NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 191

Das große Witz-Special – Florian und Miri und Ihr erzählt Witze

Der Podcast der nie war.

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In dieser Folge

Darum geht es

Der Podcast der nie war. Zu diesem Nicht-NLP-Podcast gibt’s nicht viel zu sagen. Außer: Witze erzählen kann JEDER. In Schriftform, sprachlich, für sich alleine oder für andere. Die einzige Regel dabei ist… naja, hör am besten selbst hinein. Wenn Du unseren Podcast kennen lernen möchtest, empfehlen wir definitiv eine andere Folge. Denn diese hier ist eine Sonderausgabe, in der wir anlässlich der momentan herrschenden Ausnahmesituation einfach mal Schmunzeln, Lächeln, Grinsen und vielleicht sogar lautes Lachen verordnen. Da weder Florian und ich professionelle Komödianten sind, haben wir uns in dieser Folge Unterstützung erbeten – und sie auch bekommen. Unter anderem sind TV-Kollegen, Mitarbeiter, Hörer und ein besonderer Stargast mit am Start. „Der Witz vom Olli“ – Olli hat uns einen exklusiven Witz gestiftet – NUR FÜR UNS und der ist selbstverständlich unerreichbar lustig und megatoll. Wir freuen uns über all die Witze, die uns zugesendet wurden und damit Bühne frei für die große kontext*denken Witze Show mit diversen fabelhaften Gastauftritten! „Der Witz vom Olli“ ist unter genau diesem Titel auf YouTube zu finden. Das Buch von Olli gibt’s auf www.o-plus-beratung.de und die Tourneetermine auch. TV-Moderator und NLP Kollege: Paddy’s Podcast gibt’s auf www.focus-bewusst-sein.de Die Eisbar in Hamburg öffnet auch in Zeiten der Krisen – Infos dazu gibt’s auf www.die-eisbar.de Musicaldarsteller: André Haedicke’s Schauspiel- und Bühnenunterricht findest Du auf Facebook unter seinem Namen. Silke Kammer bietet ihre musikalischen Therapien und Coachings an unter www.kammer-musik-therapie.de Kerstin Diefenbachs Consulting Firma ist unter www.mitra-consulting.de genauer definiert und offenbar einen Besuch wert Danke außerdem an Markus, Britta, Andrea, Nadine, Nicole, Reinhilde, Sandra… und noch so viele mehr, die bei dieser Produktion geholfen haben. Ihr seid großartig! Von Flachwitzen über den Kugelschrei-Bär bis zum langen Tierwitz mit dem Hamster in der Brusttasche: Hier reihen sich Schneckenwitze, Chuck-Norris-Witze, Häschenwitze, Blondinenwitze und der Klassiker vom Pferd mit dem langen Gesicht aneinander. Zum Schluss der brillante Fallschirm-Witz vom Olli und in den Outtakes noch der lange Witz von den drei Männern vor der Himmelspforte und dem Kühlschrank. Wer Witze zum Vorlesen sucht, kurze zum Merken oder einfach etwas zum Lachen in einer seltsamen Zeit, ist hier richtig.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Zwei Gehirne, keine Komödianten
  2. Flachwitze und alles, was durchs Schlüsselloch schaut
  3. Schnecken, Bären und ein Hamster im Fell
  4. Das Pferd mit dem langen Gesicht und andere Langstrecken
  5. Veganer, Ostern und die Sache mit den Geschlechtern
  6. Der Stargast: Der Witz vom Olli
  7. Outtakes: Analraten, Häschenwitze und die Himmelspforte

Kein NLP, keine Übung, kein guter Rat — diesmal geht es nur um Witze. Miriam und Florian haben Hörer, Kollegen und einen Stargast gebeten, ihnen Witze zu schicken, und lesen sich jetzt Flachwitz für Flachwitz durch. Sie sind, wie sie selbst betonen, keine guten Witzeerzähler. Genau das macht es lustig — vom Kugelschrei-Bär bis zum Pferd mit dem langen Gesicht.

Zwei Gehirne, keine Komödianten

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Florian: Ey Miri, was haben wir uns da eingebrochen?

Miriam: Das wird das Schlimmste, was wir jemals gemacht haben.

Florian: Ich dachte, das wäre so einfach.

Miriam: Ich habe sogar gedacht, wir filmen uns dabei, das ersparen wir euch.

Florian: Wirklich, ich habe gedacht, das wird einfach. Ich dachte wirklich, manchmal habe ich wirklich solche Ideen. Da denke ich mir, wow, ich erspare uns eine Menge Arbeit dadurch, dass ich mache. Und manchmal klappt das, also sehr häufig klappt das und manchmal geht das voll in die Binsen und mit den Witzen ist das voll in die Binsen gegangen.

Miriam: So, wir haben einen Riesenaufwand betrieben, um alle Witze zusammenzutragen, die uns auf ungefähr 500 verschiedenen Wegen erreicht haben. Wir hoffen, dass wir alle eingesammelt haben. Wir haben dabei festgestellt, dass Lieblingswitze sehr unterschiedlich sind. Wir haben außerdem festgestellt, dass wir eine eigene Kategorie für über 18 Witze gründen dürfen. Weil ihr uns Witze geschickt habt, die wir so überhaupt nicht in unserem Podcast benutzen können, ihr Lieben. Und wir freuen uns so auf diesen Podcast. Komm, sei ehrlich. Es ist so cool. Erstmal vielen Dank an alle, die uns was geschickt haben. Vielen Dank an alle, die wirklich was aufgenommen haben. Ihr seid die Größten, echt. Das ist so lustig gewesen, das anzuhören. Und wir haben auch festgestellt, dass ein Witz auch witzig sein kann, weil er irgendwie in irgendeiner Weise vorgetragen wird.

Florian: Das ist fast schon wie das, was Jürgen von der Lippe über die Witze erzählt, oder?

Miriam: Ja. Was willst du jetzt von mir wissen?

Florian: Nein, dass manchmal, wenn ein Erwachsener einen Witz erzählt, das Lustigste daran ist, dass der Erwachsene den Witz so lustig findet, dass er selber nicht mehr kann vor lauter Lachen. Apropos.

Miriam: Apropos. Wir haben am Schluss... Oh, wir haben in diesem... Ihr Lieben, wir haben einen Stargast in diesem Podcast. Wir können unser Glück gar nicht fassen. Wir feiern das so. So ein lieber Mensch und wirklich ein Profi im Witze erzählen. Deswegen haben wir auch gedacht...

Florian: Da haben wir den ans Ende gesetzt.

Miriam: ...ans Ende dieses Podcasts gesetzt, weil wir... Bleibt dran, ist das Motto.

Florian: Halte durch! Weil wir auch festgestellt haben, wir sind irgendwie keine professionellen Witzeerzähler.

Miriam: Wir sind gar keine guten Witzeerzähler, Florian und ich. Das ist in Ordnung, das verbindet uns ein Stück weit mit vielen von euch da draußen. Und wir legen jetzt einfach los, weil wir gesagt haben, 30 Minuten.

Florian: Oh, weil du das erste Mal dabei bist. Das ist keine normale Episode.

Miriam: Oh, sehr gut, ja. Ist wichtig zu wissen.

