Tante Käthchen schenkt dir wieder eine Porzellanfigur, die nirgends hinpasst — und du sagst brav "oh, wie schön". Kommt dir bekannt vor? Miriam und Florian nehmen sich genau dieses Weihnachts-Ritual vor: das Danke, das eigentlich gar keins ist. Statt Dankbarkeit zu heucheln, suchen sie einen Weg, der ehrlich bleibt und trotzdem gut für den eigenen Kopf ist. Und ganz nebenbei geht es um Baustellenschilder, ein rotes Kleid und ein Fernsehkaufhaus, das im Juli Weihnachten feiert.
Christmas in July und der Einstieg ins Thema
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Merry, Merry Christmas, Christmas, die Glöckchen klingen, klingen, klingen. Unsere Weihnachtsfolge 2020, wenn du es irgendwann im Sommer hörst, Pech.
Florian: Was?
Miriam: Ja, unsere Podcasts bleiben ja da.
Florian: Weihnachten kommt doch immer wieder.
Miriam: Weihnachten kommt immer wieder. Es ist ja auch schön, Christmas in July ist ja das Stichwort, ne?
Florian: Ja, genau.
Miriam: Zehn Jahre lang habe ich das gefeiert, ganz amerikanisch.
Florian: Beim Fernsehkaufhaus gab es das immer eine Folge.
Miriam: Beim früheren Fernsehkaufhaus, ja. Am 24.07. wurde Christmas in July gefeiert. Mit Deko, mit Plätzchen, mit allem. War ein bisschen schräg.
Florian: Wollten die die Kunden veräppeln oder was?
Miriam: Nein, ganz im Gegenteil, das war ein riesen Ansturm. Da haben die sehr günstig, also antizyklisch, Weihnachtsdeko, Christbaumschmuck, Beleuchtung und so weiter.
Florian: Das haben die doch nie ernst gemeint, oder? Doch. Wie witzig.
Miriam: Und das gab es dann halt zu schmalen Preisen. Also da war echt schmaler Euro und ab dafür.
Florian: Und dann hast du halt ein bisschen Lager... Und auf der Facebook-Seite ging es rund von wegen so nicht, oder was? Das kann man doch nicht machen im Juli und...
Miriam: Also es gab ein paar Menschen, die sich aufgeregt haben, die unvermittelt sozusagen in dieses Treiben hinein gerieten an diesem Tag und sich wunderten natürlich, dass sie, wenn sie dieses Fernsehkaufhaus einschalten, dass sie, und dann dachten die vielleicht, das ist gar nicht live, sondern das ist eine Aufzeichnung von Weihnachten. Bei den letzten drei Sommern haben die ja in 40 Grad Hitze gebrütet, wenn die da eingeschaltet. Das darf man auch nicht vergessen. Also draußen irgendwie 40 Grad und dann Fernseher an und dann Jingle Bells, Jingle Bells. Von daher hatte das eine vielleicht, ich möchte sagen, eine subtile Komik, das so zu machen. Auf der anderen Seite liebe ich ja Unnormal und deswegen habe ich das sehr genossen.
Florian: Was ist denn das Thema heute?
Miriam: Das Thema heute ist Dankbarkeit.
Florian: Dankbarkeit?
Miriam: Im weitesten Sinne Dankbarkeit. Jetzt könnten einige sagen, GAN, also Dankbarkeits-Podcast, Dankbarkeits-Blogs, Dankbarkeit passt zu Achtsamkeit, Achtsamkeits-Zeug gibt es genug da draußen.
Florian: Ja, vor allem vor Weihnachten. Wir machen jetzt eine Dankbarkeits-Folge direkt vor Weihnachten. Wie Stereotyp.
Miriam: Ja, manchmal sind wir auch kitschig unterwegs, ne? Nur, es ist ja schon so, wenn jetzt, also übermorgen wäre jetzt Weihnachten, wenn wir diese Folge produzieren und die Idee, dass da wieder Geschenke für mich unterm Baum liegen, die ich auspacken darf, die ist schon, also ich freue mich an so einem Abend und ich freue mich da wirklich drauf. Ich liebe das auch mit Florian, Florian erzählt immer ganz lustige Weihnachtsgeschichten und wir trinken Punsch und essen lecker und es ist schon ein schöner Abend.
Florian: Ganz anders dieses Jahr, ne?
Miriam: Und gar nicht so. Wir haben einen Baum, wir haben Geschenke, das ist das Wichtigste.
Florian: Viele werden jetzt sagen, so kannst du das nicht machen, weil da fehlen andere Menschen bei.
Miriam: Jetzt darf ich vielleicht dazu sagen, dass Florian und ich auch sowas wie Eremiten sind. Das liegt auch daran, dass wir einfach nicht viele Freunde haben. Jetzt könnt ihr euch selbst fragen, wieso das ist. Nein. Wir lieben tatsächlich auch, gerade an den Tagen, wenn wir frei haben, wir sind zum Beispiel viele Jahre auch einfach geflüchtet an Weihnachten.
