NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 118

Coaching? Hör mir auf damit!

Und wofür eigentlich Coaching?

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In dieser Folge

Darum geht es

Gefühlt kommen derzeit auf einen Bundesbürger mindestens vier Coaches. Das wäre fatal - denn wie viele Coaching soll denn ein einziger Mensch bitte in Anspruch nehmen? Miriams Coaching-Einheiten sind derzeit gut gebucht und sie kümmert sich um Veränderungen im Leben, Herausforderungen im Privaten, sowie im Beruflichen und ist Mentorin für Präsentation, Moderation und Verkauf. In diesem Podcast spricht sie mal aus ihrer Praxis. Und gibt auch zu, in welchen Fällen sie selbst einen Coach bucht. Florian ist vorrangig als Business-Coach unterwegs. Wie ein solches Coaching sich von einem privaten Coaching unterscheidet und wie Florian mit seinen Klienten arbeitet - all das gibts in dieser Podcast Folge. Und natürlich - wie immer - ein paar Tipps, wie Du klammheimlich auch ein bisschen unterstützend in Deinem Umfeld coachen kannst. Viel Spaß beim Zuhören!

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Mentoring? Wann darf ich überhaupt helfen – und wie frage ich respektvoll um Erlaubnis (Stichwort Auftragsklärung und Designed Alliance)? Miriam und Florian erklären den lösungsfokussierten Ansatz im NLP, die magische Frage "Was können wir jetzt tun, damit es dir besser geht?" und die Wunderfrage von Steve de Shazer mit der guten Fee. Dazu Embodiment, Ortswechsel und Atmung als kleine Hebel – und ein Blick auf das Coach-Basics-Seminar in Arnsberg als erster Schritt Richtung lizenzierter NLP-Coach.

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Kapitel dieser Folge
  1. Zum Zahnarzt und zum Thema: Hilfe, Unterstützung, Coaching
  2. Warum jeder zweite ein Coach ist – und wo Mentoring anfängt
  3. Der Deal: Auftragsklärung und der respektvolle erste Schritt
  4. Die magische Frage und die gute Fee
  5. Kleine Schritte, Ortswechsel und heimliches Coaching im Alltag

Vier Coaches pro Kopf – so kommt es Miriam manchmal vor, wenn sie durch Social Media scrollt. Aber was heißt Coaching eigentlich? Und wann ist es gar kein Coaching mehr, sondern Mentoring? In dieser Folge sprechen Miriam und Florian aus ihrer Praxis: über den Unterschied zwischen Business- und Privat-Coaching, über die eine zauberhafte Frage, die fast immer weiterhilft – und darüber, wie du auch ganz ohne Praxisschild ein bisschen coachen kannst.

Zum Zahnarzt und zum Thema: Hilfe, Unterstützung, Coaching

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Hilfe.

Florian: Bei was?

Miriam: Ich darf zum Zahnarzt.

Florian: Das ist der 17. Take dieses Podcasts, den wir haben. 16 Mal vorher.

Miriam: Ja, weil ich das auch überhaupt nicht will. Ich entscheide mich trotzdem.

Florian: Dir professionell helfen zu lassen.

Miriam: Naja gut, der Zahnarzt ist ein Vollprofi.

Florian: Ja.

Miriam: und ich bin NLP-Trainer. Und ich mag es immer noch nicht, zum Zahnarzt zu gehen. Ich habe mir das noch nicht so richtig angewöhnt. Die letzten Male, wo ich war, hat Florian vorher immer ganz viel mit mir geredet und hat mir geholfen.

Florian: Dann geht's.

Miriam: Dann geht's.

Florian: Was ist denn das Thema diese Woche?

Miriam: Um Hilfe bitten, Hilfe bekommen. Coaching. Coaching.

Florian: Ist das das Gleiche?

Miriam: Also die Menschen, die sich in meinen Coachings anmelden, brauchen Unterstützung und Hilfe, sonst würden sie das nicht buchen.

Florian: Fast alle Coachings, die ich habe, haben nichts mit Helfen zu tun. Also nicht mit, da kommt jemand nicht weiter ohne. Sondern es ist eher sowas wie, das funktioniert schon einigermaßen und jetzt wollen wir noch irgendwie noch was drauflegen, wollen noch besser werden. Also den Grund funktionieren gibt es meistens schon.

Miriam: Ja, und das sind Unterschiede zwischen Business-Coachings und Privat-Coachings, die ich mache. Also hier zu mir kommen Menschen, die gerade in einer Lebenskrise stecken oder das Gefühl haben, nicht weiterzukommen oder wo es Veränderungen im Leben gab oder gibt, von denen sie sich überfordert fühlen erstmal und deswegen melden sie sich. Und dann ist auch schon so eine Art Vertrag da. Also dann gibt es nicht mehr die Frage nach, willst du überhaupt geholfen werden?

Florian: Willst du geholfen werden?

Miriam: Oder willst du unterstützt werden?

Florian: Ist das die große Hilfe-Woche bei uns oder wie?