Florian: Also wir haben normalerweise einen sehr seriösen NLP-Podcast, wo es um seriöse Dinge geht, wie es dir besser gehen kann und wir haben eben, und die Episode letzte Woche dient da so ein bisschen als Einführung, wir haben eben festgestellt, dass in dieser komischen Zeit, da wo alles so seltsam ist, dass es vielleicht einfach mal hilft, zwischendurch zu lachen.

Miriam: Und wir geben jetzt alles dafür, dass du das hoffentlich auch mit uns kannst.

Florian: Wie haben wir die denn jetzt sortiert? Also sind wir von Länge nach Kürze oder von ich verstehe die noch bis zu wo es denn da gibt?

Miriam: Wir haben uns wirklich Gedanken gemacht, wie wir die sortieren, diese Witze. Die sind in meiner Welt nicht sortierbar, weil die überhaupt nicht einem Thema oder einem Genre entsprechen.

Florian: Ich finde es ja schon großartig, dass wir in der großen Tradition von Hirschhausen und von der Lippe sind und auch mal eine ganze Episode über Witze machen. Nur was ich wirklich nicht gedacht hätte, ist, über was ich mir dann alles Gedanken mache.

Miriam: Ja, und deswegen haben wir gedacht, wir fangen mit dem niedrigsten Niveau Witze an und arbeiten uns langsam nach oben. Und für uns ist, oder ein Witz funktioniert ja immer auf zwei Weisen, entweder es ist ein Missverständnis drin verpackt, also es heißt, der Witzhörer wird mit Absicht in eine falsche Richtung gelenkt, um dann sozusagen eine neue Bedeutung zu verpassen, oder es gibt eine Ambiguität.

Florian: Machen wir jetzt einen Theorieblock, oder?

Miriam: Du hast gesagt, ich soll was sagen, wie Witze funktionieren.

Florian: Ja, aber nicht langweilig. Ich dachte, du machst das jetzt spannend.

Miriam: Kann ich nicht. Wie wäre es, wenn du jetzt einfach anfängst, Witze vorzulesen?

Florian: Oh Mann.

Miriam: Weil das war deine Idee.

Flachwitze und alles, was durchs Schlüsselloch schaut

Florian: Müssen wir mit den Flachwitzen wirklich anfangen? Ja, wir fangen mit den Flachwitzen an. Also die funktionieren grundsätzlich besser, wenn die Leute schon lachen, habe ich das Gefühl.

Miriam: Ich weiß ja nicht, ob die schon lachen, vielleicht lachen die auch schon. Du hast Mitleid. Komm, wir fangen an.

Florian: Was ist grün und schaut durchs Schlüsselloch?

Miriam: Na?

Florian: Ein Spionat. Mach weiter, komm. Was ist braun und wenn man es ins Wasser wirft, geht es unter? Das weiß ich. Ein U-Brot. Was ist blau und sitzt in der Kirche in der ersten Reihe? Eine Frommbeere. Und ich habe eben festgestellt, irgendwann gibt das Gehirn meiner Zuhörer auf. Irgendwann sagt mein Gehirn einfach, na gut, dann lasse ich.

Miriam: Ja, das nur nicht bei Witz 3. Mach weiter. Da geht noch was.

Florian: Was ist grün und hämmert an die Tür? Ein Klopfsalat. Oder auch solche Scherze wie Was ist rot und schlecht für die Zähne? Ein Ziegelstein.

Miriam: Das sind Anti-Witze. Ja, funktioniert doch. Zumindest bei uns.

Florian: Ja, da sind auch so Schurten drin. Nach unserem letzten Video hat Silke, eine sehr gute Freundin von uns, hat sich einen Kommentar auch nicht verkneifen können, den sie gleich in die Witze-Kategorie eingeschoben hat.

Miriam: Deswegen kommt jetzt der Witz von Silke Kammer, genau, über den wir uns sehr gefreut haben. Vor allen Dingen Florian, allerdings ist der international, dieser Witz, also der bedingt schon einer gewissen Grundlage an Fremdsprachigkeit. Und zwar, noch kurz passend zu Florians Frisurproblemen. Hier, dein letzter Friseurbesuch ist wohl schon long her. Wo war ich long her? Echt? Ja. Wie spreche ich es?

Florian: Tatsächlich hat Miriam Leutel uns auch eine Mail geschrieben, in der ein englischsprachiger Witz drin ist. Der passt in die gleiche Kategorie. Weil manche Witze funktionieren einfach über Sprachhumor im Englischen auch. Und der Witz ist ein sehr bekannter Kinderwitz aus dem englischen Sprachraum. Why is six afraid of seven?

Miriam: Because seven ate nine. Und wenn jetzt Stille und Schweigen ist bei euch zu Hause, macht nichts. Sowas hatten wir auch manchmal beim Lesen eurer Witze. Und das Lachen setzte dann einen Moment später ein.

Florian: Im Zweifel rette ich das auch gerne mit Miriams Lieblingsflachwitz. Also zumindest war es eine ganze Weile dein Lieblingsflachwitz. Mit diesem, was ist ein Keks unterm Baum?

Miriam: Ein schattiges Plätzchen. Ja, den mag ich sehr. Es gibt ein paar Flachwitze, die ich quasi immer in der Tasche habe. Einer davon ist auch, treffen sich zwei Kerzen. Da sagt die eine, du, ich habe gehört, Wind ist ganz gefährlich für uns. Da sagt die andere, ja, kannst von ausgehen. Das ist einer meiner Lieblingswitze und dann habe ich noch einen, den ich auch super finde, um mich selbst abends in den Schlaf zu lachen. Das ist, mir ist gestern ein Joghurt runtergefallen, der war nicht mehr haltbar. Das ist auch einer der Witze, die ich sehr liebe, ja. Das sind diese kurzen, mit relativ geringem Niveau, auch an Anspruch, an Zuhörerkraft, also da braucht man nicht viel Aufmerksamkeit.

Florian: André Haedicke, mit dem wir nächste Woche auch einen Workshop zusammen geben. Hat auch so einen kurzen, ja.

Miriam: Der hat auch so einen, der hat auch so, der hat mehrere, also der André hat mehrere Anläufe genommen, möchte ich vielleicht sagen. Und voll cool, dass der André was aufsprechen wollte auch und es auch gemacht hat.

Florian: Hat er gemacht. Und es ist, einer davon ist in den über 18 Outtakes gelandet.

Miriam: Deutlich. Und der andere, der ist süß, den hat er nur nicht aufgesprochen. Treffen sich zwei Wände an der Ecke.

Florian: Ich finde, das ist eher ein Schmunzelwitz. Ich finde, es gibt Schmunzelwitze. Es gibt so Witze, die durch ihre Witzigkeit, durch den seltsamen Körner zu einem Witz... Nadine Gollumbeck hat uns auch einen tollen Witz geschickt, finde ich.

Miriam: Oh ja, in der Tradition aller Chuck Norris-Witze. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Chuck Norris-Witze gibt.

Florian: Na klar.

Miriam: Seit wann ist denn Chuck Norris so angesagt?

Florian: Schon seit einigen Jahren in der Memes-Szene. Bei den jungen Leuten ist das ganz in.

Miriam: Was soll das denn jetzt bedeuten? Okay, Boomer, wir machen weiter. Ja, also Nadine Gollumbeck hat uns auch einen ganz charmanten Chuck Norris Witz geschickt und der lautet, wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.