Florian: Wir waren im Freizeitpark.
Miriam: Dieses Jahr lassen sie uns nicht flüchten.
Florian: Insofern sind wir auch Opfer einer Familientradition, die da nicht mehr funktioniert.
Miriam: Also es ist trotzdem anders dann dieses Jahr. Wir fahren keine Achterbahn. Das ist schon traurig. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist das traurig. Was hat das jetzt mit Dankbarkeit zu tun? Soll ich jetzt dankbar sein dafür, dass ich keine Achterbahn mag?
Florian: Ich dachte mir gerade, ob ein Kunde von uns oder ein Hörer dankbar sein soll, dass er oder sie jetzt hört, dass da auch Sachen sind, die an Weihnachten gut sind. Wenn du jetzt Hörer von diesem Podcast bist, solltest du dich dann freuen, dass Weihnachten dieses Jahr anders ist? Weil Miri es sagt, weil so viele Sachen gleich bleiben?
Miriam: Quatsch. Das ist ja das, was Menschen meinen. Sie wollen ja nicht Dankbarkeit zeigen, wenn sie gar nicht dankbar sind.
Das Schrottgeschenk und die Avocado
Miriam: Und an Weihnachten machen das ganz viele trotzdem. Da gibt es diese lustigen Filme mit diesem kleinen Mädchen, dem beigebracht wird auf YouTube, so ein amerikanisches Mädchen, dem beigebracht werden soll, dass sie sich auch für Schrottgeschenke bedankt, wenn es eben von Tante Katie kommt oder so. Und dann übt es die ganze Zeit mit so einer Avocado in der Hand, zu sagen... Oh, thank you, an Avocado! Das übt es dann hundertmal, damit es das dann glaubwürdig von der Tante...
Florian: Damit von Tante Erna die Socken bekommt, dass sie dann auch sagen kann, oh super, Socken habe ich mir gewünscht, eine Switch wollte ich sowieso nicht haben oder eine Playstation oder eine Xbox oder ein Computer oder...
Miriam: Und das, was viele Menschen ja einfordern an so einem Tag, ich habe das auch noch nie gebracht. Also ich habe mir ja vor dem Podcast Gedanken gemacht und habe mir überlegt, habe ich das schon mal gemacht, dass ich, wenn mir ein Geschenk geschenkt wurde, was mir gar nicht gefiel, dass ich dann zu demjenigen gesagt habe, Meeb. Leider nein. Das kannst du mitnehmen und jemandem schenken, der sich drüber freut. Das wäre ja ein sehr cooler Zug, zu sagen, bei uns steht es rum oder wir verstauen es irgendwann auf dem Dachboden und von dort wandert es in zehn Jahren auf dem Sperrbüll.
Florian: Würdest du das haben wollen? Also wenn du jetzt mir was schenkst an Weihnachten und ich mir denke, oh je, Mide.
Miriam: Sorry, bei dir hatte ich das schon. Ich weiß, wie das sich andersrum anfühlt. Diese Authentizität, diese Ehrlichkeit, dieses Herz auf der Zunge tragen in so einem Moment. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Deswegen ist das auch für mich so ein zweischneidiges Ding. Weil auf der einen Seite würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn du dich freust über meine Geschenke.
Florian: Das stimmt. Ich freue mich auch sehr.
Miriam: Auf der anderen Seite will ich auch nicht, dass du dich nur scheinbar freust. Das will ich auch nicht. Das ist ja auch doof dann. Da gibt es keine Lösung für. Wir lassen diese Folge. Frohe Weihnachten da draußen.
Florian: So können wir nicht aufhören.
Miriam: Das wäre mal ein kurzer Podcast.
Florian: Das stimmt.
Miriam: Was für ein anstrengendes Thema. Wie kamen wir drauf? Es ist ein großes Geschenk von unserer Facebook-Gruppe gewesen, weil wir in unserem letzten Facebook Live 2020, in 2021 fangen wir damit natürlich wieder an, hatten wir das Thema Komplimente und Lob. Und wie Menschen eben damit umgehen, wenn die scheinbar nicht echt sind. Also wenn jemand was lobt oder abkomplimentiert.
Komplimente als Angebot — und warum wir sie abtrainieren
Florian: Und das ist ja der spannende Teil. Also jemand anders schenkt mir ein Lob. Und ich mache irgendwie an internen Kriterien fest, dass diese Person es entweder nicht ernst meint oder dieses Lob nicht stimmen kann. Also was ja auch bedeuten würde, wenn die Person es ernst meint, dass die Person nicht so ganz bei allen fünf Sinnen ist. Ja. Also was, wenn mir jemand meine zerrissenen Jeans, mir ein Kompliment gibt über meine zerrissenen Jeans und ich mir denke, wer die komplementiert, der hat auch einfach keinen Modegeschmack. Das ist ja das, was dann manchmal passiert innen drin so. Die finde ich selber nicht schön.