Miriam: Ja, schon. Ich habe einen Newsletter rausgeschickt mit dem Thema. Ich habe einen Blogpost dazu geschrieben, der sehr gut ankommt, da freue ich mich sehr. Und ich habe ja auch Werbung gemacht für unser erstes Coach-Basics-Seminar vom 11. bis 14. Januar. Da darf jeder hinkommen. Also das ist das einzige Seminar im weiterführenden Sinn, bei dem du weder den NLP Practitioner noch den Master brauchst. Für den NLP Coach später bräuchtest du es schon und fürs Coach Basic eben nicht. Also da darf jeder hinkommen, der grundsätzlich in der Situation ist wie Florian, dass er zum Beispiel im Beruf Menschen unterstützt. oder der in der Familie viel dazu beiträgt, dass es Menschen besser geht oder der einen Beruf hat, in dem es darum geht, anderen Menschen zu helfen oder andere zu unterstützen und so die Grundbausteine von einem Coaching kennenlernen möchte. Und die Einladung besteht. Es ist auch ein sehr kompaktes Seminar. Es dauert vier Tage, drei Tage im Prinzip dann auch nur. Und da wird es viel Input geben und viele tolle Werkzeuge, die du mit nach Hause nimmst.

Florian: Viele Kleinigkeiten zum Ausprobieren und Großigkeiten zum Ausprobieren.

Miriam: Großigkeiten auch. Ja, da freuen wir uns drauf. Das wird in Arnsberg sein, da wo wir sowieso gerne sind und du kannst vier Tage mit uns tolle Sachen kennenlernen und die Seele baumeln lassen in einer super Gruppe. Meld dich, wenn du Interesse hast.

Warum jeder zweite ein Coach ist – und wo Mentoring anfängt

Miriam: Ja, und Coaching an sich. Es gibt wahnsinnig viele Coaches derzeit, habe ich das Gefühl. Es gibt auch einen riesen Hype auf Facebook und Instagram und Social generell.

Florian: Ich bekomme auch von Coach-Trainern immer wieder tolle Werbung, dass Coachen jetzt das ist, was in den nächsten Jahren wahnsinnig viel anziehen wird und jeder Mensch braucht einen Coach.

Miriam: Ich habe mir mal überlegt, wenn das so weitergeht, dann hat jeder Mensch vier Coaches.

Florian: Ja?

Miriam: Ja. Von der Entwicklung her. Deswegen habe ich auch in unserem Newsletter geschrieben, dass es mir fernliegt, irgendwie Leute aufzufordern, eine Coachpraxis zu eröffnen. Ich finde, Coaching kann überall stattfinden und sehr viele Menschen sind schon Coaches, ohne dass sie es wissen. Einfach, weil sie sehr wach zuhören können oder weil sie sich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen können oder weil sie tolle Skills haben, um andere Menschen zu motivieren, wieder was zu tun oder so. Und das sind ja schon Bestandteile von einem Coaching.

Florian: Ich habe das immer wieder, dass ich in Firmenkontexten coache und eine Führungskraft oder eine neue Führungskraft an meiner Seite habe, die ich in einer Organisationsentwicklung begleite bei der Veränderung ihrer Rolle. Und dass wir dann tatsächlich irgendwann an den Punkt kommen, dass sowas wie meine Rolle dann durch diese Person übernommen werden darf. Und dass dann eben auch genau diese Frage kommt, wie mache ich das denn jetzt, wenn plötzlich ein Mitarbeiter mal eins zu eins neben mir steht. oder ich merke, wir haben diese ganzen neuen Prozesse und die neue Art zu arbeiten und ich sehe, da gibt es jemanden im Team, der traut sich gar nicht recht vor die Gruppe zu treten und da was zu sagen. So und jetzt spannende Frage, als alte Führungskraft konnte ich vielleicht einfach diese Situation ignorieren, als Führungskraft in einer neuen Arbeitswelt ist es vielleicht an der Zeit dann zu sagen, okay, dann coache ich den Mitarbeiter dahin, dass ihm oder ihr das leichter fällt. Und wie mache ich das denn dann?

Miriam: Und im Business-Kontext, darf ich das überhaupt? Das gibt's. Ja, klar.

Florian: Vor ein paar Tagen hatte ich die Situation, dass ich einen Coach beim Vorstellungsgespräch im Raum hatte und es darum ging, was kann der oder was auch noch nicht und was ist. Und offensichtlich hatte der sich noch nie damit befasst, was es heißt, im 1 zu 1 mit jemandem zu helfen. und welche Modelle wir dafür verwenden können oder was da die Haltung für ist. Oder es war sehr, naja, der soll halt so funktionieren, wie ich das denke. Ich gucke mir das an. Das war tatsächlich die Schrittigkeit. Ich schaue mir das an, wie das so läuft, dann überlege ich mir, wie es besser läuft und dann machen die das so.

