NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 109

Änder dich, solange noch Zeit ist! Pah!

Veränderung hält fit und das Leben besteht aus lauter Veränderungen!

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In dieser Folge

Darum geht es

Ich mag diese Sprichwörter nicht mehr hören. Kann nicht einfach alles bleiben, wie es ist? Eine Hospiz-Pflegekraft hat mit der Veröffentlichung von Interviews für Unruhe gesorgt, die Sie mit sterbenden Menschen geführt hat. „Was würdest Du jetzt anders machen? Rückblickend auf Dein Leben, hättest Du noch die Möglichkeit?“ Die Top 5 Antworten Knöpfen wir uns in dieser Folge vor - und zwar ganz im kontext*denken Style. Viel Spaß - selbst bei diesem ernsten Thema. Das Buch heißt übrigens: "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden" von Bronnie Ware.

Miriam erzählt von ihrem Abschied nach zehn Jahren beim Fernsehsender QVC und davon, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben gerade richtig in Bewegung ist. Es geht um die fünf großen Regrets aus dem Hospiz: authentischer statt für andere leben, nicht zu viel arbeiten, Gefühle ausdrücken, Freundschaften pflegen und sich selbst glücklicher sein lassen — und um David Graebers "Bullshit Jobs". Wenn du nach Veränderung, Neuorientierung, Bucketlist-Ideen oder dem Umgang mit Erwartungen anderer suchst, findest du hier konkrete Impulse — inklusive der Frage, warum ein Team aus 50-Jährigen sogar Meister der Veränderung sein kann.

Lesefassung

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Kapitel dieser Folge
  1. Wenn das Leben sich verändert — mit oder ohne dich
  2. Punkt eins und zwei: Ein Leben für andere — und die harte Arbeit
  3. Punkt drei: Mehr von den eigenen Gefühlen leben
  4. Punkt vier und fünf: Freunde und sich selbst glücklicher sein lassen
  5. Kleine Schräubchen — und ein Danke an dich in 50 Jahren

"Änder dich, solange noch Zeit ist!" "Nutze den Tag!" Miriam kann diese Sprüche gerade nicht mehr hören — mitten in einer Zeit, in der ihr eigenes Leben ordentlich in Bewegung ist. Rückblick auf zehn Jahre Fernsehsender, ein Abschied unter Tränen und ein Buch, in dem eine Hospiz-Pflegekraft aufgeschrieben hat, was sterbende Menschen am meisten bereuen. Fünf Punkte — und was sie für ganz normale Dienstage bedeuten, an denen du gar nicht dein ganzes Leben umkrempeln musst.

Wenn das Leben sich verändert — mit oder ohne dich

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt. Und mit Miriam Deforth und Florian Groß. Oh je. Dieser Podcast ist... Läuft schon. Ja.

Florian: Jetzt los, mach mal deine Show hier.

Miriam: Oh. Nein. Nein, ich bin auch nicht in der Laune.

Florian: Wie, du bist nicht in der Laune?

Miriam: Nein, in meinem Kopf ist so ein angenehmer Wirrwarr aus allem möglichen.

Florian: Weshalb das denn?

Miriam: Mein Leben hat sich verändert.

Florian: Das klingt ja so, als wäre das Leben autark von dir. Ohne mich zu fragen. Ja, Tatsache. Dein Leben... Sag ich ja. Als hätte dein Leben nichts mit dir zu tun. Ja.

Miriam: Manchmal habe ich das Gefühl, dass es so ist.

Florian: So Quatsch.

Miriam: Ich weiß. Ich weiß. Ja, was ist denn das Thema heute? Heute ist das Thema Veränderungspodcast. Ich habe mich ja erst ein bisschen gesträubt, weil sowieso gerade in meinem Leben so viel Veränderung ist, dass ich so mittendrin bin in der Thematik. Ich könnte ja einen Wochenend-Workshop über Veränderung machen gerade, so gefühlt. Und Florian hat so komisch insistiert darauf, dass das jetzt passend wäre, auch für alle, die mich kennen. Und ich weiß gar nicht warum. Ist doch alles wie immer fast. Ja, gestern. Ja, gestern Abend hatte ich meinen großen Abschied bei QVC. Und es war ganz zauberhaft und ganz berührend. Und ich habe mich sehr bewegt gefühlt.

Florian: Du hast dich sehr bewegt gefühlt? Das sind alles sehr passive Konstruktionen.

Miriam: Ja, was soll ich denn machen? Zum Andocken war es ein bisschen hart, fand ich. Ich habe bewusst nicht so angedockt. Sonst hätte ich zwei Stunden durchgeheult gestern in der Sendung. Was ja auch Unfug ist. Ich habe ja da auch immer noch einen Job zu tun gehabt. Und ich habe mich für die Veränderung entschieden. Es war nicht so, dass diese Veränderung irgendwie aus dem Nirwana plötzlich karmisch vor mir stand und gerufen hat, Miriam, wir beide haben ein Hühnchen zu rupfen. Ich bin da durch den Wald gelaufen und hinter dem einen Busch ist die Veränderung vorgesprungen.