Miriam: Ich habe nur heute Morgen keine andere im Schrank gehabt.
Florian: Deswegen kann die Person entweder, meinst du es nicht ernst, oder keine Ahnung.
Miriam: Und das ist ja etwas, was, wie du schon sagst, aus dem Inneren passiert. Und wir erleben das häufig, vielleicht hast du das ja auch schon mal erlebt, lieber Hörer, die Hörerin, dass du ein super von Herzen kommendes Kompliment an jemanden verschenkst und sagst, boah, das rote Kleid steht dir fantastisch und der andere reagiert mit sowas wie, er ist auch schon alt. Oder ich habe schon schönere Kleider auch. Und du fragst dich, was soll das denn? Also ich habe das doch jetzt wirklich, also mir gefällt das rote Kleid. Nur da ist ja ein tatsächliches Missverstehen drin, von dem einen zum anderen, das weder auf der einen noch auf der anderen Seite so richtig gut tut. Und dann gewöhnen sich manche Menschen ja ab, Komplimente zu machen. Ja. Sich und anderen.
Florian: Weil das legt auch die Hürde, wenn ich so drüber nachdenke, das legt auch die Hürde für mich selber ganz schön hoch.
Miriam: Das ist auch Erziehungssache. Also wenn Florian mir, keine Ahnung, jeden Tag ein Kompliment macht und sagt, wie gut ich aussehe oder wie sexy.
Florian: Sie hätte Miris Gesicht gerade mal dabei sehen sollen, als sie das gesagt hat. Zwei zwinkernde Augen in eine Richtung so.
Miriam: Ja, das wäre auch schön.
Florian: Verstehst du? Verstehst du?
Miriam: Und sag dann wirklich, also es ist ja auch schon häufiger passiert wirklich, dass Florian mir gesagt hat, heute siehst du toll aus oder das Kleid steht dir vor.
Florian: Das ist schon häufiger passiert, du hast dich gleich von der Treppe gewumpelt.
Miriam: Und ich habe damals ja auch schon meine Kommunikationsausbildung gemacht und wusste, wenn ich jetzt mehrfach reagiere im Sinne von, nee, stimmt gar nicht, bin ganz schön dick geworden oder so, dass ich Florian damit sehr schnell abtrainiere, mir Komplimente zu machen. Das stimmt. Also sehr, sehr schnell. Das dauert nicht lange, dann macht er das gar nicht mehr. Und was passiert dann oft im Umkehrschluss bei Paaren? So nach einem halben Jahr fällt es auf und dann sagt dann der eine zum anderen, du machst mir überhaupt keine Komplimente, du lässt mir nie, dass ich gut, also findest du mich nicht mehr schön? Und so funktioniert es nicht. Verstehst du, das ist irgendwie, das erinnert mich an sprachliche Paradoxen, da steigt mein Gehirn irgendwann freiwillig aus. Und ob wir jetzt von materiellen Geschenken sprechen, also die, die unterm Baum liegen, oder ob wir… Jetzt möchtest du verbale Geschenke anfangen, oder was? Letztlich ist es egal. Es können auch geschriebene Geschenke sein. Manche Menschen bekommen liebe Grußbotschaften, eine kleine E-Mail, eine süße WhatsApp, einen Zettel, der irgendwo klebt oder liegt, wo was Freundliches draufsteht. Und letzten Endes ist es ja, jedes Kompliment, jedes Geschenk, das mir jemand macht, ist in meiner Welt ein Angebot. Ein Angebot, mich in irgendeiner Weise zu fühlen. Mich also wahlweise schöner zu fühlen oder so, wie es offensichtlich vorher schon war.
Florian: Weißt du, was mir in dem Facebook-Live nicht eingefallen ist, was ich jetzt gerade merke? Wenn ich anfange, an den Komplimenten von anderen Menschen so genau rumzukritteln, dann mache ich keine Komplimente. Also instantan denke ich dann über meine Komplimente, die ich jemand anders gebe, auch stärker nach. Und höre deswegen auch mehr damit auf, weil ich mir denke, oh Gott, wie könnte die andere Person das interpretieren jetzt? Also unter dem Licht gesehen ist das ja kein Kompliment. Nee, das kann ich auch nicht sagen, weil da könnte es ja unter dem Gesichtspunkt, könnte das das bedeuten. Oder wenn es jetzt falsch verstanden wird, dann geht es in die Richtung. Das ist tatsächlich auch was, was mir da so im Kopf gerade umschwirrt.
Miriam: Oh Gott, oh Gott.
Florian: Was machen wir denn da jetzt? Danke für die Weihnachtsfolge.
Miriam: Nee, so jetzt auch nicht. Jetzt hat Florian mal gerade den Fluchttunnel gesucht, die aus dieser Podcast-Folge.
