NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Folge 236

1,2,3 los!! Oder besser doch nicht?

Die Angst vor der eigenen Courage.

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In dieser Folge

Darum geht es

Die Angst vor der eigenen Courage.

Nichts hat größere Bremswirkung und es gibt auf dem Weg in den Erfolg kaum ein größeres Luxusproblem. Denn Angst vor dem eigenen Mut? Leute! Geht’s noch? Nehmen wir mal an, Du würdest in Deinem Leben was erreichen wollen und legst auch tatsächlich los. Jeder Coach würde Dich feiern, weil Du Deinen Hintern hochbekommen und es getan hast. Und wenn sich der erste Erfolg einstellt, tust Du bitte was? Dir Angst vor dieser eigenen Fähigkeit machen? Okay, okay, lass uns das Schritt für Schritt angehen. Und zwar in dieser Podcastfolge. Viel Spaß dabei. Und dann aber wirklich los!

Miriam erzählt vom Wetzlarer Stadtfest, als plötzlich 5000 Menschen die Hände hoben — und sie vor Schreck aufhörte zu singen. Und von der Nacht, in der sich statt der erwarteten 50 auf einmal über 200 Leute für die "Schön und Stark"-Challenge anmeldeten. Es geht darum, warum uns der eigene Erfolg erschrecken kann, wie das Gehirn Neues erst mal bremst und warum es hilft, jemanden an die Hand zu nehmen und einfach bei drei zu springen. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dich selbstständig zu machen oder ein Projekt zu starten, und die Angst vor dem eigenen Mut kennst, findest du hier Miriams und Florians Perspektive dazu.

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Kapitel dieser Folge
  1. Ein Luxusthema und ein ordentliches Hallo
  2. 5000 Menschen auf dem Stadtplatz
  3. Zwei Gesellen in der Brust
  4. Die Challenge, die zur Lawine wurde
  5. Der Springer und der mit dem Fallschirm
  6. Nimm dir jemanden an die Hand — Eins, zwei, drei
  7. Warum das Gehirn erst mal bremst

Vier Anmeldungen mitten in der Nacht — genau nach Plan. Am nächsten Morgen sind es fast hundert. Was für die meisten ein Grund zum Jubeln wäre, löst bei Miriam erst mal einen Schreck aus. Genau um dieses seltsame Gefühl geht es hier: Du legst los, es funktioniert schneller und größer als gedacht — und plötzlich bekommst du es mit der Angst vor deinem eigenen Mut zu tun.

Ein Luxusthema und ein ordentliches Hallo

Miriam: Willkommen bei kontext*denken. Zwei Gehirne, ein Podcast. Mit den Themen, die das Leben so schreibt.

Florian: Und mit Miriam Deforth und Florian Groß.

Miriam: Heute haben wir ein schönes Thema. Heute haben wir ein Luxusthema.

Florian: Ein Luxusthema haben würde?

Miriam: Ja, heute ist es mal nicht so dieses, alles Schlimme ist alles furchtbar, sondern heute ist es mal ein Luxusthema.

Florian: Okay.

Miriam: So von den Gefühlen her. Das heißt nämlich, Angst vor der eigenen Courage. Jetzt könnte der ein oder andere Hörer sagen, das ist kein Luxusthema, das ist voll schlimm. Ja. Jetzt hör doch auf zu lachen, Florian. Wir wissen, dass das voll schlimm ist. Nur wir nehmen das Thema mal rück.

Florian: Wenn man sich immer wieder selber in Situationen rein manövriert, wo man dann denkt, wie werde ich das wohl schaffen?

Miriam: Ja, zum Beispiel. Oder was noch krasser ist, ist dieses, Menschen manövrieren sich in Situationen, bemerken die ersten Anzeichen von Erfolg und kriegen dann oder haben bis jetzt dann die Buchse voll gehabt. Deswegen. Und ich kenne das von mir auch. Das ist der klassische, da vorne ist eine Klippe, ach dann spring ich doch mal.

Florian: Seit Miri und ich professionell zusammenarbeiten, kenne ich das auch. Von wem, von dir oder von mir? Weil wir in Situationen reinkommen, wo ich mir dann denke so, wow, wow, wow, wow, der Erfolg überholt uns.

Miriam: Wie cool, oder? Das meine ich mit Luxusthema. Wenn du das aus deinem eigenen Leben auch kennst oder aus dem Leben von Freunden und Bekannten, wunderbar, dann hör dir diese Folge bis zum Ende an. Willkommen beim kontext*denken Podcast. Der pfiffige Podcast mit zwei Gehirnen.

Florian: Jetzt, wir haben doch einen Vorspann davor.

Miriam: Jaja, ich wollte es nur nochmal gesagt haben. Also mal ein ordentliches Hallo noch bringen, bevor wir dann losstarten. Ich habe ja am 10. März dieses kreative Vortragen, Facebook Live, Präsentation.

