NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 147

Die NLP-Grundannahmen: der Flexiblere führt

Flexibilität wird gerade in Businesskreisen als einer der Topskills für Führungskräfte gewertet. Denn wer in unserer schnelllebigen Zeit nicht über ausreichend Flexibilität verfügt, der kommt einfach nicht rasch genug mit.

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In dieser Folge

Darum geht es

Wie flexibel bist Du? Die meisten Menschen w\u00fcrden auf diese Frage antworten: Sehr flexibel. Oder so etwas halbgares wie: \u201eKommt auf die Situation an.\u201c Flexible Menschen sind kreativ, clever, wandelbar, anpassungsf\u00e4hig und erreichen sogar laut der GCP Studie mit \u00fcber 14900 Befragten schneller ihre beruflichen und privaten Ziele. Wie verh\u00e4lt es sich in der Realit\u00e4t: Die meisten Menschen w\u00fcrden sich ein gewisses Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t zuschreiben. Sobald jedoch etwas nicht ganz so l\u00e4uft, wie sie es geplant haben oder auch mal richtig der \u201eBusch brennt\u201c ist es schnell vorbei mit der sogenannten eigenen Flexibilit\u00e4t. Dann handeln fast alle Menschen ganz nach Schema F und verhalten sich immer gleich: Die einzigen Optionen sind dann \u201eStreitbarer Konflikt\u201c, \u201eMotzendes Verweigern\u201c oder \u201eLeidendes Elend\u201c. Schon mal aufgefallen? Ja Kruzifix, w\u00fcrde der Bayer fluchen, gibt\u2019s denn da keine Alternativen? Im NLP gehen wir davon aus. Wie kommst Du an \u00fcberraschend neue und vielleicht erfolgreichere Verhaltensweisen in Dir in Krisenf\u00e4llen ran? H\u00f6r gerne in diese Podcastfolge hinein. Die Antwort ist sogar recht einfach.

Miriam und Florian erkl\u00e4ren die NLP-Grundannahme \u201eDer Flexiblere f\u00fchrt\u201c an ganz konkreten Beispielen: das Kind, das an der Supermarktkasse mit immer neuen Strategien doch noch ans \u00dcberraschungsei kommt, das Gehaltsgespr\u00e4ch mit dem Chef, der Streit in Beziehung und Team, das Nein im Verkauf als Einstieg statt als Ende. Es geht um Verhaltensflexibilit\u00e4t, um Kybernetik nach Heinz von F\u00f6rster, um Dissoziation, Reframing und darum, warum Entspannung dem Gehirn neue Wege \u00f6ffnet. Wenn Du wissen willst, wie Du in Konflikten und Krisen aus dem immer gleichen Muster aussteigst und beweglicher wirst \u2013 auch Dir selbst gegen\u00fcber \u2013 ist diese Folge f\u00fcr Dich.

Lesefassung

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Kapitel dieser Folge
  1. Was Grundannahmen im NLP sind
  2. Wie flexibel bist du wirklich? Und wer f\u00fchrt?
  3. Streit, Verkauf und das Nein als Einladung
  4. Flexibel mit sich selbst: dranbleiben statt aufgeben
  5. Grenzen setzen, Entspannung und Dissoziation
  6. Termine, Seminare und ein neues Format

Frag jemanden, ob er flexibel ist — fast alle sagen ja. Aber was passiert an der Supermarktkasse, wenn das dreijährige Kind das Überraschungsei will und du "nein" sagst? Wer führt dann eigentlich? In dieser Folge dreht sich alles um eine der NLP-Grundannahmen: Der Flexiblere führt — und darum, warum du selbst in Streit, Gehaltsgesprächen oder mit deinen Kindern oft der Berechenbare bist, ohne es zu merken.

Was Grundannahmen im NLP sind

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Gro\u00df.

Florian: Ja, los geht's.

Miriam: Du hast jetzt nicht unser Aufnahmepult mit dem Fu\u00dfzeh angeschaltet.

Florian: Klar.

Miriam: Dabei dachte ich wirklich, bei dem Thema heute gewinne ich.

Florian: Da habe ich mich zur\u00fcckgelehnt.

Miriam: Da hast du dich zur\u00fcckgelehnt, als ich entschieden habe, dass ich gewinne.

Florian: Ja.

Miriam: Wollen wir ja erst nochmal sehen.

Florian: Geht ja gar nicht um Gewinnen.

Miriam: Ach, um was denn sonst?

Florian: Teilnahme.

Miriam: So olympischer Gedanke oder was?

Florian: Hauptsache dabei sein. Als Mitsprecherin im Podcast gewinnen. Was w\u00e4ren denn deine Kriterien?

Miriam: Wir starten jetzt in eine neue \u00c4ra dieses Podcasts. Innerhalb der neuen \u00c4ra.

Florian: Wir vergeben immer Punkte, oder wie? Anhand der Silben, die ausgesprochen wurden.

Miriam: Du hast gerade nach dem Thema gefragt von heute. Ich bin noch dabei im Kopf. Pass auf. Einmal eingestellt auf sowas, ziehe ich das durch. Wir starten jetzt in der neuen \u00c4ra der Wir-Erkl\u00e4ren-NLP-Begriffe in den Themenkomplex der NLP-Grundannahmen.

