NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 151

Die NLP Grundannahmen: Alle Ressourcen sind in dir

WAS IST DENN DAS BITTE FÜR EIN KOKOLORES?

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In dieser Folge

Darum geht es

Wenn Menschen da draußen sich mehr Charisma für Auftritte wünschen würden, oder mehr Mut in schwierigen Situationen oder mehr Spaß im Leben… dann soll das alles schon da sein? Und sie merken es bloß nicht, oder was? Diese NLP Grundannahme ist eine so liebevolle. Und eine so provokative. Für viele, die sie zum ersten einmal hören. Und vielleicht hast Du ja gerade eine dieser Herausforderungen im Leben, in denen Du Dir mehr Gelassenheit wünschen würdest. Oder mehr Selbstbewusstsein. Oder mehr Verhandlungsgeschick. Und woher soll es kommen? Aus dem Himmel? Vom heiligen Geist? Aus einem teuer bezahlten Charisma-Training? Was denken sich diese NLP Verrückten bloß? Weißt Du was? Wir haben in diesem Podcast zwar keine drei Kilo Zen oder Mut für Dich, dafür stiften wir Dir zwei sehr wirkungsvolle Tipps, wie Du ganz leicht an verborgene Schätze in Dir herankommen kannst. Du kannst die kurzen Übungen einfach zu Hause in Deinem Wohnzimmer durchführen und … wer weiß… vielleicht kaufst Du Dir ja das Pfund Gelassenheit in Deinem eigenen, inneren Ressourcen-Kaufhaus. Im Sonderangebot. ;-)

Miriam und Florian nehmen die NLP-Grundannahme "Alle Ressourcen sind in dir" auseinander und stellen sie den Alternativen gegenüber: einfach Pech gehabt, oder Charisma im Supermarkt kaufen. Es geht um Lampenfieber vor großen Bühnen, um den elfjährigen Jungen, der sich Manuel Neuers Gelassenheit borgt, und um die eine Frage, die den Unterschied macht: Wie wärst du gerne in dieser Situation? Und es geht ehrlicherweise auch darum, dass innere Zustände zwar abrufbar sind, das Handwerk — vom Jonglieren bis zum Mikrofonhalten — aber trotzdem Übung braucht.

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Kapitel dieser Folge
  1. Alle Ressourcen sind in dir — die Grundannahme
  2. Die Alternativen: Pech gehabt oder Charisma im Supermarkt kaufen?
  3. Aura, Charisma und die leere Bühne
  4. Manuel Neuer, Jonglieren und die Frage "Wie wärst du gerne?"
  5. Die zwei Übungen — und dass am Ende doch Training bleibt

Charisma, Mut, Gelassenheit — du hättest gern mehr davon. Und die naheliegende Frage lautet: Wo hole ich mir das? Ein teures Training? Einen chirurgischen Eingriff? Miriam und Florian nehmen sich eine der freundlichsten und zugleich provokantesten NLP-Grundannahmen vor: dass alles, was du brauchst, längst in dir steckt. Anhand von leeren Bühnen, einem elfjährigen Manuel-Neuer-Fan und Florians Traum vom NBA zeigen sie, wie du an diese verborgenen Ressourcen herankommst.

Alle Ressourcen sind in dir — die Grundannahme

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Ey, sei mal motiviert, sei mal energetisch.

Florian: Hast du gerade motiviert gesagt oder motiviert?

Miriam: Beides. Und was du verstehen möchtest davon. Und voller Energie und voller Tatendrang für diesen Podcast, der gerade sowas von Fahrt aufnimmt. Und ich bedanke mich jetzt einfach mal, solange Florian noch überlegt, wie es ihm gleich besser geht, bei allen, die uns weiterempfehlen, die ihre Freunde einladen, diesen Podcast mal anzuhören.

Florian: Empfiehlt uns sehr weiter. Ja.

Miriam: Ja, wir hatten gerade wieder ein NLP Basic, ein Seminar, in dem wir an zweieinhalb Tagen so Grundideen des NLP vermitteln und praktische Tipps für in den Alltag mitgeben. Und hier waren zwei Menschen, die wegen des Podcasts gekommen sind und die gesagt haben, das ist einfach großartig. Ich erzähle auch im Kollegenkreis, wie cool der ist und wie lustig und wie viel ich in den Folgen so lerne. Und manche hören sich Folgen mehrfach an. Und jetzt sei mal motiviert. Das ist eine gute Sache. Das Gute an der Sache heute ist, an dem Thema, dass du auch alles schon in dir hast, was du brauchst, um ein guter Podcaster zu sein. Was? Ja. Was? Wir sagen im NLP, du hast alle Ressourcen schon in dir. Das ist eine dieser Grundannahmen, die wir gerade Stück für Stück abhandeln.

Florian: Und was sind die Grundannahmen im NLP?

Miriam: Achtung, habe ich von Florian gelernt, das sind Axiome. Wenn du dir die Folge vorher anhörst, da haben wir am Anfang eine sehr lange Definition von Florian, was Grundannahmen sind. Und wir gehen davon aus, oder NLP baut darauf auf. Und eine dieser Grundannahmen, die wir auch lehren, zum Beispiel im Practitioner, ist eben, dass alle Ressourcen schon in dir sind, die du brauchst.