Miriam: und da würden wir im NLP ja erstmal outchen und würden sagen, okay, das ist eine der Maßnahmen, die wir alle aus der Schule kennen oder im schulischen Kontext oder auch aus der Erziehung und was ich schön finde oder die Coachings, die ich bis jetzt selbst hatte, Also in denen ich mich habe coachen lassen und es waren brillante Coaches am Werk, da hatte ich wirklich das Gefühl, dass da jemand ist, der mir die Möglichkeit gibt, über bestimmte Werkzeuge, die er an der Hand hat oder wie auch immer, andere Wege zu gehen und für mich selbst neue Lösungen zu finden. Es war nicht der Coach, der gesagt hat, mach das jetzt so und so.

Florian: Ich würde das auch abgrenzen. Das ist für mich kein Coaching, das ist dann Mentoring. Also das ist dann, wenn ich, vor einigen Tagen hatte ich zum Beispiel ein Gesangscoaching, nur da war nichts mit ich überleg mir mal, als jemand, der noch nicht so gut singen kann, als jemand, der gerade singen lernt, was jetzt sinnvoll wäre als nächster Schritt, sondern es war tatsächlich, ich wurde da sehr an die Hand genommen und gesagt so, jetzt mach das mal so, jetzt stell dich mal an die Tür, jetzt mach mal die Schultern hier runter, wir probieren das mal mit auf den Boden legen und ungelogen, der hat wirklich 20 Kilo Gewicht auf mich draufgestellt. Ja, damit ich irgendwo hin atme.

Miriam: Und, konntest du noch atmen?

Florian: Ja, na klar.

Miriam: Gesangsstunden sind mega. Ich habe bei Gesangsstunden schon an Reckstangen gebaumelt und ach.

Florian: Ja, das ist ganz toll. Und offensichtlich gibt es verschiedene Spielarten von wie sehr ist es so, dass auch derjenige, der das Coaching bekommt, aussuchen darf, wie weit er oder sie gehen möchte oder wie weit entscheidet das ein Experte. und ist eher als Mentor oder als Lehrer da unterwegs. Es ist ja, wenn es jetzt nicht Neudeutsch wäre, wäre es halt einfach der Gesangslehrer gewesen, gell?

Miriam: Und es ist so. Beim Mentoring ist es der Lehrer oder der Meister oder wie auch immer wir den nennen möchten. Beim Coaching ist es anders. Beim Coaching habe ich auch tendenziell eher statt Hilfe den Begriff unterstützend im Kopf und im Gefühl. Und das, was ich mache, ist Menschen dabei unterstützen, die bestmögliche Lösung für sich selbst herauszufinden. Und da gibt es unterschiedliche Wege, ganz klar. Da gibt es systemisch und da gibt es NLP und da gibt es Aufstellungen. Also es gibt alle möglichen Sachen, die da getan werden können und die bei dem einen oder anderen vielleicht mehr oder weniger gut wirken. Coaching ist auch etwas, was sehr menschlich ist. Was ich sehr am Menschen orientieren darf. Und als Coach darf ich die Fähigkeit haben, mich selbst ein Stück weit sogar zurückzunehmen. Und dieses Ich würde das und das tun, ist auch nicht die Einstellung, mit der ich als Coach ins Coaching gehe. Weil, das habe ich auch in meinem Artikel geschrieben, so bei anderen zuzugucken, wie sie wegen irgendwas leiden oder weil es ihnen nicht gut geht oder nicht weiterkommen. und dann zu sagen, das liegt da und da dran, warum macht der denn nicht das und das? Das ist viel einfacher, als vor der eigenen Tür zu kehren, wie wir Hessen sagen. Und die Annahme bei einem Coaching ist, derjenige, der sich gerade sehr viel Mühe gibt, dass es ihm schlecht geht, also der sehr viel Zeit und Arbeit da rein investiert hat, jetzt in einer nicht so guten Situation zu sein, der ist gerade weit entfernt von einem Lösungsweg, sonst würde er ihn ja schon gehen. Und jetzt ist die Frage, wie kann ich ihn dabei unterstützen?

Florian: Wie kann ich jemandem helfen?

Miriam: unterstützen dabei, die Richtung zu wechseln und eher wieder Richtung Sonnenaufgang zu marschieren und nicht in Richtung Nacht, wo er ja sowieso schon hin unterwegs ist. Das ist das Coole beim Coaching. Wenn du wirklich drüber nachdenkst, diese Ausbildung bei uns zu machen, es kann ja meistens nicht schlimmer werden. Also es geht nur Richtung Sonnenaufgang. Das ist das Coole.

Der Deal: Auftragsklärung und der respektvolle erste Schritt

Miriam: Wo ich auch in meinem Blog drüber geschrieben habe und da finde ich es jetzt spannend, Florians Meinung noch zuzuhaben. Das erste, was für mich zustande kommen darf bei diesem unterstützend oder helfend tätig werden, ist der Deal. Und viele unterschätzen das. Ich halte es für sehr respektvoll, einen anderen zu fragen, möchtest du, dass ich dir helfe?