Florian: Viel Glück an Weihnachten.
Miriam: Findest du es auch? Also empfindest du das auch so? Und ich hatte keinen Bock mehr auf dieses Hin und Her im Kopf. Das fühlt sich für mich irgendwann so an, wie über Unendlichkeit nachdenken. Das will nämlich auch nicht in meinem Kopf.
Florian: Das sagt er zu mir, weil der denkt, dass ich dann das tue. Er weiß allerdings auch, dass ich das und das tue. Deswegen sag ich dann nicht das. Dann denkt er aber vielleicht das und er weiß ja, dass das und dann nicht das.
Miriam: Ob der nicht verstehen würde, dass ich schon längst weiß, was er wirklich meint. Irgendwo ist dann für mich 30 Mal um die Ecke gedacht zu anstrengend. Wirklich, da verbrauche ich zu viele wertvolle Kalorien, die ich für was anderes brauche. Da bin ich dann auch ganz egoistisch. Florian und ich haben so viel zu tun.
Der Fluchttunnel: Dankbarkeit für die Geste statt für das Ding
Miriam: Ich habe irgendwann die Entscheidung getroffen, ich nehme Geschenke an. Und in dem Sinn, dass ich mich grundsätzlich in die Dankbarkeit ausrichte. Dass Menschen zumindest sich Zeit genommen haben, sich Gedanken gemacht haben, etwas umgesetzt haben, egal ob jetzt als verpacktes Geschenk zum Auspacken oder als verbales Geschenk in Form von Kompliment oder Lob, das bei mir landet und dass ich dankbar sein kann, dass ein anderer Mensch überhaupt in dieser Weise über mich nachdenkt oder an mich denkt. Wenn mir jemand eine in meiner Welt nicht so hübsche Blumenvase schenkt zum Geburtstag und ich mich schon beim Auspacken frage, wo ich die in unserer Wohnung, in der Welt, in der wir leben unterbringen soll, wo ich die jemals hinstellen soll, dann. Dann habe ich zumindest die Möglichkeit, und das ist mein kleiner Fluchttunnel, mir zu denken, dieser Mensch hat sich Gedanken gemacht. Also er hat sich Gedanken gemacht, mit was könnte er mir eine Freude machen, was ist vielleicht nützlich, was können Menschen immer gebrauchen und hat diese Vase irgendwoher besorgt, hat sie gekauft, hat sie vielleicht sogar auf einem Künstlermarkt oder sowas erstanden. Und dann freue ich mich über diese Geste fast mehr als über das Geschenk.
Florian: Darüber freue ich mich auch.
Miriam: Und das rettet mich sozusagen aus diesem Teufelskreis mit, ist das jetzt, soll ich jetzt, da gehe ich ja, und lustig, das trainieren wir im NLP bis zum Abwinken noch, bis zur Coach-Ausbildung hin, in die Strukturebene zu gehen. Also nicht mehr den eigentlichen Inhalt wahrzunehmen, sondern die Struktur, die drüber liegt. Also die Geste des Menschen. Und damit fahre ich extrem viel friedlicher, freundlicher zu mir selbst. Und jetzt könnten natürlich einige von euch zu Recht fragen, was machst du denn mit der Vase? Machst du es dann so wie mit der Schwiegermutter-Foto? Es kommt dann auf die Kommode, wenn sie zu Besuch kommt und danach kommt es wieder weg? Nein, das mache ich eben nicht. Sehr häufig fällt mir was Nützliches ein für die Dinge, die ich geschenkt bekomme. Wir haben zum Beispiel Sachen geschenkt bekommen, die viel besser in unsere Akademie passen, als zu uns nach Hause und andersrum übrigens auch.
Florian: Wir haben ein paar Sachen, die wir für die Akademie geschenkt bekommen haben, auch einfach mit nach Hause genommen.
Miriam: Ja, weil es hier besser hinpasst und weil es hier auch viel mehr seinen Zweck erfüllt. Und genau so ist es ja auch etwas Schönes, zum Beispiel zu wissen, ich persönlich kann jetzt vielleicht mit dieser Vase nichts anfangen, nur bei meiner Mutter im Wohnzimmer würde die extrem schön aussehen und da wird sie wenigstens jeden Tag benutzt und immer wenn ich meine Mutter besuche, sehe ich die Vase und weiß, das kam ursprünglich mal von Heinz Günther, nur jetzt freuen sich mehrere Menschen drüber. Und ich glaube, dass so, also ich habe da kein inneres Thema mit. Es geht mir, wie gesagt, auch gar nicht mehr um die Vase. Es geht mir auch nicht um, was genau sagt jetzt jemand über meine langen Beine, mein tolles Lachen, meine schicken Klamotten. Sondern ich freue mich, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, sich ein Kompliment für mich zu überlegen. Egal aus welchem Grund. Dann sind wir jetzt noch an dieser, was ist eine gute Nachricht für dich? Also sind Komplimente und Lob grundsätzlich gute Nachrichten?