Florian: Das ist was, was ich von Miri tatsächlich gelernt habe. Selbst wenn ich in Meetings reingehe mit Menschen, die ich am gleichen Tag schon gesehen habe in einem anderen Meeting, sage ich am Anfang inzwischen Hallo. Habe ich früher nicht gemacht. Früher habe ich dann einfach gesagt... So, wir treffen uns ja jetzt hier, um das neue Projekt zu besprechen. Los geht's.

Miriam: Ja, und einige unserer Hörer werden sagen, warum hast du es nicht beibehalten? Wozu Hallo sagen? Genau, wozu denn Hallo?

Florian: Wozu Tschüss sagen?

Miriam: Das ist doch Unfuss, verschwendete Zeit.

Florian: Verschwendete Luft?

Miriam: Verschwendete Luft, uiuiuiuiui. Ja, gut, also nehmen wir uns doch mal dieses Thema zur Brust, was ja gar nicht so unerheblich ist für den einen oder anderen, gerade wenn du zu den Menschen gehörst, die im Grunde so ein paar Vorhaben in der Westentasche hätten. Also ein paar geheime Pläne. Egal ob jetzt im Hobbybereich, in der Freizeit, in der Familie oder eben auch Beruf, Karriere. Wir kennen sehr viele Menschen, das liegt natürlich auch an unserem Beruf als Trainer, die sich zum Beispiel selbstständig machen irgendwann zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Florian: Oder die irgendwelche Projekte starten, die so in die ähnliche Richtung gehen.

Miriam: Genau. Und wo dann sich gelegentlich, nicht bei allen, gelegentlich bekomme ich dann einen Anruf, wo mir dann so ein Mensch erzählt, Miri, stell dir vor, ich habe jetzt zum ersten Mal ein Facebook-Posting gemacht, wie nach dem Sales-Pro, jetzt haben sich wirklich Kunden gemeldet, jetzt weiß ich gar nicht, was ich machen soll. Was total witzig ist, weil dafür würden wir sowas ja machen.

Florian: Hervorragend, sehr gut.

Miriam: Ja, ruf die an. Also sprich mit denen, mach einen Vertrag, lass dich bezahlen für die wunderbaren Fähigkeiten, die du hast.

5000 Menschen auf dem Stadtplatz

Miriam: Also, was ich meine ist, ich kenne das aus meiner Vergangenheit auch sehr häufig, die erste Begebenheit, so eine ganz plakative, an die ich mich erinnere, war, ich habe ja 16 Jahre in einer Band gesungen. Und diese Band, die war am Anfang nicht so erfolgreich, möchte ich sagen. Klar, war auch ganz am Anfang. So ganz kleine Auftritte, da war auch fast nur Familie da, also 90 Prozent des Publikums waren von uns. Und so haben wir angefangen. Und relativ am Anfang hat mich eine sehr erfolgreiche Band, im Grunde eine Konkurrenzband später dann auch von uns, die haben mich als Ersatzsängerin für ihre erkrankte Sängerin eingekauft. Und die hatten schon richtig coole, große Gigs, wie wir damals gesagt haben, also Auftritte. Und ich weiß, das war auf dem Wetzlarer Stadtfest. Und Wetzlar ist jetzt keine so große Stadt, nur das Stadtfest ist groß und auf diesem Stadtplatz, wo das stattfand, war eine richtig große Bühne für meine Verhältnisse damals aufgebaut mit wahnsinnig viel Beleuchtung und richtig Show und Pomp und Feuerstein und es waren weit über 5000 Menschen vor dieser Bühne. Das war eine Zahl von Menschen, die ich bis dahin noch nicht auf einem Haufen hatte, während ich auf einer Bühne stand. Also war es first time. Und ich habe mich total gefreut auf diese Möglichkeit. Ich war damals auch schon so häufig aufgetreten, dass sich mein Lampenfieber, wenn es sowas überhaupt gibt, in Grenzen hielt. Nur was passierte war, mein erster Song geht los, ich fange an zu singen und was ich immer gemacht habe, war dann meine Hände über den Kopf zu heben und zu sagen und alle klatschen. Und dann hoben 5000 Menschen auf dem Wetzlarer Stadtplatz auf einmal ihre Hände. Und sowas hatte ich noch nie erlebt, dass das passiert, weil ich da was mache und die machen das nach.

Florian: Wie viele Menschen hattest du vorher mal?

Miriam: 100?

Florian: Ein Faktor 50.

Miriam: Das war ein großer Auftritt dann für uns. Und als die dann alle ihre Hände hoben, das war ein Bild, da habe ich vor Schreck aufgehört zu klatschen und zu singen. Weil ich mich so erschrocken habe. Andere würden sagen, das ist doch das, was wir wollen. Das Publikum tobt, die machen mit. Ja natürlich, ich wollte das auch.

Florian: Das ist ja genau diese Definition von der Angst vor der eigenen Courage. Ich habe mal einen Schritt gemacht in die Richtung, in die ich grundsätzlich möchte und es ist einfacher gewesen, als ich dachte. Schneller vielleicht auch oder erfolgreicher oder plötzlich sind Dinge möglich, wo ich vorher gedacht hätte, da ist ja noch ein bisschen Zeit hin, bis ich mich da rein entspannt habe.