Florian: Was soll das denn sein?

Miriam: Grundannahmen des NLP. Das sind so zehn, bei manchen Trainern zw\u00f6lf, bei manchen acht, bei manchen sechs Punkte, die, um NLP zu verstehen und anzuwenden, die Grundlage bilden. Das Wissensfundament. Und es sind Vorannahmen. Das hei\u00dft, im Prinzip sind es auch Glaubenss\u00e4tze. Ja. Und die sind aus meiner Sicht... Ja, ich finde, es hat noch einen anderen Geschmack.

Miriam: Du hast noch ein Geschm\u00e4ckle.

Florian: Das sind Axiome sozusagen. Dinge, die so fundamental sind, dass wenn wir sie glauben, dass die sinnvoll sind. Also, dass sie ganz viele positive Auswirkungen haben in ganz vielen verschiedenen Bereichen.

Miriam: Hast du ein Beispiel aus dem Alltag, wo Menschen sowas eh machen mit so Grundannahmen, nur nicht NLP-isch?

Florian: Wenn jemand glaubt, dass alle Menschen ihm Gutes wollen oder glaubt, dass alle Menschen ihm B\u00f6ses wollen.

Miriam: Also schon gro\u00df.

Florian: Gro\u00df, genau. Also je nachdem, ob der eine oder andere Glaubenssatz da ist, wird die gleiche im Au\u00dfen passierende Situation v\u00f6llig anders bewertet von einer Person.

Miriam: Und sowas machen wir jetzt?

Florian: Oh Gott. In einem Podcast mit vielleicht Zuh\u00f6rern, f\u00fcr die das die erste NLP-Folge ist.

Miriam: Wie soll das nur funktionieren?

Florian: Welche Grundannahme nehmen wir uns denn heute vor?

Miriam: Das mit der Flexibilit\u00e4t.

Florian: Was?

Miriam: Also das, was wir beide nicht k\u00f6nnen. Dr\u00fcber reden ist ja immer einfacher als dann auch machen.

Florian: Ja!

Wie flexibel bist du wirklich? Und wer f\u00fchrt?

Miriam: Er fragt doch mal jemanden, bist du so, vom Typ her, bist du eher flexibel oder unflexibel? Was w\u00fcrden die meisten Menschen antworten?

Florian: Ja klar flexibel.

Miriam: Super flexibel.

Florian: Bist du flexibler als der Durchschnitt? Kommt wahrscheinlich bei 70 oder 80 Prozent. Klar.

Miriam: Und dann nehmen wir eine stressige Situation und schauen mal genau hin, wie flexibel Menschen sich da verhalten. Weil tats\u00e4chlich, im entspannten Zustand sind viele Menschen recht flexibel.

Florian: Und die gesamte Grundannahme hei\u00dft, der Flexiblere f\u00fchrt. Und dann sind wir ja in so kybernetischen Gedanken von Heinz von F\u00f6rster drin.

Miriam: Boah, jetzt wird es wieder cool. Weil alle anderen Trainer, die jetzt diesen Podcast h\u00f6ren und so sagen wieder, ey, der Florian, der Florian ist schon ein Fuchs.

Florian: Ey, der Florian, der hat letztens so ein Heinz-von-F\u00f6rster-Buch wieder durchgekaut.

Miriam: Florian ist wirklich krass mit Lesen. Also wenn ich einen Role Model nennen sollte f\u00fcr wie ernst meinst du es mit du liest genug, dann w\u00fcrde ich Florian anf\u00fchren. Das ist fantastisch. Das ist wirklich fantastisch. Florian ist unsere wandelnde Bibliothek. Und in unseren Seminaren ist es gro\u00dfartig, gerade am Anfang, jetzt im Practitioner hatten wir auch eine Skeptikerin, die sehr viel hinterfragt hat, was ich grunds\u00e4tzlich sehr cool finde. Und die dann eben auch anfing mit, ja, wo steht das denn geschrieben oder wo ist denn da die Quelle? Und es ist unfassbar, wie schnell Florian nicht einen Buchtitel anf\u00fchrt oder einen Urtext, sondern acht.

Florian: Jetzt legst du die Latte schon sehr hoch.

Miriam: Bitte schreiben Sie mit Doppelpunkt. Das erste Mal aufgetreten in dem Buch von, aus dem Jahr.

Florian: Na, ganz so gut funktioniert es aus der Innensicht nicht.

Miriam: Schau, wie du von au\u00dfen wahrgenommen hast. Ja, ja. Ja, also Kybernetik. Was ist Kybernetik?