Florian: Also nutzen wir jede, eine andere Formulierung wäre, nutzen wir jede Gelegenheit, uns gut zu fühlen, wenn die von außen kommt, wenn uns das irgendwo angeboten wird.
Miriam: Weil es ein Angebot ist.
Florian: Weil es ein Angebot ist, es ist ein Angebot zum Tanzen. Es ist ja nur ein, wie die Menschen darauf reagieren, können wir sowieso an vielen Stellen einfach nicht wissen, sondern wir können einfach Wahrscheinlichkeiten erhöhen, dass sich Leute gut fühlen, wenn wir gute Angebote machen, wenn wir das Angebot machen, irgendwas Lustiges zu tun, irgendwas Lustiges zu denken, solche Dinge.
Miriam: Ich habe mir schon überlegt, ob ich bei manchen Menschen, die ich kenne, mir so ein Schild bastle, wo draufsteht, Spoiler, jetzt kommt ein Kompliment. Damit die das auch verstehen, weißt du? Damit die mich richtig verstehen, weil es kann ja sein, dass ich es nicht so formuliere, dass es in dem anderen Gehirn richtig ankommt.
Florian: Und das sind diese vielen Gedanken, wo ich merke, dann mache ich weniger Komplimente. Wenn ich dann auch drüber nachdenken darf, wie könnte das bei der anderen Person ankommen, versteht der das oder die?
Miriam: Ja, da hilft doch so ein Schild.
Florian: Da darfst du dir überlegen, bei wem hängst du jetzt die Schilder raus?
Miriam: Soll ich dir was sagen? Wenn ich das bei den bei uns ausgebildeten Menschen mache, also ich sag denen ein Kompliment und heb dabei so ein Schild hoch, was passiert dann vermutlich? Dann lachen die. Die fallen unter den Tisch vor, lachen und bedanken sich. Für beides übrigens. Ja, das heißt, ich kann ja gar nichts falsch machen mit so einem Schild. Also das sind Leute, die nehmen Komplimente an, so oder so. Wenn ich mir das grundsätzlich angewöhne, das Schild hochzuhalten, ist doch super. Schreibe ich drauf, Achtung, hier kommt ein Kompliment.
Florian: Ja, ich mein's ernst.
Danke für Ihr Verständnis: das Baustellenschild
Miriam: Das kam nämlich aus einer sehr spannenden Geschichte aus dieser Facebook-Gruppe, nur um nochmal darauf zurückzukommen, die uns wirklich ein Geschenk gemacht haben, mit dem zum Beispiel Einspruch eurer Ehren, dass hinter Autobahnbaustellen...
Florian: Manchmal gerade hinter den langen, die sehr lange da sind. Also die über Wochen, Monate und zum Teil ja hier zumindest gefühlt Jahre.
Miriam: Über mehrere Kilometer sich erstrecken und Reisende, keine Ahnung, zehn Minuten ihrer normalen Fahrzeit kosten.
Florian: So, am Anfang der Baustelle steht oft, wie lange das noch ist. Und wenn die Jahreszahl nicht zum aktuellen Jahr passt, bedeutet das ja schon, uiuiui.
Miriam: Richtig. Und am Ende der Baustelle steht dann manchmal, nicht immer, manchmal ein Schild, wo draufsteht, vielen Dank für Ihr Verständnis, wir bauen hier jetzt halt. Und ich habe diese Schilder auch schon gesehen und es gab in der Gruppe ein paar Menschen, die sich da tatsächlich drüber geärgert haben, dass jemand sowas schreibt am Ende von so einer Baustelle. Warum?
Florian: Also wieso? Weil ja gar nicht vorausgesetzt ist, dass sie Verständnis haben. Also das bedankt sich für ein Verständnis, das vielleicht gar nicht da war. Das ist ein untergeschobenes Verständnis. Ja, genau. Das ist, glaube ich, die Herausforderung dabei. Da ist eine Vorannahme drin. Das ist doch dasselbe wie mit dem roten Kleid, oder? Ich finde auch irgendwie.
Miriam: Also derjenige, der sich überlegt, wir machen da jetzt eine riesenlange Baustelle und ich würde gerne die Autofahrer irgendwie so ein bisschen abholen, weil die Baustelle wird zwei Jahre da rumliegen und sie wird sich nicht großartig sichtbar verändern für viele, die sich nicht auskennen. Und dann könnten wir doch den Autofahrern ein bisschen entgegenkommen und dann setzt sich irgendeiner hin aus der PR-Abteilung und darf so ein Schild formulieren. Und dann ist es eins dieser Angebote, dass ich wahlweise im Nachhinein Verständnis entwickle. Also das bewege ich dann wirklich in meinem Herzen. So für wen habe ich denn da jetzt Verständnis? Und ich lande dann lustigerweise bei mir, weil wenn die so eine Autobahn dreispurig ausbauen, habe ich ja meistens am Ende dann einen Vorteil auf dieser Strecke. Also hätte ich eher sogar noch Verständnis für mich selbst. Nur das sind Gedanken, das sind Miri-Gedanken. Ich bin ja ein ziemlicher Hussel. Also ich bin ja manchmal auch verrückt. Oder ich kann mich natürlich ärgern und sagen, bei mir war von Anfang an kein Verständnis für diese Baustellenscheiße hier. Also das sind die zwei Möglichkeiten, die ich habe in meiner Welt. Und dann geht es voll an mein Leben, oder? Also an die Qualität meines Gefühlslebens geht es da auf einmal.
