Wie viel Sicherheit brauchst du eigentlich, bevor du etwas Neues anfängst? Miriam gibt gleich zu Beginn zu, dass sie diesen Podcast am liebsten gar nicht aufgenommen hätte — Sicherheit ist eine ihrer größten Baustellen. Von der Glaskugel für die Zukunft über zerdrückte Zahnarzthände bis zum Bühnenboden, in den sie sich vor jedem Auftritt legt: Hier geht es darum, warum es keine 100 Kilo Sicherheit im Supermarkt gibt — und was stattdessen hilft.
Warum ausgerechnet dieses Thema — und warum es unbequem ist
Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.
Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.
Miriam: Ich spüre eine gewisse Unsicherheit, ob wir dieses Thema wirklich heute im Podcast behandeln sollten.
Florian: Was? Wieso das denn?
Miriam: Weil das eben in der Vorbesprechung schon so...
Florian: Was? Wir saßen doch nur 20, 25 Minuten jetzt da und haben philosophiert über das Thema. Komplex.
Miriam: Bis hin zu kompliziert.
Florian: Ich würde es fast...
Miriam: Ich finde, da tun wir uns jetzt richtig einen rein. Erster Podcast im neuen Jahr.
Florian: Und dann so ein Thema.
Miriam: Ratatazong.
Florian: Wir hätten was Typisches machen können. Wir könnten was Typisches machen. So was wie, bleib dran an deinen neuen Angewohnheiten.
Miriam: Ja, da würde ich mich viel sicherer fühlen mit.
Florian: Was ist denn das Thema heute, Miri?
Miriam: Das ist mein Podcast. Ich will den nicht haben. Warum machen wir den? Das Thema ist Sicherheit.
Florian: Sicherheit.
Miriam: Ja, das ist eine meiner größten Baustellen, seit ich angefangen habe, an mir und meiner Persönlichkeit und meiner Weiterentwicklung zu arbeiten. Da habe ich echt ein Thema mit gehabt früher. Ich habe das immer noch ein bisschen und ich bin schon viel besser geworden.
Florian: Ich glaube, viele Menschen spürten das früher in verschiedenen Kontexten. Sicherheit ist irgendwie wichtig.
Miriam: Ich hätte es gerne so gerne voraussagbar. Wenn mir irgendwann mal irgendein Seminar empfehlen kann, wo Hellsehen gelehrt wird, ich hocke drin. Wenn das zuverlässig funktioniert, egal was es kostet.
Florian: Oh, das ist ja lustig. Wie hättest du das dann gerne? Ist das dann sozusagen, wenn du morgens hellsehen würdest, dass beim Pfannkuchenbacken dir eine Tüte Milch runterputzt? Na, es geht ja nicht um so einen kleinen Kram. Würdest du dann gar nicht anfangen mit Pfannkuchenbacken?
Miriam: Ja, ich würde mir vielleicht was anderes überlegen. Gibt's Spaghetti?
Florian: Wie witzig. Das geht? Ja.
Miriam: Ich würde gerne, wirklich, ich würde Projekte über den Haufen schmeißen, wenn ich in die Zukunft gucken könnte und würde sehen, das wird nichts.
Florian: Dann würdest du... Ja. Ist ja lustig.
Miriam: Ja. Deswegen, ich will den Podcast nicht machen.
Florian: Weil wer weiß dann, ob es überhaupt so gekommen wäre oder nicht.
Miriam: Nur, dass wir das nochmal klar haben. Florian und ich sind beides Trainer und es ist wirklich groß von mir, dass ich hier jetzt sitze und das zugebe. Nur, dass wir das klar haben. Weil mit Sicherheit, also wenn jemand, und ich weiß nicht, ob wir Hörer haben, die das nachvollziehen können, dann bitte schreibt mir. Wenn jemand wirklich ein ganz tolles Bedürfnis spürte, bis jetzt auch immer, viel Sicherheit zu haben in Planungen, viel Sicherheit im Tun, viel Sicherheit bevor irgendetwas gestartet wird, bevor ein großes Projekt geplant wird, egal ob das der Umbau ist zu Hause, der Umzug, ein neues Business. Viel Sicherheit haben wollte, dann bedeutet das ja im Umkehrschluss, dass da irgendwelche Ängste sind.
Florian: Ist das immer so?
Miriam: Natürlich. Warum sollten sich Menschen sonst Sicherheit wünschen? Was ist denn Sicherheit überhaupt für ein Wort?
Sicherheit ist kein Kilo — die Sache mit der Nominalisierung
Florian: Also vom Typ her, im NLP sagen wir dazu, es ist eine Nominalisierung. Also ein Prozess, der eingefroren ist. Wir tun so, als könnten wir ein Kilo Sicherheit kaufen, irgendwo. So vom Worttyp her, also es ist ja ein Nomen, die Sicherheit. Und in Wahrheit ist ja Sicherheit etwas, was jemand, also jemand fühlt sich sicher oder jemand sorgt dafür, dass er sich in einer bestimmten Situation oder in einem bestimmten Kontext sicher fühlt. Nur es gibt ja keine Sicherheit zu kaufen im Supermarkt.
Miriam: Versicherungen würden das anders sehen.
