NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 220

Die drei größten Fehler, wenn Du EIGENTLICH erfolgreich sein willst

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In dieser Folge

Darum geht es

Miri hat recherchiert. Investigativ. Intensiv. International. Internal. Doppelblind. Aus 9 Jahren Arbeit mit Unternehmen und Einzelpersonen im Bereich „Erfolgreicher arbeiten“ erfährt sie immer und immer wieder die gleichen drei Stolperstellen, die Menschen benutzen, um ihren eigenen Erfolg erfolgreich zu verhindern. Auch das „muss man erst mal hinbekommen“. Meistens sind sich Menschen, die sich nach Erfolg sehnen allerdings gar nicht bewusst darüber, dass ihre Strategie eines macht: Nämlich weniger erfolgreich. Die Methodik des NLP bietet hier einige einfache und witzige Interventionen, die Miri und Florian in dieser Folge mit den Hörern live anwenden. Schnapp Dir also gerne Stift und Zettel und dann hol ihn Dir: Den ganz großen Erfolg. Oder vermeide zumindest die klassischen, drei, wohlrecherchierten Fehler, die nicht nur Du bisher gemacht hast.

Quelle: Miri Facebook: https://www.facebook.com/Miriam.Deforth.kontext.denken/posts/3331273613617363

Es geht um die Frage, was „Erfolg“ eigentlich konkret bedeutet — und warum viele Menschen nicht sagen können, woran sie ihn messen würden. Miriam und Florian zeigen mit dem Sprachmikroskop des NLP, wie du Erfolg für einen bestimmten Lebensbereich präzise definierst, warum träumen ohne Umsetzung im „Im Moment ist es echt schwierig“ stecken bleibt, und wie du Ungeduld nicht als Ausstiegssignal, sondern als Antrieb für den nächsten kleinen Schritt nutzt. Mit Geschichten wie dem 86-jährigen NLP-Neuling Brian und dem Ungeduldsmonster der Alltagsmonster. Für alle, die erfolgreicher werden, ins Tun kommen und ihre Ziele klar definieren wollen.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Fakten-Check und der aufwendig recherchierte Podcast
  2. Fehler eins: Erfolg, ohne zu wissen, was er heißt
  3. Fehler zwei: Träumen ohne ins Tun zu kommen
  4. Fehler drei: Ungeduld – und wie du sie nutzen kannst
  5. Setz was um – der Abschluss

„Ich will endlich erfolgreich sein.“ Klingt gut — nur was heißt das eigentlich? Miriam und Florian legen genau diesen Satz unter das Sprachmikroskop und finden drei Stolperstellen, an denen Menschen ihren eigenen Erfolg zuverlässig ausbremsen. Wenn du magst, schnapp dir Stift und Zettel: An einer Stelle darfst du selbst mitmachen.

Fakten-Check und der aufwendig recherchierte Podcast

Miriam: Willkommen bei kontext*denken.

Miriam: Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Fakten-Check bei kontext*denken-Check-Check. Es ist mal wieder sowas.

Florian: Fakten-Check. Das seriöse Podcast-Magazin mit Miriam Deforth und Florian Groß. Ja, vermessen. Investigativ.

Miriam: Und vermessen.

Florian: Und vermessen. Wir vermessen uns manchmal, ja.

Miriam: Wir sind manchmal vermessen.

Florian: Zum Beispiel, was die Kinder angeht. Manchmal messen wir die und dann merken wir in der Woche drauf, dass wir uns vermessen haben, weil die gewachsen sind.

Miriam: Manchmal brauchen wir die auch gar nicht zu messen. Wir sehen es an der Hose. Die passt dann nicht mehr. Oder knöchelfrei.

Florian: So haben wir diese Woche auch ein Thema.

Miriam: Ja, wir sagen erstmal Hallo. Hallo ihr Erfolgreichen da draußen. Es ist ja offensichtlich ein Thema, das dich packt. Und es ist gut so. Weil was wir wollen, und ich habe heute ein sehr langes Facebook-Posting, also ein bisschen zu dem Thema verfasst. Was wir wollen ist, dass du erfolgreich bist.

Florian: Ich kann noch gar nicht dazu, es zu lesen. Es ist wirklich ein episches Facebook-Posting.

Miriam: Du wirst es nicht lesen, weil es ist dir viel zu lang. Es ist episch, es ist fast ein Buch. Ich habe mich auch gleich im ersten Satz dafür entschuldigt. Nur das Feedback ist so gewaltig, das ist so irre. Vielleicht ist es, wenn der Podcast erscheint, noch zu sehen. Also wenn es auf meiner Timeline irgendwie auf der Miriam-Deforth-Seite ist.

Florian: Ich kann auch einen statischen Link einfügen in den Podcast, oder?

