Krönchen richten, weiter machen

Der Blick in die Zukunft

Zieleworkshop mit Storytelling-Technik

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In dieser Folge

Darum geht es

Keine Zeit? Und das Team strauchelt – weil die Motivation nicht über die Hürden des Projekts trägt? Dann hilft ein schneller, einfacher Workshop, der allen Spaß macht und den Teamflow wieder Richtung Nordstern justiert. In dieser Podcast-Folge zeigen wir Ihnen, wie Sie in Windeseile einen Mini-Workshop aufstellen, der nicht länger als eine Stunde dauern sollte. Sie arbeiten mit den Techniken des Storytellings und einem Modell aus dem Neurolinguistischen Programmieren, das den Fokus Ihres Teams wieder eindrücklich auf das gemeinsame Ziel lenkt. Dabei werden nicht nur Sie, sondern alle Beteiligten kurz zu Storytellern. Und durch das Vergemeinschaften der Ideen und Träume sind plötzlich alle Team-Member wieder fühlbar motivierter. Viel Spaß beim Hören und direkt Anwenden! Mehr von und über uns gibt es hier: https://www.kontext-strategie.de Auf Instagram posten wir regelmäßig kleine Kommunikations-Tipps für kleine, wunderbare Fortschritte, gerade in schwierigen Situationen: https://www.instagram.com/kontext_strategie/ Melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an, um an unseren kostenfreien Discovery Abenden teilnehmen zu können: https://www.kontext-denken.de/newsletter Konkret geht es um die Walt-Disney-Strategie aus dem NLP – Träumer, Realist, Kritiker – und darum, warum du im Workshop bewusst nur den Träumer zu Wort kommen lässt. Du fragst dein Team: Was erlebst du am Tag danach, wenn das Ziel erreicht ist? Aus diesen positiven Zukunftsgeschichten (dem Future-Pace) entstehen Post-its, ein buntes Board und sogar erfundene Bildzeitungs-Schlagzeilen. Und Miriam erzählt, wie aus ihrem Kindheitstraum, Fernsehansagerin zu werden, tatsächlich zehn Jahre beim Hessischen Rundfunk und in der ARD wurden.

Lesefassung

Das vollständige Transkript

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Kapitel dieser Folge
  1. Ein Kind, ein Kassettenrekorder und ein Traum
  2. Warum Ziele oft an kein Gefühl andocken
  3. Die Walt-Disney-Strategie: Träumer, Realist, Kritiker
  4. Der Workshop: Geschichten aus der Zukunft erzählen
  5. Vom Tag danach bis zur Bildzeitungs-Schlagzeile
  6. Der Anruf, der alles wahr macht

Mit neun Jahren setzt Miriam sich vor eine laufende Fernsehkamera und sagt eine Pippi-Langstrumpf-Folge an. Ihre Mutter reagiert cool: erst Abi, dann reden wir. Der Traum bleibt trotzdem — und wird zwei Jahrzehnte später wahr. Aus genau dieser Geschichte wird hier ein kleiner Workshop, mit dem du dein Team wieder ins Träumen bringst.

Ein Kind, ein Kassettenrekorder und ein Traum

Miriam: Krönchen richten, weitermachen.

Miriam: Der Storytelling-Podcast für Führungskräfte.

Miriam: Mit Miriam Groß-Deforth und Florian Groß.

Miriam: Powered by Kontextstrategie.

Miriam: Als ich neun Jahre alt war, wurde meine Klasse eingeladen, den Hessischen Rundfunk zu besichtigen in Frankfurt.

Miriam: Und wir wurden da durch alle Fernsehstudios geführt und ganz am Ende, das war ein junger Student, der uns da geführt hat, das weiß ich noch, ich war so neun Jahre alt, kamen wir an einem Ansagerinnen-Tisch vorbei.

Miriam: Und da durfte sich dann einer aus der Klasse dransetzen und eine Ansage simulieren.

Miriam: Das war damals noch nicht viel, also heute gibt es eh keine Ansagerinnen mehr.

Florian: Es gibt noch Trailer und genau, was ist denn eine Ansagerin?

Florian: Das war so im Vorabendprogramm, wurde das Programm für den kommenden Abend dann immer angesagt.

Florian: Das heißt, für Leute, die keine Fernsehzeitungen gekauft haben oder heute würden wir einfach das Internet nutzen, um rauszufinden, was ist oder on demand schauen.