Florian: Oder eben auch sowas wie, Chuck Norris hatte eine Herzattacke. Sein Herz hat verloren.

Miriam: Ja, da gibt es offenbar ganz viele. Bei meiner persönlichen Recherche für diesen Podcast habe ich viele Chuck Norris-Witze gefunden und war erstaunt. Und ja, mag sein, dass ich schon etwas älter bin. Ich gehöre auch zu denen, die sich jetzt an Ostern darüber gefreut haben, dass das WM-Spiel von 1974 wiederholt wird auf Facebook-Livestream. Und Florian stand fassungslos hinter mir, als ich gesagt habe, wir brauchen einen Matt Eagle. Ich gucke jetzt Fußball. Wobei, da war ich ja noch lange nicht auf der Welt. Eben.

Florian: So, weiter geht's, weiter geht's, weiter geht's, weiter geht's.

Miriam: Ich mag tatsächlich auch gern diese kurzen, weil ich mir davon so immer so zwei, drei merke gerade. Die ändern sich auch mal. Die habe ich sozusagen in der Tasche. Die sind ganz nützlich, weil die ohne Zusammenhang, jetzt nicht in Form von so einem Witze-Podcast, sondern einfach so mitten im Gespräch reingesetzt, tun die was.

Florian: Sowas wie... Also in meinem anderen Leben bin ich ein japanischer Krieger. Ein Nunja. Das geht auch mit Naja oder Unentschlossen.

Miriam: Das ist auch schön. Wie heißt der Schutzpatron der Vergesslichen? Dings. Der ist auch so schön auf zwölf. Ich wusste, dass das passiert. Dass wir beide das eh hinbekommen, uns warm zu lachen.

Florian: Was sitzt auf einem Baum und winkt?

Miriam: Ein Juhu. Ein Juhu. Juhu geht auch. Juhu geht auch. Deine sind irgendwie gut. Dein Gewinn ist halt perfekt. Wieso essen Franzosen Schnecken? Weil sie kein Fastfood mögen.

Schnecken, Bären und ein Hamster im Fell

Florian: Das ist ja auch der Pass zu dem. Was sagt die Schnecke auf der Schildkröte?

Miriam: Ja, noch? Doch, wir haben noch einen tollen Schneckenwitz. Wir sollten mal einen einspielen, oder? Wir sollten nicht immer nur unsere Stimmen irgendwie hören lassen. Da habe ich den passenden, unsere liebe Nicole Simons, die ja unser Büro managt, die hat auch einen Witz und der passt auf die, haben wir noch nicht vorliegen. Nicole Simons, habe ich den dir nicht geschickt? Nein. Okay, ich weiß, wo ich ihn habe.

Nicole: Treffen sich zwei Schnecken im Wald. Eine der beiden ist total verschrammt im Gesicht. Fragt die eine, was hast du denn gemacht? Sagt die andere, ich bin mit Vollgas durch den Wald und plötzlich schießt da ein Pilz vor mir aus dem Boden. Ich hab einfach echt nicht mehr bremsen können.

Miriam: Das ist ein süßer Witz. Ich glaube auch, dass die Kinder den mögen. Wir sammeln ja alles.

Florian: Unter anderem eben auch Witze, die die Kinder mögen. Die wir auch den Kindern erzählen können.

Miriam: Ich finde, dass Nicole immer sehr süße Bilder macht. So, also das sind so Schneckenwitze. Da hatten wir jetzt drei am Stück. Das heißt, ein bisschen thematisch sortiert.

Florian: Sind wir sogar.

Miriam: Hat sich nur eben bei ergeben. Intuitiv gut sortiert.

Florian: Ja, jetzt find mal die Überleitung irgendwo hin.

Miriam: Ja gut, wenn wir bei Tieren sind, da hab ich gleich schon wieder den nächsten Witz. Da hätten wir auch einen längeren, der sehr cool ist gleich. Über Tiere. Tierwitz. Rennt ein Bär durch den Wald und schreit immer Kugel, Kugel. Da fragt ihn ein anderer Bär, warum schreist du so, sagt der andere Bär. Ich muss so schreien, ich bin der Kugelschrei-Bär.

Florian: Gut, nächster Witz. Ich bin super, dass du dich so super darüber avisieren kannst.

Miriam: Fallen meine Augenringe sehr auf. Krass, der Panda kann sprechen. Ich weiß was, den Podcast stellen wir eine Woche online, danach löschen wir den wieder. Wir sind bei Panda, Schnecke, Bär. Jetzt kommt der tierische, der wirklich richtig gute Tierwitz von der Kerstin.

Florian: Ja.

Miriam: Jawohl. Ihr Lieben, legt die Ohren an. Die liebe Kerstin Diefenbach aus Berlin hat uns zwei Witze geschickt. Der erste ist ein kurzer, der zweite ist ein langer und der lange ist der Tierwitz. Und den, also ich habe hier unter dem Sofa gelegen. Gut, lassen wir mal laufen.