Miriam: Ja, kannst du machen. Also auf jeden Fall liegt uns sehr, sehr, sehr am Herzen, dass du so erfolgreich bist, wie du es nur sein kannst. Und da uns sehr viele Menschen im Moment und vielleicht auch bedingt durch die Zeit schreiben und auch um Unterstützung bitten, um endlich erfolgreicher zu werden, um überhaupt erfolgreich zu werden. Und ich ja jetzt im November auch drei große Coachings mache mit drei Menschen, die sich beworben haben für ein ganz besonderes Angebot, persönliches Coaching mit mir. Beschäftigt mich das Thema, begleitet mich das jetzt schon ein paar Tage. Und mal unabhängig davon haben wir dann entschieden, wir recherchieren mal aufwendig für euch und finden die drei größten Fehler raus, die Menschen so machen, wenn sie erfolgreich sein wollen, weil mit dem Podcast kannst du ja auch schon was lernen.

Florian: Wenn du jetzt erfolgreiche oder aufwendige Recherche sagst, dann habe ich ja eine Vermutung. Hast du fünf Minuten gegoogelt oder wie war das?

Miriam: Ich habe gar nicht gegoogelt. Google wäre ja schon viel zu offiziell gewesen. Außerdem verlasse ich mich nicht auf so Internetmedien, weißt du. Ich gehe da lieber nach mir selbst und der Erfahrung, die ich jetzt in den letzten neun Jahren unter anderem auch gerade im Erfolgscoaching mit Menschen gemacht habe. Und ich bin sozusagen im Endspurt mit einem Projekt, das ich jetzt wieder in Erfolg gecoacht habe, Businessprojekt von einer jungen Frau, die eine fantastische Hypnotherapeutin im Bereich Traumfigur und Gewichtsreduktion ist. Und die ist sowas von auf dem Gleis, also die ist sowas von unterwegs und da fiel mir das wieder auf, also was tatsächlich die drei größten Fehler sind, die Menschen machen können, wenn sie sich auf die Fahne schreiben, ich werde jetzt endlich erfolgreich oder erfolgreicher.

Florian: Also die offiziell und objektiven drei größten Fehler, die Menschen machen, wenn sie erfolgreich, wenn sie eigentlich erfolgreich sein wollten und es noch nicht so richtig sind?

Miriam: Die sind super subjektiv.

Florian: Die Miri sich ausgedacht hat. Die habe ich mir ausgedacht. Die du tatsächlich in der Praxis, eben auch in unseren Seminaren haben wir das ja häufig. Im Practitioner geht es in diese Grundausbildung.

Miriam: Selbst wenn ich sie mir ausgedacht hätte, was soll's? Also es wäre doch jetzt mal gemessen an dem Erfolg, den wir beide so bauen, wäre es ja vielleicht ganz spannend, sich das mal anzuhören und dann zu entscheiden, passt es jetzt zu mir oder auch nicht? Also das ist ja dir überlassen am Ende des Tages, du Hörerin.

Florian: So, was sind die denn jetzt? Wir fangen mit dem drittgrößten Faktor an, der Menschen dazu bringt, nicht so erfolgreich zu sein, wie sie sein könnten.

Miriam: Nee, mit dem ersten. Mit dem größten Batzen.

Florian: Mit dem größten Batzen starten.

Miriam: Nee, auch nicht. Ich bin heute wankelmütig, merkst du?

Florian: Ich merke das. Ist das schon das erste Muster?

Miriam: Weil ich die alle drei wichtig finde. Es sind ja nur drei. Stell dir mal vor, wir hätten Zähne ausgerufen. Es sind drei. Also das kann sich auch jeder merken am Ende vom Podcast.

Florian: Ja, ich glaube, das deutet schon darauf hin, mit welchem Muster wir starten sollten. Ja. Ja, nämlich mit diesen...

Fehler eins: Erfolg, ohne zu wissen, was er heißt

Miriam: Was ich mir wünsche ist endlich der große Erfolg. Ja. Da nickt der Florian schon und ich sehe in seinem Kopf quasi 30 Warnleuchten angehen. Der Florian ist ja auch ein Fuchs im Coaching.

Florian: Oder 30 so, ja, das klingt total... Entspannt. Ja, und klingt total richtig. Also wenn du den Erfolg haben möchtest und der Erfolg dich besuchen soll, da bin ich voll d'accord.

Miriam: Und da sind wir ja auch schon mittendrin im NLP, also im neurolinguistischen Programmieren, wo wir genau solche Begriffe wie Erfolg oder auch anderes Zeug mal unter das Sprachmikroskop legen und genau hingucken und hören.

Florian: Weil es klingt so, als könnten wir in den Supermarkt gehen und ein Kilo Erfolg kaufen.

Miriam: Kannst du auch im Moment, Supermärkte haben offen.

Florian: Also ich wüsste gar nicht, das gibt es ja nicht im Supermarkt.

Miriam: Hast du mal gefragt.

Florian: Wieso?

Miriam: Wo ist denn das Regal mit den Erfolgen? Vielleicht gibt es unterschiedliche Erfolge.

Florian: Neben dem Glücksregal und neben der Sicherheit. Dann gibt es die Sicherheit und den Erfolg und Zuversicht und Hoffnung. Die würden verkaufen, die Hulle.