Florian: Und als ich mal da war... Veränderungen begleitet dich dein ganzes Leben. Jetzt ist die Frage.

Miriam: Da haben wir überlegt, wo fangen wir jetzt an? Weil es gibt tatsächlich solche Veränderungen im Leben, die gefühlt auf einmal da sind. Selbst wenn wir vielleicht, wenn wir im Coaching näher hinschauen würden, feststellen würden, da hat jemand irgendwann Dinge getan, die tatsächlich dazu geführt haben, auch wenn es sich jetzt nicht so anfühlt. Sagen wir, also ich habe jetzt offensiv gekündigt in dem einen Job und jemandem würde gekündigt geworden sein. So, dann hätte derjenige ja sagen können, ja, ich kann ja nichts dafür, das haben die jetzt gemacht, jetzt muss ich mich verändern oder jetzt muss ich irgendwie zusehen, dass ich viele Dinge in meinem Leben verändere. Und wenn wir da genauer hinschauen würden, gäbe es wahrscheinlich Augenblicke, wo das schon sich angedeutet oder angebahnt hat.

Florian: Es hat sich angebahnt oder angedeutet?

Miriam: Die Situation. Ja, ich will dir das vorsichtig formulieren, verstehst du? Was nutzt es, wenn ich jetzt, keine Ahnung, meiner Freundin XY, nachdem sie die Kündigung bekommen hat von ihrem Arbeitgeber, sagen würde, naja.

Florian: Es klingt immer alles so passiv bisher.

Miriam: Ich weiß, das geht dir voll auf den Keks. Nur ich finde, viele Menschen denken so und fühlen so und es ist auch in der Gesellschaft sehr üblich, so zu denken und zu fühlen.

Florian: Das ist da draußen die große Veränderung.

Miriam: Ganz lieber Freund von mir saß hier neulich mit mir zusammen auf einem Kaffee und sagte, warum ist denn jetzt auch noch mein Auto kaputt gegangen?

Florian: Es war kein Unfall. Es geht beiden nicht gut.

Miriam: Es geht beiden gut. Hat der das gewollt? Hat der irgendwie dem Motor gesagt, geh jetzt mal kaputt? Nein. Nein.

Florian: Das kam von außen.

Miriam: Vielleicht hat er die Pflege vernachlässigt während der letzten Jahre oder vielleicht war das Auto schon 30 Trilliarden Jahre alt. Ich weiß es nicht. Wir sind nicht eingestiegen in die genauen Details. Und wenn Veränderungen jetzt nicht von außen kämen, also wenn es jetzt tatsächlich etwas wäre, wofür wir Menschen uns entschieden hätten.

Florian: Was dann? Was dann?

Miriam: Ich glaube, dass viele Leute Veränderungspotenzial in ihrem Leben spüren. Das glaube ich schon. Also, dass sie sagen, hier an dieser Stelle privat oder geschäftlich bin ich nicht mehr ganz glücklich oder es ist sogar teils schmerzhaft, was ich da verzappe. Und ich weiß, es gäbe eine schönere Zukunft. Ich weiß, es gäbe einen, keine Ahnung, vielleicht eine schönere Beziehung oder für manche auch keine Beziehung besser als die, die gerade läuft. Für manche. Für manche gäbe es vielleicht einen besseren Job oder den, den sie schon immer tun wollten und sie sitzen in einem, der sie mehr belastet, als ihnen gut tut. Für manche wäre ein Ortswechsel gut, dass sie sagen, raus aus der Stadt, aufs Land oder andersrum.

Florian: Oder sie haben den Traum, schon immer mal am Meer wohnen zu wollen.

Miriam: So. Und tun es nicht, aus bestimmt vernünftigsten Gründen. Ja. Und da ist uns eingefallen, gemeinsam, als wir darüber nachgedacht haben, dass es ja diese fünf, wie übersetzt, wie ist das im Deutschen übersetzt, five regrets, die fünf Dinge, die Menschen am meisten bedauern, kurz vor ihrem Tod, das hat, glaube ich, eine Pflegerin geschrieben.

Florian: die mal die Leute interviewt hat im Hospiz.

Miriam: Also die kurz vor ihrem Tod stehen und das auch wissen. Genau. Ja, das ist ein, ich finde, sehr spannendes und sehr bewegendes Buch und ich würde es nicht lesen, wenn sowieso die Stimmung gerade hier am Boden ist.

Florian: Was ist das Thema? Midlife-Crisis.

Miriam: Ja genau, dann besser dieses Buch nicht. Oder vielleicht doch. Es ist mehr so dieser Hintertritt, den das macht.