Kerstin: Die Dschungelparty steht an. Und wie ja nur wirklich jeder weiß, ist die Dschungelparty das Event des Jahres. Sehen und gesehen werden. Also wenn du da nicht dabei bist, auf dieser Dschungelparty, da kannst du quasi direkt deinen Turnbeutel schnüren und einfach den Dschungel verlassen. Weil da bist du gesellschaftlich sowas von raus. Da muss man dabei sein. Und deshalb reiten sich auch alle Tiere auf diese Party vor und sind super mega aufgeregt. Und so auch der Hamster. Es ist jetzt nur mal so. Also da gab es im letzten Jahr so einen Vorfall. Der Hamster hat so ein bisschen über die Stränge geschlagen, will ich mal sagen. Also andere behaupten auch, er war hackedicht und rotzevoll. Und da hat er sich gehen lassen und hat seine Gastgeberin beleidigt. Also er ist wirklich zur Löwin gegangen und hat die angepöbelt und so. Und das fand der Löwe natürlich nicht witzig. Also mal abgesehen davon, dass er der Gastgeber und der König des Dschungels ist, das ging natürlich gar nicht. Also hat er das getan, das Einzige, was er hätte tun können, er hat gesagt, Hamster, so nicht, mein Freund. Ab jetzt Hausverbot, ich will dich hier nie wieder sehen. Und wenn du mir noch einmal unter die Augen trittst, dann haben wir hier Fackeln im Sturm. So, klare Ansage auch an alle anderen Gäste, wer hier den Hamster mit reinschleppt, da ist dann Schicht im Schacht. So, jetzt steht also diese Party an und alle bereiten sich vor und es ist quasi das Tagesgespräch und der Hamster denkt sich, oh Mann ey. Wie soll ich denn meinen Laden am Laufen lassen und am Laufen halten, wenn ich hier nicht auf die Party darf? Also überlegt er sich, irgendjemand wird mich schon mit reinnehmen. Und dann geht er zum Elefanten und sagt... Du, Elefant, du hast so riesen Ohren. Und ich weiß ja, das ist letztes Jahr echt doof gelaufen. Aber schau, wenn ich mich unter deinem Ohr verstecke, würdest du mich dann mit reinnehmen? Und der Elefant, wow, Digga, nee, nee, auf gar keinen Fall. Die Ansage vom Löwen war wirklich sehr klar und deutlich letztes Jahr. Also das ist mir zu heiß, das mach ich nicht. Naja, und dann geht da zur Ente der kleine Hamster und sagt, du Ente, ich weiß, ich hab mich da echt doof verhalten letztes Jahr, aber guck mal, du hast doch so schöne Flügel. Und wenn ich mich da drunter verstecke, dann könntest du mich doch mit reinnehmen, oder? Da sagt die Ente, nee, nee, nee, nee, nee. Und dann nachher lande ich auf dem Grill. Das machen wir mal nicht. Nee, das ist mir zu heikel. Naja, und so geht der Hamster von Tür zu Tür und von Tier zu Tier und kriegt eine Absage nach der anderen. Und am Ende steht er vor dem großen Bären. Und da sagt er, Bär. Ich weiß, das ist dumm gelaufen letztes Jahr. Aber ich muss auf diese Party, wirklich, da hängt so vieles von ab. Und dann sagt der Bär, na, ich weiß nicht, ey, mit dem Königstress anfangen, das ist mir auch nix. Und dann sagt der Hamster, ey, du bist so ein großer Bär, du wirst doch vor so einem kleinen Löwen keine Angst haben. Dann sagt der Bär, ne, hab ich ja auch nicht. Dann sagt er, naja, dann kannst du mich doch mit reinnehmen, das kriegt doch keiner mit. Dann sagt der Bär, ja, okay, komm. Und steckt den Hamster vorne in seine Brusttasche. Der Abend kommt, die Party startet. Es ist ein rauschendes Fest. Alle sind begeistert und gut drauf und alle sind da. Und der König und die Königin, sprich der Löwe und die Löwin, schreiten so ihr Volk ab und ihre Partygäste und begrüßen jeden. Und irgendwann stehen sie vorm Bären und da sagt der Löwe zum Bär, hallo Bär, mein Freund und treuer Wegbegleiter. Wie geht es dir? Und der Bär wird ein bisschen nervös und sagt, mir geht es super. Vielen Dank für die Einladung. Es ist schön hier, wie immer. Und Frau Königin, Sie sehen fürstlich aus. Und da sagt der Löwe, du sag mal, mir ist zu Ohren gekommen. Du hättest Kontakt zum Hamster gehabt. Und der Bär, ich? Zum Hamster? Nee, wie kommen sie denn da rauf? Also so ein kleiner Hamster und so ein großer Bär, was sollen wir denn miteinander? Sagt der König. Naja, ich habe gehört, der Hamster wollte auch auf die Party und er hat alle gefragt, ob sie ihn mitnehmen. Und da habe ich mich gefragt, ob du ihn vielleicht mitgebracht hast. Da sagt der Bär, ich? Ne. Wieso denn das? Da sagt der Löwe, na, was hast denn du da in deiner Brusttasche? Und der Bär sagt, oh, da muss ich mal nachgucken und greift in seine Brusttasche und sagt, okay, also hier ist mein Schlüsselbund und dann habe ich hier Taschentücher und ein kleines Bienenwachskerzchen. Ach und? Und haut sich auf die Brust. Guck mal, ein Foto vom Hamster.

Miriam: Das ist so ein cooler Witz. Und ich habe schon angefangen, ihn auswendig zu lernen. Er hat ein bisschen, ich sage mal, Storytelling ist da auch schon drin. Und die Moral von der Geschichte. Sehr, sehr, sehr, sehr cool. Danke, Kerstin. Wir haben noch einen von Kerstin.

Florian: Willst du den jetzt gleich anschließen?

Miriam: Nee, das machen wir später.

Das Pferd mit dem langen Gesicht und andere Langstrecken

Florian: Ich kenne auch einen, der auch mit Storytelling was zu tun hat und ich habe mal die 10-Minuten-Version gehört und ich würde jetzt hier die 3-Minuten-Version geben und es ist tatsächlich der Lieblingswitz einer Hörerin auch. Es ist der Lieblingswitz von der Andrea Speyer. Die ihn uns auch geschickt hat, die hat ihn uns als Einzeiler geschickt. Nur ich kenne tatsächlich auch in einer fantastischen 10-Minuten-Version und da geht er ungefähr so. Auf dem Bauernhof, den Pferden ist irgendwie langweilig und das Pferd beschließt und es sind so die 60er, 70er Jahre des 20. Jahrhunderts, das Pferd beschließt, boah, was jetzt richtig gut wäre, wäre eine Rockband. Und er leiht sich vom Bauern eine Gitarre und das ist so ein altes Schrammelding und dann fängt er irgendwie an zu lernen und am Anfang ist das natürlich schwierig mit den Hufen und den Saiten und da alles zu machen und er spielt irgendwie sehr schlecht und so. Nur irgendwann hat er den Dreh raus und kann dann tatsächlich so ein bisschen spielen und denkt sich, was wir jetzt brauchen ist ein Schlagzeuger. Und deswegen geht er zum Schwein und fragt das Schwein, ey sag mal Schwein, du hast doch sowieso den Kopf den ganzen Tag irgendwie im Dreck da drin, wie wärs denn, wenn du mal Schlagzeug spielen würdest für mich, dann könnten wir zusammen eine kleine Band machen, du spielst Schlagzeug, ich spiel Gitarre und das Schwein sagt, ja, warum eigentlich nicht und fängt dann an Schlagzeug zu lernen und so fangen sie dann an und irgendwann kommt auch noch die Kuh dazu und die Kuh ist nicht besonders gut in vielen Dingen, deswegen lernt sie Bass. Und die Kuh ist dann die Bassistin und dann haben wir das Schwein am Schlagzeug und das Pferd ist eben an der Gitarre und der Hahn kommt dann dazu und meint, ey, ihr braucht doch noch einen Frontmann, oder? Und fängt dann an für die zu singen und so sind sie dann eine Vier-Tier-Band. Und fangen dann an, eben kleine Konzerte zu geben auf dem Bauernhof und es spricht sich herum und dann gehen sie auf die Gehöfte, die so nebenan sind und werden berühmter und berühmter. Irgendwann sind sie in dem ganzen Landkreis, in dem sie wohnen, berühmt und fangen dann natürlich auch an, betrunken zu werden an ihrem Erfolg und werden auf immer größere Feste eingeladen. Es ist dann das Stadtfest und das Feuerwehrfest im Nachbarort nebenan und dann wird es eben größer, dann gehen sie in die größeren Städte und irgendwann haben sie natürlich auch einen Produzenten und zu der Zeit fangen sie auch an Drogen zu nehmen und der Hahn ist der erste, der anfängt mit Koks und der Hahn rennt dann nur noch wie wild durch die Gegend und ist nur noch am zucken, nur der Erfolg bleibt natürlich trotzdem da, also sie sind einfach die einzige Tierband, die es weltweit gibt und in dieser Zeit, sie verkaufen Platten ohne Ende und sind so super erfolgreich. Und das Schwein fängt dann an tatsächlich mit Heroin und wird heroinabhängig und auch die Kuh fängt an immer mehr Medikamente zu nehmen, um dem Druck überhaupt standzuhalten und so touren sie einige Jahre erst in ihrem Land und dann eben weltweit, sind auch super erfolgreich in Asien und die ganze Zeit halt auf Drogen und irgendwann... Kommt, wie es kommen muss. Die Kuh ist die Erste, die daran glauben muss. Irgendwann wacht die morgens nicht mehr auf, sondern liegt in ihrem Erbrochenen und das Pferd ist der Erste. Ja, so ist es halt. Das waren die wilden Zeiten. Und das Pferd hört davon und ist super traurig und trifft sich mit den anderen beiden, mit dem Schwein und mit dem Hahn zusammen und dann machen sie so eine kleine Revival-Tour und leider auf der Revival-Tour, da stürzt dann das Schwein vollständig ab. Und kommt in den Krankenwagen mitten auf der Tour, weil es einfach auch nicht mehr funktioniert. Herzanfall wegen den vielen Drogen, die es genommen hat. Und das Pferd und der Hahn sind dann noch zusammen und der Hahn geht völlig in den Depressionen unter, dass jetzt auch dieser Weltruhm weg ist und nimmt mehr und mehr Drogen und irgendwann ist auch der Hahn weg. Und das Pferd ist jetzt ganz alleine auf der Welt und nur noch er ist derjenige, der übrig geblieben ist von dieser wunderbaren Rockband und dieser Erfolg ist so viele Jahre her und da denkt sich das Pferd, so ich gehe jetzt in so eine Bar rein und ich gebe es mir jetzt einfach, ich besaufe mich jetzt einfach. Jetzt halte ich es auch nicht mehr länger aus und das Pferd geht in die Bar rein, setzt sich an die Bar, der Barkeeper kommt und der sieht schon, irgendwas stimmt nicht und fragt das Pferd, hey Pferd, warum so ein langes Gesicht? Ey, das kann nicht wahr sein.