Florian: Es gibt sogar einen Begriff dafür. Oder darf ich in meinem Gehirn kramen? Gleich fällt mir bestimmt die Coaching-Art ein, in der es eine Designed Alliance gibt. Also eine explizit ausgemachte Allianz. Wir könnten vielleicht auch sagen, es ist eine Auftragsklärung als Coach. Was ist das, was ich tun darf? Was ist das, was von mir erwartet wird? Was ist das, was ich vielleicht auch einfach nicht... Was nicht angefasst werden darf. Also es kann durchaus sein in einem Business-Coaching, dass mir ein Coachie sagt, also jemand, der gecoacht wird, der von mir Unterstützung bekommt, dass er sagt, ja und ich möchte an diese Redeangst nicht rangehen. Das gehört hier nicht dazu. Und dann ist die Frage, okay, dann können wir da vielleicht nochmal drüber reden, was da hinten dran steckt und am Ende des Tages ist es dann die Entscheidung dessen, der unterstützt wird. zu sagen, das ist drin und das ist nicht drin und das würde mir helfen. Ich mag das so zu arbeiten, weil das so viel Freiheit dem gegenüberlässt.

Miriam: Es ist auch respektvoll.

Florian: Ja, genau.

Miriam: Und viele würden ja sagen, wenn ich doch einen Menschen mag oder wenn er mir nahe steht oder wenn das ein lieber Kollege ist oder sogar Partner, dann bin ich eh respektvoll. Ich bin ja nicht respektlos zu meinem Partner. Und Respekt fängt dort an, wo ich den Wunsch des anderen akzeptiere. Und manchmal ist es vielleicht noch nicht so weit, dass eine echte Hilfe oder Unterstützung gewünscht ist. Wenn das geklärt ist, dann kommt für mich dieser Schritt. Dann geht's los. Also dann Vollgas. Wenn beide sagen, alles klar, du hilfst mir, ich helfe dir. Wunderbar. Dann los. Und dann machen eben ganz viele Menschen das, was sie von ihren Eltern und Omas und Tanten und Lehrern und Erziehern gelernt haben. Sie schlagen zu. Mit einem Ratschlag. Da haben wir einen eigenen Podcast dazu gemacht. Das ist auch okay. Manchmal ist ein guter Rat sehr wertvoll. Und teuer. Bei manchen Coaches ist es sehr teuer. Und dann ist es Mentoring. Wir haben es ja gerade gelernt.

Florian: Ja genau, das ist echt die spannende Frage.

Miriam: Weil jemandem, der gerade in Richtung Nacht unterwegs ist und nicht in Richtung Sonnenaufgang, dem zu sagen, hast du schon mal das probiert? Dann hast du vielleicht auch schon ganz häufig erlebt, dass derjenige sowas sagt wie, das klappt eh nicht oder das kann ich nicht. Jetzt kann ich das schon gar nicht. Und wenn ein Nein kommt, das auch akzeptieren. Ja.

Florian: Weil an der einen oder anderen Stelle kann es auch mal praktisch sein, wenn jemand völlig ohne Idee ist, dann zu sagen, oh okay, guck mal, mir fallen dann ein paar Sachen ein und dann ein, zwei, drei Sachen zu nennen, die völlig irrsinnig sind, weil die so weit weg sind von jeglichen Möglichkeiten vielleicht auch, weil die den Lösungsraum öffnen. Hast du ein Beispiel? Ähm...

Miriam: Ich will nicht zum Zahnarzt. Du willst nicht zum Zahnarzt?

Florian: Du brauchst nur noch ein einziges Mal zum Zahnarzt gehen, wenn du dir alle Zähne ziehen lässt.

Miriam: Florian ist wirklich gut, oder? Traummann.

Florian: Also wenn dann tatsächlich ein Vorschlag im Raum steht, dann eben vielleicht ein oder zwei auch gute und dann irgendwas, was den Lösungsraum total verändert. Also hast du schon bei Redeangst. Ja, du kannst dir dein Publikum ja mal nackt vorstellen. Oder weißt du was? Du gehst einfach nackt hin. Dann achtet kein Mensch drauf, was du sagst.

Miriam: Und es stimmt. Ja. Gut, das geht auch, ja.

Florian: Ja.

Miriam: Das ist auch schön. Was ich am allerliebsten mag und was sozusagen Coaching für Einsteiger, für Menschen, die noch nicht so geübt sind oder keine Ausbildung gemacht haben. Florian hat mehrere Ausbildungen in dem Bereich.

Florian: Ich eine.

Miriam: Ja, ich liebe NLP. Für mich ist NLP-Coach das Coolste. Es geht schnell.

Florian: Und ich habe da ja schon die verrücktesten Sachen gemacht. Letztens in London habe ich auf meine Hände gestarrt.

Miriam: Ja, Florian macht auch ganz weirdes Zeug.

Florian: Um über die Hände Dinge zu erfahren, übers Unbewusste.