Miriam: The emotional shop. Ja, die könnten doch ihre ganzen elektronischen Artikel danach sortieren. So Computer gehören definitiv ins Erfolgsregal und so Rauchmelder ins Sicherheitsregal und dann kannst du Sicherheit kaufen. Nur da sind wir an genau dieser sprachlichen Stelle. Viele, viele Menschen da draußen sagen, ich will endlich Erfolg haben, ich will erfolgreich sein. Das Ding wird ein Erfolg. Und wenn wir sie dann fragen, was genau ist denn Erfolg für dich oder woran würdest du denn merken, dass es ein Erfolg geworden ist, dann kommt ein großes goldenes Fragezeichen über ihren Kopf. Und dann gucken sie und gucken, mit ein bisschen Glück atmen sie weiter, weil Denken ist anstrengend, da dürfen wir dann drauf achten im Coaching. Und Florian hat dann immer so einen Drang, wieder anzufangen zu reden, wobei du sitzt das mittlerweile auch aus. Weil da ist ganz schön Gedanken...

Florian: Bei manchen Menschen ist da ganz schön Gedankenwust erstmal drin, um rauszufinden, was ist denn... Und es gibt es ja sogar in zwei Stufen. Einmal so Erfolg ganz generell oder eben auf ein bestimmtes Vorhaben gesehen. Wie würde denn Erfolg in diesem Projekt, in diesem Vorhaben aussehen? Also wenn es sowas wäre wie mehr Geld verdienen in diesem Jahr.

Miriam: Und wie viel dann genau.

Florian: Exakt, wie viel genau und wie sähe das aus und wie wäre das Leben dann?

Miriam: Weil das ist wichtig. Wenn wir mit sehr erfolgreichen Menschen sprechen und die das fragen, wissen die das lustigerweise. Also die können dir das sofort und zwar bis ins Detail erzählen. Manche holen dann ihren Computer raus und zeigen dir Visualisierungen und Mindmaps und so Businesspläne und statistische Aufstellungen, Vorhersagen. Krass. Ja, die wissen exakt, wann sie welchen Erfolgspunkt erreichen. Die haben ihren Erfolg nochmal aufgeteilt in Erfolg in zwei Wochen, Erfolg in fünf Monaten, Erfolg in einem Jahr und woran sie es messen können. Das ist wirklich spannend. Und Florian und ich dürften uns das auch erstmal aneignen, dass wir unseren Erfolg dadurch messbar machen, dass wir ihn genau definieren. Und das ist Fehler Nummer eins. Menschen sprechen von Erfolg und haben keine Ahnung, worüber sie da quatschen.

Florian: Nicht mal selber, was sie damit meinen. Ja. Es ist ja auch so schön, also wenn es so schön unkonkret bleibt, dann kann ich mir ja auch einfach heute mal das drunter vorstellen und morgen mal das drunter vorstellen. Das ist doch auch gut.

Miriam: Ja, das stimmt. Also das wäre zumindest schon ein Anfang. Weißt du, da wäre ich ja schon glücklich, wenn die mir sowas sagen würden wie, ich habe einen Montags-Erfolg, einen Dienstags-Erfolg, einen Mittwochs-Erfolg, einen Donnerstags-Erfolg. Und das überlege ich mir immer nachts vorher im Bett, so bevor der nächste Tag anfängt, halb zwölf.

Florian: Ja, wohl gut.

Miriam: Nur das tun sie ja auch nicht. Also nicht mal das ist ja da. Weißt du, ich habe ja nichts gegen Wankelmut oder dass Menschen ihre Erfolgspläne verändern und anpassen. Das ist ja alles gut. Nur da gehört erstmal ein, was genau meinst du denn rein. Und ich meine das mit voller Inbrunst, wie du vielleicht auch schon merkst. Ich rede mich gerade in Rage.

Florian: Was ist denn jetzt der Tipp?

Miriam: Du, wir haben so gesagt, wir nennen die größten Fehler.

Florian: Ich habe ja eben schon angeboten, dass es zwei Arten von was bedeutet Erfolg für dich gibt. Einmal in einem konkreten Beispiel, so bei der Erziehung mit den Kindern. Also was wäre das da? Oder so aufs ganze Leben gerahmt. Was bedeutet Erfolg für dich so generell? Auf welchen zielst du denn jetzt ab, Miri?

Miriam: Ich ziele auf den ab, den die Menschen meinen. Klar, das kann aus allen möglichen Lebensbereichen sein und in jedem Lebensbereich würde ich die gleiche Frage stellen. Was genau bedeutet Erfolg an dieser Stelle für dich und woran würdest du merken, dass du erfolgreich geworden bist?

Florian: Mit der Familie würde ich ja jetzt nicht von erfolgreich sprechen, oder?

Miriam: Wenn es gerade nicht dein Thema ist, dann ist es vollkommen okay. Meine Vermutung, und es ist nur eine Vermutung, weil ich habe eben keine Statistik betrieben, ist, dass die meisten Menschen Erfolg eher im Business-Bereich betrachten und für Familie andere nebulöse Worte haben. Liebe, Freude und Eierkuchen.

