Wie bringt man 250.000 Menschen dazu, an einem einzigen Projekt zu arbeiten — und zwar schnell? Miriam und Florian steigen mit der Mondlandung ein und landen bei einer Frage, die dich als Führungskraft ziemlich direkt betrifft: Warum bewegt sich niemand, obwohl das Ziel längst ausgesprochen ist? Es geht um zwei Motivationspole, die beim Geschichtenerzählen oft nur zur Hälfte bedient werden.
Die Mondlandung und die fünf Teams
Miriam: Krönchen richten, weitermachen.
Miriam: Der Storytelling-Podcast für Führungskräfte.
Miriam: Mit Miriam Groß-Devor und Florian Groß.
Miriam: Powered by Kontext Strategie.
Miriam: Storytelling Time.
Miriam: Ich weiß nicht warum, im Moment beschäftige ich mich wieder intensiv mit dieser Mondlandung, vielleicht weil wir in den USA Cape Canaveral besucht haben.
Miriam: Und ich habe einen sehr spannenden Vortrag gehört, da ging es darum, wie man 250.000 Menschen dazu bekommt, an einem Projekt zu arbeiten und zwar rasch.
Miriam: Und ein Punkt, der wohl ganz wichtig war und wir sprechen jetzt nicht über den Sinn oder die Sinnhaftigkeit dieser Mondlandung.
Florian: Oder den Unsinn.
Miriam: Genau, in den 60er Jahren.
Miriam: Es gab einen Kabarettisten aus Österreich, der hat irgendwie mal gesagt, ja, man ist halt hingeflogen und als man dann gelandet war, dann war man da gewesen.
Florian: So ist das irgendwie mit jedem großen Berg oder vielen großen Zielen, die wir hatten.
Miriam: Ja, Mount Everest könnten wir da auch drunter ziehen.
Florian: Da hört man auch wieder, und Frau erst recht, wie wichtig die Geschichte ist, die dazu erzählt wird.
Miriam: Ja, total.
Miriam: Und vor allen Dingen war ein wichtiger Faktor dieser Wettlauf mit den Russen.
Miriam: Das war ganz wichtig.
Miriam: Also die hatten richtig Feuer unterm Hintern.
Miriam: Vor allen Dingen die Verantwortlichen.
Miriam: Und weißt du, was die gemacht haben?
Miriam: Die haben das nochmal verschärft.
Miriam: Die haben fünf Teams gebildet, die alle eine Raumfähre entwickelt haben.
Miriam: Und eine davon wurde genommen und das war klar.
Miriam: Und die bekamen dann auch einen Bonus.
Miriam: Das war super teuer.
Miriam: Also es war so teuer, dass es völlig hirnrissig war.
Miriam: Nur vermutlich, also die Vermutung heute ist wohl sehr gerechtfertigt, dass sie genau aus dem Grund den Wettlauf gewonnen haben.
Miriam: Weil sie das gemacht haben.
Miriam: Weil sie noch im Haus so eine Art Konkurrenzdruck erzeugt.
Florian: Competition.
Miriam: Also es geht heute um ein wichtiges Thema, wenn du Geschichten erzählst, um Dinge zu erreichen, Menschen zu motivieren, dich selbst zu motivieren, Dinge zu verkaufen, wofür es auch immer gut wäre.
Miriam: Und zwar zwei Pole, die oft vernachlässigt werden beim Geschichten erzählen von Menschen.
Miriam: Und im NLP, im neurolinguistischen Programmieren, kennen wir die sehr wohl.
Miriam: Wir kennen sie als sogenannte Motivationsmuster.
Teste dich selbst: Weg-von oder Hin-zu?
Miriam: Und bevor wir da jetzt genauer eingehen, würde ich persönlich gerne mal wissen, oder du kannst dich selber mal testen, wie du dich am besten motivierst.
Miriam: Da brauchst du im Grunde nur mal in deine Vergangenheit zu reisen und dir ein wichtiges Ereignis zu picken.
Miriam: Also wo du dich mal getrennt hast von einer Partnerin oder wo du umgezogen bist in eine andere Stadt oder wo du einen Job gekündigt hast und dich dann jetzt selber kurz fragen, warum hast du das damals gemacht?
Miriam: Was war sozusagen das Zünglein an der Waage?
Florian: Was ist passiert, dass es dann… nicht nur die Entscheidung getroffen, sondern wirklich losgelegt.
Miriam: Und was auch immer jetzt deine Antwort war, das interessiert uns gar nicht persönlich, sondern uns interessiert viel mehr.
Florian: Das Muster, das dahinter steckt.