Florian: Also jetzt wirklich ganz vereinfacht geht es erstmal darum, ein System anzuschauen und sich dann zu \u00fcberlegen, wie Elemente in einem System miteinander interagieren und was eben bestimmt, wie ein bestimmtes System funktioniert, in welche Richtung es geht. Das klingt jetzt unglaublich theoretisch. Und in der Praxis k\u00f6nnte das zum Beispiel sein, mein Lieblingsbeispiel ist die Mutter, die mit ihrem Kind, ihrem kleinen dreij\u00e4hrigen M\u00e4dchen in den Supermarkt geht und an der Kasse an den \u00dcberraschungseiern f\u00fcr kleine M\u00e4dchen vorbeikommt. Und da zeigt sich doch dann gleich, wer die F\u00fchrung hat, weil das Kind vielleicht sagt, will ich? Und die Mama sagt, nein. Und dann stellt sich schnell heraus, wer \u00fcbernimmt die F\u00fchrung in diesem System?

Miriam: Und es ist unfassbar, zu wie viel Prozent diese \u00dcberraschungseier dann doch \u00fcber die Land.

Florian: Also manche Eltern haben glaube ich schon aufgegeben und kaufen dann einfach.

Miriam: Wir beobachten das ja auch bei uns immer noch und wir halten uns f\u00fcr relativ wach und wir trainieren t\u00e4glich. Wir haben eine sehr flexible Zelle in unserem Vierersystem, die uns wirklich fordert.

Florian: Sie ist sieben gerade, die Zelle.

Miriam: Und sie war schon flexibel, als sie drei war.

Florian: Extrem flexibel.

Miriam: Und es ist unglaublich, wie viele verschiedene Systeme dieses kleine Menschlein in Windeseile wechselt und innerhalb dieser Systeme wechselt, wenn es was will.

Florian: Das ergibt jetzt in meinem Kopf nicht so wahnsinnig viel Sinn. Also wie flexibel es sich innerhalb eines bestimmten, einer bestimmten Situation ist vielleicht die einfachere. Oder sagen wir Strategien dazu. Sich verhalten kann, genau.

Miriam: Weil da kommt alles, was Menschen sich so vorstellen k\u00f6nnen, kommt direkt eins nach dem anderen.

Florian: Also in der Erwachsenenwelt k\u00f6nnte das sein, wie flexibel bist du beim Gehaltsgespr\u00e4ch dieses Jahr, bei der Beurteilung dieses Jahr? Wie flexibel kannst du sein gegen\u00fcber deinem Chef? Ich hatte einen Chef, das war mein letzter Chef, den ich in diesem Leben vermutlich hatte, also bisher zumindest. Den hatte ich so weit, dass er gesagt hat, es stimmt alles, was du sagst, Florian, und ich gebe dir trotzdem nicht mehr Gehalt. Dann habe ich gek\u00fcndigt.

Miriam: Aha, so. Wer f\u00fchrt jetzt ihr? Ja. Gut, also wir wollen jetzt nicht gleich die Grenzen austesten vielleicht in diesem Podcast und wenn du Lust hast, mach. F\u00fcr mich steht hinter diesem Satz, der Flexiblere f\u00fchrt, auch ganz klar, wer ist am \u00fcberraschendsten. Also andere Menschen mit deinem Verhalten zu \u00fcberraschen, weil das meiste, was wir da drau\u00dfen beobachten, ist sehr berechenbar. Also wenn ich bestimmte Menschen auf bestimmte Weise provoziere, dann bekomme ich die auf jeden Fall dazu, an die Decke zu gehen, zum Beispiel. Das hei\u00dft, das geht relativ flugs, dass ich sozusagen rausfinde, wo sind die Kn\u00f6pfe, die dazu f\u00fchren, dass ich mich von ganzem Herzen mit einem Menschen streiten k\u00f6nnte.

Streit, Verkauf und das Nein als Einladung

Florian: Also das habe ich als junger Mensch... Hast du eben gesagt, dass wir nicht in die Extremsituation reingehen wollen?

Miriam: N\u00f6, das ist keine Extremsituation. Gestritten wird t\u00e4glich in Millionen von Haushalten in Deutschland. Und in Firmen. Streit ist ja ein Thema, das wir... Also das kann ja ein Streit sein, der sich um ein bestimmtes Thema dreht. Das kann ein sehr ausufernder Streit sein. Das kann auch im Kleinen sein und bleiben. Und tats\u00e4chlich ist dieses Triggern und dann geht einer die Wand hoch, mindestens, ist...

Florian: oder gibt auf, das ist auch sehr lustig. Oder gibt auf, ja. Ich habe das in einigen Firmen schon erlebt, dass es Kollegen gibt, die dann so lange einfach diskutieren, bis die andere Person einfach aufgibt und sagt, dann machen wir es halt so, wie gesagt. Also machen wir es halt einfach so.

Miriam: Wer von beiden war dann flexibel?

Florian: Die Person, die uns lang immer spricht. Weil die anderen sich auf dieses Verhalten nicht sinnvoll einstellen k\u00f6nnen.

Miriam: Ei, ei, ei, ei, ei.

Florian: Ja, bestimmt die Richtung des Vorgehens dann.