Florian: Das heißt, ich könnte jetzt wahnsinnig viel Spaß daran haben, dass wir schon wieder eine Grundannahme machen.

Miriam: Wenn das für dich wichtig wäre, dass Spaß zum Podcast wird.

Florian: Also sind jetzt die Ressourcen in mir oder sind nur die Ressourcen für Dinge, die mir wichtig sind in mir?

Miriam: Oh, hör mal, du würdest selbst entscheiden, welche Ressourcen du benötigst, um brillant in einer bestimmten Sache zu sein. Das bin ja nicht ich, die das weiß. Ja, wenn für dich Spaß nicht dazu ist.

Florian: Ja, entweder ist alles da oder nicht. So funktionieren Axiome.

Miriam: Alles da, was du möchtest.

Florian: Wie alles da oder alles da, was ich möchte?

Miriam: Es ist alles da. Und was möchtest du denn gern? Weil ich sehe im Moment nicht dieses, ich möchte mehr Spaß haben beim Podcast aufnehmen. Ich höre es auch nicht. Wie machst du es denn da draußen? Also wenn wir ganz konkrete Fälle nehmen und das passiert mir häufig im Coaching, dass Menschen anrufen und sagen, ich habe was Tolles vor, ich habe eine große Vision, ich habe ein tolles Ziel, ich möchte mich verändern, privat, beruflich. Und ich glaube, dass ich zum Beispiel jetzt gerade im moderativen Bereich, ich glaube, dass ich nicht das Charisma entwickeln kann von großen Rednern oder den Mut auf große Bühnen zu gehen. So vor 20 Menschen, das bekomme ich hin, vor 200 nicht. Und da sind wir an der Stelle, wo wir im NLP denken würden, alle Ressourcen dafür sind in dir, nur...

Die Alternativen: Pech gehabt oder Charisma im Supermarkt kaufen?

Florian: Was wären denn andere Glaubenssätze? Andere Glaubenssätze wären zum Beispiel, dass jemand, der jetzt die ersten Bühnenerfahrungen gemacht hat und nicht so erfolgreich war wie gewollt, nicht so charismatisch, dann auch einfach Pech gehabt hat in diesem Leben. Was? Ja, das wären doch die Alternativen dazu, oder? Also da kommt jemand auf die Bühne, funktioniert nicht so und dann ist halt so, ja, in diesem Leben nicht mehr. Mit ein bisschen Glück wieder Geburt und dann nochmal versuchen. Also das wäre eine Alternative, oder?

Miriam: Ja, stimmt. Also den Plan einfach aufstecken. Also einfach sagen, gut, geht halt nicht. Das wären kurze Telefonate bei der Verabredung. Also würde mir viel Zeit sparen.

Florian: Oder was wäre noch eine Alternative? Dass man halt Ressourcen sich irgendwie beschaffen kann oder beschaffen muss im Außen.

Miriam: Also, dass ich zu Lehrern gehe. Nee, dass ich mich operieren lasse zu charismatisch. Also, dass es Chirurgen gibt, die charismatischere Gesichter machen.

Florian: Oder dass ich irgendwo Charisma kaufen kann im Supermarkt.

Miriam: Ja, stell dir das vor.

Florian: Wie auch immer das wäre. Also, es braucht von außen noch irgendetwas. Und wir im NLP gehen eben davon aus, dass es von außen nichts mehr braucht, sondern dass die Ressourcen, die jemand braucht, für eine bestimmte Veränderung alle in ihm sind.

Miriam: Jetzt wird es ganz abstrakt, ne?

Florian: Ja.

Miriam: Hast du ein Beispiel?

Florian: Ja, nur eins, wo du mir jetzt erklären darfst, wie das funktioniert. Oh, bitte. Ja. So, jetzt möchte ich quasi mit meinen knapp über 29 Jahren noch NBA-Spieler werden und Basketball spielen auf Profi-Niveau. Jetzt bin ich aber halt nur 1,75 Meter groß.

Miriam: Das stimmt übrigens bei Florian. Gewicht lassen wir raus.

Florian: Ja, das stimmt. Das stimmt auch bei Florian. So, und jetzt?

Miriam: Ja gut, also da sind wir bei der Ökologie des Ziels, da sind wir in einem anderen Bereich. Dass du die Ressourcen in dir hast, die du brauchst, um ein NBA-Spieler zu sein, das würde ich unterschreiben. Das heißt, was hat denn in deiner Welt ein NBA-Spieler so für Fähigkeiten?

Florian: Also die amerikanische Profibasketball-Liga ist die NBA. Der kann sehr gut eben Körbe werfen. Ist sehr schnell.

Miriam: Ist sehr schnell?

Florian: Ja. Sehr zielsicher. Kann gut verteidigen, kann gut in der Offense sein.

Miriam: Also das sind Spieltechniken, von denen wir gerade sprechen. Genau. Was hat der für Skills?

Florian: Also jetzt...

Miriam: Charakterlich und so.

Florian: Charakterlich.

Miriam: Ja, so Mentalskills.

Florian: Ja, Führungskraft auf jeden Fall.

Miriam: Echt, im Team ist der Führungskraft. Klar.

Florian: Alle.