Miriam: Menschen hören diesen Podcast auch beim Autofahren. Ja, geht das so schnell? Wach, wach, wach. So jetzt nicht auf Hände gucken. Also guck auf die Straße bitte, guck auf die Straße. Aha.

Florian: Ja, ganz spannend, weil auch da der Ansatz war, es kann da nichts Falsches passieren, sondern es ist einfach ein Erfahren des eigenen Herausforderungsraums und mit ein bisschen Führen sehr, im Englischen hieß es da Client Responsive, also auf den Klienten einfach eingehen, was ist das, was gerade hilft, was ist die Erfahrung, die gerade gemacht wird. Sehr, sehr spannend und sehr sanft.

Miriam: Sehr sanft. Es gibt so ein ganz, ganz wirres Seminar, was du gibst.

Florian: Das erwähnen wir nicht im Podcast.

Miriam: Okay. Auf unserer Seite kannst du es da lesen. Viel Freude dabei. Ne, das hängen wir auch nicht an die große Glocke, das Ding. Das macht Florian, weil es ihm wirklich Spaß macht.

Florian: Ja, all die Dinge.

Miriam: Ja, und nur mit Verrückten. Da treffen sich Verrückte auf dem Zauberberg. Ein ganzer Haufen.

Florian: So.

Miriam: Ja.

Florian: Wie ist das jetzt mit dem Helfen? Darf ich einfach jemanden coachen? Nee, wir hatten die, wir hatten schon ausgemacht am Anfang, Auftragsklärung, ne?

Miriam: Richtig. Und dann? Vorsicht mit Ratschlägen. Ja.

Die magische Frage und die gute Fee

Miriam: Ich mag die elegante, sanfte und auch ganz einfache Methode, jemanden diese zauberhafteste aller Fragen zu stellen, die es gibt auf diesem Planeten. Was können wir oder was kannst du jetzt tun, damit es dir jetzt ein bisschen besser geht?

Florian: Ach schön.

Miriam: Denn da geht es nicht darum, das ganze große Problem, was derjenige vielleicht sieht, auf einmal zu lösen und alles zu glätten und sofort die Nonplusultra-Lösung zu finden, sondern es geht einfach nur darum, jetzt in diesem Augenblick dafür zu sorgen, dass die Situation minimal besser wird. Weil dann sind wir auf dem richtigen Weg. Dann sind wir auf dem Weg Richtung Sonnenaufgang. Und das funktioniert. Das funktioniert auch in der tiefsten Trübsinnigkeit. Und das ist eine Erfahrung, die ich in meinen Coachings jetzt hundertfach gemacht habe. Das ist eine magische Frage, die ich dir schenke hier in diesem Podcast und die du auch gerne nochmal nachlesen kannst im Blogpost. Ich finde es so ein unheimlich wichtiges Thema, weil die so sehr hilft und so einen schönen Impuls setzt.

Florian: Ja, es ist fast wie die Wunderfrage von Steve DeShazel.

Miriam: Die Wunderfrage?

Florian: Ja, das ist auch so eine dieser Standard-Fragen, die es zu dem Thema gibt. Zum Beispiel, wann habe ich das? Wenn ich mit einem neuen Team zusammenarbeite. Ich habe mit einem Team zusammengearbeitet, die eben ihre Arbeitsstrukturen umstellen wollten und wo wir dann nach einer gewissen Zeit der Zusammenarbeit festgestellt haben, es ist gar nicht klar, wie das Ziel aussieht. Also vielleicht sitzen die Mitarbeiter, saßen jetzt einfach im Büro zusammen und haben, manche Sachen haben sie schon zusammen gemacht und manche Sachen haben sie noch nicht zusammen gemacht. Es gab die Spezialisierung im jeweiligen Fachbereich, so wie das halt in einem normalen Bürojob so ist. Die Steffi kennt sich gut aus mit dem einen und der Peter kennt sich gut aus mit dem anderen und deswegen machen die halt so ihre Sachen. Jetzt ist die Frage, wenn die plötzlich zusammenarbeiten in einem Team, wie stellen die sich das dann vor? Können die dann beides gleich gut oder was ist das? Und dann die Wunderfrage, wenn heute Nacht während du träumst und schläfst, eine kleine Fee an dein Bett kommen würde und an deinem großen Zeh wackelt. Und du kannst dir einfach eins dieser Probleme mal nehmen. Und die wackelt an deinem großen Zeh. Und du wachst auf und denkst dir so, warum um Gottes Willen habe ich eine Fee in meinem Schlafzimmer mitten in der Nacht? Erster Gedanke. Zweiter Gedanke. Und dann fragt die Fee, du hast einen Wunsch frei. Und dann natürlich mit der kleinen Einschränkung, bezieht sich nur auf dein Problem. Zum Beispiel eben, wie möchtest, wie hättest du es gerne, dass du in deiner Arbeitsstelle arbeitest? Wie sollte das aussehen? Und wenn du es mir nur gut beschreibst, ich habe diesen kleinen Zauberstab dabei, dann mache ich, dass es so ist. Und dann eben die Frage zu stellen, wie sähe das dann aus? Und dann wieder einzuschlafen. Weil um Gottes Willen. Fehn nachts.

