein richtig großer Fehler, hätte ich auch angefangen, in mir selbst, in meinem Gedankenkino, mich dann noch rund zu machen dafür, dass ich da nicht schlau genug war, so wie du das vorhin geschildert hast. Dass ich vielleicht nicht genug nachgedacht habe, dass ich nicht entspannt genug war, dass ich mich wieder habe eingelassen auf irgendwelche Diskussionen, dass ich das besser gelassen hätte und und und. Das Wort Feedback verursacht ein anderes Muster plötzlich. Das heißt, ich denke, hups, das ist ja jetzt auch ein schräges Feedback, das da zurückkam. Was kann ich denn jetzt machen, damit das sich ändert? Will ich daran was ändern? So, der erste Testlauf war jetzt nicht so das Feedback, was ich haben wollte.

Florian: Wir könnten im Deutschen vielleicht sagen, einfach der Effekt von dem, was ich getan habe.

Miriam: Oder der Effekt, ja, genau.

Florian: Also was war das, was dann passiert ist? Ich operiere in der Welt und dann ich tue was. Also das ist ja wirklich die große Veränderung. Das ist das, was Miriam und ich uns auch oft sagen. Tu was, geh raus, mach was. Fang an zu experimentieren, fang an Dinge zu tun, weil dann reagiert die Welt halt irgendwie. Es gibt viel zu viele Leute, die sich vorher schon zu viele Gedanken machen drüber, was könnte alles schief gehen und eben versuchen, bestimmte Fehler zu vermeiden. Und dabei kommt es auch darauf an, was ist der Effekt, den ich mit irgendwas ausgelöst habe und dann vielleicht ist es schon das, was ich gerne hätte und vielleicht auch nicht.

Dranbleiben und die Aufforderung zum Tanz

Miriam: Das stimmt. Und natürlich kannst du weiterhin das Wort Fehler benutzen und diese Grundannahme ad acta legen. Oder du kannst dir eben überlegen, was macht das eventuell auch mit meinem Verhalten mir selbst gegenüber? In den meisten Fällen bist du erfolgreich, in den meisten Fällen läuft alles glatt, in den meisten Fällen gehen Pläne auf. Und wenn tatsächlich mal ein Feedback zurückkommt oder ein Effekt passiert, nachdem du etwas gemacht hast, nachdem du in der Welt operiert hast, finde ich sehr cool. Und es kommt sozusagen da was zurück, dich dann zu fragen, was kann ich beim nächsten Mal tun, wenn ich diesen Effekt nicht so mag. Und das, finde ich, bringt ein schnelleres Lernen, als sich noch zwei oder drei Stunden lang selbst Vorwürfe zu machen. Weil ich relativ schnell über diese Stelle drüber bin. Also aufzuhören, mir Vorwürfe zu machen, denn die ändern definitiv nichts. Die ändern nichts an dem Feedback, das gekommen ist. Und die ändern auch nichts an meinem Verhalten, das ich gezeigt habe oder mit dem ich das verursacht habe. Von daher finde ich es cool, den einfach zu überspringen damit. Also vorzuspringen. Und dann an der Stelle anzusetzen, wo ich sage, hm, ich hätte da gerne ein anderes Feedback, was mache ich?

Florian: Das Witzige ist ja, dass manchmal dieses Feedback nicht das ist, was ich erwartet habe und trotzdem positiv, ne? Also ich mache vielleicht was, um etwas bestimmtes zu erreichen und es ist nicht das, was ich dachte, was dann rauskommt, nur es ist auch cool. Also ich gehe in ein Coaching mit irgendeinem Mitarbeiter rein, dass zum Beispiel irgendein Konflikt aufgelöst wird und dann beschließt er, dass er die Abteilung wechselt. Kann ja auch sozusagen sein, dass das Initialproblem gelöst ist, also die Herausforderung gelöst ist. Und dass das gar nicht das ist, was ich dachte, was da rauskommt. Vielleicht auch nicht das, was ursprünglich geplant war. Es ist ja auch gut. Genau. Und da gibt es entweder einen Erfolg oder einen Fehler, Sicht auf die Welt, gibt es dafür gar keinen Begriff.

Miriam: Und ich finde tatsächlich, es lässt sich sogar auf den Käsekuchen anwenden. Also es ist okay. Ich weiß, was du meinst, dass ein Käsekuchen nicht ist wie ein Mensch, weil ich den Vergleich sehr lustig finde. Denn auch bei Menschen bekommen wir ja alle möglichen Rezepte, die wir anwenden könnten, um irgendetwas zu machen und dass ein Mensch in irgendeiner Weise reagiert und so ein Kuchen gefälligst auch. Und ich bin tatsächlich eine hervorragende Apfelkuchenbäckerin. Also ich finde, mein Apfelkuchen ist legendär und das Feedback, das zu meinem Apfelkuchen kommt, ist auch immer wieder genau in dieser Weise. Also backe ich, wenn ich gebeten werde, einen Kuchen zu backen, backe ich eben sehr gerne meinen Apfelkuchen und der gelingt einfach und das ist voll cool. Und da weiß ich, da kann ich das Feedback sozusagen schon berechnen, weil da sind einige Testläufe positiv gelaufen. Und vielleicht, wenn ich irgendwann mal die Muse habe in irgendeiner Zeit, in der ich denke, jetzt fühle ich mich reif für Käsekuchen, dann gehe ich da nochmal ran. Einfach nur, um mir zu beweisen, dass ich das kann. Und dann gibt es vielleicht irgendein anderes Rezept, das ich benutzen kann, als die beiden, die ich hatte.