Florian: Ich dachte auch gerade, es ist die Motivation, die dafür sorgt, du tust was anderes. Du machst was Neues. Das ist das, was daraus entsteht. Dieser starke Impuls. Jetzt in die Aktion zu kommen. Es ist definitiv kein, lass uns mal visionieren, wie das Leben in richtig aussehen würde, sondern eher ein, so und jetzt passiert mal was. Und vielleicht ist das ja gerade gar nicht notwendig.

Punkt eins und zwei: Ein Leben für andere — und die harte Arbeit

Miriam: Ja, und ich finde, es ist ein spannender Aspekt für auch kleinere Sachen im Leben, darüber nachzudenken. Und die Punkte, also die fünf am häufigsten genannten Stellen, wo Menschen rückblickend in ihrem Leben sagen würden, schade, dass ich da nicht reagiert habe oder da keine Veränderungen herbeigeführt habe, sind schon spannende Punkte. Es gibt fünf, die großen fünf gibt es da. Du kannst sie auswendig, Florian, glaube ich.

Florian: Der erste ist, das Leben wahrer zu sich selber oder mehr bei sich selber, authentischer für sich selber gelebt zu haben und nicht so sehr ein Leben für andere zu leben.

Miriam: Oder das, was andere von einem erwartet hätten, eventuell. Also Erwartungen anderer zu erfüllen im Leben, statt seinem eigenen Traum, seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Tatsächlich Nummer eins. Das ist schon verrückt, wie oft oder wie gerne wir, und vielleicht liegt es an unserer Natur als Mensch, in diesem sozialen Umfeld, in dem wir sind, gerne Erwartungen erfüllen auch. Und glücklich sind, wenn andere uns auf die Schulter kloppen und sagen...

Florian: Das Witzigste ist ja noch zum Teil Erwartungen, die sonst niemand an sie stellt. Also die sonst niemand an eine Person stellt, sondern es sind so gefühlte Erwartungen ja manchmal. Es kam jetzt ein wunderschönes Buch raus, Bullshit Jobs von David Graeber, wo es darum geht, dass Umfragen zufolge 40% aller Menschen glauben, dass sie in einem Job sind, der, wenn sie ihn nicht tun würden, wird es auch keiner merken.

Miriam: Das ist heftig, oder? Weißt du, was passiert ist, als du mir das erzählt hattest mit den Bullshit-Jobs? Ich habe in Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer mal von diesem Buch erzählt und da habe ich gesagt, das gibt es doch gar nicht, oder? Und dann gucken die mich mit großen Augen an und sagen, ich glaube, ich habe so einen Job. Und ich, was? Und es war bei fast jedem so. Es war nur einer dabei, der gesagt hat, so Glück bei mir anders. Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich was Tolles, Sinnvolles arbeite. Und Erwartungen gehen ja nicht nur im beruflichen Bereich los, dass Eltern von ihren Kindern erwarten, dass sie die Firma des Vaters übernehmen oder dass sie Arzt werden mindestens oder Jurist. Sondern es geht ja schon auch los mit, dass sie irgendwann heiraten und Kinder haben. Ich habe eine Freundin, da gehen die Eltern jeden Tag offensiv in dieses Thema. Ja, schade, dass du nur einen Hund hast.

Florian: Immerhin.

Miriam: Ich habe dem Hund jetzt mal einen Winterpullover gestrickt. Ich würde das ja viel lieber machen für fünf Enkel. Und so diese Erwartung, dass da irgendwann sowas stattfindet, wie die Familie wird weiter vererbt oder da gibt es eine Heirat, ganz wichtig, eine Hochzeit in der Familie. Das sind immer noch Erwartungen, die klingen fast mittelalterlich, also fast pittoresk und sie finden immer noch statt.

Florian: Vor allem wahrscheinlich im Vergleich zu früheren Zeiten total romantisch, also total verklärt im Vergleich zu was vielleicht ein tatsächliches Ideal wäre.

Miriam: Ja, auch das, ja. Und deswegen spannender erster Punkt, über den es sich nur, also dieser Podcast soll nur so ein paar kleine Impulse setzen, weil ich glaube, es geht nicht bei jedem Menschen und bei jedem Hörer darum, das ganze Leben einmal auf den Kopf zu stellen, weil viele Dinge in deinem Leben sind wunderbar und du hast schon viel erreicht. Und zwischendurch sich auf die Schulter zu klopfen selbst und zu sagen, boah, wie cool, was ich um mich herum aufgebaut habe oder welche Stabilität ich hergestellt habe, auch in ganz vielen Bereichen. Und vielleicht gibt es die ein oder andere Stelle, wo Menschen noch nicht so aus dem Quark gekommen sind da draußen. Oder du kennst jemanden, bei dem das so ist. Und dafür finde ich diese fünf Punkte zu nennen, das war richtig toll, als Florian die Idee hatte. Da habe ich mich gefreut. Finde ich gut. Lohnt sich. Was ist die zweite?

Florian: Dass die Menschen sich gewünscht haben, nicht so viel und so hart gearbeitet zu haben im Leben. Wahrscheinlich geht es mehr ums Viel.