Florian: Also ist das eine Geschichte gewesen, wo du gesagt hast, boah, ich hab's nicht mehr ausgehalten, es ging nicht mehr, ich wollte nicht mehr, das war irgendwie, das Fass ist jetzt übergelaufen, ich hatte, vielleicht hatte ich die Schnauze voll, das war, jetzt reicht's mir, ich ändere jetzt was.
Florian: Ist das eine Geschichte dieser Art gewesen?
Florian: Vielleicht mit mehr Emotionen im Raum noch?
Florian: Oder vielleicht auch mit ein bisschen weniger?
Florian: Nur von der Idee her war es so ein, boah, ne, jetzt...
Miriam: Es war zu viel Schlechtes im Raum.
Florian: Oder ich kann nicht mehr.
Miriam: Manchmal ist es auch dieses, ich kann nicht mehr. Oder...
Florian: War es eine Geschichte, wo du dir gesagt hast, boah, es wäre so viel schöner.
Florian: Mein ganzes Leben oder vielleicht viele Jahre denke ich schon darüber nach, wie schön es wäre, einen Job zu haben, in dem mein Chef mit mir in einer bestimmten Art und Weise umgeht.
Florian: Oder vielleicht hattest du das Ziel, nochmal eine bestimmte Position zu erreichen, irgendwas.
Florian: Wo du sagst, oh geil, da habe ich Bock drauf oder in der Partnerschaft.
Miriam: Oder eine bestimmte Art von Unternehmen zu arbeiten, genau, oder den Partner zu treffen, mit dem du wirklich den Spaß deines Lebens hast zusammen.
Florian: Beim Job könnte es auch sowas sein wie, ich würde auf jeden Fall gerne reisen gehen, das heißt, ich will auf jeden Fall in einem Unternehmen arbeiten, wo ich remote arbeiten kann, wo ich die Chance eben habe, auch viel unterwegs zu sein.
Miriam: Vielleicht hast du es schon gemerkt, da war ein Negativmuster drin und ein Positivmuster.
Miriam: Wir wollen es allerdings so nicht werten.
Miriam: Also das eine ist nicht schlechter als das andere, weil vielleicht hast du auch gemerkt, in beidem steckt Energie.
Miriam: Ordentlich Power drin.
Miriam: Genau.
Miriam: Also dieses in ein Land zu kommen, in dem Milch und Honig fließen, kann Menschen genauso dazu bringen, die Kündigung einzureichen, wie der letzte Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt.
Miriam: Mit den Vorgesetzten, den Mitarbeitern, den Unternehmensstrukturen.
Miriam: Dem Geld, was da bezahlt wird, whatever und irgendwann ist dann gut.
Miriam: Und beides kann eben im Leben von Menschen dazu führen, entweder das Maß ist voll oder da draußen ist das Paradies.
Miriam: Das sind in den meisten Fällen eben die Dinge, die uns dann dazu bringen, dass wir den Hintern bewegen.
Miriam: Und wir Menschen können beides und beides hat gleich viel Energie und du wirst in deinem Leben wahrscheinlich auch beides finden.
Miriam: Nur wenn wir Geschichten erzählen, die andere Menschen motivieren sollen, etwas zu tun, dann ist die Idee, dass wir diese beiden Muster auf jeden Fall in der Geschichte drin haben.
Warum der Schmerz für viele der Motor ist
Florian: War das tatsächlich so, dass die in dem Space-Programm in den 60ern bei den Amerikanern dann fünf Teams gleichzeitig haben laufen lassen?
Florian: Ja, gleichzeitig.
Florian: Das heißt, vier von diesen Teams haben sich zwar über Monate oder möglicherweise Jahre abgerackert, angestrengt, sonst irgendwas gemacht, nur am Schluss war ihr ganzer Einsatz für die Cuts.
Florian: Ja.
Florian: Also in so einem Programm drin, in einem von den fünf Programmen drin, wäre quasi dieses, boah, wenn wir jetzt nicht ranklotzen, dann kann es sein, dass uns einfach eins von den anderen Programmen überholt und dann haben wir einfach Pech gehabt.
Florian: Richtig, exakt.
Florian: Das war es dann.
Florian: Also dann sind die letzten paar Jahre halt...
Miriam: Richtig, ganz genau.
Florian: Freizeit gewesen.
Miriam: Und das ist ja deutlich ein Druck unterm Hintern.
Miriam: Also das ist ja nicht ein, boah, wir erreichen da was ganz Tolles.
Miriam: Nur das kommt später noch.
Miriam: Erstmal ist es eben wichtig, diesen Teil in der Geschichte auch drin zu haben und nicht zu ignorieren.