Miriam: Alle sind Führungskräfte, die da spielen.

Florian: Selbstorganisation. Also im Rahmen der Möglichkeiten. Manche sind mehr Führungskräfte und manche weniger. Ach, haben wir schon einen kleinen Unterschied gefunden. Also gut. Anderes Thema. Dann sind wir mehr bei den Team-Entwicklungsgeschichten. Ja natürlich, viele von denen sind herausragende Persönlichkeiten. Gerade von den Guten.

Miriam: Und wenn wir jetzt einfach nur die paar Dinge, die du genannt hast, rausgreifen würden, also dass das Führungsdinger sind, dass die bestimmte Spieltechniken beherrschen, dann würde ich behaupten, dass du in deinem Leben schon mal Ziele erreicht hast, von denen alle gesagt hätten, das wirst du niemals machen. Das wirst du niemals schaffen. Du hast es gemacht. Dann natürlich würden wir im NLP checken, wie sinnvoll ist dieses Ziel. Dadurch, dass es schon ein Ausschlusskriterium gibt mit Körpergröße, käme ja nur ein chirurgischer Eingriff in Frage. Das heißt, es gibt diese NBA-Spieler. Dann ist die Frage, wie viel Zeit am Tag hast du, um zu trainieren oder nimmst du dir, um zu trainieren? Und da sehe ich bei Florian schon dieses süffisante Grinsen, das zeigt, ich stehe nicht morgens um vier auf, gehe laufen.

Florian: Da gibt es jetzt einen Spieler in der College-Basketball-Liga, die dann die Leute liefert für die Profi-Liga, der über 30 ist, der das noch anfängt.

Miriam: Also ich kenne auch einige sehr, sehr seltene Fälle von sehr später Berühmtheit. Also wo Menschen tatsächlich erst im gehobenen Alter zum Beispiel ganz berühmte Hollywood-Stars geworden sind und waren vorher Pizzabote. Also wirklich erst mit 55. Oder berühmte Sänger oder berühmt geworden als Sänger.

Florian: Nur angefangen haben wir ja jetzt bei den ganzen Ressourcen, die in einem sind oder auch nicht.

Miriam: Also das würde ja sozusagen, da würden wir ja an einer Frage knispeln, die nichts mit den Ressourcen, weil wir dürfen ja erstmal den Begriff Ressource definieren. Was bedeutet Ressource? Ressource bedeutet definitiv nicht Körpergröße.

Florian: Wobei in manchen Kontexten würden Menschen das wahrscheinlich sogar so verstehen. Nur dann haben wir einen anderen Begriff von Ressource.

Miriam: Genau, weil wir Ressourcen ja als innere Fähigkeiten, also Ruhe, Entspannung, Fokussiertheit, vielleicht Führungsenergie, vielleicht auch Mut, vielleicht Fröhlichkeit, vielleicht Entspanntheit, vielleicht liebevoll, solche Dinge, die ich brauche, um bestimmte Ziele zu erreichen. Also wenn ich zum Beispiel Meditationslehrer werden möchte, dann ist das Thema Entspannung irgendwie im Raum. Und wir beide haben schon sehr unentspannte Meditationstrainer erlebt. Wir haben auch schon wahnsinnig entspannte erlebt, mal ganz davon abgesehen. Und jetzt ist ja die Frage, wenn ich mir jetzt vornehmen würde, ich, Miriam Deforth, die, wenn sie von anderen Menschen charakterisiert wird, da kommt das Wort Entspannung relativ spät. Wenn ich mich jetzt entscheiden würde, begeistert eine Hypnosepraxis zu eröffnen, dann... würde dieser Satz, alle Ressourcen dafür sind in mir, greifen? Und wie würden wir da drankommen, indem ich mich erinnere in meinem Leben an die besonders entspannten Augenblicke? Und wie ich das hergestellt habe, so entspannt zu sein?

Aura, Charisma und die leere Bühne

Florian: Das heißt, das wäre auch eine Fähigkeit, wie wir sie übertragen würden auf die Bühne zum Beispiel, wenn jemand Charisma haben möchte, also diese Ausstrahlung. Ich war letzte Woche in einer Firma, die haben als Firmenwert Aura.

Miriam: Haben sie das genauer definiert?

Florian: Ja, die haben das auch noch genauer definiert und ich fand es ganz witzig, dass sie gesagt haben, einer unserer Werte ist eine Aura und das Prinzip, das dahinter steht, ist dann sozusagen zu strahlen in die Organisation, mit denen sie zu tun haben. Da fand ich das dann ganz witzig.

Miriam: Ich mag auch das Bild dahinter.

Florian: Ja, so wenn die als Organisationsentwickler irgendwo anders hinkommen, dann strahlen die eben, dann haben die einen Einflussbereich, der größer ist als nur die Körper der Mitarbeiter, die im Raum sind.

Miriam: Das ist cool und für den einen oder anderen könnte das am Anfang eine Herausforderung darstellen, der in dieser Firma anfängt zu arbeiten.

Florian: Na klar.

Miriam: Weil der eben genauso wie wir zucken bei Florian möchte NBA-Spieler werden, da vielleicht zucken würden bei und wie mache ich das? Also wie soll ich das machen? Wie soll ich jetzt auf einmal Aura entwickeln? Damit habe ich mich ja noch nie beschäftigt. Es gibt Leute, die können Aura sehen, es gibt Aura-Fotografien.