Florian: Oder eine Zufriedenheit oder ein Glück oder sowas.

Miriam: Und wenn jemand mir im Coaching sagt, ich möchte erfolgreicher Familie, Vater erfolgreiche Familie, Mutter erfolgreiche Tochter sein, dann gehen wir eben da dran. Was auch immer das bedeutet. Für denjenigen, das ist das Erste, was wir dann rausfinden.

Florian: Also nicht nur im Karrierebereich oder in den Finanzen, in dem physischen Wohlstand, sondern auch bei den Hobbys, in der Beziehung.

Miriam: Ja, wo auch immer. Wir wissen ja nicht, wenn wir das Wort Erfolg sagen, an was du jetzt zu Hause oder wo auch immer du den Podcast hörst, jetzt genau, was du für den Lebensbereich denkst.

Florian: Ich finde das gerade auch eine total witzige Idee, mal über den Erfolg in der Familie zu definieren. Also was bedeutet denn zum Beispiel ein erfolgreiches Wochenende mit der Familie?

Miriam: Wenn da jetzt wieder so ein, also bei den Kids bin ich mir sicher, bekommen wir ziemlich konkrete Angaben. Bei Erwachsenen kommt sowas wie Zufriedenheit raus.

Florian: Oder wir haben Zusammenzeit.

Miriam: Ja, und dann dürfen wir wieder nachfragen, ne? Was genau bedeutet das denn? Also das Spiel würde ich nicht spielen, sondern ich würde den Erfolg genau definieren. Und bei unseren Kindern weiß ich genau, da kämen drei, vier Sachen, für die dann erfolgreich sind, wenn sie am Wochenende acht Stunden vor der Playstation gesessen sind, das wär mal was. Daran würden sie meinen Erfolg messen, ey. Das kann ich nachvollziehen. Nein, das ist keine...

Florian: Nur da merken wir halt auch... Und dann wird es spannend, vielleicht ist das kein erfolgreiches Familienwochenende in dem Sinne, auch für sie selbst nicht, sondern es ist halt ein erfolgreiches Spielwochenende.

Miriam: Und vielleicht würden sie das so definieren.

Florian: Ja, da dürfen wir mal fragen.

Miriam: Da dürfen wir mal fragen, weil Menschen sind da total unterschiedlich. Und ein anderer wird es vielleicht merken, dass man gemeinsam irgendwo auf der Couch sitzt oder dass man gemeinsam spazieren geht oder kocht. Keine Ahnung. Nur wir können es tatsächlich genau definieren, was gehört da alles dazu. Und dazu, um das rauszubekommen, dürftest du dich in meiner Welt mal kurz besinnen, vielleicht sogar auf die Pause-Taste bei diesem Podcast drücken. Wir machen das selten mit Direktübungen. Und in unseren Facebook-Livetrainings einmal die Woche würden wir das jetzt auch machen. Also wir würden sagen, definier mal den Begriff Erfolg für dich und schreib den mal bitte in den Chat und zwar genau in dem Lebensbereich, in dem du ihn dir jetzt gerade am meisten wünschst.

Florian: Genau, weil der nächste Schritt dann, wenn die Pause jetzt wieder um ist, könnte ja dann sein, wenn du dich so erfolgreich fühlen möchtest, wie in der Definition, was wäre denn dann zu tun?

Miriam: Gut, und das ist ja jetzt schon Coaching, da gehen wir in diesem Podcast nicht rein. Wir decken die drei größten Fehler auf. Und hey, du hast mir jetzt sowieso schon einen Tipp aus den Rippen geleiert. Weil wenn unsere Hörer sich jetzt hingesetzt haben und haben ihren Erfolg genau definiert, haben die sowieso schon Selbsterkenntnis. Da brauchen wir gar nicht viel tun. Deswegen hören wir jetzt an der Stelle auf. Also der Begriff Erfolg ist den meisten Gehirnen da draußen überhaupt nicht klar. Sie reden davon und sie haben keine konkrete Vorstellung, was sie persönlich damit haben.

Florian: Manchmal reden wir sogar mit anderen Menschen darüber und sagen, was ich mir wünsche mit meiner Firma ist Erfolg und alle anderen nicken und jeder hat eine andere Vorstellung oder vielleicht auch gar keine konkrete Vorstellung im Kopf.

Miriam: Der Steuerberater hat eine völlig andere Vorstellung als der Projektmanager, als der, keine Ahnung, CEO oder als jemand aus dem Marketing oder jemand aus der Buchhaltung oder so. Gut, also das zu dieser Begriffsklärung. Weil es ist ein elementarer Fehler, wenn Menschen gar nicht wissen, weißt du, wenn ich einfach nur auf die Finde gehe nach irgendwas, nach was Nebulösem, dann komme ich weder an, noch finde ich es.

Fehler zwei: Träumen ohne ins Tun zu kommen

Florian: So, Nummer zwei. Der zweithäufigste von Miri heute aus ihrer Erfahrung ausgewählte Grund. Nee, recherchierte. Recherchierte Grund.