Miriam: Denn in vielen, vielen Seminaren, die ich besucht habe, wurde uns auch gerade im Sales-Bereich, im Verhandlungsbereich hauptsächlich beigebracht, das Positive an die Wand zu werfen.
Miriam: Und mit dem Positiven, mit dem Land, in dem Milch und Honig fließen, in dem wir als, keine Ahnung, Nation auf dem Mond stehen als Erste und unsere Fahne da irgendwo reinrammen, ist eben für manche Menschen die volle Motivation drin, für manche allerdings auch nicht.
Miriam: Und wenn wir da zum Beispiel der Shelley Rose Charvet folgen, die in dem Bereich viel geforscht hat, dann sind deutlich mehr Menschen von weg, also eher über den Schmerz, über Pain motiviert, etwas zu tun.
Miriam: Sie brauchen eine Ausrichtung, sie sollten wissen, wo es hingeht und das wussten diese fünf Teams auch.
Miriam: Also die wussten schon, dass sie einen riesen Bonus bekommen, wenn sie gewinnen und diese Fähre genommen wird.
Florian: Ich weiß gar nicht, ob der Bonus das Motivierende war, sondern das ist halt einen Mann auf den Mond zu packen.
Miriam: Zwei sogar, ja.
Miriam: Und das ist da, also das Ziel ist ganz glasklar, nur den Motivationsschub, ganz klar hat die NASA da sehr bewusst erzeugt, über den Schmerz gegen vier weitere brillante wissenschaftliche Teams anzutreten.
Miriam: Und das ist sehr schlau aus meiner Sicht und aus kommunikativer Sicht eben auch.
Miriam: So und dieses Muster, das wir im NLP von weg oder hinzu motiviert nennen, da ist es ja dann auch schon sehr schön klar im Wort.
Miriam: Das ist eben etwas, da kannst du ruhig mal in deinem Leben schauen, wann hast du dich hinzu motiviert verhalten?
Miriam: Also wann war der Moment, wo du deinen vergoldeten Hintern von der Couch gehoben und was getan hast, motiviert durch ein, ich will das haben.
Miriam: Das ist das, was ich erreichen will.
Miriam: Und wann war es deutlich motiviert von, jetzt kann ich nicht mehr.
Miriam: Jetzt ist, ich halte es nicht mehr aus oder ich habe die größte Angst meines Lebens.
Miriam: Und beides, also es gibt beides im Leben von Menschen, nur offensichtlich bei vielen Menschen sehr häufiger dieses, der Schmerz ist groß genug.
Florian: Also mit der anekdotischen Anzahl von den Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, würde ich auch sagen, die Menschen, die weg von motiviert sind, also die, die Schwung holen daraus, dass sie Angst haben davor, was passieren könnte.
Florian: Oder die sagen, boah, ich will das nicht mehr, das ist jetzt so scheiße, die ist wirklich viel größer.
Florian: Das ist ja der typische Student auch, der irgendwie kurz bevor die Prüfung ansteht, dann aus dem Quark kommt, irgendwie sechs Monate Zeit gehabt im Semester, irgendwie was zu lernen und dann irgendwie in der Woche bevor die Prüfung ansteht, fangen sie an zu arbeiten.
Florian: Das wäre ja dieses typische Beispiel.
Florian: Jetzt wird es langsam wirklich zu spät.
Florian: Also wenn ich es jetzt nicht mache, dann um Gottes Willen, dann werde ich durchfallen in dem Kurs.
Miriam: Also es gibt sie.
Miriam: Es gibt diese Menschen, die sich so krass auf ein Ziel motivieren können, dass sie die ganze Power sehr früh ansetzen, dass das sofort losgeht.
Miriam: Wenn die Rübe nur orange genug ist, die du ihnen vor die Nase hältst, dann rennen die los in dem Moment.
Florian: Das ist auch der Vorteil, dass sie, sobald das Ziel klar ist ...
Miriam: Hält die nix mehr.
Wenn das schönste Ziel niemanden bewegt
Miriam: Und deswegen ist es gerade für Führungskräfte, nur im Grunde für alle Menschen, die mit anderen kommunizieren, ist es wichtig, das auf dem Schirm zu haben.
Miriam: Warum das schönste Ziel, das du anderen Menschen schenkst, manchmal nicht dazu führt, dass die sich bewegen.
Miriam: Sie verstehen es, sie lächeln, sie freuen sich vielleicht sogar drüber, nur es führt einfach nicht dazu, dass irgendwas passiert, dass sich irgendwas ändert, dass irgendwas an den Verhaltensweisen anders wird.
Florian: Weil das wäre mein Beispiel vom Studium.