Florian: Damals gab es halt wirklich nur den einen oder die zwei oder die fünf Stränge an Filmen und dann wurde um 19 Uhr angesagt, was kommt denn heute Abend eigentlich, um die Fernsehzuschauer abzuholen.

Miriam: Richtig, es war auch irgendwie ein wichtiger Akt, weil so einen richtig tollen Kinospielfilm im Abendprogramm zeigen zu können, war teuer und das wurde dann eben auch entsprechend zelebriert und angekündigt.

Miriam: Und wir alle wussten damals noch, was Ansagerinnen sind, als uns der Student das erklärt hat, und niemand aus der Klasse hat sich getraut, sich da hinzusetzen, nur eine und das war ich und ich habe mich dann da hingesetzt und er sagte, die Kameras laufen, ich darf also jetzt vor laufender Kamera was ansagen, wenn ich möchte und weil mir nichts besseres einfiel in dem jungen Alter, habe ich eben eine Ansage für den Pippi Langstrumpf Serienverlauf gemacht und dieses kleine Magnetband, auf das das aufgezeichnet wurde, bekam ich dann auch mit nach Hause.

Miriam: Konnten wir gar nicht angucken, wir hatten gar keine Abspielgeräte dafür, nur es war mein ganzer Stolz und meine Mutter fragte mich, wie war es denn und ich habe ihr gar nichts erzählt, außer ich werde Fernsehansagerin.

Miriam: Meine Mutter hat sehr cool reagiert, ja mach dein Abi und dann...

Florian: Dann reden wir nochmal drüber.

Miriam: Und das war für mich ein Traum ab dem Moment, der mich begleitet hat durch meine gesamte Jugend.

Miriam: Ich erinnere mich, dass ich dann also vor Kassettenrekordern und Tonbändern saß und habe Ansagen geübt fürs Radio und fürs Fernsehen oder bei uns im Treppenhaus.

Miriam: Treppenhaus meiner Eltern, in einem Mietshaus gab es einen Hall.

Miriam: Also die Stimme klang so ein bisschen verhallt und schöner dadurch.

Miriam: Dann habe ich dort oft einfach Stimmtraining gemacht, ohne jemals Stimmunterricht gehabt zu haben.

Miriam: Einfach als Kind, als junges Mädchen, weil ich es so toll fand und weil ich eben immer wieder davon geträumt habe, dass das was wird.

Miriam: Und dieses Träumen, das wird vielen Kindern leider schon sehr früh ausgetrieben, weil Eltern eben nicht so reagieren wie meine Mutter, die mir ja das Träumen nicht verboten hat, sondern die einfach nur eine kleine Anforderung dran geschoben hat.

Miriam: Um sich selbst abzusichern.

Miriam: Mir den Traum allerdings gelassen hat in meinem Kopf.

Miriam: Und ich konnte das dann spielerisch immer weiter verfolgen.

Warum Ziele oft an kein Gefühl andocken

Miriam: Und manchmal tun wir ja in Unternehmen und Organisationen so, als wären wir alle nur Maschinen, die Taskforce-mäßig...

Florian: Wenn man nur Ziele hat wie, wir wollen unseren Umsatz steigern und die nicht mal zeitbasiert sind oder realistisch oder irgendwie auch erreichbar aus dem eigenen Antrieb heraus oder so.

Florian: Smarte Ziele sind schon besser, nur ein Problem, was wir immer wieder sehen in Unternehmen ist, dass die eben überhaupt nicht andocken an ein Gefühl bei den Menschen oder wenn sie das tun, dann weil wir noch ein paar Träumer in den Unternehmen haben, die sagen, wenn ich dieses Ziel höre, dann weiß ich schon, wie sich das anfühlen wird.

Florian: Dann fällt mir eine Geschichte ein.

Miriam: Oh wie schön.

Miriam: Ja, das hätten wir gerne mehr.

Miriam: Und wenn du das als Führungskraft einfach mal ein bisschen spielerisch und sehr leicht auch in dein Team hineinschenken möchtest, dieses Angebot mal wieder zu träumen, dann haben wir hier in dieser Podcast-Folge eine schöne Workshop-Idee für dich, die du sehr leicht durchführen kannst.

Miriam: die wirklich nicht viel Zeit braucht, die allerdings aus der Erfahrung der letzten 15 Jahre, die wir gemacht haben, wirklich große Auswirkungen hat auf die Motivation, auf die Freude, am Blick auf das Ziel, auf die Zuversicht, genau, dass das was wird, auf das sich gegenseitig dabei unterstützen, dran zu bleiben.