Florian: Ja, darüber kann ich dafür sorgen, dass ich das Gefühl von Sicherheit habe. Also dass ich mich sicher fühle, um noch genauer zu sein. Über eine Versicherung. Nur es ist ja nichts, was es da draußen gibt.
Miriam: Es wäre lustig, wenn jemand, bevor er eine Versicherung kauft, denjenigen fragt, wie viel Kilo Sicherheit bekomme ich für das Geld? Oder wie viel Meter?
Florian: Und auch das, wie viel sicherer ich mich fühle, wenn ich eine Versicherung abschließe, hat ja nichts mit der Versicherung zu tun. Deswegen gibt es ja unterschiedliche Schadenssummen und unterschiedliche Pakete für unterschiedliche Menschen. Wir hatten das vor ein paar Jahren mal, als Miriam und ich so die ersten größeren Auftritte auch gemacht haben und wir mal vor 250 Menschen aufgetreten sind, ein Verkaufsseminar gemacht haben vor 250 Menschen. Da habe ich einen anderen Level an Sicherheit gehabt als Miriam, obwohl es die gleiche Situation war.
Miriam: Da darf es jetzt mal ein bisschen konkreter werden. Ich habe ja geschielt eben. Was? Was? Was?
Florian: In bestimmten Situationen, also im beruflichen Kontext. So. Manchmal habe ich das, dass Teammitglieder sagen, oh nee, sie möchten vor der Gruppe nichts sagen, da fühlen sie sich nicht sicher. Das trauen sie sich nicht zu. Und dann gibt es ja ganz viele Beschreibungen drumherum. Nee, das wollen sie nicht, da fühlen sie sich nicht wohl, weiß sie nicht, kann das nicht jemand anders machen. Das ist jetzt ein Teammitglied. Dann gibt es ein anderes Teammitglied, das macht das einfach. Offensichtlich hat es also nichts mit der Situation zu tun, vor dem Team zu reden, sondern es ist eine individuelle Beurteilung dieser Situation. Also ist nicht objektiv diese Situation sicher oder nicht sicher.
Miriam: Also der eine Mensch fühlt sich in der Situation sicher und der andere vielleicht nicht.
Florian: Dann hat es mit der Situation selbst zu tun.
Miriam: Das heißt, für den einen ist der Sprung vom 3-Meter-Brett was völlig Selbstverständliches. Der rennt einfach los und springt. Und ein anderer fühlt sich unsicher und steht eine Zeit lang irgendwie und ist unsicher, ob es jetzt oder nicht oder wie oder was.
Florian: Genau.
Miriam: Das heißt, das 3-Meter-Brett kann nichts dafür. Das 3-Meter-Brett bleibt das 3-Meter-Brett. Und unten ist Wasser. Der eine Mensch fühlt so, der andere fühlt so. Das ist ja schon mal eine Erkenntnis, wo jetzt einige da draußen sagen werden, wow, ich bin erleuchtet, oder?
Florian: Also es ist auf der einen Seite ziemlich trivial, auf der anderen Seite tun wir manchmal so, als wäre das nicht so. Also gerade wenn es um Unternehmensgründungen geht. Ich habe unter anderem eben auch mit Startups zu tun, also Unternehmen, Firmen, die gerade in der Gründung drin sind. Und das ist ja eine spannende Frage. Wieso machen manche Menschen das, dass sie eine tolle Idee haben und dann eine Firma aufziehen und sagen, ja, ich will da rausgehen. Und manche sagen, ah, nee. Oder wir haben manchmal Teilnehmer, die sagen, oh, einen Podcast könnte ich mir auch vorstellen, so wie ihr. Und dann kommt irgendwie nie eine Podcast-Folge raus. Oder jemand möchte schon seit Jahren mal einen Fallschirmsprung machen oder jemand möchte seit Jahren Bilder malen gehen oder was auch immer es ist. Und manche Menschen machen das dann und manche Menschen tun es nicht. Und einer der Gründe kann ja sein, dieses Bedürfnis nach diesem 100 Kilo Sicherheit.
Miriam: Genau. Oder wie viel Sicherheit bräuchtest du? Wie viel Sicherheit? Das kann ich ja jeder Hörer oder jede Hörerin mal fragen. Wie viel Sicherheit brauchst du, um loszuziehen und was Neues zu tun? In vielen Bereichen deines Lebens. Hast du dir da schon mal drüber Gedanken gemacht? Oder wie wenig Sicherheit? Oder im Vergleich zu? Oder wie auch immer du es messen möchtest. Kannst du es messen? Gibt es das Thema bei dir überhaupt? Gab es das jemals?
Florian: Wann würdest du dich sicher genug fühlen? Wir haben das hier mit Blogposts veröffentlichen, Videos veröffentlichen. Das ist tatsächlich auch was, wo ich schon von vielen Teilnehmern das Feedback bekommen habe. Das ist irgendwie da so, ah, ja, nee, da möchte ich nochmal was nach. Das ist mir noch nicht gut genug und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dieses Video so hochladen möchte. Und möglicherweise laden die dann nie ein Video hoch.
Miriam: Nur um was geht es denn bei der Sicherheit? Die Sicherheit füllt doch jeder Mensch mit eigenem Gedankengut.
Florian: Ja.