Miriam: \u00dcbrigens haben wir das auch in Beziehungen. Also ganz deutlich. Und dass wir hier in bestimmten Situationen immer wieder das gleiche Muster haben von wer ist der Flexiblere und wer \u00fcbernimmt die F\u00fchrung und wer bestimmt dann, was passiert und manchmal auf sehr unangenehme Weise. Stopp, gleich von vornherein. Wir sprechen hier nicht von Situationen, in denen beide sowieso oder beide Parteien, beide Gespr\u00e4chspartner, beide Beziehungsmenschen, Friede, Freude, Eierkuchen, alles sofort miteinander kompromissfrei toll finden. Das gibt es ja auch. Und das ist toll, dass zwei Menschen sich treffen und sagen, wir wissen, wo es hingehen soll, auf geht's. Und da, wo NLP helfen kann, sind die Situationen, in denen es eben nicht so rund l\u00e4uft oder in denen es tendenziell eher fr\u00fcher zu Knatsch oder Beef gekommen w\u00e4re. Und da spielt diese Grundannahme von, der Flexiblere f\u00fchrt eine entscheidende Rolle. Weil der Flexiblere wird derjenige sein, der am Ende dann entscheidet, wo es lang geht. Und die Unflexibleren werden mitgehen.

Florian: Weil tendenziell jemand, der flexibler ist, mehr Wahl an der Stelle hat. Oder so lange eben am Ball bleibt, bis es in die richtige Richtung geht, bis es in die Richtung geht, die die Person m\u00f6chte. Vielleicht auch unbewusst.

Miriam: Also das meinen wir ja mit Flexibilit\u00e4t. Das hei\u00dft, wenn wir sehen, wie viele Strategien t\u00e4glich und t\u00e4glich und t\u00e4glich wiederholt werden, in immer gleichem Format. Also dass dieses Schema, dass das Kind irgendwas sieht im Supermarkt und sagt, das will ich haben und es kommt ein Nein und dann wird doch ein Ja draus. Dass dieses Schema sozusagen immer und immer und in vielen Lebensbereichen stattfindet.

Florian: Wie das funktioniert, ne? Ja. Wahnsinn.

Miriam: Es ist verr\u00fcckt. Es ist verr\u00fcckt. Und dass dieses Nein irgendwann \u00fcberhaupt nicht mehr wahrgenommen wird, weil es auch keine Bedeutung hat, offensichtlich. Und dass danach auch Frustmomente entstehen, dass M\u00fctter und V\u00e4ter sich streckenweise sehr an der Nase herumgef\u00fchrt f\u00fchlen oder dass es eben auch dann zu gr\u00f6\u00dferen Problemen kommt aus diesem Verhalten heraus in anderen Lebensbereichen der Kinder. Und dann wird es erst richtig krass, dass sozusagen hier sich immer wieder, oder du darfst dir die Frage stellen als H\u00f6rer, wie flexibel bin ich denn in diesen Bereichen? Was kann ich denn mal anderes machen, als ich es bisher gemacht habe? Was kann ich anderes tun? Da hat ja Einstein diesen Satz gepr\u00e4gt, wer immer das gleiche tut, erf\u00e4hrt auch immer das gleiche Ergebnis. Oder wenn du ein anderes Ergebnis m\u00f6chtest, dann mach was anderes. Das steckt dahinter. Guck Florian schon wieder, weil ich Einstein gesagt habe. Der wird immer damit zitiert.

Florian: Da w\u00fcrde ich nochmal nachlesen.

Miriam: Wenn man das wirklich gesagt hat. Meinst du hat er nicht?

Florian: Da w\u00e4re ich sehr gespannt dr\u00fcber.

Miriam: Ich habe den auch oft zitiert schon, deswegen.

Florian: Ja.

Miriam: Ich habe mich darauf verlassen.

Florian: Thomas Edison hat schon 1870 gesagt, glaubt niemanden, der Zitate aus dem Internet abschreibt.

Miriam: Wenn du das mit dem Internet nicht gesagt h\u00e4ttest, h\u00e4tte ich dir geglaubt.

Florian: Wer wei\u00df. Also auf jeden Fall ist da nicht nur ein Korn Wahrheit drin.

Miriam: Wir erfahren das ja selbst. Und wir erfahren das im zwischenmenschlichen Bereich. Ich erfahre das mit mir selbst. Wir erfahren das im unternehmerischen Bereich. Wir k\u00f6nnen sozusagen eine Strategie eine Zeit lang verfolgen. Und wenn wir merken irgendwann, da kommt nicht das Ergebnis, was wir uns erhofft haben, dann wird es Zeit, etwas Neues auszuprobieren.

Florian: Ja.

Miriam: Ein neues Experiment zu starten.