Miriam: Das glaube ich auch.

Florian: oder dass die Arbeit so getrennt ist von irgendwelchen intrinsischen Zielen, also von der großen Vision oder von dem, was Menschen tatsächlich gerne erreichen würden.

Miriam: Das ist witzig, weil in dieser Aussage sind viele Vorannahmen, so sagen wir im NLP drin. Zum Beispiel eben, dass die Arbeit getrennt ist vom Leben. Und wir hatten ja eine ganze Zeit lang diesen Trend, der ist glaube ich jetzt mittlerweile schon super oldschool, nur Work-Life-Balance war ja das Thema vieler Mental-Coaches und Business-Coaches, bei Menschen eine ordentliche Balance herzustellen zwischen Arbeit und Leben. Und die Menschen, die ich getroffen habe, die mir den glücklichsten, gesündesten, zufriedensten Eindruck gemacht haben, bei denen hatte ich eher ein integratives Ding. Beobachtet, dass deren Arbeit sehr viel zu tun hat mit ihrem Leben, mit ihrem Sinn des Lebens, mit ihrer Berufung, mit dem, was sie wirklich gut können und was ihnen riesen Spaß macht und wo oft Familienleben, Privatleben, Arbeit sehr eins war gefühlt. Also Arbeit fühlte sich nicht wie Arbeit an und Familie schon gar nicht und irgendwie hatte das beides was sehr Lebendiges.

Florian: Ja, ein Teilaspekt, um den es noch geht, ist dann dieses am eigenen Familienleben teilnehmen oder bestimmte Ereignisse, die stattgefunden haben im eigenen Leben, halt tatsächlich auch wahrnehmen und nicht in der Arbeit sein in dem Moment. Also sei es die Geburt eines Kindes oder Fahrradfahren lernen oder was auch immer.

Miriam: Auch im Zuge meiner letzten Wochen jetzt im Fernsehsender, dass ich eben gesagt habe, also nochmal diese zehn Jahre waren klasse, wirklich, also geil, super cool, dass ich diesen Job hatte und dass ich da so viel gelernt habe und dass ich wirklich immer viel Spaß hatte dort. Und klar habe ich auch Wochenends gearbeitet, wenn der Sankt-Martins-Umzug war von den Kindern. Ich habe St. Martins Umzüge erlebt und nicht alle. Und ich habe auch nicht alle Krippenspiele oder Weihnachtsfeste erlebt.

Florian: Und vielleicht ist das weiterhin auch so.

Miriam: Und vielleicht ist das weiterhin so. Es kann passieren.

Florian: Die Einladung ist ja einfach, bewusster darüber nachzudenken und da eine tatsächliche Entscheidung zu treffen. Und manchmal vielleicht auch schwierig, je nachdem wie die Arbeitssituation halt ist. Unmachbar, aber schwierig.

Miriam: Und ich finde das, was mich glaube ich viel mehr ärgern würde, wäre, wenn ich diesen Sankt-Martins-Zug nicht erlebe und hätte noch nicht mal Spaß gehabt bei dem, was ich stattdessen tue. Weißt du? Ich glaube, das wäre eine schlimmere Situation gewesen. Dadurch, dass ich dann doch immer gesagt habe, es ist ja ein schöner Job und er ernährt die Familie und die Kinder sehen an mir, dass Arbeit was ganz Tolles ist, dass das der Mama ganz viel bringt und dass das die Mama stärkt und ihr Kreativität schenkt. Das fühlt sich nach wie vor, und das ist jetzt auch in unseren Trainings, sehr integriert. Das ist mein Leben. Diese Familie, dieses Rudel, diese vier Menschen und das, was wir tun, was wir Erwachsenen tun, was die Kinder tun, fühlt sich sehr nach, das ist eins an. Das ist ein Leben. Das ist dieses Leben. Das ist ein sehr schöner Gedanke und fühlt sich sehr dicht an.

Florian: Ja, wir sind ja, glaube ich, in einer privilegierten Situation. Zum Teil. Und zum Teil ist es einfach Entscheidung und sehr hart dran arbeiten.

Miriam: Ja, wenn ich überlege, wie viele Nächte wir auch durchzaubern, um unsere Arbeit zu tun, um den Podcast zu veröffentlichen, um unsere Seite auf dem Laufenden zu halten, um die Bürokratie im Hintergrund zu geben, um einfach unseren Job zu tun und wir haben eine Menge Spaß.

Florian: Oder wir hatten es dann auch schon, dass wenn wir die Kids am Wochenende haben und am Wochenende auch ein Seminar stattfindet, dass wir die dann eben mitnehmen und gucken, wie kriegen wir das möglichst gut für alle Beteiligten hin.

Miriam: Ja, das ist ein großer, gefühlt ein, ja, tatsächlich dann eine sehr bewusste Entscheidung. Da fällt mir eher dieser Basketballer wieder ein, der gesagt hat, wenn du eine Entscheidung getroffen hast, sorge dafür, dass es eine klasse Entscheidung ist.