Miriam: Also der eine versteht dann unter der Sicherheit, dass er besser prognostizieren kann, wie gut das Video ankommt. Ja. Oder wie das Feedback der Zuschauer.
Florian: Das wäre die Glaskugel.
Miriam: Das ist die Glaskugel, genau. Die hätte ich gerne.
Florian: Für alles. Dass nichts Seltsames passiert.
Miriam: Da hat mir mal einer unserer Trainer, bei dem wir in der Ausbildung waren, gesagt, wer besonders viel Sicherheit wünscht immer in seinem Leben, da ist in Wahrheit eine Angst drin. Das ist nicht der Wunsch nach Sicherheit, sondern es ist der Wunsch weg von der Angst. Was mache ich jetzt damit? Es nutzt ja nichts. So, wenn ich mir Sicherheit wünsche und erstarre sozusagen im Nichtstun dann, weil sich das für mich zu unsicher angefühlt hat früher alles, dann habe ich es eben auch nicht gemacht.
Florian: Ja, und da kommt ja die erste Veränderung jetzt dann. Nämlich, dass wenn zwei Personen in der gleichen Situation, eine Person fühlt sich sicher und eine Person fühlt sich nicht sicher und macht deswegen vielleicht nichts. Dann liegt es offensichtlich nicht in der Situation, sondern in der Person. Das heißt, eine Veränderung braucht nicht im Außen stattfinden, sondern eine Veränderung findet in dir statt jetzt.
Miriam: Ui, das ist eine Riesenerkenntnis. Das wiegt schwer.
Florian: Das stimmt. Weil plötzlich liegt ganz viel Verantwortung für sich sicher fühlen wieder bei dem einzelnen Menschen. Also bei der Person, die gerne mehr Sicherheit hätte.
Öfter tun hilft — QVC-live und die Theaterbühne
Miriam: Jetzt die Frage, wie kann ich denn dann Sicherheit plötzlich fühlen und wie kann ich mich sicherer fühlen? Ja, ich finde das auch schwer. Also wir haben ja wirklich vor diesem Podcast, dieser Podcast hatte ein sehr intensives Vorgespräch, weil Florian und ich uns fast an die Haare, in die Haare, um die Haare bekommen hätten. Wir haben auch beide welche, deswegen geht das. Weil Florian dann irgendwann meinte, je häufiger Menschen was tun, desto mehr Sicherheit entwickeln.
Florian: Ich weiß das! Hier, letztes Jahr stand ich bei der Theatergruppe Assenheim, also 2008, das war sehr cool von dir, stand ich bei der Theatergruppe Assenheim auf der Bühne, im Musical, mit Gesang, vor ein paar tausend Leuten, also die ersten Aufführungen so mit 300, 350 Leuten und dann in Baden-Auheim, wie viel passen da rein?
Miriam: 750.
Florian: In den Saal? Bei einer Aufführung?
Miriam: Ja.
Florian: So. Und am Anfang fühlte es sich auf jeden Fall nicht so sicher an wie am Schluss. Und da war es tatsächlich, Aufführung 15 ist halt anders als Aufführung 1. Tatsache. Oder war so für mich. Da hat das definitiv geholfen, das einfach öfter zu tun. Da hilft es auch, in verschiedenen Firmenkontexten immer wieder zu sein. Also wenn ich zu einer neuen Firma gehe, ich bin ja als selbstständiger Berater, dann mache ich regelmäßig Bewerbungsgespräche und treffe eben neue Leute im Firmenkontext und wir sprechen darüber, wie könnte ein Projekt laufen, was könnte mein Anteil daran sein, wie könnte ich dich da unterstützen. In diesen Kontexten, da habe ich keine, da kommt das Wort Sicherheit nicht mal mehr in meinen Kopf rein, sondern da fahre ich einfach hin. War das früher anders? Da war ich früher viel aufgeregter, ja. Und was, wo ich sagen würde, da habe ich mich, wenn ich so drüber nachdenke, habe ich mich früher unsicherer gefühlt, als es jetzt ist. Jetzt habe ich diese Situation einfach schon x10 Mal gemacht.