Miriam: Und das alles hört sich jetzt mächtig an, ist es auch, nur der Workshop an sich ist ziemlich einfach.

Miriam: Der basiert auf einer Idee, die wir im neurolinguistischen Programmieren, also in diesem Kommunikationsmodell, sehr intensiv verfolgen.

Die Walt-Disney-Strategie: Träumer, Realist, Kritiker

Florian: Ja, da gibt es die Idee, dass, es wird dort genannt, die Walt Disney Strategie, eine Kreativitätstechnik, wo wir sagen, immer dann, wenn wir uns was vornehmen, gibt es drei Positionen, die wir einnehmen sollten, um zu überprüfen, ist das wirklich eine gute Idee, was wir da machen?

Florian: Ist da Energie drin?

Florian: Ist da eine Emotion drin?

Florian: Ist das tatsächlich etwas, was wir verfolgen wollen und es ist auch wertvoll, verfolgt zu werden?

Florian: und die erste Position, die wir einnehmen sollten, ist die des Träumers oder der Träumerin.

Florian: Und die Träumerin eben einfach mal sein zu lassen, wie schön das sein könnte, so als Fernsehansagerin dann abends einen James Bond anzusagen.

Miriam: Habe ich heute noch Bock drauf, ne?

Miriam: Ja, ich habe nie einen James Bond angesagt.

Florian: Du durftest nie einen ansagen?

Miriam: Nein.

Miriam: Da komme ich ja später nochmal zu.

Miriam: Nur es gibt ja noch zwei weitere Positionen auch in dieser Disney-Strategie, die wir bei diesem Workshop einfach mal aussperren wollen.

Miriam: Und zwar ganz bewusst.

Miriam: Das hat nämlich Walt Disney angeblich auch getan.

Florian: Genau.

Florian: In der zweiten Position würden wir als Realisten dann draufschauen, was von dem, was wir uns als Träumer da ersponnen haben, ist denn überhaupt umsetzbar in unsere Realität rein?

Florian: Was passt denn überhaupt?

Florian: Was geht denn?

Florian: Was ist im Moment umsetzbar unter den Rahmenbedingungen, die wir haben?

Florian: Und dann die dritte Position wären die des Kritikers.

Florian: Also ein Kritiker, der dann sagen kann, das ist das, was noch nicht funktioniert und das funktioniert noch nicht und hier haben wir noch ein Problem und wo nehmen wir überhaupt das Geld her dafür und wo haben wir die Kapazitäten oder die Ressourcen dafür?

Florian: Wer kennt sich denn überhaupt in unserem Unternehmen damit aus?

Florian: Und wir sparen den Realisten und den Kritiker deswegen aus, weil wir sagen, da können die meisten sowieso schon gut genug.

Florian: Also in den Firmen, die wir so erleben, in den Teams, die wir erleben, Realisten und Kritiker braucht man nicht zu trainieren.

Florian: Die sind meistens gut aufgestellt.

Florian: Das heißt, was wir haben wollen, ist mal ein Workshop, wo es darum geht, die Träumerinnen.

Miriam: Der Sage nach gab es bei Walt Disney einen geschützten Raum fürs Träumen.

Miriam: Also wenn die in die Phase des Träumens gegangen sind, dann wurden Kritiker und Realist literally ausgesperrt.

Miriam: Es gab einen Raum, in dem weder kritisiert noch auf Realität gecheckt werden durfte, sondern wenn die sich in diesem Raum getroffen haben, um einen neuen abendfüllenden Oscar-reifen Disney-Film zu erfinden, das Storyboard dafür, dann durfte nicht kritisiert und nicht realisiert werden, sondern nur geträumt.

Miriam: Wie geil ist das denn?

Der Workshop: Geschichten aus der Zukunft erzählen

Miriam: Und um diesen Raum zu öffnen und auch vor allen Dingen etwas dafür zu tun, dass dein Team sein Ziel einfacher und mit mehr Freude erreicht, ziehen wir natürlich das Ziel auf, das ist klar.

Miriam: Also wir erinnern uns.

Florian: Wir wollen unsere neue Webseite zum 30.07. online stellen.

Miriam: Ja.

Miriam: Und dann geht's los.

Florian: Dann geht's los dahingehend, dass wir die Frage stellen, was erlebst du denn dann am 1.8., wenn du hier ins Unternehmen kommst, was ist denn dann anders?