Miriam: Ich habe mich auch relativ schnell wieder gefangen, glaube ich, mich zu erinnern. Allerdings löste meine Reaktion auch Lachen aus, da erinnere ich mich auch noch dran. Nicht nur auf der Bühne. Das war okay, die haben mir das nicht übel genommen.

Florian: Das habe ich ja jetzt auch bei Miri gelernt. Also den dann einfach auch entspannt zu nehmen und zu sagen, wenn sowas passiert, dann eben auch... Da darfst du dann durch und eben transparent machen. Damit habe ich ja jetzt nicht gerechnet.

Miriam: Ja genau. Das ist ja geil. Macht weiter. Bitte. Ich hole kurz meine Kamera. Ich möchte das fotografieren. Fürs Familienalbum. Könnt ihr noch einmal alle die Hände hochheben? So, also wie gesagt, das ist ein plakativer Moment. Ich habe das auch in anderen Formen erlebt in meinem Leben. Meistens dann, wenn ich eben was zum ersten Mal gemacht habe, was im Grunde schön war. Ich weiß noch, meine erste Live-Sendung beim Hessischen Rundfunk. Die erste Live-Fernsehsendung beim Hessischen Rundfunk. Die haben mich gefragt, ob ich das machen will und ich habe ja gesagt. Und fünf Stunden später zu Hause habe ich gedacht, das ist live. Ich habe sie nicht mehr alle. Da können wir es ja gar nicht nochmal drehen, wenn es nicht klappt. Und dann war ich kurz davor, die anzurufen und zu sagen, ich habe doch keine Lust.

Zwei Gesellen in der Brust

Miriam: Und zum Glück habe ich auch so eine innere Stimme, die dann mit mir spricht. Also es ist dann so ein Moment, habe ich das Gefühl, zwei Seelen schlagen ach in meiner Brust. Die eine möchte gerne in ihrer Komfortzone bleiben, in ihrer Kusche liegen und sagen, warum, das ist so diese Stimme, die sagt, warum tun wir uns das jetzt an, hä? Weißt du? Und die andere Stimme ist die, die sagt, oh. Die erste Live-Show im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Alter, das ist nicht normal. Und diese Zerrissenheit, die sehe ich, die spüre ich, die höre ich in mir dann. Und das ist ein kurzer Moment, über den ich sozusagen drüber darf. Und ich darf mir in Ruhe überlegen, während ich diesen beiden Gesellen in mir zuhöre, wenn das Gesellen wären, das ist ja busy spooky, wenn es zwei Gesellen wären, dann darf ich denen einen Augenblick zuhören und mich dann ganz klar entscheiden, was ich lieber mag. Was jetzt Vorteil für mich ist. Wozu ich überhaupt diese ganze Sache mache. Wozu gehe ich denn auf eine Bühne mit einer Band? Also ich damals deutlich, um mit dem Publikum abzufeiern. Weil die Bands, in denen ich gespielt habe, waren keine, ich sag mal, künstlerisch verwirklichten Bands.

Florian: Es war ein Party.

Miriam: Es war Partyband, es war Coverband, es war super.

Florian: Ja, sehr cool.

Miriam: Ich habe nicht die hohe Kunst gemacht.

Florian: Ich überlege gerade, ich habe das manchmal im Beruf auch, also inzwischen weniger. Also das kam schon mit Miriam zusammen. Dieses Gefühl, auch nach dem NLP-Trainer-Track und nach den vielen Seminaren, die wir zusammen gegeben haben, inzwischen wirklich auch in Firmen einfach offene Einladungen für Termine auszusprechen, die dann mal eben an so einen ganzen Bereich gehen, wo dann plötzlich 500 Leute eingeladen sind. Wo einfach zum Teil auch völlig unklar ist, wie viel kommen denn da jetzt? Und dann eben innerlich auch zu denken, ja, wenn da jetzt 350 kommen, dann gehen wir damit halt in irgendeiner Form um. Dann sind halt die, früher ging das ja noch, die Ferrero Rocher-Packungen oder die Gummibärchen oder die, was auch immer wir dann in den Raum reingestellt haben, dann sind die halt schneller weg und wir lüften häufiger. Nur grundsätzlich macht das ja auch eine schöne Energie, da plötzlich mehr Menschen irgendwie im Raum zu haben als gedacht oder vor mehr Menschen zu sprechen. Tatsächlich sind da ja auch viele Vorteile dabei, weil es eben Fläche ist. Und ich habe bisher immer erlebt, die Leute sind da auch sehr gnädig. Also genau das, was du beschrieben hast von dem Fest. Auch in einem professionellen Kontext, wenn ich dann merke... Boah, jetzt sind wir irgendwie, wir haben Raum für 60 und sind allerdings 120. Und dann eben zu überlegen, wie können wir es jetzt zeitlich staffeln oder was können wir machen, um das so ein bisschen zu entzerren. Ich denke da an eine Firma, da habe ich mit mehreren Coaches so eine Galerie vorbereitet. Also wir haben verschiedene Teams gehabt und jedes Team hat so vorgestellt, woran arbeiten die gerade, was machen die gerade. Und wir hatten einen mini kleinen Raum, weil in dem Standort, wo wir da waren, da gab es keine großen Räume, die wir lange hätten buchen können. Und dann kamen wirklich über drei Stunden 80 Leute da rein und wir haben uns Mühe gegeben zu lüften, nur die Luft, nach 20 Minuten war da keine Luft mehr drin und die Leute sind trotzdem geblieben. Und das war ein Riesenerfolg in diesem Moment. Und das Feedback, das viele gegeben haben, war nächstes Mal einen Raum mit Luft, bitte. Ich bin nicht rausgegangen, dann habe ich es nicht so gemerkt.