Miriam: Das war eine internale Recherche bei mir.

Florian: Und es passt sehr gut zu dem, also Miriam hat heute tatsächlich das Line-Up für diesen Podcast geschrieben, weil wir so schrittig vorangehen und es passt sehr gut zu dem, was ich auch aufgeschrieben hätte. Also es ist wirklich in der Art und Weise, wie wir lernen, auch, das ist eines der nächsten Probleme. Ob die jetzt in dieser Reihenfolge kommen oder sich irgendwie munter austauschen, auf jeden Fall ist es sehr weit oben.

Miriam: Ich habe mal so ein Zitat gelesen und mir fällt bestimmt auch im Laufe des Podcasts noch ein von wem. Da hat irgendein besonders weiser Mensch da draußen vielleicht gesagt, dass 95 Prozent aller tollen Projekte daran scheitern, dass sie nicht umgesetzt werden.

Florian: Das ist das Zweite?

Miriam: Ja. Dass die Menschen nicht in die Tat kommen. Das ist bei, dabei bleibt, unternehme ich uns jetzt mal auch mit rein, deswegen pushen wir in unseren Ausbildungen so sehr auch die Leute hin, was zu tun. Auch wenn das am Anfang vielleicht noch holpert und so. Nur, dass die Leute Bücher lesen, Businesspläne schreiben, sich austauschen mit anderen, sogar vielleicht eine Ausbildung noch zusätzlich machen und einfach nichts machen. Sie machen nichts. Sie hocken zu Hause und kriegen ihren vergoldeten Hintern nicht vom Sofa hoch. Und ich sage das so klipp und klar, weil ihr merkt schon, ich wünsche mir so sehr, dass da draußen alle Menschen sich ihre Träume erfüllen. Genau wie Florian, genau wie ich.

Florian: Sind wir jetzt in so einem Motivationstrainer-Podcast, oder was? Ich bin ja auch kein Motivationstrainer. Brüllst du kurz mal ins Mikro jetzt rein? Tu was! Mach endlich was! Mach ich nicht.

Miriam: Im Moment habe ich doch eher gerentet, so heißt es, ne? Gebäscht. Gebäscht. Ich hab doch mal richtig losgeschimpft, weißt du?

Florian: All diese modernen Worte.

Miriam: Da könnte ich mich gerade verrobben.

Florian: So, das heißt, jemand macht irgendeinen Plan oder könnte sich sogar vielleicht vorstellen, ja, das wäre schön, nur dann passiert nichts, oder was? Ja.

Miriam: Wenn du diesen Menschen dann weißt, er hat Riesen erzählt, wie toll das wird und wie sehr sein Herz schlägt für irgendeinen bestimmten Bereich im Leben und so gerne Tierpsychologie, so gerne, keine Ahnung. Und du triffst den Menschen nach fünf Jahren und fragst, und, und, hast du eigene Praxis aufgemacht? Und er sagt, mit was? Und du sagst dann, du hast mir doch zwei Stunden lang erzählt, dass du unbedingt dies und das machen möchtest. Im Moment ist es echt schwierig. Und das ist der am häufigsten gehörte Satz in dem Zusammenhang. Im Moment ist es echt schwierig. Und Leute, diesen Satz habe ich auch schon gehört vor Corona. Also nur, dass wir das klar haben. Da war das auch schon der am häufigsten gesprochene Satz.

Florian: Ich glaube, wenn man Gründe finden möchte, ist es immer schwierig.

Miriam: Oh, es ist immer schwierig da draußen. Der Markt ist auch voll und es gibt einfach auch viel zu viele Leute, die das schon machen und es gibt viel zu große Konkurrenz und etablierte Player und es ist auch einfach nicht möglich. Und damit ist jede Art von Erfolg im nassen Nebel verdampft.

Florian: Das ist ja, da sind wir jetzt hier in der Zitaterei. Der beste Moment, ein Projekt zu starten, wäre dann vor zehn Jahren oder so eine Ausbildung zu starten, wäre vor zehn Jahren. Und der zweitbeste Moment ist jetzt, damit anzufangen. Sehr cool. Ich glaube, das war ursprünglich mit Baum zu pflanzen.