Florian: Eben dran zu bleiben. Also wie sehr m\u00f6chte ich ein bestimmtes Resultat erreichen und wie viele M\u00f6glichkeiten dahin zu kommen sehe ich? Also wie kreativ k\u00f6nnen wir sein, um eben doch dahin zu kommen? Was f\u00e4llt uns alles ein, wie wir dahin kommen k\u00f6nnen? Und bei vielen Menschen, gerade bei Kindern, in diesen Beispielen l\u00e4uft es ja sehr unterbewusst. Also die wollen halt die Schokolade, Schokolade. Und dann tun die alles, um die zu bekommen. Und manchmal eben auch Sachen, wo die gar nicht, ich glaube nicht, dass das bewusst l\u00e4uft bei vielen Kindern, sondern die finden einfach \u00fcber, sie probieren was aus und du probierst was Neues aus und du probierst was Neues aus und du probierst was Neues raus. Irgendwann finden sie was, was wieder funktioniert f\u00fcr eine Weile. In unseren Practitionern und Mastern, die kennen alle diese Geschichte schon. Wenn eins unserer Kinder hier im Haushalt Computer spielen will und dann zu mir kommt und die neueste Variante ist eben sagt, Florian, ich wei\u00df, dass du gleich Nein sagen wirst und es ist mir trotzdem ein tiefes Bed\u00fcrfnis, dir zu sagen, wie sehr ich mich dar\u00fcber freuen w\u00fcrde. Deswegen d\u00fcrfen wir bitte eine Runde Computer spielen. Und das ist die x-te Iteration von der Ursprungsfrage, d\u00fcrfen wir eine Runde Computer spielen? Da kamen viele vorher dann auch mit, ach, gleich sagst du sowieso wieder nein. Oder, boah, ich w\u00fcrde mich so freuen, wenn wir Computer spielen w\u00fcrden, d\u00fcrfen wir bitte? Ich spiele jetzt Computer. Das waren ja alles so Varianten, die sie gesagt haben. Mal mit dem, also mit der Playstation oder mit der Nintendo Switch in der Hand an mir vorbeilaufen, um zu gucken, ob ich zucke. Das sind ja alles die Sachen, die dann laufen und das sind alles, das ist das, was Miriam mit Strategien meint. Wo wir dann sagen, die haben ein bestimmtes Ziel und dann tun sie bestimmte Sachen.

Miriam: Und lustig ist, was wir bei Kindern mehr beobachten als bei Erwachsenen, die erleben einen Frustrationsmoment, wenn jemand sagt nein. Ja. Und das Irre ist, dieser Frustrationsmoment dauert extrem kurz, bis sie zum n\u00e4chsten Angriff ansetzt. Es ist wirklich verr\u00fcckt. Bei Erwachsenen erlebe ich das, dass die viel, viel l\u00e4nger in diesem Frustrationsding drinbleiben. Es hat Nein zu mir gesagt, f\u00fcr den Rest meines Lebens, da gibt es einfach keine Chance.

Florian: In vielen Verkaufstrainings ist das ja das, was dann kommt. Dass das Nein das Angebot ist, \u00fcberhaupt in ein Gespr\u00e4ch einzusteigen. Dass das eine relevante Information ist, dass wir noch nicht genug \u00fcber den Kunden verstanden haben. Das ist ja dann, Reframing machen wir auch noch, das ist dann der Reframe da drauf, um dann eben zu sagen, so und was machen wir denn jetzt? Also nur weil der Kunde Nein gesagt hat, hei\u00dft ja noch nicht, dass er nicht kauft. Und dann eben mit so einem Ansatz ranzugehen, nur weil ein Erwachsener irgendwie gesagt hat, vor dem Abendessen gibt es keine Schokolade mehr, hei\u00dft ja nicht, dass ich nicht auch Chips essen kann oder dass ich nicht irgendwie an die Schokolade rankomme, weil vielleicht l\u00e4sst sich ja einfach umdeuten, wann jetzt Abendessen ist und wie viel Zeit noch ist, wie viel Hunger ich habe und vielleicht gibt es in zwei Minuten eine ganz andere Antwort darauf.

Flexibel mit sich selbst: dranbleiben statt aufgeben

Miriam: Es ist verr\u00fcckt, was auf diesem Planeten alles m\u00f6glich ist. Und ich habe zum Beispiel in meiner Zeit, ich hatte ja auch, das ist ein bisschen wenige glaube ich, ich hatte vier Jahre lang eine Schule und war dort auch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin f\u00fcr Schauspiel, Gesang, Tanz. Ich hatte Dozenten, die dort gearbeitet haben und wir hatten \u00fcber 200 Sch\u00fcler dort. Und einige davon strebten selbstverst\u00e4ndlich auch Aufnahmepr\u00fcfungen an, dann an Hochschulen, an Universit\u00e4ten der K\u00fcnste. An Schauspielschulen, an Musikhochschulen. Und wir haben als Trainer, Lehrer unser Bestes getan, um die darauf vorzubereiten. Und wir wussten, dass es bei dem einen oder anderen passieren kann, dass der erste Anlauf nicht funktioniert. Dass es gut ist, sich in dem sehr gewollten Feld von Kunst und K\u00fcnstlern, sich nicht nur an einer Hochschule zu bewerben, sondern an mehreren und auch mehrere Aufnahmepr\u00fcfungen zu durchlaufen. Und dass es oft sogar eine ganz gute Zeit ist f\u00fcr diese Sch\u00fcler, mehrere Aufnahmepr\u00fcfungen zu erleben, weil sie jedes Mal wahnsinnig viel lernen \u00fcber ihre Fokussiertheit auf der B\u00fchne, \u00fcber das Vorbereiten daf\u00fcr, \u00fcber wie gut sind sie aufgestellt, wie entspannt k\u00f6nnen sie in einer solchen Situation bleiben. Und was wir am h\u00e4ufigsten erlebt haben, war ein gro\u00dfer Enthusiasmus vor der ersten Pr\u00fcfung mit viel Aufregung und mit viel Energie. Und wenn die nicht geklappt hat, dann springen 60, 70 Prozent der Leute einfach ab. Die h\u00f6ren dann auf und werden dann irgendwas anderes. Also das hei\u00dft, die werden dann Flugbegleiter, die werden dann B\u00fcrokaufmann, die werden dann Bankkaufmann. Und das hat mich damals, ich war ja auch eine sehr junge Dozentin, das hat mich damals vor ein unl\u00f6sbares Problem gestellt.