Florian: Ja, beide Reaktionen tun irgendwas mit uns. Also wenn ich auch nochmal so nachspüre oder diesen Satz zu mir sage im Inneren, danke für Ihr Verständnis oder dann eben auf mich gemünzt, danke für mein Verständnis. Ja, es ist ein Angebot, mich ein bisschen besser zu fühlen an der Stelle.
Miriam: So, das heißt, es wird irgendeinen Teil der Autofahrer geben, die das Angebot annehmen und sich ein bisschen besser fühlen. Und es wird einen anderen Teil der Autofahrer geben, die einfach so bleiben, wie sie sind, also ärgerlich nach dieser Baustelle.
Florian: Es gibt bestimmt auch noch einen dritten Teil, denen das völlig egal ist. Oder es gibt noch einen dritten Teil, denen das völlig egal ist.
Miriam: Und ich kann mir ja überlegen, tatsächlich, zu welchem Teil möchte ich gehören? Das wäre ja mal so ein... Weil ich habe ja immer die Wahl.
Florian: Und das Interessante eben gerade bei diesen Baustellenschildern ist... Was ist denn die Annahme, wenn ich mich darüber ärgere? Ich habe da super geile Filme im Kopf. Da sitzt ein junger Azubi, der sagt so, da fahren 18 Millionen Menschen vorbei, bis die Baustelle weg ist und einem Drittel von denen würde ich einen rein, indem ich da Verständnis drauf schreibe, obwohl die gar kein Verständnis haben. Danke für dein Verständnis.
Miriam: Oh mein Gott.
Florian: Ist das der Film, der im Kopf ist?
Miriam: Ich seh da so einen teuflischen, diabolischen Azubi sitzen mit so rotglühenden Augen. Der sich jetzt schon wieder den nächsten Stroke überlegt. Der sich dann überlegt, jetzt hab ich diese Schilder implantiert, jetzt mach ich noch was anderes.
Florian: Weißt du, was dann direkt mein nächster Gedanke ist? Nee. Dafür sind wir nicht gut genug organisiert. Nirgends auf der Welt. Das setzt ein Level an Sophistication voraus, der einfach nicht da ist. Das ist ja so ähnlich wie, Google Mail war diese Woche mal nicht erreichbar, dass sich jemand davon geärgert fühlen würde, wo ich sagen würde, ey, wenn die das drauf hätten, die Systeme 100% der Zeit voll zu betreiben, dann würden die das tun, weil dann hätten die auch einfach weniger zu tun.
Miriam: Ja, also wir können, Florian ist sowieso, finde ich, ein sehr schlauer Kopf und du siehst schon, ich habe es hier nicht leicht, mich schlecht zu fühlen, also es ist nicht so einfach in diesem Konglomerat, nur dafür arbeiten wir ja zum Beispiel auch, also dass wir uns eben manchmal auch, dass wir unsere Gehirne hinein bemühen in solche Geschichten und uns ernsthaft darüber Gedanken machen, auch wenn es dann vielleicht am Ende ein bisschen lustig scheint, ich finde das wichtig für, was passiert denn... Und jetzt kommen wir sozusagen von da aus zu dieser Dankbarkeit, also dass ich lieber Dankbarkeit fühle als Stress, Ärger, Frust oder sowas wie Zynismus wahrnehmen würde da drin, Sarkasmus. Das sind alles Sachen, die, wenn ich schon drüber nachdenke, fühlt es sich schwer an. Und was ich wirklich gern hätte, wäre in vielen Bereichen meines Lebens Leichtigkeit.
Leichtigkeit auf der A3 und das perfekte Nicht-Geschenk
Miriam: Also da würde ich gerne eine Leichtigkeit verspüren, ein... Ich gehe auf Reisen und wenn ich in Deutschland mich entscheide, mit dem PKW zu reisen, dann fahre ich über diese Autobahnen und diese Autobahnen in Deutschland, die sind in einer gewissen Weise gestaltet. Und dann setze ich mich dem aus. Florian und ich werden auch zwischen den Jahren nochmal zu meinem Fernsehauftritt reisen. Da sind wir mit dem Auto unterwegs. Und wir wissen, dass wir da solche Autobahnen wie die A3 runterschippern. Und wir wissen auch, was das bedeuten kann. Und das ist wirklich... Da bereiten wir uns, wir meditieren uns quasi schon auf A3-Niveau, bevor wir losfahren.