Florian: Das ist sehr metaphorisch.

Miriam: Aura ist auch ein spiritueller Begriff, der so ein bisschen im Esoterischen auch viel benutzt wird.

Florian: Deswegen fand ich es ganz witzig, den Begriff zu haben, weil es dann ja auch so eine dieser Fähigkeiten ist, wo vielleicht Leute sagen würden, naja, hat man halt oder auch nicht.

Miriam: Es stimmt, das ist so wie mit Charisma auch. Oder mit Mut. Mir wurde oft eine bestimmte Art von Mut unterstellt im Leben, schon häufig, den ich gar nicht so empfand. Nur andere Menschen kamen auf mich zu und sagten, das ist ja mutig von dir. Und an ganz anderen Stellen im Leben empfand ich mich als mutig.

Florian: Ich hatte letztens eine Situation in einem der Teams. Da war statt in einem Meeting mit acht Leuten, stand jemand plötzlich vor 30 Leuten. Und die Person, die dann den Vortrag gehalten hat, normalerweise sehr entspannt an der Stelle, war plötzlich zittrig und die Stimme hat auch gebebt. Und ich dachte mir auch, offensichtlich zieht die Person da einen Unterschied. Also hat, nennen wir sie mal Tanja, hat Tanja da einen Unterschied gemacht zwischen, da sind acht... und vielleicht 30 oder ich weiß nicht, was für sie der, manchmal heißt es ja so schön, der Unterschied, der den Unterschied macht. Waren das vielleicht drei, vier, fünf unbekannte Menschen? Oder geht das ab zwölf los? Ab zwölf oder ab 14, wo es die Grenze, die du in irgendwas reinziehst, wo du sagst, vorher ist es ganz entspannt, am Kaffeetisch bei Oma mit ihren ganzen Bekannten, drei, vier Damen, da erzähle ich gerne was. Wenn dann noch der Opa dazu kommt, dann wird es schon spannender und dann Opas Freunde, weil manche Leute machen so einen Unterschied. Sagen, im 1 zu 1 Gespräch kann ich ganz einfach sprechen, da rede ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Und dann plötzlich kommen, also wo ist der Unterschied? Da kommen zwei Leute dazu, fünf Leute dazu, zehn Leute dazu. Warum sind 20 oder 50 Leute eigentlich ein Unterschied? Das ist ja was, was wir in uns machen.

Miriam: Wir haben die Erfahrung mal bei einem Vocal-Coaching-Seminar gehabt, also wo es um Bühnenpräsenz und so weiter geht, dass wir sogar begonnen haben mit, die Leute durften sich auf eine relativ große Bühne, die wir angemietet hatten, stellen. Es war kein Publikum da. Der Saal war leer. Dieses Seminar hat keine 800 Leute Publikum geholt, damit die mal unter Ernstbedingungen hier ihr Lampenfieber beseitigen. Sondern wir haben einfach diese Bühne hergenommen, eher um die Stimme in laut zu drehen und das mal wahrzunehmen. Und über die Hälfte der Teilnehmer dieses Seminars hatten große Probleme, diese leere Bühne vor einem leeren Publikumssaal zu betreten und sich dort hinzustellen und etwas zu sagen. Es waren keine Menschen da. Kein Publikum. Florian und ich und die anderen Teilnehmer. Kein großes Seminar. Da waren 15 Leute. Alle kannten sich schon, hatten schon miteinander voreinander gesprochen. Und bumm war diese Bühne da.

Florian: Und plötzlich ist da ein Unterschied für manche Menschen.

Miriam: Und plötzlich ist da ein Unterschied für manche Menschen.

Florian: Und das ist eher das, worauf wir hinaus möchten, mit alle Ressourcen sind schon in einem Menschen vorhanden. Also wenn es um Charisma geht, um Ausstrahlung, um dieses andere Menschen erreichen, um Geschichten erzählen, um was auch immer, an inneren Zuständen und dann eben mit Außenwirkung auch nach außen zu strahlen. Wir haben ja alle diese Situationen schon mal gehabt, wo in irgendeiner Form sowas war. Also... und notfalls stelle ich mir halt vor, wie ich es schon mal gemacht habe. Also notfalls könnte ich mir ja auch einfach vorstellen, dass ich schon mal vor 600 Leuten gesprochen habe und mir überlegen, wie sich das angefühlt hat und dass das ganz schön war und dann eben den Skill aus dem zukünftigen Florian übernehmen in mich hinein. Auch da gibt es Techniken im NLP zu. Zum Beispiel, wenn wir anfangen mit Zeitlinien zu arbeiten. Um Sachen in der Zukunft schon vorwegzunehmen, um heute schon gute Gefühle zu haben. Theoretisch könntest du dich ja heute, also du weißt ja, dass du nächstes Jahr wieder irgendwann Geburtstag hast, falls du nicht dieses Jahr noch einen Geburtstag hast. Und wenn du dich über deinen Geburtstag freust, könntest du dich ja jetzt schon freuen, dass du dich am Geburtstag über einen Geburtstag freust.