Miriam: Ja, das stimmt. Da erinnere ich mich immer an diesen Teilnehmer, als wir zum Trainer ausgebildet wurden in Orlando, der 86-jährige Brian aus London. Ich glaube, die Geschichte habe ich auch schon dreimal erzählt. Macht sich das eine meiner Lieblingsgeschichten? Ja. Der 86-jährige Brian aus London, ehemaliger Schauspieler am Royal Theatre, dann berufen zum Professor an der Royal Theatre Academy, also dort, wo die besten Schauspieler Englands ausgebildet werden, dort bis zur Rente junge Schauspieler den Schritt ins Leben ermöglicht und dann immer noch im Ehrenamt weiter für besondere Masterclass-Schüler der Ausbilder. Überlegt sich dann so mit 85, ihm reichen die Tools noch nicht, die er hat, um seine jungen Schauspieler weiterzubringen. Deswegen macht er jetzt NLP, wird Trainer. In Florida, bei Richard Bendler, organisiert sich die Reise alles selbst und zieht das da durch. Und dann hat er ganz am Ende, als die Prüfung durch war, ich habe mit dem immer bewundernd zusammengearbeitet, wenn ich den getroffen habe. Und am Ende, als die Prüfung fertig war, da hat er sich dann nochmal mit mir zusammengestellt und hat gesagt, Miriam, egal, was du jetzt machst und wie du da jetzt durchstartest und so, merk dir einen Satz von mir als 86-Jährigen. Achtung. Der beste Teil deines Lebens beginnt immer jetzt. Hier, da hatte ich mal kurz Gänsehaut, weil wenn das jetzt ein 25-Jähriger sagt, dann ist ja okay, weißt du, der hat noch einen weiten Horizont zum angucken. Bei einem 86-Jährigen zu sagen, auch wenn ich morgens aufstehe und habe ein neues Projekt, dann mache ich das einfach mal. Weißt du, da denke ich, scheiße, wir denken ja immer, wir sind schon so weit, Florian und ich, wir sind schon so dabei, wir bringen ein Projekt nach dem anderen auf die Straße, wir launchen eine Kosmetiklinie, bauen eine Akademie, irgendwann wird es ein Schloss und heißt Hogwarts und wir haben ganz viele fantastische Professoren da. Ich glaube mittlerweile auch, dass wir das wirklich schaffen und irgendwann in so einem Schloss stehen und uns ein anderer sagt, ja das ist eure Akademie, habt ihr es nicht gemerkt? Wir so, ne, wir haben so viel gearbeitet, aber geil, dass es jetzt da ist. Nur wir tun auch wirklich was dafür. Also wir sind, vermutlich gehören wir zu den fleißigsten Menschen mit den wenigsten Schlafstunden im Moment in Deutschland, habe ich manchmal so den Eindruck.

Florian: Aus der Innensicht, ja.

Miriam: Aus der Innensicht. Ja, wahrscheinlich gibt es Leute, die sind noch verrückter als wir. Nur tatsächlich ohne dieses Tun...

Florian: Passiert auch nichts.

Miriam: Passiert gar nichts.

Florian: Also möglicherweise schon. Kann schon sein, dass es hilft, auf der Couch zu sitzen. Bei mir war der Erfolg bisher nicht so... Hat sich nicht so eingestellt. Nicht mal, wenn ich so etwas Einfaches hatte, wie dass ich mir dachte, boah, eine Pizza wäre jetzt auch gut. Und mich dann auf die Couch gesetzt habe. Da nichts...

Miriam: Obwohl du es dir gewünscht hast.

Florian: Obwohl ich es mir wirklich von ganzem Herzen gewünscht habe.

Miriam: Hast du die richtigen Signale ans Universum gesendet?

Florian: Ich habe die sogar hinvisualisiert, ich konnte sie riechen und schon schmecken. Das fällt mir bei Pizza wirklich leicht.

Miriam: Wir haben ganz viele Hörer, die glaube ich Law of Attraction und Secret und so total lieben.

Florian: Und ihr merkt schon, Florian und ich haben da eine etwas ambivalente... Ich finde den gut, also ich mag dieses, das ist ja auch genau das Erste, das war diese erste Falle, nicht mehr träumen zu können oder keine Idee davon, keine konkrete Idee davon zu haben, was möchtest du haben. Voll gut, nur dann auch was tun, also dann eben im Zweifel beim Pizzalieferdienst anrufen. Ja, ist schon okay.

Miriam: Dann wissen die nämlich auch, dass du Hunger hast. Weil wir Menschen haben echt noch eine Herausforderung. Vielleicht überwinden wir die irgendwann noch. Telepathie funktioniert noch so halb gut. Also ja, es kommen Signale wohl an, scheinbar bei manchen, nur es ist noch sehr diffus.

Florian: Also der Wunschteil ist super gut. Und dann in die Aktion reinkommen.

Miriam: Also mit vergoldeten Hintern auf dem Sofa hocken bleiben und nichts tun ist und sich das nur wünschen oder zusammen visualisieren.

Florian: Es braucht auch keine große Aktion sein. Also wenn dein Erfolg wirklich groß ist und du denkst, wow, in zehn Jahren wäre es toll. Wenn ich das erreicht hätte, das wäre ja großartig. Auch das beginnt mit einem kleinen Schritt. Also da sind vielleicht auch kleine Aktionen drin. Jemanden anderen um Hilfe bitten, jemanden ansprechen, wie er oder sie es gemacht hat, vielleicht einen Kunden mal anrufen oder jemandem mal eine E-Mail schreiben. Das kann ja schon ein kleiner Schritt sein, der darauf einzahlt. Ja.

Fehler drei: Ungeduld – und wie du sie nutzen kannst

Miriam: Oh, herrlich. Ich bin jetzt gar nicht mehr in Laune für den dritten großen Fehler. Ich hab mich jetzt so in den Arsch geredet. Ich bin schon wieder voll unterwegs hier.