Miriam: Weißt du, dass das jeder Hörer kennt? Also diese Art von Unsicherheit in die Verwandlung von Sicherheit, weil da hat jeder in seinem Leben schon mal so einen Prozess erlebt. Das erste Mal im neuen Job, das erste Mal in der neuen Schule, das erste Mal in irgendeiner Fortbildung, das erste Mal bei irgendeiner Veranstaltung, das erste Mal auf der Bühne, das erste Mal... Wie auch immer. Und beim zweiten, dritten, vierten, fünften, hundertsten Mal war es nicht mehr so dramatisch. Ich weiß, dass ich beim Hessischen Rundfunk früher war kaum eine Fernsehsendung live. Wenn mal was live war, war es ein Riesenakt mit sechs Wochen Proben vorher und so weiter. Und dann wechselte ich zum Teleshopping ins Fernsehkaufhaus QVC und hier ist alles live. Es ist alles live. Wirklich live. Damals 24 Stunden live. Wir haben nicht mal nachts aufgehört live zu senden, was heute sendet QVC nachts nicht live. Tagsüber schon. Und ich war sowas von unsicher bei der ersten Sendung, weil ich wusste, es gibt einfach keine, und es geht so schnell, keine Proben, nix, es gibt eine Vorbesprechung, es gibt ein Austarieren und dann theoretisch und dann geht's ab in die Sendung. Und das erste halbe Jahr habe ich, wenn die mich runtergezählt haben, wirklich, da steht dann der Aufnahmeleiter vor einem und sagt sowas wie 10, 9, 8, 7, 6, wie bei der NASA. Und ich bin fast im Erdboden versunken. Meine Knie haben so gezittert, dass meine Nase mitgezittert hat. Und ich dachte, das sehen doch jetzt auch alle. Und nach fünf Jahren, fünf Tage die Woche, jeden Tag drei Stunden Live-Fernsehen, durfte ich mich bewusst daran erinnern, dass da Leute zugucken bei dem, was wir da machen. Ich bin in dieses Fernsehstudio gegangen wie in ein Wohnzimmer, wie in eine fucking Wohnstube, Entschuldigung. Ich habe mich einfach nur noch da hingesetzt und habe mich gefreut und habe rumgesparselt mit den anderen Gästen und mit den Mitarbeitern und mit dem Studiopersonal und mit allen, die da waren. Und irgendwann ging dann die Kamera auf Rotlicht und dann war, hey, sie sind ja auch da. Und es ist wirklich, ich war unterspannt, so nennen wir das im Theater. Ich durfte mich wieder so ein bisschen auf Touren bringen, dass ich überhaupt die nötige angespannte Konzentration, angespannt-entspannte Konzentration hatte. Das heißt, hier ist so eine Entwicklung drin von... Dein erstes Telefonat für einen neuen Arbeitgeber oder das allererste Mal was präsentieren von einer Gruppe oder in der Uni oder so und dann häufiger gemacht und es war besser.
Florian: So, das heißt, wenn ich in einer bestimmten Situation mich besser fühlen wollen würde, wäre zumindest, es wäre, es wäre,
Miriam: Es wäre ein Probieren wert.
Florian: Ich glaube, dass es dazu kommt, dass ich das in einem kleineren Rahmen ausprobieren darf oder mich in einem kleineren Rahmen an etwas gewöhnen darf. Oder eben Unterstützung habe. Beim Theater hatte ich Unterstützung durch Miriam. Die eben Feedback gegeben hat oder wir haben viel zu Hause, wir haben tatsächlich hier zu Hause geprobt und wir haben natürlich auch im Theater mit allen anderen geprobt. Und das war was, was mir dann Sicherheit gegeben hat vor dem ersten Auftritt auf der Bühne. Und dann wurde das mehr und mehr. Also in einem sicheren Rahmen das Ganze zu üben, in einem Rahmen, in dem du einfach, was auch immer die Befürchtung da wäre, Fehler machen zu dürfen oder dass es auch mal schief gehen darf. Was auch immer das wäre, der Teil ist erstmal raus und du kannst einfach üben, diese Fähigkeit zu machen. Also auf Vorleuten zu sprechen. Dafür gibt es zum Beispiel Toastmasters, eine Organisation aus den USA, wo es einfach nur darum geht, vor einer Gruppe mit anderen Gleichgesinnten zu üben, Reden zu halten. Und da eben darüber dann besser und besser darin zu werden.
Wenn Wiederholung nicht reicht: alleine, Mentoren und der Zahnarzt
Miriam: So. Das wäre jetzt diese klassische Auftrittsnummer. Oder dieses zum ersten Mal irgendetwas machen, bei dem du dich früher unsicher gefühlt hättest und dann irgendwann gemerkt hast, in deinem Leben, du wirst sicherer und sicherer in dem, was du da machst.
Florian: Jo. Leider, leider, leider, leider kam dann noch ein anderes Beispiel.
Miriam: Ja.
Florian: Wir dachten schon, wir hätten dieses Thema...
Miriam: Wir dachten, wir hätten die ultimative Lösung gefunden für mehr Sicherheit. Dieses immer und immer wieder tun hat bei mir, bei Miri mir, beim Zahnarzt zum Beispiel nichts genutzt. Da bin ich immer und immer wieder hin und es war immer und immer wieder voller Unsicherheit.
Florian: Oder wenn jemand Spinnen nicht so gerne mag.
Miriam: Ja, so das immer und immer wieder und es hat nichts geändert.
Florian: Oder früher Spinnen nicht so gerne mochte. Wer weiß, wie die Spinne ist, die du morgen triffst.
Miriam: Oder zum Beispiel eben auch Zukunftsplanungen im Sinne von, das fühlt sich groß an, also es fühlte sich für mich groß an. Auch da habe ich das Gefühl gehabt, ich bräuchte mehr und mehr und noch mehr Sicherheit, damit ich noch einen Schritt weiter gehe. Und die konnte mir keiner liefern. Keiner konnte mir diese Sicherheit verschaffen. Zum Beispiel... Alleine ein eigenes Unternehmen zu gründen oder alleine irgendwelche Produkte auf den Weg zu bringen oder alleine eine Marke zu entwickeln oder was auch immer, das war für mich nicht denkbar, weil da haben mir diese 100 Kilo Sicherheit einfach gefehlt und ich konnte die eben nicht in irgendeinem Supermarkt kaufen. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich es getan. Ich hätte gerne in die Zukunft geschaut, ich hätte gerne alles vorher schon gewusst, ich hätte gerne gewusst, wie es ausgeht, ich hätte gerne gewusst, welche Schritte wirklich zu unternehmen sind. Damit es klappt. Und es geht eben in manchen Lebenssituationen nicht. Immer wenn wir in die Zukunftsplanung gehen, sprechen wir über etwas, was noch nicht da ist. Was einfach noch nicht da ist.