Manuel Neuer, Jonglieren und die Frage "Wie wärst du gerne?"

Miriam: Oh, ich habe da neulich ein ganz fantastisches Interview gehört mit einem Rhetoriktrainer sogar. Ist ja ein bisschen eine andere Glaubensgemeinschaft als NLP und auch cool. Und ein sehr schlauer Typ. Und der hat eben erzählt, dass er mit seinem elfjährigen Sohn ein bisschen ein Thema hatte, weil der gerade so Wutausbrüche irgendwie hat in der Schule. Und dem ist das selber aufgefallen, dass er sehr wütend reagiert, wenn ihn einer ein bisschen provoziert. Und dass das früher nicht so war. Vielleicht einsetzende Pubertät, was auch immer. Und es hat sozusagen nichts geholfen, darüber zu reden und zu sagen, Mensch, dann bleib doch mal entspannt, lass dich doch nicht reizen, du lässt dich ja von jedem aufbügeln, was so diese Sachen, das hat nichts gebracht, das blieb so, auch die Lehrer haben sich dann schon angefangen zu beschweren. Und dann kam sein Vater auf die Idee, das mal andersrum zu machen und ihn zu fragen, wie wärst du denn idealerweise, wenn dich das nächste Mal so einer provozieren würde, wie wärst du denn dann, wenn das ideal laufen würde und nicht so wie jetzt in der Vergangenheit? Und das Kind hatte sofort eine Antwort und sagte, ich wäre super lässig. Also gelassen, hat er gesagt. Und dann sagte der Vater, gut, kennst du irgendeine Art von Gestalt oder Mensch oder Superheld oder Comicfigur oder Romanfigur oder so, die so ist, wie du da im Idealen wärst? Und dann sagte der tatsächlich, wie heißt der, Manuel Neuer. Also der Torwart, der Nationaltorwart. Weil der wird ja manchmal von den Fans ausgebuht und mit Feuerzeugen beworfen und so. Und er bleibt immer total gelassen und spielt einfach weiter. Und dem kleinen Jungen war das die Gelassenheit, die er brauchte oder wollte für das, was er da verändern wollte. Und scheinbar hat es vollständig gereicht, dass der plötzlich Manuel Neuer bei sich hatte als Vorstellung, um tatsächlich eine so maßgebliche Veränderung herbeizuführen, dass es nie wieder einen Vorfall gab im Bereich, der wird so schnell wütend oder so in der Schule. Und ich finde diese Idee großartig. Und ich glaube, dass das ist, was wir meinen. Diese Ressource war schon in ihm gelassen zu sein. Er brauchte sozusagen nur etwas, wo es sozusagen im Ideal wäre. Wie wärst du im Ideal auf einer großen Bühne? Wie wärst du im Ideal in einem Meeting, in dem es heiß hergeht? Wie wärst du im Ideal als Meditationscoach oder als NBA-Spieler? Und wenn es um die inneren Skills geht, also um das, was ich brauche, Mut, Freude, Entspannung, Fröhlichkeit, Zuversicht, Selbstbewusstsein, Ausstrahlung, dann finde ich immer relativ schnell jemanden in meinem Umfeld, der genau diese eine Fähigkeit ganz besonders ausgeprägt hat. Manchmal auch bei Prominenten.

Florian: Manchmal kommen dann ja noch andere Fähigkeiten hinzu. Das ist mein, das ist das NBA-Spieler-Beispiel dann, weil da darf ich ja auch sowas wie ein Muskelgedächtnis aufbauen für ganz viel Ballumgang, Umgang mit dem Basketball. Oder eben als Moderator, ich merke das immer wieder, Miriam und ich, wir moderieren ja manchmal auch zusammen auf einer dieser Beauty-Messen und manchmal habe ich dann plötzlich ein Handmikrofon in der Hand und da darf ich mich dann immer konzentrieren und ich merke, dass bei Miriam das einfach ganz natürlich ist, also da gibt es so Tricks, falls du das noch nie hattest, das ist so, die Hand darf sich dann mit dem Kopf mitbewegen. Also wenn der Kopf sich nach links bewegt, dann geht das Mikro entweder mit oder die Lautstärke im Saal geht nach unten. Das sind so, und im Endeffekt ist das eine ganz einfache Erinnerung nur für den Körper, dass dann die Hand eben am Mund oder sich mit dem Kopf mitbewegt. Und mein Eindruck ist, dass es bei Miriam so drin über jahrelange Mikrofonen halten, dass du gar nicht mehr darüber nachdenkst, also dass sich das mit der Zeit reingeschliffen hat. Und dann gibt es eben diese vielen Ressourcen über Charisma und all diese inneren Zustände, um zu ermöglichen, ein riesiges Publikum von 5000 Leuten auch mit Energie zu füllen und diese Energie auszustrahlen. Und dann gibt es eben auch so ein paar handwerkliche Sachen. Und diese handwerklichen Sachen sind dann die Sachen, die zusätzlich noch trainiert werden dürfen, die auf einem anderen Level trainiert werden dürfen.

Miriam: Und hier würde ich Florian fragen, wie hast du jonglieren gelernt? Florian kann jonglieren. Ich empfinde jonglieren als einen unglaublich komplexen Vorgang mit mehreren Bällen. Und Florian macht das einfach. Und ich glaube nicht, dass du jonglieren zur Welt gekommen bist. Oder wenn, würde ich gerne Fotos sehen.