Miriam: Das ist nicht wirklich die Wende von diesem kilometerlangen Witz. Na klar. Haben wir überhaupt noch Zeit um irgendwelche anderen Witze? Wir haben noch ein paar zum Zeigen.

Florian: Sollen wir den nächsten einspielen?

Miriam: Wir spielen jetzt ganz richtig den nächsten Witz ein. Würde ich mal sagen. Wir können den vom Paddy nehmen.

Florian: Den vom Paddy? Ja.

Paddy: Hallo liebe Miri, hallo lieber Florian, hier ist euer Paddy von Fokus Bewusstsein mit noch einem Witz, diesmal etwas schlüpfrig und da ich sowieso keine Witze erzählen kann und ihr wisst, dass ich es trotzdem mache, lege ich auch gleich los. Ein Vibratorverkäufer läuft an einem Nonnenkloster vorbei. Und wie aus heiterem Himmel platzt sein Koffer und sämtliche Vibratoren verteilen sich auf der Straße. Am Fenster die Nonnen kriegen ganz große Augen und die Äbtissin sagt, wir sind Schwestern der Hilfe, wir müssen helfen, also lasst uns auf die Straße gehen und alles einsammeln. Gesagt, getan, die Schwestern in ihrer schwarzen Kutte fegen vom Hof ab auf die Straße und sammeln ganz fleißig diese Vibratoren ein. Als alle wieder im Koffer sind, bedankt sich der Vibratorverkäufer ganz herzlich bei den Nonnen und sagt, meine lieben Nonnen, aus lauter Dankbarkeit dürfen Sie sich jetzt jede einen Vibrator aussuchen. Egal welchen, er gehört Ihnen. Auch hier, die Nonnen suchen sich kichernd immer einen aus. Die eine sagt, ich nehme den gelben, die andere den blauen, ich nehme den kleinen aus Glas, die andere den grünen, die nächste den Delfin. Und die Äbtissin sagt, ich nehme den roten. Der Vibratorverkäufer hält kurz inne und sagt, liebe Äbtissin, Sie können von mir jeden Vibrator haben, den Sie wollen, aber die Thermoskanne ist mir.

Florian: Das erinnert mich an den, der Chef sagt zum neuen Mitarbeiter, ich weiß nicht, wie Sie das aus anderen Unternehmen gewöhnt sind, also wir duzen uns hier alle, sagt der Mitarbeiter.

Miriam: Oh, das ist schön für du.

Veganer, Ostern und die Sache mit den Geschlechtern

Miriam: Es gibt auch eine ganze Reihe sehr schöner veganer Witze.

Florian: Es gibt veganer Witze? Also über Veganer?

Miriam: Über Veganer, ja. Darf man über Randgruppen Witze machen? Außerdem darf ich das eh, weil ich habe ja eine Zeit lang 100% vegan gelebt. Und im Moment? Im Moment nicht so. Hey, warum weinst du? Ist jemand gestorben? Wegen der Zwiebeln. Jetzt übertreibt ihr Veganer es aber wirklich. Es gibt eine Menge Veganer-Witze. Also da habe ich einiges auf dem Weg meiner Recherche gefunden.

Florian: Apropos Essen, dann können wir es jetzt wirklich thematisch machen, weil die Michaela hat, also zumindest Essen, weil Michaela ja von der Eisbar in Hamburg.

Miriam: Ja richtig, von dem Team von der Eisbar in Hamburg-Volksdorf haben wir auch einen Witz bekommen. So ist das mit Witzen bei mir, jetzt nochmal. Oh Gott, das wird ein Witz an sich. Herrlich.

Michaela: Liebste Miri, lieber Florian. Und hier kommt ein ganz goldiger Witz, wie ich finde, aus der Eisbar in Hamburg, Volksdorf. Sunshine geht mit ihrem Vater in den Tierpark. Vor dem Affenkäfig sagt Sunshine, schau mal Papa, der alte Affe sieht aus wie Onkel Bart. Aber Pia, sowas sagt man nicht. Warum? Der Affe versteht das doch gar nicht.

Miriam: Das Mädchen hieß erst Sunshine und dann Pia. Oder ich habe irgendwas nicht mitbekommen. Das ist so cool. Vielen Dank, Michi. Du bist die Beste. Das ist übrigens überhaupt das Coolste. Tatsächlich haben uns einige Menschen geschrieben, ich würde so gerne meinen Witz auch aufsprechen. Ich mache das nicht, weil ich das nicht kann oder weil ich glaube, dass ich keine Witze erzählen kann.

Florian: Wir belegen das heute, dass das überhaupt nichts damit zu tun hat.

Miriam: Dass das damit wirklich nichts zu tun hat. Manchmal ist es ja auch gerade lustig, wie Menschen Witze erzählen. Es gibt zum Beispiel eine, das empfehle ich euch sehr, wenn ihr Lust habt, ein bisschen weiter zu lachen oder sogar professioneller zu lachen als hier mit uns. Es gibt einen wunderbaren Show-Ausschnitt mit Jürgen von der Lippe, wo er über Witze referiert. Also erklärt sozusagen, wie Witze aufgebaut sind.

Florian: Oder ihr hört bis zum Ende dieses Podcasts, weil da haben wir einen anderen sehr brillanten Witz.

Miriam: Dieses Ende haben wir übrigens. Ihr habt es fast geschafft. Ihr habt es fast geschafft. Echt? Ja.

Florian: Oh, wir sind doch erst bei 30 und ein paar Minuten. Ich dachte, wir machen eine Monster-Stunden-Witze-Sendung.