Florian: Da m\u00f6chtest du doch einfach sagen, du bleibst an deinen Zielen dran, sei flexibel.

Miriam: Richtig, exakt, auch dir selbst gegen\u00fcber, weil gerade da beweist sich Flexibilit\u00e4t den Menschen selbst, wie flexibel k\u00f6nnen sie mit sich selbst umgehen, mit ihren eigenen Gef\u00fchlen, mit ihren eigenen Momenten, die sie da erleben.

Florian: Wir hatten es auch im Practitioner jetzt. Es gibt immer einen Teil, wo es auch um Ziele geht. Und wohlgeformte Ziele machen wir ja auch noch in den NLP-Podcasts. Und dann war so die Frage, ja was, wenn jetzt mein Ziel ist, dass ich Brad Pitt heirate? Und da ist ja auch dann so eine gewisse Flexibilit\u00e4t drin vielleicht mal. Vielleicht geht Brad Pitt nicht, nur vielleicht geht Antonio Banderas oder wei\u00df ich nicht, wer da noch in der Liga mitschwirren w\u00fcrde. Also vielleicht auch dieses, wie... Was ist denn das, was ich tats\u00e4chlich haben m\u00f6chte und wie sehr kann ich denn flexibel mir selbst gegen\u00fcber sein, um dieses Bed\u00fcrfnis auch zu befriedigen? Ich habe letztens von einem Spieler in der amerikanischen College Basketball Liga gelesen, also da spielen normalerweise College... Studenten, die dann so in Amerika vielleicht zwischen 19 und 24 sind maximal. Und einer, der aufs College geht, ist irgendwie weit \u00fcber 30. Und der spielt da auch mit. Der kann athletisch eigentlich nicht mehr mithalten mit denen. Nur der ist halt der Erste, der morgens auf dem Platz ist. Und die m\u00f6gen den alleine schon deswegen im Team drin, weil der den Spirit so hoch h\u00e4lt und weil der daf\u00fcr sorgt, dass es allen anderen gut geht. Und der eben zeigt, was auch in dem Alter noch m\u00f6glich ist. Der spielt Basketball, weil der da Bock drauf hat, weil es ihm Spa\u00df macht. Das funktioniert eigentlich nicht mehr in dem Alter. Und ist es dann die Erf\u00fcllung des Traums? Ja, vielleicht.

Miriam: Dass unser Gehirn sozusagen aufh\u00f6rt, \u00fcber m\u00f6gliche L\u00f6sungen nachzudenken, wenn wir glauben, dass es keine gibt. Oder wenn wir denken, so geht die Situation eben immer aus. Oder es noch nicht mal bewusst wahrnehmen. Und da sind wir wieder an der Stelle, wo wir fast in jeder Podcast-Folge bis jetzt gelandet sind. Nimmst du es wahr? Florian hat mich \u00fcber zwei, drei Jahre regelm\u00e4\u00dfig darauf aufmerksam gemacht, dass ich tats\u00e4chlich nicht gemerkt habe, trotz Ausbildungen damals schon, Wie unser J\u00fcngster mich nach dreimal Nein \u00fcber einen sehr geschickten Zug doch dazu gebracht hat,

Florian: Meistens \u00fcber kurz weg sein. Also meistens \u00fcber kurz zustimmen. Und dann zwei Minuten sp\u00e4ter es nochmal probieren.

Miriam: Und ich tats\u00e4chlich nicht wach genug war, um an dieser Stelle dann zu sagen, ich habe doch jetzt dreimal Nein gesagt. Warum noch einen Anlauf? Und es war ein Anlauf von einer anderen Seite. Also es war nicht die gleiche Strategie nochmal. Und er hat von mir damals eine Menge bekommen, wo ich sp\u00e4ter mir gedacht habe, Mist, schon wieder. Der hat das schon wieder geschafft. Mittlerweile bin ich sehr viel schlauer. Und ziehe hier auch meine Linie konsequent durch. Und zwar aus voller Liebe, damit dieses Kind zum einen selbstverst\u00e4ndlich die gro\u00dfe Kraft seiner Flexibilit\u00e4t beh\u00e4lt, zum anderen auch sp\u00fcrt, dass es Menschen gibt, die auch flexibel sind. Und es ist sehr cool, dass der daran ja auch w\u00e4chst. Also im Endeffekt wird er vielleicht noch flexibler dadurch.

Florian: Das ist auch das, was mir schon durch den Kopf ging.