Florian: Ich stand auch stundenlang in irgendwelchen Gärten und habe lange geübt.

Miriam: So und heute sieht das ganz leicht aus und du kannst sozusagen jederzeit drei Mandarinen nehmen und einfach mit denen jonglieren. Und das ist der Hammer, finde ich. Und ich weiß, dass um das zu können, würde ich jetzt ein gewisses Amount an Zeit investieren, damit ich das mindestens so gut kann, wie du.

Florian: Um diesen externen Teil der Fähigkeit auch zu üben.

Miriam: Exakt.

Florian: Der interne Teil ist nämlich ganz witzig. Es gibt ein wunderschönes Buch auch, Zen in der Kunst des Jonglierens, wo es darum geht, in der Jonglage eben auch so einen inneren Zen-Zustand zu finden, also einen, wo die Gedanken quasi kurz innehalten und es ist einfach kurz Ruhe in dir und wo die Konzentration voll bei dem ist, was du tust. Und das sind ja ganz besondere Zustände. Und das hat natürlich viel mit dem physischen Training auch zu tun. Und dann gibt es einen inneren Teil auch. Und dieses innere Spiel, das lässt sich trainieren. Und lässt sich anders trainieren. Und da ist eben die Annahme, für das brauchen wir nicht noch in einen Gehirnsupermarkt fahren und 5 Kilo Zen kaufen.

Miriam: Das ist so. Jeder von uns hatte schon mal irgendwann im Leben einen entspannten Zustand. Vielleicht im Urlaub. Oder einen super konzentrierten Zustand. Oder super konzentriert beim Stricken, beim Malen, beim Musikinstrument spielen, beim Basteln. Es gibt so viele Tätigkeiten.

Florian: Das ist ja sehr spannend. Manchmal haben ja Kinder, werden ja diagnostiziert mit Konzentrationsschwierigkeiten. Und wenn ich die dann vor eine Playstation setze, dann können die sich drei Stunden lang konzentrieren. Also grundsätzlich ist diese Fähigkeit, lange ruhig an einem Ort zu sitzen und irgendwas zu tun, wohl in ihnen drin. Und aus der Perspektive des NLP stellt sich dann die Frage, wie kann ich diese Fähigkeit aus dem einen Kontext in einen anderen Kontext übertragen.

Miriam: Wenn ich also weiß, dass ich es kann, an einer ganz anderen Stelle im Leben, dass ich das da schon getan habe, dass ich das da schon hatte, dass ich es so gefühlt habe. Wie schaffst du es, das rüberzubringen in das, was du dir jetzt wünschst? Wie einfach wird das? Vielleicht reicht es, wenn du daran denkst, wenn du dich daran erinnerst. Bei manchen Menschen reicht es schon, dass sie sich erinnern an die Situation, in der es so war. In der sie entspannt waren, in der sie fokussiert waren, in der sie charismatisch waren.

Florian: Oder eben in eine Figur reinschlüpfen, wie den Manuel Neuer.

Miriam: Ja, voll gut. Ich liebe diese kleine Übung.

Florian: Das gibt es dann auch noch in mit. Wir machen eine Stunde hier Tieftrans-Identifikation wäre eine der Techniken aus dem NLP dafür. So tatsächlich diese Figur immer mehr oder diese Person immer mehr instanziieren und dann eben reintreten. Das ist was, was wir typischerweise im NLP-Master dann auch noch machen. Nur in der kleinen Variante geht diese Fähigkeit natürlich auch schon. Also einfach nur kurz dran denken und so, was würde ein Manuel jetzt tun? Und den Teilnehmern in unseren Kursen und auch denen, mit denen ich beruflich im Moment was zu tun habe. Da ist ja im Moment meine Hauptarbeit immer, was würde Theo tun?

Miriam: Was würde Theo tun? Das ist schön.

Florian: Eins von den beiden Kindern, die hier leben. Und da ist immer die Frage, wenn der was möchte, der bleibt halt flexibel unterm Ball. Also wenn der irgendwie Kuchen nachmittags essen möchte oder eine Runde Computer spielen oder einen bestimmten Film sehen, dann ist das notfalls über Wochen Thema in verschiedenen Varianten. Der bleibt schön flexibel. Und deswegen ist die Antwort für was würde Theo tun immer, sei flexibel, bleib dran, versuch halt Sachen aus. Wenn das erste nicht funktioniert, dann mach was anderes. Dann sind wir genau bei diesen NLP-Grundannahmen, die die Kinder schon so gut können.

Die zwei Übungen — und dass am Ende doch Training bleibt

Miriam: Manchmal hilft es ja auch schon, wenn Menschen sich die Zeit nehmen und sich überlegen, welche Ressourcen würden denn passen für das, was ich da vorhabe.

Florian: Also was brauche ich in dem Moment?

Miriam: Welche will ich denn überhaupt haben? Und das ist oft ein Schritt, der bringt Leuchten in die Augen und in die Gesichter in unseren Seminaren. Wirklich. Wenn wir diese Frage stellen und die Menschen dürfen sich diese fünf bis zehn Minuten nehmen mit einem Stift und einem Zettel und sich aufschreiben, welche Ressourcen wünsche ich mir denn für mich, für dieses Vorhaben, für das, was ich da plane, im Kleinen wie im Großen.