Florian: Was in Unternehmen tatsächlich viel gemacht wird, das hängt an diesem kleinen Wörtchen alleine, das Miriam da eben sehr selbstverständlich verwendet hat. Also vielleicht ist es ja zu zweit einfacher. Oder mit einem Mentor. Das heißt, wenn es um sowas geht, wo es einfach interessant ist, wo wir sagen, da habe ich noch nicht genug Expertise oder boah, was mache ich denn in so einer Situation? Möglicherweise lohnt es sich einfach, dass du dir da einen Coach oder einen Berater an die Seite holst. Das kann ja jemand aus der eigenen, könnte theoretisch jemand aus der eigenen Familie sein oder ein guter Freund oder eine Freundin oder im Unternehmenskontext eben ein Kollege oder eine Kollegin, die das schon mal gemacht hat. Um dann schon auf einem höheren Level zu starten und dass das eine Stufe einfacher wird. Das ist im Unternehmen tatsächlich eine ganz normale Lösung. Und auch was, wo es für Unternehmensgründungen zum Beispiel Dienstleister gibt inzwischen, die genau das tun. Oder die Art und Weise, wie wir das gemacht haben mit unserer Firma auch. Mein Vater hat vor 50 Jahren, 50 nicht, fast,
Miriam: Mach ihn nicht älter, als er ist. Er ist knackig eh für sein Alter.
Florian: 40-Jähriges hatte die GmbH letztes Jahr. Vor 40 Jahren hat er eine GmbH gegründet.
Miriam: Also ein sehr erfahrener Unternehmer.
Florian: Das heißt, für ihn war das alles einfach und er konnte uns diesen Weg sehr viel einfacher machen, indem er an bestimmten Stellen gesagt hat, da ist jetzt das nötig oder da ist das nötig. Das hat das erleichtert. Und da einen erfahrenen Mentor oder Berater an der Seite zu haben, das kann ja schon mal eine gute Idee sein. Das wäre es, wenn dieses Thema ist mit dem Alleine. Geht auch beim Zahnarzt. Händchen halten.
Miriam: Ja, stimmt. Also es hat tatsächlich streckenweise zumindest ein bisschen mehr Sicherheit.
Florian: Ich weiß nicht, warum wir das nicht machen würden. Als Erwachsener ist das irgendwie seltsam.
Miriam: Ich habe Hände zerdrückt.
Florian: Ja? Ja. Von denen hast du?
Miriam: Ja, die durften nur mit einer Hand den Schlauch halten.
Florian: Hättest du gesagt?
Miriam: Ja.
Florian: Würden sie bitte mal ein Händchen halten?
Miriam: Ja.
Florian: Macht man das?
Miriam: Ich habe gefragt, darf ich ihre Hand halten? Warum lachst du denn?
Florian: Ja, weil du nicht, also da kommt es sprachlich schon drauf an, ne? Ja. Nicht würden Sie bitte mein Händchen halten, sondern darf ich Ihre Hand halten?
Miriam: Ja.
Florian: Wäre voll gut. Ja.
Miriam: Habe ich gemacht. Mittlerweile habe ich durch das, was wir im NLP gelernt haben, also die Möglichkeit, mich selbst zu beeinflussen. In vielen Situationen habe ich das so gut wie gar nicht mehr. Wenn ich das vergleiche mit früher, gerade beim Zahnarzt, dass ich ja, ich bin ja tatsächlich mit Letzchen und Silberkette geflüchtet einmal.
Florian: Echt jetzt?
Miriam: Ja, im Auto. Und dann riefen die mich auf dem Handy an, die Praxis, also Mitarbeiterin, und sagte,
Florian: Ich könnte die Serviette behalten, das Silberkettchen hätten sie gerne wieder.
Miriam: Das war sehr peinlich. Und wenn ich überlege, wie souverän ich jetzt einen Zahnarztbesuch mache und wie es mir dabei geht und wie sicher ich mich fühle. Auch wie sicher ich mich einlassen kann auf eine neue Situation. Das hat zum einen was damit zu tun und das sind Methoden, das würde den Rahmen dieses Podcasts sprengen. Die tatsächlich über die Kommunikation, das heißt das, was du denkst, das, was du fühlst und so weiter, das geht und das ist wirklich Thema im Practitioner. Also dafür brauchen auch wir unsere zehn Tage, um Menschen darin auszubilden.
Für Sicherheit sorgen: Rituale, Anker und die kleine Übung zum Mitmachen
Miriam: Das, was wirklich schnell hilft und wo ich mir in anderen Situationen mitgeholfen habe, ist, in Situationen, in denen ich mich früher tendenziell sehr unsicher gefühlt hätte, für Sicherheit sorgen. Also dafür sorgen, dass ich Dinge tue, die mich sicherer machen, wo ich das Gefühl dann habe, da fühle ich mich sicherer mit. Zum Beispiel, wenn ich einen Auftritt habe vor völlig unbekannten Menschen in einem Raum, der mir auch noch unbekannt ist, ist die Unsicherheit etwas größer vom Gefühl her, als wenn ich alles schon kenne. Also bei mir.