Miriam: Ja, kann bei dem einen oder anderen da draußen jetzt schon, vielleicht der sich gerade mit einem Problem schwanger trägt.

Florian: Hilfe wird geleistet und Probleme werden schwanger getragen.

Miriam: Dass da vielleicht jetzt schon so eine Idee kam, ich würde bei einem Gespräch, in dem ich einem anderen Menschen helfen möchte oder ihn unterstützen möchte, würde ich für diesen Feen-Augenblick, diesen Zauber-Augenblick, würde ich mir etwas mehr Zeit einräumen. Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass wenn, und ich gehe jetzt wieder in den privaten Bereich, wenn Steffi riesen Liebeskummer hat und ich sage dann, du jetzt gehen wir doch einfach mal zu der guten Fee und die Fee fragt dich, wie möchtest du es in einem Jahr haben? Wie wäre es dann ideal? Da ist dieser neue Mann.

Florian: oder ich bin, er soll wieder zu mir zurückkommen, alles gut.

Miriam: Ich mag dieses, was können wir jetzt tun, damit es dir jetzt ein bisschen besser geht und die Antwort auf diese Frage ist oft sehr simpel. Also sowas wie, mach das Fenster auf oder ich möchte ein Glas Wasser trinken oder nimm mich in den Arm.

Florian: Und schon sind wir ein Stückchen weiter unterwegs.

Miriam: Es geht mir sozusagen darum, eine Richtung anzuzeigen, die in Richtung positiv geht. Und das klappt mit dieser Frage ganz, ganz großartig.

Florian: Sag mal, wir haben ja jetzt bei den Fragen, die wir gestellt haben, da ist ja schon eine Vorannahme drin.

Miriam: Dass das jetzt erst von dir kommt, wundert mich.

Florian: Wieso denn?

Miriam: Na komm, sag. Dies ist ein Podcast, bei dem offen gesprochen wird.

Florian: und das ist natürlich auch unter dem NLP und NLP gehört dann eben im weitesten Sinne zu den lösungsfokussierten Coaching-Ansätzen. Dieses, wir sind irgendwo und du hast vielleicht dieses Ziel, wo du gerne hin möchtest oder du spürst einfach da, wo du bist, das passt im Moment nicht, bei dem Liebeskummer zum Beispiel, dann ist die Frage, wo möchtest du denn hin, was wäre ein Schritt in eine bessere Richtung? Da steckt ja die Annahme dahinter, dass wir nicht rausbekommen brauchen, warum es so ist, ne?

Miriam: Nö, kein bisschen.

Florian: Was?

Miriam: In dem Augenblick geht es mir darum, dass es den Menschen, der da vor mir sitzt und weint oder der...

Florian: Müssen wir Probleme nicht an der Wurzel lösen?

Miriam: Nee, im NLP eben nicht.

Florian: Ja, aber kommen die dann nicht wieder?

Miriam: Weißt du was? Meine Erfahrung ist, in den meisten Fällen, nein. Und ich bin mir sicher, ich mache tolle Sachen im Bereich des NLP-Coachings. Die Menschen, die jetzt bei mir waren, die das Coaching bei mir gemacht haben und da waren super Geschichten dabei. Die würden das wahrscheinlich auch allen Hörern hier erzählen. Vielleicht bekomme ich mal den einen oder anderen auch vor das Mikrofon bei diesem Podcast, der das mal schildert, wie das ist, wenn wir einfach sagen könnten, wir Menschen, Vergangenes ist vergangen und die Oma hat schon gesagt, das Wasser, was am Müllrad vorbeigeflossen ist, treibt es nicht mehr an. Das heißt, wenn ich mich schon mal auf so einen alten Spruch beziehe, dann wie schön, wenn wir eine Vergangenheit einfach da liegen lassen könnten, wie ein ausgelegtes, abgelegtes Kleidungsstück, was wir eben jetzt nicht mehr tragen. Das ist da. Und das liegt da. Und früher war es mal schick. Meine Mutter hat, es gibt Fotos von mir aus den 70ern, alter Schwede. Ockergelb, Umbra Braun. Kinder wurden so angezogen. Tomatenrot und Spinatgrün waren die Farben. Und auch meine Mutter. Wir waren quasi im Partnerlook unterwegs. Riesenmustern, knallgelber Mantel. Den hat meine Mutter immer noch. Knallgelber Mantel. Wirklich quietschend gelb. Und Plateausohlen, die einer ABBA-Band alle Ehre gemacht hätten. Meine Mutter ist so groß wie ich, 1,64. Da war Hochbocken schon immer gut. Das war damals echt schick. Und auch die Materialien, die es damals gab, die unglaublich schnell nach Schweiß gerochen haben und die kein bisschen dehnbar waren, die waren schick. Das war ganz neu. Und jetzt zurückblickend ist es echt olles Zeug, was keiner mehr anhaben will. Es wird nachgebaut in bequem. Und vielleicht nicht ganz so farbig, wie es damals war. Auch nicht so giftig. Es ist eben so.