Miriam: Also alles gut. Und er bekommt sicherlich nicht alles, was er m\u00f6chte. Und das ist auch in Ordnung. Das ist ein Lernen in meiner Welt. Und wie gesagt, vielleicht bringt es ihn dazu, noch viel mehr Flexibilit\u00e4t zu entwickeln, als er in seiner Meisterlichkeit sowieso schon hat. Und bei den Schauspielsch\u00fclern in der Schule, damals auch bei den Tanz- und Gesangssch\u00fclern, bei den Musiksch\u00fclern, die dran geblieben sind, hatten wir eine 95%-Quote, die tats\u00e4chlich auf die Hochschule gekommen sind. Und ich verfolge deren Vita bis heute. Mit den meisten habe ich Kontakt oder zumindest ab und zu. Und es ist verr\u00fcckt, was die geleistet haben jetzt schon. Also wie die damals durch das \u00dcberwinden dieses Frustrationsmoments und vielleicht auch dieser ewigen Selbstkritik in eine neue Flexibilit\u00e4t gekommen sind. Und neue Dinge angenommen haben, gelernt haben und andere Dinge ausprobiert haben bei der n\u00e4chsten und vielleicht auch noch der \u00fcbern\u00e4chsten Aufnahmepr\u00fcfung, die Sie gespielt, gesungen, musiziert haben.

Grenzen setzen, Entspannung und Dissoziation

Florian: Ein Beispiel, wo diese Grundannahme f\u00fcr mich auch sehr stark durchkommt, ist, wir hatten es vor kurzem auch in einem Gespr\u00e4ch, dass jemand gesagt hat, er oder sie musste sich so Sachen anh\u00f6ren von jemand anders. Also es ging drum um einen Trauerfall, der da passiert ist, den eine Person unbedingt loswerden wollte und der Coachee, den wir hatten, wollte sich das nicht anh\u00f6ren. Und dann war die Frage, wie oft kann ich sozusagen ablenken, Ablenkungsman\u00f6ver starten oder was, wenn ich sowas nicht h\u00f6ren m\u00f6chte in dem Moment, weil es einfach zu anstrengend war auch, weil es waren noch andere Themen im Raum, nur dann zu sagen, wie sehr m\u00f6chte ich dann dranbleiben, da abzulenken und wie sehr bin ich in der Lage, dann auch ein Gespr\u00e4ch abzubrechen oder zu sagen, nee, das passt f\u00fcr mich jetzt hier nicht. Ich habe das manchmal im beruflichen Bereich auch, wenn ich mit Gesch\u00e4ftskunden bin, dass jemand, dass irgendein Kollege seine pers\u00f6nlichen Herausforderungen aus dem Privatleben in eine Teamsituation reinziehen m\u00f6chte. Und dann eben zu sagen, es gibt einfach Grenzen und Sachen, wo wir sagen, das m\u00f6chten wir da nicht und das dann auch nicht zuzulassen in irgendeiner Form. Das kann von au\u00dfen manchmal ganz vielleicht auch so, ach jetzt ist aber doch schon was Schlimmes passiert oder wir m\u00fcssen doch dr\u00fcber reden. Ja und manchmal ist es eben so, dass ich 17 Leute im Raum habe und jetzt eine Person irgendwie gerade wahnsinnig Stress hat zu Hause und das besser ist f\u00fcr die Gruppe bewegt sich weiter, wenn wir diesen Teil jetzt rauslassen und vielleicht... Sp\u00e4ter in einer anderen Form damit umgehen oder dann gibt es ja F\u00fchrungskr\u00e4fte, die damit umgehen d\u00fcrfen oder also ganz viele andere M\u00f6glichkeiten, nur es geh\u00f6rt dann manchmal nicht in ein Team-Meeting rein. Und da darf ich dann auch als Moderator den Raum auch in gewisser Weise sauber halten und die anderen Menschen auch sch\u00fctzen. Und dann eben auch auf solche Aktionen zu reagieren und ganz entspannt zu bleiben, wenn es mal Tr\u00e4nchen gibt oder wenn mal irgendwie viel Stress im Raum ist. Weil manchmal sind eben seit ein, zwei, drei, f\u00fcnf Jahren irgendwelche Themen da, die jetzt pl\u00f6tzlich da hochkommen, in irgendeiner ganz unabh\u00e4ngigen Situation davon. Und dann zu sagen...

Miriam: Da sind wir ja jetzt auch in diesem Streitkontext, den wir vorhin kurz angesprochen haben, im beruflichen, im privaten, zwischen Partnern in der Beziehung, dass dieses, je entspannter du bist, desto einfacher f\u00e4llt es deinem Gehirn, desto einfacher machst du es deinem Gehirn, neue Wege zu finden. Und deswegen \u00fcben wir auch mit den Menschen, die zu uns in die Trainings kommen, diese entspannte Haltung so intensiv. Wir widmen dem Practitioner zwei Tage diesem Thema, diesen Techniken. Wie kannst du dich besser entspannen? Wie kannst du in deinem Umfeld f\u00fcr noch mehr Entspannung sorgen? Und in dem Augenblick, wo du vielleicht jetzt, nachdem du den Podcast geh\u00f6rt hast, in solchen Situationen kurz inneh\u00e4ltst. Und das ist das, was unser J\u00fcngster immer tut, wenn er flexibel wird. Kurz innehalten, dich rausziehst aus der Situation, atmest, vielleicht sogar so uralte Tricks anwendest wie bis f\u00fcnf oder bis sieben Zellen und durch das Durchatmen mal so dem Gehirn ein bisschen Sauerstoff verschaffst, um dann wieder anzusetzen. Oder wie Florian das vorhin so sch\u00f6n gemacht hat, da lehne ich mich mal zur\u00fcck. Weil das oft der richtige Zug ist, um dem Gehirn zu erm\u00f6glichen, nach einem anderen Weg zum gleichen Ziel zu fahren.