Miriam: Wir haben ja jetzt im Moment sowieso ganz andere Bestimmungen, was Lüften angeht.

Florian: Ja, das würde heute gar nicht mehr gehen.

Miriam: Jetzt wäre es gar kein Thema. Erstens würdest du die nicht reinlassen dürfen. Das war auch grusellaut da drin. Ja, genau. Also das hat ja auch Nachteile, einen Raum so gebatzen voll zu haben.

Florian: Auf der anderen Seite war es halt wirklich so, da haben sich die Leute drüber unterhalten, auch am nächsten Tag und die waren froh, das mal gesehen zu haben. Und es war eben auch Feedback darauf, wie toll und wie interessiert und was da alles möglich ist und wie viele Leute da mitmachen möchten.

Die Challenge, die zur Lawine wurde

Miriam: Und wir wissen nicht, ob dir das schon mal passiert ist, dass du dir was vorgenommen hast, bist losgeprescht und hast Dinge angestoßen, fast wie so eine kleine Lawine gestartet und die wurde dann auf einmal groß, was Lawinen eben so machen. Und sich dann sozusagen unten hinzustellen und zu sagen, ich habe doch da oben nur so einen kleinen Schneeballenberg runter kullern lassen. Jetzt ist es auf einmal ein Riesenball. Ja, das ist so ein bisschen wie zu behaupten, Weihnachten kommt immer so plötzlich.

Florian: Mhm.

Miriam: Also wenn wir uns im Leben bewegen und das ist ja das, wozu wir unsere Teilnehmer deutlich auffordern, dann wird es da draußen ein Feedback darauf geben, sobald du anfängst, deinen vergoldeten Hintern in Bewegung zu setzen. Ich sage das aus ganz aktuellem Anlass, weil zum Zeitpunkt dieses Podcasts haben wir gerade seit drei Tagen aufgerufen zur großen Miri Schön und Stark Challenge im März 2021 und es ist das erste Mal, dass wir mit unserem Team so eine Challenge veranstalten. Und irre, in drei Tagen haben wir jetzt 200 Anmeldungen da drin und im Grunde sind wir jetzt voll. Wir würden normalerweise noch bis Ende Februar hier Anmeldungen annehmen.

Florian: Also noch eine ganze Woche fast.

Miriam: Richtig, nur wir können jetzt demnächst die Tore zumachen, weil wir einfach mehr Leute nicht da reinnehmen können, weil wir eine individuelle Betreuung auch im Bereich Coaching und so weiter planen. Also es ist totaler Irrsinn, was da gerade läuft. Ich hatte unsere Nicole noch gebeten, ein Newsletter zu schreiben mit Werbung drin, das machen wir jetzt nicht. Also unsere Newsletterleser bekommen davon wahrscheinlich gar nichts mit, weil wir sind einfach schon ausgebucht. Und als das losging, also ich habe das nachts irgendwann gepostet, die Einladung auf Facebook. Und dachte, guck mal, wenn wir 50 Leute zusammen kriegen würden, das wäre schon cool. 50 Leute, die sich gegenseitig motivieren zur Veränderung, die den März nutzen, um ihr Gewicht zu reduzieren, noch schöner zu werden, mental aufzuräumen und und und. Wenn wir das hinbekommen würden. Und an dem Abend tatsächlich meldeten sich vier Leute an. Und da ging meine Rechnung so innerlich, also war mitten in der Nacht, es war um eins, ging das so auf.

Florian: Vier mal 14 Tage sind 64.