Florian: So, was ist der dritte große Fehler, den Miriam intern recherchiert hat?

Miriam: Ja, hab ich internal möchte. Ich möchte darauf bestehen, weil das ist ein Unterschied. Also das eine ist deutlich faktenlastiger. Ja. Ja, also fühlt sich viel valider an. So, der dritte größte Fehler. Ungeduld.

Florian: Ungeduld?

Miriam: Ja, ich weiß. Wir packen jetzt hier so einen Begriff in den Raum, wo wir ja vorhin gesagt haben, den sollten wir mal unter das Mikroskop legen, damit wir den auch genauer definieren. Weil einige von unseren Hörern werden jetzt beim Begriff Ungeduld wahrscheinlich genickt haben und gesagt haben, ja, ja, ja, das kann ich verstehen. Warte mal, bis Florian und ich das zu Ende definiert haben und dann machen wir einen Abgleich, wie gut es zu dir passt. Also, die sogenannte Ungeduld hat in ihrer sprachlichen Tiefenstruktur sowas drin wie, so, jetzt bin ich, jetzt habe ich meinen Erfolg genau definiert, bin auch in die Tat gegangen, habe eine Webseite gemacht, eine Facebook-Seite und ein Newsletter geschrieben. Jetzt sitze ich hier seit schlagenden zwei Stunden, gucke auf die Uhr und in die Mailbox, es kommt kein Kunde.

Florian: Ich kann das nicht.

Miriam: Ich bin dafür nicht geeignet. Das ist nicht mein Welterfolg. Ich gebe das wieder auf.

Florian: Sowas wie, ich habe so eine Mailing-Listen-Software jetzt mal gemacht. Also ich habe mich bei Mailchimp oder irgendeinem anderen, die Rapidmail oder was auch immer alles gibt, mal angemeldet und habe jetzt auch auf Facebook diesen Link zu meinem Newsletter, dem neuen, den es geben soll, gepostet. Und die einzige, die sich angemeldet hat, ist meine Mama.

Miriam: Ja.

Florian: Das war bei uns übrigens am Anfang auch so.

Miriam: Das war allerdings ein Unfall, echt. Als wir unseren ersten großen Newsletter-Verteiler aufgemacht haben, war es Florians Vater, der das als erstes angemeldet hat.

Florian: Das stimmt.

Miriam: Und ich dachte, das ist doch kein gutes Omen.

Florian: Es gibt immer mal wieder Feedback von ihm auf die Newsletter.

Miriam: Das stimmt. Macht er super. Ja, also mittlerweile sind es ein paar mehr.

Florian: Nur, genau, an der Stelle dann aus der Ungeduld heraus und dann ist Ungeduld ja so wie die Tat oder der Erfolg, eins dieser Worte, könnte man jetzt, Ungeduld würde ich mir nicht im Supermarkt kaufen. Ich glaube, die Ungeduld wäre was, was versehentlich mit hinterherläuft oder so.

Miriam: Achso, der Tasse, haben wir mal den Podcast über Alltagsmonster gemacht?

Florian: Ja, genau, da habe ich dran gedacht eben.

Miriam: Eine ganz süße Klientin von uns hat sie sich alle Bestellten an die Wand gepinnt. Unsere sind immer noch nicht an die Wand.

Florian: Es gibt von einem Künstler, ich glaube Christoph Moser, der hat mal die Monster des Alltags gemalt und unter anderem gibt es eben auch das Ungeduldsmonster.

Miriam: Das sieht auch sehr lustig aus. Christian vielleicht, ja. Also auf jeden Fall ist es ein sehr lustiges Monster. Es ist vor allen Dingen ein sehr hektisches Monster und es ist ein Monster, der ständig auf die Uhr guckt und das sehr schnell eben auch von was lässt.

Florian: Schnelle Resultate, ne? Ja.

Miriam: Oder wenn keine Resultate da sind, dann... Jetzt verdonnern wir das so ein bisschen in die miese Monsterecke. Ich habe festgestellt, dass dieser Begriff Ungeduld auch sich sehr positiv auswirken kann bei manchen Menschen. Also dass die über so ein Ungeduldsgefühl, und es ist ja ein Gefühl, genauso wie Erfolg etwas ist, was Menschen tun, ist eine Tat etwas, was Menschen tun und auch Ungeduld ist etwas, was Menschen tun. Und was vielleicht eben auch dazu führen kann, dass sie in die Tat kommen. Also, dass die mehr tun.

Florian: Es darf endlich losgehen. Ich habe diesen tollen Traum. Du siehst schon vor dir, wie schön es wäre. Und jetzt endlich, jetzt mal was machen dafür.

Miriam: Ja, also die dann vielleicht dadurch auch ganz cool in die Tat kommen. Die dürfen ein bisschen auf sich aufpassen. Deswegen haben wir das mit bei den größten Fehlern, dass sie da nicht auch genauso schnell, wie sie was anfangen, es wieder lassen. So, weil es jetzt in drei Stunden noch nicht zu einer Million Euro geführt hat. Und ein bisschen werden wir ja dahin gedrillt, habe ich so den Eindruck.