Florian: Ja, es gab mal eine Zeit, da war es gut, ne?

Miriam: Ja, es gab eine Zeit, da war es cool. Meine Mutter war echt cool. Meine Mutter war eine coole Socke und sehr modern angezogen. Sehr schick. Damals. Und sie möchte sich die Bilder heute nicht angucken, wenn ich komme und sage, guck mal, Mama, das bist ja du. Dann sagt sie, ach.

Florian: und mir gibt es ein Foto, da hat mich ein Affe im Arm, in Gran Canaria. Das ist irgendwie, da war ich zwei oder drei. Hast du noch nicht gesehen? Nein. Ich muss meine Mama mal fragen. Macht man heute einfach nicht mehr so. Ist glaube ich gar nicht mehr erlaubt, oder? Ja, genau. So ein Matrosenaffe. Sehr cool, oder? Und damals ging das noch, ja. Ja, spannend.

Kleine Schritte, Ortswechsel und heimliches Coaching im Alltag

Miriam: So und deswegen, ich finde es schön, Lösungen zu finden. Wenn es einem Menschen schlecht geht und wenn ein Mensch gerade ein Problem hat, fände ich es schön, wenn wir relativ schnell dafür sorgen können, dass es diesem Menschen ein bisschen besser geht. Vielleicht so stabil irgendwann, dass er wieder in die Situation kommt, die gute Fee in sein Schlafzimmer zu lassen. Und das geht ganz einfach. Du darfst, ich habe mal gehört, du darfst etwas aus Gold, also etwas Goldfarbenes, vor deine Tür legen, wenn du schlafen gehst. Weil das das Zeichen ist für die gute Fee, dass sie das Zimmer betreten darf. Ja.

Florian: Das ist ja auch lustig.

Miriam: Ja, hab ich als Kind gelernt. Feen sind wie kleine Elstern.

Florian: Nimmt die das dann mit? Ist das die Bezahlung?

Miriam: Nein, das ist das Zeichen. Das ist das geheime Zeichen.

Florian: Ja, jetzt ist es nicht mehr so geheim.

Miriam: Für mich ist das okay. Einige Podcast-Hörer legen heute Nacht ein Stückchen Gold vor ihre Tür oder etwas, was golden glänzt. Und andere sagen, die Miriam hat ein Rad ab, was?

Florian: Wenn du dann heute Nacht besonders träumst? Hm.

Miriam: Weißt du, wie viel war da? Kann passieren.

Florian: Das ist voll schön. Voll das schöne Bild.

Miriam: Deswegen, für mich ist das fein und der erste Schritt wäre sozusagen ein anderer. Der erste Schritt wäre dieser kleine. Und ich habe es auch schon erlebt, vor allen Dingen im privaten Umfeld, gar nicht mal so im Coaching. Weil im Coaching gibt es eine andere Energie. Wenn sich jemand bei mir zum Coaching anmeldet, dann möchte der schon was verändern. Dann hat er sich selber schon überlegt, dass er so nicht weitermachen will.

Florian: Darf ich im privaten Umfeld dann überhaupt helfen?

Miriam: Natürlich. Ich möchte ja auch von dir in den Arm genommen werden manchmal. Ich finde es schön.

Florian: Ich finde es schön. Darf ich dann jetzt plötzlich anfangen darüber zu reden, oder? Entschuldige, ich würde dir jetzt meine Hilfe anbieten, indem ich dich umarme.

Miriam: Wieso nicht? Wieso nicht, Freunde? Warum nicht diese Frage stellen? Möchtest du gerne in den Arm genommen werden? Florian macht das manchmal.

Florian: Ja.

Miriam: Wenn so ein altes Muster qua Didiwa rauskommt bei mir und ich bin dann doch unglücklich.

Florian: Manchmal fütter ich den Drachen auch.

Miriam: Manchmal fütterst du den Drachen, ja das stimmt.

Florian: Wann hast du denn das letzte Mal was gegessen?

Miriam: Das stimmt. Ja.

Florian: Und manchmal ist es von außen eben einfacher zu sehen, dass jemand vielleicht gerade eine Herausforderung hat in der einen oder anderen Situation.

Miriam: Und dann hinzugehen und zu fragen, möchtest du, dass ich dir helfe?

Florian: Ganz liebevoll, genau.