Florian: Natürlich würden am Anfang eines Semesters alle Studenten sagen, am liebsten hätte ich gute Noten in diesem Fach.
Florian: Also in jedem Kurs, ich hätte einfach wirklich gerne gute Noten.
Florian: Da können wir uns alle drauf einigen.
Florian: Nur wie viele von denen kommen dann direkt in der ersten Semesterwoche aus dem Quark?
Florian: Und das ist eben die Frage.
Florian: Also wie viele davon, für die ist der Antrieb aus diesen guten Noten so stark, dass sie sagen, ja, alles klar, ich setze mich hin.
Florian: Oh, wie geil.
Miriam: Und das Blöde ist halt, dass der Schmerz dieser Prüfungsphase auch erst so richtig zunimmt, wenn es kurz davor ist.
Miriam: Sechs Monate ist halt wahnsinnig lang.
Miriam: Da piekt es nur so ein bisschen.
Miriam: Und pieken kann man ignorieren.
Miriam: Ja, es ist so.
Miriam: Also auch die Quantität des Schmerzes scheint eine Rolle zu spielen bei Menschen, dass sie ihren Hintern bewegen und ab und zu als Führungskraft den Worst Case mal an die Wand zu werfen.
Miriam: Also dieses, dann sind halt die Russen diejenigen, die ihre Fahne als erstes auf diesen Mond pieksen.
Miriam: Und dann ist fraglich, ob es die NASA weiterhin geben wird.
Miriam: Also wenn das passiert.
Miriam: Wenn solche großen Dinge in den Raum gezogen werden und all der Schweiß auf der Stirn steht, dann hätte ich diesen Bereich abgedeckt, den ich brauche, damit Menschen, die sich über Schmerz motivieren, und nochmal, das ist nicht schlimm, das ist genauso viel Energie wie über ein tolles Ziel, dass ich die in die Tat bekomme, dass die etwas tun.
Miriam: Nur dann allerspätestens sollte ich das Navigationsgerät einstellen, weil sonst rennen die ins Vakuum.
Miriam: Und das ist der Nachteil bei diesem von weg motiviert sein, dass viele Menschen eben dann vom Regen in die Traufe kommen, dass sie völlig entnervt ihren Job kündigen, um dann in einem genauso beschissenen Job zu landen, weil sie nicht in die Zukunft geschaut haben und das Navigationsgerät nicht eingeschaltet haben.
Florian: Weil nicht klar ist, was hättest du denn gerne.
Florian: Also wo möchtest du denn wirklich hin?
Florian: Was ist denn das Ziel, das du erreichen möchtest?
Florian: Das immer wieder im Hinterkopf zu behalten und das als Ausrichtung zu nehmen für, in welche Richtung möchtest du schauen.
Die Übung: bester Fall, schlimmster Fall
Miriam: Und das wäre jetzt auch die Übung aus diesem Podcast für dich, wenn du mitmachen möchtest, dann kannst du dir für die nächste Woche einfach mal aus deinem Leben, aus deiner kürzesten Vergangenheit, längeren Vergangenheit so einen klassischen Fall schnappen, eine Case Study, vielleicht auch aus dem aktuellen Arbeitsbereich und dir einfach nur die Frage stellen, was passiert im schlimmsten Fall?
Miriam: Was passiert im besten Fall?
Miriam: Und diese beiden Fragen beantwortet zu haben, ist das Grundgerüst für die Story, die du bauen kannst, wenn du Meetings eröffnest, wenn du einen Pitch machst, wenn du eine Präsentation machst damit, dass du einfach beides immer drin hast.
Miriam: Im allerschlimmsten Fall, und da dürfen uns kurz die Schweißperlen auf der Stirn stehen, nur es ist dann mit Absicht mal hervorgeholt aus der Hölle, und dann wechseln in den im besten Fall.
Florian: Im Change Management würde das heißen, a sense of urgency, also die Dringlichkeit klar zu haben für eine Veränderung, weil es ja nicht energielos, wir verändern uns ja nicht energielos, sondern wir haben eben die Investition von Energie, von neuen Gewohnheiten, die wir brauchen, neues Mindset, wir dürfen uns damit beschäftigen, das ist am Anfang ungewohnt.
Florian: Und was ist die Dringlichkeit, die in dem Thema drin steckt, dass wir überhaupt sagen, ja.
Florian: Wir müssen jetzt was ändern.
Florian: Es geht jetzt los.
Florian: Und es lohnt sich dann auf der anderen Seite für das Zielbild.
Miriam: Oder auch um etwas zu vermeiden, was keiner haben möchte.