Florian: Ja, das ist diese schnelle Fix, diese am liebsten würde ich eine Pille nehmen und dann wäre alles anders.

Miriam: Ja. Und viele Motivationstrainer, viele Kollegen auch, die wir haben, die pushen das sehr, dass die Leute ganz schnell irgendwas dann auch an Erfolg erleben und so. Und wenn wir uns das auf die Fahne schreiben und es stellt sich nicht ein, dann dürfen wir wirklich checken, ob das Projekt nichts taugt, ob das wäre das Schlimmste, der Mensch nicht taugt zum Erfolg oder ob es einfach eine gewisse natürliche Zeit braucht. Wenn ich darüber nachdenke, wie lange es in Deutschland immer noch und im Jahr 2020 einfach dauert, ein Haus zu bauen, wo wir was weiß ich für tolle Methoden haben, 3D-Drucker. Es ist verrückt, dass wir sozusagen unter mindestens, ich glaube, einer Woche bekommt keiner hier ein eigenes Haus hingestellt. Fertighaus, auch da wird ein Fundament gegossen, es wird eine Grube ausgehoben, es werden Anschlüsse gemacht. Es braucht ein paar Tage, bis diese Wände da drauf gesetzt werden können und dann ist das Haus ja auch noch nicht ganz fertig. Und? Da können wir nichts dran tun. Also wir werden das nicht dadurch beschleunigen, dass wir vor dem Haus stehen und sowas sagen wie, jetzt mach mal hin, sei mal schneller.

Florian: Das ist ja das Beispiel von am Gras ziehen, damit es wächst.

Miriam: Ja. Ich finde, wir haben natürliche Rhythmen auch da draußen. Ein Tag vergeht eben auch in 24 Stunden. Und diese natürlichen Rhythmen, die wir Menschen haben, die klar, wir beeinflussen können dadurch, dass wir uns ums sichtbar werden kümmern, da können wir auch mal einen Podcast zu machen, oder darum kümmern, dass wir mit bestimmten Menschen sprechen, uns fortbilden, dass wir planvoll vorgehen, dass wir möglichst an der richtigen Stelle was tun. All das kann diesen Prozess beeinflussen und am Ende des Tages, von null gestartet, brauchen wir eben ein paar Tage bis wir 100 Kunden zusammen haben oder 1000 Leute am Newsletter.

Florian: Also wenn dich die Ungeduld an der Hand nimmt, dann nutzt sie, um dran zu bleiben und den nächsten Schritt zu gehen. Also mach was mit der Ungeduld, ist eher das Motto, oder? Ja, genau. Manche Menschen nutzen die Ungeduld, glaube ich, als Zeichen dafür zu sagen, nee, dann halt nicht. Ja. Und dabei ist es eher ein, hm, noch nicht, dann jetzt erst recht.

Setz was um – der Abschluss

Miriam: Ja. So, jetzt haben wir ganz schön...

Florian: Haben wir jetzt die... Ich finde, das war ein sehr investigativer Podcast. Auch sehr wissenschaftlich. Auch sehr seriös.

Miriam: Die Quellenangaben macht der Florian alle unterhalb dieses Podcasts, da steht überall Miri.

Florian: Ja, Miri. Zitat Miri, Seminar, Practitioner, Studie mit einer Person.

Miriam: Ich habe mir beide Augen zugehalten und ich hatte eine Kontrollgruppe, das war ich dann, ein Tag später. Ja, das ist ein Angebot an dich. Vielleicht willst du ja auch die Zeit jetzt nutzen, so wie viele, die wir im Moment kennenlernen.

Florian: In dieser seltsamen Zeit etwas ganz anderes zu machen als bisher.

Miriam: Oder etwas ganz anderes zu tun, als vielleicht viele Menschen erwarten würden. Nämlich voll durchstarten, erfolgreich sein, ganz neue Sachen entwickeln und erfinden. Ich habe eben in diesem Facebook-Posting, von dem ich am Anfang sprach, habe ich ein paar Geschichten erzählt, die uns erreicht haben. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was uns an Erfolgsgeschichten und an Kreativitätsleistung in diesem sogenannten Lockdown, also was uns Menschen da gezeigt haben, was sie da für Projekte auf die Beine gestellt haben. Crazy, crazy, crazy.

Florian: Dann viel Spaß beim, das Umsetzen wäre auch wieder sowas, was ich kaufe. Setz was um.

Miriam: Ja.

Florian: Tu was.

Miriam: Ja.

Florian: Und dann hören wir uns nächste Woche wieder. Wir hören uns nächste Woche. Du hörst uns und wir hören uns auch.

Miriam: Sei erfolgreich bis dahin. Also wenn das jetzt nicht, weiß ich auch nicht. Ihr Lieben, danke.

Florian: Bis nächste Woche.

Miriam: Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss bis nächste Woche. Bis zum nächsten Podcast.

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