Florian: A3 ist doch gut.
Miriam: Super, da haben wir ganz viel Möglichkeit, Quiz zu spielen. Florian und ich spielen verschiedene Arten von Quiz, wenn wir Auto fahren. Wenn wir alleine unterwegs sind, weiß ich, Florian hört genau wie ich Hörbücher sehr gerne, Podcasts. Und so eine Strecke bietet sich natürlich mal für die großen Werke an. Also wo viele Stunden Hörgenuss drauf sind, weil dann haben wir da auch mal ein bisschen Meta drauf. Ich habe jetzt gerade wieder ein ganz spannendes neues Werk von Florian gekriegt, wo ich mich schon sehr drauf freue. Da werde ich auch mein Englisch wieder etwas ausbauen. Und ich habe schon so coole, spannende Hörbücher von Florian bekommen, dass ich tatsächlich, wenn eine Baustelle kam, gedacht habe, oh cool, da habe ich jetzt noch ein bisschen mehr Zeit und eine super Ausrede.
Florian: Ich bin auch schon unten im Auto hier sitzen geblieben manchmal.
Miriam: Weil es so spannend ist oder noch eine Runde gefahren, nur um das Ende noch zu hören. Das sind natürlich Gedanken, auf die wir uns auch ein Stück weit trainiert haben. Also ich glaube bei Florian und bei mir gab es irgendwann im Leben eine Entscheidung dafür, dass wir sowas für uns im Herzen bewegen.
Florian: Weil alle Interpretationen dieser Schilder sind wahr. Es gibt da ja niemanden, der objektiv entscheiden kann. Natürlich können wir rausfinden, wo kommen die Schilder her. Nur auch dann ist ja nicht endgültig bewiesen, was war der ursprüngliche Impuls, den jemand hatte, sowas zu tun. Das heißt, was wir uns da hinein imaginieren, können wir uns fast aussuchen. So, und jetzt ist die Frage, kann ich mir was hinein imaginieren, was mir mehr Freude macht? Vielleicht ist dieses Bild vom Azubi oder von irgendeinem Mitarbeiter, der da sitzt und diabolische Gedanken hat beim Schreiben der Schilder, ja auch einer, der sehr lustig ist.
Miriam: Auf so ein Geschenkmünzen, dass sich einer echt hinsetzt und denkt, womit kann ich den Florian, drei Wochen lang überlegt, womit kann ich den Florian an Weihnachten... So richtig unglücklich machen.
Florian: Also so richtig die Gesichtszüge entgleiten. Also ich mach's mir mal zur Aufgabe jetzt, oder ein halbes, kurz nach Weihnachten schon anzufangen, drüber nachzudenken, was nächstes Jahr das perfekte Geschenk wäre, das nach einem Geschenk aussieht, nur überhaupt kein Geschenk ist. Die einzige Person, die es weiß, ist der Beschenkte. Was für ein Level an Aufmerksamkeit. Wie cool wäre das denn?
Miriam: Und was für eine Arbeit für beide Gehirne auch. Huiuiuiuiui. Ich finde, es ist ein klasse Thema und es ist auch ein schöner...
Florian: Wenn ich meine Geschenke in der Vergangenheit anschaue, also da gucke ich dann tatsächlich in meine Vergangenheit zurück und denke mir dann auch manchmal, manchmal wenn ich Menschen was geschenkt habe, dachte ich mir hinterher auch, ja okay, vielleicht war das eher ein Geschenk, was für mich war, also wo ich halt Spaß dran hatte als die anderen Menschen. Ich merke das jetzt auch mit den Jungs, mit unseren beiden Kindern. Manchmal habe ich denen schon Sachen geschenkt, wo ich mir dachte, das ist doch ein mega gutes Geschenk. Und dann kam raus, für jemanden, der nicht wahnsinnig gerne liest oder nicht viele lange Texte am Stück lesen kann, sind manche Comicbücher auch einfach noch nicht geeignet. Da haben die vielleicht in fünf Jahren Spaß dran, nur nicht jetzt. Und manchmal ist das das, dass ich das verschenke und es dann hinterher merke. Auch bei Miriam, dass ich ihr was schenke und mir dann so hinterher denke, ja, okay, ich verstehe, wieso, ja, mir hätte das Freude gemacht und ich merke auch, dass sie sich über das Geschenk freut und dass das nicht so sehr benutzt wird, wie ich das benutzen würde, wenn es meins wäre. Und dann unterstelle ich anderen Menschen auch das, dass die das auch gut gemeint haben und manchmal einfach, Manchmal passieren einfach Dinge. Manchmal passieren auch sehr gute Dinge.
Miriam: Ich liebe es tatsächlich, wenn ich Geschenke bekomme und ich weiß, dass die Menschen mir eine Freude machen wollen und wirklich eine Freude machen wollen.