Miriam: Ein bisschen was haben wir noch. Ein paar Witze gibt es noch. Wir haben noch Einsendungen zum Beispiel. So, zum Beispiel von Markus Zimmermann. Der hat uns einen Witz geschickt, wo wir erst überlegt haben, ob wir es machen sollen und der passt super zu Ostern.

Florian: Ja, und dann haben wir ja sowieso alle...

Miriam: Wir brechen alle Tabus heute. Möchtest du oder ich? Soll ich?

Florian: Lourdes, schlägt Jesus vor. Wir fahren diesmal nach Lourdes. Da schaut ihn seine Mutter, die Großmutter Maria, gequält an. Nein, bitte nicht nach Lourdes. Ich kann das Gewusel und den Andrang des Gott nicht ertragen, wie man mich dort verehrt. Das geht mir gründlich auf den Geist. Lass uns doch lieber nach Jerusalem fahren. Darauf schaut Jesus seine Mutter an, vorwurfsvoll. Mama, du weißt doch, was mir dort passiert ist. Also da möchte ich ganz gewiss nicht hin. Begütigend schaltet sich Gottvater in den sich anbahnenden Familienzwist ein. Nach Rom, sagt er, lasst uns dieses Jahr nach Rom gehen. Oh ja, sagt da der Heilige Geist, prima, da war ich noch nie.

Miriam: Es ist schon frech, gell, Herr Markus. So, ja, hab mir neulich auch ein Dach gekauft, es ging aufs Haus. Das ist so ein Waldorf von Statler, finde ich. Oder das war so ungefähr das Niveau. Doch. Es gibt auch diesen Süßen mit der Polizei. Bei der Polizei klingelt das Telefon, da sagt eine Stimme, auf dem Bahndamm liegt ein Gleis. Die Polizisten kennen so Scherzanrufe, legen einfach auf, eine halbe Stunde später klingelt das Telefon wieder und die gleiche Stimme sagt, gerade hat der Zug den alten Mann überläut. Ja, da darfst du erstmal einen Augenblick überlegen.

Florian: Das wäre fast ein zweimal Erzählwitz.

Miriam: Ja, ich erzähle dir nicht nochmal jetzt. Es war schon gut.

Florian: Vielleicht Kerstins Zweiter.

Miriam: Ja, das ist sehr gut.

Kerstin: Manchmal, wenn mir ganz langweilig ist, dann gehe ich in meinen Keller, setze mich ins Bernsteinzimmer, trinke Dom Perignon aus dem Heiligen Gral und denke mir, das kannst du aber auch keinem erzählen.

Miriam: Das ist mein Liebling.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Den habe ich mir mal in meine Westentasche gepackt. Der ist sehr, sehr schön. Ja, wir haben, wie gesagt, auch ein paar schlüpfrige Witze gesendet bekommen, die wir jetzt nicht zeigen, hörend zeigen. Von der Britta Trippe haben wir auch noch einen Witz bekommen. Die hat auch aufgesprochen. Vielen, vielen Dank. Also wir wissen, dass das eine herausfordernde Anforderung war, die wir da gestellt haben. Und wir freuen uns über jede Zusendung. Ist echt cool.

Britta: Zwei Blondinen sind mit dem Fahrrad unterwegs. Eine steigt ab und fängt an, die Luft aus den Reifen zu lassen. »Was machst du?« fragt die andere. »Mein Sattel ist zu hoch.« Darauf steigt die andere ebenfalls ab und wechselt den Sattel mit dem Lenker aus. »Was machst du denn jetzt?« »Du bist mir zu doof. Ich fahr zurück.«

Miriam: Ich weiß, das erste, was ich als Kind kennengelernt hatte, waren Ostfriesen-Witze, dann kamen Manta-Witze und dann Blondinen-Witze. Das war so die Reihenfolge, in der ich diese Witze über bestimmte Gruppen in der Bevölkerung kennengelernt habe. Und das im Netz, wenn du googelst, das tummelt sich nur so. Und ich glaube, dass jetzt Zeit ist.

Der Stargast: Der Witz vom Olli

Florian: Ja, es ist an der Zeit, oder? Für unseren Stargast.

Miriam: Es ist an der Zeit für unseren großen Stargast. Und das darf ich ein bisschen ankündigen, denn wir haben seit vielen Jahren ein sehr seltenes und dann immer sehr herzliches Miteinander mit dem lieben Olli, den vielleicht viele von euch oder einige von euch kennen von seinem YouTube-Channel. Olli erzählt dort mittlerweile sehr professionell Witze. Im Grunde hat er das von Anfang an super professionell gemacht. Und ist damit sehr, sehr, sehr berühmt geworden und seine Fans und wir gehören dazu, sind völlig begeistert von der Art und Weise, wie er das macht und dass er es eben durchzieht und hunderttausende von Menschen zweimal in der Woche zum Lachen bringt. Und er ist wirklich für mich das perfekteste Vorbild für so werden Witze erzählt und da würde ich gerne noch ein bisschen mehr lernen. Vielleicht macht er irgendwann mal einen Workshop, im Moment macht er auch Workshops, allerdings für, er kommt ursprünglich aus dem Handwerk und hat auch einen eigenen Handwerksbetrieb und hält seit neuestem eben Vorträge auch fürs Handwerk, die sind buchbar. Da geht es eher um die Zukunft des Handwerks und er macht das zusammen mit einem Kollegen und auch im Zusammenhang mit seinem Buch. Das heißt, meine Kunden lieben mich. Das dürfen wir an der Stelle vielleicht mal bewerben ein bisschen. Und das alles gibt es auf www.o-plus-beratung.de Zu seinem 57. Geburtstag hat er sich neue Auftrittstermine geschenkt, weil die Alten sind wegen Corona abgesagt worden. Und am 20.04., also praktisch passend mit unserem Podcast, werden die veröffentlicht. Wer den Olli live erleben möchte, der kann das tun.

Florian: Und Witz vom Olli auf YouTube, wirklich.

Miriam: Ja, mega.

Florian: Da geht's jetzt dann weiter, wenn dieser Podcast hier vorbei ist, geht's da nahtlos weiter.

Miriam: Geht's da bitte weiter, genau, dann schaut einfach da weiter, denn da kommt ständig Neue dazu.

Olli: Ja, hallo liebe Miri, hallo lieber Flo, hallo liebe Podcast-Hörer, hier kommt der Beitrag von mir, vom Olli, bekannt als Witz vom Olli, der Mann, der im Auto sitzt und sich selber Witze erzählt. Für mich einer der wunderschönsten Witze, der macht einfach eine richtig gute Bilderreise, Kopfkino an an dieser Stelle. Unternehmer sitzt in seiner einmotorigen Cessna und 50 Kilometer vom Flughafen bleibt plötzlich das Propellerblech stehen. Er ist geistesgegenwärtig, reißt die Kanzel auf, springt raus, Fallschirm an, zieht am Schirm, der Schirm geht nicht auf, zieht am Reserve-Schirm, der geht auch nicht auf. Und im Augenblick tiefster Angst, im freien Fall, kommt ihm von unten ein Mann entgegengeflogen. Und er ruft so rüber, hey, reparieren Sie Fallschirm? Dann ruft er zurück, nein, aber Gasleitung. Für mich das beste Beispiel für einen richtig guten Bilderwitz. Ich wünsche euch nur das aller allerbeste. Bleibt gesund, verliert niemals den Humor und am anderen Ende war der Olli.