Miriam: Das ist so genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Am nächsten Morgen mache ich dieses Facebook auf und da habe ich schon knapp 100 Anmeldungen in irgendwie acht Stunden. Das heißt, ich habe das erste Mal Alarm geschlagen. Dann haben wir mehr Coaches dazugeholt aus unserem Team, weil wir das gar nicht mehr alleine stemmen. Also es ist verrückt. Und das sind die Momente, wo ich so, da fühle ich mich wie in Wetzlar auf dem Stadtfest. Weißt du, da melden sich diese Leute an. Das ist ein Riesengrund zur Freude. Normalerweise hätte ich nackt um den Küchentisch tanzen dürfen. Und was mache ich? Ich sitze da und denke, wie sagt Florian immer, Schriek. Weil wer konnte denn damit rechnen? Nur klar, wenn du sowas machst, dann darfst du vorsichtigerweise mit dem Besten rechnen, was passieren kann. Weil es ist einfach drin. Also es ist einfach, es gehört zu den Möglichkeiten. Natürlich gibt es ganz viele verschiedene Möglichkeiten, wie sowas ausgehen kann. Nur die beste aller Möglichkeiten wäre ja, die haben wir ja noch gar nicht geschöpft, stell dir mal vor, da hätten sich tausend Leute angemeldet. Hätten wir das Ding absagen dürfen.

Florian: Nee.

Miriam: Florian so, das kommt gar nicht in Frage.

Florian: Also das ist ja auch was, was sich dann daraus ergibt. Je nachdem, was dann an Feedback kommt, sind eben auch andere Möglichkeiten drin oder plötzlich ergeben sich auch andere Wege. Mhm. Also jetzt haben wir eben deutlich aus unseren ausgebildeten und zertifizierten NLP-Coaches aufgefüllt, von denen wir wussten, die haben ein laufendes Geschäft, die sind Coaches und gleichzeitig schenken die uns vielleicht die eine oder andere Stunde, wo die auch in einem kostenlosen Rahmen... Jetzt so ein Coaching machen können im Rahmen von so einer Challenge, mal so was kleines anbieten zu können, wofür die normalerweise viel Geld nehmen. Wo die uns dann die Hand reichen. Da konnten wir auf ein Netzwerk inzwischen zurückgreifen, weil wir halt ein paar Jahre da schon dran arbeiten. Da wäre uns bestimmt noch was anderes eingefallen. Oder wir hätten dann eben den Coaching-Teil umbauen dürfen. Also inzwischen bin ich wirklich dabei und ich habe das eins zu eins von Miri gelernt, erstmal zu springen. Also wenn wir so eine coole Idee zu haben, einfach mal loszulegen und mal Dinge zu tun. Früher habe ich viel zu viel über diesen Fallschirm nachgedacht, den wir dann auch mit dabei haben dürfen. Ich habe den immer noch dabei.

Der Springer und der mit dem Fallschirm

Miriam: Ohne Florians Fallschirm geht es nicht. Du kannst die Metapher ruhig ganz zu Ende erzählen. Im Moment ist die so zerstümmelt, die kapiert ja niemand.

Florian: Der Trick, wenn du mal Angst vor deiner eigenen Courage haben möchtest und mal in solche Situationen reinkommst.

Miriam: Meinst du, dann heirate so jemanden wie Miriam? Ja, genau.

Florian: Tatsächlich ist das ein Trick, damit umzugehen.

Miriam: Ich bin schon verheiratet.

Florian: Du suchst dir jemanden, der oder die einfach wahnsinnig proaktiv in sowas reingeht und mal einfach was startet. Und dann hältst du dich selber so ein bisschen zurück und sagst so, mal gucken, was die so tut oder der so tut. Mal schauen. Und die Geschichte, die Miriam und ich schon seit einigen Jahren haben in unserer Beziehung, ist, dass Miriam eben wahnsinnig aktiv ist und Dinge ausprobiert und dann auch mal einfach irgendwo Anlauf nimmt und irgendwo hinspringt. Und ich bin dann derjenige, der hinterher springt mit einem Fallschirm auf dem Rücken und der an der einen oder anderen Stelle auch noch ein Netz einzieht und einen doppelten Boden, um dafür zu sorgen, dass egal was dann passiert, es ist alles gut. Weil das ist ja, da sind wir ja dann tatsächlich auch sehr in deinem, wie funktionierst du drin? Und da merken wir ja dann auch, wenn du dich selber dabei betrachtest, so was ist das, was bei dir passiert? Miriam hat dann viel mehr diesen Impuls von, oh, jetzt wird es plötzlich groß. Wenn ich mal gesprungen bin, dann geht es einfach nur noch, mach das jetzt fertig. Geh jetzt da durch, das war jetzt so ein Aufwand zu springen, jetzt ziehen wir es auch einfach durch. Da gibt es keine Fragezeichen mehr für mich. Dann machen wir das halt mit tausend Leuten.