Florian: Das ist die richtige Sache. Ein sehr kontemplativer Podcast doch zwischendurch. Ach, Quatsch.

Punkt drei: Mehr von den eigenen Gefühlen leben

Miriam: Ich wünschte, dass ich meine Gefühle mehr ausgedrückt hätte. Oh. Ja. Ja, das stimmt, Florian. Du bist in der IT-Branche unterwegs. Ja. Ihr habt einen ganz anderen Referenzwert für Gefühle.

Florian: Tatsache.

Miriam: Ich habe oft bei Menschen, mit denen du hauptsächlich arbeitest, habe ich das Gefühl, entweder ich fahre mich total runter. Um eine Verständnisebene herzustellen, weil wenn die Miri, die so gerne sprudelt vor Begeisterung, ungebremst auf deine, wie heißt das, auf deine Tribes trifft, dann ist echt erstmal so eine außerirdische...

Florian: Und das passt nicht zu meinem Weltbild. Also da verstehe ich die Welt inzwischen anders. Es sind eben Emotionen im Raum und es sind eben Menschen im Raum und wir bewerten das, was wir draußen als Wahrheit sehen, ja aufgrund von irgendwelchen Glaubenssätzen, die wir haben und wir filtern ja schon ganz viele Informationen aus der Welt da draußen heraus. Um dann unsere Landkarte im Kopf zu bauen, von wie funktioniert die Welt tatsächlich. Und natürlich ist es sinnvoll, dann für unseren Kopf zu sehen, dass das, was wir denken, wie die Welt funktioniert, dass das tatsächlich auch so ist, wie die Welt funktioniert. Und leider, manchmal fühlen auch ITler was. Sehr lustig.

Miriam: Ja, dann ist Zeit für Urlaub. Dringend. Nein. Also das ist ja so ein bisschen witzig. Bei den ITlern gibt es genauso unterschiedliche Kaliber wie bei den Buchhaltern.

Florian: Es gibt Berufsstände, denen nachgesagt wird, dass sie so ein wenig trocken wären.

Miriam: Und ich habe sie überall getroffen, die ganz hochemotional nach außen auch spielenden, also wo dieses Herz so auf der Zunge ist oder wo sofort zu sehen ist, wie es demjenigen geht.

Florian: Den Künstlern wird es ja auch nachgesagt.

Miriam: Und ich kenne so viele verschlossene, echt total nerdige Künstler, gerade im Musikbereich.

Florian: Es gibt halt auch echt alles. Goethe war so ein Hallo-Dreh und dann gibt es irgendwie völlig autark in ihrer kleinen eremitischen Hütte lebende Künstler, die auch ganz viele Sachen machen. Oder hier Kant, der jeden Tag den gleichen Tagesablauf hatte. Also so gibt es halt alles.

Miriam: Gibt es alles, ja. Diese ganzen Spielarten gibt es und die Frage wäre ja, die du dir stellen darfst, wenn der Top-3-Punkt bei den Dingen, die in so einem Hospiz kurz vor dem Tod genannt werden, dieses, ich hätte gern mehr von meinen Gefühlen gelebt, geht es vermutlich nicht so sehr darum, ständig seine Gefühle nach außen zu zeigen, lautstark, sondern in sich hinein zu spüren, wie gut geht es mir gerade mit dem, was ich da mache. Fühlt sich das wirklich gut an?

Florian: und eben in ein Gespräch reinzugehen oder mal was zu sagen.

Miriam: Das war für mich dieser Schluss und das übe ich jetzt seit einigen Jahren wieder. Denn was uns auch gelehrt wird, ist oft gegen unsere eigene Gefühlswelt vorzugehen. In vielen Fällen bestimmte Dinge zu unterdrücken. Im Sportbereich, im Schulbereich, im Leistungsbereich, im Berufsbereich. Wenn ich an meine Lehre zurückdenke, an meine Studienjahre, an meine Ausbildungsjahre, dann wurde eben oft sowas gesagt wie, ja, da darfst du dann mal professionell sein. Gestern Abend hat meine wunderbare Freundin und eben im Fernsehkaufhaus auch langjährige Kollegin Barbara Klein versucht, ein Abschiedsvideo aufzunehmen, bevor sie in die Sendung gegangen ist. Und das ist total in die Hose gegangen, weil sie dann in Tränen ausbrach und sagte, das macht doch jetzt auch, das war eine Scheißidee, jetzt hier Facebook live zu machen. Kannst du dir angucken, das ist herzzerreißend. Und dann sagt sie irgendwann, so und jetzt aber mal professionell hier und dann macht sie es aus. und es ist nicht sozusagen dieses, ja es ist okay, wenn du zwischendurch auch mal traurig bist oder es ist total cool, wenn du zwischendurch total euphorisch bist und das auch lebst, sondern oft wird dieses, nordet das mal ein, macht das mal klar.