Florian: Wie wärst du denn richtig gut? Wie stellst du dir dich vor in dieser konkreten Situation?

Miriam: Und wir wissen nicht, was du als nächstes planst oder wo du dir ein anderes Mehr an Ressourcen wünschen würdest, als du es bis jetzt erlebt hast. Und wir wissen aus dem NLP heraus, dass das eine wunderschöne Übung ist, die dir unglaublich helfen kann, wenn du dir einfach nur mal überlegst, was hätte ich denn gerne. Und nicht sozusagen in den Problemen hocken bleibst, die vielleicht entstehen könnten, weil das ist ja das, was Menschen tun. Hier ist diese große Bühne ohne Publikum, also einfach nur eine Holzrampe, auf die die Leute draufgehen, im Prinzip, wenn wir es mal ganz physikalisch betrachten. Und dann geht irgendwas im Kopf bei denen vor, was nicht wirklich in diesem Raum ist und auch nichts damit zu tun hat.

Florian: Manchmal reden wir im Practitioner ja einfach nur davon, dass es da draußen im Garten bestimmt auch die ein oder andere riesige Spinne gibt und dann fangen Teilnehmer an, dass es ihnen unangenehm wird.

Miriam: Manche springen auf den Stuhl, du kannst es ruhig sagen.

Florian: Obwohl da keine Spinne ist.

Miriam: Obwohl wir keine Spinne im Raum haben und wir haben auch im Garten keine gesehen an dem Tag. Wir haben nur mal die Spinne erwähnt.

Florian: Ja, genau.

Miriam: Und genau so ist es sozusagen auch mit diesen Geschichten. Bloß andersrum. Bloß andersrum, ja. Das heißt, statt dir Gedanken zu machen über das, was da jetzt vielleicht alles Schlimmes sein könnte mit dir und mit der Bühne und dem Publikum und was auch immer dir da jetzt kredenzt wird. Dir die Ruhe zu nehmen, zu Hause zu überlegen, was hätte ich denn gerne, wie wäre ich denn gerne, wenn ich diese Bühne betrete? Welche inneren Fähigkeiten wären da bei mir, hätte ich da, würde ich da fühlen?

Florian: Möchtest du den Menschen in die Augen schauen? Also möchtest du denen in die Augen schauen können erstmal, ne? Ja. Möchtest du bestimmte Sachen wahrnehmen können? Wie entspannt möchtest du sein? Möchtest du vielleicht gar nicht entspannt sein, als Motivationstrainer auf die Bühne zu kommen und zu sagen, chillt mal. Motiviert könnt ihr auch Ziele erreichen. Ist vielleicht nicht der richtige Zustand für einen Motivationstrainer. Und genauso wenig ist für einen Entspannungstrainer vielleicht sowas wie, ja, wow, jetzt gleich geht's los, tief in die Entspannung, nach unten, wow, wow, wow, was ihr alles Tolles erleben werdet im Leben, wenn ihr entspannt seid. Also da passen die Zustände vielleicht auch nicht zusammen und insofern sehr interessant für uns die Frage, wie wärst du gerne in der Situation, die deinem Ziel entspricht.

Miriam: Das habe ich zum Beispiel im Fernsehkaufhaus sehr häufig gesagt. Jetzt könnten ja einige immer noch ungläubig die linke Augenbraue hochziehen und sagen, wenn das alles so einfach wäre, also wenn ich weiß, was ich will und dann schreibe ich das mal auf und dann habe ich sowieso was, weil ich habe es eh schon in meinem Bauch. Das meinen wir nicht. Sondern wenn wir uns jetzt, also nur mal die Vorstellung und wir haben das, Florian und ich haben das erlebt in vielen Seminaren, nur mal die Vorstellung, es würde funktionieren, dass du dir dann eine dieser Fähigkeiten, die du dir wünschst, herausgreifst und entweder dich erinnerst an Situationen in deinem Leben, wo du die schon mal entwickelt hast, wo du mutig warst, wo du charismatisch warst. Oder du stellst dir irgendeinen Menschen, eine Person, eine Trickfigur, einen Superhelden, einen Menschen aus der Vergangenheit vor, der aus deiner Sicht genau diese Fähigkeit in extremem Ausmaß hat. Oft wird ja bei Entspannung hier der Dalai Lama genommen.

Florian: Ich denke mal den Tolle.

Miriam: Oder Eckhard Tolle, macht auch so einen entspannten Eindruck.

Florian: Ja, durchaus.

Miriam: Und dann, ihr Vorstellen, der würde jetzt da von dieser irre ausgeprägten Fähigkeit, die du gern hättest, würde was auf dich drüber fließen. So in dich rein. Du könntest dir was davon holen. Saugen, ziehen, irgendwie. Und das wäre dann plötzlich stärker bei dir fühlbar. Jetzt stellen wir uns nur mal vor, es würde klappen. Und du würdest beim nächsten Mal mehr Charisma haben als sonst.