Florian: Und bis dahin kannst du ja auf so Abendveranstaltungen davon erzählen, was du bisher alles mit Käsekuchen erlebt hast.

Miriam: Auf Abendveranstaltungen? Auf so Fuck-up-Nights? Ja, ich wäre die Beste für Fuck-up-Nights mit Käsekuchen, das wäre super.

Florian: Also die tolle Veränderung ist, glaube ich, wenn du anfängst, das Feedback da draußen in der Welt oder wenn du irgendetwas tust, das immer zu sehen als Aufforderung zum Tanzen. Wir sind ja mit NLP, wir hatten am Donnerstag, letzte Woche, den Info- und Übungsabend und hatten das Thema Mythen und Vorurteile gegenüber NLP und eines der Mythussis war, dass NLP nur für Verkäufer ist. Und gerade bei so, wenn ich da anfange als Verkäufer zu sehen, dass wenn ich etwas mit einem Kunden zu einem Kunden sage und da kommt einfach nur Feedback und dann das Feedback als Aufforderung zum Tanz zu verstehen, zu sagen, ah. Das, was ich gemacht habe, das hat jetzt erstmal nicht zu dem Ergebnis geführt, dass der zum Beispiel den Vertrag abgeschlossen hat. So, jetzt geht's weiter. Jetzt geht's rund. Dann ist das eine sinnvolle Art und Weise, über die Welt nachzudenken. Weil das uns mehr Optionen schafft, mehr Wahle schafft für die Zukunft, mehr dazu bringt, du machst was, du fängst an, was zu tun und eben mit dem Feedback umzugehen. Und dann, solange du nicht das erreicht hast, was du gerne hättest, andere Dinge zu tun. Und das ist das Gute daran.

Miriam: Ja, das stimmt.

Florian: Deswegen mag ich das auch als das unten im NLP liegen zu haben, also unten im Fundament.

Miriam: Diese Vorannahmen oder Grundannahmen, die wir, ja, heißt ja auch Grund.

Florian: Grundannahme eben. Auch im Practitioner oder Master, wenn wir die Kurse geben und wenn eine Übung, die wir anleiten, wenn dann irgendwie was ganz Lustiges rauskommt, dann ist das halt erstmal nur das, was wir im letzten Podcast hatten, nämlich ja, das ist erstmal, also welche Übungen wir angeleitet haben, bekommen wir dann halt als Resultat von dem, welche Übungen die Teilnehmer machen. Und was dann wie gut die Ergebnisse sind, bekommen wir darüber, da ist es erstmal nur Feedback und dann wird eben eventuell in der einen oder anderen Gruppe nochmal kurz nachgearbeitet.

Miriam: Würde ich mir auch für mein Social Media vornehmen. Was mir da aufgefallen ist, dass ich mich früher sehr häufig auf die wenigen Dinge sehr fokussiert habe, die als negatives Feedback zurückkamen und völlig übersehen habe dabei dann plötzlich, wie viel positives Feedback mir geschenkt wurde. Und dass, wenn da wirklich ein oder zwei Leute eben ihre Meinung sagen und sagen, die Haarfarbe gefällt mir nicht, ist es ja vollkommen okay.

Florian: Vielleicht ist dann der nächste Schritt sozusagen sogar die Klassifizierung in positives und negatives Feedback wegzulassen. Du hast halt ein Foto gepostet und dann kommt was zurück. Kommt was zurück.

Miriam: Naja, es hätte ja sein können, dass ich mir vornehme, ich hätte gerne eine 100% Lobquote.

Florian: Und wenn ich mir überlege... Und dann ist vielleicht Kirschrot nicht die richtige Entscheidung. Ja, nur auf was ist... Also das ist ja super spannend. Dann sind wir voll im NLP und im Coaching und in den Annahmen. Was könnte ich mir denn vorstellen, was überhaupt bei einer Frisur eine 100% Lobquote hat? Ist das tatsächlich sinnvoll?

Miriam: Gar nicht zu polarisieren, nee, finde ich auch langweilig. Überhaupt nicht.

Florian: Genau, wäre das sozusagen sowas, wo niemand sich anstößt. Ja, genau.

Miriam: Das war irgendwann, und es war außerhalb von NLP schon eins der Learnings, dass eben dieses, wenn es gar nicht polarisiert, wenn es völlig egal ist, ist es auch langweilig. Und das ist ja alles Deutungssache. Letztlich... Wie deutest du die Welt? Also wie hättest du es gerne? Was kannst du tun, damit du dich noch mehr entspannst in dem, was du tust? Damit du dir ein Lernen zugestehen kannst, damit du konzentriert und fokussiert nach einem Feedback, das gekommen ist, dir überlegen kannst, was kann ich denn jetzt als nächstes tun?