Florian: Also wie ist das denn dann im Konkret?

Florian: Weil wenn wir sagen, wir stellen zum 30.7. eine neue Webseite online, dann klingt das erstmal so konkret, nur welche Auswirkungen hat das denn auf dein Leben?

Florian: Also woran merkst du, wenn du am 1.8. hier reinkommst?

Florian: Ja, es ist tatsächlich eine neue Webseite da.

Florian: Was ist denn das, was anders ist in deinem Tagesleben?

Miriam: Und die Webseite ersetzt du jetzt einfach durch dein Ziel.

Miriam: Genau.

Miriam: Und dann dürfen alle mal ein bisschen rumspinnen.

Miriam: Vielleicht kommt sowas raus wie, wir haben natürlich alle Partyhütchen auf an dem Morgen.

Miriam: Und es gibt nicht den normalen Kaffee, sondern wir haben liefern lassen.

Miriam: Vom Kaffee Heinemann.

Miriam: Ganz schick.

Miriam: Mit, wie heißen diese kleinen Törtchen hier?

Miriam: Petit Four.

Florian: Genau.

Miriam: So, daran merkt es vielleicht der eine.

Miriam: Und der andere sagt, die Kollegen sind alle voll entspannt und gelöst und es fließen ein paar Freudentränchen, weil wir über ein Jahr an der neuen Webseite gearbeitet haben.

Florian: Das könnte auch sowas sein wie, ja, ich setze mich an meinen Arbeitsplatz und öffne unser E-Mail-Programm und in unserer Support-Headline ist eine Frage aufgekommen vom Kunden, hat sich an unserer Webseite was geändert?

Florian: Und dann schreibe ich dem zurück, ja, es hat sich was geändert.

Florian: Wir haben die neu gelistet.

Miriam: und all die Dinge, die da kommen, die schreibt ihr auf Post-its oder auf ein Whiteboard und hängt die wirklich an die Wand.

Miriam: Also so, dass die sichtbar bleiben für die ganze Zeit des Projekts, bis diese, in unserem Fall ja jetzt als Beispiel, die Website online ist.

Miriam: So lange hängt das da.

Miriam: Und da darf wirklich mal geträumt werden.

Florian: Genau, also die Geschichten dürfen schön sein, also Positivgeschichten, was ist das, was du erlebst, nur um den mal in den Raum reinzuholen.

Florian: Ich glaube nicht, dass das irgendjemand machen würde, nur ein Kritiker in den Raum reinzuholen würde ja sowas bedeuten wie, um Gottes Willen, wenn ich am 1.8. dann in die Firma komme und in unsere Bugliste reinschaue, dann sehe ich schon 5 Bugs, die mit der neuen Webseite was zu tun haben.

Florian: Das ist nicht die Art von Energie, die wir haben wollen, das ist nicht das, worauf wir raussteuern wollen.

Miriam: Sondern es ist alles gut gegangen.

Florian: Es ist gut gegangen.

Florian: Es ist vielleicht sogar so gut gegangen, wie wir es uns im Moment kaum vorstellen konnten.

Florian: Also wir hatten mal richtig Glück.

Florian: Und das ist die Energie, in der wir diese Geschichten uns erträumen und uns in den Raum holen wollen.

Miriam: Genau.

Miriam: Und das gestaltet ihr auch so ein bisschen.

Miriam: Und dann stellst du noch eine weitere Frage und die geht dann raus aus der Firma.

Florian: Genau.

Florian: Was hat sich denn bei unseren Kunden geändert?

Florian: Also wenn wir jetzt die Kundenperspektive einnehmen, was ist denn das, was für die einfacher ist oder welchen Mehrwert haben die denn davon?

Florian: Und auch da wollen wir ja schöne Geschichten erzählen können.

Florian: Also die können vielleicht einfacher unsere Seminare buchen.

Miriam: Wir sind bei den Träumern unterwegs, genau.

Miriam: Die sehen auf einmal auf den ersten Blick, was sie gesucht haben auf unserer Seite.

Miriam: Genau.

Florian: Und super gerne macht das sehr konkret, dass die Frau Schmidt, die sich schon lange überlegt hat, eins unserer Seminare zu buchen, weil sie 2017 schon erfahren hat, dass es das gibt und bisher hat es zeitlich irgendwie nicht gepasst.