Florian: Also ich finde, das, was mich inzwischen in Teams auch stört, ist dieses, nee, wir müssen das professionell sehen. Naja, und jetzt ist halt die Emotion im Raum da. Also jetzt ärgert sich halt gerade jemand oder jemand findet es nachhaltig nicht gut, wie wir bestimmte Sachen machen. So, ja, dann lass uns halt was ändern. Ja. Und dann sind wir ja genau wieder beim Thema.

Miriam: Oder du änderst tatsächlich dann was, auch wenn es sich vielleicht erstmal schräg anfühlt, zu sagen, ich stehe da jetzt zu meinem Gefühl und handel so.

Florian: Und da ist dieses Buch Bullshit Jobs wirklich super für, ne? Ja. Weil, wenn das Gefühl da ist ... Das bringt auch niemandem was und ich ärgere mich da vielleicht sogar drüber und sage, wieso machen wir denn das jetzt schon wieder zum 15. Mal.

Miriam: Das stellt sich ein Gefühl von Sinnlosigkeit auch ein.

Florian: So und dann dem Impuls zu folgen und zu sagen, ja dann gehe ich halt in den Konflikt rein und ich finde mal raus, was passiert oder vielleicht geht es den anderen Menschen ja genauso.

Miriam: Ja, auch das oft überraschend, dass viel Verständnis da ist, wenn die richtigen Worte mal gefunden sind.

Florian: Tatsächlich auch fast tagesaktuell, ein sehr bekannter Programmierer, der ein Betriebssystem selber geschrieben hat, hat sich jetzt dafür entschuldigt, dass er in den letzten Jahren manchmal so ausgerastet ist und Leute so beleidigt hat und möchte da jetzt auch was anders machen, weil er... So viel auf die Rationalität Wert gelegt hat und dann manchmal auch so persönliche Angriffe durchkam. So. Jetzt eine spannende Diskussion, gerade bei Programmierern, inwieweit sind Entscheidungen einfach nur rational oder inwieweit spielt eben das doch eine Rolle, wie angesprochen wird und wie was ist. Und wenn doch so viele Leute ein Problem damit haben, wie bestimmte Sachen funktionieren, ja dann...

Miriam: Die Veränderung kannst immer du machen.

Florian: Das ist ja das, was dahinter liegt. Also jeder Mensch kann sich in jeder Zeit verändern. Und ich habe ein Team, mit dem ich gerade zusammenarbeite, wo der Altersdurchschnitt über 50 liegt und wo ich auch mit den Führungskräften schon diskutiert habe. Kann man da überhaupt noch was verändern oder ist das schon zu eingefahren oder das ist keine Chance. Das liegt doch nur daran, dass du was anders machst, wenn du in irgendeinem Meeting bist oder in irgendeiner Situation bist in deinem Leben und dann sagst du, jetzt.

Miriam: Der Klassiker ist die rote Clownsnase aufsetzen.

Florian: Das stimmt.

Miriam: Kann manchmal helfen.

Punkt vier und fünf: Freunde und sich selbst glücklicher sein lassen

Miriam: Ja, vierter Punkt. Der Kontakt zu den Freunden. Das ist total witzig. Ich dachte immer, dass Freundschaftspflege so was ganz existenziell Wichtiges beinahe Verpflichtendes ist. Und ich habe in meinem Leben bis jetzt erlebt, dass der Kontakt zu wahren Freunden, also die wirklich Freund sind, also nah, nah, nah zu diesem engsten Kreis von Menschen gehören, dass sich das fast organisch ergibt, dass beide Seiten dafür sorgen, dass da immer wieder Kontakt ist, dass immer mal wieder eine Verabredung stattfindet. und dass ich gar nicht so jemandem hinterherlaufen brauche oder das Gefühl habe, da läuft mir ständig einer hinterher und irgendwann entsteht sowas wie ein schlechtes Gewissen auf der einen oder der anderen Seite. Und irgendwann hat mein Ex-Schwiegervater mir mal gesagt, Miriam, kümmere dich gut um deine Freunde. Das ist was ganz Wertvolles. Das kam so aus heiterem Himmel und ich dachte, ja, wahrscheinlich ist was dran, das zumindest nicht als Selbstverständlichkeit zu nehmen. Dass da Menschen sind, die sich als Freunde betrachten von dir.

Florian: Und es läuft viel darauf hinaus, die Frage, wie stellst du dir dein Leben vor? Wie hättest du das gerne? Wie würdest du gerne sein, wenn du aus der Arbeit abends nach Hause kommst? Wie siehst du dann aus? Was hast du für ein Gesicht? In welcher Körperhaltung kommst du da raus? Sind die Schultern eher nach hinten oder ist der Kopf nach oben? Oder was ist das, was du gerne hättest? Wie siehst du dich im Umgang mit Freunden? Wie viele Freunde hättest du gerne? Wie ist die Verbindung auch zu denen? Wie wärst du da gerne? Das sind ja die Fragen, die unter dem Podcast drunter liegt hier.