Florian: Möchte ich da dranbleiben? Möchte ich am Ball bleiben und da was dran verändern?

Miriam: Oder ist es schon gut? Oder ist es auch egal jetzt? Also ist das jetzt wichtig dafür? Und das bleibt bei dir. Also diese Entscheidung der Sache, Wichtigkeit beizumessen, das ist tatsächlich so völlig deins. Und an der Stelle liebe ich NLP umso mehr. Ich tue es sowieso schon und jeden Tag und immer mehr. Und ich mag dieses so schön offene, also dass du einfach mit diesen kleinen Impulsen, vielleicht manchmal auch größeren Impulsen, einfach selbst überprüfen kannst, wie gut sich das für dich anfühlt. Vielleicht jetzt schon, vielleicht später oder vielleicht auch zu entscheiden, also das mit dem Feedback und dem Fehler. Warum nicht mal in den nächsten Gelegenheiten das austauschen? Einfach als Wort und fühlen, was der Unterschied für dich bedeutet.

Florian: Wenn du einen wissenschaftlichen Grund dafür haben möchtest, dann könnten wir ins Priming gehen, auf Deutsch Bahnung. Wenn wir sehr viel über Fehler, Fehler, Fehler reden, dann werden wir wahrscheinlich immer mehr davon entdecken. Und unser Gehirn, die Gehirnbahnen werden warm gefahren, die Fehler finden. Und jetzt alleine dieses Wort zu tauschen und dann zu sagen, wir bekommen halt ein Resultat auf das, was wir gemacht haben. Fetsch. Und jetzt die Frage ist, wie geht es weiter? Und da den Fokus drauf zu legen und zu sagen, das, was wir gemacht haben in den letzten paar Wochen, das hat zu dem geführt, was wir jetzt bekommen haben. Wollen wir da was anderes haben oder wollen wir das so genießen? Und dann von dem weiterzugehen und dann eben in der Warnung im Gehirn eben auch zu sagen, was ist denn das, was vielleicht gut war auch an dem Ganzen, was da rauskam? Was haben wir gelernt? Vielleicht verstehen wir jetzt auch mehr, was wir ursprünglich wollten.

Ausblick: Ausbildung, neue Homepage und Online-Training

Miriam: Ach, ich mag diese Podcast-Folge. Habe ich das schon zur Genüge erwähnt? Wir freuen uns auch auf unsere nächste Practitioner-Ausbildung. Vielleicht hast du ja unterdessen entschieden, ich will da auch mal dabei sein. Dann bist du herzlich willkommen. Im September vom 23.09. bis zum 3. Oktober findet die nächste Ausbildung statt bei uns bei kontext*denken in Arnsberg im Hochsauerland. Und es gibt noch Plätze.

Florian: Auf unserer Homepage findest du dazu die Informationen und da habe ich auch Feedback drauf bekommen. Ich dachte, dass das viel einfacher ist mit Umdesign von der Homepage.

Miriam: Unsere Seite ist immer noch nicht fertig.

Florian: Unsere Seite ist immer noch Beta. Und es geht voran. Wir haben zwei Projekte, auf die ich mich wirklich freue in den nächsten vier Wochen. Das eine ist, dass die Homepage in neuem Gewand erscheint. Es ist wunderschön.

Miriam: Wenn die fertig ist, wird es so großartig schön.

Florian: Vielleicht poste ich auf meiner Facebook-Seite einfach mal kurz einen Screenshot von dem, wie die aussieht. Also wie das aussieht, was ich schon sehe.

Miriam: Ja, was du schon siehst, genau.

Florian: Und das zweite ist unser NLP Online Kompakt.

Miriam: Wow, ja das wird ein Meilenstein, ihr Lieben. Und Florian und ich werden so feiern, wenn das Ding online geht.

Florian: Weil da habe ich auch schon, vielleicht poste ich euch da auch einfach einen kleinen Screenshot.

Miriam: Was haben wir Arbeit investiert in dieses Ding jetzt auch schon. Und da kommen jetzt auch die ersten Resultate, die uns vorliegen. Florian und ich schauen uns die einzelnen Episoden an. Es ist unfassbar. Wir freuen uns so sehr auf dieses Online-Training. Das haben so viele von euch sich gewünscht. Und ja!

Florian: Es ist bald fertig.

Miriam: Das wird richtig gut. In diesem Sinne, wir freuen uns auf euer Feedback auf diesem Podcast und alles, was euch sonst so einfällt. Wir wünschen euch eine tolle Woche, denn am nächsten Dienstag gibt es ja wieder eine Podcast-Folge mit den zwei Gehirnen vor diesem einen Mikrofon.

Florian: Vor zwei Mikrofonen.

Miriam: Mittlerweile sind es zwei Mikrofone. Am Anfang hatten wir eins.

Florian: Das war auch sehr romantisch. Das stimmt. Das war kuscheliger.

Miriam: Ciao. Tschüss, bis nächste Woche.

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