Florian: Das ist ja der gro\u00dfe Vorteil von der Dissoziation auch an der Stelle und sozusagen von den eigenen Gef\u00fchlen kurz sich zur\u00fccklehnen zu k\u00f6nnen, von au\u00dfen auf dich drauf zu schauen und zu sagen, wow, wie es in mir abgeht gerade und was da gerade in mir passiert, weil eben das Kind jetzt im Supermarkt schreit und ich mir denke, wow, wie peinlich. Um dann zu sagen, es ist nur ein \u00dcberraschungsei. Das ist ein geringer Preis f\u00fcr Ruhe jetzt hier. Und dann eben rauszulehnen und zu sagen, was ist das, was du damit auf lange Sicht unterst\u00fctzt? Was ist das, welche Strategien, welche Muster sind da dahinter? Was ist das, was da passiert auf einer anderen Ebene? Das ist ja das, wo wir dann hinkommen m\u00f6chten. Eine gr\u00f6\u00dfere Wachheit, eine gr\u00f6\u00dfere Bewusstheit.

Miriam: Ja, deswegen ist es offensichtlich auch okay, ein teures Aufnahmeger\u00e4t mit einem Fu\u00dfzeh anzuschalten.

Florian: Exakt.

Miriam: Wie exakt?

Florian: Oder auszuschalten.

Miriam: Ich bin immer noch nicht klar damit. Ich habe gro\u00dfe Achtung vor dem technischen Equipment, das wir mittlerweile hier zur Verf\u00fcgung haben. Und ich hatte es schon immer. Ich hatte es auch schon in Studioaufnahmen, als ich noch S\u00e4ngerin in einer Band war. Und habe mittlerweile bei Florian festgestellt, dass ich besser von solchen alten Mustern auch zwischendurch atmend Abstand nehme.

Florian: Ich passe sehr gut auf auf Kabel und alles und meine F\u00fc\u00dfe sind frisch gewaschen.

Miriam: Das stimmt.

Termine, Seminare und ein neues Format

Miriam: Wenn du mehr wissen m\u00f6chtest \u00fcber NLP, \u00fcber die Grundannahmen, \u00fcber die Technologien, die sprachlichen Technologien, die hinter dieser Methode stehen, wir haben in diesem Jahr noch einen Practitioner f\u00fcr dich zur Auswahl. Der findet im September statt. Ich wei\u00df, du m\u00f6chtest gerne den Master noch bewerten.

Florian: Ja, naja, daf\u00fcr, also viel tiefer tauchen wir in den Bereich der Master ein.

Miriam: Gut, und f\u00fcr den Master brauchen die Menschen erst die Practitioner-Ausbildungsnutzung. Ja, das stimmt. Das hei\u00dft, wenn du noch nie NLP gemacht h\u00e4ttest, schau nach unseren NLP-Basic-Terminen, wo wir vom 19. bis 21. Juni, sind auch Pl\u00e4tze frei, kannst gern vorbeikommen. Das ist also ein kurzes Seminar, wo du wirklich schon mal NLP erleben und anwenden darfst und Dinge mitnehmen darfst nach Hause. Wenn du sagst, nee, wenn schon, dann schon richtig. Dann im September melde dich gerne bei uns. Und f\u00fcr alle, die uns zuh\u00f6ren und den Practitioner schon gemacht haben, wir nehmen auch Fremde auf. Im Sommer in Arnsberg, auf dem Zauberberg, den wir so sehr lieben. Und es wird wieder ein Sommercamp. Der Master ist gut gebucht und wir haben eine ganz gro\u00dfartige Truppe zusammen. Wirklich verr\u00fcckt. Wird toll.

Florian: Bis n\u00e4chste Woche, hm?

Miriam: Ist ja unflexibel. K\u00f6nnt ihr auch vorher mal einen Podcast machen. Statt am Dienstag, am Samstag schon den n\u00e4chsten.

Florian: Das stimmt, von mir aus.

Miriam: Da ist Florian sofort bei der Hand. Wir \u00fcberraschen euch mal mit einem neuen Datum. Und wahrscheinlich bleibt es bei Dienstag.

Florian: Auch ein neues Format.

Miriam: Weil ich bin ja dabei. So, ihr Wundervollen. Danke f\u00fcrs Zuh\u00f6ren und bis bald.

Florian: Bis n\u00e4chste Woche. Tsch\u00fcss.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tsch\u00fcss, bis n\u00e4chste Woche, bis zum n\u00e4chsten Podcast.

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