Florian: Und ich glaube, das ist der wichtige Punkt.
Miriam: Ja, und dass sie mit einem Kompliment, mit dem sie um die Ecke kommen und egal, ob das jetzt vielleicht in meiner Welt ein etwas unbeholfeneres sprachliches Kompliment ist oder nicht, ich freue mich darüber und ich freue mich, wenn Menschen gute Botschaften von sich geben, weil da können wir ein bisschen was vertragen hier auf dieser Erde von, also dass Leute freundliche Sachen sagen und egal, ob die dann beim anderen so ankommen oder nicht, je mehr das tun, das ist mein Glaubenssatz, das hat mit dir nichts zu tun, mit Florian nichts zu tun, nur für mich ist es so, dass ich glaube, dass wir damit ein größeres Weihnachtsgeschenk vielleicht machen als mit der neuen Handtasche, die auch toll ist oder ich habe ja schon eins meiner Weihnachtsgeschenke bekommen. Das ist Wahnsinn.
Florian: Ein Firmenweihnachtsgeschenk, ja.
Miriam: Ja und es ist Wahnsinn. Also es ist ein Juwel und ich habe es ja in mein Herz geschlossen. Ich liebe es ja, es hat sogar einen Namen bekommen. Es ist mein erster neuer Computer. Also ich habe sonst immer welche geerbt. Ich habe einen funkelnagelneuen. Und deswegen, also ich bin sowieso voller Dankbarkeit und ich freue mich einfach, wenn Menschen sich bewusst auf die Straße machen und nette Dinge tun und nette Sachen sagen zueinander, zu sich selbst, zu anderen. Ich glaube, da steckt viel mehr Weihnachtsgedanke drin, als in vielem anderen, was wir tun an diesen Tagen.
Florian: Ja, insofern wahrscheinlich auch, wenn man Weihnachten irgendwie im Frühjahr oder im Sommer halt feiert. Manche Leute freuen sich vielleicht einfach und für die ist es dann halt gemacht.
Miriam: Also der Großteil der Kunden hat uns gefeedbackt, wie toll sie das finden, dass sie wirklich an dem Tag ihre Schränke durchwühlt haben und haben noch Reste von Spekulatius-Päckchen oder so gefunden und haben die noch gegessen, weil die waren auch noch haltbar. Die sind ja ein Jahr haltbar.
Florian: Genau, Lebkuchen ja auch noch.
Miriam: Und dann haben die das auch gemupfelt und haben dann vom Fernseher geklemmt bei 40 Grad im Schatten und haben eben sehr günstig für das Fest eingekauft, dass sie dann ein halbes Jahr später feiern.
Florian: Immerhin schon vorbereitet.
Miriam: Ja, und da war auch sehr viel Witziges dabei. Also die haben uns Weihnachtsgedichtchen geschickt und die sind voll eingestiegen mal in dieses Ding und haben das dankbar angenommen, mal was völlig Verrücktes zu tun im Sommer. Und hey, alle, die sich an so einem Tag ausklinken und sagen, jetzt bitte nicht.
Florian: Auch alles gut, ne?
Miriam: Auch voll gut. Also kann ich total verstehen, jeder wie er oder sie möchte. Du bekommst Angebote da draußen gemacht, dich zu freuen, Spaß zu haben, mitzumachen, mitzuspielen und wenn du da gerade keinen Bock drauf hast, dann ist das total legitim. So, Florian und ich üben uns in Dankbarkeit. Es wird ganz leicht in den nächsten Tagen.
Florian: Weil es gibt wieder Geschenke. Es gibt Geschenke!
Verabschiedung und Ausblick
Miriam: So, damit sollten wir jetzt auch diese Podcast-Folge beenden. Komm gerne in unsere Facebook-Gruppe. Nach dem 4. Januar, bis dahin geht unsere Pause, senden wir wieder live dort jede Woche einmal eine Stunde kostenloses Training. Und bitte denkt dran, am 19. und 20. Januar veranstalten wir erstmalig die kontext*denken Ziele-Boost-Tage. Wir planen mit dir gemeinsam dein neues Jahr. Und zwar im Bereich privat, im Bereich beruflich. Da geht es um deinen Erfolg.
Florian: Online.
Miriam: Das findet online statt. Das heißt, egal wo du wohnst, du kannst mitmachen.
Florian: Nimm dir die zwei Tage.
Miriam: Es geht um deine Zukunft und wir arbeiten da wirklich interaktiv mit der Gruppe. Du arbeitest an deiner Zukunft. Wir freuen uns riesig drauf. Frohe Weihnachten wünschen wir euch.
Florian: Und einen guten Rutsch. Ah ne, davor haben wir ja noch einen Podcast.
Miriam: Wir haben unsere Frequently Asked Questions.
Florian: Sehr gut, dann bis nächste Woche.
Miriam: Ein Highlight, bis dann, tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.