Miriam: So, wir hören jetzt auch wirklich auf, weil das toppen wir nicht. Das wissen wir auch, das ist auch nicht unser Bestreben. Wir tun normalerweise andere Dinge als Witze erzählen und mir hat es viel Spaß gemacht. Mir auch.

Florian: Oh, guck mal, da vorne rechts.

Miriam: Was, ne?

Florian: Na, da hört der Spaß auf. Ab nächster Woche geht es hier wieder seriös zur Sache.

Miriam: So, haben wir wieder Themen.

Florian: Ja, und also möglicherweise gibt es die Outtakes, wenn du sehr findig bist.

Miriam: Ja, wenn du sehr findig bist, dann kommst du an die Outtakes.

Florian: Tschüss, bis nächste Woche.

Miriam: Ciao, bis dann. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

Outtakes: Analraten, Häschenwitze und die Himmelspforte

Miriam: Ich sag mal kurz was, wegen den Outtakes, weil wir haben tatsächlich mit dem André Haedicke, der wunderbarer Musical-Darsteller ist und den wir sehr, sehr schätzen, auch als Kollegen im Bereich Training, haben wir etwas hin und her gekaspert, weil er uns einen Witz geschickt hat, den Florian und ich beide nicht verstanden haben.

Florian: Willst du beide Versionen jetzt ausspielen?

Miriam: Ich würde beide Versionen ausspielen. Wir haben recherchiert, um das Original dieses Witzes im Internet zu finden. Das ist uns nach langer, langer Recherche auch geglückt und haben gemerkt, was André vergessen hat bei diesem Witz.

Florian: Ich glaube, normalerweise geht das in der Gestik unter. Normalerweise erzählt er den vor Publikum, dass er es sehen kann.

Miriam: Ja genau, das kann sein, dass das sozusagen was damit zu tun hat, dass auf einer Höraufnahme eben auch, dass Menschen da nicht gesehen werden. Und wir wissen es nicht genau, nur wir finden es toll, wenn wir dir erstmal die erste Version zeigen, die wir bekommen haben per Tonaufnahme. Und dann spielen wir die recherchierte Version. Und dieser Witz zählt deutlich zu den Ü18-Witzen, also deshalb bitte Kinder jetzt ausschalten.

André: Typischer Samstagabend, ein schwules Pärchen sitzt abends vorm Fernseh und langweilt sich. Darauf der eine, ah du Hans-Jürgen, das ist so langweilig, komm, wir spielen ein Spiel. Oh ja, eine sehr gute Idee, warum spielen wir nicht Gegenstände-Raten? Ja, ja, ja, ja, ja. Also der erste dreht sich um, Hose runter. Oh, ein Bleistift. Ja, ja, ja, ja, ja. Darauf der andere die Hose runter. Oh, eine Salatgurke. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Und wieder der andere. Oh, ah, eine Wassermelone. Rat nochmal.

Miriam: Also wir saßen etwas verstört vor der Aufnahme, weil wir hatten uns zum einen so gefreut, dass André uns was geschickt hat und zum anderen, wir haben es nicht verstanden. Und dann haben wir eben recherchiert und haben rausgefunden, wo der Unterschied ist. Wir haben die zweite Version von André bekommen, der ein bisschen mit uns gemeckert hat deswegen, weil er meinte, nee, nee, das verstehen die Leute schon. Es kann sein, dass du den Witz jetzt verstanden hast und wir nicht. Nur hier wäre die Version im vollständigen Wortlaut, also für Hören.

André: Samstagabend. Detlef und Jürgen, ein schwules Pärchen, sitzen gemeinsam vor dem Fernseher. Dann der eine. Ach, Detlef, mir ist so langweilig, was machen wir hier nur? Darauf der andere, weißt du was? Komm, wir spielen ein Spiel. Komm, wir spielen Analraten. Ja, ja, ja, ja, ja. Also der eine dreht sich um, zieht die Hose runter und fupp. Oh, es ist schmal und lang. Ein Bleistift. Ja, ja, ja, ja, ja. Also dreht der andere sich rum, Hose runter und fupp. Oh, es ist ein bisschen dicker und lang. Eine Salatgurke. Ja, ja, ja, ja, ja. Also der andere wieder dreht sich um, Hose runter. Oh. Es ist groß und rund und vielleicht eine Wassermelone. Darauf der andere mit dumpfer Stimme, rat nochmal.

Miriam: Diesmal hat er den Witz sozusagen für uns nochmal zugänglich gemacht. Vielen Dank, André. Und wir fanden allein die Aktion schon so lustig. Ja, weil, klar, der Witz war sowieso aussortierbar, weil er eben sozusagen unter die, schlüpfrig ist das, ne, heißt das?

Florian: Ja gut, da sind wir sowieso hart dran geblieben heute. Die Silke hat uns da auch noch einen geschickt. Warum reiben sich Frauen morgens beim Aufwachen die Augen?

Miriam: Weil sie keine Eier zum Kratzen haben. Ey Männer. Übrigens da auch Jürgen von der Lippe mit seinem Männerwitze-Frauenwitze, also wie das früher sozusagen war. Das ist Witze aus den 60ern oder aus den 50ern, die sind ganz anders vom Tonus als die, die es jetzt gibt, wo es auch schon um die Geschlechterfrage ging. Was ist grün und steht vorm Herd? Fragt einer den anderen, so erzählen sich zwei Witze. Fragt der eine das und der andere sagt, keine Ahnung. Und dann sagt der andere, meine Frau. Und er, wieso denn grün? Wieso? Ich kann meine Frau noch anmalen, wie ich will. Das ist ein Witz, der schon etwas älter ist. Also so war der Humor einfach gelagert. Und wenn wir jetzt eben in die heutige Zeit gucken, dann sind das eher schon so ein bisschen kernigere Sachen. Die Frauen übrigens schießen da auch deutlich zurück. Also es gibt tatsächlich auch... Wir haben einen nicht gelesen im Podcast, der kommt deutlich in diese Kategorie. Und zwar hat mein Mann gerade gefragt, ob er weiß, was für ein Tag heute ist. Es ist so einfach, Männern Angst zu machen. Also es gibt auf beiden Seiten, und der ist jetzt nicht so zotig, nur es gibt selbstverständlich auf beiden Seiten Witze, auch gerade wenn es um solche Männerschnupfen-Geschichten geht, da gab es ja auch eine ganze Zeit lang ganz schöne Häme für die Männer, die eben einfach viel sensibler sind als Frauen.

Florian: Wo es auch oftmals sehr nah an den Tod geht beim Schnupfen.

Miriam: Ich sag ja, und dann kommt noch dazu, dass Männer natürlich auch, wenn sie schon sowas Schlimmes haben.

Florian: Ja, ist im Moment auch so, dass die Männersterblichkeit ist im Moment auch wieder höher.