Florian: Bei Miriam.
Miriam: Bei mir, bei Miriam. Deswegen rede ich auch um ich. Was mache ich dann? Ich mache vor dem Auftritt Dinge, die ich sonst in gewohnten Auftrittssituationen auch mache. Da gehört bei mir dazu, dass ich relativ früh vor dem Auftritt da bin, mich mit dem Rücken auf die Bühne lege und in den Bühnenturm oder den Bühnenhimmel gucke. Dann wickele ich mich in den Vorhang. Das riecht immer irgendwie. Und da rieche ich Sachen. Ich kann das nicht beschreiben. Manche würden wahrscheinlich sagen Muff.
Florian: Ich rieche da.
Miriam: Ich rieche da. Ich rieche da die ganzen Stars, die schon auf dieser Bühne waren, die ganzen tollen Bilder, die dort schon gezeigt wurden, die ganzen Events. Ich rieche das alles. Und dann gehe ich in meine...
Florian: Was die alles schon gesehen haben und was alles schon passiert ist.
Miriam: Und wie viel Applaus die schon gehört haben. Und dann gehe ich die Wege ab. Ich gehe von der Bühne auf die Toilette, von der Toilette in die Umkleide, von der Umkleide auf die Bühne und wieder zurück zur Toilette. Und dann weiß ich, wie die Wege sind, die ich beim Auftritt habe. Das ist ein Ritual von mir.
Florian: Und so fühlst du dich sicherer?
Miriam: Und dann fühle ich mich viel sicherer.
Florian: Wenn du jetzt sagst, das ist ja Miriam seltsam. Ja, stimmt. Ich schaue sehr gerne Basketball. Also Basketball-Sport. Die NBA in Amerika, eine der besten Ligen der Welt. Das hat fast jeder von den Spielern, bevor der das Spielfeld betritt, macht der irgendwie sowas, was von außen aussieht wie, wieso berührt er sich jetzt am Kopf oder wieso macht er jetzt so wie King Kong, tat sich kurz auf die Brust drauf, zwei Brustschläge, bevor er aufs Spielfeld geht. Genau die gleiche Idee ist dahinter. Wieso haben manche Fußballer irgendwie ihre Lieblingsschuhe oder wollen irgendwie ihre Füße kurz in den Spind legen oder was auch immer die Menschen sich für Rituale geschafft haben. Warum ist das so? Weil es funktioniert. Und tatsächlich für viele Leute sehr gut funktioniert. Und dann ist das ja einer der Wege, wie du für dich dafür sorgen kannst, dass es dir da besser geht. Ist ja ganz einfach dann.
Miriam: Was steckt dahinter? Eine relativ einfache Übung, die du jetzt machen kannst mit uns gemeinsam, indem du diesen Podcast hörst. Vielleicht jetzt nicht gerade beim Autofahren, am Master ist zu Hause, nur wenn du jetzt gerade zu Hause bist, legst du mal den Putzlappen weg oder was auch immer du gerade getan hast, Kartoffelmesser zur Seite und überlegst dir kurz eine Situation in deinem Leben, in der du dich schon mal richtig sicher gefühlt hast oder in der du dich grundsätzlich sicher fühlst. Es gibt Dinge in deinem Leben, da fühlst du dich sicher bei.
Florian: Zum Beispiel sonntags, nachmittags, Mittagsschläfchen auf der Couch.
Miriam: Oder Staubsaugen. Oder zu Hause am Computer sitzen.
Florian: Oder in der Kita das Kind abholen. Oder beim Bäcker. Bei was auch immer du dich sicher fühlst. Oder wo auch immer.
Miriam: So dieses satte Gefühl von Sicherheit. Und wenn du dich an die Situation erinnerst und die dir so ein bisschen ausmalst im Kopf, wie es da genau aussieht und wie sich das genau für dich dann anfühlt und wie es dir da geht und wie du da aussiehst und wie dein Gesichtsausdruck ist dabei und wie du da atmest und wie deine Körperhaltung ist und welche Muskeln da entspannt sind und welche noch entspannter sind, so wenn du dir das vorgestellt hast und das wirklich fühlst, dann hast du im Grunde schon den wichtigsten Schritt getan, um dich in der Situation, in der du dich gerne noch sicherer fühlen würdest, jetzt auch in so ein etwas sichereres Gefühl bringen kannst.
Florian: Zum Beispiel, indem du diese Körperhaltung einnimmst, indem du so atmest, wie du atmest, wenn du sicher bist, indem du dich so hinstellst, indem du die Schultern und den Kopf und die Arme so bewegst, wie du dich bewegst, wenn du dich sicher fühlst.
Miriam: Und für manche ist es eben so ein auf die Brust klopfen, für manche ist es vielleicht ein sich anpacken an die Nase, um sich daran zu erinnern, für manche ist es ein ich laufe einen Weg ab oder ich lege mich auf den Bühnenboden. Das ist eben dann manchmal ein bisschen schräg, nur hey.