Florian: Und heute ist sie zufällig wieder auf unsere Webseite gegangen, war ganz erstaunt, dass die Webseite sich anders angefühlt hat und anders aussah und hat dann festgestellt, so, oh, da ist ja eine Übersicht über das aktuelle Programm und hat genau das Richtige für sie gefunden.

Florian: Ganz einfach.

Miriam: und ich habe eine Mail in meinem Postfach, wo mir der Herr Müller geschrieben hat, dass er es so toll findet, dass wir jetzt auch endlich ein Videobeispiel auf unserer Seite haben.

Miriam: Das hat ihm die ganze Zeit gefehlt.

Florian: Ja, also gerne so konkret wie möglich, weil über dieses Konkrete kommt eben auch dieses Gefühl dann herein.

Florian: Also plötzlich wird es eben anfassbar und dann merkst du ja auch, manche Geschichten lösen vielleicht Gänsehaut aus, lösen ein gutes Gefühl im Bauch aus, bei manchen bist du vielleicht stolz oder so.

Florian: Ja, das ist wirklich was.

Miriam: Manche sind vielleicht auch lustig und alle lachen mal eine Runde, weil es so unwahrscheinlich vielleicht auch scheinen mag.

Miriam: Nur alle haben mal gelacht oder geschmunzelt darüber, dass sich jemand sowas vorstellen kann.

Miriam: Dass das dann passiert.

Miriam: Wir bekommen einen Brief von irgendeinem Club, der uns einen Preis verleihen will für diese Seite, weil die so toll geworden ist, dass wir einen Webseitenpreis bekommen.

Miriam: Den Oberschaffelberger Orden am Bande für die farbenfrohste Webseite 2025.

Miriam: Keine Ahnung.

Miriam: Also ja, dass man sich sowas auch ausdenkt und es auch einfach durchgehen lässt.

Miriam: Einfach, weil es nur der Träumer ist, der hier zu Wort kommen darf.

Vom Tag danach bis zur Bildzeitungs-Schlagzeile

Florian: und es funktioniert natürlich mit jedem Ziel.

Florian: Also auch wenn du eine interne Neuorganisation machen würdest, wo du sagst, wir stellen unsere Teams neu auf, um schneller zu liefern, um mehr Wert an unsere Kunden zu liefern, um Feedback schneller einbauen zu können.

Florian: Woran würde dein Kunde, deine Kundin merken, dass ihr das gemacht habt am Tag, nachdem das passiert ist oder in der Woche, in dem ersten Monat, nachdem das passiert ist?

Florian: Umso näher du an diesem Zieltermin dran bleibst, umso besser.

Florian: Also dass es nicht irgendwie sich erst nach fünf Jahren ergeben braucht, sondern dass du es möglichst zügig eben auch was, eine konkrete Veränderung merkst.

Miriam: Finde ich gut da.

Miriam: Also ich mache das immer mit am Tag danach.

Miriam: Der Tag danach.

Florian: Und da wollen wir auch hin.

Florian: Also es ist abgeschlossen.

Florian: Dieses Projekt ist eben abgeschlossen und fertig.

Florian: Ihr habt es geschafft.

Miriam: und ihr habt es so gut geschafft, wie es niemand gedacht hätte, dass es werden kann.

Miriam: Weil sonst funktioniert dieses Format nicht.

Miriam: Also das darfst du wirklich ganz deutlich reinziehen in dein Setup.

Miriam: Das ist so, wie Florian sagte, Glück gehabt und auch noch toll gearbeitet.

Miriam: Also alles hat perfekt gesessen.

Miriam: Bester Fall, der eintreten kann.

Miriam: Und wenn dein Team da Spaß dran hat und du merkst, da entsteht ein guter Flow und ihr seid gut drin, dann kannst du noch einen draufsetzen und kannst dein Team mal Zeitungsüberschriften, so Bildzeitungsüberschriften machen lassen, als wärt ihr ein berühmtes Team und jetzt würden die Medien weltweit, die Presse würde euch feiern.

Florian: Für viele Branchen gibt es ja auch individuelle Zeitschriften.

Miriam: Richtig, Fachzeitschriften, genau.

Miriam: Nur ich spiele den groß.

Miriam: Also ich lasse einfach die Frankfurter Rundschau, die Bild-Zeitung, der Spiegel, RTL Extra oder wie das heißt, die haben alle einen Titel dafür und den dürfen die Leute dann ausformulieren und da kommen wirklich die lustigsten Sachen bei raus.