Miriam: Mhm.

Florian: Weil es so individuell ist. Und falls du das Gefühl hättest, so wie bei diesen 50-Jährigen, Team aus 50-Jährigen, die können sich gar nicht verändern. Seit 20 Jahren sind die gleich geblieben. Da mag ich diese witzige Einsicht von Gunter Schmidt so gerne. Zu sagen, wenn jemand über 20 Jahre wirklich immer gleich geblieben ist, dann sind das Meister der Veränderung. Weil unsere Welt hat sich so viel um uns herum verändert, dafür, dass jemand gleich bleibt, musste er unglaublich gut in Veränderungen sein, weil er ständig reagiert auf irgendwas, was da von außen ist.

Miriam: Um das zu erhalten.

Florian: Um das zu erhalten, genau. Um gleich zu bleiben, ständig verändern.

Miriam: Ach, da sagt mein Gehirn jetzt schon wieder, ist das um die Ecke gedacht. Mal, mal, und es stimmt.

Florian: Ja, vor 20 Jahren gab es noch keine iPhones.

Miriam: Ja, ich weiß.

Florian: Und Amazon war noch ganz klein.

Miriam: Ja, ich erinnere mich. Ich gehöre auch nicht zu den Digital Natives.

Florian: Digital Natives.

Miriam: Ja, das ist ein sehr schönes Wort. Digital lässt sich total schön verhunzen. Ja.

Florian: Zu den digitalen Ureinwohnern.

Miriam: Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass bei Freundschaften auch so ähnlich wie beim Heiraten und Kinderbekommen und wie sieht ein idealer Mensch in Deutschland aus, beleuchtet aus gesellschaftlicher Sicht, dann hat er eben eine funktionierende Beziehung Kinder, dann hat er ein Haus und einen Baum und hat eben fünf oder sechs beste Freunde, mit denen er sich regelmäßig zum Kegeln oder zum Skifahren trifft. Und an der Stelle checke ich gerne aus, weil ich schon immer allein durch meine Zeitabläufe unkonventionelle Freundschaften gepflegt habe. Also nicht im Sinne von…

Florian: Was ist das, was du, wie hättest du es gerne? Also was ist das, wie wärst du gerne? Weil die letzte Geschichte, um die es geht, ist, sich selber glücklicher sein lassen. Und dafür darfst du ja wissen, was ist das?

Miriam: Das haben die gesagt? Ja. Sich selbst glücklicher sein lassen?

Florian: Ja.

Miriam: Als ob sie dafür gesorgt hätten, dass sie nicht glücklich sind.

Florian: Mit Absicht.

Miriam: Macht sich jemand mit Absicht unglücklich?

Florian: Vielleicht ist da dieser Impuls. Mein ganzes Leben wollte ich schon immer mal am Meer wohnen. Und dann waren andere Sachen immer wichtiger. Und dann ist die Frage, irgendwann ist ja dann einfach die Frage, so ist es jetzt noch ein Traum, dieses schöne Bucketlist-Thema, dieses im Englischen, bevor ich sterbe, möchte ich irgendwie noch was gemacht haben und da diese Liste machen. So und jetzt, was ist denn das? Und wenn das dazu gehört, dann einfach auch dafür zu sorgen, dass es da eben nochmal stattfindet, dass du tust einfach nochmal die Dinge, die dir wichtig sind. Und dann ist halt echt die Frage, was ist das denn? Bei mir ist es ja immer noch ein Fallschirmsprung auch. Und der Gutschein hängt schon hier an der Wand.

Miriam: Ja, alle sind gespannt. Ich habe jedem davon erzählt, alle warten drauf, dass sie sich endlich aus dem Flugzeug werben.

Florian: Ja, und als wir einen Termin hatten, da kam der Kontext und hat gesagt, Sturm, hier im Rheinland war das Wetter schlecht.

Miriam: Ja, konnte der Florian nicht springen. Hat dann drei Kreuze gemacht und ist zu Hause geblieben.

Florian: Worten wir gegen an dem Tag nicht. Und die Frage ist, wie lange lasse ich diesen Gutschein jetzt da am Kühlschrank hängen und irgendwann oder eben in die Aktion gehen und einen neuen Termin ausmachen.

Miriam: Ja, das stimmt. Und auch mal klar machen, vielleicht in einer ruhigen Minute jetzt, wo die Nächte wieder länger werden, ergeben sich ja diese kontemplativen Augenblicke eher mal. Bei einem Kakao? Kakao. Ne, ich mag gerne Kakao abends. Ich trinke gerne eine Tasse Kakao. Ich weiß. Und dann hinsetzen und so eine Bucketlist schreiben oder Sachen, die jetzt demnächst mal sein könnten oder was dich im Leben wirklich glücklich machen könnte oder was von Sachen, die du weißt, die dich glücklich machen, die dich immer glücklich gemacht haben bis jetzt. Auch das ist ja schön. Und dann zu schauen, was könnte mehr davon sein in deinem Leben? Oder an welchen Stellen kannst du aktiv etwas dafür tun, dass es dir noch besser geht?