Florian: Und wir können das bewusst steuern, bewusst machen und dann heißt es im NLP einfach ankern. Also wir schaffen uns einen Anker. Normalerweise in einer Situation, also einfacher wird es dadurch, wenn du es in einer Situation machst, wo du das sowieso schon hast, dass du dir das dann für die Zukunft, merkst du dir dieses Gefühl einfach. Vielleicht ist das ja in den nächsten Tagen jetzt so. Dass du nach dem Hören dieses Podcast an der einen oder anderen Stelle denkst, oh jetzt ist gerade eine schöne Zeit, jetzt fühle ich mich gerade richtig gut, dieses Gefühl möchte ich mir merken. Und du dir dann einfach ein Wort sagst oder irgendwie ein kleines Ritual schaffst, das dich daran erinnert, das du dann abrufen kannst in anderen Situationen.
Miriam: Und es ist wunderbar, wie es funktioniert.
Florian: Und da gibt es noch ein bisschen mehr Theorie.
Miriam: Für hier ist das super. Es ist super. Und selbst wenn du jetzt zu Hause sitzen würdest und sagen würdest, wie gut das funktioniert, weiß ich noch nicht. Ich bin da immer hessisch, weil die Hesse sind ja die skeptischsten Menschen von Deutschland. Und ich bin Hessin, deswegen darf ich das behaupten. Und wenn Hesse immer so ein bisschen skeptisch die Auge zusammenpetzen und sagen, ich weiß ja nicht, wie gut das klappt. Weißt du, solange du das nicht ausprobiert hast, kannst du es ja auch nicht wissen. Also das heißt, in der nächsten Situation probierst du das einfach mal aus und stellst vielleicht selbst dann fest, wie gut das für dich schon funktioniert und wie viel besser und besser du wirst, je häufiger du das machst. Und das ist cool, wie das ja auch offensichtlich sehr berühmte Menschen, die in sehr angespannten Situationen Sicherheit entwickeln über solche kleinen Rituale, die dann das Gefühl von Sicherheit abrufen, dass es offensichtlich taugt was.
Florian: So Elfmeterschießen beim Fußball, ne?
Miriam: Krass, da kannst du super beobachten.
Florian: Weil da geht's drum, etwas zu tun, was so ein Profifußballer einfach schon tausende Male gemacht hat.
Miriam: Ein Königreich für eine Glaskugel, weißt du? Wohin springt der Torwart? Nach rechts ohne oder nach links ob?
Florian: Je nachdem, wo im Stadion möglicherweise wollen mehrere tausend Leute gerade, dass daneben geschossen wird oder getroffen wird. Und trotzdem darf ja an der Stelle, darfst du einfach die Sicherheit haben, dass du das Beste machst, was gerade möglich ist für dich. Und dass du einfach deine jetzt gerade beste Leistung einfach bringst.
Miriam: Ah, schön.
Florian: Und dann was tun, ne? Das ist dieses, da läuft es immer drauf hinaus, irgendwas machen.
Miriam: Ja, und es mal ausprobieren. Und dafür sorgen, und das finde ich sehr schön, vielleicht noch am Schluss dieses Podcasts, dass zumindest so viel Sicherheit in den Aktionen drin ist, dass wir wissen, am Ende wird auch alles gut sein. Also niemand stirbt, gell? Ja, das ist wirklich was, was ich mir überlege.
Klein anfangen und wachsen lassen — Räuber Hotzenplotz bis 15.000 Leute
Florian: Deswegen ist es vielleicht schlau, den ersten, also ich weiß ja jetzt auch so ein bisschen was, ich glaube nicht, dass das so gedacht war, nur von der Idee her wahnsinnig gut. Es war ja 40 Jahre Theatergruppe Assenheim, jetzt die Saison, die gerade zu Ende gegangen ist im Dezember.
Miriam: Das war toll.
Florian: Ganz großartig. So, haben die angefangen vor x-tausend Leuten im ersten Jahr zu spielen?
Miriam: Eine Aufführung.
Florian: Nein, es gab eine Aufführung. Vor 200 Menschen. 200 waren da? Was wurde gespielt?
Miriam: Der Räuber-Hotzenplotz.
Florian: Und noch keine große Bühne, noch keine riesige Kolosse, nichts?
Miriam: Noch nicht mal Licht.
Florian: Ja, das heißt, das war auch im kleinen Rahmen gestartet. Möglicherweise ist das eben eine Möglichkeit, um Erfahrungen darin zu sammeln, um besser und besser zu werden, um dann eben auch 10.000 Leute einfach mal stemmen zu können in einer Saison oder 15.000. Das ist ja was über die Zeit hinweg, was viele Leute tatsächlich sehr gut dann auch machen. Nur es hat auch da was damit zu tun. Es war eben diese erste Aufführung vor 200 Leuten mit einem kleineren Rahmen noch. Einfach was wäre gewesen, wenn es nicht geklappt hätte? Naja, hätte man es im nächsten Jahr halt nicht gemacht. Und es scheint ja ein großer Erfolg geworden zu sein. Oder damals schon ein großer Erfolg gewesen zu sein.