Florian: Wie würdest du denn dann dastehen? Und wie würdest du atmen? Und wie würdest du sprechen? Und wie wäre deine Kopfhaltung? Und was würde mit deinen Händen passieren und mit deinen Gesten? Und wie würden sich deine Füße anfühlen? Das sind ja die relevanten Fragen an der Stelle.

Miriam: Und der Hesse würde an der Stelle dann sagen... Was haben wir denn zu verlieren? Außer, dass es bis jetzt noch nicht so gut geklappt hat. Und das wäre das, was für mich zählt sozusagen. Also durch die NLP-Brille betrachtet, ist das eine der schönsten Grundannahmen, wie ich finde, die es gibt, weil es mir eine Möglichkeit gibt, vielleicht auch Grenzen zu überwinden, die mich die ganze Zeit daran gehindert hätten, so gut zu performen, wie ich es eigentlich könnte.

Florian: Das heißt, ich gehe jetzt mal auf die Streckbank für meine zweite sportliche Karriere.

Miriam: Das gehe ich mir als nächstes an. Ich informiere mich jetzt gleich mal bei Google, was es da so für Möglichkeiten gibt. Ich nehme an, wir kommen um einen kleinen chirurgischen Eingriff nicht rum. Und ich halte euch auf dem Laufenden, ihr Lieben, wie viel Zentimeter der Florian in den nächsten sechs bis acht Monaten so macht.

Florian: Ich schlafe jetzt immer im Hängen.

Miriam: Im Hängen oder auf der Streckbank, mir bekomme das hin.

Florian: Also da gibt es bestimmte Sachen, die innen laufen und bestimmte Sachen, die dann einfach auch Training erfordern. Das ist ja auch manchmal dieses, ich wünsche mir was und dann passiert es magisch, während ich auf der Couch sitze und Netflix schaue.

Miriam: Also so ist kein NBA-Player NBA-Player geworden.

Florian: Und so ist auch kein erfolgreicher NLP-Nutzer, NLP-Anwender zu einem erfolgreichen NLP-Anwender geworden. Da ist auch, wenn du bei uns im Practitioner warst, wenn du im Master warst, deswegen bringen wir ja nächste Woche auch NLP Kompakt online raus, das Training. Wow. Weil da tatsächlich, da steckt dann immer noch Arbeit drin. Also da ist in der Interaktion eben was rausfinden, das Üben, mehr sehen, mehr wahrnehmen, das ist alles dann das, was du jeden Tag machst.

Miriam: Und derjenige, der es schafft, am Kaffeetisch bei seinem Opa ganz selbstbewusst und charismatisch eine Geschichte zu erzählen oder den Menschen, die um ihn rumsitzen, etwas klarzumachen oder in einem Team von sechs Leuten allen ganz souverän eine tolle Show liefert am Flipchart, der kann das aus unserer Sicht selbstverständlich auch vor 600.

Florian: Da ist vielleicht noch der eine oder andere Kniff drin.

Miriam: Und da ist vielleicht noch der eine oder andere kleine Zwischenschritt drin. Und bei den meisten Menschen, die zum Beispiel im Training waren, ist es ja so, dass die dann sagen, ich hätte gewusst, dass der so einfach ist. So, das heißt, wir freuen uns auf dein Feedback. Wir freuen uns, wenn du die zwei kleinen Übungen, die wir dir in diesem Podcast geschenkt haben, einfach mal ausprobierst. Schreib uns gerne eine E-Mail, wie gut es bei dir geklappt hat und welche neuen Ressourcen du bei dir für bestimmte Projekte einfach mal aus dir selbst hervorgerufen hast. Wenn du mehr willst, weil du einfach merkst, das ist cooles Zeug. Dann haben wir im September nochmal einen Practitioner, der bucht sich allerdings im Moment gerade recht voll. Der läuft, es gibt, im Moment gibt es noch Plätze, der läuft vom 23.09. bis zum 3.10. in Arnsberg in unserer geliebten Country Lodge im Seminarhaus.

Florian: Ich dachte, wir wären in Mönchengladbach.

Miriam: Nein, nicht im September. Nicht bei diesem Track. Und genau, die Termine fürs nächste Jahr gibt es im Juli noch, weil wir uns während des Masters hinsetzen und endlich den Plan für 2020 machen. Der Herr Groß und ich. Dafür bräuchten wir die Ressource hinsetzen und Plan schreiben. Und das können wir. Toi, toi, toi.

Florian: Und ansonsten hören wir uns in drei Wochen wieder, wenn der Master rum ist.

Miriam: Nein, wir hören uns wieder.

Florian: Ja?

Miriam: Ja, wir senden live vom Master. Guck mal das Gesicht. Welche Ressource brauche ich jetzt für live?

Florian: Guck mal das Gesicht. Ist auch toll in deinem Hör-Podcast. Ja, mein Gehirn macht sowas.

Miriam: Fühl mal Florians Gesicht, während du diesen Podcast hörst.

Florian: Und für die ganzen Kinder, ja egal.

Miriam: Ihr Lieben, vielen Dank fürs Zuhören und bis nächste Woche, wenn es wieder heißt.

Florian: Zwei Gehirne. Ein Podcast und du.

Miriam: Bis dann.

Florian: Bis dann, tschüss. Tschüss.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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