Miriam: Bestes Team als Vorbild in der Forbes.

Miriam: Also die Leute denken sich wirklich super Sachen aus.

Miriam: Website bringt Millionen zum Weinen.

Florian: Vor Glück.

Miriam: Freudentränen bei Millionen von Menschen wegen unserer Website.

Miriam: Und auch diese Zeitungsüberschriften sammeln wir dann mit auf diesem Board.

Miriam: Das wird ein kunterbuntes Board und es hängt wirklich mitten im Raum, damit alle immer wieder sich daran erinnern und im Kopf über das Ziel hinaus in diesen großen Moment der Erleichterung, des Stolzes, der Freude und auch der Öffnung für was kommt als nächstes.

Florian: Falls du schon mal mit NLP-Techniken oder mit Timeline-Techniken zu tun hattest, das ist nichts anderes als ein Future-Pace.

Florian: Also wir gehen in die Zukunft herein und zwar an den Punkt, wo Dinge schon abgeschlossen sind und fangen dann an, die fühlbar zu machen, indem wir wirklich ganz konkrete Geschichten aus dieser Zeit erzählen.

Florian: Wir erzählen also Geschichten aus der Zukunft, fast schon Science-Fiction, und zwar positive Science-Fiction von dem, was da ist.

Florian: Weil es weiß ja sowieso keiner, wie die Zukunft sein wird.

Florian: Und dann können wir uns auf dem Weg dahin wenigstens gute Geschichten erzählen.

Florian: Weil das sind ja die, die wir brauchen, falls mal irgendwie zwischendurch ein Durchhänger ist oder wir sagen, boah, jetzt hat irgendwas nicht geklappt oder die dritte Woche hintereinander, dass wir irgendwie einen blöden Bug finden, dass wir dann sagen, ja, ja, gerade ist blöd, nur erinnere dich dran, wie es sein wird.

Der Anruf, der alles wahr macht

Miriam: Ich wusste, wenn ich mal Fernsehansagerin bin irgendwann, das wusste ich mit neun, das wusste ich mit zwölf, dass die erste Person, der ich das sagen würde, meine Mutter sein würde.

Miriam: Und ich würde ihr sagen, ich wusste den Satz, Mama, du kannst mich nächste Woche im Fernsehen sehen.

Miriam: und über viele Turbulenzen und nicht ganz klar, wie man das überhaupt werden kann, Fernsehansagerin, wurde ich 1996 Fernsehansagerin.

Miriam: Und zwar literally, beim Hessischen Rundfunk und in der ARD.

Miriam: Und ich habe zehn Jahre als Fernsehansagerin gearbeitet, bis die dann letztendlich abgeschafft wurden komplett, in unterschiedlichen Ansageformaten.

Miriam: Und als ich den Anruf nach dem Casting von dem Redakteur bekam, dass ich das machen darf, hab ich aufgelegt, damals noch Festnetz, hab meine Mutter angerufen und hab ihr gesagt, Mama, es war nicht die nächste Woche, es war in zwei Wochen, du kannst mich in zwei Wochen im Fernsehen sehen.

Miriam: Und es war dieser Moment.

Miriam: Wir kennen die alle in unserem Leben.

Miriam: Für alle um uns rum und uns selbst auch so ein bisschen unmöglich erscheint.

Miriam: Nur in meinem Kopf saß ich schon längst in diesem Fernsehstudio.

Miriam: Schon mit zwölf saß ich fix und fertig in diesem Fernsehstudio und hab die schönsten Sachen angesagt.

Miriam: James Bond zum Beispiel.

Miriam: Und das hab ich nie hinbekommen.

Miriam: Dafür allerdings sehr schöne Tierfilm-Dokumentationen und große Quiz-Shows und so weiter.

Miriam: Ah, voll schön.

Florian: Ja, allerdings.

Florian: Wenn du einen kleinen Moderationsleitfaden haben möchtest, der die Punkte nochmal zusammenfasst und auch auf so eine Zeitlinie legt, also falls du ein bisschen mehr Details brauchst, um das Ganze für dich ins Leben zu instanziieren, dann schreib einfach eine E-Mail an florian-at-kontext-strategie.de und ansonsten probier's einfach aus und falls was nicht klappt, Krönchen richten, weitermachen.

Florian: Eben.

Miriam: Alles zu den Ausbildungen bei uns gibt's auf www.kontext-strategie.de und jede Woche eine neue Podcast-Folge.

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