Miriam: Und es durfte wachsen, so wie auch mein Sicherheitsgefühl im Live-Studio wachsen durfte über die Zeit. Es war keine, das war nicht von heute auf morgen. Sondern es entwickelte sich über das Tun und das Tun und das Wiedertun und das Noch-Besser-Tun und das Noch-Besser-Werdens und das Immer-mehr-darüber-Wissens und das Immer-mehr-Erfahrungen-Sammeln in dem Bereich, dass ich mich sicherer und sicherer und sicherer gefühlt habe, auch in der Live-Situation vor Kamera. Und jetzt nach zehn Jahren ist es für mich wirklich, also egal wie groß das Publikum ist, wirklich der Gedanke an ein 10.000-Mann-Stadion, das wäre mal was. So. Das ist kein Unterschied.
Florian: Und auch da würdest du dich einfach auf die Bühne legen vorher, ne?
Miriam: Ja, genau. Ja, ja. Ja, auf jeden Fall. Oh, oh. Ja. Ich weiß nicht, ob da ein Vorhang ist. Irgendwas finde ich zum Einwickeln. War bis jetzt immer so. So ein Notbisschen Molto und das ist dieser schwarze Stoff, mit dem irgendwelche Sachen abgehangen werden, die nicht gesehen werden sollen. Kenn ich nix.
Florian: Das war gut.
Miriam: Ja, genau. Also dieses Gefühl von einer Sicherheit, die sich entwickeln darf, die du entwickelst, die du entwickelst dadurch, dass du dich sicherer und sicherer fühlst in den Dingen, die du tust, die du planst vor allen Dingen. Vielleicht auch das Vertrauen in deine Kräfte, in Menschen, die da sind, um dich zu unterstützen, Mentoren, die du dir findest, Menschen, die dein volles Vertrauen haben und zu denen du gehen möchtest, die dir helfen und dich unterstützen dürfen. All das führt dazu, dass da immer mehr von diesem 100 Kilo Sicherheit da sind.
Florian: Wir haben das dieses Jahr auch sehr bewusst gemacht. Also vor einer Handvoll Tage haben wir unsere Akademie eingeweiht, hatten eine Einweihungsfeier dort. Das war vor dem ersten Seminar, das jetzt stattfindet, einfach ein wunderschönes Erlebnis, in diesen Räumen zu haben, diese Räume schon mal einzuschwingen. Und gleichzeitig haben wir natürlich jetzt jedes Mal, wenn wir diesen Raum betreten, wenn wir auf die Bühne dort gehen, die wunderbare Erinnerung schon daran, wie das war, als da alles voll war mit ganz lieben, herzlichen Menschen, die einen wunderschönen Abend verlebt haben. Und sowas ist natürlich dann auch noch eine Möglichkeit, wie du selber dafür sorgen kannst. Lass es dir gut gehen.
Miriam: Ich finde es ja okay, dass wir dieses Thema genommen haben. Nächste Woche machen wir wieder ein Thema, das mir Spaß macht, gell?
Florian: Gell?
Miriam: Gell?
Florian: Ja. Na gut. Wenn du die neuen Räumlichkeiten jetzt sehen möchtest, am 30. Januar ist glaube ich, also 30. Januar 2020, ist ein Info- und Übungsabend.
Miriam: Ist der nächste NLP-Info- und Übungsabend und selbstverständlich machen wir die Tore und Türen zu unserer neuen Akademie auf. Der Infoabend ist immer unverbindlich, wir nehmen 5 Euro pro Person, das ist so ein bisschen Raummiete, Snacks, Tee und Kaffee, das bieten wir dafür dann als Flat an, also kannst du so viel wie du reinbekommst in den zwei Stunden. Florian und ich machen einen kleinen Vortrag über ein NLP-Thema, danach Networking, Sprechen, es gibt auch eine Übung, genau. Und da kannst du NLP kennenlernen oder dein NLP-Wissen auffrischen und melde dich einfach kurz per E-Mail vorher.
Florian: Für die Erfahrenen gibt es im Nachhinein, das ist jetzt einige Male passiert, dass tatsächlich dann auch zwei Coaches oder Coaches sich zurückgezogen haben und zusammen eine NLP-Übung gemacht haben oder nochmal eine Kleinigkeit war, um einfach was zu wiederholen, ein Format zu machen. Das findet da tatsächlich auch gut statt.
Miriam: Also 30.1. kommt zu uns nach Krefeld-Forstwald in unseren Seminarhof. Und vom 4. bis zum 14. Januar ist der erste, Februar, Entschuldigung, 4. bis 14. Februar ist der erste Practitioner in diesem Jahr bei uns bei kontext*denken.
Florian: Da gibt es jetzt noch zwei Plätze, die wir füllen können, wenn wir wollen.
Miriam: Und der nächste ist dann im Mai.
Florian: Ja. Genau. Dann nach diesem kleinen Infoblock.
Miriam: Sagen wir Tschö bis nächste Woche.
Florian: Wenn es wieder heißt.
Miriam: Und da bin ich mir sehr sicher. Da gibt es einen neuen Podcast.
Florian: Zwei Gehirne, ein Podcast. Zwei Gehirne, ganz sicher.
Miriam: Ein neuer Seminarraum. Macht's gut, ihr Lieben. Tschüss. Tschüss. Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de. Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss bis nächste Woche. Bis zum nächsten Podcast.