Florian: Und dann kommt die Veränderung ins Spiel.

Kleine Schräubchen — und ein Danke an dich in 50 Jahren

Miriam: Und dann kommt automatisch diese Veränderung angehüpft. Und vielleicht ist sie gar nicht eine, die aus dem Busch springt, sondern eine, die so schlendert. Die so entspannt am Meer entlangläuft und dir zuwinkt und sagt, ich bin schon mal hier.

Florian: Die dich dein ganzes Leben lang schon begleitet haben.

Miriam: Ich habe eine Sandburg gebaut für uns. Ja, oder was auch immer es ist. Ja, ich mag das Bild von dieser Art von Veränderung viel lieber.

Florian: Und das sind ja die Kleinigkeiten. Morgens mit der anderen Hand die Zähne putzen, einen anderen Weg in die Arbeit fahren.

Miriam: Auf jeden Fall dran zu denken.

Florian: Auf jeden Fall den gleichen Weg nochmal zu nehmen.

Miriam: Auch das? Bewusst?

Florian: Ein Küsschen zu geben, hast du gerade gesagt.

Miriam: Ja. Manche vergessen ihren Familienmitgliedern ein Küsschen zu geben, weil sie es so eilig haben. Was ich super finde bei Florian, selbst wenn er auf den letzten Drücker zum Zug gerannt ist. Früher hat er uns allen noch schmatz, schmatz, schmatz und anhängt. Super cool. Wenn solche kleinen Rituale zu überdenken und dass du dich fragst, wo kann ich denn schon einen kleinen Schrauben drehen, damit es mir jetzt noch besser geht? und sich das Gehirn langsam dran gewöhnen, dass so Veränderung gut sein kann und uns bei Laune hält und auch fit hält. Genauso wie Sit-Ups oder Joggen.

Florian: Manchmal passiert mir das, dass ich in einer Situation drin bin und mir denke, jetzt wäre es gut, wenn ich vor sechs Monaten an irgendwas gedacht hätte und greife in meine Tasche rein und hole die Kopien raus, genau die, die ich jetzt brauche und denke mir,

Miriam: Gott sei Dank, Florian vor sechs Monaten, vielen Dank dir. Oh cool.

Florian: Und im Endeffekt genau das gleiche zu haben für in 30 oder in 50 oder in 150 Jahren, dass wenn du aus der Situation zurückblickst auf dein Leben, es ist so, danke vor 50 Jahren, dass ich das gemacht habe und danke vor 30 Jahren, dass das war und danke, dass ich diesen Schritt noch gemacht habe, wann auch immer das dann ist.

Miriam: Es war ein cooler Podcast. Hat an mir Spaß gemacht.

Florian: Ja, gerade in dieser großen Zeit der Veränderung.

Miriam: Ja, bei mir ist ja so Mini-Veränderungen. Wenn schon.

Florian: Wenn schon, dann richtig.

Miriam: Unser Großer hat früher immer gesagt, das hat er jetzt nicht mehr lustigerweise. Wenn es um irgendwas Wichtiges ging, Mama immer auf die Fackel. So kann es auch sein.

Florian: und jetzt nächste Woche geht der nächste Practitioner bei uns los.

Miriam: Oh yeah!

Florian: Und dann 2019, das ist noch gar nicht so auf unserer Webseite transparent, nur ist das große Jahr der Seminare.

Miriam: Ach, ihr seid sowas von willkommen. Ich freue mich auf jeden einzelnen von euch und auf ganz viel Sprachzauberei. Viele Termine habe ich schon aktualisiert. Bei den Practitionern fehlt noch einer, glaube ich. Oder zwei. Einer. Ansonsten steht wirklich, der Terminplan steht und ihr könnt schauen auf unserer Seite www.kontext*denken.de Kommt zu unseren kostenlosen Infoabenden im Rheinland. Da könnt ihr uns persönlich kennenlernen.

Florian: Vor allem Übungsabend auch.

Miriam: Übungsabend auch für die schon ausgebildeten NLPler, die uns kennenlernen möchten. Und für alle Newbies, die zum ersten Mal mit NLP in Berührung kommen wollen. So, und dann sagen wir Tschö bis nächste Woche.

Florian: Immer wieder Dienstag, außer wir verändern was.

Miriam: Nee, das verändern wir nicht. Nein, da bin ich total dagegen. Dienstag bleibt.

Florian: Mindestens an der Uhrzeit habe ich es schon geschafft. Mal kommt es Dienstag um 0 Uhr raus und mal am Dienstagnachmittag.

Miriam: Das ändern wir auch wieder.

Florian: Das ändern wir.

Miriam: Auf Wiederhören.

Florian: Tschüss.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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