Miriam: Das ist unglaublich, wie Florian da arbeitet dann mit mir. Ich glaube, besser könnte es gar nicht sein. Also wir ergänzen uns in vielen Stellen tatsächlich gar nicht so, wie manche das glauben würden. Nur an der Stelle ergänzen wir uns perfekt sozusagen. Und lustigerweise ist nicht nur bei mir dieses Gefühl nach dieser Nacht gewesen, als ich die ganzen vielen Anmeldungen gesehen habe, sondern das wurde mir auch von Teilnehmern gespiegelt, die sich angemeldet haben, die dann da drin waren, die einen Platz bekommen haben und die dann gesagt haben, oh je, jetzt merke ich erst, worauf ich mich hier eingelassen habe. Jetzt ziehe ich ja wirklich den Merz durch und mache Veränderung. Und wenn ich dann das Angebot ausgesprochen habe und habe gesagt, du, wenn du den Platz nicht möchtest, wir können da gerne, also wir haben genug Leute, die jetzt sozusagen warten. Dann kam, nee, nee, ich, nee, nee, nee, also nee, dann mache ich das jetzt auch. Und ich glaube, dass das die Energie ist, die uns Menschen weiterbringt am Ende. Wisst ihr, wir können, oder natürlich können wir auch unser Leben in unserem Schneckenhäuschen verbringen. Da ist es dunkel, nur da ist es auch warm. Also da passiert uns halt auch nichts. Wir werden allerdings sterben mit einer Sicht auf Welt, die sich ungefähr auf ein Schneckenhaus begrenzt. Und wer da ausbrechen möchte, wer neue Dinge erleben möchte, wer auch dazu lernen möchte im Leben.

Florian: Das ein oder andere Erlebnis haben.

Miriam: Genau, der darf da eben raus und das heißt nicht, dass wenn ich raus, es kann ja sein, dass wenn ich zum ersten Mal meinen Rüssel aus diesem Schneckenhaus stecke, dass es gerade da regnet, donnert und blitzt. Nur das heißt ja nicht, dass das für immer so bleibt.

Florian: Wir hatten auch viele Dinge, wo überhaupt nichts passiert ist. Absolut. Wo draußen schönes, in der Metapher, wo draußen schönes Wetter war und es ist überhaupt nichts passiert.

Miriam: Richtig, es ist gar nichts passiert. Wir haben uns sozusagen nächtelang Gedanken gemacht in unserem Schneckenhaus, was passiert, wenn wir unseren Rüssel raus tun. Also tu ihn halt raus. Weil das ist der einzige Weg aus unserer Sicht, dass du weiterkommst. Sobald du irgendetwas veränderst, sobald du etwas tust, sobald du eine Aktion machst auf dieser Erde, wirst du ein Feedback bekommen. Und mit diesem Feedback kannst du was anfangen. Das werten wir gar nicht. Es ist völlig egal, wie das ist, das Feedback. Nur du kannst auf jeden Fall was draus lernen. Immer. Da wollen wir hin. Wir wissen, dass das für viele ein Schritt ist, weil die sich eben lieber nächtelang in ihrem Schneckenhaus Gedanken machen, wie es eventuell sein könnte oder auch nicht oder vielleicht oder in diesem Fall oder Statistiken haben. Es gibt keine Statistiken über was, was wir noch nicht gemacht haben. Keine brauchbaren. Gibt's nicht.

Florian: Und es lohnt sich auch vorher nicht, sich Gedanken darüber zu machen, wie sinnfurchtbar wäre, weil wir wissen es einfach nicht.

Miriam: Wir können uns doch nicht mal mit anderen Trainern oder Coaches vergleichen, die solche Challenges machen, weil Florian und ich eben anders sind als die und die sind anders als wir. Und das ist auch in Ordnung so. Wir brauchen gar nicht erst anzufangen. Das Einzige, was wir tun können, um rauszufinden, wie challenge-tauglich wir sind bei kontext*denken, ist eine Challenge zu machen. Und das werden wir jetzt mit unseren über 200 Teilnehmern feststellen. Und Florian will auf 300 gehen.

Florian: Ja, das stimmt.

Miriam: Hast du den Fallschirm eingepackt, Schatz?

Florian: Hab ich. Sehr gut. Und das Netz und den Doppelboden.

Miriam: Und da ich weiß, dass Florian das gut macht mit dem Fallschirm, machen wir das jetzt.

Nimm dir jemanden an die Hand — Eins, zwei, drei

Florian: Normalerweise bin ich ja nicht für die Tipps und Tricks-Sektion zuständig, ne? Nur ich hab schon wieder einen. Also der erste Tipp und Trick ist, wenn du selber merkst, boah, entweder du bist an manchen Stellen nicht mutig genug, dann... Wirklich, such dir jemanden, der mutig genug ist, der allerdings jemanden braucht, der im Zweifel einen Fallschirm dabei hat. Oder umgedreht. Ich glaube, dass das wirklich, dass wirklich diese beiden Impulse sind wirklich gut. Also erstmal tu was, mach was, spring, probier was aus und dann zieh's durch. Also dann egal welches Feedback kommt, find einen Weg, wie du's einfach weitermachen kannst, wie du es durchziehen kannst und da eben was tun. Egal ob 200 Leute, 300 Leute, 1000 oder 5. Das dann einfach durchzuziehen. Und der andere Trick ist, das ist jetzt auch schon etliche Jahre her, ich war mal mit einer Gruppe von Freunden in Thailand unterwegs und wir waren in einem wunderschönen Naturpark und da gab es so einen Wasserfall, der war 12, 14 Meter hoch und ging dann eben in so einen Naturpool rein. Und ich dachte mir, ja, es wäre schon cool, da runter zu springen. Und dann sind meine ganzen Freunde gesprungen und ich dachte mir so, ja, also eigentlich würde ich da auch springen, nur ich wusste schon, was passiert, wenn ich da alleine hochgehe. Ich wusste genau, ich gucke mir das von oben an und dann, früher kamen dann halt Gedanken in mir hoch. Und deswegen habe ich einen von meinen Freunden gefragt und habe gemeint so, hey, sag mal, Thomas, würdest du mit mir vielleicht da hochgehen und mit mir gerade da runter springen? Das hilft mir, glaube ich. Und dann hat er gesagt, ja. Echt? Ja. Okay. Und dann sind wir da hochgedankelt und dann habe ich mich an den Rand gestellt und Thomas meinte so, gib mir mal deine Hand. Und ich habe ihm meine Hand gegeben und dann meinte er so, wir springen bei drei. Eins, zwei, drei. Und dann ist er einfach gesprungen.