Miriam: Und das in die Kommunikation mit rein zu flechten, ist die große Virtuosität, die sich in diesem Storytelling oder auch im brillanten Kommunizieren verbirgt, das zu wissen und das auch absichtlich zu tun.
Der Mann mit dem Besen
Miriam: Und die NASA hat das damals zumindest bei dieser Raumgeschichte, bei dieser Mondfahrtgeschichte, wirklich exzellent gelöst, denn es gibt noch eine schöne Anekdote von als John F. Kennedy, der ja damals der Mitinitiator der Mondlandung war, als der Cape Canaveral besucht hat, um sich die Fortschritte anzugucken beim Projekt Mondlandung, Projekt Apollo und war in diesem riesigen Raketenhangar und da sah er einen Mann, der fegte da den Boden, also eine Reinigungskraft.
Miriam: Und wie so ein amerikanischer Präsident so ist, mit Presse im Buckel, ist er natürlich hingegangen und hat den Mann freundlich begrüßt und ihm die Hand gegeben und hat gesagt, was ist denn Ihre Aufgabe hier?
Miriam: Und er hat zu seiner Überraschung dieser Mann, dieser Reinigungsmann, die Hacken zusammengeschlagen, den Besen geschultert und gerufen, ich unterstütze die Menschen hier dabei, zwei Menschen auf den Mond zu bringen.
Miriam: Und das bedeutet, das Ziel dieser Mission hat sich bis in alle Bereiche, also die Menschen, die nur ganz am Rande, in der Peripherie an dieser Mondlandung beteiligt waren, sie alle waren vollständig eingenordet auf, das ist unsere Mission, das ist das große Ziel, das Navigationsgerät ist gestellt.
Miriam: Und das ist natürlich eine Riesen-Motivation.
Miriam: Wenn das die Antwort ist auf, jemand arbeitet als Reinigungskraft im Raketenhangar, dann ist das einfach geglückt.
Miriam: Und das hat mich berührt, nicht mal, weil ich jetzt verifizieren kann, ob das stimmt oder nicht, also ob das jemals so passiert ist, sondern weil ich mir genau in dem Moment, als ich diese Geschichte gehört habe, dieses krasse Wettrennen, dieses initiierte sich challengen, sich battlen und auf der anderen Seite dieses erhabene Ziel, etwas zu tun, was noch nie auf diesem ganzen Planeten passiert ist, dass ich das auch wieder viel stärker für mich und auch in unser Team reinspielen möchte.
Miriam: Dass jeder, der mit uns zusammenarbeitet, das Ziel vor Augen hat und auch weiß, was passiert, wenn wir es nicht erreichen.
Florian: Ich finde die Rede auch ganz großartig, die John F. Kennedy an der Stelle gehalten hat.
Florian: Da ist ja, we choose to go to the moon.
Florian: Und wir entscheiden uns eben, auf den Mond zu fliegen, nicht weil es einfach ist, sondern gerade deswegen, weil es schwierig ist und weil es uns testen wird.
Miriam: Ich glaube, es gibt auch ein ganzes Buch, was so diese Techniken oder die Muster hinter diesem gelungenen Projekt aufrollt.
Florian: Ja, Wahnsinn.
Florian: Wirklich schön.
Florian: Und im Kleinen lässt sich das natürlich auch in jedem einzelnen Projekt umsetzen.
Miriam: Das ist richtig.
Florian: Wozu entscheidet ihr euch denn?
Florian: Wir entscheiden uns dazu, falls unser Krönchen mal schief sitzt.
Miriam: Dann richten wir es.
Miriam: Und, das ist ja eigentlich immer unser Schlusswort und uneigentlich auch, wir wollten nochmal auf unseren NLP-Master hinweisen, der ja zum letzten Mal in der Form stattfindet, die wir jetzt zehn Jahre lang unterrichtet haben.
Miriam: Im nächsten Jahr strukturieren wir unser Seminargeschäft sehr um und bieten eine andere Art von Fortbildung im NLP-Bereich an, sehr exklusiv.
Miriam: Ist das der Werbeblock?
Miriam: Ja, nur wer eben den Master noch in good old tradition bei uns machen möchte, der sollte sich schleunigst anmelden.
Miriam: Der beginnt Ende September, geht bis Mitte Oktober.
Florian: Genau, ein NLP Practitioner ist Voraussetzung für die Teilnahme darin.
Miriam: So, jetzt können wir das Krönchen gerade richten und dann?
Miriam: Weitermachen.
Miriam: Genau.
Miriam: Tschüss.
Miriam: Alles zu den Ausbildungen bei uns gibt's auf www.kontext-strategie.de und jede Woche eine neue Podcast-Folge.