Miriam: Ganz liebevoll. Finde ich super schön. Dann den Schritt zu gehen mit diesem, was können wir, was kannst du, was können wir beide jetzt dafür tun, dass es dir ein bisschen besser geht. Und wenn derjenige dann sagt, einfach nichts tun, dann bleib doch still nebeneinander sitzen. Für mich ist, wenn ich diese Frage stelle, das, was der andere sagt, dann Gesetz. Wenn es nichts mit harten Drogen zu tun hat oder möglich ist, machen wir es. Fertig. und dann vielleicht den Schritt zu gehen, wenn das sich stabilisiert hat, wenn der Mensch wieder anfängt, in die Sonne zu gucken, ins Licht zu gucken, dann die gute Fee kommen zu lassen oder vielleicht auch, wenn es am Anfang noch ein bisschen schwierig ist oder schwer fällt. Ich sage manchmal, jetzt haben wir uns auf dem Stuhl hier festgeheult, jetzt wechseln wir mal schnell den Stuhl, weil der andere Stuhl, das ist der Lachstuhl. Und ein Platzwechsel, wir kennen das, dass Räume uns beeinflussen. Florian und ich befinden ja im Moment unser Traumhaus hier im Rheinland und wenn wir Häuser angucken, dann ist es oft so ein erster Eindruck. Wir kommen in so einen Hausflur rein und es ist, fühlt sich irgendwie seltsam an. Es riecht nicht gut oder es ist dunkel oder muffig und wir kommen in andere Häuser und Objekte, da gehen wir rein und wir haben oft beide gemeinsam so dieses Gefühl, wir bleiben jetzt einfach schon hier. Also wir rufen jetzt ein Umzugsunternehmen an und sagen, wir sind hier in der sowieso Straße, bringt uns bitte den Krempel rüber, wir bleiben hier. Und dass eine Blickrichtung sich verändern kann, dass jemand, der vielleicht sein Problem erzählt hat mit Blick auf die Wand, sich dann auf einen Sessel oder einen Stuhl setzt, wo er aus dem Fenster schaut, um dann die gute Fee kommen zu lassen, macht Sinn. Versprochen. Und das ist auch eine sehr, sehr gute Hilfe, die viele gar nicht kennen und gar nicht wissen. So ein einfacher Trick zu sagen, was kommt, wir setzen uns aufs Sofa.

Florian: Aus der Embodiment-Forschung, also dieser, dass unser Körper eben ganz viel damit zu tun hat, wie wir uns fühlen und auch wie wir dann über bestimmte Sachen nachdenken. Da gibt es super lustige Experimente zu. Die haben echt allen möglichen Kokolores getestet. Da hilft es vielleicht einfach auch schon, sich aufzurichten, einen tiefen Atemzug zu nehmen. All das sind ja schon Dinge, die uns weiterhelfen können. Also wenn du einfach tief ein- und ausatmest, wenn irgendwas eben noch stressig war. Das ist ja schon einmal dieser Unterbrechung, um dann jetzt anders wieder darüber nachzudenken. Weil gerade wenn man jetzt im Auto irgendwie mal eine Herausforderung hätte, ist es schwierig jetzt auf dem Beifahrersitz weiterzufahren.

Miriam: Das stimmt. Sehr gut. Und auch nicht beim Fahren den Sitz verstellen. Ja. Ja, es reicht jetzt auch. Wenn du mehr wissen möchtest, kommst du 11. bis 14.1. nach Arnsberg mit uns und lässt dich zertifizieren. Nee, das ist keine Zertifizierung, das ist eine Ausbildung. Coach Basic heißt es, also eine Grundausbildung.

Florian: Und das ist die erste Ausbildung Richtung lizenzierter NLP-Coach?

Miriam: Ja, richtig. Also wenn es darum ginge, wirklich eine Praxis zu eröffnen. Wenn du sagst, Praxis nicht so oder Business Coaching, Hauptberuf nicht so, sondern ich möchte hauptsächlich das implementieren in den Job, den ich jetzt mache.

Florian: Ich glaube, dass das immer interessanter, immer relevanter wird. Vielleicht ist das eher in dem Bereich, in dem ich geschäftlich unterwegs bin.

Miriam: Nein, jeder Bäckermeister, jeder Musiker, jeder Künstler, jeder Betriebswirtschaftler, jeder Steuerberater, der mit Kunden arbeitet, kann ein kleines bisschen Coaching gut gebrauchen, aus meiner Sicht. Kann ein kleines bisschen Coach sein. Heimlich. So wie die Fee, die nachts kommt, wenn das Goldstück vor der Tür liegt.

Florian: Und die dann die Frage stellt.

Miriam: Wie ist denn das jetzt mit meinem Zahnarzt?

Florian: Ja, na gut. Vielleicht machen wir da gleich mal was.

Miriam: Danke. Cool, ihr Lieben. Dann halten wir euch auf dem Laufenden mit dem nächsten Podcast, der wieder stattfinden wird am kommenden Dienstag. Vielen Dank fürs Zuhören. Viel Spaß beim Unterstützen Anna und euch selbst.

Florian: Wir hören uns, wenn wir uns wiederhören.

Miriam: Oh, das war philosophisch. Beinahe Mutter Theresialisch.

Florian: Oh, jetzt hast du das Wort doch noch eingebaut. Wenn du wissen möchtest, was es damit auf sich hat, lies den Blogpost auf www.kontext*denken.de Jetzt reicht's.

Miriam: Tschö.

Florian: Tschö.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

Weiterdenken

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