Miriam: Habe ich neulich noch eine bessere Geschichte gehört, ey. Mit dem Zählen, ne? Weil die, die so Fallschirmspringen machen im Flugzeug, machen nämlich den anderen Trick. Doch, die sagen, wir zählen jetzt bis drei und dann springen wir. Drei.

Florian: Und das ist so ähnlich. Also wenn du weißt, dass da eine schwierige Situation kommt, hol dir halt einfach, frag einen Freund oder eine Freundin oder irgendjemanden, wo du sagst, hey cool, würdest du mich mal kurz in die Hand nehmen bitte? Weil ich will das tun. Also du willst das ja machen und dann tu das auch. Und wenn es dir einfach hilft, jemanden an die Hand zu nehmen derweil, der dann sagt, also den Teil finde ich irgendwie, der ist easy, dann ist das eine gute Idee.

Miriam: Dafür ist ein Netzwerk da, dafür sind auch Freundschaften da, finde ich. Also genau da dürfen wir es mal nutzen, dass diese Menschen um uns rum sind. Und ich finde, außerhalb von diesem wunderbaren Skill, andere auch wirklich mal um Unterstützung bitten zu können, weil viele haben das ja so ein bisschen verlernt für sich auch, was wirklich schade ist, gibt es ja auch noch dieses Entspann dich mal in dich rein. Weil tatsächlich, was wäre denn das Schlimmste, was passieren könnte, wenn 5000 Leute auf so einem Stadtplatz Party machen? Also wenn die wirklich Party machen, weil du der Impuls dafür wärst, dass die Party machen. Oder was ist das Schlimmste, was passiert? Es geht ja immer um gute Pläne, verstehst? Es geht ja immer um was, was du dir aussuchst. Was wäre denn das Schlimmste daran, wenn jetzt sich 1000 Menschen für so eine Challenge angemeldet hätten über Nacht und wir hätten noch nicht die Gruppe geschlossen?

Florian: Ja, wir hätten echt ein Problem. Dann hätten wir ein Problem. Wir hätten ein Problem, das ich gerne haben würde.

Miriam: Genau. Danke. So da stirbt keiner, da geht es nicht um Leben und Tod, da geht es ja um eine neue Erfahrung, die wir machen und wo wir uns dann, falls oder wenn wir sowas wiederholen wollen würden im Jahr drauf, dass wir dann schon viel viel schlauer da dran gehen und sagen, okay wir wissen am ersten Tag passiert da ein Ruck und den dürfen wir einfach aushalten können und da dürfen wir für planen und vielleicht brauchen wir ein paar Backups oder wir brauchen Menschen, die bereit sind einzuspringen, falls sie alle Stricke reißen und so weiter. Also das ist etwas, wo wir uns nicht vorbereiten können vorher, weil wir es einfach nicht wissen.

Florian: Ich will mich auch gar nicht vorbereiten. Also im Sinne der Sparsamkeit auf, wir wissen nicht genau, was passiert. Und es sind ja oftmals eben diese Situationen, wo nicht klar ist, hebt es jetzt ab, wie stark passiert da was, passiert da nix. Das sind ja genau diese Situationen.

Miriam: Es ist ein Selbstexperiment auch ein Stück weit. Und Experimente sind dann spannend, wenn wir den Ausgang eben nicht kennen. Also wenn wir nicht genau wissen, wie es ausgeht. Wenn es genauso gut richtig geil werden kann, wie vielleicht so halb geil.

Florian: Idealerweise, wenn wir mit anderen Menschen darüber sprechen und die Hälfte von denen sagt, ey, total verrückt, das zu machen, das kann nie was werden. Und die andere Hälfte sagt, oh geil, beste Idee seit langem. Weil die Dinge, wo alle der Meinung sind, das kann überhaupt nichts werden, da sollten wir die vielleicht einfach lassen. Und die Dinge, wo alle sagen, ja, das wird 100% was. Das sollten wir vielleicht einfach tun. Also es ist eine andere Kategorie. Experiment ist ja geil, weil wir nicht genau wissen, was passiert da. Oder wie wird sich das verhalten? Was passiert in unserem Umfeld?