Miriam: Ja natürlich, das sind alles auch Beweise dafür, dass das die Wahrheit ist, das wollen wir auch gar nicht anzweifeln. Das, was uns auffällt, uns Frauen bei Männern, wenn sie sowas Schlimmes haben, wie Schnupfen oder Husten, dass sie natürlich auch wollen, dass die ganze Welt davon erfährt. Und daraus entstehen eher die lustigen Geschichten. Und wer da auf die Suche geht, es gibt genug Material. Ich denke, dass wir auf diese Art der Geschlechtertrennung gar nicht so einzahlen brauchen. Der ein oder andere Klopper ist da schon dabei. Also wenn ich jetzt mit Kerstin Diefenbach zum Beispiel, die mir wirklich auffällig erschien als eine brillante Witzeerzählerin, wenn ich mit ihr jetzt irgendwie weiter korrespondiert hätte im Bereich Witze, wäre da wahrscheinlich noch einiges gepurzelt. Und es ist eben einfach nicht unser Hauptmetier, wobei ich es grundsätzlich super finde, wenn ihr da draußen Fröhlichkeit verbreitet und andere zum Lachen bringt. Und es gibt genug Material. Was mir auch aufgefallen ist, es gibt genug Material, was nicht zynisch ist oder was nicht angreifend ist. Einer meiner absoluten Lieblingswitze, der halt nur auch eine gewisse Länge hat, ist ja der mit den dreien, die... Jetzt darfst du ihn auch erzählen.

Florian: Los geht's.

Miriam: Drei Männer sind gestorben und stehen vor der Himmelspforte und der Petrus macht die auf und sagt, Leute, es ist heute wirklich schwierig. Wir haben hier absolute Überfüllung. Ich weiß nicht, warum jetzt heute an diesem Tag so viele auf einmal nur, hier darf heute nur noch rein, wer mir wirklich eine glaubwürdige Geschichte erzählt, warum er ausgerechnet heute von da unten nach hier oben springt. So, dann kommt der Erste und geht zum Petrus und sagt, pass auf, ich erzähle es Ihnen im Vertrauen. Ich habe schon seit langem gedacht, dass meine Frau mich betrügt. Und es war einfach so, dass ich extra früher von der Arbeit nach Hause gegangen bin, weil ich wusste, da läuft wieder was. Ich renne also in unserem Haus die vielen Treppen hoch, mache die Tür auf, überrasche sie, sie liegt nackt im Bett und es ist kein Typ da. Nur es war alles, also es war klar, dass da was läuft. Dann bin ich durch die ganze Wohnung, ich habe alles durchgesucht, ich habe überall drunter geguckt, alle Schränke, alles. Ich habe und finde den nicht. Und dann bin ich irgendwann völlig entnervt, bin ich auf dem Balkon und rauche mir eine. Und jetzt, pass auf. Da sehe ich doch, wie der da hängt, mit seinen Händen am Balkongeländer. Ich, mein Schlappen aus, draufgeschlagen, bis der losgelassen hat, der runter, hat Glück und bleibt im Kirschbaum hängen unter dem Haus. Ey, ich war so außer mir, da bin ich in die Küche, hab den Kühlschrank aus der Küche rausgerissen, schmeiß ihm den Kerl hinterher, der trifft den auch, nur das Kabel von dem Kühlschrank wickelt sich um meinen Fuß, reißt mich hinterher in den Abgrund, da bin ich jetzt. Der Petrus sagt, okay, die Geschichte ist außergewöhnlich und können wir nichts machen. Dann mal schön rein hier. Der Nächste bitte. Dann kommt der Nächste und sagt, also, ich bin Fensterputzer und ich habe in einem Mehrfamilienhaus die Fenster geputzt und dann bin ich unglücklich abgerutscht und falle runter und es gelingt mir glücklicherweise, mich an einem Balkongeländer festzuhalten. Und plötzlich kommt ein Wahnsinniger auf diesen Balkon, packt seine Schuhe aus, klopft mir auf den Händen rum, ich kann mich nicht länger halten, fall runter, hab Glück. Bleib in einem Baum hängen. Und auf einmal knallt der mir einen Kühlschrank hinterher. Der Kühlschrank erwischt mich so, da bin ich jetzt. Und Petrus sagt, ja gut, da kann ich jetzt auch nichts dagegen sagen. Das ist ja nicht mal intendiert. Okay, also rein hier mit Ihnen. Tor wieder zu. Und jetzt zu Ihnen. Dann stellt sich der Dritte und sagt, also, ich saß in einem Kühlschrank. Es ist natürlich auch ein Witz, der ein bisschen Ausdauer verlangt und den ich wirklich für mein Leben gerne erzähle, wenn sich die Gelegenheit gibt. Die ist tatsächlich nicht so oft. Also ich bin jetzt auch nicht jemand, der zu jedem Zeitpunkt und in jedem Augenblick irgendwie sagt, einen habe ich noch, einen habe ich noch.

Florian: Und es hat sich eben sehr bewiesen, dass es an der einen oder anderen Stelle mal lustig ist, einen erzählen zu können.

Miriam: Ja, ich bin auch sehr, also wie gesagt, die kurzen...

Florian: Vielleicht sollten wir jetzt auch mehr üben.

Miriam: Unbedingt. So diese Mini-Witze, die kann ich mir gut merken. Und so ein Witz wie mit dem Bernsteinzimmer, den finde ich einfach großartig. Das ist auch einprägbar, finde ich. Das sind drei oder vier Sätze. Das kann sich jeder merken. Und ich habe, wie gesagt, so drei, vier habe ich immer in der Hemdtasche.

Florian: Einen, den ich auch schon jahrelang mit mir herumtreibe, der ist auch eher für diese Outtakes-Section gewesen. Das ist ein Häschenwitz, der auch eine großartige Kategorie ist. Kommt ein Häschen in eine Bar, fragt den Barkeeper. Sag mal, hallo Möhrchen. Sagt der Barkeeper, wir sind hier in ne Bar, ich hab keine Möhrchen, raus mit dir. Nächster Tag, Häschen kommt wieder. Hallo, hallo Möhrchen. Sagt der Barkeeper, ey, das ist hier ne Bar, raus mit dir, hier gibt's keine Möhrchen. Nächster Tag, Häschen hoppelt wieder rein. Hallo, hallo heute Möhrchen. Sagt der Barkeeper, ey, pass mal auf, das ist ne Bar hier. Wenn du noch einmal fragst, dann nagel ich deine Ohren an die Theke und dann gibt's hier richtig Kasala. Haddohammer? Nein, ich hab keinen Hammer, was soll das denn jetzt? Haddohmörchen?

Miriam: Ich liebe Häschenwitze.

Florian: Davon gibt es auch eine Menge.

Miriam: Oh ja.

Florian: So, wir hören auf, ne?

Miriam: Wir hören dringend auf. Wir hören dringend auf.

Florian: Viel Spaß. Das ist jetzt so ein bisschen die Herausforderung. Wenn du noch einen Lieblingswitz hast, der dieses Mal nicht kam, dann schick uns gerne eine Mail an info at kontext*denken.de Ich vermute, dass wir das in der einen oder anderen Form in der nächsten Zeit dann verarbeiten. Und wir haben uns wirklich sehr gefreut über alle Zusendungen.

Miriam: Ja, extrem. Vielen Dank. Vielen Dank und auch, dass du es hoffentlich bis hierhin getrieben hast. Meine Güte. Bis nach dem Abspann. Bis nach dem Abspann, genau. Bis dann. Ciao.

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