Warum das Gehirn erst mal bremst

Miriam: Und da dürfen wir unser Hirn, glaube ich, ein bisschen an Bord holen, denn grundsätzlich würde unser Gehirn... von sich aus, Neues eher skeptisch betrachten. Weil das bedeutet einfach, es braucht neue Datenautobahnen, weil es wird neue Dinge lernen, es wird neue Fähigkeiten lernen, es wird neue, neue, neue, neue, wie sagen wir denn dazu, so neue Synapsen bauen auch.

Florian: Das ergibt ja auch schon Sinn aus einer evolutionsbiologischen, aus so einer historischen Betrachtung. Wenn vor 10.000 Jahren einer unserer Vorfahren irgendwo war und hat ein neues, hat da irgendein neues Tier gesehen und hat sich gedacht, große Reißzähne, aber werde ich schon schaffen. Habe ich zwar noch nie gesehen, bewegt sich auch ein bisschen schnell, nur werde ich schon schaffen. Wahrscheinlich hat er es nicht geschafft.

Miriam: Also deswegen hat unser Gehirn da auch ganz gute Vorsichtsmaßnahmen eingebaut. Jetzt gibt es halt heute nicht mehr so viele Säbelzahntiger am Niederrhein. Das heißt, wir können getrost behaupten, dass wir in den meisten Situationen in unserem Leben sehr gut abschätzen können. Ist das jetzt etwas, was uns gar nicht gut tut, dann bitte lassen. Oder es ist etwas, was wir im Grunde erleben möchten, also wo wir echt Bock drauf haben, was uns weiterbringen würde. Und die Menschen, die mich eben anrufen, gerade aus unserem direkten, auch beruflichen Netzwerk und sagen, Miri, ich will jetzt gründen, ich will mich selbstständig machen, ich habe jetzt dieses Ding auf Facebook gepostet, jetzt haben sich Menschen gemeldet und ich weiß gar nicht, was ich tun soll. Das Erste, was ich mit denen mache, ist eine kleine Entspannungsübung. Also du entspannst dich und in dem Augenblick funktioniert dein Gehirn auch wieder besser. Wir überzeugen unser Gehirn nicht durch Reden, dass alles gut ist, sondern dadurch, dass du bewusst atmest, dass du dich mal hinsetzt, dass du vielleicht kurz drüber nachdenkst, was schlimmstenfalls passieren könnte, es gäbe Kunden, die bei dir kaufen. Du würdest vielleicht Applaus bekommen. Also sowas in der Art. Und dann geht es schon sehr viel einfacher. Das heißt nicht, dass alle, was weiß ich, Herausforderungen einer neuen Situation aus dem Weg geräumt sind instantan. Wir überwinden ja Hürden, damit wir lernen, Hürden zu überwinden. Nur es ist eben schon mal weniger dramatisch irgendwie. Es fühlt sich leichter an.

Florian: Bei manchen von den Hürden würde ich jetzt auch sagen, da möchte ich kein zweites Mal drüber. Nur bei manchen von den Hürden würde ich auch sagen, das ist inzwischen keine Hürde mehr. Das ist inzwischen eine Stufe.

Miriam: Das ist eine Stufe. Wir sind viel besser darauf vorbereitet. Wir wissen genau, an der Stelle wird es wahrscheinlich wieder ein bisschen anstrengender. Dafür wird es an der anderen Stelle sehr viel leichter. Also das sind alles Erfahrungen, die du sammelst. Und wie machst du Erfahrungen, indem du aus diesem Schneckenhaus rauskommst? Also jetzt komm da raus, würde einer meiner Sporttrainer sagen.

Florian: So, gibt's noch einen Tipp?

Miriam: Ne. Das war's.

Florian: Das war's. Wir halten euch auf dem Laufenden, was wir gelernt haben in der Challenge.

Miriam: Unbedingt. Und wir freuen uns, wenn du in unsere Facebook-Gruppe kommst, NLP Training at Home. Da sind Florian und ich nämlich einmal in der Woche auch live zu sehen.

Florian: War auch eine dieser Hürden.

Miriam: War auch eine dieser Hürden. Haben wir gemeistert. Und unsere Gruppenteilnehmer, fast tausend sind da jetzt drin. Auch. Also, ihr Lieben, wir freuen dich, wir freuen uns auf dich.

Florian: Sei schön und stark.

Miriam: Oh, die Challenge. Florian kriegt so ein T-Shirt.

Florian: Das stimmt.

Miriam: Ein Challenge-T-Shirt. Sehr cool. Ja, ihr Lieben, vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr unseren Podcast so mögt. Empfehlt uns weiter und bis nächste Woche.

Florian: Bis nächste Woche.

Miriam: Mehr von uns gibt es unter www.kontext*denken.de Unsere Seminare, unsere Workshops und unsere MP3-Downloads findest du auf unserer Seite. Wir freuen uns auf dein Feedback und sagen Tschüss, bis nächste Woche, bis zum nächsten Podcast.

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